Beiträge von SmilingKatinka

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    Könnt ihr auf mich verzichten? Ich hab im Moment extremst viel um die Ohren und kann an anspruchsvollen Leserunden einfach nicht wirklich so teilnehmen, wie ich das möchte. Das tut mir unendlich leid. Wenn die Runde ohne mich nicht zustande kommt, dann lese ich natürlich mit. Beim ersten Teil haben wir uns ja auch für jeden Abschnitt viel Zeit gelassen. Aber mir wäre wohler, wenn ihr ohne mich auskommen würdet. Ich will euch einfach wenigstens den gewohnten Anflug von Qualität und nicht nur Larifari bieten.

    Kleines Update. Wir haben jetzt in der einzigen fertig gestrichenenen Wand im Haus, im Schlafzimmer, ein Loch. Die Wand zwischen Bad und Schlafzimmer, ist so dünn, dass beim alte Armaturen raushauen, die Wand durchgebrochen ist. Jetzt ziehen wir halt noch eine Wand hoch. Ich werde also sehr beschäftigt sein

    Ich muss euch leider mitteilen, dass ich nicht wie gewohnt an der Leserunde teilnehmen kann. Ich werde zwar meine Eindrücke und auch eine Rezi posten und die Rezension wird auch die gewohnte Qualität haben, aber ich kann nicht sagen, wann. Wir haben letztes Jahr ein altes Haus gekauft und renovieren gerade das Bad. Mein Freund ist Installateur, also wirklich vom Fach. Jetzt haben wir aber gesehen, dass das Bad seit Bau des Hauses nicht renoviert wurde. Also seit 1866 so ist wie wir es vorfinden. Der Installateur war entweder betrunken oder Laie. Die Wasserleitungen waren keine 5 cm unter dem Boden. Beim Fliesen raushauen kam es also zum Wasserrohrbruch und da die Rohre willkürlich kreuz und quer gelegt wurden, suchen wir seit Tagen verzweifelt den Anfang, damit wir da die Rohre austauschen können. Seit Montag haben wir kein Wasser, seit gestern immerhin in der Küche wieder, aber im Klo nicht. Da bleibt kaum Nerv fürs Lesen

    Ich kann nur beim Zeichnen Musik hören, beim Schreiben geht das leider garnicht. Da fließt immer mal wieder Songtext in meinen Text ein und das passt nicht immer. Ich habe es schon mit finnischem Metal versucht, aber da ich finnisch lerne, hilft das auch nicht wirklich.


    Wie schätzt Ihr Lisannes Chancen ein? Für gewöhnlich ruhen die Schattenkönige ja in der Burg der Alten, begeben sich dort zur Ruhe beziehungsweise werden dort geweckt. Eine Gesellschaft von Unsterblichen ist vermutlich erzkonservativ - schließlich haben diejenigen, die in einer solchen Gesellschaft das Sagen haben, offensichtlich von ihren Regeln und Traditionen profitiert (sonst stünden sie jetzt nicht an der Spitze). Glaubt Ihr, Lisanne könnte diese Tradition durchbrechen - wenn sie denn wollte?


    Auch ich denke, dass Lisanne durchaus das zeug zur Schattenkönigin hätte. Wie ihre Chancen stehen, ist schwer zu sagen. Dazu müssten wir mehr zum Erweckungsritual der Schattenkönige wissen. Wann wird der Neue erweckt? Wenn der Alte schon schläft oder davor? Wacht einfach einer auf, dem das Schlafen langweilig wurde oder wie funktioniert das? Wenn Elien Vitan erst einschläft und dann ein neuer aufwacht, dann ist der ja durch das ganze Schlafen müde und unbeweglich geworden und bis er sich wieder Anerkennung in Form von Angst erarbeitet hat, hat er doch auch nicht gerade viele Gefolgswesen und könnte doch vielleicht leicht zu überwältigen sein. Und dann kommt Lisanne und sagt: haha, ich bin stärker als der eigentliche Schattenkönig, ehret die Schattenkönigin." Die Schatten müssen ja nicht gleich rosa werden.

