Beiträge von Xeledorn

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.


    Kann er das nicht steuern? Er mag doch Galandel und er wollte nicht, dass sie ihn verachtet und trotzdem nimmt er ihr Lebenskraft. Oder wollte er, dass sie weiß wer er ist. Auf alle Fälle war er sehr überrascht, dass sie ihn trotzdem noch mochte.


    Aus der Sicht der Menschen ist Galayne das Monster der Monster(Nachtalben). Ich finde von den aktuell handelnden Personen ist nur Pardona noch übler.

    Die Geschichte auf 12 Romane aufzuteilen war eine gute Idee, um der epischen Breite der Geschichte in besonderem Maße gerecht zu werden!


    Für Euch als Autoren ist so etwas ja bestimmt auch eine schwere Entscheidung wie ich vermute, da man ja hier seine Arbeitskraft und freie Kreativität für einige Zeit an ein festes Projekt bindet.


    Ich hoffe das auch wirklich alle 12 Romane erscheinen. Das war ja zum Start der Serie noch etwas unverbindlich im Bezug auf die Verkäufe formuliert worden. Da die Bücher aktuell aber zumindest in allen Buchhandlungen der Umgebung stehen (ich wohne in Viersen), hoffe ich für die Autoren neben dem Interesse der Fans, auch auf großen wirtschaftlichen Erfolg für die Serie.


    Begleitbücher und anderes Merchandise würde ich natürlich auch gerne kaufen. Z.B Phileasson Met und Beorn-Yetifell-Pantoffeln für zu Hause.

    Der Fortgang der Geschichte in diesem Leseabschnitt hat uns also zurück zu Phileasson geführt und einige Änderungen der ursprünglichen Geschichte aus 1990 bzw. 1999 gebracht. Das war mir beim Lesen direkt aufgefallen.


    So wie ich das verstanden habe, war die 1999er Variante der Geschichte die letzte, die auch von Bernhard Hennen selber umgestaltet wurde. Die Umsetzung hier im Buch entspricht aber eher der aktuellen 2009er Variante. Hat man dies in erster Linie gemacht um mehr kanonisch zu bleiben oder gefällt euch beiden Autoren diese Variante besser?


    Ich kann die Änderungen der Geschichte nachvollziehen, auch wenn meine am Spieltisch erlebte 1990er Variantenfür mich immer das Original bleiben wird.


    Grundsätzlich stehe ich solchen Änderungen an einer bestehenden Geschichte und in den konkreten Fällen wie Riva/Pavi, der Namen einiger Figuren und Story Vertiefungen neutral gegenüber, wenn es die Story wirklich verbessert. Nur wenn es Änderungen der Änderung wegen werden mag ich sowas nicht. Hier hat es z.B. Lucas bei den Star Wars Filmen für mich an einigen Stellen übertrieben.


    Die Schilderung der Stadt Riva hat mir gut gefallen. Die Häuser, der Hafen, die Warenschau, alles passte perfekt. Die Rolle des Arztes hatte besonderes Flair. Ich sah Phileasson schon so richtig die Beherrschung verlieren. Die Schilderung der Hinrichtung und das Auftreten von Sven Gabelbart haben bedrückendes Mittelalter erlebbar gemacht. Der Konflikt von Travia und Phex Glaube in der Händlerszene hat schön gezeigt wie schwierig es ist, die Interessen aller 12 Götter zu wahren.


    Ich Frage mich nur wieso er seine Drachen nicht einfach direkt vom Schiff weg verkauft hat? Das hätte vielleicht weniger Verdienst gebracht aber immerhin mehr als nichts.


    Der Besuch im Rathaus war dann schon der bürokratische Höhepunkt. Ich kann die Angst der Bürger vor der Krankheit aber auch wirklich verstehen. Keiner will sowas in seiner Stadt haben.


