Beiträge von dion

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    Bevor ich mich gleich mal zu Teil III äußere, noch kurz zu meiner Meinung über Kayne.


    Ja, ich verstehe warum ihr ihn alle ein bissl in Schutz nehmt. Der arme Junge hat ein schweres Leben ::) ;)
    Aber ich persönlich bin kein Freund von Charakteren (sei es nun im normalen Leben als auch in Büchern) die in Selbstmitleid zergehen oder denen man so viel durchgehen lässt, weil sie es so schwer hatten.
    Deshalb geht mir Kayne mit seinem Verhalten auf den Keks. Denn - seine Sprüche gegen Toran sind nichts anderes als eigentlicher Neid und pure Enttäuschung. Klar kann ich verstehen, dass er enttäuscht und auch wütend ist, aber ich mag dieses zur Schau stellen nicht.
    Toran ist mit Sicherheit auch kein Kind von Traurigkeit - aber soweit ich mich erinnere ist er jünger als Kayne. Und der Jugend verzeiht man ja dann doch eher mal. Hier gilt es - der Klügere gibt nach. Auch wenn in dieser Viererbande nur eine in diese Kategorie fällt und die hält sich eher zurück :P
    Mir kommen die Spitzen von Kayne halt so vor als wenn er eigentlich nur sauer ist, dass er nun 'aus dem Rennen' ist. Versteht ihr wie ich das meine? Dass er nun halt kein 'Prinz' mehr ist und das Leben auf der Burg nun für ihn eigentlich keine Zukunft mehr so richtig hat. Zumindest aus seinem Empfinden heraus.


    Ist halt mein Eindruck beim Lesen. Im dritten Abschnitt reißen sich beide ja immerhin etwas zusammen. Ich hoffe also, dass sie langsam 'erwachsen' werden ^^


    @Verfolger
    Sacht mal - kann es sein, dass mir die Verfolger von Kaya bisher entgangen sind? Ja, sie hat ihren Hauptmann losgeschickt mit einigen Leuten, aber sind sie schon mal vorgekommen? Das in dem Wäldchen waren sie ja dann doch nicht, oder? ???


    Nal? Ist das nicht ein Dunkelelf? Und ist das Ziel der Verschwörer nicht, Dunkelelfen und alle, die keine menschen sind, zu vertreiben? Falls Nal dabei wäre, wäre ich echt perplex.


    Na es gab ja irgendwie zwei Leute die da was meucheln wollten. Und ich dachte mich daran zu erinnern ... ich blätter mal kurz zurück.
    Also, Elysia trifft sich mit einem Dunkelelf - das ist er aber nicht.
    Selfra trifft sich mit einem verhülten Kerl und einem Zwerg. Es geht ja den Verschwörern darum Mischlinge zu vertreiben. Es geht nicht darum dass nur Menschen am Ende übrig bleiben. Es sollen halt nur reinrassige Wesen regieren.
    So habe ich es jedenfalls verstanden. Und als der Kerl 'ein fanatisches Funkeln' in den Augen hat als er Selfra fragt was mit der Nebelhexe passiert - da dachte ich mir 'aha, na das wäre doch mal was, wenn das Nal wäre.'

    Natürlich was vergessen ...


    @Männer und über Gefühle reden
    *pffff* Also wenn sie nicht gerade total gefühlsduselig sind, dann reden die null darüber. Und ich denke auch, dass Kayne sich a) für seine intrigante Mutter schämt und sie nicht bloßstellen will und b) er angst hat, dass sich dann etwas zwischen ihm und Leana verändert.
    Er zuckt ja schon immer zurück, wenn sie ihm mal näher kommt. Sicher wäre es einfacher wenn er mit Leana darüber sprechen würde, aber ein echter Kerl macht das mit sich selbst aus *hüstel*


    @Drachenweihe
    Leider hat Kayne sich vor dem Drachen verschlossen, der mit ihm nach seiner Weihe gesprochen hat. Mich hätte schon interessiert, was er ihm noch sagen wollte. Aber da war er wohl einfach zu sehr durch den Wind und hatte Angst.
    Aber es wird einen Grund geben, warum der Drache zu ihm gesprochen hat.


    @Pärchenfindung
    Also ich hoffe schon, dass Kayne und Leana am Ende vielleicht ein glückliches Pärchen werden. So in Band III wäre doch nett =o) Oder sollten es nur 2 werden? Erinnere mich gerade nicht *pfeif*
    Und dann hoffe ich natürlich auf Siah und Toran =o)
    So als romantischer Pinsel brauch ich schon ein bissl Liebe ^^

    Moins.


    So, dann will ich mich mal mit meinem verseuchten Rüssel zu euch wagen.


