Beiträge von Xeledorn

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    Ach du Schreck :o :o :o


    Na da bin ich jetzt aber auch mal mehr als gespannt.


    Und Band 5 Dauert ja noch so lange...


    Aber Ihr macht das schon richtig so. Lieber gute Bände als schnelle Bände


    An dieser Stelle möchte ich auch einmal sagen das ich das Cover für Band 5 sehr gelungen finde. Die Seeschlange sieht sehr bedrohlich aus und zeigt dem Leser direkt auf welches Abenteuer sich die Ottajasko hier einläßt.

    Vielen Dank schon mal für diese Leserunde! Es war (wiedermal) eine tolle Erfahrung und habe eure Kommentare und Gedanken gerne gelesen. Ich möchte mich hier auch noch einmal ausdrücklich bei den beiden Autoren bedanken, die nicht müde wurden unsere Fragen zu beantworten und Ihre eigene Sicht hier noch einmal darzustellen. Vielen Dank dafür! Das ist wirklich eine besondere Art der Fanpflege die das Lesen des Buches zu etwas besonderem gemacht hat.


    Rezension:


    Die Silberflamme ist das Thema des vierten Bandes der Phileasson-Saga die uns nun schon seit über einem Jahr und weit mehr als 2000 Seiten begleitet.
    Dieser Band beinhaltet die vierte Abenteueretappe der dem Buch zugrunde liegenden Abenteuer Kampagne. Für Kenner des Abenteuers weiss der Band trotzdem viel Neues zu erzählen, da hier, wie auch in den drei vorangegangenen Büchern, auch auf die Sichtweise des "Antagonisten" Beorn des Blenders, ausgiebig eingegangen wird.


    Die Reise der Wettfahrer führt durch den Nordosten des Mittelreiches und es werden z.B. Städte wie Valusa und Ysilia bereist und in ihrem zeitlichen Kontext beschrieben. Hier merkt man den Autoren auch deutlich an, dass diese Aventurien gut kennen und viel Recherche in dieses Buch haben fliessen lassen.


    Neben der eigentlichen Geschichte kommen auch immer wieder Dinge clever zur Sprache. die mit der Story wenig zu tun haben, die aber zeigen, dass die Wettfahrt in der Welt des Schwarzen Auges stattfindet und somit vor einer noch viel größeren Bühne spielt.


    Dieser bisher dickste Band der Saga ist mit fast 700 Seiten wieder eine tolle Episode geworden und zeigt deutlich das die Entscheidung die gesamte Geschichte auf zwölf Bände zu verteilen richtig war, um der epischen Story auch den Raum geben zu können sich zu entfalten.

    Das Ende dieses Buches war eine gute Auflösung für dieses bisher längste Buch der Saga. Bern hat, wie von mir im letzten Abschnitt orakelt, diesmal die Punkte holen können.


    Hierbei fand ich insbesondere den Kniff ganz gut, dass kein Mitglied von Phillys Ottajasko das Schwert ergriffen hatte, sondern eine "Fremde". Überraschende tote gab es am Ende nicht. Das Nirka die Gruppe verlässt war abzusehen und ist auch gut für die Geschichte.


    Ich fand gut das diesmal bereits ein Ausblick auf die Abenteuer des kommenden Bandes und die nächste Prophezeiung schon gegeben wurde. Damit hat der auch der Leser der der die Abenteuer nicht kennt schon eine Ahnung wie die Reise weiter gehen könnte und etwas worauf er sich freuen kann.


    Der diesem Buch zugrunde liegende Abenteuerteil war für mich damals innerhalb der hervorragenden Kampagne ein leicht schwächerer Teil. Dieses Buch hat aber alles richtig gemacht und eine spannende Geschichte erzählt. Ich fand das Buch damit besser als den Abenteuerplot. Das Buch hat es durch die Perspektivwechsel auch gut geschafft dem Leser die gesamte Geschichte Run um Wüstenelfen und Co. zu vermitteln.

    Mit ein bisschen Verzug komme ich jetzt auch fast am Ende des Buches an.


    Der Beorn Teil war spannend beschrieben. Die Taktik ein wahlloses Opfer zu packen und dann an die Ehre des wahren Täters zu appellieren klappte gut. Kert hat es dann ja auch direkt gut drauf bekommen. Ich hatte gedacht der überlebt den Brunnen nicht.


