Beiträge von Torshavn

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
    Zitat

    Oder Grauwacht - eine Geschichte zum Mitknobeln, aktuell für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert. Dann kannst Du Dir ein eigenes Bild machen, ob der Roman preiswürdig ist.


    Das wäre meine Wahl für einen Einstieg in Bernd's Buchuniversum Murkxsi. Wenn du nicht gerade noch einen DSA- Roman lesen möchtest.
    In meinen Augen ist 'Grauwacht' die richtige Mischung zwischen 'Fantasy' und 'Darkfantasy' (die Bernd meisterhaft beherrscht, und für mich eher nichts ist).

    Zitat

    Diese Mischung aus Abenteuerroman und Fantasy hat mich total überzeugt


    Mal abgesehen davon, das mich das Buch auch total überzeugt und begeistert hat.
    Was ist denn für dich TippendeTastatur ein Abenteuerroman im Gegensatz zu einem Fantasyroman?
    Für mich sind Fantasygeschichten immer auch Abenteuergeschichten.


    Zitat

    Und wir lernen Galandel kennen, die Schamanin der Schneeschrate, die ursprünglich der selben Sippe entstammt wie Salarin.


    Und noch eine Elfe. In Aventurien scheinen Elfen einen gewissen Hang dazu zu haben, ihresgleichen zu verlassen oder allein unter Menschen und / oder Schneeschraten zu leben?
    Überrascht hat mich das Auftreten von Galandel alle mal. Und ihr Einfluss auf die Schneeschrate, die sie ja wohl hoch schätzen. Galayne hat ja auch bei ihnen gelebt. Ist die Namensähnlichkeit Zufall?
    Wissen würde ich ja auch gerne in wie weit die Elfe, die Kultur der Schneeschrate beeinflußt hat? Haben sie ihr vielleicht sogar ihre Sprache zu verdanken.


    Zitat

    So, und nun hoffe ich, dass die Zweifler endlich einsehen, dass Tylstyr ein toller Kerl ist.


    Da gab es für mich nie einen Zweifel. Gemeinsam mit Shaya meine beiden 'Helden' der Geschichte. Sie gäben auch ein interessantes Paar ab, der Magier und die Geweihte. Mal schauen, wie sich die beiden weiterentwickeln.
    Und ich hoffe, das Shaya noch eine Weile überlebt. Ihre Wunde klingt schlimm. Hoffentlich wird nicht wahr, was Beorn seiner Traviageweihten angedroht hat, das er sie austauschen muss. Hoffentlich zwingt der Tod Phileasson nicht dazu, eine andere Geweihte auf sein Schiff nehmen zu müssen.

    Zitat

    Auf plottechnische Begründungen würde ich bei dieser Saga nicht setzen ... wir sind da sehr offen ;)


    Auch was Hauptdarsteller angeht? Das mag ich ja gar nicht glauben. Aber ich bin da einiges von dir gewöhnt ;D.


    Zitat

    Bestellung ist aufgenommen - Lieferung erfolgt noch in diesem Buch!


    Das sind ja nicht mal mehr hundert Seiten. Jetzt bin ich aber sehr gespannt.

    Zitat

    Oh wie süß, das Schrat-Baby ist ja allerliebst


    Ja ja extrem hoher Knuddelfaktor. Und irgendwie war klar, das Phileassons Truppe das Baby finden würde. Sie brauchten ja eine 'Eintrittskarte' ins Schrat- Lager. Das war mir persönlich zu offensichtlich.
    Auch wenn ich mich gefreut habe, das sie sich mit den Schraten angefreundet haben.


    Zitat

    Phileasson ist einfach klasse. Man muss ihn lieben!


    Ja dieser Mann ist perfekt. Ihm gelingt alles, er versteht alles. Er macht alles richtig. Hat der Mann keine Schattenseite?