    @zweiter Abschnitt
    Die Reise geht los. Nachdem Kayne nun bestätigt bekommen hat, dass er nicht von Darian abstammt ist er völlig fertig. Verständlich. Für ihn war es halt die Familie, auch wenn er schon immer wahrscheinlich wusste, dass da was nicht stimmen kann. Allein vom Aussehen her.
    Während die Vier also die Gegend unsicher machen, ist Kaya völlig aufgelöst und Elysia trifft sich mit ihrer Schwester. Wie die sich anstellt - hergott noch mal. Will anderen Leuten an den Kragen und stellt sich an, weil sie im Wald an ein paar Sträuchern hängen bleibt. Da ist ihre Schwester aus ganz anderem Holz geschnitzt. Elysia ist halt doch zu sehr Tussi.
    Ich wüsste natürlich gern mit wem sich da wer trifft, aber das muss wohl noch ein wenig warten. Ich habe ja eine Vermutung ... einer der Schurken ist auf alle Fälle Nal. Wie hätte man ihn sonst mit der Aussicht auf Leana beglücken können?
    Der bärtige hat in meinem Kopf auch bereits Gestalt angenommen, aber da warte ich noch etwas ^^


    Die Reise der Vier hätte ja auch fix enden können, als sie in das Wäldchen reiten wollten, wie gut, dass einige von ihnen geschärfte Sinne haben. Hätte ich auch ganz gern ^^
    Das der Sturm sie zusammen mit dem Bärtigen in die gleiche Unterkunft getrieben hat hilft natürlich beim Spannungsbogen ungemein. Aber passieren darf ihnen an sich ja noch nichts - dann wäre das Buch zu Ende :P
    Ich bin aber mal gespannt. Versuchen wird er es sicherlich. Hoffentlich bekommt er gut was auf die Mütze.


    @Nebencharaktere
    Ich find sie einfach drollig. Ich habe mir Murk so putzig vorgestellt, wie er etwas verzweifelt vor Darian steht und ihn fragt ob er denn schon gefrühstückt hat. So mit zerknirschtem Gesichtsausdruck und vielleicht von einem Bein aufs andere tretend weil er so dringend was loswerden muss.
    Wie gesagt - ich liebe Nebencharaktere ^^


    @Kayne
    Ganz ehrlich? Er geht mir gerade gewaltig auf die Nerven. Jedes Mal fährt er aus der Haut, motzt Toran an, stellt sich selbst in ein schlechtes Licht auf grund seiner Herkunft und badet in Selbstmitleid. Himmel noch eins - die anderen sehen ihn alle nicht so und die dummen Leute vom Hof sind nicht da. Wieso kann er nicht einfach mal Ruhe geben? Auch dieses Gezanke mit Toran. Der tut ihm doch nun wirklich nichts. Im Augenblick ist mir Kayne echt unsympathisch.
    Besonders süß finde ich Siah. Ich hoffe doch stark, dass sich da was mit Toran machen lässt. Sie scheint ja schon länger Gefühle für ihn zu hegen.


    @grün
    *hihi* Der Kobold war schon drollig. Wenn man schon mal ein so williges Opfer findet, dann kann man ihm auch einen Streich spielen.


    So, hab ich was vergessen *grübels*
    Nehmts mir bitte nicht übel, ich stehe gerade ziemlich neben mir =o/


    Bei über 1.700 ungelesenen Büchern bleibt es nicht aus, dass hier und dort noch eins wartet ^^



    Na dann werde ich das gleich mal machen =o)



    Ja, die Schwester ist auch der Oberhammer. *kopfschüttel* Da bin ich dann doch sehr gespannt wie es weiter geht.



    Man hat ja hier und dort schon ein paar Fantasybücher gelesen und ab und an schleicht sich ein Vergleich mit einem anderen Charakter ein ^^



    Jaha, aber ich bin bereits über 30 ^^



    Kommt der noch häufiger vor? Hat was von diesen kleinen Wesen aus 'Ronja Räubertochter' die immer gejammert haben. Die fand ich ja auch voll putzig.



    *beäugs* Wieso?


    Ich habe mich gestern nicht mehr dem zweiten Abschnitt gewidmet, werde es heute nachholen und dann weiterlesen. Darf das Bett hüten und habe somit Zeit dafür.

    Guten Abend ihr Lieben.


    Dann will ich mich auch mal einklinken, früher war es leider nicht möglich =o/


    Aileen:winken:
    Es ist mein erstes Buch von dir, aber es subbt noch ein bissl was anderes bei mir rum. Also dachte ich mir, ich probiere es mal hier und bisher gefällt es mir auch ganz gut =o)


    @Prolog
    Den fand ich schon mal ganz spannend. Ich finde das muss ein Prolog auch sein, sonst hat man danach schon das Interesse an der Geschichte verloren. Da der Klapptext ja schon ein bissl was verrät, würde ich glatt tippen, dass der Drache in Schottland sitzt. Würde ich mir jedenfalls wünschen ^^


    @Cover & Aufmachung
    Die Covergestaltung ist echt schön und ansprechend. Sonst hätte ich wohl auch gar nicht gesagt, dass ich mitlesen möchte. Bei mir ist das immer die erste Entscheidung - spricht mich das Cover an, lese ich auch den Klapptext. Wenn mich das Cover schon nicht in seinen Bann ziehen kann, wird es für den Rest schwierig.
    Sehr schön finde ich die Karte vorn. Leider ein bissl klein für einen Maulwurf wie mich ^^
    Das Personenregister am Ende habe ich recht schnell gefunden, weil ich nach den ersten paar Seiten total überfordert war und so gehofft habe, dass sich eins im Buch befinden wird.


