Beiträge von Monina83

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    So, jetzt hab ich es auch endlich geschafft, meine Gedanken zu sortieren und meine Rezension niederzuschreiben:


    Inhalt:


    „Während des Sommerurlaubs auf einer vergessenen Shetlandinsel erfährt Amy, dass sie als Mitglied der Familie Lennox of Stormsay über die Fähigkeit verfügt, in Bücher zu reisen und dort Einfluss auf die Geschichten zu nehmen. Schnell findet Amy Freunde in der Buchwelt: Schir Khan, der Tiger aus dem Dschungelbuch, hat stets wertvolle Ratschläge für sie, während Goethes Werther zwar seinen Liebeskummer in tintenhaltigen Cocktails ertränkt, Amy aber auch ein treuer Freund ist, seit sie ihn vor den Annäherungsversuchen der Hexen aus Macbeth gerettet hat. Lediglich die Idee, Oliver Twist Kaugummi zu schenken, war nicht die beste …


    Doch bald merkt Amy, dass die Buchwelt nicht so friedlich ist, wie sie zunächst scheint. Erst verschwindet Geld aus den Schatzkammern von Ali Baba, dann verletzt sich Elizabeth Bennet auf dem Weg zum Ball mit Mr Darcy, sodass eine der bekanntesten Liebesgeschichten der Weltliteratur im Keim erstickt wird. Für Amy ist klar: Sie muss den Störenfried stellen! Doch erst, als sich die Zwischenfälle auch auf die Realität auswirken und schließlich sogar ein Todesopfer fordern, wird Amy klar, wie ernst die Bedrohung ist. Worauf hat es der geheimnisvolle Attentäter wirklich abgesehen?“


    Amy und ihre Mutter Alexis wollen so schnell wie möglich weg von ihrem Leben, von ihren Problemen und beschließen deshalb zu Alexis Mutter nach Stormsay zu reisen. Von dort ist Alexis vor 17 Jahren Hals über Kopf geflohen und das hatte einen Grund: Alexis war, genau wie Amy eine Buchspringerin. Mit Hilfe von Büchern kann sie in die Geschichten eintauchen und diese hautnah erleben und beschützen.


    Schnell ist Amy total fasziniert von dieser Fähigkeit und reist von einer Geschichte in die nächste und endlich fühlt sie sich so richtig zuhause. Doch dann wird der Frieden in der Buchwelt gestört, denn ein gefährlicher Unbekannter treibt sein Unwesen und zerstört die Geschichten.


    Jetzt ist es an Amy den Störenfried aufzuspüren und die Geschichten zu retten. Doch was hat es mit den Diebstählen wirklich auf sich und kann Amy die Geschichten beschützen, bevor sie für immer zerstört sind?


    Meine Meinung:


    Die Idee dieses Buches lässt das Herz eines jeden Literaturliebhabers höher schlagen. Wer wünscht sich nicht, persönlich in seine Lieblingsgeschichten reisen und diese hautnah miterleben zu können? Auch der Prolog hat mich sofort neugierig auf diese Geschichte gemacht und ich freute mich sehr darauf, beliebte Charaktere der Weltliteratur von einer anderen Seite kennenzulernen.


    Vor jedem neuen Kapitel gibt es außerdem Auszüge von einem Märchen, die sehr neugierig machen, aber die man anfangs nicht so recht einordnen kann. Diese kurzen Geschichtsfetzen fand ich immer besonders schön und wartete immer schon gespannt, was diese neues verraten und wie sie am Ende ins Buch passen würden.


    Als die Geschichte schließlich zu Amy und Alexis springt war meine anfängliche Euphorie erst einmal etwas gedämpft. Amy und Alexis waren für mich überhaupt nicht greifbar, ihre Handlungen kamen mir sprunghaft und unüberlegt vor und manche Begebenheiten wurden einfach so hingenommen, ohne dass diese großartig überdacht wurden. Irgendwie fand ich einfach keinen Zugang zur Protagonistin, was sich leider bis zum Ende durchzog.


    Und auch die Buchspringerei hatte ich mir viel spektakulärer vorgestellt. Der Akt an sich ist ganz einfach und auch Amys Ausflüge in die Buchwelt waren für mich nur wenig aufregend. Zwar trifft man immer wieder auf bekannte Charaktere, aber irgendwie hatte ich mir von diesen Treffen mehr erhofft.


    Erst als die ersten Diebstähle passieren und die Jagd nach dem Unbekannten beginnt nahm das Buch für mich an Fahrt auf und ich konnte mich kaum noch losreißen. Ich verlor mich in wilden Spekulationen, wer hinter den Anschlägen stecken könnte, wurde aber von der Autorin Mechthild Gläser immer wieder in die Irre geführt. Ständig erhält man neue Hinweise, die einen die vorherige Annahme wieder überdenken lassen. Plötzlich scheint jeder verdächtig zu sein und doch reichen die Hinweise bis zum Ende nicht aus, um hinter die ganze Geschichte zu kommen.


    Das Ende des Buches war für mich dann das eigentliche Highlight. Es war so unerwartet, so originell und mutig und doch passte es einfach nur perfekt in die Geschichte, so dass ein anderes Ende für mich einfach nur enttäuschend gewesen wäre. Mechthild Gläser hat mich damit noch einmal richtig für ihr Buch begeistert und auch wenn nicht alle Fragen vollends geklärt wurden, konnte ich das Buch doch zufrieden zuklappen.


