Beiträge von dion

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Zum Thema Frauen als Freiwild:


    Unglaublich! (Viele) Männer sehen es seit Menschengedenken als ihr Vorrecht, die Frauen zu behandelt wie es ihnen passt. Aber wehe eine macht mal den Mund auf. Dann muss sie dafür büßen und hat es sich auch noch selbst zuzuschreiben.
    Ganz gruselig.


    Ich verstehe nicht, wieso auch noch heute der Unterschied besteht:
    Hat ein Mann viele Frauen, ist er ein toller Hecht.
    Hat eine Frau viele Männer, ist sie eine Hure.


    Sicher haben es schon immer auch viele Frauen ausgenutzt, dass sie auf die Männerwelt eine besondere Wirkung haben. Und ganz ehrlich - wenn wir Mädels wollen, können wir auch seeehr reizvoll sein. Aber deshalb muss ein Mann noch lange nicht darauf eingehen.
    Und bei Vergewaltigungen bin ich noch immer für Amputation !!!

    Moins.


    Während eines Fußballfinalspieles kann man so wunderbar lesen ^^


    Ich habe gestern diesen Abschnitt beendet und will ein paar Worte dazu loswerden.


    Nesta und Henry verbringen eine Weile gemeinsam in Wales. Hier blüht Nesta wieder richtig auf, denn das raue Wetter und die weiten ihres Heimatlandes sind halt doch etwas ganz anderes als die Enge Londons.
    Zumal sie hier auch der Königin und ihrem Hofstaat entfliehen kann.
    Zwischen Henry und ihr läuft es noch gut, beiden genießen ihre Zeit und nutzen sie fruchtbar. Denn kaum ist er wieder abgereist, bemerkt Nesta, dass sie schwanger ist. Die Freude ist groß.
    Auf die Nachricht von ihr an den König eilt dieser im Galopp zurück zu ihr nach Wales und ist völlig aus dem Häuschen. Allerdings plagen ihn Sorgen des Landes wegen und so bleibt er nur kurz bei Nesta. Ganz nebenbei befragt er sie über die verschiedenen Verbindungen der Herren des Landes und Nesta gibt bereitwillig Auskunft. Natürlich denkt sie nichts böses von ihm - doch sie wird bitterlich enttäuscht. Jetzt merkt sie dann doch, dass Henry in erster Linie König und erst in zweiter Linie ihr Geliebter ist.
    Bei seiner Abreise halten sich Freude und Zorn die Waage. Er will die Länderein ihres Vaters zur Verbündung an den Feind abgeben und Nesta kann ihr Temperament mal wieder nicht zügeln. Im Schlafgemach darf sie vielleicht frei reden, vor seinen Soldaten jedoch nicht.
    Hier beginnt das Liebesleben der beiden den Bach runter zu gehen. Einzig Ansfride, die von Henry mitgebracht wurde und ein ganzes Jahr bei Nesta bleiben soll, gibt ihr etwas Kraft.


    Dann ist es auch schon soweit - Nesta kommt nieder. Die Geburt scheint relativ glatt zu verlaufen und kurz danach hält sie ihren Sohn in den Armen. Henry, nach seinem Vater genannt, ist von da an das einzige Glück in Nestas Leben.
    Doch ihre Welt wird je erschüttert, als Robert mit einer Nachricht vom Hof kommt. Nesta hatte gehofft Henry würde anreisen um sich seinen Sohn anzusehen, doch Robert soll Nesta - ohne Kind - zurück nach London bringen. Der Kleine Henry soll eine Amme bekommen und von ihr aufgezogen werden, bis er alt genug ist die Ausbildung eines Jungen von königlichem Blute zu erhalten.
    Nesta weigert sich, bis schließlich Roberts Vater anreist und ihr eine Amme präsentiert. Nesta wird gewaltsam von ihrem Sohn getrennt und nach London zurück gebracht.
    Sie kann kaum glauben, dass der Mann, den sie liebt ihr das angetan hat. Sie empfindet nur noch eine Leere in sich und kann Henrys Anblick kaum ertragen.
    Als er sie zu sich ruft weist sie ihn ab und stellt sich damit einer ungewissen Zukunft.


