Beiträge von Xeledorn

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    Ich fand auch das dieser Abschnitt viele Interessante Informationen hatte.


    Das Ende von Novara fand ich schade. Es war das erste Paar in der Geschichte wo ich beide Charaktere nett fand.


    Das Debona den Mord gestanden hat war für mich auch eine Überraschung. Ich hätte nicht an so eine Lösung gedacht, die mir fast zu einfach erscheint. Ich würde mir deswegen auch wünschen, wenn noch mehr dahinter steckt oder die gute Debona vielleicht gelogen hat. Vielleicht glaubt sie auch selber nur das sie es getan hat.


    Wir werden sehen.


    Den Ferkina-Chaotentrupp finde ich immer noch nicht so zugänglich. Irgendwie sind die Ferkinas für mich im Kopf immer noch die guten alten Aufwärmgegner im Spiel, bevor die Helden die Khomwüste betreten dürfen.

    Ich habe mal eine Frage zum Namen Boromeo. Wie wird der richtig ausgesprochen? In Anlehnung an Shakespeares Romeo , Bo-romeo oder in Anlehnung an den Totengott Boron , Boro-meo.


    Beim ersten Lesen war mir der Romeo in dem Namen selber nicht aufgefallen, sehr wohl aber der Name Boron, bis ich in der Leserunde auf die Anlehnung aufmerksam gemacht wurde. Ich hatte ihn also für mich Boro-meo ausgesprochen.


    Jetzt bin ich neugierig wie er bei den Autoren heisst und wo die Betonung in dem Namen liegt?

    Erresto geht also mit Hilfe des Magiers nun dem Mordfall weiter auf die Spur. Hier war wieder nett zu sehen das Lumino, ich muss bei dem Namen immer an den Kerzenleuchter aus Disneys "Die Schöne und das Bierst" denken, mit voller Härte an den Gefangenen ran geht. Die Variante einen mit dem Hellsichtszauber zu quälen kannte ich noch nicht, hat mir aber gut gefallen. Das dann der Name des obersten Traumwanderers rauskam war natürlich praktisch für erresto. Mich hat dann nur gewundert das er Yelador nicht kannte. Bei "nur" ca. 1500 Einwohnern in Taladur hätte ich vom Hauptmann der Stadtgarde erwartet, dass er jeden in der Stadt kennt. Wenn man davon ausgeht muss Yelador von Ausserhalb kommen. mal sehen wie sich das weiter entwickelt.


    Zahir will also seine Fellachin heiraten. Ich hoffe als ich seinen Plan dabei gut überlegt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das ganze eine Falle sein könnte und die Gefühle von Ihr nicht echt sind. Dafür gibt es bisher keinen Anhaltspunkt aber ich mißtraue der Fellachin ein wenig.


    Das Hesindio seinen Bruder auf die Schliche gekommen ist wird die Angelegenheit insgesamt nicht einfacher machen. Damit haben wir dann das zweite unglückliche Liebespaar.


    Die Fledermaus von Jazemina erholt sich ja Stück für Stück. Ich mag den kleinen Fleder-Mäuserich. Vielelicht entwickelt er ja sogar noch die erhofften empatischen Fähigkeiten die sich Lumino erhofft hat. Gerade weil Jazemina so nett zu ihm ist, kann ich mir vorstellen das sie mit Maldonado ein Vertrautentier bekommt, das übersinnliche Fähigkeiten hat.


    Im dritten Abschnitt wird jetzt also geheiratet. Das kam für mich jetzt sogar schneller als erwartet. Hatte damit für dieses Buch gar nicht mehr umbedingt mit gerechnet. Ich war nur verwundert das die Familie der Binsböckel nicht geladen war, wenn ich da nichts überlesen habe. Aber die ganze Hochzeit war ja eher eine riesen Pleite. Streitigkeiten, eine unglückliche Braut eine verunglückte "Hochzeitstorte" und dann die nicht stattgefundene Hochzeitsnacht. Das Jazemina dann am Ende noch mehr zum Schicksal von Boromeo herausgefunden hat und ihr neues Ich entdeckt hat, macht Jazemina wieder sehr interessant im Spiel der Türme.

