Beiträge von tomorgel

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    Keine Info am Rande:
    Ich bin in der Woche ab dem 3. Februar leider im Krankenhaus (keine Ahnung, wie lange das dauert. 3-5 Tage war die Ansage. Voraussichtlich nix wildes, muss aber halt sein).
    Dort habe ich allerdings kein W-Lan (im Herbst leider schon feststellen müssen ...), werde also in der woche nicht zu erreichen sein (ksnn ich die Zeit zum schreiben nutzen. auch gut).
    Danach bin ich voll und ganz für euch da.


    LG, Tom

    Das mit dem fehlenden Nahegehen tut mir ehrlich leid. Bei vielen anderen Lesern scheint es uns zum Glück gelungen zu sein, denn schon nach Band 1 durften wir glühende Ragroth-Fans und Axt-Bewunderer kennenlernen. Hat uns selbst ein wenig überrascht, dieser Level der emotionalen Investition in diese Figuren. Wirklich vollumfänglich liebenswert ist ja tatsächlich keiner von ihnen.
    [/quote]

    Ich nicht.
    Nur Susanne. *gg*


    (Kannst deinen Eintrag auch gern wieder löschen, Susanne. Hab ihn gelesen (und nein, auch bei Krendar war es keineswegs sicher. ;) ).


    Das mit dem fehlenden Nahegehen tut mir ehrlich leid. Bei vielen anderen Lesern scheint es uns zum Glück gelungen zu sein, denn schon nach Band 1 durften wir glühende Ragroth-Fans und Axt-Bewunderer kennenlernen. Hat uns selbst ein wenig überrascht, dieser Level der emotionalen Investition in diese Figuren. Wirklich vollumfänglich liebenswert ist ja tatsächlich keiner von ihnen.

    Spannend fand ich übrigens die ja z.B. auch von Susanne in ihrer Rezension geäußerte Ansicht "Es sterben viele Charaktere, was in der Natur der Sache liegt. Trotzdem ist recht eindeutig, wer von ihnen überleben wird."


    Da war's zumindest für mich als Autor der Ork-Seite in Band 1 ganz und gar nicht. Die Entscheidung ist teilweise erst während des Schreibens der entsprechenden Szene gefallen. Das hätte auch anders kommen können. *g* Ich behandle meine Figuren meist wie Rollenspielfiguren: Ich bringe sie nicht um (oder lasse sie am Leben), nur weil es im Drehbuch steht. Fast jeder hat die chance, sich so zu entwickeln, dass sein Schicksal im fertigen Manuskript ein anderes ist, als bei der Planung. Im guten wie im schlechten Sinne. Der Echsenmann war so eine Figur, genau wie Dudaki. Sogar der Ohrensammler.

    3,5? Soso. Ich runde da immer kaufmännisch. ;D
    Nein, passt auf jeden Fall. Ich mag die Rezension und ich gebe auf den Inhalt ohnhin mehr als auf die Punktewertung.


    Auf die Namensverwechselung bin ich aber jetzt wirklich gespannt (ich hab nur eine gefunden gehabt - da stand mal irgendwo Drangog statt Gorotak (Weil Gorotak in frühen Manuskriptseiten noch Drangog hieß. *g*). eine Ragroth-gorotak-Verwechslung ist mir nicht aufgefallen.
    Gibt im neuen Manuskript übrigens auch so eine Sache - die ich bei der Fahnenkorrektur übrigens gemeldet hatte, die aber vergessen wurde. Nix wichtiges - aber es steht ein oder dreimal der Ortsname Venderport da, wo es Vyndtport heißen müsste (prinzipiell ist das nicht mal falsch - der Ort heißt 400 Jahre später auch Venderport. Aber eben nicht zu der Zeit. *g*).


