Beiträge von bookstars

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    Besonders witzig fand ich die Stelle nach dem Streit, als Juli der alten Dame eine Klatschzeitschrift bringt und meint "Damit Ihnen nicht langweilig wird, wenn wir jetzt weg sind"(S. 61) :totlach: Eine coole Aktion, die mich ein wenig an die Shades of Grey Ausgabe für die neugierige Nachbarin erinnert ;D Hat Juli vielleicht doch mehr von ihrem Vater als gedacht? ;)


    Hihi - darüber habe ich mich auch köstlich amüsiert! ;D
    Den besonders hintersinnigen Humor scheint sie wirklich von ihrem Vater zu haben. ;)



    Am Liebsten würde ich mit Euch allen nach Beendigung von Band 3 über die Frage diskutieren, ob es Madeleine Bowers Geist nun gibt oder nicht. :)


    Oh das klingt sehr spannend ... eigentlich denke ich schon jetzt die ganze Zeit darüber nach, ob nicht doch sehr viel mehr hinter der Legende steckt ... ;)



    So, Dion, wissen wir das? Erinnere Dich an meine Ausführungen zu den verschiedenen Ich-Perspektiven. ;-)
    LGKL


    Oh weh - diese scheinbar etwas voreilige Schlussfolgerung hatte ich eigentlich auch ganz erleichtert gezogen!
    Hmmm ::)



    Oh, der kann auch anders! Für alle, die Bob ebenfalls mögen, hier ein kleiner Tipp: Auf meiner Website gibt es ganz neu eine Kurzgeschichte, die erzählt, warum er das Schreiben angefangen hat. Ihr könnt sie Euch kostenlos hier runterladen: http://www.kathrin-lange.de/herz-in-flammen/ Teilen und weitergeben ausdrücklich erwünscht! :winken:
    LGKL


    Lieben Dank für den Hinweis, das werde ich gleich mal ansehen - ich mag Julis Vater nämlich auch sehr und amüsiere mich köstlich über seine etwas verschrobene Art.
    Mich erinnert er sehr an einen zerstreuten Wissenschaftler - aber scheinbar ist dies auch bei (einigen?) Autoren verbreitet. ;D

    Hallo Ihr Lieben, liebe Kathrin,


    nachdem ich nun Ewigkeiten auf unseren Router-Ersatz warten musste, komme ich leider erst heute zum Posten meine Leseeindrücke.


    Der Einstieg in die Fortsetzung ist mir sehr leicht gefallen, da ich mich noch an viele Details aus dem 1. Band erinnern konnte.
    Tja – dass eine Beziehung zwischen David und Juli nicht einfach sein würde war ja schon absehbar.
    David ist emotional immer noch angeschlagen und zieht sich eben oft sehr in sich zurück – so richtig ausgesprochen habe sie sich sicher noch längst nicht und eiern ständig um die wirklich brisanten Themen herum.
    Trotz ihrer schlagfertigen, selbstbewussten Art ist Juli eben auch extrem sensibel und verletzlich, so dass sie sich völlig unnötig in vieles hineinsteigert und sogar Davids Gefühle zu ihr zu hinterfragen beginnt.
    Das wird ja noch eine echte Achterbahnfahrt mit den beiden, so wie sich das ganze anlässt – Eifersucht, Missverständnisse, Geheimnisse, Streit, Frust … ;D
    Na da hat diese attraktive Lizz, die scheinbar ein Auge auf David geworfen hat, ein leichtes Spiel die beiden zu verunsichern und auseinander zu bringen.


    Dass Jason seinem Sohn einfach eine schriftliche Einladung zur Geburtstagsfeier auf "Sorrow" schickt und wie selbstverständlich annimmt, dass er dort erscheinen wird, fand ich schon ziemlich bezeichnend für ihre sehr belastete Beziehung.
    Mit seinem selbstherrlichen Auftreten ist dieser machtbesessene Mann wirklich unerträglich – eine Absage ist ihm sicher nie in den Sinn gekommen.
    Ich bin sehr gespannt darauf, zu erfahren, was eigentlich wirklich hinter seiner Ablehnung für David steckt, denn soweit ich mich erinnern kann, hat Jason zu seinem Sohn ja auch schon vor Charlies Tod und seiner depressiven Phase kein gutes Verhältnis gehabt. Ich befürchte ja nur, dass sich schließlich doch alle wieder auf der Insel einfinden werden – und das vorhersehbare Chaos und gefährliche Verwicklungen auf der Insel ihren Gang nehmen.


    Puh die erste Szene gleich am Anfang lässt einen nicht Gutes erwarten und deutet in eine Richtung, in die ich beim ersten Band noch gar nicht gedacht habe. ;)
    Nun steht im Raum, dass David entweder gesehen hat, wie Charlie erschossen wurde bzw. dass er sogar selbst unmittelbar daran beteiligt war!
    Auch ich hatte mich im 1. Band mehrfach gefragt, ob Charlie wirklich tot ist oder sie vielleicht einfach untergetaucht ist, da ja ihre Leiche nicht gefunden wurde. Aber nun sieht es langsam doch etwas anders aus und David steht immer mehr im Verdacht an ihrem Tod Schuld zu haben.
    Kein Wunder dass David traumatisiert ist und sich an nichts genaues aus jener Nacht auf den Klippen erinnern kann.
    Auf jeden Fall scheinen durch bestimmte Trigger immer häufiger Erinnerungsfetzen hochzukommen und so ist es absehbar, dass er bei einer Konfrontation mit dem Tatort, sich vielleicht wieder an Details erinnern wird und sicher Hilfe brauchen wird.
    Im Rahmen einer durch Walt oder seiner Frau begleiteten Therapie wäre das Ganze bestimmt sicherer gewesen, aber im Grunde versucht David ja immer noch alles allein mit sich auszumachen und lässt niemanden an sich ran. ;)


