Beiträge von tomorgel

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    Nehmen wir mal an, an eurer Theorie mit Martens Herkunft und dem Plan Thorens ist tatsächlich etwas dran (das steht nirgendwo - das ist bislang eure Interpretation. Bislang ist nur sicher, dass er lauf Messers Liste steht. Und wonach die zusammengestellt ist ...), dann würde sich die Frage "warum ausgerechnet Marten" vermutlich einfach beantworten lassen:
    Er ist bei Hofe aufgewachsen (wenn auch als Sohn des geringeren Adels), hat eine gründliche Ausbildung (was ja vermutlich selten ist) und kennt die Leute und Gepflogenheiten in Adel und Militär zumindest ein wenig besser als zum Beispiel ein Schreiber oder eine Schmiedin.
    In diesem Fall würde ich jedoch davon ausgehen, dass Thoren nicht nur ein Eisen im Feuer hat. Soviel wissen wir ja jetzt schon über ihn: Das hat er nie.


    Allerdings gebe ich zu bedenken, dass es auch um etwas vollkommen anderes gehen könnte. Würden wir es euch wirklich so einfach machen? ;)

    Ähm ... damn.
    Und dabei bin ich schon immer so vorsichtig, was Spoiler angeht. ::)


    Zitat

    Das hatte Thoren so sicherlich nicht geplant.


    Okay, ich spoilere sicherlich nicht zuviel, wenn ich sage, dass die Planungsfähigkeiten Thorens tatsächlich nicht ganz so weit gehen.
    Er ist gut - aber nicht SO gut. *ggg*

    Randbemerkung:
    Nein, ich würde keine der Frauen in der Geschichte (und auch sonst keine) so bezeichnen - ich halte es hier mit dem Süd-Londoner: Das ist ein Schimpfwort, das ausschließlich Männern vorbehalten ist.
    Und mit vollen Bewusstsein mit Betty White (ich schreibe gerade für Band 2 eine längere Cunrat-Szene. Und ich muss sagen - ich mag ihn langsam. *g*).


    Nein, es ist schlicht ein Wortspiel, das sich aufgrund der Schreibweise ständig ungebeten in meinen Kopf schleicht, wenn ich ihn erwähnen muss.
    Ich bitte dafür um Entschuldigung.

    Cunrat.
    Wie Conrad. Nur mit u und t. ;)
    (oder, wie ich ihn liebevoll nenne, "Cunt". ;D )


    Davon abgesehen - der Madmartigan-Vergleich ist mir noch gar nicht gekommen.
    Aber er ist tatsächlich gar nicht so schlecht. Das könnte im weitesten Sinne sogar eine Inspiration gewesen sein, denn ich war als Halbwüchsiger ein mächtiger Madmartigan-Fan. *g* Und tatsächlich spielt meine Vorliebe für diesen Film ein ganz klein wenig in die "Blausteinkriege" hinein, allerdings eigentlich an anderer Stelle: Ness heißt ja Ness Rools. Was tatsächlich vor ganz, ganz langer Zeit (Ness ist die mit Abstand älteste Figur des Ensembles) ein Zwinkern in Richtung von Rool und Franjean war, als ich ihn damals das erste Mal eingesetzt hatte.
    Insofern halte ich eine unterbewusste Inspiration für nicht unmöglich. :)


    Sein (Martens) militärischer und gesellschaftlicher Standesdünkel dagegen ist sogar relativ normal.
    Söhne höherer Gesellschaftsschichten hatten den im Militär den gewöhnlichen Soldaten gegenüber fast immer. Besonders schön sieht man das in Filmen zur britischen Marine, in der es ja vollkommen üblich war, dass die Söhne höherer Klassen quasi schon als Offizier auf den Schiffen begannen und als Kadett nominell schon mit 12 über jedem Seemann (mit wenigen Ausnahmen wie den Maaten, dem Quartiermeister und dem Zimmermann) standen, während die gewöhnlichen Seeleute aus dem Volk es idR. niemals zum Offizierspatent schaffen konnten. (Das war zwar auch in allen anderen europäischen Marinen so - aber da gibt's weniger Filme. *g*).
    Marten entstammt einer Offiziersfamilie mit Geld - sein Standesdünkel ist also (in diesem Fall) tatsächlich anerzogen.