    Generell finde ich es aber spannend zu lesen, wer für wen die Lieblingsfigur ist bzw. in Band 1 war.
    Die Meinungen klaffen da so weit auseinander. Für die einen Sekesh, für die anderen Axt. Kaern kommt genauso vor wie Ragroth, mal ist es Glond oder Krendar - andere finden gerade die beiden blass und uninteressant. Es gab Wortmeldungen für Thalus und Dvergat, Modrath und Dudaki hatten auch Stimmen.
    Letztendlich haben wir's wohl richtig gemacht - es gab nur sehr wenige, für die gar niemand dabei war. *g*


    Also was ich zu Band 2 schon verraten kann:
    Er setzt rund 14 Tage nach dem Fall von Derok ein, schließt also ziemlich direkt an, ja.
    In der letzten Szene von Band 1 haben sich ja zwei Leute in ein Boot gesetzt. Und da geht es weiter. Insofern haben wir ja schon mal einen der Menschen aus dem 1. Band wieder dabei - und da die beiden sich ja an jener Stelle auf der Suche nach den übrigen gemacht haben, wäre es möglich, auch noch weiteren zu begegnen.
    Und für mehr Infos zu Band 2 machen wir ja die Leserunde, oder? ;)

    Hey Odenwaldcollies
    Danke für die umfassende Rezension für Band 1. Das sind positive 3 Sterne (besonders in Hinblick darauf, wie hart du generell bewertest) - bei dieser Ausführlichkeit mehr wert als aussagelose 4. Doch, kann ich problemlos akzeptieren.


    Eine Frage stellt sich mir aber: Die über weite Strecken falschen Namen. Kannst du mir ein Beispiel geben? (Gern auch per PN) Ist nämlich bisher niemandem aufgefallen. Auch uns nicht - aber da hast du Recht - das ist ein wenig Lektoratsfrage. Man selbst sieht sowas tatsächlich irgendwann im Laufe des Schreib- und Überarbeitungsprozesses nicht mehr. wobei ich unsere Lektorin generell in Schutz nehmen muss: sie gilt als eine der Besten im Genre - weit gründlicher als viele andere. Das ist dann wohl eher dem knappen Zeitplan geschuldet. Wie gesagt - für einen Hinweis wäre ich dankbar, schon für zukünftige Nachdrucke.


    Dass wir weitgehend auf Rückblenden und Hintergrundinformationen verzichtet haben, war eine bewusste Entscheidung - ebenso wie das direkte Hineinwerfen in die Geschichte und das damit verbundene, planlos und zufällig erscheinende Chaos der Kriegswirren am Anfang. Ein kalkuliertes Risiko, um das Chaotische der Schlacht im vollen Gange herauszustellen, wo zumindest unter den Fußsoldaten in der Regel die Rechte nicht weiß, was die Linke tut.
    Wir sind mit den Informationen absichtlich dicht an unseren Figuren geblieben – und die wenigsten Frontsoldaten kennen die politischen und historischen Hintergründe eines Krieges, sie kennen die strategischen Karten nicht und nicht die Ränkespiele der Heerführer - sie wissen nur, was man ihnen befohlen hat und müssen damit in dieser Situation klarkommen. Trotz der verlagsseitigen Einordung in die Breiten- und Völkerfantasy haben wir uns weit eher am Genre des Antikriegsfilmes als an der klassischen Fantasy orientiert und bewusst auch auf dessen Erzählweise eingelassen.
    Um mehr zu den Hintergründen zu erfahren, hätten wir uns wesentlich weiter von den Protagonisten entfernen müssen - entweder mit einem allwissenden Erzähler, oder aber mit einem weiteren Erzählstrang (eher noch mit zweien, denn das Prinzip des Beleuchtens aus beiden Perspektiven war grundsätzlich der Kerngedanke) - und mit 4 Hauptsträngen und einigen Nebenschauplätzen waren wir da schon ausführlich genug. Es gab ja auf der anderen Seite auch genug Stimmen, denen das und die resultierenden Perspektivwechsel schon viel zu viel waren. Alle Stimmen zusammengenommen haben wir wohl einen guten Mittelwert gefunden.
    Also haben wir uns ganz bewusst auf die sehr reduzierte Perspektive und den sehr engen Zeitrahmen beschränkt, um das "versus" anhand des Fußvolkes zu erzählen (und nicht gleich unser ganzes Pulver am Anfang zu verschießen. ;) ). Wir sind beide Freunde der "kleinen Geschichten" innerhalb der großen - und über die großen Feldherren und Hintergründe schreibt für gewöhnlich jeder. Das langweilt uns persönlich als Leser eher (wir sind beide tatsächlich nicht sonderlich große Fans vom Herrn der Ringe), weshalb wir das auch nicht schreiben wollten.


