Beiträge von Ellaria

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    Hallo,
    leider muß ich zur Zeit jeden Tag 10 Stunden arbeiten (auch Samstag und Sonntag) und bin abends so müde, daß ich bisher nicht zum Schreiben gekommen bin. Aber nun möchte ich doch schnell ein paar Worte zu diesem Abschnitt loswerden, damit ich endlich weiterlesen kann. Ich platze nämlich bald vor Spannung, da mir das Buch sehr gut gefällt. :schwitzen: Kayin Ruwae ist glücklicherweise keine "Quotenfrau" , sondern ein sehr faszinierender Charakter. Sie ist also der Schatten, die Jungfrau und war wohl auch Nikay Wae in Tjairishi (witzige Idee mit dem Anagramm ;)).


    Gling We steigt immer mehr in meiner Achtung. :anbet: Zuerst verhindert er taktisch geschickt die Plünderung, dann überrumpelt er Yu und Co und nach dem Kampf will er sogar noch den verletzten Feinden helfen. Auch Yu bemerkt dies und vielleicht werden sich die Beiden eines Tages nicht mehr als Feinde gegenüber stehen.



    Besonders gut gefallen mir die Lagerfeuer-Gespräch, sofern wir etwas davon mitbekommen. Wie zum Beispiel die Frage, was der größte Fehler im Leben war. Mir gefallen so kleine, philosophische Ausflüge


    Mir auch. Der Denkansatz dieses Lagerfeuer-Partyspiels war aber sehr asiatisch. ;D Statt "Was ist dein größer Wunsch?" usw. "Was war dein größter Fehler?" Und Yu schämt sich, weil er noch keine Fehler gemacht hat. :D Er ist wirklich noch sehr jung, sonst wüßte er, daß die Fehler mit der Zeit schon kommen und man sich dann eher wünscht, manche Erfahrung nicht gemacht zu haben... ::)


    Neue Informationen über die Steinmagie: Metal kann von einen Steinmagier wie Stein bearbeitet werden? Da eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten. Welchen Zweck die stehenden Steine wohl einst hatten, eine Art Netzwerk? Und was ist eigentlich aus den Drachen geworden? Und warum gibt gerade Fisch dem Körper so viel Energie? :-\ Fragen über Fragen...



    Schmunzeln mußte ich zunächst bei der Beschreibung, wie Li und Shi sich die Pfeile aus den Körpern ziehen. Irgendwie hatte ich da ein Bild von menschlichen Nadelkissen im Kopf :D Aber natürlich ist es bitter, daß eine Spitze abbricht.



    Ein schönes Bild. :klatschen: Anscheinend macht (relative) Unsterblichkeit auch ein wenig leichtsinnig. Die Heilung von Li war so spannend geschrieben, daß ich beim Lesen den Atem angehalten habe. :schwitzen: Nun gehe ich erst mal ins Bett und morgen kann ich dann endlich lesen, wie es Yu, Li und Yan geht. :schnarch:


    Viele Grüße Ellaria


    Eklig? :D Zumindest finde ich die meisten Käfer recht ekelig :-[.


    Ehrlich? ;) Bei mir sind es Spinnen, die Reaktionen von Ekel bis Panik auslösen. Käfer finde ich eigentlich ganz niedlich... ;D


    Vor allem sind einige Magische Wesen für mich einfach männlich, wie z.B. Zwerge auch wenn es natürlich von ihnen auch Frauen gibt.


    Aber man erkennt Zwergenfrauen so schlecht, weil sie auch Bärte tragen. :D


    Viele Grüße Ellaria

    Hallo! :winken:


    Das ist wirklich schwer zu verstehen und ich denke da müsste man tatsächlich viel mehr über seine Vergangenheit mit Quan wissen, um seine Anhänglichkeit nachvollziehen zu können. Die Stelle, die du zitierst deutet ja schon an, dass ihm da was nachhängt. Ich möchte ihn jedenfalls immer öfter mal schütteln, dass er mal richtig aufwacht >:( ;D


    Ich hoffe doch sehr, daß We in diesem Buch noch öfter auftaucht und wir mehr über seine Vergangenheit und damit über die Gründe für sein Verhalten erfahren. Beim Schütteln mache ich mit, vielleicht bringt ihn das auf neue Gedanken... ;D


    Bald haben wir alle Varianten von Grün für die Rüstung durch. :D Meinst du so ein helles Lichtgrün?



    Leider nicht. Hast du einen speziellen Käfer im Sinn? Die Grüntöne können ja sehr variieren.


    Ich hab mal ein wenig im Internet gesucht und mein neuer Avatar kommt meiner Vorstellung ziemlich nahe. Da sind wir wieder bei grün-metallic und den von James erwähnten Iron Man... :auslach:


    Das stimmt natürlich. Trotzdem habe ich gegen eine Frau in diesem Buch nichts einzuwenden.


    Ich auch nicht. Vor allem, wenn sie gut geschrieben sind. Es fasziniert mich immer wieder, wie gut sich manche Auroren in die weibliche Psyche hinein denken können. Umgekehrt natürlich auch... :D


    Viele Grüße Ellaria

    Hallo James,
    vielen Dank für die Aussprachtips. :winken: Da fällt mir die nächste Vorleserunde mit meiner besseren Hälfte doch gleich viel leichter. Vielleicht habe ich ja auch irgendwann mal Gelegenheit, eine Lesung von Dir zu hören. Oder Du nimmst ein Hörbuch auf. ;D


    Fast jeder macht sich Gedanken über seine Gewänder. :D Also ich sage jetzt einfach mal, dass sie einfach mit sein einziger Besitz sind, die er um sich haben will und an denen er auch hängt, und deshalb hat er sie natürlich eingepackt. Ganz einfach ;) (Ich erinnere mich da an ein anderes kürzlich hier gelesenes Buch, in dem eine Frau ständig ihre Tasche mit sich herumschleppte und diese selbst in größten Gefahrensituationen nicht zurückließ, selbst wenn sie damit einen Flucht noch brenzliger machte... ;D )


    Anscheinend diskutieren Frauen immer über Klamotten, um mal ein Klischee zu bedienen... >:D Spaß beiseite, man hat eben das Gefühl, Yu würde nur die absolut überlebenswichtigen Dinge mitnehmen und da müßten die Gewänder eben eine besondere Bedeutung haben, um bestimmte Zauber auszuführen usw. Aber der Handtaschenvergleich ist natürlich sehr einleuchtend. Yus komplettes Leben ist schließlich gerade zu Bruch gegangen, alle seine Freunde und sein Mentor sind tot, er zieht mit großer Verantwortung ins Ungewisse - verständlich, daß er wenigstens etwas mitnehmen möchte, was ihn an sein altes Leben erinnert, auch wenn es nur Balast zu sein scheint.


