Beiträge von Vrennü

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    Ah, ich hatte schon fast vergessen, dass die Veröffentlichung von Herr bald bevorsteht :-[ Irgendwie war das für mich noch in weiter Ferne. Jetzt habe ich gerade mit der Uni angefangen und von dort aus ein ziemliches Lesepensum, aber diese Leserunde will ich einfach nicht verpassen! Ich mache also mit, wenn auch eventuell langsamer. Die Leserunde fängt ja passend nach meiner ersten Klausur (bzw am selben Tag) an ;D


    Mein Testergebnis sieht übrigens so aus:
    Bren: 84.28 %
    Helion: 76 %
    Kiretta: 65.71 %
    Lióla: 63.57 %
    Nalaji: 62.14 %


    Interessant. ;)

    Ich werfe mich neben Phy - ich hätte schwören können, das Fazit schon geschrieben zu haben. :-[


    Nachdem wir im ersten Teil der Schattenherren-Trilogie in deren düstere Welt eingeführt wurden und die Schattenherren ordentlich hassen konnten, wird diesmal der Spieß umgedreht! Wir begleiten General Bren Stonner, der vom Schattenkönig persönlich losgeschickt wird, die abtrünnige Schattenherzogin Lisanne zu finden. Bren zur Seite stehen zwei weitere Schattenherren, die uns weitere Einblicke in die Struktur Ondriens ermöglichen.


    Wie nach "Feind" erwartet, bietet "Knecht" zahlreiche Überraschungen, gruselige Rituale und spannende Kämpfe. Am eindrucksvollsten ist jedoch, wie man, nachdem man in "Feind" nägelkauend den Silberkrieg verfolgte und hoffte, dass die Menschheit die Schattenherren bald ein für alle Mal besiegt, nun auf der Seite Ondriens steht und tatsächlich zittert und hofft, dass alle Ondrier lebend zurückkommen - oder zumindest so lebend, wie es für Schattenherren möglich ist.
    Alle Charaktere sind durchgehend glaubwürdig und bis ins letzte Detail konsequent, sie handeln stets ihrem Charakter entsprechend (was die Geschichte allerdings keine Minute lang berechenbar werden lässt).


    "Knecht" war bis zur letzten Minute spannend und ich glaube, ich kann fast sagen, dass es in besagter letzter Minute noch spannender wurde. Ich freue mich auf den nächsten Teil!



    Die Leserunde war ebenfalls super. Es macht Spaß, zu lesen, was die anderen Leser denken, vor allem, weil man viele Situationen unterschiedlich deuten kann und so viele Male da sitzt und nach allen Spekulationen noch weniger Ahnung hat, was als nächstes passiert, als vorher. Dabei ein besonders großes Danke an dich, Bernd, für alle Tips, Erklärungen und fiesen Grinser an ausgewählten Spekulationsstellen!


    Wenn es ja das Henkersbeil wäre, ich glaube nicht an so saubere Todesarten bei Bernd


    :totlach:



    Mir ging es weder um den Schattenkönig noch um Lisanne. Ich wollte im dritten Band Bren wieder begegnen. Und ich denke uns allen ist klar, dass Bren nur so "überleben" (irgendwie das falsche Wort... vielleicht "weiterexistieren"?) konnte, indem er sich gegen Lisanne entschied.


    Das sehe ich genauso. Für Bren und sein Ziel der Unsterblichkeit war es am klügsten, sich gegen Lisanne zu entscheiden. Eine Schattenherzogin zur Feindin zu haben, ist fies. Einen Schattenkönig zum Feind zu haben, wischt einen von der Bildfläche.

    Bis zu zwei Perspektiven bzw. kleine Einstreuer sind für mich völlig ok. Sobald es mehr wird, muss man sich so oft umstellen. Ich fand also den Aufbau in Knecht viel angenehmer.


