Beiträge von dion

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    JanaBabsi

    Himmel noch eins - die ist schon lange fertig und ich verplane es natürlich :o


    Sorry!!! Die Links reiche ich dann nach, wenn ich die Rezi entsprechend verteilt habe. Dieses Wetter macht mich bekloppt in der Birne.


    Rezi:

    Inhalt:

    Der Kochwettbewerb aus dem vergangenen Jahr hat viele schöne Dinge nach Maierhofen gebracht - unter anderem den Griechen Apostoles. Er und die Bäckerin Magdalena haben sich nicht gesucht, aber gefunden und verbringen nun ihr gemeinsames Leben in Maierhofen. Doch nach den ersten rosaroten Wochen und Monaten, schleicht sich nun der Alltag ein.

    Während Magdalena in ihrer Bäckerei wirbelt, bringt Apostoles ihren gut strukturierten Alltag ins Wanken. Überall liegen seine Sachen herum, die gemeinsamen Abende rauben ihr Schlafenszeit und das zerrt sehr an ihren Kräften. Als es dann alles zu viel ist gibt es Streit, ein Wort gibt das nächste und kurzerhand wirft sie ihre zweite große Liebe aus dem Haus. Dabei hat sie es doch gar nicht so gemeint.


    Und nicht nur bei den beiden schleicht sich Stress ein. Christine hat viel um die Ohren mit ihrem B&B und Reinhard sieht es nicht gern, dass sie sich immer mehr führ ihre Gäste aufopfert. Ganz so, wie sie es einst für ihren Ex-Mann und ihre Töchter gemacht habt. Dabei wollten sie doch ihre gemeinsame Zeit jetzt genießen.

    Auch Greta, Theresa und Rosi sind mit ihren Kräften langsam am Ende.


    In diese Stimmung kommt die ambitionierte Schriftstellerin Michelle auf der Suche nach Ruhe und Muse für ihren ersten Liebesroman. Ihre Beziehung zum ITler Jonas ist alles andere als romantisch, weshalb sie sich in der 'Casa Christine' eine Auszeit gönnt.

    Aber so ganz will das schreiben nicht klappen und so schaut sie sich im Ort um auf der Suche nach der zündenden Idee.


    Apostoles ist am Boden zerstört. Seine Liebe Magdalena hat ihn rausgeworfen. Liebt sie ihn denn etwa nicht mehr? Keiner ihrer Freunde glaubt daran, aber alle kennen Magdalenas Sturkopf.

    Er erinnert sich an ihren gemeinsamen Urlaub in Griechenland. Wenn es doch nur wieder so schön wäre wie am Stand bei ihrem Picknick.

    Und da kommt ihm die Idee! Ein Picknick. Nur für seine Magdalena und die Maierhofener, die sich für ihre Gäster immer so aufreiben. Nicht alle sind begeistert von seiner Idee, klingt es doch nach noch mehr Arbeit für die Bewohner des kleinen Örtchens. Aber Apostoles bleibt hartnäckig schließlich hat er nur eine Chance seine Magdalena zurück zu gewinnen.


    Meinung:

    'Spätsommerliebe' ist ein etwas kürzerer Roman und hat als Hauptaufgabe die Maierhofener wieder mit sich ins Reine zu bringen. Der Auslöser ist der Streit zwischen Magdalena und Apostoles der in meinen Augen zu sehr ausgedehnt wird. Sturheit ist natürlich ein Grund, aber in diesem Ausmaß grenzte es doch sehr an kindisches Verhalten. Mir ging es irgendwann sehr auf die Nerven und ich habe eher auf die Nebenhandlungen geschaut. Da haben wir die überarbeitete Christine mit ihrem B&B und Greta, die vor einem neuen Problem steht. Hier wollte ich unbedingt wissen, wie es endet und habe das Buch somit fix durchgelesen.


    Wer ein Freund von Rezepten in Büchern ist, wird hier wieder fündig. Im Anhang gibt es viele verschiedene Rezepte für eine ganze Palette an Speisen und Getränken. Für die nächste Party ist also gesorgt.