    Die Szene mit dem Bild im Nandus Tempel war ein Highlight! Den dunklen Bruder im Bild/Spiegel zu verstecken war ein genialer Zug des aventurischen Künstlers und damit auch der Autoren hier.


    Zu den Fragen wie Pardona zur Pyrdakor und dem Namenlosen steht gibt es offizielle Antworten aus der DSA Setzung. Zu deiner Frage wieso sie den Drachen in Ihrer Geschichte nicht erwähnt habe ich zumindest eine starke Vermutung. Ich bin mir aber nicht sicher, ob deine Fragen nicht eher rhetorischer Natur waren oder ob du die Antworten hier wirklich lesen magst oder dir das im Verlaufe der Geschichte nicht lieber selber erschliessen möchtest. Falls das noch aufgedeckt wird.

    Dieser Leseabschnitt hat viel für meine Neugierde getan. Die Städte der Nachtalben fand ich seit ich zum ersten mal von Ihnen gehört habe sehr spannend. Das man hier ein wenig mehr von den Städten erfährt ist toll. Das ganze Thema von lichtlosen, unterseeischen Metropolen unter gewaltigen Glaskuppeln, erschaffen aus Magie und Sklavenarbeit ist einfach nur herrlich düster. Ausserdem mag ich die Lovecroftschen Komponenten in diesem Setting.


    Das Beorn nun so langsam in das Spiel Pardonas mit einbezogen wird ist gut beschrieben. Die beste Art sein Gegenüber zu überzeugen ist und bleibt ihm einzureden, dass es seine eigene Idee war.


    Die Brunnenszene am Sklavenbrunnen hat hier viel dazu beigetragen. Im Moment der Waschung hatte ich das Gefühl, dass Beorn bereits zum Sklaven Pardonas wurde. Er wusste jetzt, dass es das Becken der Sklaven war und hat nicht mehr rebelliert. So wie der gottlose im Taufbecken zum Christen wird, wurde er im Sklavenbrunnen zum Sklaven.


    Ich denke auch das die Waschung neben dem offensichtlichen Aspekt des besseren Aussehens und Geruches die Voraussetzung dafür war, dass Pardona ihn überhaupt in Ihr Heiligtum geführt hat.


    Die Geschichte von Pardona fand ich dann auch noch einmal sehr interessant. Hier wird Ihre eigene Wahrnehmung der historischen Ereignisse offenbart, leider in der "Version" die sie Beorn mitteilen will. Ihre tatsächliche Sichtweise hätte mich auch noch interessiert. Ich gehe davon aus, dass diese von dem Erzählten in einigen Punkten abweichen wird. Grundsätzlich fand ich diesen Teil für das gesamtversehen der Ereignisse in Band 2+3 wichtig. Ich hatte schon im letzten Buch noch einmal das Abenteuer "Folge dem Drachenhals" zur Hand genommen, um mich in die Historie des Turms einzulesen.




    Seine Gedanken dazu sind sehr einleuchtend. Ich habe das Gefühl, das die Götter nur sehr selten aktiv in das Zeitgeschehen eingreifen. Dafür haben sie ihre Geweihten, die mit ihrer Karmaenergie ausgestattet sind. Sie helfen ihren Anhängern mit Gegenständen und Hinweisen. Dazu müssen sie auch noch die bösen Götter und Dämonen in Schach halten. In den anderen Sphären gibt es bestimmt jede Menge zu tun.


    Ich glaube das Swafnir als Gott nicht die Kraft besitzt um die Städte der Nachtalben zu Zerstören. Klar könnte er dies zwar machen, nur müsste er dann auch mit den Konsequenzen leben. Mit einem Angriff auf Pardonas Reich und die Nachtalben würde er dann aber auch den Namenlosen offen herausfordern und sich diesem verantworten müssen. Dies ist aufgrund der Mächtigkeit des Güldenen, einem Swafnir alleine nicht möglich. Ausserdem hat es Arendor schon geschrieben und ich teile seine Meinung. Meistens treten die Götter nicht direkt in Erscheinung. Sie wählen Sterbliche aus, denen sie vorübergehend besondere Macht verleihen. Dafür erhalten diese Auserwählten die Aufgabe, ihre Völker im Sinne des jeweiligen Unsterblichen zu beeiflussen.