    @erster Abschnitt
    Für mich war der Einstieg schwer. Das Buch ist anders geschrieben als ich es erwartet hatte. Ich hatte eine einfache Satzstruktur mit wenig Ausschmückung erwartet. Natürlich ist der Schreibstil nicht schlecht, aber ich musste mich erst einmal eine Weile einlesen. Jetzt geht es natürlich ohne Probleme. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich einen verdammt langen Tag hatte und erst abends im Flugzeug mit dem Lesen begonnen hatte.
    An sich war ich relativ schnell im Geschehen und konnte mir die Charaktere und auch die Umgebung ganz gut vorstellen. Leider verließen sie mich dann bei den Namen. Ich habe ein ganz schlechtes Namensgedächtnis und in Büchern merke ich sie mir oft gar nicht richtig. Die Personen ordne ich an Ähnlichkeiten der Schreibweise zu *hüstel* Deshalb habe ich immer dusslig geschaut wenn da 'Kaya' und 'Kayne' stand ^^
    Aber nach dem ersten Abschnitt hatte sich das auch erledigt.


    @Personen
    Also die meisten sind mir ja schon sympathisch. Kaya ist ein wenig eingeschossen auf die 'schlechte' Abstammung von Kayne, was ich sehr schade finde. Auf der anderen Seite kann ich ihr Misstrauen verstehen. Man sagt nicht umsonst 'Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm'. Dass sie bedenken hat, dass er die Charaktereigenschaften von Samukal geerbt haben könnte.
    Elysia finde ich ganz gruselig. Jedes Buch braucht so einen fiesen weiblichen Charakter, aber die Frau hätte ich ohne große Gefühlsausbrüche im nächsten Brunnen ersäuft.
    Ein Wunder, das Kayne nicht so geworden ist. Wobei man ihr natürlich zu Gute halten muss, dass sie steht das Beste für ihren Sohn will (für sich natürlich auch). Und will das nicht jede Mutter?
    Darian erscheint mir sehr ruhig und erinnert mich ein wenig an Elrond aus dem HdR ^^ Das ist jetzt definitiv nicht böse gemeint, es zählt zu meinen Lieblingsbüchern und ich mag die Elben eigentlich alle =o)
    Die jungen Leute, Leana, Toran und Kayne finde ich sehr nett. Ein paar Stichelein gibt es hier und dort, aber ich denke das ist der Jugend zuzuschreiben (Gott, fühle ich mich gerade alt).
    Die Nebencharaktere sind ja auch wieder drollig. Ich persönlich liebe ja Nebencharaktere oftmals mehr als die eigentlichen Protagonisten. So geht es mir schon immer in den Filmen ^^
    Murk samt Sohn sind einfach drollig - und im zweiten Abschnitt sogar noch putziger - und der kleine Zwerg (?) der immer so viel jammert ist auch irgendwie nett.


    @Geschichte
    Das Hauptaugenmerkt des ersten Abschnittes liegt denke ich mal auf der Einführung in die Strukturen der Geschichte, die Vorstellung der Charaktere und die eigentliche Geschichte. Das ist dir, Aileen, sehr gut gelungen. Man wusste nach kurzer Zeit schon worum es geht und wer welche Absichten hat.
    Natürlich muss der Abschnitt dann auch vor dem eigentlichen Event enden - sonst wäre ja die Spannung im Eimer ^^
    Als Leana dort durch die Gegend flitzt und Mann und Maus begrüßt war ich das nächste Mal komplett raus ^^ Ich gehe aber davon aus, dass einige der Charaktere keine große Rolle später im Buch spielen werden. Sollte doch - dann blätter ich halt noch mal zurück.


    Ich finde es sehr schön, dass es so viele verschiedene Wesen in Albany gibt, denn das macht so eine Welt irgendwie aus. Es erinnert auch hier stark an Tolkiens Ausprägung, auch wenn es dort weniger verschiedene Rassen waren.
    Die Mischung der Wesen macht es hier wieder sehr spannend. So fand ich es schon interessant, dass nur weibliche Mischwesen magische Kräfte haben. Als ebenfalls weibliches Wesen finde ich das natürlich gut ^^


    So, ich werde dann mal eure Kommentare zum zweiten Abschnitt lesen. Ob ich dazu heute noch etwas schreibe hängt von meinem Kopf und meinem Rüssel ab.


    Grüßle :winken:


    PS: Nein, ich mache jetzt keinen Rotzwitz draus ^^ Und ja, ich fand die Szene auch unterhaltsam und musste schmunzeln.

    Moins.


    Also gestern hatte ich einen Zettel im Kasten, dass ich heute eine Büchersendung von der Post abholen soll - aaaaaber: ich erwarte noch andere Büchersendungen vom Verlag.
    Zudem habe ich gestern Morgen meine Verlagsdame angeschrieben und sie meinte, die schickt mir noch mal eins.