    Auch ich bin nun bei euch angekommen. Den ersten Teil habe ich ja ohne euch durchwandert und jetzt bin ich ganz froh, diesmal nicht allein auf weiter Flus zu stehen.


    Wie für alle anderen ja auch, ist Lisanne für mich die Frau aus dem Prolog. Der Ort, an dem sie sich befindet, jagt einem ja wirklich Schauer über Schauer über den Rücken. Da wurde mir ganz anders. Was haben die letzten Jahre aus Lisanne gemacht? Wie ist sie einzuschätzen? Da sich in dieser Zeit einiges ändern kann, kann ich den Tod Zuuliors auch nicht wirklich einschätzen. Es scheint fast so, als hätte sie ihm einen Gefallen getan, ihn vor der Einsamkeit befreit. Sein Tod kam ja auch nicht ganz unangenehm und recht schnell und er war damit einverstanden. Aber ich bezweifle, dass es wirklich so einfach war. Zuulior war ihr nicht 100% ergeben und das wusste sie sicher. Ich denke, sein Tod war Gnadenakt und Selbstschutz in einem.


    Auf die Frage, warum die Schattenherren tief in der Finsternis keinem Steerblichen trauen, hatte ich sofort den gedanken im Kopf, dass Sterbliche doch alle im Grunde ihre Schwachstelle haben. Wer ein Herz hat, ist nicht absolut skrupellos und wer nicht absolut skrupellos ist, dem kann man als Schattenherr auch nicht bedingungslos vertrauen.


    Bren scheint ein sehr interessanter Charakter zu sein und ich bin sehr gespannt darauf, was wir noch alles über ihn erfahren. Ich habe in jedem Buch einen Charakter, an dem ich mich irgendwie festbeiße und hier ist es definitiv Bren. Auch wenn ich ja immer irgendwie Bram Stoker lese und quasi auf Dracula warte :-[


    Mein Freund ist LARPer und Hobbyschmied und wir beide sind leidenschaftliche Schwertkämpfer. Daher kann ich sagen, dass Silber als Material für ein Schwert absolut ungeeignet. Wenn ich mir überlege, wie oft im Training schon unsere Blechschwerter gebrochen sind... und das war nur Training. Daher interessiert es mich natürlich auch, aus was die Schwerter wirklich sind.


    ELIEN VITAN ist müde.Das hat natürlich weitreichende Folgen und ist nicht nur eine Art Regierungswechsel. Mit einem neuen Schattenkönig entsteht quasi eine neue Welt. Alles Bekannte wird über den Haufen geworfen und Bündnisse zählen nichts. Ich bin wirklich sehr neugierig, welche Veränderungen auf uns zukommen und welcher Schattenkönig aus den Federn kommt.


    So, ich muss mal weiter renovieren. Bis später

    ich weiß ja nicht, ob es am Wetter liegt, aber im Moment habe ich unglaubliche probleme mit Rezensionen. Sie liegen mir einfach nicht, was komisch ist. Sonst bin ich da schmerzfreier.


    Hier ist sie also


    Noa ist ein 17-jähriges Mädchen, dass in ihrem Leben schon viel erlebt hat. Ihre Eltern starben früh bei einem Unfall und kurze Zeit darauf ist auch noch das Haus abgebrannt. Sie hat also keinerlei Erinnerungsstücke aus ihrer Vergangenheit. Doch Noa hatte auch Glück. Ihre Schwester ist eine erfolgreiche Thrillerautorin und verdient so viel Geld, dass die beiden ein sorgenfreies Leben führen können. Die sorgenfreie Zeit endet, als eines Tages ein Mord geschieht, der direkt aus dem neuesten und die veröffentlichten Romanentwurf von Audrey zu stammen scheint. Wie kann das sein? Kennt Noa ihre Schwester wirklich? Noa beginnt, nach ihrer Vergangenheit zu forschen und kommt nach und nach einem dunklen Geheimnis auf die Spur.