    Ob es in Maierhofen nach diesem Buch noch weiter geht? Wer weiß. Es gibt sicherlich noch viele Geschichten zu erzählen, aber jetzt brauche ich eine Pause =o)

    Jetzt mal was ganz anderes: Wie findet ihr eigentlich Michelle?

    Sie hat sich echt gemacht im Lauf der Geschichte. Anfangs war ich ein bisschen bestürzt, wie "passiv" sie ist, dass sie sich im Job und in ihrer Beziehung so viel gefallen lässt. Ihre etwas rosarote Vorstellung vom Autorinnen-Leben mal ganz außen vor gelassen ;-)

    Gut gefallen hat mir, dass sie bei Christine schnell merkt, dass diese sich zu viel auflastet, sich aber erstmal nicht direkt mit guten Ratschlägen aufdrängt, weil ihr das als Gast und Fremde ja eigentlich nicht zusteht. Aber in dem Moment, in dem Not am Mann ist, ist sie da und springt ein.

    Das unterschreibe ich mal genau so!

    Ich bin auch so eine Quasselstrippe. Ich MUSS reden und es macht mich fuchsig, wenn ich es nicht kann oder es abgeblockt wird. Und ich rede dann auch so lange, bis es gelöst ist oder man sich irgendwie einigen konnte. Alles andere macht mich krank =o/

    Vincent ist aber auch ein Held! In dem Moment, in dem er auch nur den Verdacht hatte, dass er vielleicht doch nicht zeugungsunfähig ist, hätte er ja mal was sagen können, und damit Greta eine Mitentscheidung lassen, ob sie so ein Risiko eingehen will oder ob sie doch lieber verhüten sollten. Letztlich entscheidet sie sich zwar für die Kinder und alles geht gut, aber...

    Also ich habe es auch so gelesen, dass er sich hat testen lassen, nachdem er gemerkt hat, wie es Greta geht. Er sagt ja, nachdem er im Bad über der Kloschüssel gehört hat, kamen ihm Zweifel und er ist zum Arzt. Aber schon da hätte er vielleicht mal mit ihr Reden können.

    Seinen Neffen Niki finde ich noch sehr viel anstrengender als Apostoles. Oh mein Gott, den hätte ich wahrscheinlich irgendwo angebunden .... bis nach dem Fest

    Mit seinem blinden Aktivismus hat er mich einfach nur genervt und ich glaube Apostoles war total überfordert mit ihm. :-D

    Ich musste sofort an den Barden bei Asterix & Oberlix denken. Einfach knebeln und am nächsten Baum aufhängen 8o


    Im Großen und Ganzen fand ich die Geschichte sehr dramatisch dargestellt und so fand ich auch den Satz 'Reden ist Silber, schweigen ist Gold' von Rosis Frau Mama nicht sehr passend. Im Gegenteil - Reden ist Gold! Man muss in einer Beziehung reden - immer. Klar, die Sachen sollen nicht totgequatscht werden, aber wenn die Leute sich mehr austauschen würden, würde es doch viele Probleme gar nicht erst geben. Man hat doch nichts davon, immer alles in sich reinzufressen und am Ende totunglücklich zu sein und der Partner hat keine Ahnung warum eigentlich.

    Ich muss gestehen - mit den griechischen Namen tue ich mich schwer beim Lesen. Aus Apostoles hat mein Kopf permanent Apostoteles gemacht .... :o

    Bei mir hieß er nur 'Apostel' *hüstel* Ich tue mich mit Namen generell schwer ...