    Bisher kamen sie bei mir immer spätestens am Montag an - also vor Leserundenbeginn.
    Sollte es heute bei der Post dann ein anderes sein, starte ich natürlich sobald ich das Zweitbuch erhalten habe =o)

    Bei mir ist bisher ein Rezensionsexemplar weggekommen. Das hatte mir der Verlag geschickt (ohne das ich es angefordert hätte) und es kam nie an. Erst als der Verlag bei mir nachfragte ob ich es denn schon gelesen hätte fiel dann auf, dass es wohl in anderen Händen gelandet ist.


    Ärgerlich sowas. Ich mag gar nicht an Weihnachten denken :angst:

    Hallo ihr Lieben =o)


    Ich würde mein Losglück gern versuchen. Bisher habe ich von Aileen noch nichts gelesen - aber Drachen und Schottland ist genau meins ^^
    War bereits einmal in Schottland und werde dort definitiv noch mal hin reisen *träumsels*


    odenwaldcollies
    Danke für den Link ^^ Das pack ich mir doch gleich mal beiseite *hüstel*


    Allerliebste Grüße :winken:

    Na dann *fingerstreck*


    Inhalt:
    Deutschland 1932: Marie ist 19 Jahre jung und arbeitet als Hilfslehrerin an der Dorfschule. Sie ist auf dem Weg um die Kühe auf der Weide zu melken. So früh am Morgen ist es friedlich und nur die Vögel schauen ihr dabei zu, wie sie auf ihrem Rad zur Weide fährt.
    Eigentlich mag sie das frühe Aufstehen überhaupt nicht, aber an diesem Tag ist alles ganz anders. In Gedanken ist sie bereits in der Schule und bei dem feschen neuen Junglehrer. Rudolf - was für ein Name. Schnell ist klar, dass Marie und Rudolf für einander bestimmt sind. Sie haben die gleichen Interessen und sind beide sehr angetan voneinander.
    Aber Marie plagt die Sorge um ihre Familie. Ihr jüngster Bruder Johann wird bald nach Amerika gehen, wie bereits alle anderen Geschwister und sie soll den Hof der Eltern einmal übernehmen. Dafür braucht sie einen anständigen Mann der zupacken kann. Aber kann ein Lehrer sich um den Torf kümmern?
    Maries Vater wird da sicherlich seine Bedenken haben. Aber wenn er Rudolf erst einmal kennenlernt ...


    Long Island 2003: Marie hat in wenigen Wochen Geburtstag. Sie wird 90 Jahre alt. Wer hätte das gedacht? In ihrem kleinen Haus mit Zugang zum Meer fühlt sie sich noch immer sehr lebendig, aber in den letzten Tagen und Wochen denkt sie viel häufiger an die Vergangenheit. An ihr Leben in Deutschland, an ihre Eltern und auch an ihren Mann, der bereits seit einigen Jahren tot ist.
    Besonders an ihren jüngeren Bruder Johann denkt sie oft. Ob sie ihn noch einmal sehen wird, bevor auch sie ihr Leben gelebt hat?
    War er ihr böse? Nach all den Jahren? Sie hatten keinen Kontakt mehr und sie fragt sich, was wohl aus ihm geworden ist.
    Bevor sie es sich noch anders überlegen kann schreibt sie ihm einen Brief und bittet ihn zu ihrer Geburtstagsfreier nach Amerika zu kommen. Sie wünscht sich von Herzen, dass er ihre Einladung annehmen wird.


    Deutschland 2003: Rona ist am Ende. Ihren Job als Fotochefin bei einem erfolgreichen Frauenmagazin hat sie vor kurzem verloren und als wenn das noch nicht reichen würde, hat sie auch genau am selben Tag ihren Freund im Bett mit einer anderen Frau erwischt.
    Wie konnte das nur passieren? Liebte er sie etwa nicht mehr?
    Vielleicht hat Rona etwas übertrieben, als sie die Bettgespielin an ihren Haaren aus ihrem Bett gezerrt und nackt aus der Wohnung geworfen hat. Nein, eigentlich nicht.
    Sie wusste weder ein noch aus und da kam ihr der Wunsch ihres Großvaters gerade recht. Er wollte gern seine Schwester in Amerika besuchen und bräuchte eine Begleitung. Ein Tapetenwechsel wäre jetzt genau das richtige für Rona und so sagt sie zu.


    Als sie wenige Tage und einen langen Flug später endlich in New York landen ist ihr Großvater aufgeregt wie ein kleiner Junge. Endlich würde er Amerika sehen und obendrein auch seine Schwester in die Arme schließen können.
    Als sich Johann und Marie dann endlich gegenüberstehen ist Rona total gerührt. Die zwei Alten sind völlig überwältigt von ihren Gefühlen und Rona kann endlich abschalten.
    In den nächsten Tagen verbringt Rona viel Zeit mit ihrer Großtante, denn Maries Leben schien nicht so gelaufen zu sein, wie sie es sich ursprünglich vorgestellt hat. Und so beginnt Marie ihrer jungen Verwandten ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Wie sie nach Amerika gekommen ist und warum sie und Johann sich so lange nicht gesehen haben.
    Rona ist völlig fasziniert und versinkt immer weiter in das Leben vor dem zweiten Weltkrieg. Denn sie weiß, irgendwo dort liegen auch ihre Wurzeln.


