Beiträge von SABO

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    Je länger Sylvia die Wahrheit verschweigt, desto schwieriger wird sie es mit den Leuten haben, die sie angelogen hat, das kann sie nur zurechtbiegen, indem sie den Kauf verhindert. Aber, ob der hübsche Gärtner dann noch etwas von ihr will, ist eine andere Sache, das könnte kompliziert werden.

    "Ich muss dir etwas sagen"

    Wie kam er eigentlich nach diesem Satz auf die Idee, sie zu küssen, was in der Richtung sollte sie schon nach ein paar Stunden einem Fremden gestehen können?

    Da war wohl der Wunsch Vater des Gedanken..

    (Oder wissen alle schon Bescheid?)

    Warum wissen die Einwohner schon darüber? Die Zeit dazu war eigentlich zu knapp, Holger müsste bei seinem Besuch diesen Engländer schon dabei gehabt haben..

    Ich wette, Holger hat gleich gewusst, wem er Sylvias Erbe verkaufen kann, als Makler mit Ruf, ist weder seine Idee noch seine Kontakte ungewöhnlich.

    Ich kann also Holger eigentlich nichts vorwerfen, er hat sie wie eine Kundin behandelt und den dicksten "Fisch" an Land gezogen, sie hat alles ihm überlassen.


    Man könnte auch sagen, es war ein beiderseitiges Missverständnis, jeder hat vom anderen etwas aus Eheerfahrungsjahren angenommen und so gehandelt.

    Sie hat ihm vertraut und er hat gedacht, sie hat sich noch nie für Blumen oder derartiges interessiert, also weg damit. Er dachte wohl eine Lüge kürzt das Ganze ab.. Da steht dann wohl gutgemeinte Lüge gegen Desinteresse. Die beiden leben schon lange aneinander vorbei.

    Wobei ich mich frage, warum Holger so nervös ist, hat er etwa fehlinvestiert?


    Für Sylvia wäre das doch eine Drehung um 180°, das merkt schon daran, wie sehr sie an Luxus gewöhnt ist, ihn vermisst. Ja, dann sucht sie sich einfach das beste Hotel in der Stadt, nimmt die teuerste Suite und bezahlt noch einmal so viel an Klamotten und nebenbei nimmt sie eine hohe Konventionalstrafe in Kauf..einfach so..

    Irgendwie ist sie es gewöhnt viel Geld auszugeben. Holger hat schon Recht indem er sagt: "Leute wie wir, brauchen immer viel Geld." Das Sylvia sagt, "was sollen wir denn mit all den vielen Geld anstellen?", finde ich ein bissl unglaubwürdig.

    Caren

    Zu deinem Kommentar von dem Mitspracherecht aus Abschnitt 1, ich hatte dir ausversehen zuviel geantwortet, also habe ich die Antwort mit in den 2. Abschnitt genommen:



    Holger gibt ja dann zu, das er schon einen Käufer hat, dann lässt er raus, das er mit ihm einen Vorvertrag gemacht hat..ich kann gar nicht glauben, dass das nicht schon unter Dach und Fach ist, wenn der Engländer scharf auf einen 12. Golfplatz ist, dann würde der nicht lange fackeln. 15 Mio sind ganz schön wenig, 10 x soviel wird ein Schuh daraus. Ich frage mich, wenn es noch nicht fix ist, woher wissen schon alle, wer die Insel kauft und was er damit macht, solange her ist das doch nicht.

    Aber wie Sylvia sagt, es ist Betrug, wenn es hart auf hart geht, könnte sie vor Gericht damit durchkommen, zu behaupten, das die Gärtnerei bankrott wäre, ist schon mehr als Übervorteilung. Er hat ja mit seiner Lüge, Sylvias Entscheidung den Besitz zu veräußern, dementsprechend beeinflusst..

    Ich weiß auch nicht, wie sie da wieder heraus kommt, sie ist ja selbst schuld, aber vielleicht findet sich ja doch noch ein Testament..

    Jeder findet in einem Buch so seine "Fußangeln", bei mir war es der Moment, als Sylvia dem Gemälde von Luzie gegenüberstand.

    Sylvia wundert sich, wie sehr sie der schönen Tante ähnlich sieht.