    Zitat

    Ich bin gespannt, ob Beorn seine Scharten nochmal auswetzen kann. Gerade stelle ich mir das schwierig vor. ;)


    Tote lassen sich nicht wiederbeleben, und begangenes Unrecht läßt sich nicht immer wieder voll ausgleichen. Aber darum geht's ja auch nicht. Mir ist wichtig, das in diesem Leseabschnitt sein Gesamtcharakterbild erweitert wurde. Er wird langsam interessant, im Sinne von abwechslungsreich.


    Jetzt fehlen eigentlich nur noch ein paar schwarze Punkte in Phileassons strahlendem Bild.

    Zitat

    Aha, es gibt also auch Leser, denen Beorn gefällt.


    Ich bin bei weitem (noch) kein Bewunderer von ihm. Aber er bekommt langsam ein bißchen mehr Tiefe, und interessante Züge. Und das gefällt mir. Langsam kommt man seinem Charakter etwas näher.


    Zitat

    Obwohl er von Anfang an nicht vor hatte fair zu kämpfen und obwohl er selbst für den Schlamassel verantwortlich war und obwohl er den Kampf weiter führen mußte, um zu überleben.


    Ist alles richtig. Er hat es aber nicht nur für sich getan, sondern auch für das Überleben seiner Ottajasko. Denn sie hätten einen weiteren Angriff der Schneeschrate nicht überstanden.
    Und er hat den Zweikampf genutzt, um seine Position als Anführer zu stärken, und endgültig eine Waffenruhe mit den Schneeschraten zu erzwingen.
    Aber dieser Kampf war großartig geschildert, bis zur letzten Sekunde spannend. Ich konnte spüren, das er um sein Leben kämpft.


    Zitat

    Da war wenig freier Wille und keine Fairnis den Schraten gegenüber. Er ist wieder, auch hier, ein Betrüger!


    Stimmt auch. Aber Beorn hat sein Leben riskiert. Und es war (außer vielleicht plottechnisch) nicht klar, das er überleben würde. Zidaine hatte schon einen Pfeil verschossen. Und ob sie beim zweiten Mal treffen würde, war ganz und gar nicht klar.


    Zitat

    Die Schrate meinten es ehrlich.


    Ja, aber das hat mich ein bißchen verwundert. Sie wußten doch, was passiert war. Wie hinterhältig Beorns Angriff auf ihr Lager war. Ich hätte ihm nicht getraut.
    Und der Schamane war ja auch skeptisch. Nur Dank Galaynes Hilfe, wurden dessen Zweifel zerstreut.


    Zitat

    Es ist keine Ehre in dem Sieg


    Richtig. Es ging hier aber auch nicht um Ehre. Für Beorn und seine Leute ging's um's Überleben. Auch wenn sie sich diese Probleme mit den Schraten selbst eingebrockt haben.

    Was für ein gewaltiger Kampf: Beorn gegen den Anführer der Schneeschrate.
    Auch wenn mir mein Kopf sagt, das die Schneeschrate wollkommen im Recht sind, und auch nicht zimperlich bei ihrer Rache sein müssen, stand ich bei diesem Zweikampf ganz auf der Seite von Beorn und seinen Leuten.
    Mir ist hier das erste Mal richtig klar geworden, was für ein mächtiger, starker Krieger Beorn ist und tapfer und mutig.
    In diesem Abschnitt konnte Beorn bei mir durchaus punkten. Er hat nach dem Kampf die Chance genutzt und gegenüber seinen Leuten seine Führungsstärke gezeigt. Ich glaube jetzt ist allen klar, wer der Boss ist.
    Und auch der Elf hat kapiert, das er Beorns Stellung untergraben hat, und hat es wieder gut gemacht, in dem er sich herausgehalten hat.
    Lenya hat mir ein bißchen leid getan. Beorns Zorn hat die Traviageweihte voll getroffen. Ich konte förmlich spüren, wie sie immer mehr in sich zusammengesunken ist. Und sie hat ihre Chance ergriffen und sich selbst wieder aufgerichtet, und dem Blender Tapferkeit und Loyalität zur Ottajasko gelobt. Eine wirklich großartige Szene.
    Ursa hat dem Blender also das Leben gerettet. Schön, wie er sie trotzdem verbal zusammengefaltet hat. Ich glaube Ursa ist jetzt auch klar, was sie erwartet, wenn sie Beorn noch einmal so offen widerspricht.
    Diesmal war es eine starke, sehr überzeugende Szene für Beorn und seine Leute. Das Bild, das ich von dieser Truppe bekomme wird größer, vielfarbiger und mehrdimensionaler.