    Der zweite Teil des ersten Kapitels hat sich gleich flott weitergelesen.


    Mir hat hier die Romanze zwischen Zahir und der Magd gut gefallen. Die Szenen haben noch einmal schön gezeigt das Zahir ein gutes Herz zu haben scheint und ganz anders ist als der Rest seiner Familie. Insbesondere der Unterschied zu der Szene vorher mit der Hausangestellten war da sehr schön. Das Zahir kein Mundino werden möchte zeigt ebenfalls das er keine Lust auf das Treiben seiner Familie hat, vielleicht müßte er erst mal kennen lernen, dass es auch andere Wege gibt zu herrschen.


    Das weitere Schicksal Boromeos ist hart aber der Mine angemessen. Mal sehen wie lange er sich da rumschubsen läßt?


    Hesindio zeigt jetzt in der Kellerfolterszene sein wahres Gesicht für den Leser. Man darf hier natürlich nicht vergessen, dass er erst 12 Jahre ist und mit recht merkwürdigen Ansichten in Bezug auf Adel und Fellachen erzogen wurde wie ich vermute. Trotzdem scheint er eine natürliche Faszination für Sadismus zu haben.


    Was ich sehr interessant fand war, dass der Junge in den Lehren des Magierphilosophen G.C.E.Galottas unterrrichtet wurde. Interessant finde ich das insbesondere vor dem zeitlichen Hintergrund. Das Buch spielt ja 989 nach Bosparans Fall. Zu einem Zeitpunkt, als Galotta bereits als erster Hofmagier an den Kaiserhof nach Gareth geholt wurde, aber noch für alles stand was gut und ehrenhaft war, immerhin war er Weissmagier. Ca.30 Jahre später wird Galotta als Diener bzw. Teilerbe Borbarads dann ja zum größten Schwarzmagier des Kontinents und viele seiner Lehren werden ihre Schattenseite finden. Hier würde mich interessieren, ob der junge Hesindio zu diesem Zeitpunkt aus den Lehren Galottas bereits teilweise eine gewisse Verderbtheit herausgelesen hat die ihn fasziniert hat oder wieso der Junge als Sohn eines Graumagiers die weissmagischen Thesen auswendig weiss? Kann natürlich auch nur Zufall sein, aber Sätzen mit Galotta messe ich immer eine gewisse Bedeutung bei.


    Daroca tritt am Ende wieder als Intrigantin auf. Das sie Ihre spiel mit dem inhaftierten Peziano weiter spielt gefällt mir. Mals ehen wie weit sie ihr eigennütziges Spiel noch treibt.


    Ich frage mich, ob meine Unkenntnis des Genre dazu führt, dass ich das erste Kapitel scheinbar falsch lese. Lumino hat doch beide Söhne erzogen und es fällt ihm nicht leicht , die Entscheidung zu treffen. Bei den Intrigen, die in Taladur scheinbar völlig. normal sind, muss er doch hart erziehen. Wenn jemand fair kämpft gegen unfaire Gegner,wird er in der Regel verlieren.


    Die Spielwelt Aventurien ist als "Helden"welt angelegt. Das bedeutet das die Logik aus unserer Welt nicht immer greifen muss und es sehr oft nicht tut. Die fast allmächtigen Götter greifen häufig in das geschehen der Menschen ein. Manchmal tun sie das offensichtlich, manchmal eher subtil. Wo man sich aber fast sicher sein kann ist, dass böses Handeln immer bestraft wird auf Dauer und gutes handeln fast immer belohnt wird. Viel wichtiger ist dabei noch, dass auch die Menschen in dieser Welt um die Existenz der Götter wissen! Sie glauben nicht das es Götter geben könnte, sie wissen das sie da sind und das sie belohnen oder strafen. Wer in Aussichtsloser Kampfsituation sich als einzelner gläubiger Kämpfer, z.B. Edelhart, gegen 10 Ferkina Kämpfer antritt um einen Bauernhof zu verteidigen, der kann sich sehr sicher sein, dass die Kriegsgöttin Rondra ihm beistehen wird. Von der Logik her würde er verlieren müssen, Wahrscheinlicher ist aber das er innerhalb der Logik der Spielwelt aufgrund seines rechtschaffenden Handelns siegen wird.


