Beiträge von Xeledorn

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    Tschuldigung für mein Schweigen. Ich habe ne Augenentzündung und sehe gerade nicht so gut ... Diesen Beitrag schreibe ich auch gerade zum zweiten Mal, weil wohl eben einen Fehler beim bestätigen gemacht habe ... Grrrr ... Es gibt so Tage ...


    Da wünsche ich dir eine gute Besserung!


    Und auch wenn ich kein klassischer Beornsympathisant bin, bin ich sehr an seinen weiteren Schritten interessiert. Gerade die Seite von Beorn finde ich spannend, da hier auch für Kenner der Spiele fast nur neues passiert oder die großen Lücken geschlossen werden.


    Bei Phileasson hingegen finde ich spannend, wie das von mir erlebte von euch aus einer anderen Perspektive erzählt wird und welche Änderungen sich durch die neuen Ottamitglieder ergeben.


    Wenn das so wäre - was, vermutest Du, wäre der Preis, den sie zahlen müsste, um den Pakt zu lösen?


    Tja, ein Paktbruch fällt nicht leicht und es sollte für mein Empfinden nachhaltige, echte Reue da sein um dies zu ermöglichen. Es bietet sich dann an, einen Fachkundigen Geweihten aufzusuchen der einen Exorzismus starten kann. Praioslob könnte dafür evtl. zu schwach sein aber vielleicht in Festum zum Praiostempel vermitteln. Der Preis für die Rettung der eigenen Seele ist oftmals das Leben. Ein geringer Preis, um den ewigen Qualen in der Seelenmühle zu entgehen. So oder so sieht es nicht gut aus für Zidaine.

    Das war also die Art und Weise wie Pardona den Deal mit Beorn eingegangen ist. Sie hat nicht groß verhandelt, sondern Beorn vor vollendete Tatsachen gestellt. Er hatte keine echte Wahl. Leben oder sterben war die Auswahl des Drachenführers. Das Pardona die Flucht geplant hatte passt zu ihr. So konnte sie die gesamte Otta am besten motivieren.


    Die Todesszene von Zeryl war passend und angenehm blendend. Der Elf war echt eklig. Ich war aber schon am zittern. Beorn hatte den großen Anfängerfehler gemacht und dem Elfen das Messer an den Hals gesetzt um dann zu reden und Fragen zu stellen. DAS MACHT MAN NICHT! Immer gleich töten. Nie dem Endgegner die Chance geben noch zu reagieren. Wenn man noch Fragen hat oder etwas mitteilen will, kann man das später machen. Dafür hat jede gute Gruppe einen Nekromanten in den eigenen Reihen.Lach :freu:


    Der Wechsel ins Totenmoor hat die Stimmung dieses Ortes schön aufgefangen. Ich mag die endlos tobende Schlacht an diesem Ort. Die Elfenfestung lädt wirklich zum erkunden ein.


    Die Rückkehr zu Phileasson hat dann die Anspannung erst mal wieder gelöst. Die gute Stimmung die im Lager herrschte hat angesteckt. Und endlich sind wir beim Silvanden Fea´Den Karen. Da warte ich schon das ganze Buch drauf. Mit Blick auf die restlichen Seiten hoffe ich, dass der Wald noch die nötige Breite bekommt, die ich bei diesem Buch erhofft hatte.


    Murkxsi Wenn du mehr zu den Hochelfen lesen magst kann ich dir zwei Romane empfehlen:


    1.Aldarin
    2.Lemiran


    Wie Bernard sagte, sind die aber wirklich speziell. Wenn du sie lesen magst, lies sie auch in der angegebenen Reihenfolge. Ich hatte viel Spass mit den Büchern. Die Bücher sind aber weniger Roman und mehr ein fiktives Geschichtsbuch zur ganz frühen Elfenhistorie.


    Beim Einrudern habe ich geschwänzt und komme erst jetzt dazu, die alten Sachen nachzulesen. Da ist mir gerade aufgefallen, dass du Arendor, unabhängig von mir zum fast gleichen Schluss gekommen bist. Eine quasi Antwort zu deiner Frage findest du von mir in Leseabschnitt 6.


    Ich kopiere den hier noch mal rein:



    Wir sind uns da sehr nahe mit unseren Schlüssen.

    Jetzt sind wir also zurück in Norburg. Die Szene am Stadttor war sehr unterhaltsam. Die Diskussion mit der Gruppe, wer rein darf und wer nicht, war sehr lebensecht. Die junge Wache tat mir richtig leid.