    Viele Grüße Ellaria

    Hallo,
    es war sehr interessant, eure Beiträge zu lesen. Allerdings ist nun so ziemlich Alles zu diesem Abschnitt gesagt und ich kann nur ein paar Dinge aus meiner Sicht beisteuern. ::)
    Gling We könnte sich zu meiner Lieblingsfigur in diesem Buch entwickeln. Ich finde ihn sehr faszinierend und er hat Potential. Seine Rüstung ist in meiner Vorstellung inzwischen hellgrün - so ähnlich wie Käferflügel - weiß jemand, wie man diesen Farbton nennt? ???
    Natürlich frage ich mich, warum We Quan gegenüber so loyal ist und in der Rangordnung so weit unten steht. Andererseits scheint es in den vorderen Rängen ziemlich gefährlich zu sein und vielleicht bleibt We lieber als eine Art graue Eminenz im Hintergrund. Ich frage mich, welche Motivation We für seine Handlungen hat: was wünscht er sich, was will er erreichen? Interessant war der Abschnitt: "Bis zum Tag der Versteinerung Kaiserin Chans war er lange ein abgesandter Krieger Daykun-juns gewesen, ein Krieger, der den Ruhm der Provinz mehren sollte. Doch die Taten von damals waren längst im Chaos verblasst. Daykun Quan schien der Einzige zu sein, der sich noch an jene Zeit erinnerte und Gling We wertschätzte." (S.95) We war also eine Art Diplomat und hat möglicherweise Sehnsucht nach der "guten, alten Zeit" und nach Ordnung und Stabilität - und nach Annerkennung. Ich möchte Quan jetzt noch nicht als Oberbösewicht abstempeln und schon gar nicht als Tyrannen oder Trottel, sondern sehe ihn erst mal als Fürsten, der einen Machterhalt und Gebietserweiterung anstrebt, teilweise mit unfairen Mitteln. Aber in einer feudalen Gesellschaft war es wohl üblich, daß sich die Herrscher ständig bekriegten, um ihr Territorium zu vergrößern.


    Echt? Ich finde nicht, dass er schleimig klingt.


    Den Eindruck hatte ich auch nicht. We denkt sehr rational und weiß genau, wie er Quan behandeln muß, um unnötige Komplikationen zu vermeiden. Und Respekt gegenüber seinem Herrscher zu zeigen ist auch überlebensnotwendig. Ich würde es allerdings durchaus für möglich halten, daß We im Verlauf des Buches die Seiten wechselt - seine Loyalität gilt meiner Meinung nach nicht Quan als Person, sondern der Funktion die er ausübt. Und wenn er sein Ziel (was immer es ist) auf andere Weise besser erreichen kann, würde er wohl nicht zögern.
    Natürlich sind das alles nur Vermutungen meinerseits, die sich im nächsten Abschnitt als völlig falsch herausstellen können. ;)
    Ich fand es sehr interessant, daß Regen die Sinne der Magier stört. Und die Parallele von Magiern und Lügnern ist mir bisher auch nicht so sehr bewußt geworden. Da hätte ich eher an Illusionisten gedacht, die dem Publikum etwas vorgaukeln, was gar nicht da ist. Ein Magier verändert ja wirklich etwas. Trotzdem ein interessanter Gedanke.
    Ich denke ebenfalls, daß "Sankou Yan und die Seelenbrüder" (klingt wie eine Rockband :auslach: ) nicht nur aus Berechnung bei Yu bleiben, sondern daß sich hier ein gutes Team gefunden hat. Li und Shi sind möglicherweise wirklich abenteuerlustig und Yan...

    Ja, er muss sich ja auch erst an Yus Magie gewöhnen, so wie Mandred an die Art und Zauberkraft der beiden Elfen. Außerdem sind beide bodenständig, und erfreuen sich an den "einfacheren" Dingen - sie feiern und trinken gern.
    Hoffentlich habe ich damit jetzt keinen verwirrt. :-[ Es ist auch nicht so, dass ich die beiden als eine Person empfinde, sie teilen einfach nur bestimmte Charakterzüge (unterscheiden sich in einigen Dingen aber auch sehr).


    Der Gedanke kam mir unterschwellig, schön daß er so exakt in Worte gefaßt wurde! :winken: Auch ich habe das Gefühl, daß wir immer noch nicht die ganze Geschichte von Yan kennen und hoffe, daß wir mit ihm nicht noch eine böse Überraschung erleben werden. Trotz zehn Jahren Knast, in denen sich ziemlich viele Dinge verändern können, kennt er sich überraschend gut aus... Ich hoffe es aber nicht, den ich mag Yan und es wäre schön, wenn er tatsächlich nur ein Dieb ist, der gern unsterblich werden will. ;)


    Die Verfolgungsjagd über die Dächer hat mir sehr gut gefallen, ich habe sie filmreif vor mir gesehen und mußte übrigens auch an "Tiger and Dragon" denken. :popcorn: Mit Nikay Wae ist nun auch eine recht faszinierende Frau aufgetaucht und ich bin gespannt, in welcher Verbindung sie zu dem Schatten steht und ob sie Yans "Jungfrau" ist... ::) Ich habe das Gefühl, unsere "Helden" sind sehr erfolgreich manipuliert worden und genau dorthin geschickt worden, wo der Schatten sie haben will.


    Ein Wort noch zur erwähnten Frauenquote: ja, es ist eine Tatsache, daß die Fantasyliteratur noch immer von männlichen Charakteren dominiert wird, obwohl sich in den letzten Jahren viel geändert hat. Allerdings finde ich es auch nicht gut, wenn dann zwanghaft eine Quotenfrau eingeführt wird, die mit der Truppe mitläuft und entweder keine Funktion hat oder genausogut ein Mann sein könnte. Meiner Meinung nach sollte sich ein Autor nicht unter Druck setzen lassen, um einem weiblichen (?) Publikum zu gefallen, sondern seine Geschichte so erzählen, wie sie für ihn funktioniert, mit Helden, Heldinnen oder wie auch immer. ;D Kurz gesagt: ein Buch wird für mich nicht deswegen besser, weil ein paar Frauen dabei sind. ;) Aber James hat ja schon angekündigt, daß in den nächsten Kapiteln noch weibliche Wesen auftauchen werden und in "Die Elfen" war das Geschlechterverhältnis ja auch recht ausgewogen.


    Und nun schweige ich wie ein Berg :jakka: und stürze mich auf den nächsten Leseabschnitt!


    Viele Grüße Ellaria

    Miramis hat das Thema Lesung bereits angesprochen und wahrscheinlich gehört meine Frage nach der Aussprache der Namen aus dem 1. Leseabschnitt eher hierher. Besonders interessiert es mich im Moment, wie Wuchao ausgesprochen wird. ;)


    Da ich meine Texte während der Entstehungsphase und besonders beim letzten Durchgang laut lese, habe ich keine Probleme mit den Namen. Dadurch haben sich einige auch verändert. Denn wenn ich schon Probleme habe, dann haben die Leser wahrscheinlich auch Probleme.


