Beiträge von dodo

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    Nun Kalid weiß was mit ihm geschieht. Warum sagt er nichts? Will er solange wie möglich für die beiden da sein? Aber das wäre auch möglich mit einer Vorwarnung. Er ist doch ein Mann von Ehre. Das Verheimlichen finde ich ziemlich schlimm.


    Ich denke, dass er genau das vorhat: so lange wie möglich für Kira und seine Herrin da zu sein. Was auch der Grund ist, warum er seinen Zustand verheimlicht: er weiß, dass die Prinzessin ihn dann sofort aus seinem Dienst entlassen muss. Wahrscheinlich glaubt/hofft er, dass er seine Wandlung solange im Griff hat, bis er die Prinzessin in Sicherheit gebracht hat.



    Das fand ich allerdings auch mutig, wenn nicht sogar hoch leichtsinnig, denn er setzt ja sich selbst und seine Männer aufs Spiel. Und wenn plötzlich eine ganze Wachmannschaft verschwindet, wird das mit Sicherheit kein leicht zu besiegender Gegner sein. Wer weiß, welches Dunkel da unten lauert.
    :aaa: :wegrenn:


    Genau deswegen ist die Untersuchung der Ereignisse unbedingt notwendig. Ich kann seine Entscheidung verstehen, auch wenn ich wie alle anderen eine Höllenangst davor hätte, was sich da im Brunnen herumtreibt.


    Ich fand es überraschend, dass wir von Lorymars weiterer Reise vom Moorwald bis Skaradag so garnichts mitbekommen haben. Plötzlich war er einfach da und ist natürlich gleich ins Bordell gestolpert.


    Für mich war das passend. Die Szene im Moorwald war spannend und gefährlich genug, um die Reise eindeutig nicht als Kinderspaziergang erscheinen zu lassen. Mehr davon hätte aber leicht ins Herr-der-Ringe-mäßige abrutschen können.



    Da muss ich zustimmen. Ich denke wir werden einen schrecklichen Cliffhanger erleben am Ende des Buches, es sind immerhin nur mehr 2 Abschnitte :o Ich denke es wird damit enden, dass Lorry und Jenya sich auf die Suche nach den anderen Helden machen, vielleicht gemeinsam mit den beiden Sängern ;)


    Ich fürchte wie du und Dani auch, dass es zu einem ordentlichen Cliffhanger kommen wird und für meinen persönlichen Geschmack zu viele Fragen offen bleiben. Allerdings glaube ich nicht, dass beide Sänger in den weiteren Bänden noch eine Rolle spielen. Dafür gibt es zu viele Hinweise, dass es für Rayan eng werden wird:


    [list type=decimal]
    [li]Er hat damals von einem fahrenden Sänger dessen Leier geschenkt bekommen, kurz bevor dieser starb[/li]
    [li]Er selbst hat Bray entdeckt und bildet diese nun aus[/li]
    [li]Er schenkt ihr spontan die Münze der Unsichtbaren, die im späteren Verlauf sicher noch eine Rolle spielt[/li]
    [li]Er ist in die Hände der Exekutoren gefallen und wird nicht nur wegen seiner "Scharlatanerie" gesucht, sondern auch weil er anscheinend einen Exekutor ermordet hat[/li]
    [/list]


    mit dem Unterschied, dass sie Ketzerei als das Vorhandensein von Religion verstehen, nicht umgekehrt. Und in der Tat sind sie Ankläger, Richter und Vollstrecker in Personalunion, was die Bezeichnung erklärt. Archetyp des literarischen Inquisitors ist für mich übrigens Bernard Gui aus "Der Name der Rose".


    Dieser Twist, dass jegliche Religion als Ketzerei empfunden wird, hat mir übrigens sehr gut gefallen. Wenn es in Romanen zu Inquisitoren nachempfundenen Figuren kommt, wird immer irgendein wahrer Glaube verteidigt, hier geht es um reinen unverfälschten Atheismus. Wobei man natürlich darüber streiten kann, ob Atheismus nicht auch eine Form von Glaube ist, denn beweisen kann man weder das eine noch das andere.