    Ob allerdings Juli die richtige Person ist, bezweifle ich, denn den Anruf von Grace fand ich schon ziemlich verstörend.
    Vielleicht sollte sie wirklich von der Insel und diesem finsteren Ort fern bleiben.
    Eigentlich hatte ich gehofft, dass die Sache mit dem Fluch nach Henrys Tod vom Tisch ist, aber so langsam glaube ich wirklich, dass Grace im festen Glauben ist, mit dem Geist von Madeline in Verbindung zu stehen und Juli vor ihrem Schicksal warnen will. Gruselig irgendwie, wenn hier wirklich etwas Paranormales dahinter stecken sollte…


    Das wird sicher in vielerlei Hinsicht noch eine sehr explosive Geburtstagsfeier … ;D

    INHALT
    Töte dich selbst – sonst stirbt deine Tochter
    Nach dem Unfalltod ihres Mannes fühlt Lena sich wie in einem Albtraum. Aber sie weiß, dass sie leben muss – für ihr Kind, denn Lena ist im achten Monat schwanger. Dabei ahnt sie nicht, dass ihr der wahre Horror erst noch bevorsteht. Vier Wochen nach der Geburt ist die kleine Emma plötzlich spurlos verschwunden. Entführt aus ihrer Wiege. Schon bald wird Lena klar: Sie soll büßen. Doch wofür? Ein perfider und grausamer Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
    (Quelle Diana Verlag)


    MEINE MEINUNG
    Mit „Bald ruhest du auch" ist der deutschen Autorin Wiebke Lorenz erneut ein genial geplotteter, äußerst packender Thriller über Liebe und Vertrauen, verhängnisvolle Lügen, Verrat und Intrigen gelungen, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in Atem hält.
    Schon der aufrüttelnde Prolog mit seinen unheilvollen Andeutungen ist äußerst packend und lässt Schlimmstes für die Hauptfigur Lena ahnen, erfahren wir doch schon hier worauf alles hinauslaufen wird, wenn sie ihre kleine Tochter Emma retten will. Mit diesem gelungenen Einstieg wird der Leser unweigerlich in den Bann der sich nun allmählich entwickelnden Haupthandlung gezogen, in der er in geschickt eingeflochtenen Rückblicken bedeutsame Ereignisse aus Lenas Vergangenheit, ihrer Zeit als Ehefrau von Daniel und weitere Charaktere aus ihrem Umfeld kennen lernt. So kann man es gar nicht erwarten, die Hintergründe für die Entführung und unmenschliche Forderung zu erfahren, fragt sich wer hinter all dem wohl stecken mag und ob es Lena noch gelingen kann, das drohende Unheil zu verhindern. Kürzere Einschübe aus der Ich-Perspektive des Täters erhöhen zusätzlich die Spannung, zeigen sie die Gedanken eines zutiefst gestörten, hasserfüllten Menschen, der keinerlei Gnade oder Skrupel kennt. Durch die ständigen Wechsel der unterschiedlichen Handlungsstränge, einer aufwühlenden Atmosphäre und einem deutlichen anziehenden Erzähltempo reißt die Spannung niemals ab und wird geschickt bis zum fesselnden Showdown immer weiter gesteigert. Der Schreibstil von Wiebke Lorenz ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Geradezu atemlos verfolgt der Leser die sich für Lena überschlagenden Ereignisse, erlebt wie sie im Wettlauf gegen die Zeit an ihre Grenzen kommt und ihre immer verzweifelter werdenden, bisweilen kaum nachvollziehbaren Aktionen, um ihre kleine Emma wohlbehalten zurückzuerhalten. Hierbei erspart die Autorin dem Leser auch eine äußerst brutale und grauenvolle Schlüsselszene nicht, die so manchen Leser zutiefst schockieren wird. Mit ihrem clever angelegten Verwirrspiel, vielen falschen Fährten, unerwarteten Wendungen und immer neuen verdächtigen Akteuren schafft es die Autorin hervorragend, dass der Leser mit seinen Spekulationen, wie die verwirrenden Details zusammenhängen könnten, in die Irre geleitet wird und von neuem rätselt, wer aus Lenas Umfeld hinter den entsetzlichen Taten stecken könnte. Zwar erhält man gelegentlich gewisse Anhaltspunkte die auf einen Täter und sein Motiv hindeuten, doch diese niemals eindeutig genug um dessen Identität zu erraten. Schließlich muss der Leser feststellen, dass fast niemand in diesem komplex angelegten Thriller derjenige ist, der er zu sein scheint, und fast jeder etwas zu verbergen hat.
    Die Charakterisierung der sympathischen Protagonistin Lena ist vielschichtig und wirkt sehr glaubwürdig. Gut konnte man sich in ihr aufgewühltes Innenleben, ihre Panik und Verzweiflung hineinversetzen, auch ihre oft nicht mehr rationalen Handlungen größtenteils nachvollziehen und bewundert ihre Stärke und Hartnäckigkeit angesichts der aussichtslosen Lage. Oft stellt sich dem Leser die Frage, wie er selbst handeln und wie weit er in einer vergleichbaren Situation gehen würde. Sehr differenziert und geschickt sind auch die vielen Nebenfiguren mit ihren zunächst verborgenen Geheimnissen und Abgründen ausgearbeitet, so dass uns so mancher Charakter im Laufe der Handlung sehr überraschen konnte.
    Die in sich sehr schlüssige Auflösung und die Aufklärung der Hintergründe konnten mich insgesamt sehr überraschen. Mit den Enthüllungen in dem anschließenden Epilog, die einen geradezu sprachlos zurücklassen, gelingt es der Autorin jedoch, dem ganzen Thriller ein unglaubliches Gänsehautmoment hinzuzufügen. Mit dem offenen Ausgang lässt sie verschiedene Deutungen zu und sorgt für einen ganz besonderen Dreh, der sogar ein kleines Hintertürchen für eine Fortsetzung der Geschichte zulässt.