    Grüße,


    James.


    Bezüglich der Veränderung der Namen: hat Dir der Klang beim Lautlesen nicht gefallen oder hat es sich irgendwie nicht richtig angehört?


    Linguistische Grüße Ellaria

    Hallo an alle und vielen Dank an James für die Begleitung durch diese Leserunde! :winken:
    Wie üblich bin ich das Schlußlicht, dafür schon mitten drin in der Geschichte und ich war ja wirklich baff, hier im ersten Leseabschnitt gleich sechs Seiten Beiträge vorzufinden. :o Ihr habt ja fleißig geschrieben, das habe ich noch in keiner meiner Leserunde erlebt. Im Prinzip ist natürlich schon alles gesagt, ich werde aber trotzdem meine zwei Cent einwerfen...
    Die Namensliste ist prinzipiell eine sehr gute Idee; für mich am Anfang des Buches aber etwas verwirrend. Ich schlage mich jetzt mal ohne durch, werde sie aber nach der Lektüre als Glossar meinem Buch hinzu fügen. Mich würde übrigens die korrekte Aussprache der Namen interessieren, vielleicht kann mir James da den einen oder anderen Tip geben. Wird z.B. in Wuchao das ch als tsch gesprochen und das ao eher als au? Die Frage habe ich mir gestellt, als ich in den letzten Tagen einen Teil der Kapitel meinem Schatz vorgelesen habe und das war gar nicht so einfach. ;D Ich bin zwar ein großer Asien-Fan, aber kein hundertprozentiger Experte, schon gar nicht bei der Sprache.


    Die vielen Asienbilder in meinem Kopf haben wahrscheinlich auch dafür gesorgt, daß mir der Einstieg in diese Geschichte leichter als üblich fiel. Die Idee mit dem Prolog hat mir gut gefallen, es beruhigt mich eher als daß es mich stört zu wissen, daß Yu überlebt. Ein Zauberstein oder eine Geschichte - das ist doch mal ein Angebot! ;) Obwohl die Personen nicht ausgiebig beschrieben wurden, wirkten sie auf mich nach kurzer Zeit sehr vertraut, ohne daß ich mir ein detailliertes Bild von ihrem Äußeren gemacht hätte. Aber die Beiträge waren sehr kreativ - Atreju und Jackie Chan :D - und noch eine ganz eigene Version von Seychella :klatschen: - nun hat Yu für mich von jedem etwas mitbekommen. Das ist mir auch noch nie passiert. ;)


    Ich fand es sehr interessant, daß Magie einen eigenen Geruch hat und Siegel lebendige Wesen sein können. Die Steinmagie ist sehr interessant und vielseitig, ich bin sehr gespannt, was ich auf den nächsten Seiten noch darüber erfahren werde. Es gefällt mir übrigens sehr gut, daß Steinmagier nicht nur auf die Funktion, sondern auch auf die Ästhetik achten. (Nicht nur glatte Gänge, sondern auch Verzierungen und Fresken. S.16/17)


    Die Terrakotta-Armee hat mich schon immer beeindruckt und mit diesem Bild im Kopf konnte ich mir Yu genau in der Halle der Unsterblichen vorstellen. Es war sehr interessant, die Schlacht aus dieser Perspektive mitzuerleben und ich habe richtig mit Yu mitgelitten. Keine angenehme Situation für ihn, der Letzte seiner Art zu sein, auf dem die ganze Verantwortung liegt. Ich mußte beim Lesen ziemlich grinsen, als Yu fast kein Gepäck, aber mehrere Gewänder mitnimmt. Aber aus irgendeinem Grund müssen sie wichtig für ihn sein, sonst würde er sie nicht mitschleppen und den werden wir wohl später erfahren. Als Yu mit seinen drei Begleitern loszieht, wäre eine Karte von Niwaen-Ju praktisch gewesen, um eine ungefähre Vorstellung zu bekommen, wo sich die einzelnen Länder und Orte befinden.
    Die Unterscheidung zwischen Räuber und Dieb erschien mir zuerst etwas spitzfinding, aber Myriel hat völlig recht, der Einsatz von Gewalt macht den Unterschied. ;)
    Also auch wenn man keine Kinder mehr bekommen kann - die (relative) Unsterblichkeit hat was für sich. Ewige Jugend und dann auch noch die endgültige Lösung des Diätproblems :jakka:- kannst Du uns die Formel nicht verraten, James? ::)
    Ich bin mir noch nicht ganz sicher, in welchem Grün die Holzrüstung in meiner Vorstellung lackiert ist. ;)


    :o So ein Fass erinnert aber doch eher an Asterix und Obelix


    :D Ich denke, daß es sich um keine Ganzkörperrüstung handelt. Ich stelle mir da einzelne, mit Lederriemen verbundene Platten vor. Papyrus ist da sicher auf dem richtigen Weg.


    Jetzt bin ich erst mal gespannt, wie es weitergeht.
    Viele Grüße Ellaria

    Hallo,
    wie erwartet bin ich die Einzige, die Leons Tod bedauert. >:D Zumindest ist er so gestorben, wie er es sich gewünscht hat, als Krieger in der Schlacht. Ein Pfeil in den Kopf ist wohl besser, als von Honoré irgendwann eine Treppe hinunter gestoßen zu werden. Dessen Machenschaften hat er - spät aber doch noch - durchschaut und die Situation noch einmal an sich gerissen. Wenn Leon den Kampf überlebt hätte, hätte sich der fanatische Intrigant auf was gefaßt machen können. ;D Leider kommt es jetzt nicht mehr dazu und wie gesagt befürchte ich das Schlimmste für den Orden unter Honorés Führung.


    Außerdem hat sich mal wieder bestätigt, daß Hochzeiten in Fantasybüchern oft ziemlich böse enden (wenn sie nicht am Schluß stattfinden). :schwitzen: Ich mußte an George R. R. Martin und seine "rote Hochzeit" denken. Wie im "Lied von Eis und Feuer" gibt es ein schreckliches Blutvergießen; all die Figuren, die ich lieben gelernt habe gehen aufeinander los und ich weiß gar nicht, wem ich jetzt eigentlich die Daumen drücken soll. ::) Ich fühle mich genauso zerrissen wie Gishild. Sie opfert ihre Liebe zu Luc und geht zu den Elfen, um weiteres Blutvergießen zu verhindern, Hut ab. :anbet: Obwohl sie eigentlich gar nicht mehr weiß, wer sie eigentlich ist und zu wem sie gehört. Luc versucht natürlich, sie zu retten und es wäre wirklich schlimm gewesen, wenn Ollowain ihn getötet hätte. Aber wieder einmal beweist der Schwertmeister seine Größe und sein Einfühlungsvermögen, nachdem er vorher schon bei Yulivee genau die richtigen Worte gefunden hat. Aus taktischer Sicht muß ich mich allerdings auch fragen, ob den Elfen in Luc jetzt nicht ein tödlicher Feind erwachsen ist. Wenn er die Elfen vorher noch nicht gehaßt hat, jetzt tut er es.