    Die Auftritt von Pardon mit Apep war gewaltig. Insgesamt sehe ich die Nutzung von so starken Meisterfiguren ohne das sie die Geschichte gewinnbringend weiterbringen immer als etwas kritisch an, andererseits sind Meisterfiguren die nie auftauchen auch kein Gewinn für die Spieler/Leser. Ich finde das auftauchen Apeps in dieser Szene gut. Es unterstreicht noch einmal wie sehr Pardona in einer anderen Liga spielt und der Kaiserdrache hatte einen schönen Auftritt.


    Der Philly Teil war ebenfalls packend geschrieben und es machte Spass die Gruppe auf ihrer Reise in das Höhlensystem zu begleiten. Das Kert noch lebte war eine Überraschung für mich. Da ich generell ein großer Freund von klassischen Dungeons bin mochte ich das Setting in der Höhle gerne.


    Wer wird diese Etappe siegen? Ich tippe auf Beorn. Es ist meistens spannender mit seinen Helden mitzufiebern wenn man aufholen muss.


    Wer wird sterben? Ich tippe auf Tylstur und Hern Sen.

    Der Wechsel zwischen den Gruppen war auch in diesem Kapitel spannend gestaltet. Zu lesen wie Beorn im Dorf weiter vorgeht war sehr gelungen. Man spürte die Anspannung bei Lesen. Beorn wollte Informationen und keine Versteckspiele mehr. Das die Dörfler in den Häusern eingesperrt sind ist clever. Das man den Wulfen nicht gleich gekillt hat war gefährlich. So einen Gegner hätte ich erst mal beseitigt.


    Immerhin hat die Kreatur Ursa getötet. Ich hatte damit gerechnet und nun kam die Bestätigung. Der Ausflug Pardonas in den Himmelsturm war überraschend. Sie ist und bleibt einfach die Chimärenmeisterin.


    Bei Phillys Gruppe mochte ich die Auftritte von Praioslob. Das Spielen mit der kleinen Leomara und die Geheimnisse der Kette waren schön zu lesen. Das Spannende war aber die Abschlussunterhaltung mit Zidaine. Es ist wirklich Interessant weiter zu erfahren, wie die Personen sich entwickeln werden. Kann Zidaine erlöst werden? Wird Praioslob selber über seinen Schmerz stürzen?


    Wir werden sehen...

    In diesem Leseabschnitt wusste Beorn mit seinem Ottajasko zu glänzen. Der Abschnitt war sehr spannend und das lag an mehreren Dingen. Das Thema des Bergdorfes in dem eine kultartige Gemeinschaft wohnt hat wirklich tolles Horror Flair. Der Schrein hat die Phantasie angeregt. Und dann diese Dörfler. Die Szene in der Kneipe war wirklich toll. Als ich merkte worauf das ganze hinausläuft war das Spannung pur (obwohl ich ja Abenteuerbedingt weiss das Beorn hier "safe" ist). Pardona war auch immer in ihrer Rolle geblieben, leider, grins.


    Das der Wirt dieses Opfer bringen wollte war stark. Was Ursa angeht befürchte ich ja das schlimmste. Der Kampf in der Stadt war dann auch wirklich mitreissend geschrieben.


    Was mir gar nicht gefallen hat und was ich richtig abstossend fand war die Beschreibung von Galaynes Sikaryan Entzuges bei den Kindern. Das ganze hat mich wirklich sehr an einen Kindesmissbrauch erinnert und hat mich beim Lesen total aufgewühlt. Die Beschreibung das der "nette" reisende Ritter die Kinder zum erzählen einer Geschichte einlädt und sich dann an ihnen vergeht war widerlich. Die Beschreibung der Kinder und die Gleichgültigkeit des Elfen seine Triebe an ihnen zu befriedigen hat mich wirklich sprachlos gemacht. Falls es die Absicht war den Leser damit schocken zu wollen, ist dies gelungen. Bitte weniger davon! Soetwas lese ich nicht gerne.


    Alles in allem wird mir dieser Abschnitt des Buches, insbesondere wegen des Elfen, auch noch in Jahren in Erinnerung bleiben.

    Puhh das war bitter. Beim schreiben ist mir der Mac abgeschmiert, das hat er noch nie gemacht. Grummel.


    Dann jetzt noch mal eter etwas kürzer.


    Ich mochte verschiedene Szenen in diesem Kapitel.


    Die Zauberschule hat mir gefallen und das Beiwohnen von Tylstyr im Unterricht war toll. Ein Reisender Magier kann einfach mehr erzählen als ein verstaubter Theorie-Dozent. Kein wunder das die Schüler an seinen Lippen hingen.


