Beiträge von Vorleser

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    Deshalb wäre er, bei allem Einfluss den er hat, nicht wirklich der erste Mensch, an den ich mich wenden würde, wenn ich die Welt retten möchte vor Futuria und ihren Auswüchsen!

    Vielleicht hat Leclerq erst mal nur die Wasser getestet, und dann befunden, dass der Papst der richtige für die Botschaft ist.

    Außerdem ist er es der Papst, an den sich Leclerq wendet. Warum eigentlich? Weil er auch ein nach Eden transferiertes Bewusstsein ist?

    Der Papst hat Einfluss und erreicht viele Menschen. Dass er im richtigen Leben nicht mehr umgebracht werden kann ist vermutlich ein Bonus.

    Was ich mich die ganze Zeit frage... wer lenkt und bestimmt eigentlich Eden? Wer löscht Existenzen? Wer ist dort Administrator? Oder Autor? Eine KI?

    Das wüsste ich auch gerne. Deswegen meine frühere Frage nach den Servern etc. Vermutlich gehört es alles Futuria, und die haben ihre Leute an den entscheidenden Stellen.

    Und hier stelle man sich Eden vor, ein Universum aus virtuellen Realitäten, die die "große" Flucht ermöglichen, das Eintauchen und die Teilnahme an einer Welt, die ich mir selbst aussuchen und die ich in meinen Wahrnehmungen nicht von Wirklichkeit unterscheiden kann. Ich glaube, für viele Menschen wäre das eine große Verlockung.

    Und wer würde die Körper versorgen? Hängen die dann alle an Strippen und werden intravenös mit Flüssigkeit und Nährstoffen versorgt? Den Katheter nicht zu vergessen.

    Aber von *innen* gesehen gibt es keinen Unterschied zur Realität, d.h. die virtuelle Realität ist als solche nicht erkennbar, sie fühlt sich absolut real ein. Ich glaube, für viele Menschen wäre so etwas sehr verlockend.

    Mit der ständigen Bedrohung des Datenverlustes? Da lebe ich lieber mein endliches Leben in der Realität.


    Also, wenn ich das richtig verstanden habe, plant Futuria, den Menschen lediglich Unsterblichkeit in der VR anzubieten -- Codename: M.

    Die Rede ist von Migration. Verstehe ich das richtig, dass die Daten zu Lebzeiten übertragen werden sollen? Und dann? Werden sie die Menschen töten? Und was machen sie dann mit den ganzen Leichen? Haben sie schon riesige Öfen gebaut, um alle zu einzuäschern?


    Jetzt bin ich gespannt, ob es Jossul und Tokio gelingt, zu Sophia und Casper aufzuschließen.

    DerPapst ist leider ein bisschen naiv. Warum hat er den Sender nicht am Körper behalten? Der war doch recht klein und hätte nicht gestört?


    Bin mal gespannt, wie das noch weitergeht.

    Dass er nicht im Grab lag, wussten wir ja, aber wie kann ein Mensch gelöscht werden?

    Das wird noch erklärt -- mehr möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht dazu sagen.

    Borris und Sophia auf Abwegen. Es ist aber wirklich unverschämt, mechanische Schlösser zu nutzen, und das in der Zeit von Autopiloten, VR und Unsterblichkeit

    Ich fand das clever. Es hat bewiesen, dass der moderne Einbrecher nicht mit mechanischen Schlössern rechnet, und die meisten werden sich bestimmt davon abhalten lassen.

    Soweit ich das verstanden habe müsste Fabio nicht süchtig bleiben, da Futuria auch Sucht heilen kann. Also könnten sie die Süchtigen kurieren und dann unsterblich machen.

    An Drogendeals lässt sich sehr viel Geld verdienen, es ist sicher nicht in Futurias Interesse Drogensüchtige zu kurieren.

    Drogen offensichtlich immer noch eine große Rolle spielen. Wir kennen zwar die Vorgeschichte nicht, aber so, wie sich Fabio aufgespielt hat, muss sie unbedingt Anzeige erstatten. Solchen Menschen hilft die Unsterblichkeit nichts, sie bringen sich selbst um.

    Das ist eine interessante Frage: wird man Drogensüchtigen die Unsterblichkeit verweigern?