    Meinung:
    Die Glücksbäckerin von Long Island von Sylvia Lott ist ein Buch das eigentlich nie aufhören sollte. Das Buch beginnt mit einem Abschnitt von Marie kurz vor ihrem 90. Geburtstag. Danach wird abwechselnd berichtet aus der Gegenwart und Maries Vergangenheit.
    Der Leser erlebt Maries Leben auf dem elterlichen Hof, den ersten zarten Bänden der Liebe zum Lehrer Rudolf und dem großen Bruch als sie nach Amerika muss. Schon immer wird in der Religion stark unterteilt und Marie ist katholisch erzogen worden. Dass ihre große Liebe evangelisch ist, passt ihrem Vater überhaupt nicht. Aber während man heute diese Hürde mit Leichtigkeit nimmt, war das zur damaligen Zeit beinahe unmöglich.
    So richtig beginnt das Buch also damit, dass Marie Deutschland verlassen muss und zu ihren Brüdern nach New York geschickt wird. Das Mädchen vom Land wird also in die große weite Welt geschickt und muss sich nicht nur mit der Sprache zurecht finden.
    Langsam aber stetig findet Marie ihren Weg in Amerika, aber ein festes Band hält sie in Deutschland - ihr Rudolf.


    Marie kommt nicht alleine nach New York. Von ihrer Tante hat sie das Rezept für einen wundervollen Käsekuchen erhalten, der nach einer Rezeptur hergestellt wird, die immer nur an weibliche Familienmitglieder weitergereicht wird und niemals in Gegenwart von anderen angerührt wird. Denn dem Käsekuchen wohnt eine seltene Gabe inne - er bringt Freude und Glück.
    Um ein wenig Heimat zu haben will Marie diesen Käsekuchen in Amerika backen, scheitert aber an der hiesigen Technik. Nach und nach kommt sie auf das richtige Rezept und schon bald ist sie für ihren besonderen Kuchen bekannt.
    Während Marie in Amerika ein gutes Leben, wenn auch kein einfaches, führt, bricht in Deutschland der zweite Weltkrieg aus.
    Ich kann mir das heute kaum vorstellen, wie es wohl damals war und bin darüber eigentlich auch sehr froh. Die vielen Kriege in der Welt stimmen mich jedes Mal traurig und so bangt man bei dem Buch auch immer mit den Hauptprotagonisten mit.


    Sylvia Lott hat eine wunderbare Erzählwiese, die je nach Abschnitt auf die Zeit angepasst ist. Das macht es dem Leser besonders einfach sich in den verschiedenen Zeiten zurecht zu finden.
    Ich habe an dem Buch wenig zu bemängeln und eigentlich bezieht sich das dann auch wieder nur auf die Passagen mit Rona. Denn auch hier geht die Geschichte weiter und man erfährt mehr aus ihrem Leben.
    Es handelt sich also um ein Mehrgenerationenbuch. Die Entwicklung von Rona ist durchaus positiv, aber die Geschwindigkeit war mir teilweise etwas zu rasant. Am meisten sagten mir die Passagen um Marie zu, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft. Man muss schon ganz schön knobeln bei einigen Dingen, denn die Autorin war nicht immer freigiebig mit ihren Informationen ^^


    Welche Dinge sie verrät und welche nicht, werde ich euch jetzt natürlich nicht verraten, dann nehme ich euch ja den ganzen Spaß ;o)


    Das Buch schafft es in diesem Jahr zu einem der Topbücher auf meiner Liste und ich werde es mit Sicherheit bald auch verschenken.
    Das Rezept für den tollen Kuchen findet ihr übrigens auf der Verlagsseite von Blanvalet zum Herunterladen. Dann könnt ihr euer 'Glück' gleich selbst versuchen ^^ Ich werde das Rezept bald ausprobieren und dann feststellen, ob 'Marie's Cheese Cake New York Syle' eine besondere Gabe besitzt.


    Auf alle Fälle danke ich sehr der Autorin für die wunderschöne Leserunde, dann natürlich auch den Menschen von http://www.leserunden.de und dem wundervollen Blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar.


    Ergebnis: 5 Sterne =o)

    Hallöchen.