    Für Henry ist es undenkbar, dass eine Frau ihr Kind mehr lieben kann als ihren Mann und so wirft er ihr Unzucht mit Sir Stephen vor. Ungeheuerlich! Nesta zieht sich in ihr Schneckenhaus zurück. Sie hofft sich unsichtbar machen zu können. Vielleicht hat sie eine Chance ihren Sohn wieder zu erhalten, wenn der König sich eine andere Dirne fürs Bett sucht. Doch auch nach der Geburt des zweiten Kindes durch seine Frau Matilda, blockt Henry alles ab. Nesta bekommt ihren Sohn nicht. Er ist königlichen Blutes und wird nomannisch erzogen.
    Erst jetzt erkennt er seinen Fehler. Er dachte Nesta würde sich damit zufrieden geben, die zweite Frau an seiner Seite zu sein, doch Nesta hat mehr Temperament als die züchtigen Damen Englands.


    Um aus ihr noch Nutzen zu ziehen, verheiratet er sie kurzerhand mit Gerald de Winsor - dem Mann, der beim Mord ihrer Familie dabei war. Nesta ist geschockt, doch sie fügt sich. Immerhin geht sie so zurück in ihre Heimat und hat vielleicht die Chance näher an ihren Sohn heran zu kommen.


    Hach - ein sehr emotionaler Abschnitt. Ein auf und ab der Gefühle. Was hätte ich den König meucheln können. Ja, die Erziehung war damals so, aber er muss auch immer noch bedenken, sie ist nun einmal anders erzogen worden. Und ganz ehrlich - er hätte vielleicht früher daran denken können.
    Auf der anderen Seite verstehe ich, dass er seinen Sohn bestmöglich ausgebildet wissen will.
    Für Nesta ist das natürlich alles traurig. Ich glaube keine Mutter (gut, auch hier gibt es Ausnahmen) verkraftet es so einfach, wenn man ihr das Kind wegnimmt.
    Die Heirat mit Gerald könnte eine Wende in ihr Leben bringen, die sie endlich etwas zur Ruhe kommen lässt. Ich würde es ihr wünschen. Zumal mir der Bär durchaus nicht unsymphatisch ist.


    Da geht doch was ^^


    Sehr schön fand ich, dass Ansfride wieder vorkam. Ich glaube auch sie brauchte Abwechslung und kann Nesta in dieser Zeit am ehesten noch verstehen. Sie hat schließlich das selbe erlebt. Ich hoffe es war nicht das letzte Mal, das sie im Buch vorkam.


    Was noch keiner erwähnt hat - ist euch der Milan nicht aufgefallen? Erst beim Ausritt der kreisende Milan über ihr, der ihr als Zeichen der Freiheit erscheint und dann, als man ihr das Kind wegnimmt, der klängliche Schrei des Vogels.
    Ob uns die liebe Sabrina hier einen alten Bekannten eingeschmuggelt hat? ^^ Ich fands jedenfalls schön. Es spielt ein wenig Nestas Gefühle wieder.


    Bei meinem Geschichtslehrer war es das Alte Rom. ;D
    Er war davon so fasziniert, dass wir es im Unterricht auch sehr intensiv behandelt haben. Aber ich muss sagen, dass es mir gefallen hat. Er konnte wirklich gut unterrichten und hat den Unterricht spannend gestaltet.