    Ich dagegen finde es gerade bei einem Buch mit zwei so gegensätzlichen Seiten interessant, aus beiden Sichtweisen zu lesen. ;D Wobei bei nur einem Sichtpunkt natürlich die Bindung zum Hauptcharakter fester wird, was mir in diesem Falle aber eher Angst machte. :D

    Puh, was ein Ende! Da habe ich beim letzten Abschnitt noch gesagt, dass Alenias sich ranhalten muss damit, allen in den Rücken zu fallen, und dann wartet er tatsächlich noch bis fast zur letzten Seite. Aber das hatte es ja auch mal in sich! Eine spannende Wendung. Hätten sie das mal früher gewusst, wäre Feind vielleicht anders ausgegangen.


    Ich bin froh, dass Bren sich gegen Lisanne entschieden hat. Ich gönne ihm die Unsterblichkeit, so bescheuert das auch klingen mag, nach dem ersten Teil :vogelzeigen: Dass Lisanne das Buch überlebt, hatte ich übrigens nicht so wirklich erwartet. Irgendwie hatte ich erwartet, dass sie noch irgendwas versucht und der Schattenkönig die Geduld verliert. Von daher hatte ich auch nicht damit gerechnet, noch von ihrer Rache für Helion zu lesen, wobei die Wahl der Methode an sich ja wenig überraschend ist.
    Ich finde es auch klüger, sich gegen Lisanne als gegen den Schattenkönig zu stellen. Lisanne ist immer noch "nur" eine von mehreren Schattenherzögen, wohingegen es nur einen Schattenkönig gibt und wenn man es sich mit dem verscherzt, kann man gleich lachend in die Silbergrube springen.



    Ich denke das ist das Resultat seiner inneren Kämpfe. Er war wütend auf sich, auf das Schicksal, dass ihn zwang so etwas zu tun. Er weiß, dass er auf alle Fälle einen Fehler macht und schlägt zu, weil er nicht sterben will. Für mich die pure Verzweiflung und Wut, die das zerstört, was die Ursache seines Problems ist. Er kann diese Tat nicht kühl und überlegt tun.


    Das sehe ich ähnlich wie Rhea, wobei ich mich auch erst gefragt hatte, was das sollte. Das war mir doch etwas zu unelegant. Interessant fand ich dabei auch, dass er nicht auf den Kopf losgeht. Normalerweise, wenn man jemanden zermatscht, tut man das ja, um dem Zermatschten die Identität zu nehmen und damit sich selbst vielleicht auch einen Teil Schuldgefühle. Bitte weist mich jetzt nirgends ein nach diesem Satzbeginn :spinnen:


    Ich persönlich beobachte Velon jetzt mit genauso gerunzelten Augenbrauen wie vorher Alenias. Ich vermute, wie Bren, dass es Velon war, der die Sache mit den Ghoulen eingefädelt hat und ihm war sicher bewusst, dass das zu Brens Unsterblichkeit führen würde. Velon plant da was, ich rieche einen großen, fiesen Masterplan im Hintergrund.
    Jittaras Verhalten fand ich etwas merkwürdig, aber vielleicht wusste auch sie, auf welchem Weg Bren war und wollte sich keinen Osadro zum Feind machen. Damit wäre sie klüger und vorausschauender als bisher gedacht.


    Als Charakter gefiel mir Bren auch besser als Helion, aber Lióla vermisse ich immer noch. ;) Ich hätte gern gesehen, wie sie sich als Osadra schlägt.

    Den Gedanken hatte ich auch. Die gesamten Fähigkeiten lassen sich kaum einschätzen, aber es könnte doch durchaus sein, dass sie eine List von Elien vermutet. Ich persönlich habe an seinen Worten aber überhaupt nicht gezweifelt. Deshalb war ich wahrscheinlich auch so geschockt.