    Heute ist meine Rezension online gegegangen - hier zu finden:


    http://www.buchjunkies-blog.de/?action=review&reviewId=1672


    So als Fazit:
    Ich bin granz froh und glücklich das Buch mit euch gelesen zu haben =o)
    Nachdem ich es schon vorher auf meiner Wunschliste hatte (Verlagsvorschauen sind sooooo fies), musste ich es natürlich bei der Leserunde probieren.
    Es ist immer wieder schön auch von anderen zu lesen wie sie einen Abschnitt empfunden haben, weil manchmal ja doch die Meinungen auseinander gehen =o)


    Das Buch ist klar eins meiner Favoriten in diesem Jahr ^^
    Und 'Die Rose von Darjeeling' liegt seit einigen Tagen auch schon auf meinem SuB *pfeif*


    Ich freu mich auf nächstes Mal :winken:

    *reinrenn*


    Au weia - hier habe ich ja noch gar nichts geschrieben. Dabei bin ich mit dem Buch ja auch schon ein Weilchen durch.


    Zum Inhalt habt ihr ja viel geschrieben, deshalb nur noch mal meine Eindrücke.


    Erst einmal zu Trudie. Ihr schreibt ja oft, dass sie zu dämlich war. Ich denke es liegt einfach daran, dass sie keine richtige Ausbildung genossen hat und ihre Eltern sie ja offensichtlich auch nicht so intensiv ans Leben geführt haben, wie sie es gebraucht hätte. Trudie ist von ihrer Art her halt sehr einfach gestrickt. Für sie war es eine normale Aussage, dass sie von Donague jun. dazu angestiftet wurde. Sie kommt gar nicht auf die Idee, das Marie an jemand anderes denken könnte, weil sie selbst ja auch an den Halbbruder denkt.
    Es gibt ja viele Menschen, die so sind. Diese haben halt nur einfache Gedankengänge, weil sie gar nicht darüber nachdenken, dass irgendjemand ihre Aussage anders interpretieren könnte als sie es meinen.
    Also ja, Trudie hat es Marie hier nicht leicht gemacht, aber das Walter und Marie sich dadurch entzweit haben ist ja so auch nicht korrekt.
    Schließlich war Walter danach nie wieder im Laden und wie hätte er also wissen sollen, dass Marie denkt er hätte es getan?
    Nachdem Walter erfahren hat, das sein Vater seinen Halbbruder dazu anstiftet, hätte er ja auch zu Marie gehen können - hat er aber nicht. Warum nicht? Gektränkte Eitelkeit. Marie war mit ihrem Rudolf zusammen und eigentlich war das ja auch von Anfang an klar.


    Das Marie Trudies Aussage als Stein des Anstoßes nutzt finde ich gut. So macht sie endlich reinen Tisch mit allen drei Männern, die eigentlich nur von ihr wollen, dass sie sich für ihre Sache begeistert. So wirklich an Maries Glück hat dabei keiner gedacht. Würde ich jetzt mal so behaupten.


    Der Besuch der Eltern in den Staaten war irgendwie süß. Die zwei kommen aus dem beschaulichen Dörfchen in die große Stadt. Da gibt es sicherlich erst einmal viel zu verarbeiten.
    Besonders putzig fand ich die Reaktion ihrer Mutter auf den neuen Look des Vaters =o)
    Die zwei schienen sich nach so vielen gemeinsamen Jahren noch richtig zu lieben =o)


    Rona und Jan finden also auch ihr Glück. Nun, mir geht das alles ein bissl fix mit den beiden. Erst lernen sie sich nur kurz kennen, hüpfen dann in die Koje und sind an sich schon völlig hin und weg voneinandere. Gut, so weit könnte das ja auch passieren. Sie verbringen danach immerhin 6 Wochen gemeinsam bis er wieder auf See muss.
    Auch kann ich verstehen, dass die beiden in den Monaten keinen Kontakt haben. Jan hat schließlich gesagt, dass ihn das zu sehr ablenkt und es sie vielleicht stark bedrücken würde, wenn von ihm selten Post kommen würde. Man weiß ja auch nicht wie gut der Empfang so mitten auf dem Ozean ist ^^
    Das er dann aber so bald nach seiner Rückkehr um ihre Hand anhält fand ich doch verfrüht.


    Generell haben mir die Teile von Marie am meisten gefallen beim Lesen. Sehr schade fand ich Maries Tod, auch wenn sie natürlich in ihrem Alter und nachdem sie schon so sehr abgebaut hat durchaus bereit war.


    Mir hat das Buch ziemlich gut gefallen und ich fand es schön, dass es so umfangreich war. Meine Rezension dazu geht am Donnerstag online, eventuell schaffe ich diesen Monat auch noch einen Cheesecake dazu ^^


    @Sylvia
    Vielen lieben Dank für die Leserunde, es war mir ein Vergnügen =o)

    Und weil ich gerade so schön beim Lesen bin, habe ich den nächsten Abschnitt gleich mal hinterher geschoben ^^


    So, was erfahren wir. Rona ist wieder zurück in Deutschland und macht einen Abstecher nach Leer um auf Friedas Pfaden zu wandeln. So richtig viel erfährt sie nicht, bis sie ihr Leben umkrempelt.
    Plötzlich steht sie vor Friedas altem Haus und wie durch ein Wunder ist ein Teil davon zu mieten. Sie schaut sich mit der Marklerin darin um und entscheidet spontan, es zu mieten und ein Teestube zu eröffnen.
    Schön ist auch der kleine Garten hinten dran. Das konnte ich mir alles gut vorstellen.
    Die Finanzierung kann sie durch das Geld der Redation und durch eine Kuchenverkostung bei der Bank schaffen.
    Das war mir dann doch etwas zu weit hergeholt. Ein richtiger Masterplan wäre wohl angebracht gewesen.