    Auf die Intrigen bezogen wäre der Gott der Händler Phex z.B. der richtige göttliche Ansprechpartner. Dieser belohnt zwar listiges Vorgehen, welches auch gerne unfair sein kann, toleriert aber wie alle Götter keine Grausamkeiten oder offensichtlich ethisch falsches Handeln. Insofern kann man sagen das die "listigen" Überfälle auf die Alaun Lieferungen quasi noch okay sind, das quälen von unschuldigen Menschen im Keller um Informationen zu erlangen hingegen nicht.


    So wie oben beschrieben hat unsere Schwarze Auge Spielgruppe jedenfalls die Spielwelt verstanden und interpretiert. Ich würde mich hier auch über Bestätigung oder andere Meinungen zu dem Thema freuen.


    Den Satz mit dem Vieh kann ich nicht finden, auf welcher Seite steht der?

    Der Anfang des Buches ließt sich schon mal sehr spannend. Die Vorstellung der Familie Xetarro im Detail fügt sich gut in das Bild der bisher bekannten Familien ein. Interessant ist hier die magische Komponente, die bisher in Taladur ja weitestgehends fehlte. Der Soberan Lumino scheint dann auch zugleich ein knochenharter Familienführer zu sein. Auch mir ist sogleich aufgefallen, dass das sehr stimmungsvolle Cover des Buches die Eröffnungsszene darstellt. Ebenfalls ist mir aufgefallen das Darocas Tagebuch nicht mehr die Einleitung in die Kapitel Darstellt, schade das dies nur eine schöne Eigenheit von Buch eins dann wohl war.


    Bei den Xetarro fragt man sich ja dann auch gleich, was hat es mit den Fledermausexperimenten auf sich? Die Art und Weise wie der Soberan hier seinen Mundino aussucht finde ich ebenfalls erst mal recht hart, anderenfalls ist es auch nicht weniger auf Effektivität getrimmt als bei den anderen Familien. Daroca wird auch auch aufgrund ihrer besserer Führungsfähigkeiten die Mundina.


    Die kurz darauf folgende sehr intensiv beschriebene Sexszene ließ dann fast ein "Shades of Grey" erröten und läßt die Familie noch verdorbener erscheinen. Das der Vater seine Lust als Spanner beim Sohn erlebt, war dann doch etwas verstörend.


    Die Idee das Jazemina die Fledermaus gefunden hat fand ich dann ganz witzig. Mal sehen wie sich der kleine, vielleicht magische Gast, weiter entwickelt.


    Der Kampf zwischen Doloresa und Xetarro war dann auch sehr spannend. Ich hätte ja vorher auf Doloresa gesetzt. Der Ausgang war dann überraschend.


    Die Ankunft Boromeos in der Mine ließ den Ort sehr düster und Ausweglos erscheinen. Die Tatsache das Boromeo seiner Liebe wegen kuschen muss, macht es dann noch schlimmer. Mal sehen wie lange er sich seinen Gefühlen beugen kann und nicht gegen seinen Peitschen schwingenden Aufseher aufbegehrt.


    Jetzt wird erst mal weiter gelesen, ist gerade so spannend...

    Zur Leserunde:


    Das war meine erste Leserunde und ich hatte viel Spass. Insgesamt ist das Lesen in der Runde deutlich anstrengender als das Lesen alleine, aber dafür habe ich es auch als deutlich belohnender empfunden. Ich fand das es eine nette Runde war und bin auch fast erstaunt, dass es quasi nur so wenige Mitleser waren. Das hatte richtig was persönliches. Aber das Buch war ja auch schon was länger auf dem Markt. In diesem Sinne vielen Dank an die Organisatorin und auch großen Dank an unseren Autor Bernard , ohne den es weder das Buch noch diese Runde hier gegeben hätte. Vor allen Dingen weil du ja vorher noch Werbung dafür gemacht hast mit deinem Video. Das hat mich ja erst auf die Runde hier stoßen lassen. Ich fand es auch toll, dass alle so schön regelmäßig geschrieben haben und somit ein reger Austausch stattgefunden hat, ohne dass es wie in den Weiten des Internets unhöflich oder Beleidigend wurde. Also Danke und wir sehen uns in Zukunft wieder, z.B. bei der Runde zu Teil 2. Vielleicht sieht man sich auch auf der Roleplay Convention in Köln im April.