    :)


    Nein, es gibt kein Science-fiction-Crossover a la M. Zimmer-Bradley. *g*
    Aber dennoch liegst du auf eine gewisse Weise gar nicht SO weit daneben.


    Nur so nebenbei: Ich finde es aber amüsant, dass man (ich schließe mich da ein – wenn ich nicht sehr aufpasse, rutsche ich auch in dieses Muster) automatisch immer von "Die Götter der Welt" (o.ä.) spricht. Dabei müsste man - wenn es eine tatsächlich funktionierende Welt wäre, lieber von "die Götter dieser sehr begrenzten Region der Welt" sprechen.
    Es gibt ja auch nicht "die Götter" unserer Welt. Es sei denn, man meint wirklich explizit alle über 4.000 der unsrigen.


    Ich freue mich bei Fantasyautoren tatsächlich auch immer, wenn es wirklich mehr als nur ein gammeliges, mickriges "Pantheon" gibt, sondern angedeutet wird, dass Dutzende, wenn nicht hunderte Kulturen mit ihren eigenen Götterwelten existieren. Erst dann wirkt für mich eine Fantasywelt "echt".
    Das ist übrigens einer der Punkte, warum ich den "Herrn der Ringe" unvollständig finde. EIN Schöpfungsmythos und ein einziges Pantheon für Dutzende Rassen in hunderten von Völkern über Hunderttausende von Jahren ... vollkommen unlogisch. Da hätten wenigstens ein oder zwei Alternativansätze reingehört.
    Am besten Gelingt das meiner Meinung nach noch immer den "Vergessenen Reichen" des D&D-Universums.

    "Orks v. Zwerge 1" war so gesehen auch ein einziges großes Experiment (ziemlich gewagt als Erstling, würde ich so im Rückblick sagen):


    ImGrunde war es: Wir erzählen 2 parallele Bücher in einer einzigen großen Schlacht innerhalb von 36 Stunden.
    Denn zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ging es ganz klar darum, nur ein einziges Buch zu schreiben. Da wollten wir es so richtig krachen lassen.
    Bei einer einzigen Chance wollten wir halt kein Standardmaterial liefern. ;)


    Und das war eben das Ergebnis: Ein einziger chaotischer, schonungsloser Actionfilm, der auch mit vielen Hommagen an Kriegs-, Antikriegs-, und Abenteuerfilme, der von den Matthew-Riley-Zeitdruck-Actionromanen genauso inspiriert war, wie von Apocalypse now, Full Metal Jacket und (DVD-Tipp): Kelly's Heroes. Tatsächlich war ja der Arbeitstitel für OvZ 1 auch "Goldrausch" in Anlehnung an den deutschen titel von Kelly's Heroes: "Stoßtrupp Gold".
    Wie wir ja schon mal gesagt haben: Orks vs. Zwerge 1 ist im Grunde kein Fantasyroman. Es hätte auch ein Roman sein können, der im modernen Afghanistan spielt.


    Das war durchaus Absicht und Risiko - aber es hat ja funktioniert. Er verkauft sich tatsächlich noch kontinuierlich, mittlerweile über 30.000 mal. Damit war beim Erstling wirklich nicht zu rechnen.

    Zitat

    Wird auf der Schifffahrt nur eine einzige Sache ein wenig schief laufen oder komisch wirken, werden die meisten es darauf schieben, dass er den Sturmdrachen abgeschossen hat. Ganz egal, ob es wirklich daran liegt. So ähnlich wie bei Seefahrern, die geglaubt haben, dass Frauen an Bord Unglück bringen, und es dann natürlich die Schuld der Frau war, wenn ein Gewitter aufgezogen ist oder so.


    Um ganz ehrlich zu sein - die Szene ist ein wenig inspiriert von einem anderen seemännischen Aberglauben (unser Onkel ist Jahrelang zur See gefahren. Da kann man ausreichlich Geshichten schöpfen). In diesem Fall ist es die Tatsache, dass kein Seemann (zumindest kein Segler) jemals einen Albatross töten würde.
    Was übrigens absolut großartig in Samuel Taylor Coleridges "Rhyme of the Ancient Mariner" in Balladenform gebracht wurde. Solltet ihr bei Gelegenheit mal lesen.
    Diese Szene ist unter anderem eine winzigkleine Hommage an diese großartige Ballade.