    Worauf hin ich mich frage, wieso sieht das Mael nicht? Na gut, er ist ein Mann, aber Solenn müsste dies auf den ersten Blick auffallen, den sie kannte auch die jüngere Version von Luzie. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie längst weiß, wer Sylvia ist und zusieht, wie sich das Ganze entwickelt. Ich glaube, sie weiß mehr über Sylvia, als diese selbst. Es gibt keinen Grund, die Insel ihrer Lebensgefährtin nicht zu hinterlassen, sie war krank und hatte dementsprechend Zeit.

    Der einzige denkbare Grund, wäre ein anderer Verwandtschaftsstatus.

    Luzie hat geheiratet, war schwanger, ließ oder musste das Kind zurücklassen, welches ihre Schwester adoptierte. Ihr Vater jagte sie wegen ihrer sexuellen Orientierung davon, das war der Skandal..

    (Ich hab noch bei mir gedacht..das war alles, sie hat kein Verbrechen begangen oder etwas Schlimmes angestellt..)

    Wie das jetzt allerdings mit dem Hochzeitsfoto zusammenpasst, auf dem sie sich entdeckt, wird man wohl noch erfahren..

    Dass der Eine die Post des Anderen öffnet, das kann ich nachvollziehen, sie geben sich zu Hause die Klinke in die Hand und sind oftmals tagelang an total unterschiedlichen Orten bzw. nicht sehr gut zu erreichen. Im Zeitalter von WhatsApp oder generell ziemlich einfachen Kommunikationsmöglichkeiten, finde ich es irgendwie total merkwürdig von Holger, dass er den Brief des Nachlassgerichts öffnet, ohne ein Wort zu sagen in die Bretagne fährt und sich das Erbe seiner Frau anschaut um es dann möglichst schnell möglichst gewinnbringend an den Mann zu bringen. Für mich war das etwas grenzüberschreitend und ich verstehe nicht, wie Sylvia da so gelassen bleiben kann.

    Das hat mich dann doch auch im Namen von Sylvia geärgert, auch, dass sie so "lala" darauf reagierte. Ich habe auch gedacht, dass Holger seine Grenzen großzügiger abgesteckt hat, als er es Sylvia zugesteht oder sie es verlangen würde.

    Schon, das sie ihm nicht sagt, das sie praktisch heimlich 4 Wochen wegfährt, spricht dafür. Eigentlich ein seltsames Verhalten, denn es kann ja immer was passieren..

    Holger schätze ich als knallharten Typen ein, der für ein gutes Geschäft über Leichen geht. Als er sich das Erbe angeschaut hat, hatte er bestimmt Dollarzeichen in den Augen. Und Silvia vertraut ihm blind, unterschreibt alles, was er verlangt. Wenn das mal kein Fehler war.... Rein rechtlich hat sie keine Chance mehr, die Insel zu behalten. Und dass Holger sie ihr ohne Weiteres „zurückgibt“, glaube ich nicht.

    Das ist treffend, nur dass bei all diesem blinden Vertrauen ihr Gespür versagt, ist schon ein Ding, so eine perfekte Geschäftsfrau kann sie also nicht sein, sie handelt in der Hinsicht, wie ein kleines Dummchen, wenn sie es wäre, würde sie Geschäft von Ehe trennen und in all den Jahren auch mal ihren Mann mit anderen Augen gesehen haben, wie du sagtest, ein Kotzbrocken, das kann sie doch nicht kalt gelassen haben oder nicht ein bissl misstrauisch..Liege ich da so falsch?


    Ich hab mir auch überlegt, ob die Verkaufsrechte mit Besitz gleichzusetzen sind, wie sie da wieder rauskommt, es sei denn es gibt noch eine Klausel, das sie das Erbe nicht veräußern dürfe, oder erst ein Jahr darauf gelebt hat, oder ganz einfach, dass es nicht übertragbar sei..

    Hallo liebe Tabea, liebe Leserunde!

    :blume:

    Das Buch sieht toll aus und die Klappenbroschur ist eine kleine Überraschung, wenn man sie aufklappt, Kamelienarten und ihre Artenbezeichnungen finden sich darunter. Sehr liebevolles Gestalten nenne ich das.

    Die Kamelien erinnern mich in ihrer Pracht an meine Pfingstrosen und Dahlien, besonders die "Kammellia japonica - Eastern Morn".