    Zum Buch:


    Das Buch hat mir als Auftakt der Serie gut gefallen. Es hat mir den Handlungsort und die Personen auf sehr unterhaltsame Weise näher gebracht. Für DSA Fans hatte das Buch vieles bekanntes aus der Welt zu bieten und trotzdem auch viel interessantes Neues. Hier will ich insbesondere die Stadt Taladur hervorheben, die wirklich toll beschrieben wurde und bestimmt noch weiter verfeinert wird in den folgenden Romanen. Die Stadt hätte zwar gerne noch was größer sein dürfen angesichts all der Wehrtürme und Familien, aber aventurische Städte sind nun mal klein.


    Ich fand auch gut, dass wie von Bernards Büchern gewohnt alles aventurisch stimmig war. Das macht Bernard für mich zur Zeit zu einem der besten Schreiber für DSA Romane und ich hoffe das da auch noch welche kommen in Zukunft.

    Das letzte Kapitel war als Abschluss des Buches bei mir wie erwartet verlaufen. Ich hatte nicht erwartet, dass das Buch viele Geheimnisse aufklärt, da es ja der erste Teil der Reihe ist. Ich hatte sogar noch nicht mal damit gerechnet, dass Boromeo so schnell aus dem Verkehr gezogen wurde, so fürs erste wie ich vermute. Das Edelhart dann so gemeine Sachen am Ende sagt hat mich wiederum schon überrascht. Er war mir ja bisher sehr sympathisch. Das gesagte über seine zukünftige Frau ist dann natürlich harter Tobak. Andererseits war es ja vielleicht auch nur eine Drohung Richtung Boromeo, damit dieser still hält. Ich bin jedenfalls neugierig wie diese Alaunmine aussieht. Klingt für mich wie die Drohung auf den klingonischen Gefängnismond Rurah Pente geschickt zu werden, nur wärmer, falls den noch einer kennt. Oder sowas wie der Mann mit der eisernen Maske, aus dem Weg schaffen aber nicht töten.


    Zu den interessantesten Figuren des Buches zählen bei mir Edelhart, Doloresa und Daroca. Dann kommen Nuerta, Boromeo und die verstorbene Guiliana, bzw. der Mordfall.


    Was die Storybögen angeht interessiert mich am meisten wie es bei Edelhart weitergeht, die Geschichte rund um den 10000 Dukaten Kredit und natürlich das Geheimnis von Doloresa.


    Die Traumwanderer könnten mich theoretisch auch interessieren aber da habe ich irgendwie noch nicht so ganz verstanden was sie genau machen, wie sie es machen und warum sie es machen? Aber ich hoffe das dazu noch mehr kommt.

    Mir hat Kapitel 5 ebenfalls gut gefallen.


    Der Start mit dem Duell um Jazemina ging ja mit ordentlich Tempo los. Ich hatte ebenfalls vermutet, dass das Titelbild diese Szene sein soll. Als aufmerksamer Leser war aber auch mir die Haarfarbe Jazeminas noch präsent, so das ich nicht sicher war. Mir ist Edelhart übrigens immer noch sehr sympathisch und leide sehr mit ihm, das er von seiner zukünftigen Frau so schlecht behandelt wird. Die "Weisheiten" im Traviatempel fand ich dabei übrigens richtig gut. ich selber würde mich auch als Verfechter der darpatischen Travialehren sehen. Umso interessanter fand ich den Ansatz des Novizen, dass die gute Jazemina die Erkenntnis zu Travia zu finden nur lernen kann, wenn Sie ihren Traummann Boromeo auch real erlebt und nicht nur als verpassten Traum in erinnerung hält.