    Zitat

    Wenn man sich zu Beorns Verteidigung ins Zeug legen will, kann man lediglich fragen, ob Hrolf diesen Bund eventuell zuerst gebrochen hat, indem er das gemeinsame Ziel der Reise infrage stellte und betonte, Phileasson sei der bessere Kapitän (was impliziert, dass dieser König der Meere werden sollte) .


    Das hatte ich etwas anders verstanden, Bernard. Hat Beorn nicht gesagt, er hätte Hrolf eh nur als 'Opfer' mitgenommen. Was ihm leicht fiel, da er ja eher zu Phileasson wollte?

    Zitat

    Beide Ottajaskos haben etwa gleich viele Mitglieder (weil die Schiffe etwa dieselbe Größe haben). Wie viele Mitglieder kennt ihr jeweils, die nicht zum Kämpfen taugen, also auch nichts in einem Gefecht beisteuern könnten?


    Würde ich die Antworten auf diese Frage nehmen, kommt natürlich Phileassons Ottajasko schlechter weg, weil sie einige Charaktere dabei hat (Shaya, Tylstyr, Lamora), die im direkten Zweikampf wahrscheinlich verlieren würden.
    Aber ich habe das Gefühl Phileassons Mannschaft deutlich besser zu kennen als Beorns. Und mein Vertrauen in Phileassons Fähigkeiten und die seiner Mannschaft ist deutlich höher, als in Beorns.
    Ich würde also immer auf Sieg für Phileassons Ottajasko tippen.


    Zitat

    Merkwürdig, oder? ;)
    Was denkt die Runde - was steckt hinter (oder in?) Galayne?


    Für diese Merkwürdigkeit habe ich noch keine Erklärung. Ein Elf der kein Mondlicht verträgt. Ich dachte immer Elfen lieben dieses Licht. Aber mir kommt Galayne auch nicht besessen vor. Er wirkt frei und unabhängig in seinen Handlungen.
    Ich bin sehr gespannt, auf die Erklärung.

    Beorn? Was soll ich zu ihm sagen? Was er in dieser Szene tut, ist mir zuwider. Er läßt eine ganze Familie von Schneeschraten abschlachten, um ihrer Felle willen. An sich ist das ja nichts ungewöhnliches. Menschen schlachten Tiere immer wieder aus reinem Profitdenken ab. Aber hier wußte er, das es sich um eine intelligente, fühlende, kulturschaffende Spezies handelte, die ihn auch noch um Frieden gebeten hat. Sogar die Lage ihres Lagers haben sie preisgegeben. Doch es hat alles nichts genützt.
    Gefreut habe ich mich, das zwei Schneeschrate, wenn auch nicht unverletzt entkommen konnten, um die anderen zu warnen. Ich hoffe Beorn bekommt noch mal mit ihnen zu tun.
    Ich denke schon, das die Schneeschrate zwischen Menschen unterscheiden können. Außerdem ist Phileasson schlau genug. Ihm traue ich zu, das er sich mit ihnen arangiert. Das bekommt er schon hin.


    Zitat

    Was traut Ihr Galayne zu - wie groß ist sein Plan angelegt? Geht es ihm um den eigenen Vorteil - oder handelt er in einem größeren Rahmen?