    Der Tod von Juztina und Drustan passt wirklich zu ihrer gesamten Geschichte:
    Tragisch bis zum Schluss! Aber im Tod vereint! :'(


    Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. :winken:


    Eine interessante Parallele: zuerst haben wir "draußen" vor der Burg die drei "Krüppel", aus deren Taten zum Glück keine Heiligengeschichte geworden ist und "drinnen" die "zwei todessehnsüchtigen Helden" und den "Trottel, der den Adlerflug verpaßt hat", die schon mal ihre eigene Grabrede halten. ::)


    Viele Grüße Ellaria

    Hallo,


    Die arme Blütenfee, ich hatte so gehofft, dass Sonnenauge es doch noch schafft. Aber hat Honoré nicht nur ein Bein von der Blütenfee? Das er die Gelegenheit für sich nutzt und sein eigenes Ding dreht, um Leon vom Thron zu stoßen, war klar. Ich glaube, er ist noch schlimmer und hinterhältiger als Leon.


    Honoré konnte ich schon im ersten Band nicht leiden und daran hat sich nichts geändert, es ist eher noch schlimmer geworden. >:( Bei seinen Racheträumen ist mir richtig schlecht geworden. Dieser miese Intrigant schreckt vor nichts zurück auf seinem Weg zur Spitze des Ordens. Aber im Gegensatz zu Leon ist er ein verblendeter Fanatiker, der ohne Skrupel seine eigenen Leute sinnlos opfern würde, um seine Feinde auszulöschen. Wenn er wirklich Anführer des Ordens wird, befürchte ich das Schlimmste und wir alle werden uns Leon noch zurück wünschen.


    So, wie Honoré mich im Moment nervt, und angesichts der Tatsache, daß er uns schon im ersten Band nicht sympathisch war, hoffe ich aber einfach mal darauf, daß er einer der Toten sein wird, die wir zu verantworten haben ;D


    Dem Wunsch kann ich mich nur anschließen. >:D


    Also die Lovestory zwischen Durstan und Juztina ging mir ehrlich gesagt eher auf die Nerven als alles Andere. Die wirkt auf mich irgendwie so falsch.


    Falsch nicht gerade, ich fand es schon recht nett, daß die Beiden sind noch kriegen. ;) Aber es war ein wenig zuviel des Guten mit dem nervigen Hin- und Herschwanken der Beiden und hat auch den Spannungsbogen ziemlich zerbrochen. Ich bin ganz Aldawans Meinung: Lilianne hätte Drustan notfalls mit Gewalt zum Festzelt schleifen sollen.


    Bernhard bereitet ja alles ganz subtil für eine große Schlacht vor: die Löwen heiraten im Kettenhemd, sind also schon mal für den Kampf gerüstet und Arturo steuert geladene Arkebusen bei; alles fügt sich zusammen. ;) Und die Elfen kämpfen alle in Weiß, das Mißverständnis war vorprogrammiert. Ausgerechnet Drustan muß Ollowain entdecken und zum Duell fordern. :schwitzen:


    Wißt ihr wie ich mir Ollowain unter den Menschen vorstelle, vom Verhalten her - irgendwie wie Monk (ausm TV).


    Auf den Vergleich wäre ich nie gekommen, aber er paßt. :D Ollowain hat also einen Mittelweg zwischen Emerelles Racheplänen und Befehlsverweigerung gefunden. Und als Einziger kann er sich in Gishild hinein denken, was mich überrascht, aber auch gefreut hat. Und zum Schluß greift er ganz allein eine Schlachtreihe an, mutig und ehrenhaft, so wie wir ihn kennen. :anbet:


    Und mittendrin in all dem Chaos Gishild, die sich gerade dazu entschlossen hatte, durch ihre Hochzeit Verrat an ihrem alten Leben zu begehen und "Ironie des Schicksals" nun doch noch gerettet wird. Was für ein Wechselbad der Gefühle. :'( Die Arme tut mir wirklich leid.


    Viele Grüße Ellaria

    Hallo!
    Eine Sache fasziniert mich immer wieder an diesem Buch: durch das Ende der "Elfen" weiß ich ja eigentlich wie die Geschichte ausgeht, wer überlebt und wer nicht. Und trotzdem fiebere ich bei jeder Seite mit den Charkateren mit. Und ich denke, daß Bernhard auch noch die eine oder andere Überraschung parat hat. ;)
    Ein wirklich tragischer Abschnitt. Ausgerechnet Tiranu muß es sein, der Silwyna findet. Alle Hoffnung auf ein Wunder war vergebens, ich hatte es befürchtet. :'( Ihr Tod hat mich sehr berührt, vor allem daß sie noch so lange gewartet hat bis sie jemand findet, bevor sie ins Mondlicht geht. :anbet:
    Tirnanu ist wirklich nicht mein Lieblingscharakter, aber einen seiner Charakterzüge kann ich verstehen: er leidet darunter, ein Außenseiter zu sein. Seine Taten, mit denen er das ändern will, gefallen mir trotzdem nicht. Ganz schön abgebrüht von ihm, mit dem Kopf eines Toten zu Skanga zu gehen, um Antworten zu bekommen und letztendlich zu den Elfenrittern zu gehören. Über die seltsame Macht, die ihn dann zu Silwyna katapultiert, habe ich natürlich auch lange nachgedacht. Ich hoffe, da kommt noch eine gute Erklärung, sonst ist mir die Szene zu konstruiert, denn irgendjemand mußte die Botschaft ja finden.


    Für Emerelles Handlungen habe ich in der Regel sehr viel Verständnis, aber selbst mir geht sie dieses Mal zu weit. Ollowains Argumente und sein sofortiges Rücktrittsangebot konnte ich sehr gut nachvollziehen. Aber Emerelle hatte die Szene ja schon vorher gesehen und ihn geschickt erpresst äh überzeugt. :-\ Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob wirklich nur Rache ihre Motivation ist oder ob sie schon wieder an das "große Ganze" und die "Zukunft, die eintreten muß" denkt. Nein, ich möchte ihren Job wirklich nicht machen und habe meine Zweifel, ob zu diesem Zeitpunkt in Albenmark jemand besser dazu geeignet ist. Yulivee ist meiner Meinung nach noch zu jung und unreif. Ehrlich gesagt frage ich mich, ob sie Fenryl wirklich einen Gefallen getan hat. Sein Zustand hat mich richtig erschreckt. :-\ Auch Emerelle befand sich ja im Zwiespalt zwischen Pflicht und Liebe und hat wahrscheinlich nicht im besten Sinne von Ollowain und Gishild gehandelt, als sie seinen Tod hinaus gezögert und ihren verhindert hat. Aber ich bin natürlich froh, daß uns die Beiden noch weiter erhalten bleiben. :popcorn:


    Gishild und Luc sind zu erstaunlichen Erwachsenen herangewachsen. Und Leons Plan ist auch aufgegangen. ;D Was für eine bittersüße Liebesgeschichte sich da zwischen den Beiden entwickelt hat. Fast wünschte ich mir, Gishild würde nicht gerettet oder zumindest später. Ob sich die Schlacht noch verhindern läßt?