    Die Unterhaltung zwischen der Adapta und Tylstyr hat sehr schön gezeigt wie die Gilden untereinander stehen können und das auch Magier nicht automatisch mit dem großen ADAC Aventurien Atlas aufgewachsen sind und alles kennen.


    Die schärfe seines Angriffes auf die Akademie hat mich hingegen später gewundert. Da wollte er wohl einen kleinen Gruß da lassen. Mir war nur nicht so 100% klar geworden wieso er dies gemacht hat? Hat er damit gerechnet das irgendwer das Feuer eh schon löschen wird und so keine Menschen und auch keine magischen Bücher zu Schaden kommen. Für eine Ablenkung fand ich den Angriff auf das Gebäude schon ziemlich heftig.


    Bei Zidaine hab ich jetzt zum ersten mal sowas wie Bedauern gespürt. Sie hat sich bei Tylstyr schon fast dafür entschuldigt das sie Tjorne reingelegt hat. Das war zumindest mein Empfinden. Sollte da doch noch ein guter Kern in ihr stecken und sie bereut den Pakt, den ich vermute? Diese Szene hat den Charakter für mich zumindest erstmalig in einem andern Licht beleuchtet. Ihre Kuscheltour und Angebote an Tylstyr hatte ich bisher immer als Teil Ihres Planes empfunden. Diesmal hatte ich kurz das Gefühl, dass sie nicht selbstbestimmt gehandelt hat und dies bereute, als Tylstyr sie darauf anspricht.


    Das Wiedersehen von Nirka und Winja hat mich komplett überrascht. Es hat mich für Winja gefreut, dass sie nun in der Gewissheit sterben kann, dass sie ihre Tochter nicht in den sicheren Tod geschickt hat, sondern das eine selbstbewusste starke Frau aus ihr geworden ist.


    Die Stadtgardistin im Turm hat mir dann auch gut gefallen. So ne richtige Terminator Gardistin, die kaum kaputt zu kriegen war. Die muss ich auch einmal in einem Abenteuer einbauen, da werden die Spieler sich freuen, grins.

    [quote author=odenwaldcollies link=topic=14241.msg292558#msg292558
    Oder es war gar nicht Praios, sondern der Namenlose, der Pardona auf die Finger klopfte, weil sie ihn mit Abdul hintergangen hat. O.k., das hört sich jetzt doch etwas arg weit hergeholt an.
    [/quote]


    Wieso hat sie den Namenlosen mit Abdul hintergangen? Sie hat ihn doch schön in seinem Namen(sagt man das beim Namenlosen auch so?) gequält und Abdul gezeigt, dass er sich durch seine Nachforschungen mit dem Falschen angelegt hat. Das verstehe ich jetzt nicht.


    Er war im Bornland tätig, als er in den Himmelsturm entführt wurde. Vielleicht hat sein Wirken andere inspiriert, die gerade jetzt sein Werk fortführen? Wer weiß ... ;)


    Aber Zidaine will doch Praioslob vorher opfern bevor er die frohe Kunde seines Herrn noch verbreiten kann. 8)


    Die Autoren haben sich schon auf das richtige Quellenbuch Buch gestützt. Als die Phileasson Saga heraus kam gab es ja nur die erste Bornland Spielhilfe als dünnes Heft und die Götter des Schwarzen Auges.


    Das Land des Schwarzen Bären stellt den aktuellen Stand nach DSA 4.1. Zu DSA 5 gibt es noch keine aktualisierte Beschreibung.


    Das angesprochene Buch Kirchen, Kulte, Ordenskrieger galt zu DSA3 Zeiten und hat aktuell wenig Relevanz da sich gerade beim Thema der Götter vieles stark gewandelt hat im Laufe der Jahre.


    Ich mag also den liberalen Praioten Praioslob und finde ihn nach aktueller Setzung sehr stimmig und erfrischend anders geschrieben.


    Schade das er sterben wird, ganz sicher. Vielleicht. ;)

    Der Reise nach Gerasim war ein schöner Kontrast zum verschneiten Riva. Die Atmosphäre zwischen den Baumhäusern und den Elfen war schön zu lesen.


    Abdul ist eh einer meiner Lieblinge und sein Auftritt als verwirrter aber potenter Magier war gut gelungen. Ich hoffe das der Magus noch einige Screentime(wie heißt das Büchern?) an passenden Stellen bekommt.