    Fazit:


    Die Idee dieser Geschichte macht das Buch zu einem absoluten Must-Read für jeden Buchliebhaber und doch wurde meine anfängliche Euphorie durch den fehlenden Zugang zur Protagonistin erst einmal gedämpft. Die spannende Suche nach dem unbekannten Täter und den Geheimnissen der Buchwelt machten dieses Buch dann jedoch trotzdem noch zu einem absoluten Page-Turner. Doch das eigentliche Highlight war das Ende, das so unerwartet, originell und sogar mutig war, dass es einfach nur perfekt passte.


    Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.


    Geteilt hab ich die Rezension hier:


    Auf meinem Blog: http://suechtignachbuechern.bl…-die-buchspringer_18.html


    Auf Amazon:http://www.amazon.de/review/R1…3785574975#wasThisHelpful


    Auf lovelybooks:http://www.lovelybooks.de/auto…2-w/rezension/1134838958/


    Auf wasliestdu:http://wasliestdu.de/rezension…t-read-fuer-buchliebhaber


    Auf buecher.de:http://www.buecher.de/shop/lie…/prod_id/41797897/#rating


    Auf buechereule.de: http://www.buechereule.de/wbb2…ostid=2515734#post2515734


    Auf leser-welt:http://www.leser-welt-forum.de…ild-Glaeser.html#msg69317



    Vielen lieben Dank, dass ich bei dieser tollen Leserunde dabei sein durfte. Es hat mir total viel Spaß gemacht mit Euch über das Buch zu diskutieren und ein ganz dickes Dankeschön auch an Mechthild, die uns mit Zusatzinformationen versorgt hat :danke:


    Ja, das Ende kommt vermutlich wirklich ein bisschen plötzlich (wie gesagt, am Schluss musste ich mich leider auf das absolut Nötigste beschränken, weil ich schon deutlich über der vom Verlag gewünschten Seitenzahl lag).
    Brock hat den Mord an Sherlock bei einem seiner Streifzüge über die Insel beobachtet. Was er gesehen hat, hat ihn so verstört, dass er das Bild gemalt und an Wills Mutter geschickt hat. Brocks Geschichte selbst ist gar nicht so spektakulär. Er ist wirklich ein Findelkind, dessen Eltern vermutlich bei einem Schiffbruch ums Leben kamen. Und er ist geistig arg zurückgeblieben, vielleicht durch diesen Schock, aber vielleicht auch von der langen Zeit, die er dehydriert auf hoher See trieb, bevor er auf Stormsay an Land gespült wurde.


    Danke für die Informationen. Es ist wirklich interessant hier über das Buch hinaus noch mehr zu erfahren.


    Die "Vater - Tochter- Sache" wird mir aber insgesammt etwas zu kurz abgehandelt... Es scheint für keinen der beiden so wirkllich wichtig zu sein


    Stimmt. Da hätte ich mir doch auch noch etwas mehr gewünscht. Immerhin ist Amy ja auch zur Hälfte ein Buchcharakter und könnte sich darüber doch mit ihrem Vater austauschen.

    Also ich muss ehrlich sagen, ich bin von dem Ende begeistert. Will als der Bösewicht (auch, wenn er unter dem Einfluss der Prinzessin stand), war so unvorhersehbar und überraschend, dass ich es einfach nur genial finde. Auch sein Ende fand ich sehr passend. Ich mag es, wenn Bücher nicht immer so Friede-Freude-Eierkuchen enden :) Ich finde, Du hast das wirklich gut gelöst, Mechthild.


    Dass das kleine Mädchen die Prinzessin sein könnte, hab ich nach dem letzten Abschnitt schon etwas geahnt, aber wie das Ganze dann zusammenhängt konnte ich mir noch nicht recht ausmalen. Ich finds jedenfalls super, wenn man sich bei Geschichten in wilden Spekulationen verirrt und doch nicht auf die Lösung kommt. Das hat dieses Buch für mich auf jeden Fall sehr spannend gemacht.


    Schade finde ich allerdings auch, dass das Lektorat so viel gekürzt hat. Ich frage mich auch immer noch, was es denn mit Brock auf sich hatte. Wieso wusste er, dass Will Sherlock getötet hat? Wo kam er her? Was ist seine Geschichte? Auch die Hochzeit von Alexis und Desmond hätte ich gerne noch mitgekriegt und auch Amys Schicksal als Halbliterarische Figur war mir zu kurz angerissen. Es bleiben irgendwie noch sehr viele Fragen offen, was ich doch etwas schade finde.


    Betsy zu verdächtigen war gar nicht mal so falsch. Was heckt diese nur mit Großmutter Mairead aus? Eigentlich müssten sich die zwei doch gar nicht mögen? Sehr mysteriös...


    Ja, ich frag mich auch schon die ganze Zeit was die beiden wohl aushecken.



    Das kleine, abgerissene Mädchen hat mich sehr neugierig gemacht. Ob sie eine Buchfigur ist oder vielleicht eine heimliche Buchspringerin? Woher hat sie nur den Papierfetzen vom Manuskript der verlorenen Geschichte? Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass sie das Manuskript geklaut hat.


    Ob das Mädchen wohl auch aus dem verbrannten Manuskript stammt und jetzt versucht durch die Fetzen wieder zurück in ihr Märchen zu gelangen?



