Beiträge von Xeledorn

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    Das Lesevergnügen in diesem Abschnitt war sehr hoch und kurzweilig. Dies lag für mich diesmal insbesondere an den Beorn Abschnitten. Hier ist viel unterhaltsames passiert. Der Besuch im Bordell war Großartig.


    Der frustrierte Beorn, der Moha hinter dem Tresen, die maraskanische Puffmutti und dann der neue Charakter, Eilif!


    Witzigerweise ging es mir wie dir Bernhard, ich kannte Eilif insbesondere aus dem Soloabenteuer Eilifs Schatz, hatte aber auch keine Verbindung zu Beorn. Als ich eben dann noch mal ins Abenteuer (1990) geschaut hatte war sie auch nicht drin. Dafür aber der mir noch in Erinnerung gebliebene Garad Avason, mit dem sich unsere Gruppe schöne Schlägereien während der Fahrt geliefert hatte. Scheint mir fast so, als hätte Eilif seinen Platz in der Geschichte nun eingenommen.


    Ich finde den Charakter von Eilif aber auch super! Sie ist ein starker weiblicher Charakter der eine echte Bereicherung für die Geschichte werden kann. Das Wetttrinken mit der Maraskanerin um weitere Informationen und das geplante Armdrücken mit den Skorpionen war an Spannung kaum zu überbieten. Beorn hat mit seiner geschickten Wettformulierung dann dem Fass den Boden rausgeschlagen. Sehr gerissen der Gute.


    Was ich nur nicht verstanden hatte war, wie giftig die Skorpionen jetzt wirklich waren. Eilif sagte, dass sie nur (leichte) Schmerzen verursachen. Der Moha ließ sich aber mit dem Stachel in Schach halten. Ich habe die Vermutung, dass Eilif von der Maraskanerin betrogen wurde und ihr die Gefahr beim Armdrücken gar nicht bewusst war. Wahrscheinlich hatte Sie wegen Ihrer Kraft bisher immer gewonnen. Wie seht ihr das?

    Dieser Leseabschnitt führt uns also nun zu den Helden der Geschichte zurück. Ich fand hier ganz gut, dass wir direkt wieder auf beide Gruppen stossen. Immerhin war nach dem Ende des letzten Bandes ja die Spannung groß, wie es mit den beiden Gruppen so weiter geht.


    Die Übermittlung der neuen Aufgabe zu Beginn des Buches holt den Leser gleich wieder rein und und setzt die Richtung für diesen Band fest. Gleichzeitig fehlt dem Leser hier die Spannung der Deutung und die anschließende Entschlüsselung. Am Spieltisch machten dies die Spieler, also man selber, hier übernehmen dies natürlich die Figuren des Buches.


    Ein Teil der Spannung bleibt für dem abenteuerunkundigen Leser mit dem Rätsel um die Silberflamme natürlich bestehen.


    Mir hat in diesem Abschnitt besonders gut gefallen zu lesen, wie Tjorne aus der neuen Gruppe ausgegrenzt wird und welche Schlüsse er für sich daraus zieht. Ich denke aber die werden sich noch zusammen raufen. Ich fand hier besonders schön welche Gedanken er zur Empfehlung der Geweihten/Pardona hat, ins Bordell zu gehen. Das war ein sehr schönes Gespür für die Spielwelt.


    Bei Philly mochte ich den Part rund um Zidaine und Tylstyr. Ich bin echt gespannt wie sich das weiter entwickelt. Ich traue dem verdorbenen Teil von Zidaine nicht.


    Das neue Lied Ohm Volkers war wirklich toll und lang und hat spass gemacht sich gesungen vorzustellen. Ich kann mir als Laie jetzt nur vorstellen, dass es auch für einen Autor schwierig ist, sich ständig tolle Reime zu überlegen und trotzdem in den Liedern einen Inhalt zu vermitteln. Gleichzeitig ist Ohm ja der große Skalde der etwas besonderes schafft mit seiner Saga. Ihm die Krücke der Übersetzung ins Garethi in die Hand zu geben fand ich deswegen sehr gelungen, falls ein einzelner Reim mal nicht so dolle sein sollte. Hierzu muss ich sagen das ich natürlich nicht mit dem Anspruch eines Germanisten an die Reime rangehe und dies auch gar nicht bewerten kann. Für mich als Leser waren alle Reime gut!