    Übrigens dachte ich, dass Thorgon in seiner Radikalität Heinrich Institoris nachempfunden ist. Wahrscheinlich, weil ich erst kurz vorher ein Sachbuch zum Thema Hexenverfolgung gelesen habe, indem ihm natürlich auch viel Raum gewidmet war.


    Ich bin da ganz offen für neue Figuren-Entwicklung... glaube aber erst daran, wenn ich es lese ;D


    Geht mir eigentlich genauso. Allerdings macht mir Spekulieren sehr viel Spaß und noch mehr Spaß macht es mir, wenn ich daneben liege. Denn wenn eine Handlung zu offensichtlich ist, dann wird mir auch einmal schnell langweilig. Hier findet sich bis jetzt die richtige Mischung, mal liege ich richtig und dann auch wieder nicht. So soll es für mich idealerweise sein.


    Hm, findest du? Ich muss gestehen, so ein Leibwächter hat für mich eher Statistenrolle. Bei dem jungen Krieger war ja meine erste Assoziation anfangs Nawyd und zu der Meinung tendiere ich immer noch bzw. wieder. Vorausgesetzt, es ist ein neuer junger Krieger und er ist in der Geschichte überhaupt schon aufgetaucht ;)


    Ihr habt recht, ich habe mir das noch einmal überlegt und bin auch der Überzeugung, mich verrannt zu haben. Als ich vom Eid der beiden Leibwächter gelesen habe, war ich anfangs von meiner Theorie überzeugt - wahrscheinlich weil ich einen der noch nicht offensichtlichen Helden unbedingt identifizieren wollte. :D


    Mit den Morwölfen und Kalid, wetten? ;-)


    Ich glaube auch, dass Kalid noch eine große Bedeutung für die Geschichte hat. Auf ihn passt doch "Ein Krieger, jung mit blankem Schwert und einem Eid geschworen" wie die Faust auf das Auge.


    Oder er entpuppt sich als "Urok gar, ein Unhold, aus fernem Totem Land;", wobei ich jetzt nicht weiß, ob schon erklärt wurde, wer oder was Uroks sind. Ich kann mich nicht daran erinnern. Verwandelt Kalid sich in einen Morwolf, was ja durch die Verletzung zu befürchten steht, könnte er mit dem Unhold gemeint sein.



    Rayan... ich gehe wieder ein wenig weg von der These der Tochter. Es wäre auch zu offentsichtlich. Es genügt auch vollkommmen, dass sie vielleicht der Grund ist, warum es ihn nach Skaradag zog.


    Mittlerweile glaube ich auch, dass sich die beiden voneinander wegen ihrer Gabe angezogen fühlen und nicht weil sie miteinander verwandt sind. Es gefällt mir aber, dass hier keine künstliche Liebesgeschichte konstruiert wird.


    Genau ;)


    Ich glaube sowohl Vanheim und auch Brückstadt sind irgendwie so "Zwischenländer" mitten am/im Abyss. Vor allem von Vanheim wissen wir ja, dass es mitten in der Kluft liegt und somit zwischen den beiden Welt-Teilen. Ich habe zwar die Karte gerade nicht vor mir (bin in der Arbeit ;)), aber ich habe gelesen, dass sie genau im Vanfall liegt und damit mitten in der Schlucht. Vielleicht kann man das auf so einer Karte schwierig darstellen, bin hier leider kein Experte.