    Nö, die Erkenntnis kam während des Schreibens eben jener Szene.
    Man muss da ja konsequent bleiben. Lebrec hat ein Ziel und er hat Dutzende Feinde, die ihn töten wollen. Im Grunde eine ganze Armee hinter sich. Er wird sich - er KANN sich in dieser Situation gar nicht zurückhalten. Und er hat nur seine Fähigkeit (und ist voll auf Blaustein). Was bleibt ihm also übrig?


    Die Schilderungen im Kapitel von Lebrec fand ich manchmal echt grausam. Was Wasser alles bewirken kann - das wollte ich mir gar nicht so genau vorstellen.


    Das ging uns beim Schreiben tatsächlich genauso.
    Da überlegt man sich eine Fähigkeit und denkt sich: Na gut, über Wasser gehen ist in Ordnung - und nützlich in einem Sumpf.


    Und DANN denkt man darüber nach, wie er das - rein physikalisch - macht.
    Er muss wohl die Molekülstruktur bzw. die Molekülbeweglichkeit von Wasser beeinflussen können, bzw. seine Moleküle gezielt anordnen. Das heißt, er macht Wasser träger (bis hin zum Gefrierpunkt oder noch darunter?) oder schneller (er kann es also auch kochen?!) und kann es formen.


    Und DANN fällt einem irgendwann auf, dass nahezu alles Wasser enthält. Zum Beispiel wir zu über 70% ...
    Und dann merkt man als Autor, wie verdammt mächtig diese unscheinbare Fähigkeit ist, wenn man sie konsequent weiterdenkt. Aber da ist das halbe buchschon geschrieben und man hat den Salat.
    Es hat mich aber gelehrt, sehr vorsichtig mit diesen Talenten zu sein. sie sind oft harmlos, solange sie in den Händen eines unkreativen Menschen sind. aber wenn man mal darüber nachdenkt, kann jedes einzelne absolut verheerend sein. Mir fällt jedenfalls keines ein, dass man nicht erschreckend kreativ einsetzen könnte.


    Tja. Jetzt dürft ihr daran weiterdenken, was man damit alles so anstellen kann, solange genügend Blaustein vorhanden ist ...

    Torshavn gehört zu einer deutlichen Minderheit:
    Er mag Sara und Thoren nicht und am meisten Marten. Das hatten wir bisher auch noch nicht. Normalerweise ist das bislang andersherum. ;D
    Mal sehen, ob das so bleibt ...


    Aber: Torshavn ist auch ein Leser, keine Leserin. Und 95% aller Rückmeldungen bisher kamen von Leserinnen.
    Ich bin gespannt, wieviel das ausmacht. Schaun wir mal weiter.


    Aber um ein wenig den Erwartungsdruck herauszunehmen:
    Erin kam Messer nur bekannt vor. Im Sinne von "Er hat ein Gesicht wie ihres schon mal gesehen". Sozusagen eine Familienähnlichkeit. Es ist diese Stelle, an der ihm auffällt, dass seine jüngste Serie von Aufträgen ein gewisses Muster aufweist. Das heißt nicht notwendigerweise, dass er Erin selbst in der Vergangenheit schon einmal begegnet ist. Und es bedeutet auch nicht, dass es der erste anschlag auf Erin war. Nur wohl definitiv der letzte.