    Hach das Knistern zwischen Amy und Will hat mir gut gefallen und endlich küssen sich die beiden dann auch, doch die Idylle hält nicht lange an. Glaskugeln mit den Ideen aus den Geschichten unter Wills Sofa. Ist er der Dieb? Oder hat der Dieb sie versteckt um von sich abzulenken? Ich bin gerade total verwirrt und möchte eigentlich nicht, dass Will der Böse ist, denn dann hätte er vielleicht auch Sherlock getötet... :o


    Will als der Bösewicht? Das wär so überraschend und ungewöhnlich, dass es mir schon wieder gefallen würde ;D



    Schön, es klappt, Will und Amy kommen sich näher. Ich bin beglückt und selbstverständlich davon überzeugt, dass die Kugeln mit den geklauten Buchgegenständen ganz sicher nicht auf Wills Mist gewachsen sind. Das war doch ganz sicher jemand anders, ich würde ja vermuten das kleine Kind, dass da ganz sicher die Prinzessin aus dem verbrannten Buch sein wird und vielleicht ist gar die Prinzessin auch das Ungeheuer. Der Einzige, der das genau wissen kann, ist eigentlich Desmond. Warum fragt den eigentlich niemand? Das denke ich schon die ganze Zeit und immer mehr und schüttle nur den Kopf.


    Ja, das denke ich mir auch schon die ganze Zeit und hab es auch schon mal geschrieben: Wieso kann Desmond nicht mehr über das Märchen, aus dem er stammt erzählen?



    Brock lässt mich ratlos zurück. Ein sehr rätselhafter Charakter. Irgendwas ist mit ihm, aber dumm ist er auf keinen Fall. Er hat eine sehr scharfe Beobachtungsgabe und wird sicherlich bei der Klärung des Falls noch mithelfen.


    Brock finde ich auch sehr interessant. Woher hat er nur die Idee mit dem Dolch und was hat es mit dem Bild auf sich, as er gemalt hat? Er wurde ja an den Strand gespült, also woher kommt er wirklich? bin echt gespannt, was es mit ihm auf sich hat.


    Ich finde es jedenfalls super, dass ich, obwohl ich jetzt zum letzten "Abschnitt" komme noch immer keine Ahnung habe, wohin das Ganze führen wird. Wirklich sehr gut gelungen, liebe Mechthild.


    Den größten Schreck hat mir Mechthild eigentlich damit bereitet, dass sie Sherlock Holmes sterben lässt, man war ich geschockt. :o


    Das wusste ich ja leider schon aus dem Klappentext, also der Innenseite des Buchumschlags :(



    Übrigens muss ich da mal eine Vermutung äußern: Kann es sein, dass die Märchenfetzen zwischen den einzelnen Kapiteln die verbrannte Geschichte ist, aus der Desmond, Glenn und Clyde stammen?


    Ja, das denke ich auch. Ich weiß nur noch nicht so ganz genau, wie das dann alles zusammenpassen soll.



    Tja und dann sagt mir mein Bauchgefühl, dass sich Werther unglücklich in Amy zu verlieben beginnt. Seht ihr das auch so?


    Das hab ich auch sofort gedacht, als die Szene mit der Rose kam. Aber für mich gehört Amy irgendwie zu Will, auch wenn man davon noch nicht so wirklich viel sieht.



    Das Wichtigste zuerst: Amy erwischt ihre Mutter mit Desmond und es kommt raus, dass dieser blutjunge Typ ihr Vater ist! Als literarische Figur kann er ja nicht altern. Ich hatte ja schon gedacht, dass Amy das Kind einer Figur ist und bin fast ein bisschen enttäuscht, weil ich was Spektakuläreres erwartet hätte: Mr. Darcy, Aragorn oder Hamlet - jemanden mit einem "Namen" eben!


    Ich hätte auch auf etwas "Größeres" spekuliert, aber wer weiß, welch wichtige Rolle Desmon in seiner Geschichte gespielt hat. Er scheint ja der Ritter gewesen zu sein, der in diesen kurzen Absätzen vor den Geschichten erwähnt wird. Ich frage mich ja eher, wenn die Buchspringer 3 Leute aus dem Märchen retten konnten, wieso können sie dann das Märchen nicht aus deren Erinnerungen rekonstruieren?



    Ich hätte übrigens auch mal eine Frage an euch: Findet ihr es bisher eigentlich gut oder überflüssig, dass es auch kurze Szenen aus Wills Perspektive gibt?


    Ich war anfangs etwas verwirrt, als sich plötzlich die Perspektive geändert hat und auch die Erzählform, denn bei Amys Sicht wird ja in der Ich-Form erzählt, bei Wills aber in der 3. Person, aber ich mag diese Perspektivwechsel. Sie geben dem Buch noch einmal eine andere Sichtweise.



    Das Ungeheuer stiehlt also die Ideen der Bücher und zerstört somit die Geschichten komplett. Was möchte er damit erreichen? Wahllose Zerstörung? Braucht er die Ideen auch noch für etwas anderes? Vielleicht will er ja auch seine eigene Geschichte erschaffen, die er dann eben für seine Zwecke aufbauen und leiten kann.


    Ich bin schon die ganze Zeit am überlegen, wer wohl dahinter stecken könnte. Ich hab ja den Verdacht, dass es jemand ist, mit dem man so gar nicht rechnet ;) Auf jeden Fall kommt dadurch jede Menge Spannung in die Geschichte. Aaaah, ich will endlich wissen, was da los ist :D


    Und schön langsam hab ich auch den Verdacht, dass es jemand auf Amy abgesehen haben könnte. Zuerst das vergiftete Törtchen und jetzt der fallende Stein ... vielleicht weiß jemand ja, dass Amy nur zur Hälfte ein Mensch ist ... Ach, ich muss auch ganz schnell weiterlesen, um mehr zu erfahren ... :)

    An der Stelle war ich von Alexis Reaktion auch etwas enttäuscht. Klar, hat sie momentan Probleme. Und anscheinend hat sie in Anna Karenina schlimmes erlebt. Aber eigentlich wäre es an ihr, Amy über die Gefahren der Buchspringens aufzuklären und auch für ihre Gefühle ein offenes Ohr zu haben. Ich bin mir aber sicher, dass sich dies noch ändert.