    Michelle hat ja wahrlich einen "Traum-Job". Oh mein Gott, als ich die Beschreibung der Arbeitskluft gelesen habe, hatte ich schon genug. Ich kann mir vorstellen, wie ihr Arbeitsklima ist und wie sich ihr Chef benimmt. So einen Chef wie Josef Beuerle braucht kein Mensch. Die Aussage "Deine Schenkel waren auch schon mal schlanker, wenn ich das so sagen darf", hätte bei mir wahrscheinlich eine Anzeige wegen Körperverletzung zur Folge. So ein Spruch geht gar nicht und vom Chef gleich überhaupt nicht. Boah ... und dass der Herrenausstatter dann auch noch in die gleiche Kerbe schlägt mit seiner Aussage, dass Mädels ein Verfalldatum haben ... sexistischer geht ja schon gar nicht mehr. Hier würde ich ganz sicher nicht lange arbeiten. Freundin Heike ist auch nicht so ganz glücklich, Janice geht jedoch voll in ihrem Job auf, noch.

    Also da ist bei mir auch die Hutschnur hoch gegangen. Himmel noch eins, wie kann man sich denn sowas gefallen lassen. Die Outfits - okay, das kann man machen. Wenn es zum Ambiete passt, aber dann muss es auch zu den Angestellten passen. Wir erinnern uns sicher alle an Hooters, oder? Dort werden die Bedienungen nach einem bestimmten Schema ausgesucht und entsprechend gekleidet.
    Von mir dürfte der sich drei Takte anhören ...

    Zu Magdalena und Apostoles fällt mir nichts mehr ein. Wie kann man sich nur so anstellen. Alle beide! Wegen solcher Nichtigkeiten! Und keiner traut sich nun, den ersten Schritt zu machen und die Sache wieder einzurenken. Jetzt leben sie wochenlang in so einem Dorf nebeneinander her? Kaum zu fassen!

    *seufz* Ja, das hab ich auch gedacht. Klar können mal die Fetzen fliegen aber wegen so einer Mücke gleich den Elefanten rauszuholen ist doch sehr weit hergeholt. Wenn ich bedenke was ich meinem Mann schon alles an den Kopf geworfen habe - verbal natürlich ;)
    Und gerade weil Magdalena das ganze mit ihrer Tochter durch hat, wundert es mich, dass sie sich - sorry - so blöd anstellt.

    Ich wollte nicht ausdrücken, dass NERDs zu Staub zerfallen, wenn sie ins Sonnenlicht gehen.

    Aber für mich passt das mit Michelle und Jonas nicht, sie würde ihn wahrscheinlich nicht motivieren können seinen "Bastelraum" zu verlassen.

    Na dann ist ja gut ;)
    Nein, es ist schon klar was gemeint ist. Generell ist es ja schon so, dass die meisten ITler sich schwer tun von ihrem liebsten Arbeitsgerät wegzukommen. Nur wenn die Herzensdame was will, muss der Mann auch mal mitziehen. Das sehe ich bei den beiden auch so gar nicht.
    Er scheint ja generell kein Interesse an ihrem Leben zu haben, das ist sehr schade. Das schreit nach einer Trennung und einem Mann der sie auf Händen trägt. Ähnlich unserem lieben Apostoles und seiner Magdalena, wenn sie sich denn wieder einkriegen :)

    So, da ich mit dem Handy online bin, gibt es heute Abend nur einen Eindruck und Morgen dann was zu euren Worten ^^


    Ich habe ja davor noch fix 'Die Blütensammlerin' gelesen, somit war ich schon in Maierhofen unterwegs.

    Magdalena und Apostoles hat der Alltag eingeholt, genauso auch alle anderen Pärchen. Ich verstehe sowohl Vincent als auch Reinhard sehr gut. Sie sehen in erster Linie die viele Arbeit und die wenige Zeit miteinander. Wenn Christine in dem Tempo weitermacht, geht es ihr bald wie Theresa im ersten Band - völlig durch mit sich und der Welt. Das geht auch ohne Krebs.


    Ich finde Apostoles Idee super und hoffe natürlich, dass ee klappt und er seine Liebste beeindrucken und zurückgewinnen kann.

    Aber schon traurig, dass sie es nicht auch ohne besonderes Event schaffen. In jeder Beziehung muss man sich anstrengen, egal ob Freundschaft oder Liebe.