    Tokio hat ihn erschossen und ihn wird man wohl nicht in Eden wieder treffen.

    Das denke ich auch nicht, es sei denn, Leclerq hat irgendwelche Leute die Casper und/oder Sophia beobachten, und die Borris nach Eden transferieren könnten.


    Leclerq ist also wirklich tot und lebt nur noch in Eden. Warum hält Vanheuver das Gerücht weiterhin aufrecht, dass er noch leben würde?

    Vielleicht als Absicherung, falls er einen Sündenbock braucht? Leclerq kann sich ja schließlich nicht mehr wehren, zumal er sich versteckt halten muss.

    Sophia ist da in einer schwierigen Situation. Immerhin verdankt sie Futuria ihr Leben und glaubte bis vor kurzer Zeit fest daran, dass Futuria nur das Beste für alle Menschen im Sinn. Sie muss eine schwierige innere Kehrtwende vollziehen ...


    Das stimmt und durch Sophia sieht oder versteht man gut, wie Futuria es geschafft hat, sich ein so gutes Image herzustellen. Sie haben bereits vielen Menschen das Leben gerettet. Natürlich ist da die Mehrheit der Firma gegenüber positiv eingestellt.


    Das stimmt natürlich. Ich wäre den Ärzten und Wissenschaftlern natürlich auch dankbar.

    Ganz schön krass fand ich, dass der Vatikan in dieser VR eine eigenen Diözese gegründet hat! Wenn man sich vorstellt, dass in nicht mal ganz 20 Jahren der Vatikan eine solche Veränderung durchmachen sollte, dann kann es beinahe nicht ausbleiben, dass es konservative Kräfte in der katholischen Kirche gibt, die das unbedingt verhindern wollen.

    Stimmt. Der einzige Grund, den ich mir vorstellen kann für diese Virtuelle Kirche, ist, dass sie sich an die paar Seelen klammern, die noch alles ungefragt mitmachen. Die katholische Kirche hat dermaßen viel Dreck am Stecken, vielleicht sehen sie die VR als einen Neuanfang?

    Als Jossul Edzel fragt, ob es sich bei den Kontakten, die er von ihm bekommt, wirklich um Unsterbliche handelt, war ich mir kurz nicht sicher, ob die ermordeten Unsterblichen wirklich unsterblich waren oder ob hier jemand Jossul hinters Licht geführt hat, um ihn als Werkzeug zu benützen. Aber lt. der DNA-Proben waren sie tatsächlich unsterblich.

    Da war ich mir auch absolut nicht sicher. Letztlich töten die Cherubim Leute, ohne zu wissen, ob die Informationen korrekt sind.

    Sophia hat mir momentan noch zu wenig Biss für den Ruf, den sie eigentlich als Journalistin hat. Borris finde ich da viel energischer mit seinen Nachforschungen.

    Ja, von Sophia bin ich bislang auch enttäuscht. Ohne Borris hätte sie mal grad Null unternommen.

    Tokio hat Borris erschossen. Welchem Zweck hat das denn nun gedient? Sie haette Borris sicher auch leicht abwehren und ueberwinden koennen, trainiert wie sie ist. Ich habe es ja schon gesagt: das ist nichts mehr als eine Moerderbande!

    Die arme Sophia! Ihre Welt ist ja vollkommen zussmmengebrochen.


    Derweil entwischt der Papst in Eden seinen Waechtern. Mich wundert, dass er Kaelte empfinden kann, er ist doch lediglich eine Datenbank. Aber vermutlich ist Einbildung alles.

    Das muesen ja unglaublich abgehobene Programme sein, die Eden am Laufen halten. Ich moechte nicht wissen, wie gross die Server sind, auf denen das Programm laeuft. Vermutlich sind die Server ueberall auf der Welt verteilt. Mich wundert, dass noch niemand versucht hat, das ganze zu hacken. Das waere doch mal eine Aufgabe fuer die Cherubim, statt zu morden.

    Wir wissen jetzt also mit Sicherheit, dass Leclerq in der realen Welt umgebracht wurde und wie der Papst bur noch in Eden existiert.

    Uebrigens ist der Papst auch ziemlich bescheuert, dass er den Namen mehrmals ausspricht, obwohl man ihn gebeten hat, es nicht zu tun.