    Meine Meinung:


    „Falsche Nähe“ ist ein unglaublich spannender Jugendthriller, der den Leser schnell in seinen Bann zieht. Ich habe schon früh begonnen, den möglichen Täterkreis einzugrenzen, musste meine Meinung aber immer wieder revidieren, um dann am Ende doch nochmal unglaublich überrascht zu werden. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so denkt man auch noch über das Buch nach, wenn man mal gerade nicht am Lesen ist.


    Noa ist eine sehr sympathische Figur, deren Gefühle und Gedanken gut nachvollziehbar und stets stimmig wirken. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut gezeichnet und lassen keine Wünsche offen. Wer Alexandra Kui schon kennt, der wird im Schreibstil die Autorin wiederfinden. Ich finde ja, dass sie eine ganz besondere Art hat, die ich sehr schätze.


    Am Ende lösen sich alle Fäden auf, was ich immer sehr wichtig finde. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass auf einen Aspekt nicht eingegangen wird. Da ich das Glück hatte, das Buch in einer von der Autorin begleiteten Leserunde zu lesen, verstehe ich die Intention dahinter, aber wenn ich das Buch allein gelesen hätte, hätte mich das etwas gestört.


    Alles in allem ein schönes Buch, welches es sich zu lesen lohnt.



    ich werde sie natürlich noch streuen


    Zur Leserunde:
    ich entschuldige mich nochmals für mein spätes Einsteigen. Das kommt nicht wieder vor. Ansonsten hat es mir wieder viel Spaß bereitet und ich bedanke mich, dass ich dabei sein durfte.


    :)
    Nur nicht zu viel, bitte. Wir wollen schließlich noch gemeinsam in der Leserunde über den Fortgang der Geschichte spekulieren. Das ist dann einer der seltenen Momente im Leben, in denen ich mich besonders clever fühlen kann, weil ich der Einzige bin, der weiß, wie es ausgeht.
    ;)


    Keine Angst, ich lese aus dem ersten Teil vor. Was die Leserunde betrifft, nehme ich natürlich völlig jungfräulich daran teil.


    Phy, dir wünsche ich viel Spaß!

    Schade, wir wollten erst hin, aber da wir ein altes Haus gekauft haben, fanden wir es doch wichtiger, endlich auch im Bad warmes Wasser zu haben. Da müssen andere Hobbies zurückstecken. Ich lese jetzt einfach meinem Freund aus deinem Buch vor, während er installiert. Das hat dann auch was von einer Lesung,

    Gestern Abend musste ich noch unbedingt fertiglesen. Wie alle hier hatte ich überhaupt nicht mit Tom gerechnet. Wir hatten ja alle auch eher harmlose Personen auf dem Schirm, aber Tom? Das war für mich wirklich überraschend. Aber wie Louzilla sagt, wenn man darüber nachdenkt, dann ist es sehr logisch und man hätte darauf kommen können.


    Als Pancake verschwunden ist, dachte ich schon, das Buch bekommt von mir einen Minuspunkt. Ich bin ein großer Tierfreund und kann menschliche Opfer weitaus besser verkraften als tierische. Aber zum Glück war er nur bei Tom.


    Als der Slip bei Arne gefunden wurde, wusste ich schon, dass Arne nichts damit zu tun haben kann. Auch als rauskam, dass Moritz nicht von Audrey geschickt wurde und sich in Lügen verstrickt hat, hat ihn das für mich nicht verdächtig gemacht. Also habe ich beim Lesen gerätselt, wer es denn sein könnte, weil meine Theorie, es war Audrey selbst, immer mehr Schwachstellen bekam und ich sie kurz vor Schluss doch verworfen habe. Das war echt super! Ich denke, fast jedem Leser ging es so, weil ja wirklich agrnichts auf Tom hingewiesen hat.