    FAZIT
    Ein sehr gelungener, äußerst packender Psychothriller, der sich mit seiner genial angelegten Handlung hervorragend zum Miträtseln eignet und einen bis zum Schluss in Atem hält.


    Zur Leserunde:
    Das gemeinsame Lesen und Spekulieren mit euch hat mir viel Spaß gemacht. Einen herzlichen Dank auch an Wiebke für die tolle, engagierte Leserunden-Begleitung und die interessanten Einblicke. ;D
    Ich bin schon sehr auf einen neuen Thriller gespannt und würde mich freuen, wenn wir auch den gemeinsam lesen würden! ;)

    INHALT
    Chiara stammt aus Castelnuovo in Italien. Warum sie nach Deutschland gekommen ist, geht niemanden etwas an. Jetzt ist sie da und führt das Leben, das ihre Freundin Leonie ihr hinterlassen hat: Chiara wohnt in Leonies Haus auf dem Hügel und hat auch ihren Job übernommen, sie putzt. Für den Übergang, sagt sie sich, aber dieses Leben gefällt ihr, sie mag es, in fremde Wohnungen zu schauen, die Dinge in Ordnung zu bringen. Die Wohnung des Herrn Vorden übt dabei eine besondere Anziehung auf sie aus. Und auch Vorden scheint eine tiefere Verbindung zu ihr zu haben - denn jede Woche, wenn Chiara seine Räume betritt, findet sie auf seinem Schreibtisch einen Stapel Blätter mit einer Geschichte. Und jede Woche fragt sie sich, ob der Mann, von dem sie nicht einmal den Vornamen kennt, ihre Gedanken lesen kann. Denn seine Geschichten haben sehr viel mit ihrem Leben zu tun.
    (Quelle Piper Verlag)

    MEINE MEINUNG

    Mit „Weißer Zug nach Süden“ ist dem deutschen Autor Thommie Bayer erneut ein außerordentlich faszinierender Roman gelungen, der die kurze, recht unspektakulär verlaufende Geschichte eines Neubeginns in der Fremde aus Sicht der jungen Italienerin Chiara erzählt.
    Sehr ruhig und behutsam entwickelt sich die Handlung, in der allmählich immer mehr Details aus der Vergangenheit der Hauptfigur Chiara enthüllt werden. Fasziniert folgt man den Schilderungen von Chiaras neuem Leben und ihrem eher eintönigen Alltag als Putzhilfe, einem Job, den sie von ihrer deutschen Freundin Leonie übernommen hat, die ihrerseits ihr Glück in New York sucht. Schon bald taucht man in Chiaras ganz eigene Welt voll seltsamer Gewohnheiten ein, beginnt gemeinsam mit ihr die spannende Wohnung des mysteriösen Wohnungsinhabers Vorden zu ergründen und sich für seine rätselhafte Persönlichkeit zu interessieren. Zudem fragt man sich neugierig, was Chiara zur Flucht aus ihrem alten Leben bewogen haben könnte und ist gespannt darauf, ihr vermeintlich fesselndes Geheimnis zu ergründen.
    Trotz seiner geringen Seitenzahl ist die virtuos komponierte Erzählung auf beeindruckende Weise äußerst tiefgründig angelegt, steckt voller Poesie und versteht den Leser zu berühren. Sehr bemerkenswert sind auch die genial in die Rahmenhandlung eingeflochtenen, geheimnisvollen Kurzgeschichten, die aus der Feder des fiktiven Schriftstellers Vorden stammen, auf verstörende Weise besondere Momente aus Chiaras Leben aufzugreifen scheinen und den Leser zum Nachdenken über das Leben anregen.
    Bayer versteht es, punktgenau und mit viel Feingespür außergewöhnliche Stimmungen und zwischenmenschliche Zwischentöne in seiner Geschichte einzufangen, auf unnachahmliche Weise zu bewegenden Ereignissen zu verdichten.
    Sein prägnanter, leichter und faszinierend nuancierten Sprachstil gewürzt mit feinsinnigen, humorvollen Passagen macht die Lektüre zudem zu einem besonderen Leseerlebnis.


    FAZIT
    Eine außerordentlich faszinierende, tiefgründige Erzählung mit einem wundervollen Schreibstil!