    Galayne hat hier ein Verhalten gezeigt, das ich nicht erwartet hätte. Er ist sehr einfühlsam, und unnötige Grausamkeit scheint ihm fern zu liegen (Hat er Hrolf vielleicht doch nicht getötet?).
    Ich hatte hier schon das Gefühl, das Galayne nicht nur zu seinem Vorteil handelt. Er verfolgt einen größeren Plan. Wobei ich allerdings noch keine Vorstellung habe, worin der besteht.


    Ursa und Gera finde ich gar nicht so schlimm. Sie leben für ihre Waffen und den Kampf. Das macht sie in Beorns Ottajasko zu wertvollen Mitgliedern. Und ich behaupte nicht nur in dessen Schiffsgemeinschaft. Sie haben es bei ihm sicher leichter ihren 'Lebensstil' auszuleben. Aber sie wären auch bei Phileasson gut aufgehoben mit ihren Fähigkeiten. Auch wenn Phileasson einiges an Mühe aufwenden müßte, um sie einzugliedern. Aber sein Führungsstil, der für jedes Mitglied seiner Ottajasko den richtigen Ton findet, würde auch für diese beiden Frauen die richtige Ansprache finden.


    Für mich gibt es überings einen Sympathieträger auf Beorns Schiff. Der alte Steuermann Olav. Mir ist er durchaus sympathisch, wie er hier dargestellt wird. Vielleicht erfahren wir noch ein bißchen mehr, über ihn und seine Geschichte. Auf jeden Fall ist er mir in diesem Kapitel zum ersten Mal so richtig ins Bewußtsein gerückt worden.

    Ich frage mich immer, womit fange ich an, wenn schon eigentlich alles über einen Abschnitt gesagt ist.


    Dieser Leseabschnitt hat mich richtig mitgerissen. So sehr, das ich den Bleistift für Unterstreichungen habe liegen lassen und damit ganz bei der Handlung war.
    Phileassons Instinkte sind wirklich großartig. Er spürt die Gefahr, hört etwas das kaum wahrnehmbar ist und handelt sofort, obwohl gerade erst aus dem Schlaf gerissen.
    Beeindruckend wie so nach und nach heraus kam, worin eigentlich die Gefahr lag: ein Piratenüberfall.


    Schön fand ich, welchen Status sich Tylstyr mit seinem ersten Flammenstrahl erstritten hatte. Er ist jetzt der Magier. Die Überraschungswaffe, das Zünglein an der Waage, das geschützt werden muss. Drei Männer stellt Phileasson dafür ab. Und wo waren die, als Tylstyr von einem Pfeil getroffen wird und den Flammenstrahl verreißt und selbst in Brand gerät?
    Vielen Dank Bernard für das Einfügen der gestrichenen Szene :), die mir deutlich gemacht hat, das der Fehler wohl beim Magier selbst lag und nicht durch den Pfeil hervorgerufen wurde.


    Phileasson ist ein gerechter Mann, der auch die gefangenen Piraten fair behandelt. Er hört sogar seine Mannschaft zum Thema. Die Szene war allerdings wirklich zu kurz. Die Mannschaftsbefragung wurde erst groß angekündigt und dann für den Leser nicht erlebbar durchgeführt. Wir haben nur das Ergebnis gesehen. Schade eigentlich.


    Shaya ist jetzt voll in die Ottajasko integriert. Sie ist wichtig geworden, und wird mit ihrer Meinung ernst genommen. Bewunderswert wie sie die Operation an Tylstyr durchgeführt hat. Sie weiß wirklich, was sie tut. In meinen Augen hat sie längst ihre 'Neutralität' verloren. Sie mag die Menschen um sie herum, das spürt man.
    Mir imponiert auch ihre Haltung gegenüber den gefangenen Piraten. Sie will ihnen helfen, obwohl sie diesen Überfall nur mit Glück überstanden haben. Ihr ist Grausamkeit zuwider. Sie lebt ihren Glauben, und hilft wo immer Hilfe nötig ist. Ich bin gespannt, ob sie da mal mit Phileasson in offenen Konflikt kommt.
    Ihre Schwester (sagt ma das so in den Orden Aventuriens?) auf Beorns Schiff hat es da sicherlich schwerer...