    Das es bei den "Beorns" diesmal Hund gab hat mich amüsiert. Ich hatte mit einem größeren Aufschrei hier in der Runde gerechnet. Das war ungewöhnliche Kost. Das der Kampf gegen den Drachen vermieden wurde fand ich gut. Ich hatte das geschmolzene Gestein sofort erkannt. Wieso hat Pardon mit Ihrem Wissen erst geglänzt als das erste Pferd gegessen war? Sie hätte die Gruppe ja auch vorher vor der Gegend hier warnen können.


    Das Gespräch zwischen Zidane und Tylstyr hat nun weitere Fakten gebracht wie die beiden zueinander stehen. Ich mochte Tylstyrs Einwurf, dass Boron am Ende alle besucht. Und das das "kleine Leben alles ist was wir haben. Und es ist das Ergebnis unserer Entscheidungen". Wie richtig er damit liegt. Ob er etwas ahnt in Bezug auf Zidaines Pakt? Das war jedenfalls alles sehr treffend zu ihrer Situation. Die Frage ist ja auch ob sich Zidaine ihrer Situation bewußt ist. Weder Boron noch Phex(Händlerstochter) werden ihre Seele bekommen. Die will der feine Herr Tyakra'man bestimmt nicht mehr hergeben. Das Sie den dunklen Mann am Ende der Szene gesehen hat, hat ihr dies auch noch einmal bewusst werden lassen.

    Dieser Leseabschnitt hatte wieder viele schöne Szenen.


    Die Stadt Ysilia bekommt ein Profil in diesem Abschnitt. Die zerstörten Bereiche werden sehr plastisch geschildert und der Zwerg ist mit seinem Wein schön störrisch, nachdem die Gruppe bei Ihm übel aufgefallen ist.


    Der Besuch in der Kämpferschule kam mir kurz vor. Ich mochte aber die alkoholkranke Kriegerin. Dies hat die Szene bereichert.


    Für DSA Spieler hat der Besuch im historischen Ysilia natürlich auch noch einen besonderen Reiz, bevor die Stadt später zur "verdienten" Kaiserstadt Galottas wird.


    Das Zwischenspiel in der Hütte vor der Stadt und die Dialoge zwischen Tylstyr und Praioslob sind auch sehr schön gelungen.


    Das es noch mehr Isenborner in diesem Abschnitt gab hat mich gefreut und Gleichzeit geärgert. Es hat mich gefreut weil ich die Isenbornreihe gerne gelesen habe und auch dadurch zum Gerneleser von Robert geworden bin. Mich hat schon damals die auffallend gute Hintergrundrecherche in Verbindung mit der schönen Story überzeugt. Umso mehr ärgert mich das ich die Namen von damals alle vergessen habe und keinen Schimmer habe, wen aus den Büchern ich hier gerade wiedergetroffen habe. Ich vermute das dies Auftritte von jüngeren Versionen der tragenden Figuren aus den Isenborn Romanen waren. Da werde ich wohl noch mal nachgucken müssen.


    Ich warte nur immer noch auf den Moment wo Zidaine Ihre Ersatzopfer dem Leser gegenüber benennt und evtl auch das erste opfert... Vielleicht kommt ja etwas dazu im kommenden Leseabschnitt.


    Das ist es, was ich an diesem Plot so liebe: Etwas, dass jeder zivilisierte Mensch ablehnen muss, wird nachvollziehbar ... Für mich macht das Bücher besonders interessant, wenn sie solche Gegensätze auslösen.
    Als Frage an die gesamte Leserunde: Wenn Ihr Richter wäret - vielleicht sogar der Gott Praios persönlich - und Euch würde der Fianna/Zidaine-Fall präsentiert ... Würdet Ihr Zidaine für ihre Morde (ich formuliere das jetzt mal bewusst juristisch) verurteilen? Und mit welchem Strafmaß?
    In unserer Republik wäre die Vergewaltigung nach 10 Jahren verjährt, Zidaines Morde aber würden nie verjähren, und eine besondere Grausamkeit ihrer Taten käme in Anrechnung ...


    Als Richter würde ich in erster Linie die Gesetze des Herrn Priams umsetzen wollen. Diese sehen laut Regelbuch folgendes vor:


    Auszug aus Aventurischer Almanach Seite 143. Die Verbrennung eines Lebenden zum Zwecke der Läuterung ist so selten geworden, dass sie immer von einem Praiosgeweihten bestätigt werden muss und eigentlich immer mit den schwersten Vorwürfen wie finsterer Zauberei oder Dämonenbündelei einhergeht.