    Beneidenswert - das hätte mich ja wenigstens interessiert. Aber ich muss mir echt keine Reden von Hitler anhören oder sonst wie oft die ganzen Standorte durchgehen.
    Das war einfach zu viel. Deshalb mache ich da heute wohl auch einen riesigen Bogen drum und lese sonst alles andere an historischen Zeiten ^^ Wobei es mir besonders die Zeit vor Christie angetan hat in Ägypten ^^

    Hach, ich hänge ein wenig hinterher *seufz*


    Zum eigentlichen Inhalt brauch ich glaube ich nichts mehr mitteilen, das wurde ja von euch schon gemacht =o)


    Was ich aber zum Abschnitt loswerden möchte:


    Nesta findet sich ja nun langsam damit ab, das Henry und Matilda verheiratet sind. Kann mir schon vorstellen, dass es schwierig für sie ist, aber sie hatte ja auch Zeit sich daran zu gewöhnen.
    Das Matilda schwanger ist, zeigt auf, dass die Hochzeit der beiden Früchte trägt und darum ging es ja hauptsächlich. Zwei Länder verbinden und das Ganze mit einem Thronfolger krönen.
    Ich bin ja wie gesagt ein Geschichtsstümper, weiß also nicht ob die Schwangerschaft gut ausgeht, ob es das einzige Kind der beiden bleibt und ob männlich oder weiblich.
    Da bin ich schon sehr gespannt drauf.


    Als Henry nun Nesta zu sich holt um sie in sein Bett zu kriegen, fand ich doof. Ja, es gehört dazu - ich weiß, aber ich fand es sehr schade, dass Nesta so schnell über ihre Prinzipien springt. Als Ansfride ihr gesagt hat, dass es ihre einzige Chance wäre an Henry ranzukommen, war sie der festen Überzeugung, sie würde nie eine Meträsse werden. Und nu? Er schnipst mit dem Finger und schwups ist sie in seinem Bett. Ich bin doch sehr enttäuscht von Nesta.


    Das ändert ja auch nichts an der Art, wie sie am Hof behandelt wird. Gerade Richard gegenüber finde ich es auch etwas blauäugig von ihr.
    Das es nicht lange anhält mit den beiden steht ja fest, aber das wird ihr wohl erst recht das Herz brechen.


    @Geschichte in der Schule
    Da hatte ich ganz klar einen Nachteil - unser Lehrer war besonders vom Weltkrieg angetan, so dass wir sämtliche anderen Epochen durchgerannt sind um uns 2 Jahre nur mit beiden Weltkriegen beschäftigt haben.
    Historische Romane hätten bei mir wohl auch besser gefruchtet ^^


    Ob jetzt Matilda Nesta loswerden will und sie deswegen in ein Kloster geben will - bin ich mir nicht sicher. Sie weiß, dass auf sie geschaut wird und auch auf Nesta an ihrer Seite. Sie weiß auch, dass ihr Mann ein intensives Verhältnis zu seinem Mündel hat. So wird sie sie eh nie ganz los. Also versucht sie es auf ihre Weise.
    Sie will Einfluss auf sie nehmen und weil bei ihr die Kirche eine große Rolle spielt, will sie es bei Nesta ebenso halten. Wäre meine Eingebung dazu.
    Dass sie Nesta nicht hasst, sagt sie ja als die zwei sich unterhalten und sie Nesta nach ihren Wünschen fragt.


    Ich bin wirklich gespannt wie es weiter geht und werde mal meine Nase wieder ins Buch stecken =o)

    Nabend.


    Dann hüpfe ich auch endlich mal rein und schreibe etwas zum nächsten Abschnitt.


    Es wurde ja schon von allem berichtet - Nestas Leben bei Hofe, die innige Freundschaft zu Anfride, die böse Zunge des Kanzlers und schließlich der gewaltsame Tod von Anskill und des Königs.


    Ich finde es schön, wie das Leben bei Hof dargestellt wird. Es gibt die Leichtigkeit des Tanzes auf der einen Seite, aber auch die politischen Streitereien der Landsmänner.