    In diesem Abschnitt war es spannend mehr über das Schicksal von Beorn zu erfahren. Gerade diese Informationen sind auch für alte Füchse des Schwarzen Auges Neuland, da hier bisher nur grobe bis keine Informationen vorliegen.


    Mir hat hier gut gefallen wie "fürsorglich" und "ehrenhaft" Beorn beschrieben wird. Charakterzüge mit denen man sonst eher Phileasson in Verbindung bringen würde. Ich mag es, dass Beorn im Roman den Platz bekommt, den dieser große Thorwaler verdient. Die ergänzenden Informationen zu Galayne und seinem Ursprung war dann auch sehr spannend. Mir tat mein Knie beim lesen auch gleich weh. Ich kann mir gelesenes sehr plastisch vorstellen.


    Die Darstellung Pardonas trifft meinen Geschmack ebenfalls. Das grauenvolle Handeln in Verbindung mit dem göttlichen Auftreten und dem gelebten Wahnsinn einer Unsterblichen finde ich gut getroffen. Ich sehe aber auch das Problem, dass nach so vielen Jahren in vielen Köpfen bereits eine Version von Pardona besteht und auch andere Abenteuer neue Facetten bei dieser Figur hinzugefügt haben. Ähnlich wie bei einem neuen Star Wars Film wird man hier den Geschmack der alten Fans also entweder treffen oder eben auch nicht. Meinen hat es getroffen. Ausserdem sehe ich es so, dass exakt ein Autor auf diesem Planeten das "Recht" hat diesen mächtigen Charakter weiter zu vertiefen, zu beschreiben oder ggfs. auch zu retconnen. Und das ist natürlich der ursprüngliche Schöpfer dieser Figur, Bernhard Hennen.


    Der Wechsel hin zu Nirka hat die Anspannung der Folterszene dann erst mal aufgelöst. Ich frage mich auch, was das unsichtbare, geflügelte etwas war, dass den armen Nivesen infiziert hat. Ein Dämon von Pardona gesendet? Eine weitere Chimäre so wie die Krabbenelfen? War es Galayne?

    So, Weihnachten ist vorbei und kann jetzt auch wieder besser weiterlesen und hier schreiben.


    Zu Karin dem Karen werde ich gerne an geeigneter Stelle im späteren Storyverlauf des Buches noch kurz etwas schreiben. Ich will hier aber noch keinen spoilern, falls der Roman wie man erwarten könnte, einen ähnlichen Verlauf wie das ursprüngliche Abenteuer nimmt.

    Der Prolog hat mir viel Freude beim lesen gemacht. Ich finde es gut, dass man durch eure Prologe nach Monaten der Lesepause, immer wieder langsam in die Geschichte reingeführt wird.


    Das Prolog diesmal mehre Orte und Zeitebenen hat, finde ich nicht störend.


    Die Erlebnisse der beiden Mädchen bei den Norbarden waren toll geschildert. Es wurden viele Details der Kulturen von Nordbaden, Nivesen und Bornländern aufgegriffen und passend platziert. Das macht einfach Spass zu lesen wenn man Aventurien so plastisch präsentiert bekommt.


    Crottet war immer ein beliebter Charakter in unserer Gruppe. Und auch die Karen waren immer die heimlichen Stars dieser dritten Queste. Deswegen finde ich die Vignette sehr gelungen. Unvergessen ist hier unser Lieblings Karen, "Karin das Karen". Unser Gruppen Maskottchen von damals.


    Die Feindschaft zwischen den Geschwistern finde als Motivation für Crottet, hinaus in die Welt zu ziehen, gut gewählt.