    Das in diesem Kapitel die Goblins eine so große Rolle bekommen hat mir auch gut gefallen. Ich mag die guten Kulturbeschreibungen von Orks und Goblins beim Schwarzen Auge. Man konnte sich von der hier beschriebenen Sippe ein gutes Bild machen. Ich fand die altkluge Art des Häuptlings auch toll. Man konnte sehr gut herauslesen, dass er sich für sehr clever hielt und dann doch von Shaya bezirzt wurde. Shaya hatte einen genialen Auftritt der ihre Rolle als Vermittlerin im Geiste Travias perfekt beschrieben hat. Der unblutige Ausgang der Situation bei der "guten" Gruppe rund um Phileasson wurde dieser Otta wirklich gerecht.


    Ausserdem befindet sich in dieser Gruppe der Karen, die die Helden nun begleiten auch "Karin das Karen", zumindest eben in unserer Version dieser Geschichte :) Unsere Helden hatten zu einem Tier der begleiteten Karen eine besondere Beziehung aufgebaut und ihr dann den Namen Karin gegeben. Wir mögen es am Spieltisch zu lachen und nehmen gerne mal einen gespielten Kalauer mit. Dieses Karen war dann mal tollpatschig, schmusig oder in Gefahr. Dies gab den Helden eine besondere Motivation auf diese Tierherde und ihre Karin aufzupassen. Seitdem sind wir alle große Fans dieser Tiere. Mehr gibt es dazu aber auch nicht zu erzählen.


    Der letzte Abschnitt der wiederum Beorn zeigt bringt meine Neugierde auch bald zum überlaufen. Ich will wirklich wissen wie das "damals" im Turm genau war. Ich hoffe das bald die erlösende Antwort kommt. Der Sklavenhalter Nachtalb hat mich mit seiner elfischen Aussprache wieder zum schmunzeln bringen müssen. Ich hoffe das er von Beorn noch richtig verhauen wird, bevor dieser fliehen kann.


    Paktierern unterstellt man allgemein, sie seien extrem auf ihren eigenen Vorteil bedacht - sie schließen mit Dämonen einen Pakt und bekommen etwas dafür. Selbstlose Hingabe an ein höheres Wesen und dessen Ziele sind eher Sache von Geweihten.
    Mal angenommen, Zidaine wäre eine Dämonenpaktiererin. Welchen Vorteil könnte sie sich davon vesprechen, einen Geweihten - oder insbesondere Praioslob - zu töten?


    Eine spannende Frage! Ich habe die Frage mal als Einladung zum allgemeinen rumspinnen verstanden. Meine Antwort soll darstellen was ich mir so vorstellen könnte und nicht unbedingt das, womit ich zwingend rechne was passiert. Dafür gibt es einfach zu viele Möglichkeiten.


    Mit den beiden Charakteren Zidaine und Praioslob treffen zwei Menschen aufeinander, die gegensätzlichen Prinzipien dienen.


    Demut, Ehrlichkeit, Gehorsam, Gerechtigkeit, Gericht und Rechtsprechung, Gesetz, Herrschaft, Ordnung, Recht


    stehen


    die rücksichtslose Rache, die sich nicht um Gerechtigkeit schert, Selbstjustiz, falsche Ordnung und Unrecht


    gegenüber, um nur ein paar der Prinzipien zu nennen. Das bietet ordentlich Potenzial für Reibereien im Alltag. Wenn Zidaine dann einmal im Alltag von Praioslob vor der gesamten Otta belehrt würde, z.B wegen ungerechtem Verhaltens bei irgendwas, dürfte eine Rivalität entstehen die durch Demütigung in Hass umschlagen kann. Zidaine kann vor der gesamten Otta aber nicht so offen sprechen wie vor Shaya alleine. Dies alleine rechtfertigt aber natürlich keinen Mord, sofern Zidaine nicht schon sehr tief in den Kreisen der Verdammnis steckt, wovon ich nicht ausgehe. Es würde aber ihr mordbereitschaft bei den gleich genannten Punkten erhöhen.


    Ich könnte mir vorstellen, das Zidaine bisher nur einen Minderpakt eingegangen ist oder in der ersten Stufe der Verdammnis steckt. Dieses Bündnis ermöglichte ihr damals die Flucht aus der Grotte, befähigt sie aber evtl. noch nicht zu der nachhaltigen Rache die ihr vorschwebt für das Vergewaltigungsmartyrium. Blakharaz kennt diese Sehnsucht nach vollendeter Rache und bietet Ihr abermals seine Hilfe an. Als Gegenleistung verlangt er die Tötung von Praioslob.