    Viele Grüße Ellaria

    Hallo Tammy,
    genau das liebe ich an guten Büchern und Autoren wie Bernhard, sie bringen mich immer zum Nachdenken. Wie würde ich mich in dieser Situation verhalten? Natürlich suche und bewundere ich als Leser in Büchern und Filmen die "larger than life"-Charaktere wie die z.B. die Elfen, aber über einen "Normalo" wie Ahtap dazwischen freue ich mich auch immer sehr. ;)


    Viele Grüße Ellaria

    Hallo Aldawen,
    vielen Dank für den Buchtipp, die sind mir immer sehr willkommen. :lesen: Es ist schon erstaunlich, in welche unerwartete Gefilde einen die Lektüre von Fantasy-Romanen führt: Bronzeguß, Bergbau und die englische Armada. ;D


    Viele Grüße Ellaria

    Hallo!
    Endlich gibt es wieder mehr Elfenkapitel und ich habe mich sehr über das Wiedersehen mit Ollowain, Yulivee und Emerelle gefreut. Zwischen all den tragischen Ereignissen war es sehr erholsam von Emerelles Reise zu lesen, auch wenn der Frieden trügerisch war. Und obwohl ich wie im letzten Abschnitt manchmal mit den Ordensrittern mitfiebere, schlägt mein Herz natürlich für die Elfen und das Fjordland. :herz:


    Leon ist wirklich der Oberbösewicht, aber ich muss sagen, auf seine Art und Weise finde ich, dass er richtig gut hinein passt und so richtig mies intrigant ist! ;D


    Wie schön, daß noch jemand außer mir einen gut geschriebenen Bösewicht zu schätzen weiß. ;D Ich habe es sehr genossen, daß Leon wie im letzten Abschnitt in Hochform ist, der gerissene Intrigant. >:D Einen perfiden Plan hat er sich ausgedacht, Lucs und Gishilds Schwachpunkte genau ausgenutzt und nun hat er sie fest in der Hand. Und er wußte genau, wie weit er gehen kann, z.B. hätte Gishild nie gegen Fjordländer oder Elfen gekämpft. Und die Krönung des Ganzen: jeder glaubt, den Anderen durch sein Opfer zu retten und Beide müssen schweigen. Respekt Leon! :anbet: Natürlich kam ihm der Zufall zu Hilfe, aber er hat seine Chancen gut genutzt. Und mit dem übergelaufenen Lutin steht ihm sogar der Weg nach Albenmark offen und einen Plan, wie man Emerelle töten könnte hat er auch! Ja, für die Elfen sind es im Moment gar nicht gut aus. :schwitzen:


    Ich kann sehr gut verstehen, daß Ahtap nach diesem Erlebnis total zusammen gebrochen ist und nur noch überleben will. Es ist nicht jeder zum Helden geboren. Trotzdem frage ich mich, ob er auch ab und zu an die Folgen seines Verrats denkt. ::)



    Alvarez hat ja anscheinend auch teilweise Zweifel. Jedoch muss man es diesen Rittern und v. a. Leon lassen: Er schafft es immer wieder auch die größten Zweifler zu überzeugen! Der Kerl ist wirklich krass! Aber vllt. wechselt Alvarez eines Tages ja doch noch sie Seiten? Vllt. wenn er "Mirella" wieder begegnet, merkt, dass sie eine Elfe ist und dann zu ihr hält??? Oh, meine romantische Ader braucht bitte irgendeine Liebesgeschichte, die sich hier erfüllt! :'(


    Leider hat Bernhard eher eine Vorliebe für tragische Liebesgeschichten... Ehrlich gesagt glaube ich, daß Alvarez Elfenabneigung viel größer ist als seine Liebe zu "Mirella". Und auch wenn er zu den "weniger üblen" Ordensrittern gehört und ab und zu mit seiner "Gabe" hadert: auf die Idee, daß er wegen Gishild dem Orden in den Rücken fallen könnte, bin ich noch keine Sekunde lang gekommen. Lilianne oder Leon würden ihm kaum vertrauen, wenn sie auch nur im Geringsten an seiner Loyalität zweifeln würden. Vielleicht möchte er den Orden modernisieren, aber sein Ziel ist auf jeden Fall eine Welt ohne Elfen.
    Brandax Aufzeichnungen haben mich sehr gerührt, er hat soviel Verständnis für Gishild und verteidigt sie vehement. :klatschen: Anscheinend hat die "Nachwelt" keine sehr gute Meinung von ihr. Ihr Schicksal ist wirklich tragisch. Immerhin konnte sie noch Winterauge befreien und hat damit endgültig alle Verbindungen zu ihrer Vergangenheit gekappt. Und zum Glück (oder Unglück?) hat sie ja wenigstens Luc.


    Immer, wenn ich an dieses Ende denke, wo Mandred auf Gishild trifft, werd ich ganz niedergeschlagen, obwohl ich (alte Romantikerin, die ich bin) ja immer noch hoffe, dass Bernhard sich irgendeinen Weg einfallen lässt, dass Gishild und Luc ganz am Ende wieder zueinander finden!


    Das wäre schön. Und wenn sie nur - ganz tragisch - im Tod wieder vereint sind. :herz: :'(


    Ich teile Aldawens Meinung, dass die Elfen jeden guten Krieger gebrauchen können. Ich war ebenfalls froh, von Tiranu zu lesen, auch wenn seine Methoden nicht immer die besten sind. Aber er kämpft für die Albenmark und da zählt jede Kraft.