    Nun ja, sie eröffnet den Laden und bekommt viele neue und auch alte Bekannte. An sich fand ich es ganz schön, dass einige ihrer Schulbekanntschaften nun wieder auftauchen, da sie sonst ja ganz allein in Leer wäre.
    Und ihre zwei Nachbarn scheinen ja auch goldig zu sein ^^


    Was mir - wie euch auch - nicht so zugesagt hat war der Hype um den Cheese Cake. Ja, er schmeckt toll und hat in diesem Rezeptfall auch eine interessante Wirkung, aber im 21 Jahrhundert wird solch ein Gebäck eigentlich nicht derart aufgepusht. Das war mir etwas viel. Ich hätte regionale Zeitungen verstanden und vielleicht auch kleine TV-Berichte in dritten Programmen, aber eine Talkshow mit Experten? Nee, war nicht meins.


    Jan - scheint ja ganz nett zu sein, zumindest nachdem der Knöchel wieder geheilt ist. Das er sauer war, konnte ich nachvollziehen.
    Wie sich Jan und Rona nun näher kommen ist merkwürdig. Eigentlich trauert sie ja der Beziehung mit Robert hinterher und kaum rennt sie einen anderen Mann über den Haufen ist das vergessen?
    Ja, man soll nach vorn sehen, aber vielleicht nicht gleich so stürmisch ^^
    Das ging mir zu schnell. Einen Abend geredet, dann Monatelang nicht gesehen und schwupps landet man in den Kissen? Sagen wir mal - ungewöhnlich.


    Zu Marie und dem Rest der Sippe ^^
    Rudolf ist da! Da war Marie ja ganz schön aus dem Häuschen und ich auch. Daran habe ich im Leben nicht mehr gedacht, dass er wirklich nach Amerika kommt.
    Das er nicht nur wegen ihr gekommen ist, gibt dem Ganzen einen fahlen Beigeschmack. Rudolf ist durch und durch Nazi. Sehr schade.
    Die Ansichten der Hitler-Anhänger sind strunzdoof und Marie merkt sehr schnell, dass sie und Rudolf hier nicht einer Meinung sind. Da wird es mit Sicherheit noch zu einer Auseinandersetzung kommen. Aber vorher wird sie wohl Walter den Kopf waschen.
    Das Trudie für ihn spioniert hat, schlägt dem Fass den Boden aus. Unglaublich.
    Aber vielleicht hat Trudie auch was durcheinander gebracht?
    So ganz klever ist sie ja nicht, was ihre Reaktion auf die in Branntwein eingelegten Rosinen beweist.
    Schon als Willi und Marie ihr das nebenbei erzählt haben, war mir klar 'Oh Gott, die denkt wirklich dass es sich in dem Glas um Kinderzehen handelt. Was wird sie jetzt machen?'
    Sie versaut ihnen das Geschäft. Ob sie das noch mal hinkriegen? Und das Marie keine gemahlenen 'Kinderzehen' in den Kuchen mischt, müsste ihr ja klar sein, sie hat so ein Zeug dort schließlich noch nie stehen sehen. Wie sollte es also in den ganzen anderen Kuchen sein?


    Das gibt sicher noch Zunder ^^


    Sehr traurig fand ich, dass Jonny gestorben ist =o( Zwar war er ein alter Mann, aber trotzdem hätte ich ihm noch ein paar Jahre gegönnt. Marie wird - so meine Überlegung - wohl dieses Buch auch nicht überleben.


    Was Rona über Frieda herausbekommen hat ist leider nicht viel, aber immerhin ein bisschen. Vielleicht leben ja die Kinder von ihr noch und irgendwie finden sie wieder zusammen.


    @Thema Wechseljahre
    Es gibt einige Frauen die sind da richtig hysterisch wegen. Aber die meisten sehen es wohl einfach als Lauf der Natur an. Das Rona nun etwas enttäuscht ist, kann ich nachvollziehen, aber nicht, dass sie glaubt jetzt geht alles den Bach runter. Da ist sie doch etwas sehr pessimistisch veranlagt.
    Ich hoffe wirklich, dass sie nun nicht 'plötzlich' noch schwanger wird nachdem sie mit Jan in die Kiste gehüpft ist.
    Das wäre wirklich zu viel des Guten.
    Vielleicht dann doch eher noch eine Nachfahrin von Frieda, die irgendwie auftaucht und Maries Kuchen probiert und feststellt, dass er schmeckt wie der ihrer Familie. Man weiß es nicht ^^


    Fällt mir noch was ein ... achja, ich freue mich sehr, dass Marie und Rudolf nicht geheiratet haben. Das wäre nie gut gegangen. Dass er dafür Soffie heiratet, passt dann vielleicht besser. Sein Ende in Gefangenschaft ist tragisch, aber nicht besonders bestürzend. Viele sind damals umgekommen - und weit mehr Menschen die nicht einmal wussten wofür sie sterben sollten =o(


    So, jetzt mache ich mich noch an den letzten Abschnitt ^^

    *reinhüpf*
    Himmel, ich hänge ganz schön zurück =o(
    Sorry.