    Ich dachte, Vanheim liegt auf der anderen Seite der Schlucht. Noch bin ich verwirrt, aber vielleicht habe ich ja irgendwann den erleuchtenden Moment und der Knopf löst sich. :nachdenk:


    Ich sehe das gar nicht so als Schwäche bzw. Schwachstelle :) Er würde wohl keinen Finger rühren, wenn man "Jennara" exekutieren wollte. Ich denke das ist wirklich nur der "Link" zwischen den Gestalten und evtl. auch um zu zeigen, dass der Großexecutor auch nur ein Mensch ist. :D


    Außerdem gibt es Raum für eine zufällige Begegnung zwischen Rayan und dem Groß-Exekutor, ohne dass diese an den Haaren herbei gezogen wirkt.



    Interessant stelle ich mir die Stadt auf der Klippe des Abgrundes vor und den Preis, den die Bewohner zu zahlen haben.


    Mich verwirren Vanheim und Brückstadt bezüglich ihrer geografischen Lage. Vanheim liegt nordwestlich des Abyss (zumindest ist es auf der Karte zu verzeichnet), Brückstadt damit südöstlich. Jetzt haben aber ostragische Truppen Vanheim besetzt und Gunryk und seine Leute beobachten Vanheim von der anderen Seite des Abyss. Gunryk wiederum stammt aus Norya und Vanheim ist auf Noryas Gebiet eingezeichnet. Ist da ein Fehler oder habe ich einfach einen Knoten im Hirn und denke zu kompliziert?


    Ist Bray auch eine Seherin? Oder liegt das an dem Instrument?


    Rhea hat schon in einem anderen Abschnitt vermutet, dass die beiden verwandschaftlich verbunden sein könnten. Rayan fühlt sich zu Bray hingezogen, hat aber nachweislich keine sexuellen Gefühle für sie (und umgekehrt). Sie könnte also wirklich seine Tochter sein und die Gabe geerbt haben. Immerhin war er schon früher einmal in der Stadt und es ist nicht anzunehmen, dass er wie ein Mönch gelebt hat. Die Anziehungskraft zwischen den beiden kann sich natürlich auch rein darauf beschränken, dass sie ihre Ähnlichkeit unbewusst erkennen. Dass die Visionen durch das Instrument hervor gerufen werden, glaube ich eher nicht. Für mich ist es wahrscheinlicher, dass durch das gleichzeitige Spielen und Singen sehr einfach einen Trance-ähnlichen Zustand hervorgerufen werden kann, der wiederum das Empfangen von Visionen begünstigt.


    Doch, auf die Bordellbetreiberin tippe ich. Denn bei ihr wurden die anscheinend astari-typischen spitzen Ohren erwähnt bzw. angedeutet. Und irgendwie finde ich es spannend, in ihrem Zusammenhang mit dem Wort "unschuldig" zu spielen ;)


    Ich tippe ebenfalls auf die Bordellbetreiberin. Wie Rhea schon schrieb, muss "unschuldig" nicht mit "jungfräulich" (im Sinne von nicht mit Sexualität behaftet) gleichgesetzt werden. Es reicht, wenn die Bordellbetreiberin in wahrsten Sinne des Wortes "frei von Schuld" ist, also noch niemals jemand absichtlich oder auch nur unabsichtlich geschadet hat.



    Bei wem seid ihr alle momentan am liebsten dabei? Rayan, Lorymar oder unserem düsteren Großexekutor?


    Den Großexekutor lese ich am wenigsten gerne, zum Glück kommt er ja auch weniger drin vor.


    Die Passagen mit Thorgon finde ich sehr gelungen. Ohne Frage sind sie grausam, zeigen aber gleichzeitig auf, in welcher Welt die teilweise noch zu enthüllenden Helden bestehen werden müssen. Es gibt keinen übermächtigen Bösewicht von außen, wie beispielsweise im HdR, sondern das Übel kommt von innen, von den Menschen selbst. Xusra und Thorgon sind nur Beispiele dafür.



    Lorymar ist mir etwas unsympathisch geworden, als er die Bitte ablehnte, der hübschen Prinzessin die Sprache der Westrier beizubringen. Na er wird schon seine Gründe haben.