    Naja, für mich heiligt der Zweck nicht unbedingt die Mittel. Und ob Tiranu ein guter Krieger ist, da habe ich auch meine Zweifel. Effektiv im Töten, aber auch ziemlich arrogant. Und für diese Arroganz muß er jetzt bezahlen und sich noch einmal in eine brennende Hütte stürzen, um den Besitzer von Silwynas Rapier zu befragen. Deswegen mache ich mir auch keine Sorgen um Ollowain. Der wird mit diesem grünen Jungen doch mit Links fertig! ;D Aber für Silwyna habe ich auch nicht mehr viel Hoffnung - sie hätte sich doch niemals von ihrer Waffe getrennt. :schwitzen:


    Viele Grüße Ellaria

    Hallo!
    Es war schön, ein Kapitel aus der Perspektive von Michelle zu lesen. Ihre ruhige, ehrliche Art gefällt mir gut. Soso, Gilda war also eine nackte Heilige, welche die Heiden zu Tjured bekehrt hat. :jakka: Welche Geschichte da wohl in Wahrheit dahinter steckt? Und bei der Erwähnung von Michel Sarti mußte ich natürlich auch grinsen.


    Übrigens habe ich direkt am Anfang dieses Abschnitts festgestellt, daß ich aufhören sollte, Serien durcheinander zu lesen. Als die Statue der heiligen Gilda erwähnt wurde, überlegte ich doch ernsthaft, ob sie mir in Zusammenhang mit dem (un-)heiligen Guelfo schon mal untergekommen ist, bis mir auffiel, daß das ja gar nicht sein kann ;D Ein Zeichen dafür, daß die Gezeitenwelt bei mir auch tiefen Eindruck hinterlassen hat ...


    Auf die Idee bin ich zwar nicht gekommen, aber Danke für die schöne Leserunden-Parallele. :D
    Am Anfang von "Lebending begraben" bin ich Bernhard übrigens voll auf den Leim gegangen; ich dachte sie hätten Louis und seine Truppe schon eingemauert. :-\ Seine Panik konnte ich gut nachfühlen.


    Die List von Lilianne war ja spitze! 8) Obwohl sie ja eigentlich zu den "Bösen" quasi gehört, finde ich sie richtig toll. Eine mutige Kämpferin, mit einem sehr wachen Verstand.


    Genauso wirkt sie auch auf mich. Eine brilliante Taktikerin, sie hat hoch gepokert und gewonnen. Es hat mich gefreut, daß sie ihr Schiff zurück bekommen hat. Es irritiert mich etwas, daß ich inzwischen auch mit den "Bösen" mitfiebere, naja so lange sie nicht gegen das Fjordland oder Albenmark kämpfen. Glücklicherweise geht es mir nicht allein so:


    Ich finde es total bemerkenswert, dass man in diesem Buch eigentlich mit den Löwen, mit Drustan oder Lilliane mitfiebert und sich freut, wenn etwas gelingt (z.B. die List mit der Pest), obwohl man doch jede Niederlage der Tjured-Ritter begrüßen müßte.



    Das geht mir auch so mit ihr. Ich vergesse in manchen Situationen, dass sie auf der falschen Seite steht. Auch bei Michelle und Alvarez ist das so. Es ist wirklich nicht immer nur schwarz und weiß...


    Zumindest der uns bekannte Teil des Blutbaums ist inzwischen keine anonyme Masse mehr, die man als Feinde der Elfen einfach nur hassen möchte, sondern einzelne Menschen mit allen Schattierungen von Gut und Böse. Bernhard ist es ja gelungen, bei mir Sympathien für Trolle zu wecken, logischerweise hat das auch bei den Ordensrittern geklappt. ;)


    [ Allerdings kann ich das nicht bei Leon behaupten. Der ist nur schwarz >:( (besonders nach dem nächsten Abschnitt >:( )


    Ja Leon, mein Lieblingsbösewicht ist zurück! >:D Jede Geschichte ist nur so gut wie ihr Schurke! Und nachdem ihm gegen Ende der "Ordensburg" die Zügel ein wenig aus der Hand geglitten war, ist er nun endlich wieder in Form! :jakka: Sein Wortgefecht im Kerker mit Ahtap habe ich mit Genuß gelesen. Und natürlich hat er Luc mit seinen eigenen Waffen geschlagen und in den Regeln des Buhurts etwas gefunden, daß die Löwen noch im Nachhinein disqualifiziert hat! :anbet: Ja, genau so will ich ihn erleben! Aus Honoré und seinem Verhalten werde ich übrigens genau wie Luc nicht schlau. (Da wird mir ja langsam eher Drustan sympathisch.) Sollte dieser verblendete Intrigant dieses Buch überleben und Bernhard braucht noch Kandidaten, die im dritten Teil sterben - Honoré steht ganz oben auf meiner Wunschliste! >:(


    Über Lucs "Probe" war ich regelrecht erleichtert, ich hatte etwas Ähnliches wie die Wasserprobe bei Hexen aus dem Mittelalter erwartet. Immerhin kann Luc hier wenigstens etwas tun, um seine Unschuld zu beweisen. Natürlich ist ein Richtschwert über seinem Kopf keine gute Motivation. Und nach den Schreien befürchte ich das Schlimmste für Ahtap und den Troll. ::)
    Ich mußte übrigens sehr grinsen, als sich Nhorg plötzlich als Feinschmecker entpuppt und dem Lutin von den Spinnen, Kolibris und Füchsen :o vorschwärmt, die er mal gegessen hat. Genauso surreal wie die Szene in "Der Herr der Ringe", als Sam und Gollum im Wald Küchenrezepte austauschen. ;D
    Gishild hat völlig Recht, als sie ihre Löwenkameraden und Drustan aufrüttelt, lieber etwas für die Lebenden statt für die Toten zu tun, lieber Luc zu helfen als stundenlang an einem Sarkophag zu schnitzen. Und Drustan hat natürlich völlig recht damit ihr aufzuzeigen, daß ihre Motive nicht ganz uneigennützig sind und schickt sie allein los. Und dann fackelt Gishild mit "List und Frechheit" mal kurz die halbe Ordensburg ab. :D Tja, drastische Situationen erfordern drastische Maßnahmen.
    Und so spannend das Buch ist: Wo sind die Elfen? Und lebt Silwyna noch? Bernhard spannt uns ganz schön auf die Folter! :schwitzen: Wenigstens haben wir mit den Apsaras neue Bewohner von Albenmark kennen gelernt.