    Falnokul der freundliche elfische Fremdenführer hat himmelblaue Augen und seine schwarze Lederrüstung knirschte beim aufstehen, das ist beides interessant!

    Es freut mich das es jetzt losgeht. Der Prolog war schnell gelesen und hat mich wieder gut in die Geschichte hereingeführt. Ich war gespannt was diesmal Thema des Prologs ist und finde die Wahl und Umsetzung sehr gut. Aufgrund der fehlenden Schocker wird der Prolog wohl weniger in Erinnerung bleiben. Das muss aber zur Abwechslung nicht schlecht sein.


    Mir hat die elfische Sicht auf die Welt der Menschen besonders gut gefallen. Das Unverständnis für Geld ist immer wieder eine interessante Kapitalismuskritik. In dem Zusammenhang fand ich auch die Erkenntnis der Elfen nett, dass die menschlichen Helfer gar nicht im Sinn hatten die Elfen bei der Wiedererlangung Selflantils zu unterstützen, sondern nur an die Kiste mit dem Gold wollten. Ich sags ja immer, Elfen wollen verarscht werden, grins.


    Erm Sen ist im Prolog gut als starker Krieger seiner Zeit aufgebaut worden. Der Wolf hat auch nichts mit Winterfell zu tun, Janesway. Die Philly-Saga ist älter. Erm Sen sieht als Nivese auch eher so aus wie ein Eskimo oder die nordischen Samen.


    Es hat mich dann auch gefreut das Lailath einen Zwischenstop in Gareth genommen hat. Die Kaiserstadt ist immer eine Reise wert. Die Kneipenszene war dann der gelungene Höhepunkt. Ich hatte auch mit einer Schlägerei gerechnet. Die Lösung im Buch fand ich dann aber gut.


    Das Aufeinandertreffen von Erm Sen und Lailath war schön beschrieben. Die 12 freien Hiebe und die Begründung dafür waren überzeugend. Die Zahl 12 gilt ja auch als göttlich in Aventurien.


    Da ich die Kampagne gespielt und auch gemeistert habe bin ich bei den aktuellen Spekulationen erst mal raus.

    Warmrudern kann nie schaden! Also...


    Du sprichst eines meiner großen Probleme bei Fortsetzungsromanen an, mein Gedächtnis. Mir fällt es immer schwer die Namen von Personen oder Subplots zu behalten. Mir fällt dann oft im Gespräch mit anderen auf, was ich mal wieder komplett vergessen hatte.


    Ich habe jetzt auch nicht mehr recherchiert für das Warmrudern und nehme einfach die Szenen, die mir gerade spontan einfallen. Diese Szenen waren also sehr Eindrucksvoll, müssen aber nicht meine Lieblingsszenen aus dem Buch gewesen sein.


    Band 1: Ganz klar die ganzen Szenen in Steinackr und das Martyrium in der Hö(h/l)le. Was für ein krasser Neustart in meine DSA Lieblingssaga. Mit Tylstyr, Tjorne und Zidaine treffe ich hier auch erstmals auf neue Figuren in der Saga, deren gemeinsames Schicksal mich besonders interessiert.


    Band 2: Band 2 macht es mir gerade nicht einfach. Da die Geschichte des Himmelsturms in Band 2 und 3 erzählt wird verschwimmt gerade in meinem Kopf, was davon in welchem Band stand. Ich mochte aber die Szenen in den Gärten im Turm besonders. So wie ich insgesamt fand, dass die Atmosphäre im Turm wunderbar aufgefangen wurde. Die Geheimnisse der Vergangenheit, einer untergegangenen Hochkultur wurden greifbar und haben neugierig gemacht.


    Band 3: Ganz klar Norburg und Riva. In Norburg hat es mir die unermüdlich, pflichtbewusste Gardistin besonders angetan. Die wollte einfach nicht aufgeben im Kampf. Ausserdem hatte das Wiedersehen von Mutter Winja und Tochter Nikascha besonderes Flair.