    Ich denke, dass Lisanne´s Anziehung stärker auf Bren wirkt. Er wird sich gegen den König stellen und vielleicht hoffen, dass Lisanne ihn vor dem Tod retten kann. :schwitzen:


    Ich habe auch die Vermutung, dass Lisanne etwas ahnt und daher ihren Charme noch stärker einsetzt als sonst üblich. Allerdings hoffe ich nicht, dass er sich gegen den Schattenkönig stellt, denn dann würde Bren vermutlich einen ganz grausamen Tod sterben und das will ich für ihn nicht.
    Ich hatte aber auch das Gefühl, dass auch Velon wusste, was der Schattenkönig von Bren wollte und deswegen anfing, von den Ghoulen als Dienern zu sprechen. Das wäre doch sicher ein guter Plan, er hetzt eine Horde Ghoule auf Helions Wachen, lässt die Ghoule die Wachen erledigen und tut dann so, als würde er sein Bestes geben, um Helion zu schützen. Die Frage wäre allerdings, ob Lisanne so was durchschauen würde. Vermutlich. :(


    Kiretta hatte ich auch nicht am Hof erwartet, das gefällt mir aber auch nicht, weil das auch schlecht für Brens großes Ziel sein kann. Dass Gadior jetzt einer anderen Schattenherrin folgt, hat mich nicht so überrascht. Ich habe das als ganz normal hingenommen, dass er sich bei Hofe anders gibt.


    Alenias müsste ja irgendwann auch nochmal vorbeikommen und ordentlich reinhauen, viel Zeit hat er ja nicht mehr. Da geht sicher viel ab im letzten Abschnitt.

    So kam er mir auch vor :D


    Mir auch. Das ist die perfekte Beschreibung!



    Das hätte der Autor auch so empfunden. Deswegen hat er diese Klippe umschifft. :schwitzen:


    In normalen Leserunden wäre das jetzt eine Erleichterung für uns... Hier ist das eher "Oh Gott, was hat er sich jetzt wieder ausgedacht?!"


    Ich habe wirklich keinen Schimmer, was noch kommt, aber ich habe kein gutes Gefühl. Hauptsächlich wegen Alenias. Und Lisannes Wirkung auf Bren. Und Lisannes Plan mit Helion. Und die Tatsache, dass vier mächtige Osadroi aufeinander treffen und es um höchst brisante Themen geht. Anders ausgedrückt ist das irgendwie alles, was mir ein ungutes Gefühl bereitet...


    Der Teil vor und mit dem Tod des Königs hat mir auch nicht so gut gefallen und irgendwie kam mir die Szene mit diesem Albtraumwesen unwirklich vor. Also nicht so, dass es wirklich wie ein richtiger Albtraum wirkte, sondern irgendwie unpassend. So als würde es da gar nicht reingehören... Was es mit diesem Schmerz auf sich hatte, weiß ich auch nicht. Vielleicht war es das Auseinanderbrechen der Welt? Hat Lisanne vielleicht nicht einfach Tamiod besiedelt, sondern komplett von Grund auf erschaffen und jetzt, wo sie geht, fällt alles auseinander?
    Lisannes Idee mit dem Fischschiff (*gg*) fand ich klasse und es passte richtig gut zu ihr. Eine einfache und elegante Lösung. Auch wie sie danach Kiretta und Bren begegnet passt perfekt dazu. So nach dem Motto "Boahr, bin ich denn nur von Idioten umgeben, dass ihr nicht auf so simple Lösungen kommt? ::) "

    Du meinst wohl eher "...ist restlos aufgebraucht...." ;)


    Und das doch irgendwie schon seit der Mitte von "Feind", oder? Aber wir haben unser Schicksal ja selbst gewählt, weil wir weiterlesen und können uns daher nicht beschweren. ;)


    Beim Aufstieg zum Berg habe ich die Anstrengung der armen Kutschenschieber richtig gespürt, aber der Abschnitt hat mir nicht so gut gefallen wie beispielsweise die Reise durch den Nachtschattenwald oder den Seelennebel.