    Die Reaktion des Vaters von Winja war für mich auch Nachvollziehbar. Der Mann ist Händler durch und durch und mochte das Enkelkind als eine art phexisches Geschenk.

    Ich würde auch gerne mitlesen bei dieser Leserunde.


    Die ersten beiden Bände haben mir schon gut gefallen. Als DSA Veteran interessiert mich besonders die Umsetzung der Spielwelt und die Anpassung des ursprünglichen Abenteuers hin zu den Romanen.


    Meine Meinung zum ersten Band habe ich auch in meinem Podcast schon kundgetan. Interessierte können hier gerne mal reinhören, wenn sie mögen.


    http://www.podcasts.com/dsa-ro…-Die-Phileasson-Saga-12ed

    Drachenmahr ist ein Fantasyroman abseits der klassischen Elfen und Ork Fantasy. Die interessante Stadt Koda ist mit seiner näheren Umgebung der Handlungsort der Geschichte und diese weiss mich als Leser sofort zu fesseln. Schnell werden verschiedene Charaktere und Geheimnisse innerhalb der Story vorgestellt. Insbesondere der Prolog der Geschichte ist ein gut gewählter Mosaik-Stein der Handlung. Die Geschichte richtet sich mit seiner fantastischen Handlung, die auch Ankerpunkte in unserer Welt findet, sowohl an Fantasy Anfänger, als auch an erfahrene Hasen.


    Mir hat der Roman von Robert Corvus sehr gut gefallen und insbesondere der gute Schreibstil ermöglicht ein fesselndes und flüssiges Lesen. Fans vom Autor bekommen eine neue Welt gezeigt und neue Leser werden mit einer abgeschlossenen Geschichte bestens unterhalten. Das Buch ist mit seiner düsteren Handlung genau die richtige Lektüre für die kommenden Dunklen Tage.


    Vielen Dank für diese schöne Leserunde! Es hat mit großen Spaß gemacht mich mit euch hier auszutauschen.


    Grüße


    Thomas

    Woow, was für ein tolles Ende für ein grandioses Buch. Die letzten Seiten sind dann beim Lesen schnell vergangen. Der Einbruch in die Kathedrale war sehr gut geschildert, so dass man sich das alte Gemäuer gut vorstellen konnte.


    Der Kristallraum war dann ein echtes Tiffany Paradis :) . So viel Glitzer in einem Raum und dann endlich die Auflösung für den Leser. Der Glasdrache ist da! Ich selber habe immer das Problem mir etwas so überirdisch schönes vorzustellen, da ich in der realen Welt noch nichts gesehen habe, was diese Faszination in mir ausgelöst hätte.


    Das Zarria den Drachen dann am Ende nicht hat sterben lassen fand ich passend. Dazu waren die beiden schon zu sehr verbunden. Mir hat dann auch gefallen, dass noch weitere Teile des Landes kurz angerissen wurden über die die beiden dann geflogen sind. Das hat den Eindruck einer großen Welt auch ausserhalb der Stadt noch verstärkt.


    So bleibt bei mir noch die Frage übrig, wieso in der Fantasy Welt der christliche Glaube gesetzt wurde. War dies dazu da, um dem Leser schnell ein Bild der alten Religion zu geben, ohne jetzt einen neuen Fantasy Glauben zu entwickeln, den man erst kompliziert erklären müßte? Oder fandest du die Vermischung von Fantasy und echter Welt an dieser Stelle reizvoll?

    Die Szene am Pranger war sehr bedrückend. Mir war erst nicht klar wie die gute Zarria da wieder rauskommen soll. Die Draken, die Alpträume, das war alles so übermächtig. Die Lösung mit Onkel Podro fand ich dann sehr gelungen. Die Familie hält eben zusammen.


    Die Szene auf dem Friedhof war dann auch noch mal spannend. Ich fand es gut das Zarria sich noch mal um Ihre Schwester kümmern wollte und dies dann am Ende auch konnte. Der Respekt der Geister vor dem Drachenblut war dann auch hier eine elegante Lösung um die Gefahr in Schach zu halten.