    Zum Inhalt schreibe ich jetzt mal nichts weiter, das habe ihr ja alles schon so schön aufgedröselt. Kommen wir mal gleich zum Eindruck.


    Die Familienfeier zu Maries 90. Geburtstag fand ich sehr schön. Ich bin ja ein totaler Freund davon, wenn alle zusammenkommen und hoffe sehr, dass ich das auch noch oft erleben werde.
    Da lernen sich dann auch Menschen kennen, die sich vorher nie begegenet sind, obwohl sie alle zu einer Familie gehören.
    Sehr süß fand ich auch wie Rona ihr Marie beobachtet hat, als der Nachtisch serviert wurde ^^
    Man konnte richtig spüren wie sehr Marie auf Reaktionen gelauert hat und wissen wollte ob der Kuchen nach wie vor die gleiche Wirkung hat. Und das Rona ihr das angemerkt hat fand ich sehr bezeichnend. Sie sind sich doch ähnlicher als gedacht.


    Ich bin nun gespannt wie es dann mit Rona auch weiter geht. In erster Linie lesen wir ja von Marie und ihrem Leben, aber da muss doch auch noch was von Rona kommen.


    Die Zeit in Amerika nutzt Marie. Sie bäckt was das Zeug hält und macht immer mehr Bekanntschaften. Ich finde es sehr lieb, wie sie sich um Trudie kümmert, als sie erfährt das sie schwanger ist.
    Walter versucht natürlich über Marie an das Rezept zu gelangen, aber ich glaube mit der Zeit hat er gemerkt, er kommt da nicht weiter und eigentlich mag er Marie viel eher wegen ihrer Selbst und nicht wegen ihrem lukrativen Kuchen.
    Es ist schon süß, wie die zwei New York unsicher machen und so nicht nur die Gegend sondern auch sich selbst besser kennenlernen.
    Long Islang muss wunderschön gewesen sein - und vielleicht ist es da ja auch heute noch ^^


    Etwas unschön finde ich das Tauziehen um Marie. Natürlich verstehe ich, warum beide glauben nur mit Maries Kuchen schaffen sie es so richtig ins Geschäft zu kommen, aber darüber vergessen sie einfach das menschliche. Sicher wollen sie auch ihre Schwester bei sich haben, aber ich glaube dieser Wunsch steht erst an zweiter Stelle.
    Ich wünsche Marie, dass sie gar nicht erst wählen muss, sondern gleich ihr eigenes Geschäft eröffnet. Dann können die zwei Brüder ja bei ihr den Kuchen bestellen und bei sich im Laden verkaufen ^^


    Walter und Marie. Natürlich ist klar, dass er viel mehr für sie empfindet als sie weiß. Das liegt aber in der Natur der Sache. Die meisten Menschen merken es selbst als letztes ^^
    Sehr süß finde ich die Feiern auf Long Island. Das scheint da eine kleine gemütliche Gemeinde zu sein die einfach funktioniert. Und das sie Marie so lieb aufnehmen finde ich voll drollig =o)


    Am Ende kommt es wie es kommen muss. Das Schwimmen im leuchtenden Wasser muss unglaublich toll sein. Da hätte ich auch nicht widerstehen können ;o)


    Nun ist die Frage - was macht Marie danach? Wie erzählt sie es Rudolf?
    Von dem erfahren wir ja nicht mehr so viel wie am Anfang, aber ganz so schlimm finde ich das auch nicht. Ich denke er und Marie haben sich über die Zeit und auch die Entwicklung einfach voneinander entfernt.
    Seine Gesinnung wird stark braun gefärbt, das kollidiert mit Maries Weltsicht. Auch wenn beide sich die Liebe beteuern, scheint es doch eher von ihrer Seite vielleicht nur noch Gewohnheit und Hoffnung zu sein. Sonst wäre sie wohl nie mit Walter so weit gegangen.


    Auf den Besuch der Eltern bin ich auch sehr gespannt. Vor allem was ihr Vater zu ihrer Wandlung sagen wird. Da gibt es doch bestimmt wieder Zunder ^^


    So, das war es erst einmal von mir :winken:


    Übrigens habe ich den Eindruck, dass es ergiebiger ist, die Frauen der Familie nach Familiengeschichte(n) zu fragen. Sie haben meist einen anderen Blick, erzählten mehr "Alltägliches", auch mehr über persönliche Beziehungen.


    Hm, meine Oma zählt da eindeutig nicht zu. Mein Opa ist hier der Gesprächigere. Vielleicht aber auch seine Schwester - Lehrerin, muss ich mehr sagen? ^^