    :blume:
    Auf dem Buch steht ja: Kopfkino-Edition, deswegen..

    Gibt es diese Insel wirklich oder eine ähnliche? Ist ja lustig, dass die Insel mehrere Stunden am Tag nicht auf normalem Wege zu erreichen ist..tja, dieses Naturphänomen, was man Ebbe und Flut nennt, sorgt für den Zufall, das Sylvia auch die Nacht dort verbringen muss. (Ich kann gar nicht glauben, dass es kein Warnschild an der Brücke gibt.) Der Boxter ist irgendwie kein so gutes Reiseauto, zumindest nicht, wenn man sie geniessen will, das heißt langsam fahren und sich nicht auf 260 PS konzentrieren zu müssen, Platz für Gepäck hat das gute Stück nicht viel, oder?

    Ich glaube, ich hätte mir einen kleineren SUV ausgesucht..auch wegen dem "blöden Gefühl", das Sylvia hatte, als sie gen Gärtnerei fuhr.

    :blume:

    Ich habe erst zum Ende des ersten Abschnitts in das Buch gefunden, zuviel Geschäft, die beiden müssten sich doch super ergänzen, eine Unternehmensberaterin und ein Immobilienhai, sie sind wohlhabend und er kann nicht genug bekommen, er nutzt jede Gelegenheit aus.

    Ich habe versucht mich nicht über sein aggressives und ihr passives Verhalten ärgern zu lassen, er bestimmt gerne über Köpfe weg und sie denkt sich, er wird schon wissen was er tut.

    So ein Erbe ist ja viel länger als 1 Woche gültig, gut er hat sich gedacht, da steht Notar drauf, aber er hätte sie auch anrufen können und sie hätte selbst entscheiden können, ich wette er, läßt sich da in gar nichts rein reden. Im Klappentext steht, dass sie sich die Insel ansieht und er schon Verkaufsverhandlungen macht, was mich annehmen ließ, das er es ohne ihr Wissen tut, doch dann kommt raus, dass sie ihm bereits eine Berechtigung gab..sie müsste ihren Mann doch kennen.

    Was mich aber wirklich verwirrte, war der Kommentar von Vero, ihrer besten Freundin und Sylvia dachte, sie höre sich an, wie ihr Mann.. Hmmm..läuft da was? Ist ja nicht das erste Mal, egal ob Roman oder richtiges Leben, das die beste Freundin oder bester Freund einen "familiereren" Status erlangt, als erwünscht..Es hörte sich auch ein klein wenig nach Kontrollanruf an..naja..ich mag Gespenter sehen.. ;-)

    Er kommt mir auch nicht wie ein treuer Roman-Ehemann vor.

    :blume:

    Als Sylvia auf die Insel fährt, fing für mich der Roman richtig an. Zuerst habe ich gedacht, ach wie schön, kleine Abschnitte, doch dann war es mir plötzlich zu eng..aber ich habe brav erst heute weitergelesen.

    :blume:
    Liebe Grüße, SABO

    :blume:

    Also freut euch schon mal auf das nagelneue Forum

    Ach du Schreck..:spaceinvader::o Und ich hab gehofft ich hätte noch ein paar Wochen "Gnadenfrist", ich finde mich hier überhaupt nicht zurecht, welche Einstellungen ich haben muss, weiß ich auch nicht, gibt es kein "Theme for Dummies"?

    Die Sache mit den Benachrichtigungen, ich hab es mir wiederholt angesehen und weiß teilweise gar nicht was es bedeuten soll.

    Was für Einstellungen sind also wichtig, welche brauche ich nicht?

    Zur bestmöglichsten und schnellsten Orientierung waren für mich immer wichtig:

    Wo ich zuletzt war und meine Lesezeichen und das auf einem Blick, mit einem Klick. Am besten einfach, deswegen liebe ich auch die neue Zitierfunktion. Die Rechtschreibüberprüfung im Browser (Fox) habe ich nicht gefunden.


    Das neue Forum ist toll, aber ich werde eine Weile brauchen.. Liebe Grüße, SABO

    Hier jetzt mein Farben-Fazit:

    Ich habe jetzt hin und her probiert und bin jetzt glaube ich, doch bei "Standart" gelandet, das "Blau-Weiß" müsste "Blau-Grau" sein, aber ohne die orange-rote Schrift.