    Die Stelle mit dem Handschuh-Sex fand ich dann auch ganz interessant. Komischer Fetisch. Kannte ich bisher noch nicht aber man lernt ja nie aus.


    Da stecken also mal wieder die Machons hinter dem nächsten Mord. Langsam wird mir Astana dann aber doch etwas unsympatisch. Sie geht über Leichen, um an mehr Macht zu kommen und diese zu festigen. Gut, dass tun die anderen Patriezier-Familien auch, aber irgendwie hatte ich gehofft, die Machons wären vielleicht anders ...


    Zitat

    Seit 90 Jahren verstecken sie sich vor einem angeblichen Feind, der draußen lauert, lassen sich von Draken Alpträume bescheren und nehmen es in Kauf, dass ihre Verwandten als Geister ruhelos herum irren müssen. Und keiner stellt das mal in Frage! Absolut irre und erschreckend!


    Das sehe ich auch so. Die Angst ist ein mächtiges Instrument um alle in Schach zu halten. Evtl. ist es ja draussen schon wieder viel besser und das ganze Abschirmen macht gar keinen Sinn mehr.



    Und das Kapitel endet mit einem absoluten Schlag. Glad verrät Zarria! Warum? Aus Angst vor Josefa? Das würde schon zu ihm passen. Vielleicht war Glad aber auch von Anfang an von Josefa auf Zarria angesetzt. Sollte er sich ihr Vertrauen erschleichen und sie für Joseafa ausspionieren, um sie im entscheidenden Moment zu verraten?


    Das war schon sehr überraschend. Für mich war Glad bis dahin einer von den "Guten".



    Interessant ist, dass es unter den Geistern "Fürsten und Sklaven" gibt. Viele der früheren Anführer des Krieges sind jetzt Geisterfürsten aber wer hat sie dazu gemacht und woher haben sie mehr Macht als die anderen Geister? Haben sie einen besonderen Pakt mit Josefa?


    Das klingt ja schon fast nach einer parallel Gesellschaft auf Geisterebene. Vor allen Dingen klingt es so, als ob es auch im Tot keine Gleichheit gibt und damit die Toten auch im Jenseits auf sehr menschlichen Pfaden wandeln.


    Mal eine allgemeine Frage in die Runde: Inzwischen seid Ihr ja halb durch den Roman durch - wie gefällt er Euch so?


    Klare Antwort, richtig gut! Du schaffst es so zu schreiben, dass die Seiten bei mir beim Lesen nur so dahin fliegen und jede Seite ein kurzweiliger Lesegenuss ist. Es gibt andere Fantasy Autoren und ich mag jetzt keine Namen nennen, da lese ich das Buch, weil mich prinzipiell die Thematik interessiert, z.B bei manchen DSA-Romanen habe ich das. Der Autor schafft es aber nicht mich zu fesseln und das lesen ansich als Vergnügen zu gestalten.


    Ich kann dir leider nicht sagen woran das liegt, dass ich bei dem einen Autor das Buch nur so in mir aufsauge, und bei einem anderen Autor die Buchstaben wie Blei auf den Seiten liegen. Aber ich merke das beim lesen recht schnell ob es so oder so ist.


    Bei deinen Büchern die ich bisher gelesen habe (Im Schatten der Dornrose/Isenborn 1-4/Taladur/Schattenherren1-2) war der Lesefluss für mich immer super. Ausserdem mag ich deine detaillierten eigenen Welten oder die Art und Weise wie du passende neue Details in bestehende Welten wie DSA einbaust. Man merkt da deine liebe zum Detail und die große Arbeit die du da reinsteckst.


    Da ich mit DSA groß geworden bin, freue ich mich auch schon sehr auf deine/eure Adaption zur Phileasson-Saga.