    Durch das töten des Praiosgeweihten könnte Sie z.B. aus dem Minderpakt einen Vollpakt machen. Zum Vollpakt gehört auch immer ein Dämonenmal, eine Entstellung des Körpers als Zeichen des vollendeten Paktes. Bei Zidaine würde sich hier eine Vagina Dentata anbieten. Das Mal wäre somit gleichzeitig ein mögliches Vollstreckungsorgan für Ihre Rache.


    Wenn wir alternativ davon ausgehen das Zidaine bereits jetzt in der ersten Stufe der Verdammnis steckt, hat sie immer noch das "Problem" das sie wahrscheinlich, so wie wir sie bisher kennen gelernt haben, keine magischen Fähigkeiten hat. Sie ist also eine intuitive Paktiererin durch ihre Erlebnisse, Einstellung und Rachegelüste geworden und ihr fehlt tatsächliches magisches Verständnis um Dämonen zu beschwören und zu beherrschen.
    Als Gegenleistung für das Töten von Praioslob könnte sie von Blakharaz ein Seelenschwert versprochen bekommen. Diese Blakharazwaffen binden die Seelen der getöteten an die Richtwaffe und verlängern die Folter endlos noch über den Tod hinaus. Das wäre passend für Ihr Rachevorhaben.
    Er könnte ihr als Gegenleistung aber auch ohne vorhandene magische Fähigkeiten die Beschwörung eines Dämons ermöglichen. Dieser Dämon würde dann Tjorne und Tylstur gefühlt die 7 oder 13 fache Anzahl von Tagen quälen, die sie selber in der Grotte erleiden musste, selbst wenn der reale Zeitraum deutlich kürzer ausfallen würde. Als Dämon bietet sich der Irhiadhzal an (eher unbekannter Dämon aus dem Traktatus contra Daemones). Dieser Dämon liebt es endlose, sadistische und quälende Gerichtsverhandlungen abzuhalten in denen er Richter und Henker zugleich ist. Er liebt es dabei aus einer Gruppe von Tätern nur einen Täter zu bestrafen und die anderen gehen zu lassen, um diese noch ewig in Ihren Träumen heimzusuchen und ihnen Angst zu machen, auf die gleiche Weise gerichtet zu werden. Damit würde Zidaine auch Ihr Versprechen einhalten Tylstur nicht zu töten, sondern nur Tjorne, grins.


    Ich glaube für diese wundervollen "Handelsgeschäfte" die Ihr einen echten Vorteil bei der Vollstreckung Ihrer Rache bieten würde würde Zidaine den armen Praioslob töten und Blakharaz würde sich über eine gute Dienerin und gefällige Opfer freuen.

    Halbzeit :-)


    Unsere Helden konnten die Seuche nun also besiegen und haben dafür einen hohen Preis bezahlt. Die kranke Leomara tat mir richtig leid.


    Der Abschnitt hatte ein paar Szenen die ich aber hervorheben möchte. Der Tod Shulinais war richtig herzergreifend. Bis zu Schluss hat sie gehofft das Salarin noch kommt. Das er Shulinai nicht geholfen hat war schöne gelebte elfische Lebensweise. Der Verweis auf Ihr Lebenslied hat gepasst. Praioslob hat sich wiederum rührend um die heisse Aranierin gekümmert. Der Tod dieser Frau war für mich überraschend. Ich hatte gedacht das die 3er Beziehung noch länger laufen würde. Insbesondere weil die Charaktere ja noch frisch in der Geschichte waren und noch nicht so viel Raum hatten. Das spannende an der Szene war aber auch, dass Praioslob unsere Shulinai belogen hat. Das machte den Praioten sehr menschlich und ich mag Praioten. Die kommen mir bei vielen DSA Erzählungen oft zu schlecht weg oder werden nur zum Gängeln der anderen Figuren/Spieler benutzt. Das der Praiosdiener hier offen gegen die Gesetze seines Herrn rebelliert zeigt, wie sehr er sich in Shulinai verliebt haben muss.


    Ich habe aber auch eine dunkle Vorahnung das Praioslob nicht zu lange trauern muss.


    Faszinierend zu sehen, wie heftig auf Zidaine reagiert wird. :o
    Ich bin mir ziemlich sicher, die Reaktionen werden zum Ende des Buches noch heftiger werden. :unschuldig: Auf ihre Art ist sie sehr konsequent.