    ;D


    Alles sehr gute Gedanken – die wir uns auch gemacht haben. Und es ist tatsächlich einfacher, als du denkst. ein guter Puppenspieler lässt es nur kompliziert aussehen. Das ist ja Teil des Tricks (und entsprechend denkst du hier auch zu kompliziert - aber das wiederum gehört ja zum Plan der Autoren. ;) ).
    Soviel kann ich verraten, ohne zuviel zu sagen: Die Sache mit Cunrat gehörte tatsächlich nicht zu Thorens Plan. Das Problem hat sich Marten ganz allein eingebrockt.
    Was den Rest angeht - ein guter Puppenspieler, so wie ein guter General, arbeitet mit den glücklichen Zufällen, die so passieren, weil er weiß, dass er nie alles komplett planen kann. Gilt übrigens auch ein wenig für Autoren. ;)

    Nein, man fürchtet keinen "Angriff auf Berun" (das wäre in etwa, wie wenn das Saarland die Bundesrepublik angreifen wollte. *gg*), sondern eine Abspaltung (was insofern eine "Machtübernahme" bedeuten würde, als dass Fürst Antreno Berun als Protektor absetzen und wieder "Herr im eigenen Haus" wäre).


    Was Lebrec angeht - kurz gesagt: Er kann nicht ertrinken (und vor allem: nicht versinken), solange er unter Blausteineinfluss steht. Was er zu diesem Zeitpunkt ja tat.


    Ich habe mich bei der Kampfszene am Ende des ersten Abschnitts gewaltig vertan. Dort wurde doch erwähnt, dass Antorf gegen den blonden Schwertmann, also Danil, vorgegangen ist (sicherlich ein Scheinangriff) und der Schwertmann daraufhin ihm ein Messer in den Bauch gerammt hat. Dabei bin ich die ganze Zeit davon ausgegangen, dass es sich um Danil gehandelt hätte und war überrascht, dass es es tatsächlich Marten war. Er kann sich ja selber daran erinnern.


    Nein, nein, keine Sorge. Deine Erinnerung ist besser als Martens (aber nach so ner ordentlichen Tracht Prügel kommt schon mal was durcheinander. *g*).
    Aber nur so am Rande (weil es echt keine Rolle spielt): Anttorf war nur ein angemieteter Schläger in Klamotten, die nicht ihm gehörten ...

    Ich denke, das kommt auch immer ein klein wenig darauf an, wie das Buch bei den Lesern ankommt und sich verkauft.
    Wobei es nicht wirklich um's Geld geht (schön wäre, davon leben zu können, aber da wir beide das absolut nicht tun und ohnehin komplett von unseren anderen Jobs leben, ist das folgende Argument weit wichtiger): es hat nur wenig Sinn Geschichten zu schreiben, die keiner lesen möchte, wenn man auch Geschichten und Welten schreiben kann, die viele lesen wollen. Geschichten haben wir ohnehin mehr im Kopf, als wir je schreiben können, selbst wenn Stephan seinen Jugendvorsatz wahr macht und 200 wird. *g*


    Wieder ernsthaft: Wir konzentrieren und jetzt darauf, diese Trilogie zu schreiben und so rund wie möglich zu machen - und wenn bis dahin noch genügend Leute bei uns sind, die mehr wollen - na dann spricht eigentlich nichts dagegen. Aber darüber denken wir frühestens in 1 bis 1 1/2 Jahren nach. Wenn wir Terry Brooks Leserzahlen erreichen - klar. Gern. *g*


    Seid ihr schon an Band 2 dran?


    Sind wir. wir versuchen, bis zum Ende des Monats jeder die ersten 100 Seiten zusammenzuhaben.
    Vor allem, weil Heyne gern rund 100 Seiten hätte, um damit für die neue Marketingrunde zu arbeiten.


    Zitat

    Wie ich nach Klappentext und erstem Leseabschnitt meine, ist euer gewähltes Zitat als Motto über dem Roman wieder sehr treffend gewählt.
    Wie seit ihr darüber gestolpert? Oder kam es euch spontan in den Sinn?


    Das jeweils passende Zitat zu finden nimmt erstaunlichviel Zeit und Recherche in anspruch - wenn es nicht, wie bei Orks vs. Zwerge 1, schon während des Schreibens von selbst auftaucht.
    Dieses Mal ist es das Zitat für Band 2, das schon während der Recherche für Band 1 aufgetaucht ist. Das steht also schon (und wird hier nicht verraten. ;) ).


    Zitat

    Erste Sätze sind für mich sehr wichtig. Wenn sie mich packen, bin ich gleich dabei und lasse alles andere liegen. Wenn nicht kann es dauern, bis ich weiterlese.
    Wie findet ihr eure ersten Sätze?