    Zur Leserunde:
    Eine tolle Leserunde, die mir viel Spaß gemacht. Einen herzlichen Dank auch an Thommie für die nette Leserunden-Begleitung.
    Ich bin schon sehr auf einen neuen Roman gespannt ... :)

    INHALT
    Es ist Jahre her, dass Inci ihren ehemals besten Freund Mo aus den Augen verloren hat. Mo, der sich genau wie sie das Tattoo einer Krähe stechen ließ, als Erinnerung an einen ganz besonderen Sommer. Schwarze Tinte unter blasser Haut. Auf einem Fahndungsfoto begegnet Inci dem Krähentattoo wieder. Es ist der erste Tag ihrer Ausbildung zur Kommissarin. Ihr großer Traum ist es, Kriminelle zu jagen. Doch was tun, wenn man den Verdacht hat, dass der ehemalige Freund nun ein brutaler Dieb ist? Inci fängt an, auf eigene Faust zu ermitteln … (Quelle one-Verlag)


    MEINE MEINUNG
    Mit „Krähensommer – Incis erster Fall“ hat die deutsche Autorin Brigitte Glaser einen sehr gelungenen, viel versprechenden Auftakt zu ihrer neuen Jugendkrimi-Reihe rund um die äußerst interessante und sympathische junge Polizeianwärterin Inci vorgelegt.
    Im Mittelpunkt dieses eher ruhigen ersten Bands steht weniger ein spektakulärer Kriminalfall mit actionreichen Szenen, sondern die wundervoll angelegte Protagonistin Inci, die wir mit ihrem interessanten Charakter, familiären Umfeld und ihrer bewegten Vergangenheit, die wir in vielen Rückblicken erzählt bekommen, allmählich immer besser kennen lernen.
    Sehr lebendig und facettenreich ist diese Figur mit all ihren Eigenheiten ausgearbeitet, so dass sie mir im Laufe der Handlung sehr ans Herz gewachsen ist und ich sehr neugierig auf weitere Details aus ihrem Leben und ihre weitere Entwicklung in den nächsten Bänden bin.
    Die junge Frau mit türkischen Wurzeln, kurz geschorenen Haaren und Boxen als Hobby ist eine starke, selbstbewusste und zugleich sehr außergewöhnliche Persönlichkeit. Sie lebt mit ihrem alleinerziehenden, recht fortschrittlich eingestellten Vater und ihrer Schwester zusammen, hat sich in den Kopf gesetzt, ihre bewegte Vergangenheit hinter sich zu lassen, und gegen den Willen des Vaters eine Ausbildung bei der Polizei zu beginnen. Sehr spannend sind Incis erste Tage auf der Polizeischule mitzuerleben und ihre sehr unterschiedlichen Mitschüler kennen zu lernen. Nebenbei erfährt der Leser auch einige sehr interessante Details zu den Ausbildungsinhalten sowie der allgemeinen und psychologischen Vorgehensweise bei der Polizeiarbeit, die Inci bei den Ermittlungen und der Aufklärung einer Straftat helfen werden.
    Auch viele Nebenfiguren sind sehr ausdrucksvoll und interessant gezeichnet, so dass man sich schon auf ein Wiedersehen im nachfolgenden Band freut.
    Der verzwickte, geschickte angelegte Kriminalfall entwickelt sich zunächst sehr behutsam im Hintergrund, bis Inci schließlich von ihrer gemeinsamen Vergangenheit mit Mo eingeholt wird, Inci in große Gewissenskonflikte gerät und sie zu eigenen Nachforschungen und Ermittlungen veranlasst. Mit ihrem angenehm und flüssig zu lesenden Schreibstil, aber auch einigen unvorhersehbaren Verstrickungen und überraschenden Wendungen versteht es die Autorin, den Leser in die spannende Geschichte hineinzuziehen und gut zu unterhalten. Sehr schön kann der Leser über Hintergründe und Tatverdächtige mitspekulieren und wird gekonnt auf falsche Fähren gelockt. Die Autorin versteht es, die Spannung zum Ende hin immer mehr zu anziehen zu lassen, bis schließlich der Fall in sich schlüssig und nachvollziehbar aufgelöst wird.
    Mit dem interessanten Ausblick am Ende des Romans macht Glaser sehr neugierig auf eine Fortsetzung, in der unsere junge sympathische Kommissaranwärterin Inci sicher noch einige schwierige Entwicklungen in ihrem Privatleben zu meistern hat.
    Ein schönes Lokalkolorit erhält der Krimi durch die sehr stimmungsvollen und lebendigen Schilderungen der verschiedenen Schauplätze in Köln.


    FAZIT
    Ein gelungener und sehr Auftakt zu einer viel versprechenden Jugendkrimiserie mit der sehr sympathischen jungen Polizeianwärterin Inci und einem vielschichtig angelegten Kriminalfall.
    Toll geschrieben, sehr unterhaltsam und mit faszinierenden Figuren, über die man gerne noch mehr lesen möchte!


    Zur Leserunde:
    Das gemeinsame Lesen und Spekulieren hat mir viel Spaß gemacht. Einen herzlichen Dank auch an Brigitte für die tolle Leserunden-Begleitung.
    Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung nächstes Jahr gespannt und würde mich freuen, wenn wir auch den 2. Band gemeinsam lesen würden! :)


    Hier kommt das, was weiter vorn ein Spoiler gewesen wäre. Also, Stichwort "Fortsetzung von 'Bald ruhest du auch'": Wer sagt denn, dass Niklas, als er mit seinem Auto auf den Laster knallt, dabei ums Leben kommt? Niemand. ;D :o


    Puh – echt eine Fortsetzung? :o
    Genug Anknüpfungspunkte gäbe es ja wirklich - vielleicht diesmal mit Lena als Racheengel? :P


    Ich muss gestehen, dass ich diese Möglichkeit gar nicht in Erwägung gezogen habe und wie die anderen auch davon ausgegangen bin, dass Niklas den Unfall nicht überlebt.
    Lena hat schon so viel mitgemacht, dass ich ihr diese Enttäuschung ersparen wollte, dass sie von dieser unglaublichen Intrige, wie Niklas und Carolin sich ihr Erbe erschleichen wollten, auch noch erfährt.