    Aber es kommt noch schlimmer:

    Die Umrandungen der Titel im Profil sind ausgesprochen grell, besonders das Pink und schlimmer das Gelb, es sticht wie ein Messer in mein Auge, ich habe mich jetzt schon an die roten "Balken" gewöhnt, aber von Gelb und Pink bekomme ich Augenmigräne. Bitte liebe Suse kannst du es nicht in ein kontrastarmes Grün oder die Farbe für die "Nicht-Admins" sein lassen? Der tolle Name reicht doch oder kann ich das selbst einstellen? Ich hab jetzt auf der einen Seite die roten Balken auf der anderen die farbigen Titel, meine Augen springen hin und her.

    Liebe Grüße, SABO

    Hallo Suse,

    Erst mal Danke, dass du ins immer auf den neuesten Stand bringst.

    Feedback:

    Ich hab erst mal alle 4 Einstellungen ausprobiert, ob ich die roten dicken Balken zu umgehen kann, bin also jetzt auf "Wolt Lab Suite".

    Es ist zwar immer noch etwas hell für mich, aber das obige Blau ist genial. :-* Da fühle ich mich gleich zuhause, meine WZ-Wände haben die gleiche schöne Farbe..

    :-)

    Mein Problem ist also wie immer, das Rot, die Balken sind bei den anderen Einstellungen so fett, dass ich alles andere kaum wahrnehme.

    Jetzt habe ich nur noch ein Problem, nämlich die rote Schrift, sie ist zu rot um angenehm lesbar zu sein und zu hell um sie zu lesen, es verschwimmt mit der Hintergrundfarbe. Für meine Augen ist das fast so schlimm wie orange (eigentlich sieht es bei mir orange aus) oder gar gelb. (Das habe ich nur beim Lesen.)

    Ich habe zB gerade die Smileys gesucht und erst jetzt gesehen, dass es da schon steht.

    Diese Art von ROT ginge beim Lesen, die Signalwürfel sind zu verschmerzen, die muss ich ja nicht lesen, aber sie haben zu viel Kontrast.
    Gut, dass ich schwarz zum Schreiben auswählen kann, das eingestellte Blau ist zwar schön, hat aber nicht genug Kontrast.


    P.S. Wenn ich die Einzige mit Augenproblemen bin, ist da natürlich nichts zu machen, für die Helligkeit hätte ich eine grüne Sonnenbrille anzubieten, aber das rot/orange ist dann immer noch sehr schwierig. Als wir bei "Lieraturschock" das neue Design hatten, habe ich mich, nachdem ich alle ausprobiert habe, wieder auf das "Core-Theme" gemogelt. Es gibt kein entspannteres Lesen und damit auch überschauen.

    Oh, ich liebe die Standard-Smileys - sie hüpfen nicht. :spaceinvader:


    Überhaupt hatte ich ja mit meinem Laptop ein Geschwindigkeitsproblem, obwohl ich eine gute "Rate" habe, jetzt fällt das gar nicht mehr auf, das ist grandios, ich werde mal vergleichen wie es heute abend ist.

    Die Vorschau (auch die Smileys) als "Pop-Up" ist cool..oder wie nennt es sich hier?


    Liebe Grüße und danke für deine Mühe, SABO :blume:<3








    Vielen Dank für dieses wunderschöne Buch, danke dem Forum und dem Goldmann-Verlag und natürlich der tollen Leserunde und ganz besonders an Nicole, die sich so viel Mühe für uns gegeben hat, liebe Grüße, SABO
    :bussi:


    Nicole C. Vosseler - Die Farben der Erinnerung


    New York/ Florenz
    Als Gemma 4 Jahre alt war, verliert sie in einer einzigen Nacht ihr Zuhause und ihre Eltern. Die Brandursache blieb wegen fehlenden Verdachts ungeklärt, die italienischen Behörden legten den Fall ad acta.
    30 Jahre später:
    New York City, der Pool der "Stadtneurotiker" lässt Gemmas Trauma nicht verhungern und ein Psychiater füttert ihre Neurosen. Wie perfekt für einen Woody Allen, doch das Drama reicht weit über die Stadtgrenzen hinaus und ist so tief und unergründlich wie der East-River.
    Gemmas Leben muss in geregelten Bahnen verlaufen und sprüht nicht gerade soziale Funken, ihre Beziehungschronik nicht erwähnenswert. So pendelt sie zwischen zwei sicheren Rückzugsorten, ihrer Wohnung und ihrem Arbeitsplatz, einer großen Bibliothek, der Publik Library. Ein Schild aus Stille und Frieden. Doch gibt es das?