    Ich glaube, da steckt auf jeden Fall noch mehr dahinter und ich hoffe, dass man bald auch erfährt, warum Alexis sich von ihrer Familie und der Buchspringerei abgewandt hat.



    Viel erstaunlicher als Alexis fehlende Reaktion fand ich die doch eher dürftige Vorbereitung auf Amys ersten Sprung. Da wird sie mit dem Buch an die Sprungstelle gelegt und man sagt ihr nur, dass sie fürs Zurückspringen wieder an den Landepunkt zurückkehren muss. Kein Wort darüber, wie sie sich in einem Buch verhalten soll, was sie tun und lassen soll - learning by doing ;D


    Oh ja, da war ich auch erstaunt drüber. "Hier ist das Buch und jetzt mach mal" :P Also ich an Amys Stelle wär wahrscheinlich vor Sorge, ich könnte etwas falsch machen total druchgedreht!

    Zitat repariert

    So, heute fand ich auch endlich Zeit, mich ins Abenteuer "Buchspringer" zu stürzen. Ich freu mich sehr, dass ich dabei sein darf und hab mir Eure Beiträge auch gleich ganz interessiert durchgelesen und schön, dass Du diese Leserunde begleitest, Mechthild.


    Den Prolog fand ich ganz gut gelungen. Sherlock Holmes ist verschwunden, das erzeugt sofort Spannung. Schade nur, dass in der Innenseite des Buches schon etwas viel über Sherlocks Verschwinden ausgeplaudert wird, so dass für mich leider schon ein Teil der Spannung weggenommen wurde.



    Die Lage der Bibliothek ist echt gut ausgesucht, allerdings müsste doch tief unter der Erde Feuchtigkeit herrschen, was für Bücher ja auch alles andere als gut ist.


    Ich dachte auch gleich so: Oh nein, die armen Bücher, so tief unter der Erde in einer feuchten Höhle. :D



    Die Abschnitte in der anderen Schrift, die ein Märchen beschreiben und von einem Ungeheuer erzählen, konnte ich erst gar nicht zu ordnen. Mittlerweile glaube ich, dass das Ungeheuer hinter Sherlocks verschwinden und den ungewöhnlichen Ereignissen in den Büchern stecken könnte. Ich bin gespannt...
    Amy scheint ja ziemlich begabt zu sein, wenn sie wirklich aus ihrem Bett in die Bücher reisen kann, was ja angeblich unmöglich ist. Da frage ich mich doch mal, wer wohl ihr Vater ist. Es würde mich nicht wundern, wenn er ebenfalls ein Buchspringer ist und deshalb ihre Gabe besonders stark.


    Ich finde diese Märchen-Abschnitte total schön und denke auch, dass es in dem Märchen um das Ungeheuer geht, dass für Verwirrung in der Buchwelt sorgt.
    Ob Amys Vater wohl einer vom Macalister-Clan ist? Dann hätte sie quasi das Gen doppelt geerbt und es ist vielleicht deswegen so stark? Und Amys Mutter ist ja auch geflohen, als sie merkte, dass sie schwanger ist. Vielleicht ja auch, weil die Lennox und die Macalisters sich ja eigentlich nicht so gut verstehen. Ich hoffe, das erfährt man noch, bin nämlich total neugierig deswegen.



    Ich bin nicht ganz überzeugt, von dem was Alexis und Amy da tun... Diese "Flucht" aus Bochum, die kommt mir schon sehr krass vor.
    Klar ist es schlimm, verlassen zu verden und noch schlimmer, in der Schule gemobbt zu werden - oben ohne Fotos mag ja keiner von sich rumgehen sehen !!


    Aber deswegen flurchtartig Schule, Wohnung, Land verlassen ?


    Auch das Alexis dann ausgerechnet zu ihrer Mutter flüchtet finde ich seltsam... Wie sehr in Not muß man sein, um dorthin zu gehen von wo man mit 17 geflüchtet ist und von den Menschen dort ja auch gar nichts mehr wissen möchte !?!?


    Da Amy ja Ferien hat, kann ich schon verstehen, dass sie nach diesem Stress erst einmal Ruhe und weg wollen. Allerdings versteh ich auch nicht so ganz, dass sie ausgerechnet in Alexis Heimat reisen, wo Alexis doch von dort geflohen ist und jahrelang keinen Kontakt mehr hatte.



    Auch das Alexis sich jetzt so dagegen wehrt, das ihre Tochter das Familiengeheimnis kennenlernt... Mal im Ernst: was hat sie denn erwartet !?
    Noch dazu wo sie die Liebe ihrer Tochter zu Büchern kennt, hat sie wirklich erwartet, Amy würde "dankend ablehnen" !?!


    Ich bin auch der Meinung, dass es Alexis klar gewesen sein müsste, dass Amy das Familiengeheimnis erfährt, wenn sie auf die Insel fahren, zumal sich ja dort auch alles um die Buchspringer zu drehen scheint.


    Etwas lachen musste ich, als ich mir vorstellte, wie sich Amy den Reader aufs Gesicht gelegt hat, das sah sicher total lustig aus :P


    Insgesamt muss ich sagen, bin ich momentan noch nicht so ganz überzeugt von der Geschichte. Die Idee mit den Buchspringern finde ich jedoch sehr schön und ich bin gespannt, welches Monster hinter all den Geschehnissen in der Buchwelt steckt.