    Ich fand Brens Gedanken als er über dem schwerverletzten Sutor kniete, bemerkenswert. Er trauert um seinen Hund, den er als Welpen bekommen hat und aufgezogen hat. Das erinnerte mich an die Dunkelruferaspiranten vom Anfang, denen auch Hundewelpen gegeben wurden, um sie abzuhärten. Ich finde gut, dass Bren es schmerzlos für Sutor beendet und nicht alle, vor allem Sutor selbst, unnötig quält, weil er ihn am Leben erhalten will.


    Dass Lisanne Helion in einem Koma hält, weil sie ihn liebt, hat mich völlig überrascht. :o Und dass sie deswegen verzweifelt versucht, ihn ins Leben zurückzuholen, hat mich noch mehr überrascht! Ein eigentlich sehr altes Motiv, das in vielen dunklen Fantasygeschichten vorkommt, aber hier rechnete man halt überhaupt nicht damit.
    Lisanne muss den Schattenkönig sehr wütend gemacht haben mit ihrem Wunsch, Helion wiederbeleben zu wollen. Wir haben ja am Ende von Feind gesehen, was er von Helion hält. Ich bin soooo gespannt auf die Konfrontation der beiden! Da werden wir sicher noch einiges erfahren. Und vor allem will ich, dass Helion wiederbelebt wird, weil ich hören will, was er zu sagen hat. Und überhaupt! Ah! Spannend!


    Sehr schön, dass Dich das beschäftigt ... :)
    Für die Antworten verweise ich auf den Fortgang der Geschichte. Diese Fragen beschäftigen ja auch die handelnden Figuren.
    Und vielleicht die anderen Leserundenteilnehmer - oder wie seht Ihr das? ;)


    Also der Helion, den wir kennen, wäre sicher nicht begeistert. Er hatte ja die meisten seiner Erinnerungen/Gefühle verloren, bis auf seine Liebe zu Ajina, die er einfach nicht loslassen konnte. Insofern haben er und Lisanne ja eine Sache gemeinsam. Aber ob er deswegen Verständnis für seine Gefangenschaft aufbringen kann? Vielleicht ist er auch immer noch von seiner Mission besessen und das Erste, was er tut, wenn er wiederbelebt ist, ist, sein Schwert in den nächststehenden Osadro zu rammen?
    Aber vielleicht hat er sich über diese Zeit ja auch verändert, vielleicht ist er nicht mehr der Helion von vorher oder wieder der von ganz am Anfang oder er hat gar keine Erinnerungen mehr an sein vorheriges Leben?
    Vielleicht kann der Schattenkönig ihm wieder Leben einhauchen, aber keine Seele mehr (oder so ähnlich). Dann wäre ja entweder eine Art Ghoul oder wir wären wieder bei der Möglichkeit, dass er keine Erinnerungen an sein Leben hat.


    Diabolisch? Wer? Ich? :unschuldig:


    Natürlich nicht! Nur dein Grinsen. Wo du das hernimmst, weiß ich dann auch nicht. ;D



    Eine berechtigte Frage. Haben sie geträumt?
    Sicher haben sie nicht so viel Essenz verloren, wie wenn ein Osadro direkt von einem Menschen nimmt. Wie etwa der Mann, dem wir in Guardaja begegnet sind, bei Gadiors erstem Auftauchen in diesem Buch. Die "Methode Tamiod" ist noch mehr ein Tod auf Raten.


    Das hatte ich mir so gedacht. Aber dann ist mir aufgefallen, dass Bren ja jetzt auch ein Traumlenker ist. Aber auf der anderen Seite ist er ja nur gefolgt, ohne selbst wirklich zu lenken. Aber ihm war ja total bewusst, was geschieht, vielleicht konnte er sich deswegen ja wehren. Die Tamioder haben sicher keine Ahnung, was passiert. Du siehst, ich drehe mich etwas im Kreis mit meinen Überlegungen. Das Wissen ist den Preis allerdings sicher wert.