    Die Entführungsszene war unglaublich gut beschrieben. Ich habe so mitgefiebert und bin im Kopf alle möglichen Szenarien durch, wie sie noch gerettet werden kann. Als sie dann frei kam, war mir klar, dass Tom sie jagen will. Wie Wild. Schrecklich. Aber es ging ja alles gut.


    Alexandra, du und deine Zeitsprünge am Schluss :) Ich fand den Sprung nicht schlimm,a llerdings fehlt mir ein wenig Info. Was Audrey wirklich gefangen? Was ikst passiert? Deine Erklärung hier finde ich sehr einleuchtend, aber nicht jeder Leser hat ja das Glück, beim Lesen die Autorin an der Hand zu haben. Da fehlte mir einfach was.


    Ansonsten wirklich ein tolles Buch!

    Mädels, Autoren, ich habe die Zeit mit euch wirklich genossen. Die Runde war klein aber fein und ich habe mich immer gefreut, hier zu schreiben und zu lesen. Vielen Dank an die Mitleser und ganz besonders natürlich an euch, Julia und Horst, für die wunderbare Begleitung. Ihr seid immer da gewesen und habt uns mit sehr interessanten Hintergrundinfos versorgt. So engagierte Autoren muss man einfach loben ;)


    Nun zu meiner Rezi


    Sibylla ist eine junge Frau die im England des 19. Jahrhunderts aufwächst. Ihr Vater ist ein wohlhabender Handelsmann und materiell geht es der jungen Sibylla sehr gut. Doch sie ist zu sehr Freigeist, um sich auch seelisch wohlzufühlen. Ihr Freigeist ist auch daran schuld, dass sie keinen Mann findet. Doch um die Eltern nicht zu enttäuschen, entscheidet sie sich für das scheinbar kleinste Übel und heiratet Benjamin, einen Angestellten ihres Vaters.
    Als der Vertreter der Firma in Marokko stirbt, wittert Sibylla ihre Chance, dem langweiligen Leben in London zu entkommen und schlägt ihrem Vater vor, ihren Mann nach Mogador zu schicken. Ein völlig neues Leben liegt ihr zu Füßen. Sibylla findet in Mogador den Ort, der sie glücklich macht. Während Benjamin große Probleme hat, sich an seine neue Umgebung zu gewöhnen, lebt Sibylla hier richtig auf und nimmt den Leser mit auf eine spannende Entdeckungsreise nicht nur durch Marokko sondern auch durch die menschliche Seele.


    Meine Meinung:
    Das Autorenteam schafft es während des ganzen Buches, die Aufmerksamkeit des Lesers zu fesseln. Land und Leute sind sehr detailliert beschrieben und so fällt es nicht schwer, völlig in die Geschichte einzutauchen. Mir persönlich war die Hauptfigur, Sibylla, sehr sympathisch und ich konnte mich wunderbar in die hineinversetzen . Ihr Dickkopf und ihr Freigeist würde besser in die heutige Zeit passen und so ist die Lektüre wirklich wie eine kleine Zeitreise, da man sehr gut nachvollziehen kann, wie sie sich in den einzelnen Situationen fühlt.


    Dieses Buch ist wie Urlaub. Es entführt den Leser in die Welt des alten Marokkos und da man immer gerne länger am Urlaubsort verweilt, möchte man auch dieses Buch nur ungern aus der Hand legen. Gerade auf den letzten Seiten würde man sich am Liebsten zwingen, langsamer zu lesen, damit das Ende noch ein wenig herausgezögert werden kann. Doch wie auch der Urlaub, hat dieses Buch ebenfalls ein Ende und verlässt der Leser Marokko mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen.