    Eine Praiot und eine Blakharaz Paktiererin in einer kleinen Gruppe von Leuten kann auf Dauer nicht lange gut gehen... Ich fürchte das Zidaine Praioslob töten wird.


    Und hier kommen wir zur nächsten schönen Szene. Meine Vermutungen die ich aufgrund des Namens schon hatte haben sich für mich nur bestätigt. Das Gespräch zwischen Zidaine und Shaya war das Gespräch zwischen einer Paktiererin und einer Geweihten. Es mag sich zwar im Gespräch auch um das gehandelt haben, was Shaya angenommen hat, aber dann wäre das böse Irreführung der Autoren am Leser :tststs:



    Aus Zidaine werde ich nicht ganz schlau. Immerhin wird sie Tylstyr nicht töten, aber wer weiß, was sie dann mit ihm macht.


    Das frage ich mich auch. Ich fürchte für Tylstyr, dass er sich wünschen wird das sie ihn getötet hätte. Die Diener des Blakharaz können exquisite Schmerztechniker sein. Genau genommen haben am Strand in Thorwal vielleicht auch die Krabben den Vergewaltiger, dessen Name mir gerade entfallen ist, getötet. Sie kann Ihr Versprechen also durchaus halten, ohne selber töten zu müssen.



    Kommen wir nun zu meinem Halbzeitfazit:


    Ich mag das Buch! Ich glaube das merkt man auch an der Art wie ich mich hier einbringe und versuche das Buch und die Geschichte zu begreifen und im aventurischen Kontext einzuordnen. Ich finde das die Autoren die Geschichte bisher spannend und abwechslungsreich aufgebaut haben und die Wechsel zwischen Beorn und Phileasson den besonderen Reiz ausmachen. Ganz besonders möchte ich aber auch den unglaublichen Rechercheaufwand loben, den dieses Buch beim Schreiben benötigt hat. So viele stimmige aventurische Details sind wirklich nicht leicht zu beschreiben. Um mich im Endfazit noch steigern zu können, will ich es aber erst einmal hierbei belassen.


    Ich finde aber auch, dass die motivierten Teilnehmer und unsere antwortwilligen Autoren diese Leserunde zu einem sehr einzigartigen Erlebnis machen. Die ersten beiden Bücher hatte ich ja für mich alleine gelesen. Der Lesespass mit dem dritten Band wird für mich aber hier noch einmal sehr bereichert.


    Also auf in die zweite Halbzeit. Es gilt eine Wettfahrt zu gewinnen, da kann man sich keine langen Pausen gönnen...


    Heidernei, de Nachtalbe babbele Hessisch! :D


    Hihi, genauso. Mein Eindruck war irgendwie durch die Aussprache des Aufsehers entstanden. Beorn hat ihn ja auch nachgeäfft.



    Vielleicht hat er sich auch erst mal nur eine Qualitätsprobe des angebotenen Gegenwerts geholt. ;D


    Grins, er schläft mir Pardona und sagt dann, lass uns nur Freunde bleiben. Das klingt nach einem Thorwaler Macho wie im Buche steht ;D



    Danke für die ausführliche Antwort zu meiner Spekulation. Der Einblick in den Schaffensprozess eurer Romane an dieser Stelle war spannend. Das Yoda Zitat und die Auswirkungen davon für euch, dass die Zukunft in Bewegung ist, stelle ich mir für den Schaffungsprozess herausfordernd und spannend zugleich vor. Ein Charakter wie Vascal oder Zidaine bietet hier aber auch schönen Spielraum für Spekulationen, da diese Charaktere durch die Rollenspielkampagne noch nicht definiert sind. Da werde ich mich jetzt erst mal überraschen lassen, welche Namen auf der Liste des Todesgottes stehen. Das Buch dauert für mich ja noch ca. die Hälfte.



    Dennoch bleibt die Frage, ob ihr dieser Name aufgezwungen wurde, ob er ihr angeboten wurde, oder ob sie ihn selbst gewählt hat.


    Gute Frage? Ich tippe auf Angeboten. Das könnte Teil des Geschäftes gewesen sein. Ausgesprochene Namen sollen ja auch die Kräfte der Mächtigen stärken. Oder Sie hat ihn per Vision erhalten. Eine Selbstwahl wäre dann reizvoll, wenn Sie damit aktiv zum Ausdruck bringen wollte, das sie nun eine neue Person ist und wer nun ihr neuer Wahlvater ist, ihre neue Familie. Die Namen der Mächtigen sind dem typischen Havener Mädchen aber nicht unbedingt bekannt. Da wird Ihr dieser Name also schon irgendwie zugeflüstert worden sein.