    Mir ist übrigens gerade noch eingefallen, dass ich mir beim Lesen eine Stelle markiert hatte, und zwar Brens Aussage "Dann fallen die Schatten anders auf die Dinge als bisher." War der Wortwitz beabsichtigt?

    Ich komm dann auch mal hinterher :-[


    Ui, spannend! Der Abschnitt gefiel mir besser als der vorherige, er war super spannend, aber nicht so nägelkauend-spannend. Und endlich haben wir mal wieder etwas erfahren, dass uns in der Hauptaufgabe effektiv weiterbringt!
    Alenias gegenüber bin ich übrigens auch sehr misstrauisch, vor allem, weil ich keine Ahnung habe, was er vorhaben könnte. ???
    Die beiden Könige gingen mir ein bisschen auf die Nerven. Ich bin Au Pair und lese nebenbei noch Game of Thrones - ich habe mehr als genug von aufmüpfigen Kindern, die bestimmen wollen. ;) Es passt richtig gut zum körperlichen Alter der beiden, dass ihr "Krieg" nur ein Wettkampf, eine Art Spiel ist. Auch wenn viele Teilnehmer dabei sterben, ist es doch im Vergleich zu einem Krieg - vor allem zu einem der Ondrier - völlig harmlos.
    Dass die Schattenherren doch noch solche Schwäche zeigen, hatte ich nicht erwartet. Die körperliche Schwäche am Tag war ja bereits bekannt, aber geistige Schwäche, ein Zweifeln an ihrem Glauben, das ihre Loyalität verändern könnte, ist neu. Und da ist es wesentlich wahrscheinlicher, dass es große Veränderungen nach sich zieht. Wobei sich das ja von selbst erledigt hat. Und Bernds diabolischem Grinsen entnehme ich, dass die Schattenherre ihre schwachen Momente wieder in gewohnt ondrischer Manier ausgleichen werden.


    Dass die Traumlenker eine ähnliche Aufgabe erfüllen wie die Dunkelrufer, war mir klar, nachdem ich erfahren hatte, dass die Könige Osadroi sind. Wie sie es tun, war jedoch unerwartet. Eine Sexszene, in der der Sex derart beiläufig beschrieben (und ausgeführt) wird, habe ich allerdings auch noch nicht gelesen! Bren und Kiretta haben dabei aber keine Essenz abgegeben, oder?


    Jetzt bin ich noch gespannter auf Lisanne! Sie hat sich ja ganz schön was aufgebaut in Tamiod. Ich frage mich, wie sie das alles gemacht hat? Vor allem, wie sie in einer Generation so viele Menschen davon überzeugen konnte, dass die Sonne dort noch nie aufging. Denn es scheint mir ja so, als ob das die Leute dort wirklich glauben (bis auf einige "abtrünnige" Ausnahmen) und das nicht nur eine Geschichte ist, die Fremden aufgetischt wird.


    Und jetzt gehe ich weiterlesen. ;D

    Das werden aber fröhliche Sitzungen ;D


    Was Lisanne und ihren "Reiseproviant" angeht, wundert es mich eigentlich, dass keine Sklaven auf die Mordkrake geladen wurden. So mussten sie jetzt ja schon einen Seemann opfern. Ein Verlust ist ja sicher zu verkraften, aber was passiert, wenn sie noch mehr Magie brauchen? Lisanne hat sicher auch weniger Probleme, ein Schiff (oder eine Flotte) für ihr Vorhaben zu gewinnen.

    Unbedingt :D


    Ich bring Kekse mit! (Ihr wisst schon, Dark Side, Cookies und so ;) )


    Mann, war das ein spannender Abschnitt! Ich habe ihn in London Heathrow gelesen, wo wir auf unseren Flug gewartet haben, der frühmorgens ging (wir waren aber schon am Vorabend da). Also saß ich dann so da, um halb eins nachts, starrte gebannt auf meinen kindle, meine Freundin schlief und als der Abschnitt vorbei war, schauten mich die umstehenden bzw. -sitzenden Wartenden etwas dümmlich an, weil ich "neeeeeiiiiiiiiin" rief :D Ich wollte nämlich nicht weiterlesen, bevor ich hier in der Leserunde geschrieben hab, damit ich nicht alles durcheinander bringe.
    Ich kann jedenfalls versichern, dass das der Teil der Wartezeit war, der am kürzesten vorbei ging und mich am meisten aufweckte.


    Als Ulrik sagte, dass Kiretta (und vor allem wie) jetzt das bekommt, was sie verdient, glaubte ich, sie stirbt (was ja nicht so unwahrscheinlich klingt, wenn gesagt wird, dass jemand unter einem Schiff durchgezogen wird :o )und dachte nur "BERND!!! >:(".
    Aber schön, dass sie es überlebt hat und davor auch noch so aufsässig war. Auch wenn ich bei jedem Widerwort aufs Neue davon überzeugt war, dass sie sehr bald sterben wird.
    Der Kampf auf den Tauen war unglaublich spannend, da habe ich sogar das Knabberzeug neben mir völlig vergessen und nur noch gelesen. Da kam ja wirklich gut raus, was für ein ausgezeichneter Kämpfer Bren ist. Und außerdem: yay, wir sind Ulrik los! :jakka:


    Die Attacke vom Seelennebel :ohnmacht: Ah! :ohnmacht: Das war schon nicht mehr spannend. Mir blieb ja fast das Herz stehen! Und dann fiel mir irgendwann auf: "Warte... das sind die Bösen, die fast sterben. Die Bööööösen! AAAHHH!! OHMEINGOTTESGREIFTWIEDERAN!" Ich bring auch noch 'ne Runde Sitzkissen für die Selbsthilfegruppe mit, ok?
    Wirklich toll geschrieben! Richtig gruselig und spannend. Gadiors Erweckung erinnert mich ein wenig an so manchen Teenager, den man morgens aus dem Bett schmeißen muss :D Ich bin froh, dass sie den Schutzschild reparieren konnten. Mehr oder weniger. Eigentlich sollte ich ja wollen, dass sie alle untergehen, damit es wenigstens zwei Osadroi weniger gibt. Aber dann würden wir ja auch nie erfahren, was mit Lisanne passiert ist. Also auf, immer schön den Schutzschild aufrecht erhalten!


    Wie Lisanne durch den Seelennebel gekommen ist, ist mir auch ein Rätsel. Vielleicht hat sie mit ihrer Ausstrahlung einfach auch die Geister bezaubert und sie haben sie passieren lassen? Oder sie hatte noch einen viel mächtigeren Schutzschild.


    Was mit Bren passiert ist, interessiert mich auch. Ich habe es nicht so verstanden, dass er unsterblich geworden ist (obwohl ich das in Erwägung gezogen hatte), aber ich habe auch sonst keinen blassen Schimmer, was mit ihm passiert ist. Auf jeden Fall war ich zuerst überzeugt davon, dass er sterben wird, und dachte zum zweiten Mal in diesem Abschnitt "BERND!!! >:( "
    Vielleicht hat Bren ja jetzt eine gewisse Distanz zu den Gefühlen, die er verspürt hat, weil er sie so intensiv erlebt hat bzw. dagegen angekämpft hat. So ähnlich wie Helion, als er von all den Dingen abließ, während er gerettet wurde. An diese Szene fühlte ich mich nämlich sehr erinnert beim Lesen. Das könnte ja jetzt quasi die Schattenversion dieser Rettungsmethode gewesen sein. Ist das plausibel? ???

    Ich glaube, die Halbglatze habe ich frei dazugedichtet, weil es gut passte und die Figur kam von den weiten Kleidern. Weite Kleider um dünne Menschen geben bei mir einfach kein Bild ab, das edel genug für einen Schattenherren ist^^ dass es Renaissancekleider sind, liegt wohl an meiner Schwäche für die Kleidung der Zeit.


    Bren stelle ich mir muskulös, rasiert und mit Recht kurzem, braunen Haar vor. Dabei ist er aber weder ein Schrank, noch aalglatt. Vor allem stelle ich ihn mir geschmeidig und beweglich vor.

    Es wird ja richtig richtig spannend hier! Die Beschreibungen sind nach wie vor sehr atmosphärisch, was besonders die Eroberung Ejobans sehr cineastisch wirken lässt! Dass Bren sich allerdings traut, ohne Absprache mit den Schattenherren den Angriff zu starten, hat mich echt überrascht. Auch, dass die beiden das einfach hinnehmen.
    Die Gildenmeisterinnen wirkten auf mich von Anfang an überheblich, was ja darin gipfelte, dass sie es wagten, Bedingungen an die Schattenherren zu stellen.
    An Kiretta stört mich bisher noch, dass sie sich von Ulrik durch die Gegend kommandieren lässt, obwohl sie ja sonst eine starke Persönlichkeit zu sein scheint. Wenigstens ändert sich das gerade.
    Auf den Seelennebel freue ich mich auch total! Es wird super spannend und ich will endlich wissen, was Lisanne die letzten 50 Jahre gemacht hat!
    Velon habe ich mir übrigens von Anfang an als dicklich, mit Halbglatze und in diesen aufgeplusterten Renaissance-Kleidern vorgestellt.

    So, jetzt komme ich auch endlich mal dazu, mich hier wieder zu melden. Ich komme mir schon etwas blöd vor, weil ich so wenig präsent bin. Zur Zeit bin ich aber im überraschend trockenen England unterwegs und komme immer nur im Zug zum Lesen. Dabei mache ich mir natürlich fleißigst Notizen, damit ich auch ja nichts vergesse^^ jetzt poste ich hier mal meinen Senf, den ich schon zusammengeschrieben habe und lese dann die anderen Kommentare.
    Dann gehe ich das mal durch:
    Als Erstes ist mir aufgefallen, dass Bren darauf achtet, kein einzelnes Dorf zu sehr zu belasten, was zeigt, dass die Ondrier zwar grausam, aber keine plündernden Eroberer sind, die sinnlos brutal sind. Das wäre vermutlich auch Energieverschwendung.
    Ich fand es interessant zu lesen, dass verschiedene Gefühle nicht nur das Ernten der Essenz unterschiedlich stark fördern, sondern offenbar auch den Geschmack beeinflussen. Das Ganze über Mitleid zu machen, ist sicher herausfordernd.
    Die Reise durch den Wald fand ich echt spannend, der Wald war so toll und lebendig beschrieben! Auch wie falsch im Sinne der Götter diese Art von Magie ist, kam richtig gut rüber. Dazu fand ich bemerkenswert, dass das auch Bren auffiel, obwohl er ja als überzeugter Ondrier eigentlich auf der anderen Seite steht. Ich kann mir gut vorstellen, dass Bren, wenn er in einem freien Reich geboren wäre, sehr anders über die Schattenherren denken würde. Aber im jetzigen Zustand dieser Welt hatte er ja nie die Möglichkeit zur Reflexion.
    Dass die Fayé tatsächlich die entführten Kinder großziehen, fand ich echt überraschend, ebenso wie die Tatsache, dass Bren einen Kreisel als Kind hatte. Irgendwie habe ich nicht erwartet, dass ondrische Kinder Spielzeug haben.
    Der Abschnitt in Flutatem (was ich übrigens einen tollen Namen für eine Hafenstadt finde) hat mich auch sehr gefesselt. So sehr, dass die Notizen etwas zu kurz gekommen sind^^" nur das Zitat "...scheint ihr tatsächlich Knecht eines Herren zu sein" zu Bren fiel natürlich ins Auge. Damit ist der Knecht wohl eindeutig identifiziert, oder? Allerdings frage ich mich, ob diese Aussage Bren zu Denken gibt oder ob ihn die Reise durch die freien Reiche generell verändert.