    Was für eine tolle Geschichte – das Ende mit dem Epilog hat mich ja noch mal völlig sprachlos gemacht! 8)


    Die arme Lena ist gleich von mehreren Menschen derart an der Nase herumgeführt worden – unglaublich!
    Wie schön, dass sie am Ende wenn auch eher durch Zufall Emma doch zurückbekommen hat und vielleicht -hoffentlich!!! nun Frieden finden kann, denn gefunden worden wäre das Mädchen sicher nicht mehr.
    Dieses bisschen Ehrgefühl muss man den Schusters dann doch hoch anrechnen, auch wenn sie sich ja quasi an der Entführung maßgeblich beteiligt haben, als sie das Baby außer Landes gebracht haben.


    Schon allein die nervenaufreibende Auflösung hat mir wahnsinnig gut gefallen.
    Die anfangs so harmlos erscheinende Esther steckte also wirklich hinter der Entführung und den schrecklichen Morden – tja mit dem Abschiedsbrief von Daniel hat sie sich wohl immer mehr in ihre Rachefantasien hineingesteigert und ist dann völlig ausgerastet.
    Echt gruselig, wie krank diese Frau war!
    Puh all diese Lügen und Intrigen … an der ganzen Tragödie haben ja alle einen gewissen Teil Schuld, in dem sie nie ganz ehrlich waren und sich alle was vorgespielt haben.
    Das stimmt schon sehr nachdenklich, wenn man bedenkt wie hier eins zum anderen gekommen ist!
    Krass, dass es Esther auch noch gelungen ist, Josy in ihren Plan mit hineinzuziehen.
    Das arme Mädchen steht nun ganz ohne Familie da – ob da eine Therapie noch helfen wird?
    Im Grunde ist sie von allen nur als Spielball missbraucht worden und hat wahre Liebe und Zuneigung nie erfahren.


    Lena hatte wirklich wahnsinniges Glück, dass Niklas gerade noch rechtzeitig gekommen ist, sonst hätte Esther am Ende fast gewonnen!
    Kein Wunder, dass lange Zeit so vieles rätselhaft geblieben ist, wenn hier verschiedene Motive hineingespielt haben.
    Nie wäre ich ja darauf gekommen, dass Niklas mit Carolin Thomas wegen der Lebensversicherung haben töten lassen. ;)
    Etwas verdächtig war mit der supernette Niklas allerdings schon zwischendrin. ;D

    Nun erfahren wir also doch noch durch Chiaras Bruder Andrea, was für Chiara so Peinliches in ihrem Heimatort geschehen ist.
    Eine ganz schon hinterlistige Racheaktion von Saverios Exfreundin Chiara derart zu kompromittieren.
    Ihre Scham und Flucht kann ich nun schon gut nachvollziehen und in solch kleinen Orten wird man wahrscheinlich Ewigkeiten schräg angesehen.
    Toll fand ich aber, dass im Grunde die gesamte Familie hinter ihr steht, egal was war und andere über sie denken mögen!


    Nach der letzten Geschichte kommt eine erstaunlich schnelle Wendung, denn Leonie hat so extremes Heimweh, dass sie New York den Rücken zukehren will und zurückkommen möchte.
    Und damit endet auch die ganz besondere Lebensepisode Chiaras in der deutschen Provinz und ihr spannendes Verhältnis zu dem mysteriösen Vorden.
    Es war auch für sie ein nettes unterhaltsames Gedankenspiel und das abrupte Ende passt hier auch sehr gut!
    Das extra für ihn noch bestellte Buch kommt nun zu spät aber dafür hinterlässt sie Vorden noch eine Zeichnung von ihr als Abschiedsgeschenk …


    Ich denke, sie sieht ihre Situation plötzlich auch extrem klar und realistisch – ihre Flucht vor der Realität ist beendet, sie kann sich wieder dem Leben stellen und ihre Zukunft in Angriff nehmen.
    Das Weggehen fällt ihr im Grunde auch gar nicht schwer, da sie innerlich mit allem abgeschlossen hat.


    Ein wirklich tolles Buch mit einer faszinierenden Geschichte, das trotz der geringen Seitenzahl sehr tiefgründig ist und mit den genial eingeflochtenen, brillanten Kurzgeschichten zum Nachdenken anregt.
    Mir hat es sehr gut gefallen - mal was ganz anderes und sehr inspirierend! ;D


    natürlich soll hier die Hilflosigkeit und das Ausgeliefert sein bezüglich des Erpressers dargestellt werden. Aber hätte der Hund nicht überleben können Wiebke? war auch so dramatisch genug. Und ich denke, hier haben alle mit dem armen Guiness gelitten.


    Das habe ich mir auch überlegt ... aber nach dem Zeitplan mit dem Anfahrtsweg zur Tierpraxis und dem Durchtrennen der Hauptschlagader war für mich schon klar, dass der Hund das nicht überleben konnte/sollte.
    Einfach nur grauenvoll und zudem so sinnlos! Aber das hat Lena leider nicht mehr erkennen können ...
    Ich finde Esther hat sie hier schon sehr manipuliert ...



    So, nach diesen Kapiteln kann ich mir nicht vorstellen das Martin sich selber um gebracht hat. Er wollte ja Lena noch etwas wichtiges mitteilen und da bringt man sich doch vorher nicht um. Es muss mit Rebecca zusammen hängen. Was wusste er?


    Ich denke auch, dass er erschossen wurde.
    Möglicherweise hatte er ja auch Josys Spur verfolgen können. ;)
    Woher wusste allerdings der Täter, dass er Lena dies nicht schon telefonisch mitgeteilt hat?