    Ich bin seit fast 13 Jahren liiert und wenn sich hier zu sehr der Alltag einschleicht, hau ich auf den Tisch und dann gibt es auch ohne Probleme Abwechslung, schöne Momente und viel Liebe mit einem 'Nerd' 😉Da muss ich mal ne Lanze brechen, die meisten Nerds brauchen nur eine kräftige Hand die sie raus zieht. Sie zerfallen nicht zu Staub im Sonnenlicht 😋


    Greta - ist bestimmt schwanger. Wenn sie jetzt ein Gebrechen hätte, würde es vermutlich anders ausfallen als ein nervöser Magen.


    Michelle - hach, was soll man da sagen. Ich persönlich würde dieses Buch nicht lesen wollen. Eine Frau die immet vom gleichen Mann gerettet werden muss ist aber auch einfach nicht meins.

    Ihr komischer Kerl wird ihr sicher keine Träne nachweinen. Und den Job braucht auch keiner. Sexistische Bemerkungen würde ich mir nicht gefallen lassen. Und auch die Aussagen von Jonas sind abartig. Er sieht ihn ihr vermutlich eine Putze uns Köchin. Soll sie mal lieber in Maierhofen bleiben.


    Ich bin gespannt ob dad Fest so klappt, wie Apostoles das alles hinbekommen wird.

    Huhu.


    Ich bin gestern auch mal durch die Rezepte gehüpft. Knoblauchlastig ;o)

    Aber das ein oder andere mache ich bestimmt mal nach. So ein Rupfbrot habe ich mal versucht, klappte leider nur mäßig =o/


    Petra Durst-Benning

    Ich habe am Sonntag 'Die Blütensammlerin' beendet - musste es ja noch fix lesen bevor ich gespoilert werde - und da sind hinten ja auch Sirup-Rezepte drin. Wie lange hält sich denn so ein Sirup?

    Oh, irgendwie bin ich davon ausggeangen *hüstel* Naja, dann ändere ich das noch fix in den Rezensionen.


    Na wenn du schon so anfängst, hab ich ja wenig Hoffnung :o Habe es als Hörbuch, ich bin gespannt ;)

    Nabend.


    Gerade ist meine Rezension fertig geworden. Hier ist sie:


    Inhalt:

    Elodie steht zum ersten Mal vor ihrem neuen Zuhause. Leider lässt es sie nicht herein. Obwohl sie wie wild versucht mit dem Schlüssel das Schloss zu öffnen, gibt es keinen Mucks von sich und bei dem gemütlichen englischen Regen hat sie zudem wenig Ambitionen es noch viel länger zu versuchen. Also quartiert sie sich zunächst einmal im nächsten Pub ein um sich am nächsten Tag das ganze Ausmaß ihrer überstürzten Flucht aus Deutschland anzuschauen.

    Sie kann die Stimme ihres Vaters schon hören, wie er sie für verrückt erklärt. Sie findet es inzwischen ja selbst unglaublich.

    Da steht sie nun in St. Ives, an der Südwestspitze Englands und hat ein altes B&B gekauft. Dazu noch ungesehen. Es hieß zwar 'handwerkliches Geschick von Vorteil', aber diese Bruchbude kann man wohl kaum als 'bezugsfertig' ansehen. Sämtliche Versuche den Verkäufer ans Telefon zu kriegen scheitern jedoch und so bleibt ihr nichts anderes übrig als diese kleine Aufgabe anzunehmen und mit ihr zu wachsen. Entweder das, oder sie kehrt mit eingezogenem Schwanz zurück nach Hause. Diese Blöße will sie sich vor ihrem Vater jedoch nicht geben und versucht das Beste an der ganzen Sache zu sehen: das Wetter in Cornwall ist - bis auf ihre Begrüßung - ein Traum, sie hat bereits erste Kontakte geknüpft und der Handwerker Chase ist ebenfalls ein Glücksgriff.


    Jeden Morgen trifft Elodie im Café 'Kennard's Kitchen' auf die stets gestresste Helen, ihres Zeichens Inhaberin des Cafés, und Brandy, eine alte Dame irgendwas um die 70, die mit Geistertouren ihren Lebensunterhalt verdient. Beide können es kaum glauben, dass sie das alte 'Peek-a-boo' gekauft hat - ungesehen!