    Wie gesagt - es war ein kalkuliertes Risiko, das die Leser von Anfang an polarisieren würde. Aus unserer Sicht scheint es aber aufgegangen. Und wohl auch aus der Sicht der Leser, wenn ich mir die Gesamtreaktionen und den Absatz des zweiten Bandes so ansehe.


    Das bedeutet allerdings nicht, dass es diese Hintergründe nicht gibt - und dass man nie etwas darüber erfahren wird. Dafür sind ja auch Band 2 und letztendlich 3 (an dem wir gerade schreiben) da. ;) Und da gibt's dann auch etwas mehr Zeit und Raum (auch im geografischen Sinne) für Hintergründe.


    Das oben genannte gilt auch für die Karten. Gerade die Übersichtskarte ist eine, die das eingegrenzte Wissen der Protagonisten zeigt. Wir haben bewusst keinen Ort eingezeichnet, der nicht erwähnt wird, und - ja, richtig, ein paar weggelassen, die zwar vorkommen, von deren genauer Lage aber von den Protagonisten niemand wirklich eine Ahnung hat. Krendar zu Beispiel könnte dir auf der Karte nur mit einem große, groben Kreis zeigen, wo vermutlich das Gebiet seines Heimatstammes liegt (dafür könnte er dir auf einer Nahbereichskarte um sein Heimatdorf vermutlich jeden Baum einzeichnen) und Glond zum Beispiel ist in Derok geboren. Er kennt sich auf der Stadtkarte aus, aber darüber hinaus nicht mehr als ein, zwei Tagesreisen. Wo der Pass lag, an dem seine Schicksalsstunde stattfand, wüsste er nicht genau - und es spielt innerhalb der Geschichte auch keine Rolle. Deshalb hat er auch bewusst keinen echten Namen bekommen. Dafür ist er keiner der Seiten wichtig genug.


    Aber ja: Die Karten werden detaillierter. Schrittweise.
    Falls es beruhigt: die ganze Region war über 10 Jahre Handlungsort einer von mir geleiteten RPG-Kampagne (die allerdings rund 400 Jahre später spielte. Man könnte sagen ihr lest das Prequel zu meiner Kampagne. Zumindest geht es meinen Spielern von damals so. *g*). Ich könnte sie vermutlich beinahe beliebig tief mit Details ausstatten.
    Dennoch danke für den Hinweis - vielleicht schaffen wir es, der Karte noch mehr Zeit einzuräumen. So etwas entsteht normalerweise von Verlagsseite irgendwann zwischen den einzelnen Lektoratsläufen und der Druckfahnenkorrektur und mehr als ein, zwei Durchläufe sind dafür (vermutlich auch finanziell) nicht geplant. Insofern ist dort natürlich auch noch das eine oder andere an Optimierungspotenzial vorhanden. Wenn wir mal die Bedeutung von Markus Heitz oder gar George Martin erreichen, dann können wir da sicher auch noch ein wenig verhandeln. ;)

    Und auch hier werde ich zumindest nochmal mitlesen.
    Ich bin extrem gespannt, was ihr zu Carstens Roman sagt. Ich mochte ihn zumindest sehr, kenne aber "nur" die Version vor dem Lektorat. Insofern bin ich auch gespannt, auf die gedruckte Endfassung (hab sie aber schon, brauche sie also nicht nochmals. ;) ).


    LG, tom

    Hi zusammen.
    Tom hier.


    Ja, prinzipiell ist das Buch auch ohne den ersten Teil lesbar und in sich abgeschlossen.
    Allerdings entgeht einem dann schon die eine oder andere Information über einige der Hintergründe und einiger Protagonisten.
    Ich denke aber, dass wir vielleicht eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse des ersten Buches schreiben können, bis die Leserunde beginnt.
    Die enthält dann allerdings logischerweise Spoiler (falls jemand das erste doch noch lesen will).
    Insofern ist das dann auf eigene Gefahr.


    Ich schätze, alternativ können wir an entsprechenden Stellen während des Verlaufes der Leserunde bei Bedarf Hintergründe einwerfen (auch solche, die vielleicht gar nicht im ersten buch zu finden sind. Dann haben alle was davon.)
    Da finden wir schon eine Lösung. ;)