    Kennt jemand einen Roman, der sich mit dem Ende der Priesterkaiserzeit beschäftigt? Hätte Lust mehr über Rohal zu erfahren :)


    Einen expliziten Roman zu dem Thema Rohal gibt es leider nicht nach meinem Wissen. Zu seinem Gegenspieler Borbarad gib es hingegen schon mehr Romane. Es gibt insgesamt nur einen großen Flickenteppich an Informationen zu den Beiden. Explizites Material in Romanform oder einem Abenteuer zum Ende der Priesterkaiserzeit ist mir nicht bekannt.


    Das Abenteuer "Der Krieg der Magier" ist tolle Lektüre zu dem Thema Borbarad und ein bisschen Rohal und spielt sogar während der Endschlacht in der Rohalszeit.


    "Die sieben Gezeichneten" Kampagne behandelt das gesamte Thema Rohal und Borbarad in vielen Aspekten ist aber kaum zur schnellen Übersicht und kurzen Lektüre geeignet. Das ist ein dicker 1000 Seiten DIN4 Brummer in kleiner Schrift.


    Das DSA Adventure von Daedalic "Memoria" spielt teilweise zur Rohalszeit und man spielt dort auch während der Endschlacht in und über der gorischen Wüste. Für Freunde von klassischen Lucas Arts Adventures wie Monkey Island ist das Spiel auch spielerisch sehr zu empfehlen.

    Und wo ich gerade bei Verschwörungstheorien bin.


    Die gute Zidaine Barazklah befindet sich ja auf einer art grausamen RACHEfeldzug.


    Hier ist es interessant einmal mit den Buchstaben des Namens zu spielen. Ich will auch hier nicht spoilern und überlasse die Lösung jedem einzelnen. Solche kleinen Rätsel liebe ich in einem Buch.


    Ich kann damit aber sagen, dass ich keine Hoffnung für eine gütliche Einigung mit Tylstur und Tjorne sehe, wenn der Name Programm ist. Die Erlebnisse in der Höhle in Steinackr mussten ja Spuren hinterlassen, die ohne die passende Hilfe kaum zu verarbeiten war. Das sind genau die Momente, wo ich auch meinen Spielern immer gerne fragliche Unterstützung und Hilfe anbiete. Dies erklärt auch die besondere Grausamkeit in ihrem vorgehen.


    Da der Charakter ja nicht neu ist und es auch schon Leserunden zu den anderen Büchern gab würde ich aber gerne wissen, ob dieses Rätsel schon in einer anderen Leserunde gelöst wurde.


    Ich kann Dir sagen, es ist nie zu spät und es gibt Kinder, die da mit einsteigen, selbst als Erwachsene. Inzwischen weiß mein Sohn viel mehr über DSA als ich. Uns hat Bernd auch dazu gebracht (wir haben allerdings vorher schon PnP gespielt aber Mittelerde)


    Das sehe ich auch so. Wir haben vor 3-4 Jahren auch noch mal unsere Runde von 5 auf 6 Spieler aufgestockt und eine komplett neue Spielerin für das Hobby gewinnen können. Klar lernt man nicht alles von heute auf morgen aber das Hobby ist ja kein Hexenwerk.


    Falls du erst mal nur in die Spielwelt hinein schnuppern magst und bisher noch keine Runde hast, empfehle ich dir das Quellenbuch Aventurischer Almanach. Damit Kannst du dein Hintergrundwissen zur Spielwelt aufbauen.


    http://www.f-shop.de/rollenspi…anach-taschenbuch?c=23224


    Das Grundregelwerk findest du hier.


    http://www.f-shop.de/rollenspi…eitete-2.-auflage?c=23223


    Die Bücher kosten jeweils nur 20 € und mit beiden Bücher hast du alles was du zum spielen brauchst.


    Die Bücher gibt es auch als DIN4 Hardcover für den doppelten Preis.

    So ein Sonntag am Ende der Feiertage ist schon praktisch. Da konnte ich auch noch was mehr lesen heute und nutzte die Chance gerne.