    Natürlich sind Hellen und Brandy neugierig, warum Elodie nach St. Ives gekommen ist und so erzählt sie ihnen von ihrem Traumjob, ihrem charmanten Chef Per und seiner leider doch so schwangeren Ehefrau. Nach 2 Jahren hat Elodie eingesehen, dass sie Per nicht für sich allein haben kann und ist ausgewandert. Seine Anrufe ignoriert sie, was ihn nicht hindert sie ständig zu kontaktieren.

    Per weiß was er will - und das ist Elodie.


    In einer kleinen Seitenstraße hat ein Pop-Up-Store eröffnet - ein Kaffee to go-Laden, der Helen durchaus Konkurrenz machen könnte, denn ihr Kaffee schmeckt grauenhaft. Wenn die Engländer eins können, dann Tee. Vom Kaffee sollten sie, Elodies Meinung nach, die Finger lassen. Der neue Laden soll ihrem Kaffeehunger nun endlich Nahrung bieten, wäre da nicht dieser unfassbar unfreundliche Inhaber. Schon vom ersten Treffen an ist er unfreundlich, abweisend und maßlos arrogant. Dabei hat Elodie ihm gar nichts getan, oder?

    Trotzdem kommt sie stur jeden Morgen in den Shop, kauft einen Kaffee und geht wieder. Man muss halt Opfer bringen.

    Als das kleine B&B endlich soweit abgedichtet ist, dass Elodie aus dem Pub aus und ins Häuschen einziehen kann, versetzen sie ihre Möbelpacker. Ihr gesamtes Hab und Gut steht im Vorgarten. Wie soll sie das allein ins Haus kriegen? Da steht plötzlich Tom vor der Gartentür.

    Brandy hatte ihm wohl zu verstehen gegeben, als er wieder einmal bei Helen im Café Gebäck gekauft hat, dass er ruhig mal ein bisschen anpacken könnte um sich im Ort einzuleben. Das tut er nun. Gemeinsam mit ein paar weiteren Männern aus dem Ort sind Elodies Möbel und Kartons im Handumdrehen im Haus verstaut. Als Tom die letzten Sachen in Elodies zukünftiges Schlafzimmer bringt kann er es nicht lassen und kritisiert ihre stümperhaften Malerkenntnisse. Was bildet der sich eigentlich ein?

    Natürlich ist sie dankbar für seine unfreiwillige Hilfe, aber was zu viel ist, ist zu viel. Sie weiß selbst, dass sie keine Koryphäe ist, was das Handwerken angeht.


    Am nächsten Tag steht Tom mitsamt Farbeimern und Pinsel vor der Tür. Das meint der doch nicht ernst! Warum tut er das? Er kann sie doch eigentlich gar nicht leiden, oder? Auch Helen und Brandy ist Toms Antrieb ein Rätsel, allerdings hat vor allem Helen gerade genug mit sich selbst zu tun. Ihre Ehe steht auf der Kippe, ihre Tochter tanzt ihr auf der Nase herum und eigentlich hat sie gerade überhaupt keine Lust mehr auf den ganzen Stress.

    Nur Brandy bleibt optimistisch, dabei hütet sie ebenfalls ein Geheimnis.


    Meinung:

    'Sommerhaus zum Glück' ist das zweite Buch von Anne Sanders, das ich gelesen habe. Dieses Buch konnte mich nicht so sehr fesseln wie 'Sommer in St. Ives'. Zum einen bin ich mit Elodie nicht so richtig warm geworden, was auch mit an ihrer Vergangenheit liegt - da bin ich nun mal stur. Zum anderen haben mich die Einstreuungen der Rückblicke jedes Mal aus dem Lesefluss gerissen.