    Viele Grüße Ellaria

    (Feld-)Schlangen sind ein Geschütztyp des ausgehenden Mittelalters bzw. der frühen Neuzeit. Sie zeichneten sich durch ein kleineres Kaliber und längeren Lauf als die sonst üblichen Kanonen aus, was der Treffsicherheit zugute kam. Den Namen hat sich Bernhard nicht ausgedacht ;)


    Danke für die Infos Aldawen, da hab ich wieder was gelernt. :winken: Waffenkunde ist nicht gerade meine Stärke und ich hätte es unserem kreativem Bernhard durchaus zugetraut, daß er sich diesen Namen ausgedacht hat. :freu:


    Hallo Ihr Lieben Elfenfreunde!
    Hach, ist das schön, wieder in dieser Welt zu sein. Das ist ja fast so wie nach Hause kommen..... :)


    Dem kann ich mich nur anschließen. :winken: Vielen Dank an Bernhard dafür, daß Du uns wieder bei dieser Leserunde begleitest.
    Wie bei der gesamten Elfen-Reihe habe ich mich auch bei der "Albenmark" über die schönes Aufmachung des Buches gefreut. Neben dem vertrauten Schwertmotiv gefällt mir das Titelbild und die grüne Farbe dieses Mal besonders gut. Auch an die kleine Buchgröße habe ich mich inzwischen gewöhnt; das Buch liegt beim Lesen sogar besser in der Hand als die "Elfen"-Bände. :lesen: Die Karte von Valloncour und der "Nordstern" sind bei der Lektüre sehr hilfreich. Was ich nach wie vor noch vermisse ist eine Karte des "Tjuredreiches", wie man es leider bald nennen muß. ::) Ich wüßte gern, wo im Vergleich zum Fjordland Valloncour und Drusna liegen. Vielleicht erscheint diese Karte ja im sehnlichst erwarteten Bildband, vielleicht gibt es auch einen erzähltechnischen Grund, warum sie noch nicht abgedruckt wurde. ;)


    Die Geschichte beginnt ohne große Umschweife, mittenrein in die Action! ;D Am Schluß der Ordensburg wußte der Leser ja schon, daß Gishild und die Löwen (klingt fast nach Fußballverein :auslach:) auf der Galeere landen und das Leben dort ist wirklich kein Zuckerschlecken. Ich habe mich gefreut , Alvarez wieder zu sehen; kein Wunder, daß selbst Lilianne seinem Piratenlächeln erlegen ist. >:D Erstaunlich, daß er immer noch Mirella nachtrauert, so sentimental hatte ich ihn gar nicht eingeschätzt. Natürlich mache ich mir auch große Sorgen um Silvyna und hoffe, daß sie noch am Leben ist. :schwitzen:


    Der Name "Bronzeschlangen" für die Kanonen hat mir gut gefallen. Allerdings habe ich richtig mit Gishild mitgelitten, ich hätte es auch nicht lange in der Geschützkammer ausgehalten. Mit Kanonen und Segelschiffen kenne ich mich nicht so gut aus, aber dank der exakten Beschreibungen und der Karte konnte ich mir die Szenerie sehr gut vorstellen. :popcorn:


    Gishild tut mir nach wie vor sehr Leid, sie versucht der Beeinflussung durch die Ordensritter zu widerstehen, aber sie ist auch nur ein Mensch und Menschen sind sehr anpassungsfähig und vor allem nicht gern allein. Ich frage mich, wie lange sie noch durchhält, wenn die Elfen sie nicht bald retten. Als hoffnungslose Romantikerin habe ich mich sehr über die Liebesgeschichte gefreut, die sich da ganz vorsichtig zwischen Luc und Gishild zu entwickeln beginnt. :herz: Die Beschreibung, wie aufmerksam Luc dem Lachen seiner Prinzessin gelauscht hat, fand ich einfach wunderbar. :anbet: Der erste Kuß auf dem Felsen war natürlich sehr romantisch, auch wenn er eher einem Zweikampf ähnelte. Und über den Dialog: "Warum kannst du das so viel besser?" "Weil ich ein Mädchen bin.", habe ich herzlich gelacht. :klatschen: Schön, daß auch in diesem Buch der Humor nicht zu kurz kommt. Lucs Schwur, immer an Gishilds Seite zu sein, könnte ihm natürlich eines Tages ziemliche Probleme bereiten.


    Winterauge ist glücklicherweise noch am Leben, dann gibt es ja noch Hoffnung für Fenryl. Natürlich war ich völlig entsetzt über den Zustand, in dem der arme Vogel sich befindet. :o Ich hatte so gehofft, daß Gishild ihn nach ihrer waghalsigen Klettertour über das Schiff befreien könnte, aber leider wurde sie ja zu früh ertappt. Oder gerade rechtzeitig, bevor Luc den Vogel bei einem Heilungsversuch umgebracht hätte.


    Ich bin gespannt, mit welcher List Lilianne ihr Schiff zurück erobern will. Während der Beschlagnahmung durch die Ritter vom Aschenbaum blieb sie ja bewundernswert kaltblütig und diesem Louis de Belsazar hat sie mit der Duellandrohung erstmal wunderbar den Schneid abgekauft. :auslach: Sie ist wieder hervorragend in Form! Aber die Bestrafung von Michelle und Drustan in Form von Pulverschlucken fand ich extrem hart. Kein Wunder, daß es den Beiden nicht gut geht.
    Trotzdem es bei den Ordensrittern sehr spannend ist - ich hoffe auf ganz viele Elfenkapitel mit allen liebgewonnenen Charakteren. :freu:


    Viele Grüße Ellaria

    Hallo!
    Ich habe eine Frage an Bernhard und zwar habe ich kürzlich festgestellt, daß viele Deiner Bücher zur Zeit leider vergriffen sind. Nun wurde ja letztes Jahr mit "Rabensturm" glücklicherweise eine Deine "älteren" Trilogien wieder aufgelegt und nun frage ich mich, ob möglicherweise weitere Neuauflagen geplant sind. Besonders interessieren würde ich mich für "Die Könige der ersten Nacht", "Der Flötenspieler/Der Tempelmord" und "Das Nachtvolk/Der Ketzerfürst". Ich bin mir ziemlich sicher, daß es außer mir noch viele andere Leser gibt, die diese Bücher noch nicht im heimischen Regal stehen haben und sich über eine Neuauflage freuen würden. Im Impressum von "Rabensturm" heißt es übrigens: "Vollständig überarbeitete Neuausgabe", hat sich da inhaltlich zum Vorgänger etwas geändert? Das Buch hat mir übrigens gut gefallen. ;)


    Viele Grüße Ellaria

    Hallo!


    Es tut mir sehr leid, aber ich muß mich endgültig von dieser Leserunde abmelden. Bei mir kriselts im Moment an allen Ecken nd Enden und ich komme weder zum Lesen noch zum Schreiben. Gerade bei diesem Buch tut es mir sehr leid, weil es mir sehr gut gefallen hat und die Leserunde toll war. :'(
    Viele Grüße Ellaria

    Hallo!


    Ich habe bisher jeden Abschnitt doppelt und dreifach gelesen, da ich auch sonst das Gefühl habe etwas zu überlesen. Das Buch hat es aber auch in sich :)


    Da bin ich aber beruhigt, daß es nicht nur mir so geht. :winken: Die Geschichte wird allerdings auch nicht einfach und geradlinig erzählt. Aber mir macht es Spaß, die einzelnen Handlungsfäden nach und nach zu entwirren und zu einem Gesamtbild zusammen zu setzen.