    Noch weiß man nicht, was Lorymars Ziele überhaupt sind. Wir gehen davon aus, dass er aufgrund Rayans Lied einer der gesuchten Helden sein kann, aber erstens ist das noch nicht sicher und zweites bedeutet es nicht automatisch, dass ein Held fehlerfrei sein muss. Lorymar kann sich noch immer als einer der Bösewichter der Serie entpuppen (was ich aber selbst auch nicht wirklich glaube, um ehrlich zu sein). Lorymar ist für mich derzeit deswegen zu faszinierend, weil er genügend Raum zu spekulieren gibt. Man weiß noch nicht, warum er nach Altashar ins Exil ging und eigentlich nicht vorhatte, nach Westray zurück zu kehren. Mir sind auch seine Gründe für die nun notwendige Rückkehr nicht klar. Quälen in diese Träume wegen einer tatsächlichen Schuld, die er begleichen muss? Oder gibt es einen anderen Grund sowohl für die Träume als auch die Rückkehr?


    Aber zurück zu Lorymars Ablehnung, der Prinzessin die Sprache beizubringen: ich vermute, er möchte sich nicht mit ihr befreunden. Das könnte aber passieren, wenn er durch den Unterricht zwangsläufig mehr Zeit mit ihr verbringt.


    Dennoch ist mir immer noch ein Rätsel, was er mit alldem bezweckt. Zu welcher Frau will er und was erhofft er sich von ihr? Was bedeuten seine Träume?


    Das interessiert mich auch brennend. Lorymar ist derzeit der für mich faszinierenste Charakter in dem Buch. Er hat keinen Skrupel, einen Plan auszuhecken, der einigen Menschen den Tod bringt. Gleichzeitig drückt er sich davor, der Ausführung beizuwohnen oder sogar daran beteiligt zu sein und beruhigt seine Schuldgefühle damit, dass er ja schließlich selbst niemanden ermordet habe.


    Die Prinzessin wird auch interessanter. Sie ist nicht das weiche, nachgiebige Pflänzchen, als das sie am Anfang gewirkt hat, sondern besitzt Rückgrat und steht für ihre Meinung ein. Hoffentlich darf sie im Laufe der Handlung eine aktivere Rolle spielen und wird nicht zum bloßen schönen Aufputz reduziert.




    Gewagt, das Rayan unsere kleine Diebin offenbar anziehend findet. Der Altersunterschied ist doch ein wenig groß.


    Rheas Ansatz gefällt mir, dass Rayan väterliches und nicht sexuelles Interesse an Bray haben könnte. Erstens ist mir der Altersunterschied zu groß und zweitens wäre eine Romanze zwischen den beiden einfach zu "Es-muss-noch-eine-Liebesgeschichte-geben-also-wird-schnell-eine-gebastelt"-mäßig.

    Rhea: Boshaft ist für mich jemand, der Böses tut, mit der Absicht jemanden zu schaden und gleichzeitig weiß, dass seine Handlung moralisch verwerflich ist. Thorgon fällt in meinen Augen in eine andere Kategorie: seine Handlungen sind abscheulich und verabscheuungswürdig, aber er handelt mit der absoluten Gewissheit, das Richtige zu tun. Was für mich um einiges schlimmer ist, als wenn er aus reiner "Boshaftigkeit" handelte.


    Die Szene im Turm von Morwa ist so Klischee mäßig, dass ich meine Hand dafür verwettet hätte, dass der Überbringer des Wissens dafür bestraft statt belohnt wird. Warum sind alle Bösewichter immer so eindeutig böse und auch noch dumm? Eigentlich würde eine solche Handlungsweise ja dazu führen, dass ihnen niemand mehr etwas sagt. Aber warum sind auf der anderen Seite die Bürger, die die Boshaftigkeit kennen ebenso dumm, sich freiwillig in die Höhle des Monsters zu begeben und gierig zu sein? Jedesmal das selbe. Sie sollten mal ein paar Fantasybücher lesen :)


    Ich empfand sie einem Verhör durch die Inquistion gut nachempfunden. Die Exekutoren sind offensichtlich die Inquisitoren von Astray. Wer in der Neuzeit mit der Inquisition in Berührung kam, hat das auch in den seltensten Fällen unbeschadet überstanden. Thorgon ist in meinen Augen auch weniger boshaft als fanatisch und machtbesessen. Er geht über Leichen und ist gleichzeitig noch davon überzeugt, das Richtige zu tun.