    In Riva mochte ich die Stimmung der Stadt. Die Warenschau hat die Stadt toll belebt und nach der ganzen Kälte des Nordens fühlte es sich fast wie ein nach Hause kommen an.

    Mein Silberflammenbuch ist heute gekommen. Ich bin bereit wieder in See zu stechen und möchte gerne bei der Leserunde teilnehmen. Ich hoffe Ihr nehmt mich wieder an den Riemen auf. Kann es kaum erwarten die ersten Seiten zu lesen. Das wird jetzt ganz schön hart bis zum 29.09. zu warten :spinnen:


    Bis dahin lasse ich jetzt mal Musik sprechen 8) Ich kann das Lied allen Freunden metallischer Musik empfehlen, passt zu Phileasson:


    THRUDVANGAR - PIRATEN DES NORDENS SONGTEXT


    Setzt, setzt die Segel für die große Fahrt -
    Rudert, rudert mit all eurer Kraft!
    Drachen-, Drachenschiff führt uns voran -
    Südwärts, südwärts auf fremdes Land!


    I'm Schutz der Götter fahren wir hinaus,
    Um Kund zu tun unser Heiligtum.
    Auf diesem Wege auch viele Gefahren,
    Doch trotzen wir diesen wie Krieger des Nordens.



    Wir sind am Winde dran,
    Übers Meer mit tausend Mannen.
    Der Feind, der sich zeigt, spürt unsere Klingen
    In der glorreichen Zeit.


    Sieg und auch Schmach, ertragen wir jede Qual.
    Plündern, rauben und auch schätzen
    Mit Kraft und Disziplin folgen wir unseren Ahnen.


    Wir sind am Winde dran,
    Übers Meer mit tausend Mannen.
    Der Feind, der sich zeigt, spürt unsere Klingen
    In der glorreichen Zeit.


    Setzt, setzt die Segel für die große Fahrt -
    Rudert, rudert mit all eurer Kraft!
    Drachen-, Drachenschiff führt uns voran -
    Südwärts, südwärts auf fremdes Land!

    An das habe ich auch noch nicht gedacht - werde ich aber mal im Hinterkopf behalten: Der Namenlose gegen den Rest der Götter, weil er sich zum einzigen Gott aufschwingen woll - oder so ähnlich ;D


    Jetzt unabhängig vom Roman trifft dies den Kern ganz gut. Der Namenlose ist so ein starker und mächtiger Gott, dass er nur von mehreren Unsterblichen gemeinsam in Ketten gelegt werden konnte. Seit dem Ende des vierten Zeitalters ist er in die Bresche im Sternenwall gekettet und seiner ursprünglichen Macht beraubt. Selbst die restliche Macht dieses Unsterblichen reicht aber aus, um die Götter Alverans ausreichend als Gegenspieler zu beschäftigen.

    Rezension:


    Nachdem ich das Buch jetzt ja schon seit gut 2 Wochen durch habe und der Inhalt auch etwas sacken konnte, möchte ich nun zu meinem Fazit kommen.


    Der Roman "Die Phileasson-Saga: Die Wölfin" reiht sich gut in die bestehende Serie ein und verbindet auf unterhaltsame Weise die historischen Geschehnisse der alten Abenteuer mit dem Bild des modernen und aktuellen Agenturen. Der Roman geht hierbei an vielen Stellen eigene Wege und erzählt die Geschichte aus den Abenteuern nicht nur nach, sondern ergänzt und erweitert die bestehende Story um viele unterhaltsame Episoden, ohne den Geist der Originalgeschichte zu verlieren. Aventurische Stimmigkeit und kreative neue Inhalte treffen hier also auf den gut 590 Seiten aufeinander. Puristen könnten sich evtl. an den Änderungen von Personennamen und Abweichungen von der original Reiseroute stören, doch wurde dies auch größtenteils schon in der Neuauflage der Abenteuer so vorgenommen.


    Die angenehme Struktur des Buches ermöglicht das Lesen in vielen abgeschlossenen Abschnitten, ohne das man am nächsten Tag erst wieder den Faden finden muss. Gutes Kartenmaterial im Buch und die ergänzende Homepage der Serie www.phileasson.de bieten dem Leser auch die Möglichkeit abseits des Buches tiefer in die Story einzusteigen.