    Ich muss gestehen, dieser Abschnitt ging auch mir unter die Haut! :o
    Der arme Hund muss schlimmste Höllenqualen bei der Amputation seiner Pfote erleiden und verblutet schließlich, nur um dem kranken Spiel des Täters gerecht zu werden.


    Ehrlich gesagt war ich fast am meisten über die Kaltblütigkeit von Esther schockiert, die das ganze regelrecht vorangetrieben hat statt an die ganze Situation mal rational ranzugehen.
    Dass Lena nicht mehr klar denken kann, ist glaube ich verständlich …
    Nun verdächtige ich sie auch massiv, den welche normale ältere Frau würde so etwas Brutales durchführen können? :(
    Dadurch, dass Esther in die Sache eingeweiht wurde, sind die Regeln für das Erpressungsspiel doch ohnehin schon verschoben worden. Mit einem Irren braucht man nicht zu verhandeln, da er sich eh nicht an Regeln hält.
    Wozu noch den Hund opfern?


    Ich habe mich auch gewundert, warum sie darüber überhaupt nicht diskutiert haben, was für Auswirkungen es haben könnte, dass Esther persönlich die Pfote zum Grab bringt.
    Esther soll nun also angeblich entführt sein … hmm mir wird die Geschichte langsam sehr verdächtig und ich tippe auf mindestens einen Komplizen!
    Hat Esther in ihrem Wahn etwa Josy noch dazu anstiften können, ihr zu helfen? :o


    Etwas seltsam fand ich dann aber die andere Verwicklung mit dem Hof, die Lena da vorantreibt, obwohl sie nur noch wenige Stunden hat, bis das Ultimatum abläuft.
    Wieso zögert sie nun nicht mehr alle möglichen Leute in Emmas Entführung und die Erpressung einzuweihen und ermittelt sogar mit Niklas das private Umfeld ihres Mannes?
    Weil sie mit den Nerven derart am Ende ist und der Countdown läuft? Wieso fügt sie sich nicht in ihr Schicksal?
    Irgendwie ahnt sie doch instinktiv, dass ihr Tod Emma nicht mehr retten wird oder?


    Was da über Daniel rauskommt ist allerdings echt schockierend.
    Wenn es stimmt, was sie da herausgefunden haben, denn haben sich Niklas Bruder und Daniel beim Unfall abgesprochen, um gemeinsamen Suizid zu begehen. Geht es eigentlich noch komplizierter?
    Verweist diese Skorpionstätowierung etwa auf so eine Art Club von potentiellen Todeskandidaten, die sich im Internet austauschen und ihren Tod verabreden? Eine Art Wettbewerb, wer hat den skurrilsten Tod oder was?
    Ich finde das schon sehr abgedreht, aber keineswegs abwegig!


    Für Lena natürlich am erschreckendsten die Erkenntnis, dass die Besichtigung des Hofes nur fingiert war und Daniel sie mit ihrem ungeborenen Baby mit in den Tod nehmen wollte. Warum nur???
    Die meisten machen doch so etwas, wenn sie für dem absoluten AUS stehen und das kann ich mir bei Daniel nun nicht vorstellen!
    Und wieso soll nach Ansicht unseres irren Täters ausgerechnet Lena für die Tat verantwortlich sein?
    Warum mussten die anderen sterben? Dahinter kann ja eigentlich nur ein anderes Rachemotiv stecken?
    Fragen über Fragen ... ;)


    Wenn wirklich Esther hinter allem stecken sollte, ist sie wirklich komplett psychopathisch … da macht es sicher gar keinen Sinn mehr mit Logik an die Sache heranzugehen.
    Ich bin gespannt, wie Lena und Niklas nun weiter vorgehen werden … er wird ihr sicher nicht zum Suizid raten.
    Bisher führt in Lenas Augen so gar keine Spur zu Esther als Verdächtige.
    Doch wundere ich mich schon, warum sie nicht erst einmal ihr seltsames Verschwinden ergründen wollte und nach ihr gesucht hat.
    Ich hätte da als erstes nachgeforscht … ;)


    "Ich habe mir immer wieder den Impuls verkniffen, sie kennenlernen zu wollen ( ... ) ich weiß genau, dass unsere Beziehung nur existieren kann, wenn sie nichts von mir weiß und glaubt, ich wisse nichts von ihr."
    Der Zauber ihrer Beziehung zueinander liegt darin, dass beide im anderen alles sehen können und sich gegenseitig inspirieren.


    Das sehe ich ganz genauso ... dieses prickelnde offene Moment inspiriert die beiden sehr und wie es Vorden in seiner Geschichte schon schreibt, wird es sicher nicht eine Begegnung vorantreiben, sondern sein Spiel fortsetzen.
    Wenn sie sich treffen würden, wäre der Zauber hinüber ...
    Allerdings denke ich, dass Chiara die Initiative aus Neugier ergreifen wird. ;)



    Wenn die Figuren uns zu sehr ähneln, müssten wir uns ja fragen, ob Thommie Kameras bei uns aufgehängt hat ;D


    :totlach:

    Diese Kurzgeschichten in der Geschichte von Chiara sind wirklich wahnsinnig scharfsinnig, faszinierend und sehr speziell.
    Ich freue mich schon darauf noch ein paar mehr zu lesen … aber leider haben wir gar nicht mehr viele Seiten zu lesen.
    Schade! ;)


    Erst die sehr treffsichere Erzählung die Leonies Geschichte sein könnte so genau beschreibt er ihren Alltag und Gefühle in New York, dann über diesen Architekten – was nun vielleicht wirklich Zufall sein könnte.
    Bei der Putzfrauen-Geschichte bin ich aber dann doch nachdenklich geworden und konnte mich gut in Chiara hineinversetzen – diese vielen Details sind langsam schon gruselig.
    Ich hätte danach auch überall versteckte Kameras vermutet, denn das kann kaum noch alles gutes Einfühlungsvermögen und scharfe Beobachtungsgabe sein.
    Nach dieser Geschichte hätte ich nun diesen ominösen Herrn Vorden auch unbedingt kennen lernen wollen!
    Dieser Mensch ist schon was äußerst besonderes und sehr interessant, kann sich hervorragend in andere Menschen hineinversetzen … da ist es eigentlich egal wie er aussehen mag.