    Derzeit fesselt mich der Part um Lorymar und den Geschwistern etwas mehr, als der Handlungsstrang um Rayan. Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass ich eine gewisse Affinität zu den Erzählungen um "Tausend und eine Nacht" habe und mich daher tief in den dem Orient nachempfundenen Teil des Romans versenken kann.


    Besonders Lorymar hat es mir angetan. Dass bei ihm "Der kleine Muck" von Hauff teilweise Pate stand, wurde ja schon im ersten Abschnitt besprochen. Ich musste übrigens auch sofort an den Muck denken. Immerhin war das als Kind meine Lieblings-Hörspiel-Kassette, die ich (zum Leidwesen meiner Eltern) auswendig konnte. Er erinnert mich aber nicht nur optisch an den Muck. Wie er hat der Muck sein Schicksal selbst in die Hand genommen und mit Witz und Verstand letztendlich sein Glück gemacht.


    Die Geschwister sind bis jetzt wiederum typisch für 1001 Nacht. Nawyd ist zwar heißblütig, aber genauso wie Nyasha dem Schicksal ergeben. Alles ist vorgegeben, man kann dem nicht erinnern. Wenn Hilfe kommt, dann kommt sie von außen. In ihrem Fall kommt sie durch Lorymar. Ich bin schon gespannt, wie sie genau fliehen wollen und ob ihre Flucht glücken wird.

    Der Prolog ist perfekt. Er hat mich sofort in die Geschichte katapultiert und Lust auf mehr gemacht. Die Darstellung eines mittelalterlichten Things war in meinen Augen gut getroffen. Die erdrückende Atmosphäre war spürbar, die bei der Verhandlung zu Ikeróns vermeintlichen "Untaten" herrschte.


    Seine Verurteilung und die darauffolgende Steinigung hat mich nicht verwundert. Die Leute hatten Angst vor ihm. Sie vertrieben nicht einen Jungen, der bis vor kurzem in ihrer Mitte gelebt hatte, sondern ein gefährliches Wesen, einen Hexer oder Zauberer oder was auch immer sie ihm unterstellten zu sein. Dass er ihnen bis jetzt geholfen hat, ist nebensächlich. Er hat offensichtlich große Macht. Die Gefahr ist groß, dass er sie gegen sie einsetzt oder vielleicht schon gegen sie eingesetzt hat. Es wird doch einen Grund geben, warum die Obrigkeit gegen Menschen wie ihn vorgeht. Ab gesehen davon, dass es für sie sehr gefährlich sein kann, wenn sie ihn decken. Wenn ihm die Exekutoren auf die Schliche kommen, könnte es sein, dass auch andere im Dorf verdächtigt werden, dieselbe Gabe zu haben. Im Prolog war kein Raum für nüchternes Denken. Das Dorf war panisch und hat auf dieser Ebene agiert.


    Der Verdacht, dass Rayan und Ikerón dieselbe Figur sind, liegt nahe. So sicher, wie andere hier, bin ich mir darüber aber nicht. Das Ende des Prologs könnte nämlich auch Ikeróns Tod beschreiben. Er und Rayan hätten dann einfach nur ihre visionäre Gabe gemeinsam. Der Prolog würde dem Leser dann "nur" einen ersten Einblick in die neue Welt geben und aufdecken, wie gefährlich es in ihr für Leute mit Vorahnungen und anderen paranormalen Fähigkeiten sein kann.