    Die Wartezeit auf den nächsten Band wird sich noch bis in den September 2017 ziehen. Genügend Zeit um über die letzten Geschehnisse nachzudenken und zu spekulieren, wie es mit den Figuren der Geschichte weiter gehen könnten.




    Zur Leserunde:


    Vielen Dank an alle Teilnehmer der Runde und hier im besonderen an die Autoren und Heimfinderin als Organisatorin der Runde. Wir hatten in den letzten Wochen einen sehr schönen Austausch zu dem Roman, der die Erfahrung des Buches wirklich bereichert hat. Wir haben das Buch richtig intensiv beleuchtet und ohne eure Kommentare, wäre mir beim Sololesen so manches Detail nicht aufgefallen. Den Spagat zwischen den Kennern der Abenteuer und den Lesern, die die Geschichte zum ersten mal erleben haben wir glaube ich auch ganz gut hinbekommen.


    Ich würde mich sehr freuen, wenn es auch zum nächsten Band der Geschichte eine Leserunde geben würde.

    Hm, dann riskiert er aber auch gleichzeitig ihr Leben. Niemand könnte es vor Pardona geheim halten, dass er über ihre wahre Identität Bescheid weiß...
    Er ist wirklich in einer Zwickmühle...ähnlich wie bei der Tylstyr-Zidaine-Tjorne Geschichte. Wie man es macht, man macht es bestimmt falsch bzw. es gibt kein richtig, da alles falsch ist...


    "Wahrheit kann niemals falsch sein!" neuzeitliches Zitat von Praiodan Praioslieb, Geweihter aus Gareth.


    Ich bin kein Freund von Lügen. Und auch für Beorn und Tylstyr ist der Tod evtl. noch eine der angenehmeren Optionen.

    :totlach: :totlach: :totlach:


    Oh man, was ist bloß los hier. Ich schmeiß mich gerade in die Ecke vor Lachen :totlach:
    Ich bin auch :unschuldig: oder :-[ :P


    Die spannende Frage ist ja, ob Tylstyr auch die richtigen Stabzauber in seinen Stab appliziert hat. Nicht jeder Magier kann ja alle Zauber die DSA zu bieten hat. Ich zitiere hierzu auszugsweise aus dem aktuellen DSA5 Regelwerk:


    Die Stabzauber im Detail


    Stabzauber: Doppeltes Maß


    Wirkung: Der Stab kann auf seine doppelte Länge verlängert werden, ohne dass er merklich an Dicke einbüßt.

    Zwerge vermisse ich auch irgendwie. Die bringen immer Stimmung in die Bude und sorgen für lustige Szenen. Ich bin auch dafür, dass einer mitfährt. Zwerge auf einem Schiff stelle ich mir sehr lustig vor. Wenn schon Wölfe mitfahren....
    :klatschen:


    Ich bin auch schon ganz aufgeregt bei der guten Nachricht. Das wäre schön, wenn einer der Angroschim Reiselust bekäme.


    Die letzte Seite ist gelesen, das Buch wurde geschlossen und als Leser schaue ich traurig auf den Buchrücken. Nicht weil mir das Buch nicht gefallen hätte, sondern weil es zu Ende ist.


    Im letzten Leseabschnitt wurde Festum also erreicht. Die Karen konnten verkauft werden und als Cliffhanger steht die nächste Prophezeiung vor der Tür. Schade das man die nicht mehr lesen durfte. Ich gehe zwar von relativer Gleichheit mit der Kampagne aus, aber für viele Leser stelle ich mir das zum Rätseln interessant vor bis zum nächsten Buch.


    Das was von Festum beschrieben wurde hat mir gut gefallen. Als großer Bornland und Festum Fan kann ich da aber nie genug bekommen. ;)


    Zidaine ist also als Spionin für Beorn bei Philli untergekommen. Das war mir gar nicht so bewusst. War das für alle neu oder hatte ich da in Band 2 etwas überlesen? Der Twist hat mir jedenfalls auch gefallen. Das Attentat auf Tjorne hat mich dann aber überrascht. 1., dass es jetzt doch schon in diesem Band gekommen ist und 2., dass er das überlebt hat. Zidaine schien wider Willen gehandelt zu haben. Anders kann ich mir den Hinweis an Tylstyr nicht erklären. Es sei den sie verfolgt einen größeren Plan und Tylstyr hat ihr mit der Errettung von Tjorne in die Karten gespielt. Wie auch immer der große Racheplan ausschaut. Immerhin sind die beiden Stainakr-Freunde jetzt ja getrennt.