    Zitat

    Allerdings wundert mich, wie schlecht seine Ausbildung war, wenn dieses Manko innerhalb von 10 Jahren nicht behoben werden konnte


    So wie ich das bisher sehe, sind Zauberer arge Theoretiker. Die Praxis scheint zumindestens im akademischen Bereich nicht so wichtig zu sein. Und Tylstyr unterrichtet ja auch. Wahrscheinlich Magietheorie.
    Bisher scheint er ja auch nur herumgereist zu sein (die Reise zu einem Druiden wird erwähnt) und Magietheorie gesammelt zu haben.
    Jetzt muss er sich im praktischen Leben beweisen. Und das scheint schwerer zu sein, als er es sich vorgestellt hat. Aber Lebensgefahr für ihn und andere scheint ihn zumindestens anzuspornen (siehe Kletterszene).
    Ich bin jedenfalls gespannt, was er noch so alles drauf hat, bzw. in sich entdeckt.
    (diese Aventurien Magier sind so anders als z.B. die aus D&D).

    Ein schöner Leseabschnitt :).
    Besonders hat mir die Zeit der Ottajasko in Olport gefallen. Diese Stadt ist irgendwie faszinierend. Kommt die Mannschaft vielleicht noch mal dahin zurück?
    Travia ist eine sehr gastliche Göttin. In ihrem Haus in Olport fühlte ich mich gleich wohl. Shaya blühte auch auf. Man merkt wie sehr sie das Leben, das ihr Orden fühlt liebt. Gefreut habe ich mich, das auch sie im gemeinsamen Ritual Blut gegeben hat. Jetzt gehört sie ganz zur Ottajasko.


    Ganz ehrlich: ich bin kein Fan von Kindern mit dem Zweiten Gesicht, mit spöökenkieker Fähigkeiten und visionären Anwandlungen. Mich nervt Leomara eher. Mir ist auch nicht wirklich verständlich, warum Phileasson sie mit nimmt. Immerhin hat er einen Hellsichtmagier bei sich. Das sollte ausreichen. Ich kann nachvollziehen, das der Käptain sie aus der Schusslinie nehmen wollte. Immerhin mag die Bevölkerung von Olport sie nicht.
    Wie groß ist Olport im Vergleich zu Thorwal?


    Wirklich froh bin ich, das Ragnor gerettet wurde. Salarin ist schon ein brauchbarer Kerl, und Mut hat er. Springt so einfach in die sturmgepeitschte See.


    Sehr packend war die Nebelfahrt. Hier habe ich wieder richtig mitgefiebert, sogar das Gefühl gehabt zwischendurch vor lauter Nebel die Buchseiten nicht mehr erkennen zu können :) ;D.
    Und endlich hat sich Tylstyr als Magier bewiesen. Klasse wie Phileasson diesen jungen Zauberer aus der Reserve gelockt hat. Er versteht es seine Leute zu führen. Kein Wunder, das die für ihn durchs Feuer gehen. Der Mann scheint keine Schwächen, keine gravierenden Laster oder Fehler zu haben. So perfekt, kann das sein?

    Zitat

    Geweihte können Wunder erflehen. Die Wunderkraft hängt dabei weniger von ihren persönlichen Fertigkeiten ab und mehr davon, wie hoch sie in der Gunst ihrer Gottheit stehen und ob diese Gottheit mit dem Ziel des Wunders einverstanden ist.


    Dann liegt die eigentliche Macht der Geweihten eher in ihrem Ansehen und nicht in der Magie, die sie vielleicht wirken können. Ein interessantes (Rollenspiel)Konzept.


    Zitat

    Wo ist der Unterschied? ???


    Die Elben sind von Tolkien, die Elfen von anderen Spielen und Autoren.