    So, meine Rezension ist jetzt auch endlich online:


    Inhalt:
    „Ihr Leben könnte gegensätzlicher nicht sein: Der junge Adelige Valentin wächst im Prunk und im Luxus der Wolkentürme auf, von Kindesbeinen an dazu erzogen, einmal seinen Vater, den mächtigen Panarchen, zu beerben. Elster ist ein Kind der Schluchten – groß geworden in den endlosen Wäldern und seit ihrer Geburt dazu verpflichtet Frondienste zu leisten und den Türmen zu dienen.
    Was bewegt Om, das allwissende Prinzip und Oberhaupt der Schluchter, und den Panarchen, den Herrscher der Türme, dazu, ausgerechnet diese beiden gemeinsam auf eine riskante Mission zu schicken?
    Zumal das Schicksal ihrer beider Völker vom erfolgreichen Ausgang dieser Aufgabe abhängt …“
    (Quelle: http://www.bloomoon-verlag.de/…2/queen_of_clouds-130374/)


    Valentin ist in den Türmen aufgewachsen und soll als Sohn des Panarchen dessen Nachfolger werden. Dadurch genießt er natürlich alle Privilegien, die ein Adeliger in den Wolkentürmen nur haben kann.


    Ganz anders Elster, die zum Volk der Schluchter gehört und deren Leben von Entbehrungen gekennzeichnet ist.


    Doch dann verändert eine Prophezeiung das Leben der beiden und sie werden auf eine gefährliche Reise geschickt, eine Reise, die das Leben, der Schluchter und Türmer für immer verändern soll … .


    Meine Meinung:


    Sobald man das Buch beginnt, wird man in die Geschichte hineingezogen und findet bei Elster wieder, deren Leben voller Entbehrungen ist. Gemeinsam mit ihrem Freund Ingido unterhält sie sich in einer Geheimsprache, die auch so im Buch abgedruckt wird, was mich sofort fasziniert hat.


    Elster war mir sofort sympathisch. Obwohl sie ein schweres Leben hat, macht sie das Beste daraus und denkt gar nicht daran, alle Ungerechtigkeiten einfach so hinzunehmen. Sie hat eine Familie, die schon viel erleiden musste und von vielen Verlusten gekennzeichnet, aber auch voller Liebe ist.


    Danach springt man in Valentins Leben und erfährt, wie die Türme aufgebaut sind und wie sich das Leben dort gestaltet.
    Valentin war mir anfangs etwas zu überheblich. Er nimmt seine Privilegien einfach als gegeben hin und denkt gar nicht daran, was die Schluchter alles entbehren müssen, damit er in seinem Luxus leben kann. Im Gegensatz zu Elster hat er zwar ein Leben in einem warmen Heim, mit fließendem Wasser, Essen so viel er möchte und eine Ausbildung von der Elster nur träumen kann, dafür erfuhr er jedoch nie die Liebe, die man in den Familien der Schluchter findet.


    Es war sehr interessant, diese beiden Gegensätze zu lesen und mitzuerleben, wie ungerecht die Gesellschaft der Wolkentürme aufgebaut ist. Außerdem merkt man von Beginn an, wie sich die Situation aufheizt und sich der Konflikt immer weiter ausbreitet. Es ist der Autorin Susanne Gerdom wirklich sehr gut gelungen diesen schwelenden Konflikt darzustellen und dem Leser damit einen leichten Schauder voller gespannter Erwartung über den Rücken zu jagen.


    Die Welt, die Susanne Gerdom geschaffen hat, ist wirklich sehr gut durchdacht. Alles hat seinen Sinn und die Gesellschaft wird dem Leser detailgetreu erklärt, so dass man sich ein genaues Bild der Geschehnisse machen kann und doch lässt einem die Autorin genügend Platz für eigene Interpretationen und Spekulationen. Bis zum Ende weiß man zwar alles über die Türmer und Schluchter, jedoch nicht über die Welt, in der sie leben.


    Sehr gut gefällt mir an diesem Buch außerdem, dass es voller Rätsel ist. Susanne Gerdom liefert ihren Lesern immer nur kleine Häppchen. Viele Personen haben ein zweites Gesicht, eine zweite Identität, die man anfangs überhaupt nicht erwartet, die Geschichte nimmt plötzlich eine ganz andere Wendung, man weiß nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist, was hinter der geheimnisvollen Prophezeiung und der damit verbundenen Reise wirklich steckt und wer welche Motive hat. Es war total spannend, immer neue Geheimnisse aufzudecken und wilde Spekulationen anzustellen. Doch selbst am Ende hat die Autorin noch nicht für jedes Rätsel eine Lösung, so dass ich stark auf eine Fortsetzung hoffe, die mir noch die ein oder andere Antwort auf meine offenen Fragen liefern wird.

    Der Schreibstil von Susanne Gerdom war dabei sehr ausschweifend und detailreich, teilweise sogar poetisch, was meiner Meinung nach sehr gut zu diesem Weltentwurf und der Geschichte passte und dieses Buch zusätzlich zu einem besonderen Lesevergnügen macht.


    Fazit:
    Dieses Buch ist wirklich ein besonderes Erlebnis. Die Welt der Türmer und Schluchter hat mich sofort fasziniert und obwohl die Autorin Susanne Gerdom uns mit vielen wichtigen Details versorgt, lässt sie dem Leser doch auch viel Spielraum für eigene Interpretationen. Der Schreibstil ist ausschweifend und teilweise sogar richtig poetisch, was sehr gut zum Setting dieses Buches passt und mit seinen ganzen Rätseln, Geheimnissen und unvorhersehbaren Wendungen wird die Spannung bis ins Unendliche gesteigert, so dass man erst am Ende des Buches aus dieser faszinierenden Welt wieder auftaucht. Ich hoffe wirklich sehr, dass wir bald mehr von der „Queen of Clouds“ zu lesen bekommen.


    Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

    Veröffentlicht habe ich die Rezension auf:


    Meinem Blog: http://suechtignachbuechern.bl…sion-queen-of-clouds.html
    Auf Amazon.de
    Auf lovelybooks.de
    Auf wasliestdu.de
    Auf buechereule.de
    Auf buecher.de
    Auf thalia.de
    Auf leser-welt-forum.de


    Die Leserunde:
    Vielen Dank, dass ich teilnehmen durfte. Es hat mir total viel Spaß gemacht und ein dickes Dankeschön auch an Susanne. Ich finde es wirklich toll, dass Du Dir die Zeit genommen und die Leserunde begleitet hast. Mich hast Du auf jeden Fall total begeistert mit Deinem Buch und ich hab mir schon ein anderes Werk von Dir bestellt ;)


    Jetzt wo ich die Hinweis zum Titel lese...ein klitzekleiner Kritikpunkt meinerseits: ich finde den Klappentext auf dem Buchrücken nicht soooo gelungen. Das Buch bietet einfach so viel mehr und ist vielschichtiger, als dass man es einfach auf die Beziehung Melania / Panarch kürzen könnte / sollte.


    Ich glaub, bei dem Buch ist es aber auch schwierig einen passenden Klappentext zu finden, denn es passiert einfach soooo viel. Neugierig macht der Text auf der Rückseite auf jeden Fall finde ich :)


    Aber wir hatten recht: Zach ist der Ewige König und Mond ist Zero! Valentin war seiner Mutter doch nicht so egal, sie hat Vorkehrungen getroffen, damit er sich während des Aufstands außerhalb des Turmes aufhält. Den Proreta entsprechend zu platzieren, war raffiniert von Mond.


    Also ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir das Mond nicht wirklich sympathischer macht. Meiner Meinung nach hat sie die Rebellion trotzdem über ihren Sohn gestellt. Ob sie das Ganze besser machen wird, bezweifle ich stark. Sie ist meiner Meinung nach viel zu voller Hass und Rachegefühle. Sie will alles ganz anders machen und ich weiß nicht, ob es das besser macht ... . Bin gespannt, ob es eine Fortsetzung geben wird (was ich sehr hoffe) und wie sich das Ganze dann entwickeln wird.



    Daß Melania Laurenz nicht wirklich töten wollte, als sie sein Gemach stürmen, war mir klar; ich dachte mir gleich, daß sie ihn nur befreien will.


    Also ich hab mir das ehrlich gesagt nicht sofort gedacht, bin aber schon froh drüber. Die beiden lieben sich, wieso sollte es also kein Happy End für die beiden geben?! Beide haben Fehler gemacht ... .



    Der Aufenthalt im Turm Null unter der Erde war sehr schön beschrieben, ich hatte richtiges Kopfkino. Der Turm war also vor langer Zeit sehr wohl gut bewohnt gewesen, nur Zach als der Ewige König ist übrig geblieben. Ob die anderen Bewohner ebenfalls Wesen wie Zach waren? Was wohl zur Mißstimmung in den Maschinen des Turms geführt hat? Mir gefällt es, daß das nicht geklärt wird, auch nicht, was Zach genau ist (die Drähte lassen eher auf einen Maschinenmenschen schließen), so kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen. Und zum Verständnis dieses Buches ist das Wissen nicht nötig. Wo Zach wohl nun hin ist?


    Ich muss gestehen, ich hatte etwas Probleme mit diesem Teil der Geschichte und hab nicht so ganz verstanden, was da im Turm Null passiert ist. Woher kam die Missstimmung und wie hat Elster das geändert und warum ist damit das Kinderproblem gelöst. Was war Zach wirklich und wo ist er abgeblieben? Also ich muss sagen, ich hab es lieber, wenn alle Fragen restlos geklärt werden und mag so offene Ausgänge eigentlich nicht. Vielleicht gibt es noch mehr Infos in einem weiteren Teil :)



    Interessant finde ich, dass er weiße Haare mit einer schwarzen Strähne hat. Ist er damit nicht das Gegenstück zu Elster, mit ihren dunklen Haaren und der weißen Strähne? Schade dass wir nicht mehr erfahren haben, was sein Talent ist, außer sich manchmal zu verhalten wie ein Hornochse :D


    Oh ja, ich hätte auch wirklich gerne gewusst, worin Valentins Talent besteht. Wenn er das Gegenteil von Elster ist, kann er vielleicht Dissonanzen erzeugen :P Das würde jedenfalls zu dem Hornochsen-Verhalten passen :P


    Na, das schreit aber auf jeden Fall nach einer Fortsetzung würd ich sagen ;D


    Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und die Leserunde hat mich auch auf den ein oder anderen Gedanken gebracht, den ich so nicht gehabt hätte. Vielen Dank, dass ich mitmachen durfte, es hat mir auf jeden Fall total viel Spaß gemacht und ich diskutiere gerne noch weiter mit, auch wenn ich mit dem Buch schon durch bin.


    Also ist diese Frau tatsächlich Mond. Und ihrer Reaktion auf Valentin und sein Schicksal nach ist sie wohl auch seine Mutter, Lady Fabia.


    Ich denke auch, dass Mond Valentins Mutter ist. Sie hat sich schon sehr auffällig nach ihm erkundigt. Aber gerade deswegen verstehe ich nicht, dass sie ihn wirklich opfert. Das scheint sie doch sehr von Jett zu unterscheiden, die ja eigentlich wegen ihrem Kind das Ganze macht.