    Ob Vorden es nun wohl auch auf ein Treffen mit Chiara anlegt oder es bewusst nicht möchte, so wie es in der Geschichte beschrieben ist? Ich bin jetzt sehr gespannt, wie es zwischen den beiden weitergeht, denn eine ganz besondere Beziehung haben sie nun schon zueinander auch wenn sie sich gar nicht kennen.


    Die Sache mit Markus ist ja auch witzig – Chiara meint ihn trösten und etwas verwöhnen zu müssen, weil er von Leonie so schnöde abserviert wurde. Als er sich dann aus schlechten Gewissen oder aus welchen Gründen auch immer nicht bei ihr meldet, ist sie auch sauer obwohl sie ja nichts von ihm will. ;D


    Diese Episode mit dem Geld als Köder ist auch sehr interessant. Eigentlich hat sie den Test in Bezug auf ihre Vertrauenswürdigkeit ja bestanden, aber weil sie den fiesen Hintergedanken der Ärztin sehr wohl durchschaut hat und diese sich scheinbar durch die 5 Euro noch ertappt fühlt, wird sie ihren dann doch Job los.
    Einige Leute sind aber auch wirklich sehr schräg drauf und haben noch nicht einmal Humor… :(


    Chiara hat mit ihrem Verschwinden scheinbar ihre ganze Familie in Italien in Aufruhr versetzt und beschließt trotzdem noch ein Weilchen auszuharren und sie im Ungewissen zu lassen!
    Ich bin sehr neugierig, wie lange sie noch bleiben wird und wann ihr das Spiel und ihre Putzfrauenrolle doch zu langweilig wird. ;)


    Es ist doch echt komisch: Warum nahm Rebecca nicht den Namen ihres neuen Mannes an um die Verbindung zu dem Exmann zu kappen? Also mich würde niemand dazu bringen, den Namen der Exfrau meines Mannes anzunehmen.


    Stimmt, das hatte ich fast schon wieder vergessen - das ist echt schon sehr seltsam.
    Könnte man ja noch verstehen, wenn es ein Adelstitel wäre ... ;D aber so.



    Die Hauptverdächtige ist für mich ESTHER.
    Josy traue ich das alles nicht zu. Noch nicht mal die Schachtel auf dem Friedhof. das war ja sehr makaber und Ekel hoch drei.
    Selbst wenn sie Lena die Schuld am Tod des Vaters gibt, glaube ich kaum, dass sie zu solchen Taten fähig ist.


    Josy habe ich auch schon früh ausgeschlossen, weil sie einfach zu jung für derartige Taten ist - vielleicht eher noch Komplizin!
    Aber an Esther habe ich in diesem Abschnitt noch nicht gedacht ... ein handfestes Motiv hätte sie allerdings tatsächlich und könnte ihre Nettigkeit und Hilfsbereitschaft Lena schon vorgespielt haben.
    Ich bin gespannt und werde sie auf jeden Fall im Auge behalten ... ;D


    Meine Theorie, Guiness kommt bei der Entführung ums Leben ist dann auch mal dahin. Warum muss er dann noch sterben? :'(


    Ich denke das geht auch in die Richtung Lena immer labiler machen zu wollen und zu beweisen, dass der Täter es ernst meint.
    Einfach grauenvoll! Der arme Hund ich mag noch gar nicht daran denken ... :'(



    Die Frage von Rebeccas neuem Mann, ob Daniel ihr was erzählt hat, ist auch so eine Sache. was soll er ihr erzählt haben?
    Vielleicht ist Josy gar nicht Daniels Kind, sondern Martins? ( so hieß er doch, oder? ??? )


    Hui, das ist ja eine echt spannende Theorie - darauf wäre ich ja nie gekommen.
    Bei dieser eiskalten Frau könnte ich mir das sogar wirklich gut vorstellen, dass sie Daniel all die Jahre ein Kuckuckskind untergeschoben hat. ;)

    Was für eine packende, verwirrende Geschichte!
    Ich tappe völlig im Dunkeln und muss heute unbedingt noch weiterlesen, das ist echt mega-spannend. :-\


    Mir tut Lena schon extrem leid – sie ist so langsam mit ihren Nerven am Ende!
    Zu Recht, denn alles entwickelt sich in eine sehr ungute Richtung, aber Josy ist sicher nicht die heiße Spur, die sie weiterverfolgen sollte, obwohl ihr Hass auf Lena und die kleine Emma abgrundtief ist und sogar noch von Rebecca geschürt wurde!
    Und sie hält sich wirklich an die Vorgabe niemanden in die Sache einzuweihen ... :(


    Wieso ist nun nach Rebecca auch noch Martin tot??? Ich fasse es nicht … :o Damit hätte ich nie gerechnet!!!
    Ich halte es übrigens für sehr unwahrscheinlich, dass Rebeccas Tod ein Suizid war.
    Die ominöse Botschaft "Alles meine Schuld" ist mir fast zu offensichtlich und passt gar nicht zu Rebeccas Charakter.
    Auch dies zeigt in meinen Augen die Gefährlichkeit des Täters … oder der Täter, denn so langsam kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, dass dies einer allein begangen hat.
    Verwundert hat mich Esthers Reaktion auf den Rebeccas Tod – die beiden haben sich definitiv nicht sehr gemocht!
    Seltsam fand ich aber auch, dass Esther die Befragung zum Wegzug der Schusters so plötzlich abwürgen wollte.
    Das ist doch schon sehr verdächtig, dass sie aus heiterem Himmel aus der Wohnung raus sind und noch nicht einmal der Vermieter im gleichen Wohnhaus was darüber erfahren hat.
    Das sieht schon sehr nach Flucht aus – haben etwa doch sie Emma entführt?
    Aber was haben sie mit Daniels Familie zu tun oder sind alles nur Zufälle?