    Das mit den ersten Sätzen wissen wir. Und ein wenig steh ich ja auch auf coole erste Sätze.
    Wie Brandon Sanderson mit "Es begann damit, dass ich in meinem Sarg erwachte", oder natürlich der legendäre erste Satz von "Per Anhalte durch die Galaxis". Oder (googelt mal danach!) der grandiose erste Satz von William gibsons "Neuromancer". Es gibt grandiose erste Sätze.
    Und deshalb ist der erste Satz beim Schreiben noch vollkommen unwichtig. Meist ist es sogar so, dass der ganze erste Abschnitt, gelegentlich sogar das erste Kapitel unserme eigenen Lektorat zum Opfer fällt (seien wir ehrlich - nach einer schreibpause zwischen den Büchern sind die ersten 20 Seiten ohnehin nur zum Warmschreiben und taugen nicht viel).
    Unser erster Satz entsteht also relativ spät und in mehreren Variationen. Auch wenn uns noch kein "legendäerer" gelungen ist. Wir üben noch. ;)


    Zitat

    Fällt es euch nicht schwer eine Welt nach nur 2000 oder 3000 Seiten wieder zu verlassen?
    Hättet ihr nicht mal Lust einer Welt mehr Geschichten zu gönnen und ihr dadurch noch mehr Tiefe zu geben?


    a) wer sagt denn, dass wir sie verlassen haben? ;)
    Gerüchteweise haben diese beiden Welten mehr gemeinsam, als man vielleicht glaubt... aber das dementieren wir natürlich auf's schärfste.
    Aber ich weise trotzdem auf Orks vs. Zwerge 2 hin. Seite 242


    Okay, im Ernst: Ja, wir können uns durchaus vorstellen, einer Welt mehr Geschichten zu gönnen. wir haben sowohl Ideen für Ablegergeschichten der Orks-Vs.-Zerge-Welt als auch (jetzt schon) Ideen, wie es nach der Blausteinkriege-Trilogie weitergehen könnte.
    Fakt ist und bleibt aber, dass beide Trilogien echte Trilogien bleiben werden und keine der so gern gemachten Trilogien mit 5 Bänden.
    Wenn überhaupt, dann fangen wir eine neue Geschichte vor dem gleichen Hintergrund an. Ich denke, man sollte bei jeder Geschichte auhc mal einen Schluss finden. Und es gibt genug Geschichten in jeder Beliebigen Welt, um nicht eine einzelne in alle Ewigkeit auszuwalzen (was aber nicht bedeuten würde, nicht dem einen oder der anderen trotzdem wiederzubegegnen ...).


    Andererseits war es jetzt an der Zeit, mal etwas eigenständiges, ohne die üblichen "Völkerfantasy"-Anleihen zu machen. Also haben wir den Orks und Zwergen ersteinmal Tschüss gesagt. Irgendwann vielleicht mal wieder. ;)

    Das ist tatsächlich aber auch die Idee der ersten Kapitel:
    ein langsames Vorstellen des Handlungsortes, bzw. der verschiedenen Handlungsorte und ihrer jeweils eigenen Stimmung.
    Wir haben ja tatsähclich diesmal deutlich mehr Zeit für die Charakterentwicklung. Nach knapp 100 Seiten mussten wir in OvZ 1 ja alle tragenden Charaktere hinreichend vorgestellt haben - das ist hier gar nicht so nötig gewesen (der Vorteil, wenn man von vornherein eine Trilogie schreibt und nicht nur drei aufeinander aufbauende Geschichten).
    Während ein einem Einzelbuch (wie OvZ 1 zum Zeitpunkt des Schreibens eben war) bis zum Ende alle Figuren einen kompletten Handlungsbogen durchlaufen haben müssen, können wir es jetzt eben etwas langsamer angehen. Nicht zu langsam, ja - aber wir haben ein wenig mehr Zeit für die Umgebung, ohne gleich ins Infodumping zu kommen (das wäre nämlich bei OvZ 1 passiert, hätten wir das mehr in den Vordergrund gerückt).


    Es ist also scho neine andere Herangehensweise auch in der Planung der Schwerpunkte.