Beiträge von mpeinkofer

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    Gadates, Astyragis & Co. sind dem alten Persien entsprungen, oft auch in leichter Abwandlung.
    Hilalayan ist der ostragischen Sprache entlehnt (die wiederum persische und arabische Elemente hat). Da "hila" auf Ostragisch "Mond" heißt, bedeutet es in Anspielung auf sein Aussehen schlicht "der Mondgesichtige".


    Wie war das denn nun genau mit der Leier? Hatte Rayan sie bei ihrem versuchten Diebstahl tatsächlich mit und ist sogar mit ihr durch den überfluteten Gang getaucht? Oder ist sie im Quartier geblieben? Und wie kommt es, dass er sie später im Käfig umhängen hat?


    Sie ist - wie Ihr ja schon festgestellt habt - sehr wichtig und gewissermaßen ein Teil von ihm, sie repräsentiert ja auch einen Teil seiner Vergangenheit. Er würde sich niemals davon trennen - außer, er sucht eine Erben dafür.


    Darf ich fragen, wie du auf die Namen kommst? Benutzt du Generatoren oder blätterst du wahllos auf Namensseiten bis dir einer ins Auge springt? Oder gibt es eine andere Methode? Oder gar keine?^^


    Habe gestern übrigens an den Namensschildern gesehen, dass mein Sohn einen Rayan mit in seinem Kindergarten hat! :)


    Hmmm, die Frage gibt mir zu denken ... hoffe nicht, dass die Namen im Roman nach Generator aussehen. Oder gar nach Methodenlosigkeit :o
    Nein, im Ernst - die richtigen Namen für die Figuren zu finden, gehört mit zum Schwierigsten, weil ich immer den Anspruch habe, dass die Namen in Klangfarbe und/oder Bedeutung etwas über die Figuren aussagen. Gerne bewege ich mich bei den Namen von Protagonisten, die gleichen Völkern angehören, in historischen Kontext - Zwerge erhalten z.B. gerne merowingische Namen von mir, weil ich finde, dass diese sehr schön passen, während die Namen der Astari eher dem klassischen Griechenland entlehnt sind. Die Namen der Helden entstammen verschiedenen Inspirationsquellen, sie habe ich im Lauf der Zeit ganz allmählich zusammengesammelt - die Legenden von Astray gehen mir bereits seit einer ganze Weile im Kopf herum. Man hat ja immer ein Notizbuch dabei für den Fall, dass einen eine gute Idee (oder ein Name) überfällt ...


    Hm... dann wären sie aber doch eher Deisten, oder?


    Würde ich nicht so sagen - die Exekutoren verneinen im Grunde jede übergeordnete und mit der Vernunft nicht fassbare Ordnung. Nicht zuletzt deshalb, weil sie sich ihr dann logischerweise ja auch selbst unterwerfen müssten. Ob es sich nun um Monotheismus, Polytheismus, Wunderglauben oder nur die Konzeption eines waltenden Schicksals handelt, macht für die Exekutoren dabei keinen Unterschied.


    In der Oberstufe hatte einer meiner Mitschüler die Bibel mit wissenschaftlich plausiblen Erklärungen auseinander genommen. Klar kann man sie als Indizien abtun, weil man es zu 100% nicht belegen kann und ich würde auf jeden Fall von einem Glauben sprechen, was es aber nicht zu einer eigenen Religion erhebt.


    Absolut richtig. Niemand würde sagen: Atheismus ist eine Religion - dazu fehlen ja auch viele andere Merkmale. Aber genau das haben die Exekutoren getan. Auch deshalb, weil sie gar nicht argumentativ vorgehen (geschweige denn wissenschaftlich), sondern nach Dogmen: Es darf keine Magie geben, also gibt es sie auch nicht.