    Ich würde also auf lebendige Verbrennung zum Zwecke der Läuterung setzen :explodier:

    Na das war jetzt ein längerer Leseabschnitt.


    Ich fand das dieser Leseabschnitt fast wie eine Kurzgeschichte wirkte. Die Handlung war natürlichem Setting eingebettet aber die unglückliche Liebesgeschichte des Druiden hätte auch alleine Bestand haben können.


    Die Schilderung der Umstände und der Oger wirkten bedrohlich und abartig. Das Fressen der Toten ist schon widerlich. Die Lebenden anzunagen war starker Tobak. Ich finde so Menschenfresser Themen immer sehr gruselig. Das war gut umgesetzt.


    Außerdem wissen wir jetzt wieso Zidaine so sn dem Dolch hängt. Er ist ihr Anker zu einem verlorenen Leben.


    Beorns Weiterreise zum Tal der Türme läuft geschmeidig. Ich fand hier sehr nett wie er Assel gegenüber Philly diskreditiert.

    Dieser Leseabschnitt hat in angemessener Breite die Geschichte weiter ausgebreitet. Mir hat gut gefallen das verschiedene Schauplätze besucht wurden in Vallusa und diese jeweils auch ausgiebig genutzt wurden.


    Die Suche nach den alten Schriften hatte was von einer Indiana Jones Bibliothek Szene. Das mag ich gerne. Ich fand es auch sehr gelungen das Firutin als "einfacher" Geist schneller einen freundlichen Zugang zur Bibliothekarin gefunden hat als die anderen.


    Der Besuch im Raja Tempel war schön beschrieben. Das ausgerechnet Praioslob wegen Shulinai diesen Tempel betreten hat war in besonderem Maße interessant.


    Der Übungskampf vor der Kriegerschule war spannend. Mir war bis zum Ende offen, ob Hern Sen nicht vielleicht den Kampf sogar gewinnen kann mit seiner "Keiler" Kampfhaltung. Ich hatte fast damit gerechnet das er der Kriegerin einfach die Faust mitten ins Gesicht schlägt während sie noch ihre Pirouetten dreht. Nagut, für einen Sieg hat es am Ende nicht gereicht aber die Erkenntnis das er mutiger ist als ein Krieger der nur an der Schule dient war wichtig.


    Das Geschäft bei den Beilunker Reitern war in vielerlei Hinsicht spannend. Zum einen die Haltung von Abdul zu sehen und seine Sorge um seine Freunde. Auch mich hat die Erwähnung von Rakorium gefreut(dem gefühlten Gandalf vom DSA) aber auch das weitere Vorgehen der Reiter Interessiert. Ein klassisches Postwesen gibt es ja in Aventurien nicht, Häuser haben keinen Nummer und viele Strassen keine Namen. Jeder Postauftrag ist also eine individuelle Geschichte und der Bote muss wissen wem er was bringen darf. Ich fand hier auch nett das Abdul sagte das der Bote sich keine Sorge machen brauch. Der Brief wäre nicht so verhext das große Dämonen aus ihm entspringen können. Von kleinen Dämonen war da aber nicht die Rede >:D


    Das Treffen mit Sven war stimmungsvoll. Den rauen Thorwaler frisch gebadet und im feinen Zwirn sich vorzustellen, wie er zum Candle Light Dinner einlädt war herrlich. Ich kann umso mehr seine Enttäuschung verstehen, dass Nirka nicht alleine gekommen war.


    Insgesamt hatte ich auf weitere Informationen zu dem Deal von Zidaine gehofft. Jetzt muss ich mich wohl noch weiter gedulden um zu erfahren wie es mit Ihr und den 2 neuen Opfern weiter geht.



    Ich hoffe auch inständig auf einen "Irulla-Prolog". Ich würde gerne etwas darüber erfahren, wie sie aufgewachsen ist!


    Irulla steht tatsächlich auf der Liste für künftige Prologe. ;)
    Dumm ist nur, dass die Anzahl der Positionen auf dieser Liste länger ist als die Anzahl der Romane, die noch kommen. :verlegen:
    [/quote]



    Ich freue mich besonders auf den schon angekündigten Prolog in Band 6. Der Mactans Prolog wird bestimmt ein besonderer Spass.

    Der Sumpf mit seiner Wärme und den Mückenschwärmen war gut geschildert. In diesem Abschnitt haben mich besonders die Naturbeschreibungen unterhalten können.