    Die zweite Kracher Szene in diesem Kapitel war für mich die Demütigung Doloresas. Ich habe mich ebenfalls mit Doloresa gefreut, ahnte aber schon das die Jungs es nicht ernst mit ihr meinen. Hat mich irgendwie an die eigene Schulzeit und das häßlichste Mädchen der Klasse erinnert. Man mußte die unter uns allen leiden :-(


    Umso mehr konnte ich ihre Reaktion danach verstehen. Da ich immer noch davon ausgehe, dass der Parasit ein Gurgulum Dämon ist, ist mir auch ihre Reaktion dadurch klar. Ein Gurgulum gehört zur Domäne des Erzdämonen Blakharaz, des Herrn der Rache. Ich bin da immer noch sehr gespannt wie das mit Doloresa weitergeht. Sie hätte mal besser nicht alle heiler des Landes aufsuchen sollen, sondern mal einen Praios Priester ;-) .

    Ich habe gestern Abend ebenfalls das dritte Kapitel abgeschlossen. Vorab muss ich leider erst mal sagen, dass mir das Lesen in meiner ersten Leserunde etwas den Leseschwung genommen hat. Normalerweise lese ich wenn ich in einen Roman einsteige eher schnell weiter. Hier habe ich mich mit dem Tempo erst mal gedrosselt, um mit Allen im Fluss zu bleiben, was gleich zur Folge hatte, dass ich jetzt hinterher hinke, weil sich dann wieder so viele andere Dinge aus dem Leben hereinschieben, die alle erst mal "interessanter" oder "wichtiger" scheinen.


    Jetzt weiter zum Buch.


    Die Beerdigung und das Rennen um die Stadt haben auch mir gut gefallen. Das Rennen hat mich irgendwie an das Podracing aus Star Wars erinnert. Ich hatte deswegen direkt das Bild einer wilden Verfolgungsjagd vor Augen. Sehr schöner Teil des Buches!


    Bei der Beerdigung mochte ich dann auch die Szene mit Doloresa am meisten. Ich fand sie bisher so geheimnisvoll. Da war es regelrecht irritierend, plötzlich alles aus ihrer Sicht zu erleben. Das hat dem Biest für den Leser ein wenig die Biestigkeit genommen, zumindest fürs Erste.


    Mit Edelhart und Jazemina sieht es ja immer noch nicht viel besser aus. Ob er jemals ihr Herz gewinnen kann? So langsam kommen mir da Zweifel auf.

    Mir gefiel diese Szene auch am wenigsten. Der Tanzlehrer hat mich gleich irgendwie genervt und insgesamt war alles so hektisch und "anstrengend" von einer eher miesepetrigen Stimmung. Ich kann es gar nicht so gut erklären, aber ich habe mich dort auch nicht so "wohl gefühlt".


    Für mich war die Szene weder besonders spannend noch langweilig. Mir hat aber der Einblick in die Gesellschaft Taladurs dort gefallen. Ausserdem wußte das "Zickengehabe" der reichen Frauen zu unterhalten.


    - Wie gut wird ein solches Format von den Lesern aufgenommen/ wie hoch sind die Verkäufe? (Das weiß ich nicht und es bleibt auch abzuwarten; zumindest beim Isenborn-Zyklus gab es noch einen Schub, als der Zyklus vollständig vorlag)


    Gerade das kann ich voll nachvollziehen und handele selber genauso. Ich hatte an anderer Stelle hier schon geschrieben, dass ich mit der Taladur Reihe ursprünglich erst anfangen wollte, wenn alle Bände auch erschienen sind.


    Das habe ich mit Isenborn genauso gemacht. Alle 4 auf einmal bestellt und mich dann durchgelesen. Damit war ich auf der sicheren Seite


    Mittlerweile ist mein Vertrauen da in DSA Romane auch wieder größer. Ich habe den Eindruck, dass Ulisses da bei neuen Projekten deutlich professioneller vorgeht als das noch unter Fanpro der Fall war.