    Sag bitte am 1. Mai :D


    Nee, da muss ich leider enttäuschen ... Das Manuskript ist zwar fertig, aber Verlagsmühlen malen manchmal nicht so schnell wie Autoren schreiben - das Erscheinen ist für Frühjahr 2018 geplant, wohl wieder zur LBM.
    Muss allerdings dazusagen, dass ich nie voraussetze, dass man den Vorgängerband gelesen hat - ist alles so gemacht, dass man wieder gut in die Geschichte reinfindet. Versprochen.


    Heisst das auch, dass du jede Lesermeinung liest, soweit du die mitbekommst? Bei den vielen Buchblogs bekommt man sicherlich nicht alle Buchmeinungen mit, oder?


    Vielleicht sollte ich doch mal anfangen, auf Amazon zu bewerten. Bis jetzt fand ich meine Bewertungen zu unbedeutend.


    Nein, man bekommt sicher nicht alles mit, und manchmal muss man auch einfach den Deckel zumachen - nicht alle Rezensenten meinen es dem Autor und/oder dem Buch gut. Man lernt auch recht schnell, zwischen konstruktiver Kritik, die man als Profi vertragen muss, auch wenn sie mal nicht so positiv ausfällt, und hirnlosem Salbader zu unterscheiden. Viele Verlage beauftragen übrigens auch Pressedienste, die für die Autoren in regelmäßigen Abständen Dossiers mit Zeitungs- und Onlinerezensionen zusammenstellen.
    Und ja, bitte gerne auf amazon bewerten - da sind fundierte Meinungen oft in der Minderheit ...


    Wobei man natürlich darüber streiten kann, ob Atheismus nicht auch eine Form von Glaube ist, denn beweisen kann man weder das eine noch das andere.


    Das ist - exakt - der Gedanke, der hinter den Exekutoren steht. Atheisten führen oft Argumente ins Feld, die letztlich nur Indizien liefern, aber keine wissenschaftlich verifizierbaren Beweise, was ihren Standpunkt per se als Glaube definiert ... fand das einen spannenden Widerspruch.
    Wobei Thorgon innerhalb des Ordens nochmal eine Ausnahme bildet, denn eigentlich glaubt er ja an Magie ...


    Wenn ich die "reine" Leserunde betrachte, ist es einfach ein wenig schade, dass du, Michael, durch die LBM und allgemein für mein Empfinden etwas wenig dabei warst.


    Es ist blöd, dass niemand merkt, wenn ich Eure Posts lese - da müsste bei Euch ein grünes Lämpchen blinken oder so :-) Nein, ehrlich, ich habe alle Eure Posts gelesen und ggf. auch geantwortet oder kommentiert. Bei Spekulationen habe ich ganz bewusst nicht kommentiert - hätte hier ja auch nur sagen können, ob die Vermutungen richtig sind oder in die falsche Richtung laufen, und spoilern will man ja auch nicht ... Wie gesagt, Fragen immer gerne, bin auch die ganze Woche noch hier.


    Da ich gerade diesen "Spinner" mit der 1 Sterne Rezi auf Amazon gesehen habe. Wie gehst du mit solchen Rezensionen um? Bekommst du das überhaupt mit?


    Hier ist es ganz leicht, weil dieser spezielle Mensch - wie Du mit der Bezeichnung Spinner ja schon nahelegst - ganz offenbar andere Defizite hat, die er mit einer solchen Rezension zu kompensieren versucht. Kritik, die so pauschal und vernchtend ist, bleibt dann auch außen und prallt ab. Zumal, wenn es, wie in diesem Fall, auch einen Kommentar gibt, der für das Buch Partei ergreift. Ärgerlich ist lediglich, dass solche "Rezensionen" den Punktestand nach unten ziehen. Daher forderte ich inzwischen alle, denen ein Buch gefallen hat, auch auf, sich darüber gerne im Web oder speziell auf Amazon kundzutun.


    Andere Kritik, die fundiert ist, und bei der sich der Rezensent bemüht, seinen Standpunkt klar zu machen, kann man übrigens viel weniger leicht abtun - die regt durchaus zum Nachdenken an und wird auch gehört.