    Der Blick in die Arena hat mich dann auch überrascht. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es so darin aussieht. Ich hatte mit klassischen Gladiatorenspielen zur Belustigung der Bevölkerung gerechnet. Aber dann sowas?? Josefa scheint dort ja nur die Spiele zu ihrem privaten Vergnügen zu feiern. Und was man miterlebt hat waren ja eher Hinrichtungen oder Hetzjagden. Die Krönung war dann, dass sie in der Arena im Drakenodem die neuen Figuren formt. Ich hatte ja noch gedacht, dass es evtl. mit Zarria und Fidelius was geben könnte.


    Jetzt haben wir also auch schon mal gesehen das die Draken tatsächlich innerhalb der Kathedrale aus Eiern schlüpfen. Auch ich schliesse mich der Frage an wo die Eier her kommen? Ausserdem fand ich bemerkenswert, dass die Eier unterschiedliche Größen haben. Das ist glaube ich typisch für Reptilieneier in verschiednen Stadien. Da kommt also stetig Nachschub.


    Der Tod Vitorias war für mich jetzt recht plötzlich aber verschmerzbar.


    Offenbar bietet dieser Leseabschnitt einige Überraschungen. :)



    Glaubt Ihr, das lag in Zarrias Absicht? Oder hatte sie einen anderen Plan und die Situation ist ihr entglitten?


    Wohl eher letzteres. Ich denke Zarria wollte das schon gemäßigter regeln. Nur das es sich so entwickelt hat wie es gesehen ist, war wohl nicht ihre Absicht. Sie hat es aber auch nicht mehr verhindern können. Das hätte sie dann wohl anders planen und angehen müssen.

    Der Besuch in der Welt der Medien war sehr interessant. Diese Traumwelt hatte etwas wirklich surreales. Insbesondere die Angst von Glad sich darin ganz verlieren zu können. Bei sowas kommen einem direkt wieder so Gedanken an eine art Matrix oder Inception. Das Konzept vom Traum im Traum oder das Leben in einer Traumwelt könnte vieles der Merkwürdigkeiten und Ähnlichkeiten zu unserer realen Welt erklären.


    Das Gespräch mit Fidelius fand ich aufschlussreich und hat einem die Natur der Mönche noch mal näher gebracht. Fidelius erscheint ja sehr sympathisch. Zarria scheint ihn ja auch zu mögen.


    Als ich gerade schon wieder den Namen Zarria geschrieben habe ist mir aufgefallen, dass die beiden Hauptpersonen Zarria und Josefa sich fast so anhören wie Maria und Josef. Zufall?


    Den Kampf um den abgestürzten Draken fand ich ebenfalls spannend. So organisiert wie das ablief hat man fast den Eindruck, als ob sowas öfter passiert. Trotzdem ist es bemerkenswert, dass die Geister wieder unruhig geworden sind. Irgendetwas hat sich ja scheinbar geändert durch den Mord, dass diese immer wieder ihre alten Grenzen überschreiten und neue Grenzen ausprobieren.

    Die Zeremonie oder das Ritual das Zarria gemacht hat fand ich ebenfalls sehr spannend. Ich ahnte zwar, dass ihr dabei nicht wirklich was passieren kann, wäre ja doof für die Story, aber trotzdem war ich sehr gespannt wie das ablaufen wird. Die beklemmende Atmosphäre ist in dem Moment gut rüber gekommen. Damit steht dann ja auch fest, dass die Verbindung mit dem Drachen jetzt nicht nur eine moralische ist, sondern scheinbar auch eine körperliche. Blut ist eben dicker als Freundschaft ;)


    Der Überfall auf das Kloster hat mich dann ebenfalls überrascht. Ich hätte gedacht, dass dies nicht so drastisch erfolgen wird und das Zarria eher versucht auf eine andere Einigung hinzuwirken. Aber so irrt man sich. Das war dann ja am Ende ein richtiges Gemetzel und die Mönche hatten Null Chance. Dafür das es so blutig abgelaufen ist sind dann ja doch noch ein paar Mönche übergeblieben.