    Tolles Gespräch zwischen Jossul und Alim. Der IS Schlächter versteht den anderen, aber Jossuls Arroganz kennt keine Grenzen. Er bildet sich doch tatsächlich ein, dass seine Morde gerechtfertigt sind, im Gegensatz zu den Greueltaten des IS.

    Ich persönlich sehe da keinen großen Unterschied, wenngleich Jossuls Bande vielleicht gezielter gekillt hat als der IS, und vermutlich auch nicht foltert und vergewaltigt -- aber letztendlich wissen wir das nicht. Und eine Hinrichtung ist eine Hinrichtung, egal, ob durch Schwert oder Pistole.

    Eden mit Muttet erinnert mich sowieso immer mehr an einen Überwachungsstaat, Big Brother is Watching You!

    Absolut! Aber die Überwachen ja auch in der realen Welt schon alles mögliche.


    Und da der Klimawandel schon so allgegenwärtig ist, verstehe ich den Drang nach Unsterblichkeit und somit nach einer zwangsweise endenden Überbevölkerung noch weniger.

    Deswegen vielleicht das Losverfahren? In der Hoffnung, dass die Menschen weltweit sich gegenseitig umbringen bevor es soweit ist, um den Inhalt des Lostopfes zu verringern?

    Ich bin noch nicht fertig mit dem Abschnitt, aber bevor ich nachher wieder alles vergessen habe, hier ein paar Gedanken zu dem schon gelesenen.


    Wir tauchen anfangs ja tiefer in Eden ein. Gibt es da auch NPCs, oder besteht diese Welt lediglich aus Avataren und transferiertem Bewusstsein?


    Und wie ist das Leben in Eden? Unterliegt es den lästigen Zwängen wie hier das "reale" Leben - Arbeit, Hunger, Müdigkeit? Und wie ist das mit den Wünschen? Wenn ich in Eden alles sein kann, was ich will, kann ich dann auch alles haben was ich will? Oder zumindest Simulationen davon?

    Diese Frage stellt sich mir auch. Der Papst 'geht auf die Toilette', etc. Aber -- muss er das, wenn er es nicht will? Hat er Hunger, Durst? Angeblich 'pumpt Blut durch seine Adern' -- eine sehr ausgefeilte Simulation, da er ja gar keinen Körper aus Fleisch und Blut hat. Von daher dürfte er auch keine wirklichen Bedürfnisse haben.

    Ein Hinweis darauf, dass alles nur Einbildung, bzw Simulation ist, ist die Drohung Futurias, seinen Datensatz zu zerstören wenn er nicht spurt.

    Was mich allerdings wundert: kann Futuria die Aktionen nicht steuern?


    Weiter zu Sophia, Borris und Casper: was ist M? Steht es für Mutanten/Mutationen deren Ergebnis wir in der Menagerie gesehen haben?


    Und wie will Casper Sophias und Borris' Reputation wiederherstellen, die Futuria mithilfe Stefans doch total beschädigt hat?

    Der Plan Futurias, Unsterblichkeit zu verlosen, hört sich für mich so an, als ob jetzt jeder versuchen wird, seine 'konkurrenten' zu töten. ich stelle mir ein unendliches Gemetzel als Folge vor.

    Mit Hörbüchern konnte ich bis vor kurzer Zeit nichts anfangen, doch dann habe ich mir einfach mal eins genommen und hineingehört. Ergebnis: Ich war fasziniert. Ich glaube, viel hängt vom Sprecher ab, und Richard Barenberg halte ich für einen der besten.

    Ein guter Sprecher kann aus einem mittelmäßigen Buch ein Erlebnis machen. Ein schlechter Sprecher wird einen veranlassen, ein gutes Buch zu lesen, statt es zu hören. Meiner Meinung nach sind Hörbücher ein Gewinn für die AutorInnen.

    Vielleicht kann man mit Hörbüchern besser umgehen, wenn man schon früh damit anfängt, schließlich sind Hörbücher keine neue Erfindung. Wir haben schon als Kinder viele Schallplatten gehört: Märchen, Winnetou, Lederstrumpf, Tom Sawyer, etc.

    Mittlerweile sind es digitale Hörbücher, aber ich höre immer noch. :)