    Fazit:
    Eine wundervolle historische Familiensaga, die uneingeschränkt zu empfehlen ist.

    ich denke auch, dass da die Großeltern mitgeholfen haben. Wenn man einen Zweitnamen hat, ist es ja recht leicht, seinen Namen zu ändern. Man hat ja quasi zwei Rufnamen. Wenn dann auch noch die Eltern so tragisch ums Leben gekommen sind, versteht jeder, wenn die Kinder ganz neu anfangen wollen. Da ist die Namensänderung auf den Zweitnamen kein großer Akt.


    Wahrscheinlich werden damals die Großeltern, bei denen sie zunächst lebten, geholfen haben! ;)

    Noa zeigt Mut und forscht auf eigene Faust nach ihrer Vergangenheit. Diese führt sie auf eine Insel und somit wissen wir, wo die Inselphobie ihrer Schwester ihren Ursprung hat.


    Die Inselbewohner sind nicht gerade kooperativ. Was gibt es zu verbergen? Warum hilft ihr niemand. Nur Buchhändler Sören scheint auf ihrer Seite zu sein und hilft ihr, Licht ins Dunkel der Vergangenheit zu bringen. Dennoch bleibt es düster. Was ist wirklich geschehen? Warum erfährt Noa nichts? Will man sie schützen? Ich glaube noch immer, dass Audrey etwas mit dem Mord zu tun hat. Das würde doch auch den rigorosen Neuanfang erklären. Und heißt es nicht irgendwo in diesem Abschnitt, dass ihre Mutter anämisch war? Das steht doch auch im Prolog. Und im Prolog werden doch die Eltern ermordet. Entweder war Audrey dabei und musste alles aus einem versteck mit ansehen oder sie war es selbst. Beides gibt noch für mich Sinn.


    Moritz wirkt immer sympathischer. Ich habe ihn als Täter absolut nicht auf dem Schirm. Er kümmert sich sehr lieb um Noa, obwohl es für ihn dazu garkeinen Grund gibt. Er hätte sogar jedes Recht der Welt, böse auf sie zu sein. Immerhin hat sie ja seinen Seesack durchwühlt. Auch die Szene im Hotel mit der Hand an der Wand fand ich total süß. Nein, der Kerl ist für mich definitiv einer der Guten.


    Die Party war sehr erschreckend. Haben die anderen Gäste weggesehen und toleriert, dass Noa in Gefahr ist oder haben sie es schlichtweg für einen Scherz gehalten?

    Es gibt zwar einige Abweichungen zum Mord aus Audreys Entwurf, aber dennoch zu viele Parallelen. Die arme Noa ist total schockiert, was ja auch nachvollziehbar ist. Dennoch lässt sie sich recht schnell beruhigen. ich bin nicht ganz so schnell ruhig zu stellen. Audrey erscheint mir wie eine gespaltene Persönlichkeit. Vielleicht steckt das ja auch hinter dem Geheimnis. Vielleicht braucht Audrey jemanden, der auf sie aufpasst und ihr zweites ich unter Kontrolle hält und deswegen ist Arne bei ihr eingezogen? Vielleicht hat sie durch den Entwurf der apokalyptischen Reiter ihr zweites Ich irgendwie gestärkt und nun erscheint es häufiger? Das würde erklären, warum sie sich so verändert hat. Ich glaube auch nicht wirklich, dass sie aufhört. an diesem Buch zu Schreiben. Ihr Drang danach ist viel zu stark.


    Der kursive Eindruck unterstützt meinen Verdacht einer gespaltenen Persönlichkeit, jedenfalls in meinen verrückten Spekulationen. Auf Seite 102 steht doch "ich habe sogar eine ganze Weile gebraucht, bis ich mich selbst bemerkt habe... Das zweite ich war also lange verborgen. Vielleicht hat Audrey das Katana ja aus Moritz Seesack genommen, es als Tatwaffe benutzt und wieder zurückgetan. Der Täter kann sich zwar so ein Schwert nicht leisten, aber leihen ist durchaus möglich. Natürlich hat sich auch Moritz schon daran geschnitten und deswegen sind Blutspritzer daran ganz normal. Aber wie gesagt, ich spekuliere gern und meistens falsch.