    Der Ausstieg Tjornes aus der Ottajasko hat mich dann aber genauso überrascht, wie das Crottet bei den Nivesen bleibt. Es bleibt für mich jetzt die Frage, ob Nirka auf Dauer bei der Ottajasko bleibt oder ob es doch noch das Treffen mit Sven gibt. Ich frage mich, ob die Feuerteufeleien aus Norburg in dieser Version der Geschichte ungesühnt bleiben.


    Kommen wir jetzt zu den Fragen der Autoren:


    1. Meine Stimmung nach dem fertig lesen: Die Geschichte hat sich toll weiter entwickelt. Ich bin sehr zufrieden mit den Lösungen und Adaptionen aus den neuen DSA Setzungen. Die Stimmung der Spielwelt und die des ursprünglichen Abenteuers werden ganz toll transportiert. Vielen Dank dafür an die Autoren!


    2. Welche Szenen werden Euch im Gedächtnis bleiben?: Die Szene im Schwitzhaus, der gemeine Schwarzelfsklaventreiber an der Glasschmelze, der Kampf im Grabmal im Totenmoor, die Terminator-Gardistin von Norburg, die Krebsfolter Zidaines(Buchübergreifend)


    3. Welche Figuren haben Euch am besten unterhalten? Beorn, Pardona, Phileasson, Irulla für Ihre Sprüche, Zidaine wegen ihrer Düsternis und ihrem Geheimnis, Vascal, weil er mich zum Spekulieren wegen seines von mir vermuteten Geheimnisses angeregt hat, Ohm Volker für seine Gesänge.


    4. Welche Figuren sind Euch ans Herz gewachsen?: Beorn, Phileasson, Irulla, Ohm Volker, Abdul, Salarin


    5. Welche Figuren findet Ihr interessant?: Zidaine, Pardona, Vascal, die Hochelfen, Sven Gabelbart, Aventurische Prominenz wie z.B. Stover in diesem Buch


    6. Von wem wollt Ihr mehr lesen?: Beorn, Phileasson, Pardona, Irulla, Zidaine, Vascal


    7. Welche Themen bewegen Euch?: Wie geht es mit Zidaine weiter? Was hat es mit Vascal auf sich? Was ist der Plan für Leomara? Wer ist Salarin? Wieso gibt es keinen Zwerg in der Ottajasko? Igor Eisenbeiß fehlt mir sehr! Seine Schauergeschichten sind ja teilweise auf Irulla übertragen worden, doch mir fehlt seine zwergische Weltsicht auf all die Elfendinge. Das würde viel Spielraum für etwas Comedy und interessante Fakten geben. Ich hoffe, dass sich noch ein Zwerg der Ottajasko anschliessen wird.


    8. Welche Fragen wollt Ihr beantwortet haben?: Was ich nicht beantwortet haben möchte, sind zu viele Fakten über Pardonas Vergangenheit. Ich mag das es da Lücken gibt und diese mit Phantasie gefüllt sind. Wenn Pardona der Leserschaft mehr von sich preis gibt, dann gerne wie in diesem Roman als "unverlässlicher Erzähler". Ansonsten darf gerne mehr Futter zu Zidaine und Vascal/Leomara kommen.


    Ich zitiere einmal das Quellenbuch zu den Elfen:
    [quote author=Aus Licht und Traum, Seite 40]
    Die vorherrschende Vorstellung besteht darin, dass das Licht eines Elfen weiterlebt. Sei es, dass es in der Lichtwelt aufgeht, aus der dereinst alle Elfen gekommen sind, und so den Kreis des Lebens schließt; sei es, dass es in einem neuen Elfenleib mit nur ungenauen Erinnerungen an sein Vorleben wiedergeboren wird und ein neues fey bildet; sei es, dass es in einem anderen Körper – etwa dem des Seelentieres – erwacht.