    Was ist da passiert bei der Rast, die sie gemacht haben? Hat Elster jetzt Indigo von seinem Liebeskummer geheilt oder ihr eigenes Inneres korrigiert, wodurch sie auf einmal mehr für ihn empfindet?


    Also ich hab das so verstanden, dass die beiden jetzt ein Paar sind. Wobei ich mir ja bei den Pärchen ganz andere Konstellationen gewünscht hätte ;) :D



    Jetzt ist Jett doch noch aufgeflogen. Ich fand es schon sehr krass, dass Laurenz sie der Inquisition übergeben hat und dann auch noch bei der Folter anwesend ist. Doch dann hat er Gott sei Dank endlich die Sache gestoppt, aber ich denke, das war einfach zu spät. Ich glaube nicht, dass eine Beziehung so etwas verkraften kann und finde es sehr konsequent von Jett zu gehen.


    Das fand ich wirklich sehr tragisch und traurig, denn eigentlich hat man ja gemerkt, dass sich beide ineinander verliebt haben. Aber ihre Vergangenheit lässt sie wohl einfach nicht zueinander finden. Aber noch gebe ich die Hoffnung für die beiden nicht auf. Es muss doch wenigstens eines meiner Wunschpärchen in diesem Buch geben :P



    Wir sind bei den Hinweisen auf Valentins Haare davon ausgegangen, dass in den Türmen keine Kinder mit weißen Haaren geboren werden. Aber wenn er der Sohn des Panarchen und einer Frau aus den Schluchten ist, warum sollte er dann nicht nach seiner Mutter kommen? Das Erwachen der Gabe passiert in den Türmen nicht und durch das Färben der Haare ist es nie jemandem aufgefallen, selbst Valentin selbst hatte seine echte Haarfarbe gründlich verdrängt.


    Ich finde es auch sehr interessant, dass Valentin ebenfalls eine Fähigkeit haben soll und bin schon gespannt, welche das sein wird.



    Zach wird immer mysteriöser: welche Ziele verfolgt er? Wieso ist er der Schlüssel?


    Ja, das würde mich auch mal interessieren? Ist er etwa der Ewige König?


    Aaah, Wahnsinn, dieses Buch ist wirklich so was von unvorhersehbar und spannend bis zur letzten Seite ... ich hab nämlich immer noch keine Ahnung, wie sich das Ganze am Ende auflösen wird.


    Susanne, hattest Du schon die Frage beanwortet, ob es ein Einzelband ist oder eine Reihe? Oder hab ich das überlesen? Würd mich nämlich echt brennend interessieren ;D


    Mir kam heute Nacht noch eine verrückte Idee. Wir haben ja nun herausgefunden, dass Melania Jett ist. Was ist aber mit Wendel? Er ist doch genauso verschwunden wie sie. Was wäre also, wenn Alban Wendel ist? Oder wenn Wendel auch irgendwo bei den Nullern zu finden ist...


    Hm, das könnte natürlich gut möglich sein, aber ich hoffe es ehrlich gesagt nicht. Für mich wäre es irgendwie komisch, wenn Melania bzw. Jett noch verheiratet wäre ... ich hoffe ja irgendwie, dass sie am Ende mit dem Panarchen zusammen sein kann, nachdem es eine Neuordnung gegeben hat und er nicht mehr der Panarch ist. Sie finden Amber und leben glücklich und zufrieden als kleine Familie :D


    Wer hat nun tatsächlich Rufus getötet. Zach wäre eigentlich sehr offensichtlich, also würde ich den mal ausklammern. Vielleicht Alban? Er wirkt immer so, als wenn ihn alles nichts angehen würde, aber ich glaube genauso wie Valentin, dass er irgendetwas verbirgt. Vom Bauch her würde ich die Vermutung wagen, dass vielleicht er Valentins Vater ist... .


    Ich denke auch, dass Alban Rufus getötet hat, weiß aber irgendwie noch nicht, warum. Das mit dem Vater hatte ich auch kurz gedacht, aber dann hatte ich eher den Verdacht, dass Alban mit den Nullern unter einer Decke steckt. Auf jeden Fall weiß er mehr, als er zugibt.


    Ich finde es richtig klasse, wie Susanne uns immer nur kleine Häppchen liefert, so dass man in wilde Spekulationen gerät. Hoffentlich klärt sich am Ende alles auf. Ich bin auf jeden Fall total gespannt, wie sich am Ende alles auflöst.



    Melanias Treffen mit Zero fand ich sehr gewagt von ihr. Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass der alte Mann Zero ist. Ich denke eher, es ist die Frau, die so von sich ablenken will.


    Also ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der alte Mann der Kopf der Revolution sein soll. Der kann doch gar nichts mehr organisieren. Vielleicht ist er nur der offizielle Zero, aber in wirklich stecken da sicher andere dahinter. Ich hoffe nur, Melania hat sich nicht unnötig in Gefahr gebracht, ich mag die junge Frau und wünsche ihr wirklich ein Happy End.



    Ich finde Valentins Reaktion aber klasse. Er weiß, dass er fälschlich beschuldigt wird und will nicht weglaufen und sich damit erst recht verdächtig machen.


    Mir wäre es lieber gewesen, wenn die Gruppe zusammengeblieben wäre. Ich finde es schade, dass sie sich trennen.



    Eigentlich wollte ich keine Vermutungen mehr aufstellen, aber ich denke mir, Valentin hat auch gemerkt das zwischen Melania und Winter eine Verwandtschaft besteht.