    Ich bin nämlich immer noch Galotta und Rabenmund geschädigt. Ich bin ganz großer Freund von aventurischen Biografien, da diese mir die Spielwelt näher bringen und zu den Abenteuern ergänzen. Deswegen sind in meinen Top-3 DSA Romanserien (zusammenhängende Bücher) Rabenmund Bio und Galotta Bio neben Isenborn vertreten. Umso bitterer, dass zwei dieser Serien trotz herausragender Qualität nicht vollendet wurden, aufgrund von internen Unstimmigkeiten wie es scheint. Wären die anderen beiden Serien genauso professionell in einem Rutsch geplant worden, wie das scheinbar bei Isenborn und jetzt auch Taladur der Fall war, würde man als Leser da nicht mit so offenen Enden sitzen gelassen. Für mich ist auch unerklärlich wieso kein neuer Autor diese beiden Serien fortführen mag. Keine Lust darauf Bernard :-) ?


    Nostria fände ich übrigens super als neuen Spielort. Bitte KEIN Andergast, grins!


    Al´Anfa ist sicher eine tolle Stadt, aber für mich liegt auch ein Reiz bei Taladur darin, das die Stadt quasi unbeschrieben war vorher. Und dann noch euer toller Kniff, ca. 40 Jahre in die Vergangenheit zu gehen. Da hoffe ich übrigens darauf, in Zukunft auch in offiziellen Spielen noch mal auf Charaktere zu treffen, die in euren Taladur Büchern noch Kinder sind.


    Ansonsten fänd ich eine Buchreihe über eine Stadt auch reizvoll, die Ihr über mehrere Jahrhunderte begleitet. Quasi pro Band eine Zeitepoche. Reizvoll wäre hier, wenn ihr nicht chronologisch vorgeht, sondern irgendwo in der Geschichte startet (z.b. in den Dunklen Zeiten) und man somit Vergangenheit und Zukunft aus der Sicht von Band 1 erlebt.

    Abschnitt zwei habe ich jetzt gelesen und möchte auch hierzu meine Gedanken teilen.


    Ich möchte mit etwas DSA-Theorie beginnen. Hier finde ich gleich am Anfang spannend, dass Vater und Tochter Amazetti vor einigen Jahren mal verschollen waren und später die Tochter mit dem Parasiten im Gesicht wieder aufgetaucht war. Das ganze wird dann auch noch obendrein von der Ehefrau und Mutter der Familie Cordellsa angelastet, die mit Dämonen im Pakt stehen soll. Irgendwas sagt mir jetzt, dass an meiner Vermutung aus Abschnitt 1 doch mehr dran sein könnte. Mich hatte der Parasit ja an ein Dämonenmal erinnert. Die Krakenform des Parasieten läßt auf die Erzdämonin der Meere Charyptoroth schliessen, dass harte Kampfgebaren Doloresas eher auf den Erzdämon des Krieges Belhalhar. Beides sind aber nicht unbedingt Dämonen die zu einer Handelsfamilie passen. Da wäre für die Familie Cordellsa bestimmt ein Pakt mit Tasfarelel, dem Erzdämon des Handels "gewinnbringender". Trotzdem ist mir unklar ob die Tochter jetzt selber Paktierer ist oder ein Opfer, die einen Dämon am Körper trägt, ähnlich einem Gurgulum (Parasitärer Würgedämon der sicher stellt, dass man das tut was der kontrollierende Magier vom Opfer will).


    Das Jazemina mit Ihrer Schwester zum geheimen Tanzabend bei Nuerta geht hat mir sehr gefallen. Ich mag die umherziehenden Zahoris sehr gerne. Die haben diesen tollen Fantasy Flair der Ultima Rollenspiele die ich auch gerne mag. Das Jazemina dann hier auf Boromeo trifft gibt der Szene die passende würze. Scheinbar ist die Gute trotz anstehender Hochzeit sehr verzaubert von Boromeo.


    Der Gong-Streich von Boromeo und seiner Gruppe war spannend beschrieben. Umso tragischer, dass der Ausgang so unerwartet war für die Gruppe. Der Anschlag auf die Leiche ist im stark gläubigen Mittelreich eine Methode, die ich kaum einer Familenfehde zuordnen will. Da sollte die Angst vor einer Bestrafung des Totengottes die meisten von Abhalten. Insbesondere das die Leiche geschändet wurde durch das öffnen des Brustkorbes, läßt mich nicht an einen Unfall beim Gong-Streich glauben. Auch hier wittere ich eher wieder Paktierer oder generell Schwarzmagierluft.