    Was die Sternenträger angeht, so sind sie sogar noch seltener, als Du annimmst: Noch nicht einmal alle Elfen, die aus dem Licht getreten sind (also die allerersten Elfen Aventuriens) trugen das Sternenmal. Erblich sind sie allerdings meines Wissens nicht. Sie tauchen immer mal wieder - selten - auf, und zur Zeit der Phileasson-Saga weiß selbst unter den Elfen kaum noch jemand um ihre Bedeutung.
    [/quote]


    Danke für das Zitat aus der Spielhilfe, das bringt die ganze Sache in ein anderes Licht. Der Roman hat mein aktuelles Interesse an Elfen eh wieder sehr erweckt. Ich sollte die Spielhilfe noch mal lesen :lesen:. Dann passt der Gedanke an eine Wiedergeburt sogar besser, als die Vermutung er könnte sehr alt sein. Das war mir so nicht bewusst. Vielleicht ist er ja keinen freiwilligen/natürlichen Tod damals gestorben und seine Lebensaufgabe ist noch nicht erfüllt. Das wäre ein schöner Grund für die Wiedergeburt. Das würde auch zu den Szenen im Ometheon passen, wo er seinen König sieht und diesen beschützen möchte.

    Der Roman findet nun also seinen Höhepunkt. Beorn ist in der Lage seine Aufgabe zu lösen und Phileasson findet im Silvanden Fae´Den Karen ebenfalls seine Lösung. Ausserdem kann er Blicke auf die Vision Tie´Shiannas im See werden. Darauf hatte ich mich schon lange gefreut. Die Schilderung dieser Hochelfenszene hat mir gut gefallen. Ausserdem scheint Salarin nun tatsächlich Sternträger zu sein. Mir war das "Muttermal" schon vorher in den Beschreibungen aufgefallen aber ich habe es aufgrund seiner doch normalen elfischen Verhaltensweise auch als solches und als falsche Fährte der Autoren abgetan. Jetzt glaube ich mittlerweile, dass Salarin eine sehr mysteriöse Figur ist und deutlich mehr ist, als er scheinbar offenbart oder sich selber bewusst ist. Das Sternenmal zeichnet ihn als aussergewöhnlichen Elfen aus. Mir sind auch nur Nachfahren der Hochelfen als Träger bekannt und die, die selber aus dem Licht getreten sind. Ich bin in dem Thema aber auch nicht 100% fit. Salarin könnte also viel älter sein, als er selber weiss und die Visionen deuten darauf hin, dass er schon lange lebt oder er ist neuer Sternenträger und damit irgendwie ein direkter Nachfahre der Hochelfen. An eine Wiedergeburt glaube ich nicht, da ich dies für mein Verständnis der elfischen Lebensweise als untypisch empfände. Wie dem auch sei, der Elf wird immer interessanter.


    Der Beornabschnitt hat mich mit seiner packenden Schlachtszene um die Charaktere bangen lassen. Wie sich herausstellte auch zurecht. Saldo hat gut einen abbekommen. Das Pardona alles tut, um nicht aus der Rolle zu fallen, finde ich ganz geschickt gewählt. So bleibt die mächtige Figur im Storyverlauf plausibel und Beorn hat keine unendlichen Ressourcen.






    Der Zauberwald hat Phileasson in der Vision im See gezeigt, zu welchen Wundern die Hochelfen fähig waren und das sie auch "gutes" schaffen konnten. Bisher hat er ja nur Ruinen der Hochelfen und Neubauten Pardonas gesehen.


    Da das Buch nicht mehr viele Seiten hat glaube ich nicht, dass Zidaine in diesem Roman noch groß tätig wird. Ich vermute das sie ihren Rachefeldzug, neue Pakte, Pakte lösen, erst in kommenden Büchern fortsetzen wird. Da Bernhard ja schon geschrieben hat, dass sie gegen Ende aber noch etwas machen wird, das sehr umstritten ist, bin ich nun überfragt. Doch noch ein kleiner Mord? Da bin ich mir aber unschlüssig an wem.


    Ich glaube der Karentreck kommt jetzt ohne Behinderung durch Beorn in Festum an. Es mag aber sein, dass ein gewisser Kopfgeldjäger sich noch mal blicken lässt.