    Das kam mir auch so vor ... .


    Ich bin wirklich total gespannt, wie es weitergeht.



    [size=6pt]Zitat repariert, Spatzi[/size]

    Entschuldigt bitte, dass ich jetzt ein paar Tage nicht hier war, aber ich hatte einen fiesen Migräneanfall und konnte leider absolut nicht lesen. In der Zwischenzeit habt Ihr ja echt viel geschrieben ... puh, da ist es richtig schwer, mitzuhalten. Aber ich werde es mal versuchen.



    So, in diesem Abschnitt wird nun endgültig klar, dass Melania Jett ist.


    Das find ich ja mal eine klasse Entwicklung und hätte ich am Anfang und ohne diese Leserunde eigentlich nie vermutet. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass sie schon Gefühle für den Panarchen entwickelt hat und auch die Entwicklung, dass jetzt Valentin des Verrates bezichtigt wird, scheint ihr nicht wirklich zu gefallen. Ich bin gespannt, ob sie nicht doch noch die Seiten wechselt. Natürlich hat der Panarch bzw. die Gesetze in den Türmen ihr das Kind genommen, aber wenn sich die Regierung in den Türmen ändern würde, hätte sie vielleicht keinen Grund mehr für ihre Rache.



    Ein wenig gewundert hat mich, dass sie das Päckchen von ihrem Mittelsmann einfach so auf den Schreibtisch geschmuggelt hat, ohne einen näheren Blick zu riskieren.


    Stimmt, das hat mich auch gewundert und ich wär auch viel zu neugierig dafür gewesen ;D



    Elster hingegen hält sich an den Steuermann, der sie auch bei Rufus Attentat gerade noch retten kann. Wie hat er das gemacht? Wenn ich irgendwo kopfüber runterhänge, bekomme ich wahrscheinlich nicht mal mich selbst allein wieder hoch, geschweige denn, dass ich eine weitere Person mit hochziehe. Vielleicht verbessern die Mechaniker ja auch ein paar Funktionen ihrer Körper?


    Den Steuermann finde ich auch immer interessanter. Ich hab ja irgendwie auch das Gefühl, dass er besondere Fähigkeiten hat.



    Elsters Gabe zeigt sich nun zum ersten Mal deutlich in der Öffentlichkeit. Sie kann Misstöne in Geräten (und in Menschen?) weit über das normale menschliche Gehör hinaus wahrnehmen.


    So also kann die Gabe von Elster nützlich sein ;) Interessant!!



    Leona vergnügt sich unterdessen mit Alban.


    Das hätte ich wirklich nicht gedacht und irgendwie passt das für mich auch nicht so wirklich ... bin gespannt, wie sich das entwickelt.



    Ich frage mich inzwischen, ob das mit Alban und Leona tatsächlich stimmt, oder ob es nur Valentin eifersüchtig machen soll?


    Ich dachte ja zuerst, sie würde das nur machen, um herauszufinden, was Alban wirklich verbirgt, aber wenn das wirklich schon 1 Jahr geht ... hm, ich weiß auch nicht.


    Die Verbindung von Valentin und Winter hätte ich auch nicht erwartet und ich weiß auch noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Eigentlich hab ich ja damit gerechnet, dass Valentin und Elster zusammenfinden würden. Aber ok, der Steuermann und Elster gefallen mir zusammen auch sehr gut.



    Den Angriff von Rufus fand ich absolut hinterhältig. Aber das passt ja zu ihm. Es wundert mich, dass Elster und Zach niemanden gesagt haben, was passiert ist. Vermutlich gehen sie davon aus, dass ein Angriff auf eine Schluchterin wohl kaum so geahndet wird wie ein Angriff auf einen Türmer. Doch ich denke, für Zach ist die Sache nicht vom Tisch und er wird sich Rufus noch kaufen.


    Rufus taucht ja wirklich selten auf, aber wenn, macht er nur Ärger. Ich frag mich immer noch, wie er auf das Schiff kam und was er wirklich plant.


    Überrascht hat mich, dass die Reisegruppe so groß wird.


    Ja, das hat mich auch überrascht. Eigentlich dachte ich auch, dass nur Elster und Indigo mitfahren und dann eben Valentin und Leona. Dass auch Winter, der Steuermann, Alban Cosimo und vor allem Rufus noch dabei sein werden fand ich auch echt spannend. Da gibt es bestimmt einigen Trubel ;D



    Apropos Melania - die will also den Panarchen töten.


    Man konnte ja irgendwie schon erahnen, dass Melania irgendetwas im Schilde führt, aber ich weiß auch noch nicht so recht, was sie antreibt. Wenn Eure Vermutungen stimmen und Melania eigentlich Jett ist, dann könnte ich natürlich schon verstehen, wenn sie den Panarch töten würde. Allerdings denke ich nicht, dass das in der momentanen Situation irgendetwas ändern würde. Dann führt eben sein Nachfolger (bzw. einer seiner Söhne) die Türme wie gewohnt weiter. Um irgendetwas zu verändern muss Valentin wohl erst einmal alles aus einem anderen Blickwinkel betrachten und dann etwas verändern wollen.


    Sehr spannend finde ich auch die Sache mit Turm Null. Was hat es damit wirklich auf sich und hat das Attentat, das auf Valentin verübt wurde damit etwas zu tun? Von den beiden Mördern wurde er ja von den Nullern begrüßt, also vielleicht gibt es da einen Zusammenhang.


    Da die beiden Gruppen ja alle beiden einen anderen Auftrag haben, kann es ja nur spannend werden ;)