    Das Kreditabkommen der Familie Tandori war dann wieder ein kleiner Krimi für sich. Zum einen die geliehene Summe von 10.000,- Dukaten war schon irre ( gefühlt ist das so als ob sich einer ca. 1.500.000,- € leiht ) und das ohne vereinbarte Sicherheiten. Und dann die Tatsache, dass der Verleiher garnicht der eigentliche Verleiher ist, sondern nur der Vermittler. Da muss also irgendwer enorme Interessen haben per Schuldschein die Familie Tandori erpressbar zu machen. Das ist ein Wirtschaftskrimi wie ich ihn liebe. Ich hoffe bald mehr über den Strippenzieher lesen zu können.


    Ich hab heute mal angefangen mit Lesen, da ist mir aufgefallen, dass das E-Book bei mir nur 273 Seiten hat .. leider gibts auch kein Inhaltsverzeichnis, dass ich schauen könnte, wo bei mir die Passagen zu Ende sind :(


    Daher meine Frage: Sind die Kapitel nummeriert? Bisher hab ich Abschnitte gelesen, kann mich aber an keine Zahlen erinnern ???


    Das hilft dir jetzt zwar im Speziellen nicht weiter aber ich wollte in der Richtung mal eine Empfehlung weitergeben. Ich habe den Roman direkt aus dem Ulisses E-Bookshop. Also aus dem Buchladen des Verlegers. Dann hast du die Original Seitenzahlen auf deinem Kindle und das Buch ist auch von "hartem" DRM befreit. Du kannst es dann also per Epub auf allen Geräten lesen die sowas abspielen können (iPad, iPhone, Mac, PC, Kindle ). Das finde ich sehr Kundenfreundlich und besser als direkt bei Amazon oder iBookstore zu kaufen. Für den Kindle musst das dann nur in MOBI umwandeln. Vielleicht ist das für die Folgeromane interessant für dich.

    Auf jeden Fall! 8) Ich liebe Hintergrundinformationen zu den Büchern. Deshalb mag ich ja die Leserunden so gerne!


    Finde ich auch gut sowas zu erfahren.




    Ja, das denke ich auch.
    Ohne zu wissen, wie viele Leute den kompletten Zyklus mehrfach lesen werden, haben wir übrigens auch einige "Ostereier" in die Romane eingebaut, die man erst verstehen oder wiederfinden kann, wenn man die späteren Romane kennt. Für die Handlung des jeweiligen Einzelromans sind sie natürlich nicht relevant, sie sind so gründlich versteckt, dass man hoffentlich einfach drüberwegliest und sie für atmosphärische Schilderungen hält. Bei einem möglichen zweiten Lesen mag man dann aber schmunzeln.


    Ostereier sind ne tolle Sache für Leser die sich intensiver mit dem Materie beschäftigen wollen. Bei TV Serien wie LOST habe ich das genossen beim zweiten durchgucken. Dummerweise habe ich in meinem Leben glaube ich bisher kein einziges Buch zweimal gelesen. Dafür gibts zu viele spannende neue Bücher, die ich noch nicht kenne. Mich würde da mal interessieren ob die anderen hier ihre Romane mehrfach lesen? Ausnahme sind bei mir hier übrigens Höhrbücher. Ich habe schon einige Bücher die ich gerne gelesen habe im Anschluss noch mal gehört.

    So, ich habe den heutigen Samstag Mittag genutzt um die ersten 82 Seiten zu lesen. Grundsätzlich kann ich schon mal sagen, dass das was ich gelesen habe mich neugierig gestimmt hat auf das, was noch kommen mag.


    Ich selber würde mich als alten Hasen in Bezug auf DSA sehen, da ich schon seit 1988 regelmäßig in den Weiten des DSA Kosmos unterwegs und belesen bin. Genau deswegen wußte ich auch schon vorher, dass mich das generelle Setting Almada eher weniger interessiert. Ich habe es nicht ganz so mit den ganzen für mich schwer zu merkenden italienisch/spanisch? angehauchten Namen mit ihren Dons und Doms und Seniores. Mein Herz schlägt da im Mittelreich eher für Albernia, Kosch oder Weiden.