    Die Rückschau zu Beorn war interessant. Ich hatte nicht vermutet das er in den Sklavenalltag eintauchen muss. Den Dialekt vom Elfen fand ich ganz lustig. Ich hatte im Kopf einen "Hessisch spreschenden" Elfen. Das war damit ernst und lustig zugleich. Ich frage mich nur ob die Thorwaler jetzt mit Waffengewalt ausbrechen wollen? Ich dachte Beorn wäre mit Pardona in Ihrer Zaubergrotte ein Geschäft eingegangen. Das muss doch zum Plan Pardonas gehören, das die Thorwaler Waffen bekommen damit sich die Befreiung für die Otte auch "echt" anfühlt.


    Der Dr. kommt wirklich sehr herzlich rüber. Gefällt mir gut das er so direkt ist und nur das Projekt sieht und nicht den Patienten.


    Als wir im Rollenspiel an der Stelle mit der Krankheit angekommen waren, war dies am Tisch erlebter blanker Horror. Die Gefahr der Ansteckung und die grauenvoll entstellten Kranken haben alle Verrückt gemacht. Ich kann die Angst des Dr. und auch die der Städter deswegen sehr gut nachvollziehen.


    Jetzt möchte ich gerne mal meine Gedanken zu Vascal offenbaren. Ich fand den Charakter auch von vornherein zumindest zwielichtig, ohne das jetzt genau festmachen zu können. Folgende Punkte sind für mich aber zumindest merkwürdig bei ihm. Das ganze wird sehr DSA-Theorielastig und ist nur mit den Romanen, bisher nicht zu entschlüsseln. Wer sich gegebenenfalls nicht SPOILERN möchte, liest ab hier nicht mehr weiter. Das meine ich ernst! :stopp:


    1.Er kommt aus dem Horasreich. Viele Horasier verabscheuen Thorwaler und würden nur ungern mit einer Otta fahren. Kein echtes Hindernis aber schon mal merkwürdig.


    2."Zudem beschäftigte ihn zunehmend der ›Fall Leomara‹: Die Tochter von Vascals Schwester war ein Medium, das an den Magierakademien schmerzhaften Experimenten unterzogen wurde. Vor allem belasteten die Visionen von einer schrecklichen Zukunft ihren kindlichen Verstand." Diese Visionen deute ich mal ganz frech als Vorahnung auf das Großereignis des Schwarzen Auges, das die Bücher auch noch an anderer Stelle immer wieder andeuten, die Rückkehr Borbarads. Hierbei ist bemerkenswert, dass für diese Ereignisse mit Borbarad der Avatar des Nandus verantwortlich ist. Nandus hat sich im fünften Zeitalter in den Götterkriegen in seine zwei Wissensbestandteile, Hesinde und Amazeran aufgeteilt. Aus heutiger Sicht also in eine Göttin und einen Erzdämonen. Ich vermute das Vascal als Geweihter des Nandus ebenfalls diese Zweiteilung seiner Gottheit in sich trägt oder trug.


    3. Dazu passt dann auch der Vermerk auf der Homepage "Wie in den besseren Kreisen des Lieblichen Feldes üblich, bewegte sich auch Vascal in diversen Zirkeln. Manche davon versprachen elitäres Wissen um den Preis der Geheimhaltung. Vascal schloss sich vielen Gesellschaften an, in manchen verweilte er nur einen Tag, andere führen ihn noch heute als Mitglied. Ihn plagte die Erkenntnis, dass ein Menschenleben zu kurz ist, um alles zu verstehen, was es zu erforschen gibt." Ich vermute das Vascal hierbei in die Fänge des aus Nandus hervorgegangenen Erzdämonen Amazeran geraten ist. Selbst viele Geweihte werden von den Gegenspielern der Götter in Versuchung geführt. Amazeran kann genau diesen Wissensdurst den Vascal hat befriedigen. Die Frage ist ob er diesem Erzdämonen noch heute dient oder ob er seinen Pakt gebrochen hat.


    3.1 "Zunächst beteiligte sich Vascal an den Forschungen, der Nandus-typische Wissensdrang dominierte. Dann aber gewann das Mitleid Oberhand, er versuchte, Leomara zu schützen und geriet deswegen mit der Mutter in Streit." Dies unterstützt meine Theorie das Leomara das Opfer einer Amazeran/Borbarad Sekte war.


    4. Für einen Dämonenpakt wird idR. ein Opfer benötigt, ein Dämonenmal. Ein abgetrennter Finger würde hier hervorragend passen. Das gleiche gilt im übrigen auch für die Diener des Namenlosen, denen aber zusätzlich noch der Schatten genommen wird. Zur Gesamtgeschichte wäre der Namenlose ebenfalls passend aber zur Figur Vascal passt Amazeran besser.