    Der Auftritt der Kopfgeldjäger war auch gelungen. Endlich ist Sven wieder da! Der "Colt Seavers" der Saga ;D


    Ich hatte auch schon fast nicht mehr damit gerechnet, dass sich die Romanze zwischen Nirka und Ihm noch anbahnt. Umso schöner, dass dies noch seinen Weg ins Buch gefunden hat.


    Das Sven und Philly das Geschäftliche beim Angeln regeln war ein guter Zug. Leider konnte Philly sich ja nicht frei kaufen. Das hätte der Gruppe wohlmöglich weiteren Ärger erspart.


    Die Hilfsaktion der Ottajasko fand ich ebenfalls sehr stimmungsvoll. Die haben wirklich alles gegeben um das Tier zu retten. Heilzauber und Wunder sind dann auch keine kleine Form der Hilfe. Man merkt die ganze Gruppe wollte richtig helfen.

    Mhhh schade, irgendwie fühle ich mich gerade als Kenner der Abenteuer etwas ausgeschlossen von den Diskussionen, weil ich meine, auf viele der Fragen bereits die Antworten zu kennen ( wie steht Pardona zu vielem, was sind ihre Beweggründe, wer sind die Attentäter im Bootshaus) und will dann hier auch nicht spoilern mit meinen Vermutungen.


    Man bräuchte schon fast 2 Threads zu jedem Leseabschnitt, einen in dem man mit dem Wissen der Kampagne im Rücken spekulieren kann und einen für die ausschließlichen Leser des Buches.


    Kommen wir nun aber zu den Dingen die ich ansprechen möchte in diesem Leseabschnitt. Der Zidaine Teil hat mich sehr gefesselt. Ich will unbedingt wissen wie es weiter geht mit ihrem Rachefeldzug. Die Anrufung von Tyakra'man finde ich super gelungen und trifft zu 100% meinen Geschmack. Dämonen dürfen in den Augen der Paktierer keine sabbernden Ungeheuer sein, sondern sollten augenscheinlich freundlich und als Problemlöser auftreten. Deswegen fand ich es gut das Zidaine nach einem Mann in der Grotte gesucht hat. Die Paktänderung, 2 Seelen gegen die versprochene, ist spannend. Ich glaube ja, dass unser Praiot sowie Shaya auf der Abschussliste steht. 2 Geweihte als Preis für den versprochenen Tylstyr >:D


    Wir werden sehen.


    Die Referenz hin zum 1000 Ogerzug und die Auswirkungen für die Stadt fand ich auch sehr stimmungsvoll. Der 1000 Ogerzug als Auswirkung des Scharlachkappentanzes Galottas gehört zu meinen liebsten Storyfäden im Metaplot des Schwarzen Auges.

    Tylstyr und Zidaine, ein zwiespältiges und kompliziertes Verhältnis. Wie nicht anders zu erwarten. Ich bin auf die weitere Entwicklung gespannt.
    Schön fand ich die kurze Szene zwischen Zidaine und Leomara, die nicht ins Bett möchte. Wie Zidaine Leomara auf ganz hinreißende Art dazu bringt freiwillig ins Zimmer zu gehen - das fand ich klasse. Da zeigen sich mal wieder die Gegensätze, die in Zidaine wohnen.


    Das stimmt, die Szene mochte ich auch. Trotzdem liegt etwas morbides darin. Immerhin geht es darum ein Lebewesen zu töten, um es einem anderen zum Frass vorzuwerfen. Fast wie bei den Thorwalern und den Krebsen..



    Toll! Die Leserunde hat Anteil an einer zusätzliche Szene im Buch. 8)


    Das hat mich auch sehr gefreut

    Die Geschwister verbünden sich im Kampf gegen den letzten Konkurrenten. Irgendwie empfand ich das als nicht fair, genauso wie das Werfen von Sand, um den Sieg davonzutragen. Aber eine solche List scheint ja allgemein akzeptiert zu sein, sonst wären Lailath und ihr Bruder nicht ausgesandt worden.


    Elfen sind unehrenhafte Geschöpfe. Das zeigt sich immer wieder. Schusswaffen, Kampfmagie, endloses Leben und ohne Glauben an die Götter. Eine Gruppe Bannstrahler (so ne Art radikale Inquisition) würde in so einer Elfensiedlung schon für Ordnung sorgen. Aber mich fragt ja keiner :kommmalherfreundchen: