Beiträge von Vrennü

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    Die fehlenden Leerzeichen scheinen ein Problem in der eBook-Ausgabe zu sein. Im gedruckten Buch ist bei den beiden Beispielen ein Zeilenumbruch. Trotzdem ärgerlich ... :(


    Das hatte ich mir fast gedacht. Gut, dass das nicht bei jedem Zeilenumbruch so ist.



    Er muss alle Schattenherzöge sammeln. Die werden gerufen, reisen dann nach Orgait, bevor die Thronwechselzeremonie beginnt (über die noch nichts bekannt ist). Bei einem riesigen Imperium wie Ondrien vergeht aber schon allein für die Anreise aus den entfernten Herzogtümern viel Zeit, in der man spekulieren kann, wie es wohl nach Elien Vitan weitergehen wird.


    Ah, das hatte ich gar nicht bedacht. So macht das natürlich Sinn. Aber für Unsterbliche sind die dann ja trotzdem ganz schön ungeduldig^^


    Mich hat Adurianas bereitwillige Opferung ein bisschen an Violas Hingabe erinnert. Für jemanden, der im Kult aufwächst, ist das sicher wirklich eine Ehre, dem Schattenkönig und einem wichtigen Herzog so dienlich zu sein. Vor allem, wenn man noch so jung und idealistisch ist. ;)


    Es wird ja gesagt, dass sie Vorhersagerituale haben und es drastische Konsequenzen hat, wenn diese Vorhersagungen falsch sind. Pragmatisch würde ich mir das so vorstellen, dass die Schattenkönige ziemlich sauer werden, wenn man sie zu früh weckt.


    Das ist die Stelle auf Seite 25. Allerdings versucht man dort, vorherzusagen, wer geweckt werden wird - nicht, festzulegen, wer geweckt werden soll ...[/quote]
    Oh, dann habe ich das falsch verstanden. Liegt da denn viel Zeit zwischen dem Einschlafen des Einen und dem Aufwachen des Anderen? Sonst macht es ja gar keinen Sinn, das vorherzusagen, oder? Wenn da natürlich viel Zeit dazwischen liegt, gibt es ja auch viel Gelegenheit für Anarchie.



    Das habe ich bei der Durchsicht der Umbruchfahne gar nicht bemerkt. :ohnmacht:


    Hast Du ein Beispiel, wo es Dir aufgefallen ist?
    [/quote]
    "Und was hätte fremder sein können als dieserKoloss..." als sie auf die Königin zu gehen, oder gleich ein paar Zeilen drunter: "...Zuulior überwachte, wie diejenigen, der zu Kriegernmachen sollte..." Da kommen immer mal so ein zwei kindle-Seiten lang einige Wörter, die zusammengezogen sind und dann ein paar Seiten lang nichts. An dem großen 'K' von "Koloss" sieht man ja, dass wirklich nur das Leerzeichen fehlt, danach wird ja richtig großgeschrieben. Richtige Seitenzahlen kann ich dir leider nicht anbieten, aber die beiden Beispiele sind ja ganz am Anfang. Und etwas später erinnere ich mich an ein "hierzu", das eigentlich zwei Worte sein sollten. Das ist mir besonders aufgefallen, weil das ja ohne Leerzeichen was anderes heißt.



    Ja, irgendwie sehe ich das nur als ein Geschöpf... eine Art Mutation. Erst kommt das Monster, nimmt sein Fresschen und dann verwandelt es sich zurück in die wahre Gestalt. Das Monster verschwindet und "Lisanne" taucht dann aus dem Nichts auf. Das würde doch passen. Wahrscheinlich liege ich damit sowieso daneben, aber ich würde es spannend finden. Vielleicht reagiert sie ja mit unkontrollierter, dunkler Magie und Verwandlung auf Dinge, die sie nicht anders verarbeiten kann. Gefühle durch Helion und seine Erinnerungen, die im Rubin verborgen waren.


    Na ja :spinnen:


    Oha! O.O Na das wäre ja mal was. Fänd' ich cool. Und super gruselig...


    Man glaubt es kaum, aber selbst ich bin lernfähig. Deswegen kann ich mittlerweise beulenfrei schreiben - allenfalls bleiben meine Haare noch an der Tischlampe hängen ... ;)


    Hihihi, das kenne ich. Ich sitze zwar nicht headbangend am Schreibtisch, aber ich bleibe auch regelmäßig überall mit meinen Haaren hängen. *g*



    Sagt mal sind das hier alles Künstler? Irgendwie hören scheinbar alle beim Schreiben Musik. Ich nehme mal an, es ist nicht das Schreiben in der Leserunde gemeint. Musik ist bei mir ziemlich Stimmungsabhängig. Beim Lesen habe ich es entweder still oder mit Klassik.


    Naja, so ein bisschen müssen wir doch die Klischees des durchschnittlichen Fantasylesers bestätigen, oder? ;) Schreiben kann ich aber auch nicht (in diesem Sinne jedenfalls). Dafür zeichne ich manchmal. Dann hat die Welt aber die Klappe zu halten. ;)

    Ich trudele dann auch mal wieder hier ein. Meine Güte, wurde hier schon fleißig berichtet, vermutet, interpretiert und spekuliert! Ich habe mich mit einigen Anfangsschwierigkeiten wieder in die Welt der Schattenherren eingefunden. Die Schwierigkeiten lagen allerdings an meinem schlechten Gedächtnis. ;)


    Die Königin hat mich ein bisschen an Die Mutter aus Dragon Age: Awakening erinnert. Die war auch so ein gruseliger Klops, der sich nicht bewegen konnte, aber dauernd Körperteile fressen wollte, die die Menschen wohl lieber weiterhin selbst benutzt hätten. Da bin ich mal gespannt, was in der angekündigten nächsten Audienz auf uns wartet. Hoffentlich nicht auch Tentakeln und angriffslustige Kinder (bzw. Untertanen, was hier ja passender wäre).
    Zuuliors Tod hatte ich übrigens banal damit begründet, dass Lisanne nichts mehr mit ihm anfangen kann. Was mich mehr interessiert: für ihn scheint die Verehrung des Schattenkönigs nicht damit im Widerspruch zu stehen, dass er Lisanne ebenso dienlich ist. Da der Schattenkönig (bzw. ganz Ondrien) etwas weniger von Lisanne angetan zu sein scheint, frage ich mich, ob Zuulior überhaupt von dem Zwist weiß. Vielleicht denkt er ja, dass er durch Lisanne dem ganzen Schattenreich dient. Oder Lisanne ist so ambitiös, dass sie sich bereits innerlich zur Schattenkönigin gekrönt hat und sich ihren sterblichen Dienern dementsprechend präsentiert.



    Wann wird der Neue erweckt? Wenn der Alte schon schläft oder davor? Wacht einfach einer auf, dem das Schlafen langweilig wurde oder wie funktioniert das?


    Also, so, wie ich das verstanden habe, müssen die Schattenherren den Richtigen aufwecken. Es wird ja gesagt, dass sie Vorhersagerituale haben und es drastische Konsequenzen hat, wenn diese Vorhersagungen falsch sind. Pragmatisch würde ich mir das so vorstellen, dass die Schattenkönige ziemlich sauer werden, wenn man sie zu früh weckt. So wie ich morgens. Aber das halte ich doch für eher unwahrscheinlich. ;)



    Wenn Elien Vitan erst einschläft und dann ein neuer aufwacht, dann ist der ja durch das ganze Schlafen müde und unbeweglich geworden und bis er sich wieder Anerkennung in Form von Angst erarbeitet hat, hat er doch auch nicht gerade viele Gefolgswesen und könnte doch vielleicht leicht zu überwältigen sein. Und dann kommt Lisanne und sagt: haha, ich bin stärker als der eigentliche Schattenkönig, ehret die Schattenkönigin." Die Schatten müssen ja nicht gleich rosa werden.


    Interessante Theorie. Ich persönlich bin voll dafür, dass Lisanne ihre eigene Armee ansammelt, eine Rebellion anführt und sich auf den Schattenthron setzt. Einfach, weil es eine spannende Geschichte wäre. Und ich will, dass jemand diesen unsterblichen Schnöseln in den Hintern tritt. Egal wer. Dass die Schatten nicht sofort rosa werden dürften, finde ich allerdings irgendwie schade. DAS wäre doch mal eine überraschende Wendung! :P


    Ahhh, was soll denn das, neue Beiträge... >:(;)
    Aber das erinnerte mich an eine Theorie. Ich glaube, der Schattenkönig tötet Lisanne nicht einfach, weil a) das langweilig wäre, was nicht zur Geschichte passt und b) er hofft, sich ihr überlegen zeigen zu können. Wie Rhea und Phy schon andeuteten, würde das ja nur seine Schwäche aufzeigen und wenn er sie erst zu sich ruft, zusammen mit allen anderen Schattenherzogen, kann er sie nicht nur quasi vor versammelter Mannschaft erniedrigen oder "brechen", sondern steht auch auf der sicheren Seite, da die anderen Schattenherzoge ihn gegebenenfalls verteidigen können.


    Ich glaube, ich habe gerade mehr Zeit damit verbracht, über den korrekten Plural von "Herzog" nachzudenken, als damit, die Theorie über Lisanne in Worte zu fassen.


    Oh, und eine Sache fällt mir noch ein: Im Buch fehlen etliche Leerzeichen. Relativ oft stehen da zwei Worte ohne Leerzeichen dazwischen. Ist zwar nicht schlimmer, aber doch so ein kleiner Stolperstein beim Lesen.


    Bitte bestätigt bis Mittwoch vormittag (17.7.) kurz eure Teilnahme. Ohne diese Bestätigung werden keine Freiexemplare mehr verschickt. :winken:


    Ach Mist, das tut mir leid. Ich hatte in letzter Zeit so viel um die Ohren, dass ich den baldigen Beginn der Leserunde total vergessen habe. :-[ Ich hoffe, ihr konntet mein Exemplar an jemanden schicken, der es nicht vergessen hat. Mitmachen möchte ich aber trotzdem noch, jetzt habe ich wieder mehr Zeit. Das Buch besorge ich mir dann natürlich selbst^^

    "Feind" ist wirklich kein Buch wie alle anderen. Es ist von Anfang an düster und bleibt so. Eloy ist keine friedliche Welt und ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem mir die Schrecklichkeit der Situation so klar war. Besonders bemerkenswert ist dabei, wie Robert Corvus alles rüberbringt. Die Schattenherren sind nicht einfach böse oder gar wahnsinnig, sie haben andere Werte, andere Prinzipien und eine völlig andere Sichtweise auf die Welt als die Menschen und das ist bis ins letzte Detail konsequent umgesetzt. Dank der vielen Szenen mit Lióla lernt man die Welt der Schattenherren nicht nur kennen, sondern auch verstehen und nach einer Weile sind die Schattenherren nicht mehr ganz so unberechenbar wie anfangs (was nicht heißt, dass es langweilig wird! Die Handlungen wirken nur natürlicher).
    Stellenweise ist es recht brutal und/oder eklig, aber das ist nur konsequent, da die Schattenherren eben so sind und die Erzählungen um ihre Grausamkeit nicht nur leeres Gerede sind.
    Bis zur großen Schlacht hat mich "Feind" absolut begeistert, aber während der eigentlichen Schlacht fiel es etwas ab. Das heißt allerdings nicht, dass "Feind" auch nur in die Nähe eines schlechten Buches gekommen wäre, ab der Schlacht wurde es nur für mich etwas weniger fesselnd.
    Robert Corvus beeindruckt in "Feind" mit einer düsteren Welt, die bis ins letzte Detail konsequent logisch ist. Es gibt keine Gewalt um des Schockeffekts Willen, keine strahlenden Helden, keine einfältig bösen Gegner und kaum vorhersehbare Wendungen.
    Meine Erwartungen an "Knecht" sind hoch, aber ich bin sicher, dass sie erfüllt werden. :buchtipp:


    Die Leserunde fand ich einfach super! Es war ja meine erste und es war noch viel besser, als ich erwartet hatte. Das hat richtig Spaß gemacht, die Meinungen der anderen zu lesen, gemeinsam zu spekulieren und dann von Bernd mit einem fiesen Grinsen darauf hingewiesen zu werden, dass wir zu harmlos denken. ;D Wenn es zu den nächsten Teilen auch Leserunden gibt, bin ich auf jeden Fall dabei!

    Narron, Nalaji, Keratron, Giswon würden mir noch so einfallen... und Brünetta!! ;D


    Naja, über die haben wir ja nicht besonders viel erfahren. Die zähle ich nicht mit. ;)



    1. Szene, 1. Kapitel in Knecht - und Du weißt alles über die Herzen der Osadroi. ;) Also: Nur Geduld, der Sommer kommt bestimmt, und mit ihm kommt Knecht.


    Das ist gemeeeeeiiiin ._. ich will JETZT Sommer! Ich will Sonne und warm und ich will draußen lesen. Das passt sicher prima, ein Buch wie Knecht im Bikini im Sonnenschein zu lesen :D

    Und wieder hinke ich hinterher... aber ich wollte nicht weiterlesen, weil ich wusste, dass das Buch dann ja zu Ende ist... :-[



    Happy End ist ja auch relativ.


    Ich glaube, diesen Satz sollten wir uns beim Lesen der nächsten zwei Teile im Gedächtnis behalten. :D


    Helion hat es also nicht geschafft, Lisanne zu töten. Gut, das war zu erwarten. Aber ich war etwas enttäuscht, dass der Grund für sein Scheitern so voraussehbar war. Ich hatte schon halb damit gerechnet, dass er zu einem Teil des Baumes wird. ;D
    Dass die Herzen der Schattenherren weiterhin schlagen und in einer Kammer aufbewahrt werden, finde ich spannend. Damit hatte ich nicht gerechnet, ich dachte, die Herzen würden dem Schattenkönig geopfert und wären danach quasi "weg" (verbrannt, tot, gegessen, wasweißich). Das eröffnet ja ungeahnte Möglichkeiten. Mehr oder weniger, denn ich glaube nicht, dass jemals jemand bis dorthin vordringen wird und lange genug leben wird, um Schäden zu hinterlassen.
    Liólas Tod fand ich schade. Ich mochte ihren Charakter und hätte gern gesehen, was die Unsterblichkeit für sie mit sich bringt. Mit Lisanne dagegen kann ich nicht viel anfangen, obwohl sie mit ihren Gefühlen ja doch etwas interessanter wird. Da bin ich jedenfalls gespannt, wo das noch hinführt. :popcorn:
    Mir ist gerade aufgefallen (will heißen: ich habe gerade realisiert), dass jetzt praktisch alle Charaktere, über die wir etwas mehr erfahren haben, tot sind. Mit Ausnahme von Lisanne und Helion und letzterer zählt ja nicht mehr wirklich. Das finde ich allerdings weitaus weniger erschreckend als die Tatsache, dass mich das relativ kalt lässt. Normalerweise trauere ich immer sehr um Charaktere, die ich mag, aber ich glaube, ich habe einfach schon zu lange die Hoffnung auf ein gutes Ende aufgegeben gehabt, um noch über einzelne Tode zu trauern.


    Ich bin aber auch froh, dass wir jetzt kein ganzes Jahr auf den nächsten Teil warten müssen. Ich mag jetzt nämlich schnell weiterlesen! Am liebsten natürlich in einer Leserunde! :)

    Mir stellt sich dabei eine ganz andere Frage: Wieso ist die Mondmutter nicht in der Lage ihre Kämpfer, ihre Paladine selbst ins Leben zurück zuholen? Warum habe ich immer das Gefühl, das diese Göttin kein Gegenpol zu den Schattenherren ist? Wieso ist sie im Vergleich mit ihnen so machtlos?


    Ich glaube, Winena war sich vorher nicht ganz im Klaren darüber, wie viel es kosten würde, Helion zu heilen. Und hinterher ist sie die Einzige, die erkennt, wie hoch der Preis ist, denn ich glaube nicht, dass das Helion noch bewusst ist oder dass es Limoras kümmert. Wobei es natürlich hilfreich ist, aber ich glaube, dadurch, dass er an seinen Gefühlen für Ajina festgehalten hat, kann er wieder in Probleme geraten. Denn das ist ja der Grund für seinen Hass auf Lisanne, was diese ja gegen ihn einsetzen kann.


    Die Götter scheinen ja generell ziemlich machtlos zu sein. Sie haben keine Macht in Ondrien, sie haben ja nichtmal Macht in den freien Reichen, wenn die Ondrier einfallen. Aber die Schattenherren agieren ja auch auf einer anderen Ebene als die Götter, vielleicht müssten die Menschen auch mit etwas Neuem auffahren, dass den Schattenherren die Stirn bieten könnte? Bisher sind die Schattenherren ja haushoch überlegen. Das liegt größtenteils wohl daran, dass die Schattenherren nicht von menschlichen Moralvorstellungen zurückgehalten werden, sich nicht um ihre Familien oder Freunde kümmern müssen, sich den Schwachen nicht verbunden fühlen, etc. Vielleicht müssten die Menschen auch mehr davon aufgeben, um zu Überleben?
    Ich schreibe meinen Beitrag nebenbei, während ich noch die Diskussion lese und in meinen Gedanken passt diese Anmerkung gut zu meiner Überlegung:


    Generell bleiben die Götter Wesenheiten im Hintergrund. Ihre Rolle ist vergleichbar mit "der Finsternis an sich" auf der anderen Seite: Da ist etwas, und es ist spürbar und mächtig, es hat auch Eigeninteressen, aber es bleibt eine Kraft im Hintergrund. Die Götter sind keine unmittelbar in Erscheinung tretenden Akteure.


    Also haben wir auf der Seite der Schatten die Finsternis im Hintergrund, die Schattenherren als Agierende und deren Magie als Waffe. Auf der Seite der Menschen haben wir die Götter im Hintergrund, die Menschen als Agierende und als Waffe praktisch nichts. Die Wunder sind ja noch an den Willen der Götter gebunden, Magie funktioniert immer so, wie der Zaubernde es braucht (wenn er es richtig macht), oder? Gibt es bei den Fayé eigentlich auch so eine Konstellation? Sie sind ja eng mit dem Nebelland verbunden und nutzen Wesen von dort zum Zaubern.



    Dann kommt wieder seine Arroganz zum Tragen. 'Daria ist keine Heldin? Was soll sie denn zuhause? Hat sie ihm nicht gezeigt, dass sie ein guter und motivierter Kämpfer ist? Naja, sie rettet ihm bloß noch mehrfach das Leben. :P Er trifft auf Limoras und statt ihn einfach mal zu bitten, ihm etwas zu erklären, statt in Ruhe und Geduld zu versuchen so viel wie möglich von ihm über sein Volk zu lernen, sieht er in ihm nur den spottenden überheblichen Fayé. Limoras sagt ja nicht, dass er Macht wollte, sondern "ihr würdet es wohl Macht nennen". Da hat unser "Held" keine Geduld. Und dann die größte Dummheit! Mitten in der Schlacht triumphiert er und gibt sich eine Blöße, die ihn fast umbringt. Ja wie dämlich ist das denn.


    Danke dafür, da muss ich meine Meinung ja gar nicht mehr äußern *g* Bei der Äußerung, dass Deria keine Heldin ist, hätte ich ihm gern (mal wieder) eine runtergehauen. Was fällt ihm eigentlich ein?! Sie hat mehr von einer Heldin als er! Und dann wieder der Gefühlsausbruch beim Kampf. ARG! Er lernt's einfach nicht.


    So, so viel von meinem Senf zur Diskussion, jetzt zum Rest, den ich noch anzumerken habe. ;D Ich habe mir sogar diesmal Notizen beim Lesen gemacht, weil ich sonst wieder alles vergesse ::)
    Dass ein Gardist für Lióla Treppe spielen muss war wohl ebenso ein Klassiker wie der Schädelthron für den Schattenkönig, aber es wären ja keine Klassiker, wenn es nicht so schön stilsicher böse wäre. ;D


    Als Lióla denkt, wie erbärmlich die einfachen Menschen in diesem Dorf sind und wie froh sie ist, dass sie so viel besser ist, hat sie mich sehr an Modranel am Anfang erinnert. Diese Menschen führten ja praktisch genau das Leben, das er so fürchtete.


    Den Kampf gegen die Fayé fand ich wesentlich spannender zu lesen als die Schlacht um Guardaja, aber Helions Triumphausbruch zwischendurch war wirklich typisch für Helion und ein neuer Gipfel der Unüberlegtheit. >:(


    Bei der Heilszene dachte ich, dass Helion stirbt. Das hätte irgendwie gut gepasst, er ließ ja praktisch sein irdisches Leben hinter sich. Ich hatte mich schon auf einen Blick ins Nebelland gefreut. Aber die Erinnerungen und das Durchgleiten fand ich super beschrieben und auch, dass die Schnecken als durchgehendes magisches Motiv wieder auftauchen, fand ich gut. Auch wenn ich sie zuerst nur für Boten oder Torwächter des Nebellandes gehalten habe.


    Was das Ende der Geschichte angeht, so glaube ich, dass Helion niemanden tötet, Lióla unsterblich wird und die Schattenherren so ziemlich alles erobern. Sehr düster also. Bin ich eigentlich die Einzige, die ein furchtbar schlechtes Gefühl hat bei der Idee, sich in einem Baum zu verstecken, der Menschen absorbiert? Irgendwie kann ich mir gut vorstellen, dass Helion einfach zu einem Teil des Baums wird.

    Aber es erscheint mir immer noch so aufwendig. Wie diese Frühstücksmaschinen in Filmen. Ich finde es wesentlich einfacher, meine Pfannkuchen selbst zu backen. Aber vielleicht kommt ja noch der Moment, in dem mir klar wird, welchen Vorteil die indirekte Magie für die Fayé hat.

    Aber warum machen die Fayé das so? Und ist das auch der Grund dafür, dass ihre Magie weniger verdorben ist? Weil sie es nicht direkt selbst tun? Helion sagte ja sogar im ungefähr gleichen Zusammenhang, dass es einen Unterschied macht, etwas auszuführen oder dafür verantwortlich zu sein.



    :D In einem anderen Leseabschnitt wurde gerade konstatiert, dass die Geschichte eine gewisse Brutalisierung in der Leserschaft bewirkt. :D


    :D :D Aber sowas habe ich auch schon vorher von mir gegeben. Im echten Leben kann ich übrigens keiner Fliege was zu Leide tun. :)


    Als ich gerade nach einem Smilie gesucht habe, ist mir übrigens aufgefallen, dass ich noch berichten wollte, dass mich Estrog mit seiner Axt immer hieran erinnert: :barbar:

    Ich hinke mal wieder hinterher ::)


    Nachdem ich diesen Abschnitt inzwischen nochmal gelesen habe (Kopfschmerzen beim Lesen wirken sich schlecht auf das Gedächtnis aus, nur so als Warnung!), kann ich jetzt auch was dazu sagen.
    Das war echt unangenehm zu lesen. Aber muss ja, Krieg ist ja schließlich nichts Angenehmes. Ich finde es auch besser als diese ganzen strahlenden Schlachten mit dunklen Wolken und vereinzelten Sonnenstrahlen, die die Helden führen und epischer Hintergrundmusik.
    Alles in allem hat mich der ganze Abschnitt aber nicht so mitgerissen wie die vorangegangenen Teile. Irgendwie fehlte hier das gewisse Etwas.
    Lióla fasziniert mich dafür immer noch. Sie ist für mich der interessanteste Charakter und irgendwie auch der, den ich am besten verstehe. Das liegt vermutlich daran, dass bei ihr dank der begrenzten Gefühlsbreite weniger Variablen sind, die verwirren können. Als Varrior sein Ablenkungsmanöver durchzog, tat sie mir fast leid, weil sie so blamiert wurde. Wenn ich nicht auf der anderen Seite des Krieges stehen würde, hätte mich diese Szene wohl zum Verzweifeln gebracht^^
    Limoras habe ich dagegen mit angeekelter Faszination beobachtet. Ich denke, er wird wohl noch ein Weilchen in der Geschichte verweilen und ich bin gespannt darauf, was noch so alles in seinem Charakter steckt.
    Aber das mit der Magie habe ich glaube ich nicht ganz verstanden? Warum so ein riesiges Ritual, um einem Wesen zu befehlen, eine Tür zu öffnen? Das kommt mir so übertrieben vor. Oder können die Fayé einfach selbst keine Magie benutzen? Und warum leuchtet das Mondsilber bei diesem Ritual schwächer? Wenn es bei verdorbener Magie leuchtet, müsste das ja heißen, dass dieses Ritual nicht so verdorben war. Das erscheint mir allerdings zweifelhaft angesichts der Schilderung *schüttel*
    Den Wechsel von "Modranel" zu "Vater" beim Kampf Modranel - Lisanne fand ich ziemlich merkwürdig. Den Kampf an sich fand ich spannend, aber ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass noch jemand was tut. Zum Beispiel das jemand diese Silberbomben benutzt oder sonstwie versucht, sich einzumischen. Helion steht da in seiner Silberrüstung und tut irgendwie nichts. Oder habe ich was verpasst? Als Ajina sich dann bewegte, dachte ich, es ginge los, aber es blieb so. Viel in diesem Kampf war von Untätigkeit geprägt. Dass Helion dann völlig zusammenbricht und Modranel sich von Lióla so ablenken lässt, machte es dann auch nicht besser. Modranel hatte so stark begonnen und dann wiederholt er im Grunde Helions Fehler...
    Das Aufzeigen von Lisannes Sterblichkeit fand ich spannend. Dass die Schattenherren daran erinnert werden, sterblich zu sein, stellt ihre Macht in ein ganz neues Licht. (Mehr oder weniger.) Das wird sicher viele Veränderung in der Moral der Kämpfer nach sich ziehen.
    Als dann beschrieben wurde, dass Helion nicht die Disziplin fand, seine Gefühle im Zaum zu halten, hätte ich ihm am liebsten eine Ohrfeige verpasst. Mit einem Morgenstern. Wobei das vermutlich auch kontraproduktiv gewesen wäre. Das zeigt eigentlich nur, wie schwach Helion wirklich ist und wie unvorbereitet er in diesen Kampf ging. Vielleicht lernt er ja jetzt endlich seine Lektion und hält seine Gefühle im Griff.
    Ein Held ist er meiner Meinung nach aber noch nicht. Diesen Titel haben Estrog, Gonnar oder Varrior mehr verdient als er. Mal schauen, vielleicht wird er ja noch einer in seiner darauffolgenden Mission.

    Ich glaube, meine Gesichtsausdrücke behalte ich lieber für mich. Ist schon schlimm genug, wenn man mich im Zug so beobachten kann *g*


    Ahh, so ergibt das sogar Sinn, dass die Heerführer nichts wissen. Daran hatte ich gar nicht gedacht. Wie gesagt, ich wäre eine fuchtbare Kriegsstrategin. :D


    Du kannst dem Verlag ja ausrichten, dass zumindest ein Fan ausdrücklich Übersetzungen wünscht. ;D

    Puhh, ich hinke ja furchtbar hinterher. :-[ Gelesen habe ich den Abschnitt schon länger, aber ich hatte nie genug Zeit, mich der Leserunde so ausführlich zu widmen, wie sie es verdient. Entschuldigung dafür! (Und prompt kam die nächste Unterbrechung. Angefangen habe ich diesen Beitrag um 15 Uhr...)
    Dieser Abschnitt war ja wirklich heftig. Bei Ajinas und Helions Versöhnung dachte ich einfach nur "Na endlich" und ich schließe mich hierbei den anderen an und bin dankbar, dass es kein langes Hin und Her gab.
    Als ich gelesen habe, was in Ondrien passiert, war ich sicher beste Unterhaltung für meine lieben Mitfahrer im Zug. :D Das Gesicht habe ich doch mehr als einmal merklich verzogen, vor allem bei dem Ritual mit den Schnecken. *schüttel* Als Lisanne dem Kätzchen den Kopf abgerissen hat, habe ich erstmal ziemlich große Augen gemacht, aber als dann bei mir ankam, was gerade passiert war, wurde mir klar, dass sowas in die Richtung eigentlich zu erwarten war. Der Grusel über diese Feststellung saß etwas tiefer als der kurzfristige Schock über das Schicksal des armen Kätzchens. Himmel, bin ich froh, nicht in dieser Welt zu leben.
    Die Schilderung an sich fand ich großartig und ich glaube, ich verstehe jetzt so richtig, wie Liola tickt. In diesem Abschnitt kam für mich auch noch die Erkenntnis, was es genau bedeutet, dass die Welt der Schattenherren so anders aufgebaut ist und was der Ausdruck "anderes Wertesystem" alles mit sich bringt. Die Tiefe dieses Systems war mir vorher wohl nicht so recht bewusst.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Liola irgendwann die Seiten wechselt, weil es einfach zu sehr von dem abweicht, woran sie glaubt, wie sie lebt und einfach was sie ist. Um ehrlich zu sein, wäre ich auch ziemlich enttäuscht, wenn Lióla die Seiten wechselt, das wäre so typisch ich-will-die-Leser-nicht-vergraulen. Wobei mir gerade beim Schreiben dieses Satzes aufgefallen ist, dass ich es Bernd durchaus zutraue, einen Seitenwechsel vollkommen glaubhaft und unkitischig einzubauen. Daran glauben tue ich trotzdem nicht. ;)
    Den Teil über Schönheit fand ich einfach nur genial. Nicht nur, dass es perfekt zu Lisanne passt, es war auch noch so gut beschrieben, dass ich gar nicht anders konnte, als staunend zuzustimmen. Als wir Lisanne dann endlich kennen lernten, war ich mindestens genauso erfürchtig erstarrt wie Lióla. Und Liólas Reaktionen (oder der Mangel der Reaktionen) auf Lisanne zeigt, was all das für sie bedeutet. Ihre Stimmungsveränderungen danach konnte ich wieder etwas gelassener als Außenstehende betrachten und so fiel mir auf, dass Lióla nichtmal annähernd so kalt ist, wie ich dachte. Sie ist sehr impulsiv und hat offenbar große Probleme, ihre Gefühle unter Kontrolle zu halten. Das wird sicher noch spannend.
    Ajinas Geschichte dagegen hat mich nicht so ergriffen. Ich fand sie zwar sehr interessant, einige meiner Fragen wurden beantwortet und es zeugt von viel innerer Stärke ihrerseits, ihrem Vater zu vergeben, aber ich musste beim Lesen nicht permanent darauf achten, meinen Mund geschlossen zu halten.
    Dass Helion Pepp tötet, fand ich nicht nur notwendig, sondern sogar gut. Es zeigt sehr gut, wie konsequent Helion ist. "Vielleicht" war in dem Moment eben einfach nicht gut genug, das geringste Risiko, dass Pepp etwas ausplaudert, wäre zu hoch gewesen. Und dieses Risiko war alles andere als gering. Das ist auch das einzige, was mich an dieser Szene so geärgert hat: Pepps Dummheit, weil mir klar war, dass er damit seinen Untergang besiegelt. Allerdings hatte ich damit gerechnet, dass jemand anders als Helion ihn tötet, so viel Konsequenz und Schnelligkeit bin ich von Geschichten einfach nicht gewöhnt. ;) Dass Pepp in dieser Situation an seinen persönlichen Gewinn denkt, fand ich erschreckend und ziemlich gefährlich für den Erfolg einer solch heiklen Mission.
    Überrascht war ich dagegen, als die Heerführer nichts von Modranel wussten. Irgendwie hatte ich erwartet, dass die obersten Heerführer eingeweiht sind in ihre Kriegspläne. ??? Auf der anderen Seite war ich noch nie eine gute Strategin und mir entgeht vermutlich etwas furchtbar Offensichtliches.



    Ich bin der Meinung, dass das Abenteuer dort beginnt, wo das Bekannte aufhört. Auch bei Feind habe ich mich bemüht, die Geschichte über die Grenzen dessen hinauszuführen, das man als üblichen Fantasy-Plot erwartet.


    Und ich finde, dass dir das unglaublich gut gelungen ist! Bisher habe ich noch keine einzige Wendung auch nur ansatzweise vorausahnen können und ich bin immer wieder überrascht, wie konsequent die von dir geschaffene Welt ist. Gerade dass die "Bösen" weder einfach abgrundtief böse noch tragisch fehlgeleitet sind, gefällt mir unglaublich gut.


    Plant ihr eigentlich Übersetzungen der Bücher? Ich habe ein gewisses Bedürfnis, alle meine Freunde zu zwingen, sie zu lesen (ich gehe hier mal davon aus, dass mir die nächsten Teile auch gefallen werden ;D ), aber nicht alle können Deutsch. ;)


    Vielen Dank - das hört sich so an, als hätte die Geschichte einige unerwartete Wendungen genommen, ohne Dich dabei aus der Kurve zu werfen.


    Das hat sie! Ich mag es sehr, dass ich mich nicht auf das verlassen kann, was ich bisher weiß. Das erinnert mich immer wieder daran, dass ich mich in einer Welt befinde, die ich nicht kenne und lässt mich immer mehrere Sichtweisen durchdenken. (Ich neige manchmal etwas zur einseitigen Betrachtung ;) )


    Das mit der Rüstung sehe ich genauso wie Rhea. So wie ich das verstanden habe, ist die Ausrüstung eines Mondschwertes ja etwas sehr Persönliches, die Schwerter tragen ja schließlich auch die Erinnerungen der Kämpfer.

    Helions Freude am Kochen frustrierte mich etwas, er hätte mir ja auch mal etwas machen können, dann hätte ich das Buch nicht zur Seite legen müssen ;D


    Die Szene mit dem schlafenden Kommandanten bestätigte wieder das negative Bild des Ordens, was ich schade fand, weil ich gehofft hatte, dass diese Leute doch nicht so stark vertreten sind. Der macht sicher noch Probleme. Karseus scheint ja diesbezüglich ein Licht aufgegangen zu sein, mal schauen, wie weit er es noch bringt. Vielleicht kann Karseus ja auch Phaistor ein bisschen wachrütteln und ihn dazu bringen, seine Aufgabe ernster zu nehmen.
    Bei Modranel beschleicht mich der Verdacht, dass er seine ganz eigenen Ziele verfolgt und so vielleicht noch eine dritte Seite im Krieg hinzukommt (oder eine Vierte, wenn die Faye auch mitmischen). Auf jeden Fall ahne ich viele schwere Entscheidungen und noch mehr Probleme.
    Baron Truber fand ich ein sehr gelungenes Beispiel für die Kurzfristigkeit der menschlichen Pläne. Natürlich war das ein extremes Beispiel, aber so wird man mit dieser Problematik vor den Kopf gestoßen und einem geht langsam auf, in welchen Dimensionen man in dieser Welt planen muss. Trotzdem wäre ich mal wieder gern ins Buch gelaufen und hätte ihn ordentlich angeschrien.
    Der Seelenspiel war echt gruselig. Ich musste mich wirklich zusammenreißen, nicht loszuschreien, damit Ajina merkt, dass sie in eine Falle getappt ist. Dass ihre größte Angst ist, dass ihrem Vater nicht verziehen wird, sagt viel aus, finde ich. Es zeigt, dass sie ihn sehr liebt und dass sie ihm glaubt (aus Naivität?), aber auch, dass sie weiß, dass er furchtbare Dinge getan hat, die ihm vielleicht doch nicht verziehen werden. Die Frage, von wievielen Dingen sie weiß, ist aber ja weiterhin offen. Außerdem wüsste ich gern, wie Ajina früher zu ihm stand. Sie hat ja offenbar gesehen, wie er Dämonen beschwor und hat gesehen, was sie anrichten können. Hat auch sie einen Sinneswandel durchgemacht oder war sie vorher gegen ihn? Oder war alles ganz anders?


    Ich habe übrigens auch noch keine Ahnung, mit welchen Waffen Ajina kämpfen wird. Aber müssen wir bei "Frauenlogik" nicht eigentlich nochmal um die Ecke denken? Zu "Was ein Mann denkt, das Frauenlogik ist"? Das ist doch sicher nochmal was ganz anderes ;)

    Nachdem ich nun endlich auch den zweiten Abschnitt beendet habe, wollte ich nur noch die Kommentare der anderen lesen und dann meine Meinung äußern. Jetzt grübele ich aber so viel über die ganzen Theorien und Denkanstöße nach, dass ich sicher die Hälfte von dem, was ich sagen wollte, vergessen habe. :-[


    Ich finde es schön, wie wir langsam immer tiefer eintauchen in diese Welt. Der Prolog hat uns in kaltes Wasser geworfen, wir sind schreiend wieder rausgerannt und gehen jetzt langsam zurück ins kalte Wasser. Meine Meinung zu den Charakteren musste ich schon mehr als einmal ändern und jedes Mal sind die neuen Erkenntnisse super beschrieben! Giswons Beschreibung von seinem Schlachtfeld war richtig gut gelungen. Der Orden hat so deutlich an Tiefe gewonnen, auch wenn ich weiterhin der Meinung bin, dass die Dinge dort sehr im Argen liegen.
    Lióla fand ich ziemlich gruselig, aber ihre Einstellung ist durchaus verständlich, wenn man bedenkt, wie jung sie war, als sie nach Ondrien kam. Und als überzeugte Kultistin nützt sie den Schattenherren vermutlich mehr als als verzweifelte Sklavin, vor allem, weil die durchschnittliche Lebenserwartung der "Neuankömmlinge" ja nicht besonders hoch zu sein scheint... Ich bin gespannt, welches Ziel sie verfolgt und welches Ziel sie erreichen soll. Und, ob diese Ziele übereinstimmen.
    Modranel traue ich nicht. Von dem, was ich aus dem Prolog über ihn weiß, kann ich mir gut vorstellen, dass er seine Magie aufrichtig zum Guten einsetzen will. Aber ich traue den ersten Eindrücken, die ich habe, nicht mehr. ;)
    Was Ajina und Helion betrifft, glaube ich, dass er sauer ist, weil sie ihm so viel verschwiegen hat. Ihm ist ja aufgefallen, dass er sie im Grunde gar nicht kennt und daher traut er ihr einfach nicht. Auch wenn er vielleicht erkannt hat, dass sie nichts sagen konnte, heißt das ja nicht, dass er das gut findet. Ebenso denke ich auch über die Theorie, dass Helion sich von ihr fernhält, weil er eventuell ihren Vater töten muss: Selbst wenn Ajina einsieht, dass es nötig ist, wenn Modranel sich gegen sie stellt und sie es vielleicht sogar aus rationaler Sicht befürwortet, heißt das nicht, dass es sie nicht trotzdem verletzt.


    Inwiefern man Gefühle als Waffe einsetzen kann, bin ich auch gespannt. Steht das vielleicht im Zusammenhang mit der Aussage "Jeder kämpft mit seinen Waffen" und Ajina kann ihre Schwester wirklich als Waffe einsetzen? Oder was anderes?


    Ich werde dann gleich mal weiterlesen, um ein bisschen aufzuholen. ;D