    Es bleibt also die Frage, ist das "Wunder" der Verständigung ein Wunder oder ein Zauber? Ein Paktierer kann normalerweise nicht gleichzeitig ein Geweihter sein. Es würde für Pascal als Paktierer auch reichen, wenn er ein Magiedilletant wäre.


    Abschließend vermute ich aktuell das Vascal seine dunklen Pfade mittlerweile verlassen hat und tatsächlich Nandusgeweihter ist. Ich gehe auch davon aus das er seine Nichte wirklich vor einem Zirkel retten wollte.
    Seine dunkle Vergangenheit ist aber vorhanden und kann ihn evtl. auch wieder einholen. Dämonen sind da sehr nachtragend.
    Sollte aber Amazeran hinter seiner "Queste" stehen, dann wäre es sogar denkbar, dass Vascal die kleine Leomara zu Pardona überbringen soll. Leomara als Prophetin Borbarads könnte Pardona überhaupt erst auf die Idee für die spätere Schaffung von Borbarads Körper gebracht haben bzw. zukünftig bringen.



    Was meinen die anderen DSA-Wissenden Mitleser zu meiner Theorie? Das würde mich brennend interessieren? Die Autoren dürfen mir gerne auch ein "warm" oder "kalt" zu meiner Theorie geben, das würde mich freuen.


    Da kann ich Dir nicht zustimmen, ich sehe in ihm einen Kern, der sich gegen seine Natur auflehnt. ER ist einsam ohne seine Göttin und er will nicht wirklich einsam sein. Er will auch nicht töten und das finde ich schon bemerkenswert an einem "Monster". Ich denke da an Frankensteins Monster.


    Damit hast du natürlich auch Recht. Dieser Kern scheint da zu sein. Er handelt in meinen Augen nur nicht so. Er ist bereit die komplette Gruppe als Geschenk für Pardona zu bringen. Das zeigt mir, dass er sich Null für das Schicksal der Menschen interessiert und sehr egoistisch, bzw. triebgesteuert handelt.


    Er "frisst" seine eigene Rasse und er sieht Menschen als Handelsgut für seine Rehabilitation bei seiner Chefin an. Deswegen meinte ich, dass er der für mich zweitübelste Charakter des Serie bisher ist. Frankenstein war das hässliche Monster mit gutem Charakter. Galayne ist das hübsche Monster mit schlechtem Charakter. Da sehe ich schon einen Unterschied.

    Dieser Leseabschnitt hat für mich die Frage nach dem Frachtverkauf auf sehr amüsante Weise gelöst. Ich hatte mich ja gefragt wieso sie die Drachen nicht einfach komplett verkaufen und die Antwort folgte jetzt. Ganz prima das der Herr Störrebrandt hier einen Auftritt bekommen hat. Die Art wie er mit den Thorwalern verhandelt war ihm wirklich würdig. Erst mal alles schlecht reden um den Preis runter zu treiben. Die Idee mit dem Koppelgeschäft, Drachen plus Schiff, fand ich gut. Das ganze Flair in der Sauna hat dem für manchen Leser vielleicht trockenem Thema, den nötigen Witz gegeben.


    Riva ist wirklich eine schöne Stadt die hier noch einmal mehr Profil bekommen hat. Schade das sie so weit nördlich liegt und man diese Stadt in Abenteuern und Romanen eher selten besucht.


    Ich war zuerst geschockt als es hieß Zidaine und Thylstur gehen ab jetzt getrennte Wege. Ich dachte zuerst, diese spannende Geschichte würde jetzt erst wieder in weiter Ferne aufgegriffen. Zum Glück war es nur eine Finte.


    Die weltfremde Beschreibung des Elfen hat mir auch gut gefallen. Diese Mischung aus Mr. Spock und einem Naturmenschen trifft meine Vorstellung von DSA-Elfen sehr gut.


    Die Rückkehr zu den Nivesen hat mir dann das Bild der Gruppe gezeigt, was ich schon befürchtet und erwartet hatte. Die Krankheit wütet jetzt mit voller Grausamkeit.


    Das versteckte Highlight in diesem Abschnitt steckt aber in den letzten Sätzen. Es gibt bei den Nivesen also ein Lied das von einem gütigen König in einem Gefängnis erzählt, der zur Rettung seines Volkes zurückkehrte... soso. Von dem Lied hätte ich ja gerne noch einen Ausschnitt gelesen.