    Moritz mag ich inzwischen sehr. Er scheint ein netter Kerl zu sein und wird Noa sicher noch gut tun. Sein Vater ist da anders. Den mag ich immer weniger


    Hallo Alexandra!


    Da hast du völlig recht. Ich bin eigentlich total schmerzfrei bei rumfliegenden Haaren, ich hab einen haarigen Hund und 6 Katzen... Aber bei der Beschreibung von Arnes Haaren konnte ich Noas Ekel trotzdem bestens nachvollziehen!


    Ging mir auch so. ich finde aber Menschenhaare auch viel schlimmer als Tierhaare.

    Eine interessante Idee, finde ich. Ganz zu Beginn des Buches hatte ich auch den Eindruck, dass es da um die toten Eltern von Noa und Audrey geht, nur kann ich das alles noch nicht wirklich einordnen.


    Den Gedanken hatte ich ja auch schon. Ich denke aber nicht, dass die anderen davon wissen, sondern eher, dass die Taten in ihrem Buch zu detailreich beschrieben sind und man Angst vor Nachahmungstätern hat.

    Es tut mir so unglaublich leid, dass ich erst jetzt dazustoße. Die letzte Woche war gespickt von unvorhergesehenen Ereignissen. Die, die mich kennen wissen, dass ich sonst zuverlässiger bin.


    Ich finde den Anfang des Buches sehr vielversprechend und mag deinen Schreibstil sehr. Das war ja schon bei "Die Welt ist eine Scheibe" so, was ja ganz anders aber doch unverkennbar von dir ist.


    Was ich sehr schön finde ist, dass die Bedeutung der kursiven Abschnitte recht früh aufgeklärt wird. Es kann zwar ganz spannend sein, wenn man nicht wei0, um was es sich handelt, aber meistens finde ich es verwirrend, wenn völlig aus dem Zusammenhang gerissene Abschnitte auftauchen. Mich wirft das aus der Story und hier finde ich das wirklich toll gemacht. Interessant finde ich auch die Perspektive. Auf den ersten Seiten hatte ich immer das Gefühl, als gebe es einen personalen Erzähler, Noa, aber das ist ja nicht so. Der Leser ist aber Noa näher als Audrey. Wir sitzen also quasi auf Noas Schulter und da wir somit viel mehr über ihr Gefühlsleben erfahren, ist sie uns automatisch sympathischer. Das gefällt mir.


    Ich habe die Vermutung, dass Audrey die Eltern umgebracht hat. Der Anfang des Buches lässt ja darauf schließen, dass sie das Blut ihrer Eltern gesehen hat und sie das nicht schockiert hat. So jedenfalls habe ich das verstanden. Oder sie hat einen Mord an ihren Eltern beobachtet. Audrey ist ein sehr impulsiver Mensch, der sich nicht unter Kontrolle hat, deswegen will ich meine erste Theorie nicht ganz ausschließen. Sie muss es ja nicht gewollt haben. Jedenfalls hat der Unfall ihrer Eltern sicherlich ihre Lust, brutale Geschichten zu schreiben, geweckt.


    Noas Ablehnung gegenüber Arne finde ich ganz normal. Immerhin ist ihre Schwester ihre einzige Familie und der Gedanke, sie teilen zu müssen, behagt Noa sicherlich nicht. Sie macht sich da aber ganz gut. Nur Arne war arg unsensibel. Wenn man weiß, dass es eine kleine Schwester gibt, dann geht man doch ins Gästebad. Morgens vor der Schule oder vor der Arbeit hat jeder seinen Ablauf und durch das besetzte Bad, wurde Noa in ihrer Routine gestört. Das sorgt nicht gerade für Pluspunkte.


    Jetzt frage ich mich noch, was an Audreys neuer Idee so gefährlich ist? Die Angst, vor Nachahmungstätern? Sind ihre Morde im Buch zu leicht nachzumachen?