    Eines Tages bekommt Gemma seltsame E-Mails, es sind Gedichte.


    "Ihr Herz war - wie soll ich´s sagen - zu leicht zu erfreuen,
    zu leicht beeindruckt;
    sie liebte, worauf ihr Auge fiel
    und ihr Blick schweifte weit umher."


    Der Name des Absenders ist ihr wohlbekannt, sie selbst hat ihn vor 30 Jahren abgelegt. Da muss sich jemand einen sehr schlechten Scherz erlauben, ist es doch der Name ihre toten Vaters.
    Nachdem Gemma die Replik eines uralten Perlenohrrings in ihrer Post findet, kontaktiert sie einen Literatur-Professor in Oxford.
    Es muss ewas mit ihrer Vergangenheit zu tun haben. Ihre Neugier und nie gestillte Sehnsucht nach Familie, wiegt noch mehr, als die Panik, die eine gute Bekannte ist. Sie nimmt all ihren Mut zusammen, und nimmt den nächsten Flug nach London. In Professor Ryland-Bancroft spiegeln sich verwandte Ängste, die beiden verstehen einander nach wenigen Worten.
    Die Dichter-Zeilen entstammen der "Last Duchess" von Robert Browning, welcher ein bekannter Poet der viktorianischen Epoche war. Ein Gemälde der "Dame in Grün", der ungeküssten Braut aus dem 16.Jahrhundert inspirierte ihn dazu.
    Von besagter Dame geht eine surreale Faszination aus, sie ist der rote Faden, ist Seele und Gewissen des Romans.
    Lucrezia ist für mich der Ausgangs- und Angelpunkt, die Brücke zwischen den Welten, ihr Geist befeuert das Buch und es lenkt seine Leser. Es ist, als hätte sie immer gewusst, dass ihr eines Tages Gerechtigkeit widerfährt. (Als das Buch zu Ende war, die Hand die letzte Seite umschlug, da war es gleich einem letzten Atemzug.)


    Zwei Fremde gehen auf eine atemberaubende Spurensuche, die bis zu den Medici und ins viktorianische Zeitalter führt. Sie bereisen Europa und Amerika, nicht ahnend das sie verfolgt werden.


    Gemmas Psyche ist wie ein verlassener Bahnhof, die Abteile verstaubt, die Geleise ins Nichts führend. Doch die geheimnisvolle Post ändert alles und Gemma wächst über sich hinaus.Auch Sisley hat zu kämpfen, denn der Professor fühlt sich außerhalb der altehrwürdigen College-Mauern höchst unwohl. Die Begegnung der beiden Phobiker ist schicksalsträchtig und liefert humorvolle Szenen. (Siehe, die zwei gebuchten Einzelzimmer, die sich als ein Doppelzimmer herausstellen..)


    Ein kleiner Stein wird zum großen Fels. Es ist zum Mitfiebern und man wünscht den Gefährten viel Erfolg und ein gutes "Schuhwerk": Die beiden sind wie Ritter, denen der Panzer, der sie schützen soll, im Weg ist. Es ist ein wunderbares Leseerlebnis, wie die "Rüstung" von Tag zu Tag leichter wird.


    Spannend wie ein Krimi, gefühlvoll wie ein Liebesroman und poetisch wie ein klassisches Drama. Dieser Roman wurde mit viel Liebe zum Detail geschrieben,
    gut recherchiert und fiktioniert.
    Mit Herzblut geschrieben - weitergereicht an Leser - die noch träumen und schwelgen können.
    Nicole Vosseler steht für genussvolles Lesen.


    5/5 :blume:


    https://literaturschock.de/lit…scussions/review?id=13193
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    https://wasliestdu.de/rezension/herzogin-der-farben
    https://www.lovelybooks.de/aut…1-w/rezension/1523946396/