    Die Geisterscheinung mit dem Aussehen von Xina hat mich ebenfalls überrascht und bestärkt in meiner Vermutung. Ich war irgendwie ja eh schon davon ausgegangen, dass die Toten wegen des Drachens keine Ruhe finden können und deswegen um die Stadt umherschleichen und nicht ins Totenreich einkehren können. Das man aber so schnell wieder auf Xina trifft hat mich dann doch gewundert. Scheinbar haben die toten keine lange Wartezeit bis sie zu den Geistern werden. Oder Zarria hat einfach nur etwas gesehen, was ihr irgendein Geist zeigen wollte.


    Tja - was meint Ihr? Wird es Bentur zum Nachteil gereichen, sich auf die Seite der Wordas gestellt zu haben - oder bringt es ihm einen Vorteil, dass er sich für ein Hohes Haus als nützlich erwiesen hat? Glaubt Ihr, die Stadtwache ist unabhängig - oder haben die Hohen Häuser auch dort Einfluss?


    Bentur hatte sich ja bisher noch keinem Haus angeschlossen, wenn ich jetzt nicht irre. Insofern glaube ich das er gut daran tut sich in dieser Stadt unter die Obhut eines der Häuser zu stellen.



    Glaubt jemand im Senat wirklich, dass die Mönche schuldig sind?
    Wenn nicht - warum sollen sie dann eliminiert werden? Sind sich da alle Senatoren einig - oder gibt es jemanden Speziellen, der dahintersteckt?


    Ich kann mir gut vorstellen das der Senat leicht von der Schuldigkeit einer religiösen Minderheit zu überzeugen war. Ein paar werden zweifeln, ein paar werden gleichgültig sein, es sind ja "nur" die christlichen Mönche, die waren eh schon immer komisch, das passt zu denen , und der Rest könnte evtl. wegen einer klaren Antihaltung direkt von der Schuld überzeugt sein.


    Ich kann mir gut vorstellen das Josepha hinter dem ganzen steckt. Immerhin hat sie ja im Prolog dem Kardinal angedroht das er dafür büßen muss.



    Nehmen wir an, das Gift verändert die Konsistenz des Bluts ... Dadurch kann das Herz es nicht mehr richtig pumpen ... Eine sehr ungesunde Sache.


    Das stimmt und erklärt auch wieso es kein Blut gab.




    Hm, glaubst Du, der Drache oder Josefa Rubinsteyn wären ebenso "leichte Ziele" gewesen wie Gerro Rubinsteyn, wenn er sich außerhalb der Kathedrale aufhält?


    Ich glaube nicht das der Drache oder Josefa leichte Opfer wären. Die klingen beide eher nach "Endboss". Ich zweifle aber auch daran, dass die Mönche dazu bereit wären. Immerhin sind dies der Hinweise nach ja Mönche und keine Kreuzritter oder Assassinen.


    Und jetzt erst mal weiterlesen zum aufholen am Wochenende. Ich bin diese Woche Arbeitsbedingt nicht viel zum lesen gekommen.

    Was mir zum Drachen übrigens auch noch einfällt ist, dass der Drache auch schon mal als Sinnbild für den Teufel genommen wird.


    Ansich hat das mit Fantasy nix direkt zu tun. Aber Aufgrund der Kirchen Anspielung hat der sinnbildliche Teufel in der ehemaligen Kirche auch ein starkes Bild erzeugt.


    Die Stadt mit ihren Albtraumdraken und das Umland erscheint einem ja fast wie die Hölle.


    In dem Zuge habe ich auch noch mal über den Titel des Buches nachgedacht. Drachenmahr. Mahr steht ja für Albtraum oder Albtraumwesen soweit ich weiß. Die Frage ist, ob der Drache einen Albtraum erlebt mit sein angeketteten Leben. Oder ob der Drache das Albtraumwesen ist, so wie der klassische Nachtmahr.