    Zitat

    Unabhängig von Deinen Überlegungen ist die "Elfenforschung" unter Magiern durchaus verbreitet. Viele ihrer Formeln sind aus dem Studium von Elfenzaubern entstanden


    Das illustriert ja auch sehr schön Tylstyrs Verhalten als Magier seit er mit Salarain auf Phileassons Schiff fährt. Er hat ja schon richtig Minderwertigkeitskomplexe, weil der Elf seine Zauber so einfach aus dem Ärmel schüttelt, während er 10 Jahre studiert hat und trotzdem kaum etwas zu stande bekommt.
    Tylstyr hat noch nicht begriffen, das er seine Magie immer wirken kann, egal ob die Sterne günstig stehen. Salarin kann seine Magie ja wohl nur wirken, wenn er mit seinem Lied einen Anhaltspunkt im Lied der Natur findet.

    Zitat

    Es gibt diese Begriffe in Aventurien, aber sie sind anders belegt. Sie leiten sich von den drei Magiergilden ab. ..


    Danke für die Ausführungen zu den Magiergilden, Bernard. Aber meine Frage bleibt, wie ist Blutmagie in Aventurien angesehen? Etwas normales?


    Zitat

    Als Nebenbemerkung: Diese Strafe für "schlafen auf Wache" ist im militärischen Kontext recht milde...


    Echt. Ich finde das Risiko für Knochenbrüche o.ä. schon recht hoch. Und dann würde ein Mann schlicht ausfallen. Nun hat Phileasson das Glück einen Elfen dabei zu haben, der Heilmagie wirken kann. Sonst wäre Ragnar eventuell für eine geraume Zeit nutzlos. Können Geweihte wie Priester zaubern? Könnte Shaya also auch Heilmagie wirken?


    Zitat

    Natürlich besteht die Gefahr, dass dadurch evtl. ihre Neutralität gegenüber Phileasson leidet,


    Muss Shaya denn Phileasson gegenüber neutral sein? Er muss die Regeln einhalten, die ja vorher festgelegt wurden. Aber ansonsten ist sie ein Teil der Ottajasko, und darf sich doch deshalb auch einbringen.


    Zitat

    Was treibt Galayne an, in den Wettkampf einzugreifen und ihn zu Beorns Gunsten zu beeinflussen? Ist das denn überhaupt erlaubt? Warum sucht er sich gerade Beorn aus? Hat er eine private Fehde mit Phileasson laufen?


    Vielleicht geht es ihm dabei ja auch um Salarin, den Elfen der mit Phileasson fährt. Der ist doch von zu Hause weg, weil es Probleme gab. Vielleicht hat ja Galayne damit zu tun. Obwohl die beiden schon sehr unterschiedlich wirken, also vielleicht gar nicht dem selben Elfenvolk angehören.

    Zitat

    Das Schöne ist hier, dass alle Figuren auf mich sehr lebendig wirken :)


    Oh ja, das kann ich nur unterstreichen. Egal, ob ich eine Figur mehr oder weniger mag, sie alle stehen mir sehr bewußt, sehr lebendig vor Augen. Teilweise fühlt es sich an wie eine persönliche Begegnung. Das macht ihr Autoren wirklich gut.


    Zitat

    Aber auch andere Figuren berühren mich. Um Shaya bange ich z. B. irgendwie. Ich mag sie sehr und habe ein bisschen Angst, dass sie die Reise vielleicht nicht übersteht, keine Ahnung warum. Jedenfalls möchte ich ihr gerne immer mal wieder beistehen, wenn sie sich traurig fühlt. Gleichzeitig finde ich aber auch ihre Stärke toll, sich trotz allem ihren Aufgaben zu stellen.


    Das kann ich total gut verstehen. Ich mag die Traviageweihte auch sehr. Aber irgendwie habe ich auch immer ein wachsames Auge auf sie. Obwohl sie das wahrscheinlich gar nicht braucht. Sie fügt sich echt gut in die Schiffsgemeinschaft ein. Ich bin sehr gespannt, wie sie sich weiterhin schlägt...