    Ich bin doch sehr froh, dass ich dieses Buch in einer Leserunde lese, denn tatsächlich kann einem sehr schnell etwas entgehen, war für das Verständnis wichtig wäre.


    Auch ich bin froh über die Unterstützung durch die Leserunde. Und was für tolle Ideen hier schon entwickelt wurden, soweit habe ich noch gar nicht gedacht: Ingroschas These, daß man mit den Spiegeln nicht nur durch den Raum, sondern auch durch die Zeit oder in eine andere Dimension reisen könnte. Oder lebendige Spiegelbilder:


    Lysander und die Spiegel. Was wäre, wenn du in einen Spiegel schaust und dein Spiegelbild schaut dir entgegen, aber plötzlich trennt es sich von dir. Du gehst weg, aber dein Spiegelbild bleibt und entwickelt eine Art Eigenleben im Spiegel. Oder noch weitergedacht, es findet einen Weg aus dem Spiegel zu entkommen. Oder noch weitergedacht, dein Spiegelbild spiegelt die Persönlichkeit wieder, die gerade von dir Besitz genommen hat. Dann müsste dein "Spiegelbild" nicht unbedingt aussehen wie du. Wenn es nun deine Vorstellung wahr werden lässt? Damit könnte man auch den alten Mann erklären, den es eigentlich nicht geben dürfte! Incubi eben.

    Da eröffnen sich ja ganz neue Möglichkeiten... ;)
    Das Sternzeichenlabyrinth hat mir gut gefallen. Darin würde ich mich gern mal "verirren". :popcorn:
    Stella und Lucia: ein ziemlich ungleiches Paar. Was verbindet die Beiden miteinander? Stella stelle ich mir sehr "nordisch" vor: blond, still, fast durchsichtig. Lucia ist ihr ganzes Gegenteil: "südländisch", sehr lebendig und lebenslustig. Über sie würde ich gern mehr erfahren. Bei der Gelegenheit frage ich mich, warum der Mörder eigentlich Frauen nichts antut? Serienkiller töten zwar immer den gleichen Typus, aber ich glaube nicht, daß der Vergleich hier zutrifft.


    Dankeschön! Ich fand, ein wenig Action muß auch mal sein, bei all den "handlungsfreien" Beschreibungen und Gedankengängen, die in anderen Passagen dominieren. Eignet sich auch gut für Lesungen, hab ich gemerkt.

    Stimmt, die Verfolgungsjagd war gut beschrieben und hat die Geschichte etwas aufgelockert, bevor sie zu schwerfällig wurde. Dadurch wird auch die Bedrohung spürbar, die Gloria umgibt; wie eine Schlinge, die sich zuzieht.


    Jetzt habe ich gerade auch noch überlegt, wie ich eigentlich bislang zu dem Charakter Gloria stehe. Hm. Übermäßig sympathisch finde ich sie auch nicht, ich würde ihr also nicht unbedingt meine Freundschaft antragen ;) , aber ich kann sie verstehen. (...) Gloria ist sonst bestimmt ein ganz verträglicher Mensch.



    Das mit dem Aspirin ist natürlich ebenfalls nur ein Macke von Gloria, außerdem ein Ausdruck des Kampfs, den sie die ganze Zeit gegen sich selbst führt. Daß sie euch insgesamt nicht so an Herz wuchs, finde ich natürlich schade, andererseits öffnet es neue Perspektiven für die folgenden Kapitel. Ich hatte auch schon genau das Umgekehrte: daß Lesern Gloria so sehr ans Herz wuchs, daß sie sich für die folgenden Charaktere nicht öffnen wollten. Da ist man als Autor machtlos... :)


    Gloria ist eben die "rastlose, egomanische, freudlose" Reporterin und wächst einem vielleicht deswegen nicht so sehr ans Herz. Und als Handlungsträgerin bleibt sie irgendwie neutral, auch wenn man viel über sie weiß. Sie ist sympathisch, ich möchte nicht, daß ihr etwas passiert, aber andere Figuren wie Lucia, Lysander, Bartholomew und Solomon (der fehlt mir übrigens) faszinieren mich irgendwie mehr. Über sie möchte ich mehr lesen, bin aber noch offen für neue Charaktere.
    Glorias Aspirin-Tick habe ich auch unter "Macke" bzw. "running gag" abgebucht. Oliver hat bereits erwähnt, daß in Amerika Aspirin geringer dosiert ist als bei uns und Gloria muß selbst entscheiden, wie ungesund sie leben will, ähnlich als würde sie rauchen.


    Ich habe es dann als eine Art Markenzeichen abgetan. So wie Kojaks Lolli. (Die Vergleicherei wirkt schon ansteckend. :-[ )

    Ich mußte an Dr. House denken, der futtert sein Vicodin ja auch wie Tic-Tacs. Ja, Zitieren ist ansteckend. ;)
    Meine Lieblingsfilm bzw. Buchzitate in diesem Abschnitt waren übrigens: "Der dunkle Kristall", "Labyrinth", "Sturmhöhe" und die Runen in Quenya auf der Discotür. Lauter gute, alte Bekannte! :freu:


    Das mit den Filmzitaten, soweit kann ich beruhigen, wird mit Glorias Weggang nachlassen.


    Schade! ;)
    Am Besten hat mir in diesem Abschnitt Lysanders Spaziergang mit Gloria durch Fairwater gefallen, inklusive der Gondelfahrt. ;D Das war so schön surreal, wie in einem Traum.


    Glorias Reise mit dem Mörder empfand ich irgendwie irreal, nicht von dieser Welt. Und einseitig. Blendet der Mörder Glorias Reaktionen aus? Passiert das womöglich gar nicht real, sondern auf einer Art Traumebene?


    Da handelt es sich wohl um "stream of consciousness". Erzählt wird aus der Perspektive Lysanders, ein Strom seiner Wahrnehmungen, Gedanken und Gefühle. Glorias Reaktionen sind in diesem Moment nicht so wichtig. Lysander wirkte auf mich übrigens sehr jung und unbefangen, wie ein Teenager mit seiner Protesthaltung. Durchaus auch arrogant. Diese Hassliebe zu seiner Heimatstadt, die er kritisiert und gleichzeitig liebt, brachte in mir eine Seite zum Klingen. :herz: Nach wie vor meine Lieblingsfigur!


    Hoppla, das Ende des Kapitels hat mich dann völlig überrascht. Ungefähr so hatte ich mir das Ende des Buches vorgestellt: der "Mörder" ist identifiert, es kommt zu einem Showdown zwischen Gloria und Bartholomew und dann verläßt die Reporterin die Stadt. Aber die Geschichte fängt doch gerade erst an? ??? Ich bin so gespannt, wie es weitergeht.


    Viele Grüße Ellaria

Anstehende Termine

  1. Freitag, 19. Juli 2019, 21:00 - Freitag, 2. August 2019, 22:00

    odenwaldcollies