    Beorn ist auch wieder bestens im Rennen, bis auf das kleine "Pardona"Problem was er zur Zeit nicht los wird. Als Spieler der Kampagne will ich zu dem Punkt aber auch nicht groß spekulieren und gehe einfach von einem Verlauf analog der Kampagne aus.


    Das gleiche gilt für Nirka, auch hier gehe ich von einem Verlauf analog der Kampagne aus. Ein Treffen von Nirka und Sven könnte also noch stattfinden. Die junge Dame mit dem Echtwolfspelz soll ja noch ihr Glück finden.


    Möglicherweise kann der letzte Leseabschnitt Dein steinernes Herz erweichen, sodass sich darin ein wenig Wärme für oft verschmähte, haarige Achtbeiner ausbreitet. :herz: Ich sage nur: Orkengriff ...


    Puhhh, jetzt bin ich neugierig was es mit dem Orkengriff und der Spinne auf sich hat. Um mich hier nicht falsch zu verstehen. Ich finde jedes Tier(Lebewesen) wertvoll und habe selber 2 Katzen die ich gut umsorge. Prinzipiell gilt das natürlich auch für Insekten und Arachnide. Ich habe aber wie viele eine Phobie vor diesen Tieren und könnte mir nie eine Vogelspinne oder eine fette schwarze Hausspinne auf meine Hand setzen. Das gleiche gilt bei mir in Teilen aber nicht ganz so schlimm ausgeprägt, auch für große Insekten. Mein Herz ist also nicht steinern :'(

    Keine Katzenfans hier? Der Hund wäre auch ein schönes Bonusopfer für Zidaine ;)


    Ich mag auch generell gerne Tiere mit 2 und 4 Beinen. Heldengruppen mit "Reisezoo" sind immer eine Bereicherung. Wo ich es nicht so mit habe sind Insekten und Arachnide. Irulla ist da meine persönliche Horrorfrau. Ich finde diesen Charakter sehr cool, insbesondere ihre morbide Ader. Aber Spinnen? Da stellen sich bei mir sofort die Nackenhaare hoch.


    Wenn Du Dir irgendwo die Erstauflagen der Abenteuer (aus den 1990ern) besorgen kannst, wirst Du verstärkt solche Anspielungen finden. Osais heißt dort zum Beispiel noch "Asiso", und Barraculus ist "Bombastus Babazelzo", was die beiden Namen enger an die ihrer historischen Vorbilder heranführt. Früher hat man das bei Das schwarze Auge recht häufig gemacht, heute haben nur noch wenige dieser Anspielungen "überlebt". "Pardona" etwa ist natürlich eine nur leicht veränderte "Pandora", in Havena gibt es einen genialen Erfinder namens "Leonardo" ... Aber viel ist es nicht mehr.
    Sven Gabelbart ist den Redakteuren durchgeflutscht, schätze ich. Bei der Recherche bin ich auf den von Dir erwähnten Dänenkönig gestoßen und habe tatsächlich überlegt, den Namen für die Romanreihe zu ändern - es dann aber doch so belassen, denn allzu bekannt ist dieser König bei uns ja nicht. Zudemhat Sven durch seinen gegabelten Kinnbart ja einen plausiblen Hintergrund für seinen Namen. Ich hoffe daher, dass es niemanden zu sehr stört.



    :D


    Ich bin froh das du den Namen nicht geändert hast. Mir ist damals und heute nicht aufgefallen, dass Sven ein Vorbild hatte und der Name Sven Gabelbart ist seit ewigen Jahren in meinem Kopf verankert. Ich bin eh kein großer Freund von Namensänderungen bei schon bestehenden Figuren. Ein Namenserweiterung wie dies bei Phileasson geschehen ist finde ich noch ok. Die Namensänderungen wie beim Dr. Bombastus oder auch Asisio finde ich schade. Ich weiss, dass dies auch schon durch die Abenteuer vorgegeben war und ich kann mir vorstellen wieso dies gemacht wurde.


    Wie seht ihr das? Mögt ihr es, wenn bereits bestehende Figuren die Namen ändern in einer neuen Auflage?