    Das Buch ist aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben - Elodies und Helens, wobei Elodie den Hauptteil einnimmt. Die Kapitel sind mit dem jeweiligen Namen betitelt, so dass man sich darauf einstellen kann, aus welcher Perspektive man jetzt etwas liest. Am Ende dieser Kapitel ist oft eine Teilüberschrift, die dem Leser andeuten könnte, dass es jetzt einen Rückblick zu dieser Person gibt. Für mich war die Sache allerdings nicht ganz rund.

    Auch habe ich mich schwer getan mit dem Perspektivwechsel. So lasen sich Elodies Kapitel viel flüssiger als Helens.


    Schlussendlich handelt es sich aber auch bei diesem Buch um einen Sommer-Wohlfühl-Roman, der am Ende die losen Fäden zusammenzieht und einen guten Abschluss für alle Fragen findet.

    Nach diesem Buch wünsche ich mich einmal mehr zurück nach Cornwall und werde mich auch noch dem dritten Roman der Autorin, der dort spielt, widmen. Perfekt für den Sommer, wenn es hier in der Großstadt mal wieder zu heiß wird.


    Fazit: Definitiv lesenswert, aber schwächer als 'Sommer in St. Ives'.


    Die Rezi erscheint am Freitag hier:

    www.buchjunkies-blog.de


    Rezi online:
    lovelybooks

    Goodreads

    Amazon

    BücherTreff

    Einen ganz lieben Dank an dich Caren für die Moderation :banane: und an Anne Sanders für die Kommentare und Erklärungen :freu:

    Dann werd ich auch noch fix ein paar Worte zum Schluss los bevor ich mich an die Rezi setze. Bei der Hitze ist das Hirn wie Brei, das könnte also noch ein bissl komplizierter werden ;)


    Helen und Liam - es war klar, dass die beiden sich am Ende wieder zusammenraufen. Einfach weil a) bei ihnen nichts so gravierendes vorgefallen ist (Helen hat ja rechtzeitig gekniffen) und b) weil die beiden einfach schon so viel verbindet - in erster Linie die Liebe zueinander.

    Aber an ihnen beiden merkt man, dass Alltag der Tod einer Beziehung sein kann. Daran muss man immer arbeiten.


    Tom und Elodie schaffen es ja nun immerhin auch zueinander ;) Es hätte mich auch gewundert wenn nicht. Das sie ihm am Ende verzeihen kann ist nett. Immerhin weiß man ja nicht, was da noch kommen könnte. Ganz im Sinne - Wer einmal lügt, dem traut man nicht, selbst wenn er die Wahrheit spricht.

    Brandy. Gut, jetzt wissen wir auch was bei ihr los ist. Sie tut mir schon etwas Leid, aber ich denke auch, dass sie schon viel früher hätte wieder Kontakt zu ihrem Sohn aufnehmen können. Wenn sie schon so lange trocken ist ...

    Das sie so viel klaut, damit er benachrichtigt wird, kann ich mir nicht so recht denken. Ich glaube auch eher, dass sie nach dem Motto geht: Mal gucken wie lange sie mich damit durchkommen lassen. Immerhin scheint es ihr keiner wirklich übel zu nehmen.


    So, jetzt will ich noch lieber wieder zurück nach Cornwall :(

    Die Frage ist, ob Per je auf die Idee kommen würde es zurück verlangen zu wollen. Immerhin könnte sie auch ein Pläuschchen mit Freja halten. Daran ist ihm vermutlich nicht gelegen.


    Er hätte es wahrscheinlich wieder genau so gemütlich wie vorher - liebende Ehefrau und Mutter daheim, immer bereite Geliebte im Büro.

    Das klingt furchtbar. Ich wollte Per eigentlich nicht ganz so mies darstellen - aber in der Essenz ist er es dann wohl, oder?

    Ja, ziemlich. Im Prinzip ist er damit nicht schlimmer als andere Männer die ihre Ehefrauen betrügen und sich ihrer Sache sicher sind.
    Das ist nichts Neues und wird immer wieder so vorkommen. Gerade bei Männern mit Geld ist das so der altbekannte Weg.


    Spätestens nach der Aktion mit Tom ist er einfach der absolute Buhmann der Geschichte.