    Endlich rauf auf's Wasser. Ein spannendes, nasses Lesevergnügen war dieser Abschnitt.


    Auf Phileassons Seeadler fühle ich mich richtig wohl. Jeder hat seinen Platz, jeder tritt nach besten Kräften für die Gemeinschaft ein.
    Da ist auch klar, das dieses Wachvergehen von Ragnar geahndet werden muss. Und die Ottajasko macht es gemeinsam. Hinterher kann man sich dann wieder vertrauen.
    Schade nur, das Ragnar bei der stürmischen Einfahrt in den Hafen von Olport über Bord geht. Wie wahrscheinlich ist es, das ein Mensch bei diesem Seegang im Wasser überlebt? Wünschen würde ich es mir. Aber ich glaube nicht daran.
    Das er sich Sorgen um seinen Mann macht, macht Phileasson noch etwas sympathischer. Mittlerweile habe ich eh das Gefühl, das die Sympathien zu ihm wandern sollen. Ihr tut ja als Autoren alles dafür.


    Dementsprechend schlecht kommt Beorn weg. War ich am Anfang noch gewillt, ihm zumindestens Wohlwollen entgegenzubringen (geredet wird über Berühmtheiten eh viel), gehen seine Sympathiewerte bei mir jetzt rapide in den Keller. Die Sache mit Hrolf war böse, hinterhältig, gemein... Jetzt bin ich echt gespannt, was als nächstes kommt, das Beorn weiter ins Abseits drängt.


    Das Zidaine Fianna sein könnte, kam mir auch erst in den Sinn und dann plausibel vor, als ich eure Kommentare gelesen habe. Offensichtlich war sie mir nicht wichtig genug erschienen in dem Moment, um darüber nachzudenken. Ich war mit den Gedanken eher beim chancenlosen Hrolf und danach bei Phileasson und seiner Ottajasko.


    Und schon wieder ein neuer Elf im Spiel (ich gebe zu, das ich Elfen wenig wertschätze; bei Elben sieht das anders aus). Aber Galayne ist zumindestens interessant. Er entspricht erst mal nicht dem Elfenklischee wie z.B. Salarin. Er macht mich neugierig. Sein Blutritual mit dem er den Sturm heraufbeschworen hat, ist in meinen Augen übelste schwarze Magie. Ist Blutmagie in Aventurien weit verbreitet? Gibt's weiße und schwarze Blutmagie?
    Wie er allerdings seine Klamotten so tadellos weiß hält, wüßte ich schon gerne. Er ist wohl uralt. Und wie jeder, der uralt ist, hat er seine Schrullen (so stelle ich es mir vor). Vor allen Dingen hat er eine eigene Vorstellung von Gut und Böse entwickelt, wie man an seinem Verhalten merkt. Aber vielleicht wägt er auch immer nur nach für ihn nützlich oder nicht ab. Vielleicht sieht er die Welt aber auch von Ordnung und Chaos aus, die gleichermassen in ihr wirken.
    Gerne will ich noch ein bißchen mehr von und über Galayne erfahren. Auf dem richtigen Schiff ist er allemal. Eine weitere zwielichtige Gestalt unter vielen anderen.


    Der Keim zur Meuterei oder Verrat hat sich in Beorns Mannschaft schon gezeigt. Ursa hat ja wohl Gefallen an Hrolf gefunden, und Beorn offen widersprochen, als er sie über Hrolf belogen hat. Mal schauen, wohin das noch führt.


    Und jetzt bin auch ich neugierig, was es mit dem kleinen Mädchen am Olporter Hafen auf sich hat...

    Eine Frage, die mir gerade unter den Nägeln brennt, Bernard:


    Ich habe gesehen nächste Woche erscheint dein erster Roman aus deiner Schwertfeuersaga. Zwei Fantasysagas parallel in Arbeit. Wie machst du das? Wie gelingt es dir die beiden Welten und ihre Helden nicht durcheinander zu werfen?