    Umso interessanter fand ich dann sogleich den Einstieg in den Roman, der bisherige Hauptcharakter des Buches ist quasi einer wie ich. Verwurzelt im zentralen Mittelreich und wird ins südliche Almada "abgeschoben". Ich konnte mich auf den ersten Seiten also Stück für Stück mit der auch mir eher unliebsamen Kultur des Südens weiter anfreunden.


    Dabei wirkt der Edle Edelhart von Binsböckel erst mal sympatisch auf mich. Er scheint kleine Fehler zu haben und kein glattgebügelter Protagonist zu werden. Die Reise hin nach Taladur macht dann schon Spass zu lesen. Insbesondere die Zwischenstopp in der Kneipe war ein Highlight. Der herrlich überhebliche Edelhart schlägt sich hier mit den Almadaner Gemeinen rum, die ihm doch tatsächlich die seinem Stande angemessene Etikette verwehren.


    Die Figur des Lerico Tandori weiss dann auch gleich zu gefallen. Ich fand es sehr clever wie er die Situation gelöst hat. Ich hatte ansich schon damit gerechnet das gleich die Degen klirren werden. Der Spaziergang draussen hart dem Charakter dann noch mehr Farbe verliehen.


    Der Mordfall an der Stadtfrau Guiliana in Verbindung mit den beiden Ermittlern war interessant beschrieben. Es scheint in der Stadt Taladur also eher intrigant zuzugehen. Da alle großen Familien ihre eigenen Interessen wahren wollen. Der Eindruck war jedenfalls bei mir durch den Mordfall entstanden.


    Die Art und Weise wie man die zukünftige Frau Edelharts kennenlernt hat mir auch gefallen. So bekommt man einen Eindruck von der guten Jazemina, bevor der neue Mann in ihr Leben tritt. Sie scheint ja eine Frau zu sein, die einem Flirt nicht abgeneigt ist. Ausserdem hat man durch die Szenen mit Jazemina einen ersten Eindruck der Gesellschaft Taladurs bekommen können.


    Ein wenig Krass fand ich bisher die Frau mit dem Parasiten im Gesicht. Ich habe keine Ahnung was das für ein Parasit sein soll. Das macht mich jedenfalls neugierig und hoffe auf eine Aufklärung im Verlauf der Geschichte. Das ganze könnte ja fast ein Dämonenmal sein (obschon ich nicht annehme das es eins ist).


    Der erste Hammer kam dann für mich am Ende des ersten Kapitels. Ich war genauso überrascht wie Edelhart, dass er nicht das Erbe der Familie antreten wird. Die Option, dass der Soberan aber seinen Nachfolger frei wählen kann, schürt in mir die Hoffnung, dass er später Edelhart freiwillig wählen wird.


    Als letztes Geheimnis des ersten Kapitels bleiben für mich noch die Namensgebenden Türme zu erwähnen. Ich frage mich wieso eine so relativ kleine Stadt wie Taladur solch riesige Wehrtürme hat. Ist das reines Prestige der Besitzer? Wie alt sind die Türme? Gibt es ein Geheimnis was die Türme verbindet? Hatten die Türme ursprünglich einen anderen Sinn und werden nur von den heutigen Stadtbewohnern zum wohnen "missbraucht"? Meine Fragen und Vermutungen sind bisher nicht aus Fakten aus dem Roman belegt oder begründet, trotzdem hat die Beschreibung des Turmes der Familie Ernathesa meine Phantasie entsprechend angeregt. Aber vielleicht sind es am Ende auch doch alles nur Türme und meine Phantasie ist hier im frühen Stadium des Buches mit mir nur durchgegangen.


    Da dies hier meine erste Leserunde ist würde ich gerne noch wissen ob die Art wie ich das hier jetzt angegangen bin so OK war? Und gibt es schon eine Vorstellung ab wann man mit dem Lesen von Kapitel 2 beginne sollte? Ich werde das Buch jetzt erst mal nicht weiter anrühren bis die Lesegruppe offiziell weiterzieht in Kapitel 2.