    Ist Josy vielleicht gar nicht freiwillig verschwunden, sondern auch entführt worden? Wer hat sie denn nun bei der Internatsleitung abgemeldet?
    Ich habe mich auch kurz gefragt, ob Esther vielleicht auch in Gefahr ist, denn scheinbar geht es dem Täter ja offenbar um Daniels Familie. Aber warum nur?
    Was haben sie alle denn mit der Bestrafung von Lena zu tun?


    Äußerst clever war es ja Lena zu einem fingierten Treffen aus der Wohnung zu locken, um dann sich dort Zugang zu verschaffen und ihr zu zeigen, dass sie nirgendwo mehr in Sicherheit ist, der Täter mit ihr beliebig spielen und sie dirigieren kann.


    Die Sache mit dem Schlüsseldienst finde ich schon seltsam …
    Diese Nachbarin ist mir ja auch irgendwie verdächtig, obwohl sie immer so nett und verständnisvoll tut … ;)


    Im Moment habe ich absolut keine Idee, wie dies alles zusammenhängen könnte ... echt genial geplottet! ;D


    Aber wie würdet ihr reagieren, wenn ihr so etwas merkt? Ich finde Herrn Vordens Reaktion ja schon sehr cool. Wobei eine gegessene Tafel Schokolade oder eine angehörte CD ja nochmal was anderes sind als die Benutzung der Badewanne oder das Tragen eines Hemdes - für mich zumindest, wie seht ihr das?


    Ich finde Vordens Reaktion auf der verschwundene auch sehr souverän und sehr nett.
    Aber die Benutzung der Badewanne und die Sache mit dem Hemd - das finde ich mehr als grenzwertig und würde es auch nicht tolerieren, denn das ist ein eindeutiger Eingriff in die Privatsphäre. ;)

    Sorry ich hinke total hinterher! :-[


    Eine tolle Geschichte, die mich schon bald gefangen genommen hat!
    Was für eine interessante, reizvolle Ausgangsidee!
    Eine junge Frau auf der Flucht vor ihrem bisherigen, wenig spannenden Leben – so scheint es mir jedenfalls.
    So schlüpft sie einfach mal kurzfristig ins Leben der Freundin, die ebenfalls Reißaus genommen hat und in New York etwas Aufregenderes als die deutsche Provinz sucht.
    Chiara ist eine spannende Figur, die ich noch nicht so ganz greifen kann.
    Wie pflichtbewusst sie nun den Putzjobs ihrer Freundin nachgeht.
    Ich könnte mir ja was Interessanteres vorstellen, als den ganzen Tag für andere zu putzen, aber sie scheint wirklich zufrieden damit zu sein. Schade dass sie aus ihrem Zeichentalent nicht mehr hat machen können! ;)
    Ich bin übrigens auch sehr gespannt zu erfahren, was sie zu ihrer Flucht getrieben hat – etwas Peinliches …
    Hmm ich tippe mal auf eine Racheaktion in Richtung ihres Liebhabers Saverio, der ja scheinbar verheiratet ist.


    Was bringt sie dazu in das Leben dieses Schriftstellers eintauchen zu wollen?
    Ich kann mir schon gut vorstellen, dass man versucht anhand der Wohnung und der Gegenstände darin sich vorzustellen, was für ein Mensch da wohl leben mag.
    Ein sehr interessantes Gedankenspiel – doch was sie da treibt, geht ja doch schon deutlich weiter.
    Sie versucht ja regelrecht eine besondere Beziehung zu der Wohnung und vielleicht auch zu ihrem Bewohner aufzubauen, bleibt extra länger, fühlt sich fast wie zu Hause und macht Dinge, die eine Putzfrau eigentlich nicht tun sollte.
    Süß ist ja, dass sie sich beim Putzen extra viel Mühe gibt!


    Anfangs ist es ihr ja noch unangenehm, dass Vorden merkt, dass sie etwas verändert hat. Aber mit dem Zettel wegen der aufgegessenen Schokolade und der im Player vergessenen CD und Vordens Reaktion darauf beginnt eine spannende Interaktion, ein kleines faszinierendes Spielchen, das sehr neugierig macht.


    Richtig spannend war ja seine Geschichte, die er wohl extra für sie zurückgelassen hat. Wartet er nun auf Zeichen von ihr, um darauf zu reagieren?
    Ist sie für ihn auch eine Art Inspiration???
    Seltsam eigentlich, dass sie den Schriftsteller nicht googlen konnte – ob er wirklich unter Pseudonym veröffentlicht?


    Ich bin schon sehr gespannt, wie ihre Inkognito-Beziehung weitergehen wird und ob sie sich überhaupt mal begegnen werden.
    Ich könnte mir vorstellen, dass so ein Treffen enttäuschend werden kann, da jeder ja etwas in den anderen hineinprojiziert. ;D