    Als Flambard sich an Nesta wandte, dachte ich mir schon, der führt was im Schilde. Solch eine unangenehme Person macht immer Ärger.
    Ein wenig war ich von Nesta enttäuscht, dass sie sich so einfach auf dieses Gequassel einlässt, statt erst einmal in Ruhe mit Anfride zu sprechen. Ich kann verstehen, warum Anfride ihr nichts über ihre gemeinsame Vergangenheit mit Henry gesagt hat - es ist eben genau das, Vergangenheit. Was soll sie das glühende Herz der jungen Frau damit belasten? Zumal es ja auch eine Gefahr für alle Beteiligten war.
    Es kam wie es kommen musste, Anskills 'Geheimnis' wird an die große Glocke gehängt und er kommt in den Kerker. Klar kann man sagen 'Aber der König war doch nicht besser' - stimmt, aber er hatte einen Schein zu wahren. Und eine gute Portion Eifersucht spielte da sicherlich auch eine Rolle.


    Schon schade - ich mochte Anskill sehr gern =o(


    Der Mord am König ist wiederum etwas anderes. Ich kann mir hier gut vorstellen, dass Tyrell aus Rache gehandelt hat. Er hat den Tod seines Geliebten nicht verkraftet und musste mit diesem Mörder ein Dasein fristen. Zumal William alles andere als gut für Land und Volk war.


    Lieber ein Ende mit Schrecken ....


    Ob Henry da seine Finger im Spiel hatte - ich weiß es nicht. Ich kann es mir beinahe nicht vorstellen. Der Blick, den er mit Tyrell gewechselt hat, könnte auch eine Art Segnung gewesen sein. Er hätte ahnen können, was Tyrell in Erwägung zieht und vielleicht hat Henry ihm so mitgeteilt, dass er es versteht.
    Ich interpretier das jetzt einfach mal so ^^


    Der Falkner ... ein spannender Geselle. Ich mochte ihn vom ersten Satz an ^^ Ein Mensch, der ein Herz für Tiere hat kann nicht schlecht sein. Und Lord Falconer hat das Herz am rechten Fleck.
    Die Art wie man damals mit den Vögeln umgegangen ist kann ich allerdings überhaupt nicht gut finden. Ich bin ein großer Vogelfreund (das Bild verrät es vielleicht ^^) und finde das Zunähen der Augen barbarisch. Ich krieg schon Herzflattern wenn meine Geier mal niesen.


    Zum Abschluss - nun steht also einem neuen England nichts mehr im Weg, außer vielleicht Robert. Aber das erfahren wir ja dann im nächsten Abschnitt - und dahin verschwinde ich jetzt ^^

    Bei "Literatur" meinst du damit eher Sachliteratur oder schon Romane?


    Tatsächlich beides. Klar liest sich ein Roman immer einfacher, aber auch ein gutes Nachschlagewerk wäre mal interessant.



    Historische Korrektheit ist mir sehr wichtig! Wenn ein Charakter nur mal für 3 Sätze durchs Bild spaziert, muss ich gleich seine ganze Lebensgeschichte nachlesen, sonst lässt mich die Angst vor einem Fehler nicht in Ruhe (was, wenn er gerade bei diesen drei Sätzen, zu dieser Zeit im Ausland war und da gar nicht sein konnte, ... usw.)
    Mir ist wichtig zu wissen, welche Fische schwammen damals in diesem Fluss, welche Blumen wuchsen auf den Wiesen usw. usf. Da bin ich schon sehr genau. Zwar glaube ich, dass jedem Fehler unterlaufen, aber ich versuche die Wahrscheinlichkeit so gering wie möglich zu halten. Ich gebe mein bestes, um das Bild so authentisch wie möglich zu zeichnen, denn mir ist das auch als Leserin sehr wichtig. Bei einem historischen Roman möchte ich nicht nur unterhalten werden, ich möchte auch etwas lernen, möchte nachlesen und mich genauer damit beschäftigen. Wenn die Menschen dann im Mittelalter Kartoffeln mit einer Gabel essen, kann ich den ganzen Roman nicht mehr ernstnehmen.
    Daher versuche ich den Anspruch an mich selbst, was die Recherche betrifft, so hoch wie möglich zu halten, denn auch die Leser haben einen hohen Anspruch.
    Wie gesagt, Fehler sind menschlich und in vielen Belangen kann man heutzutage gar nicht mehr sagen, wie es damals war, aber ich schulde meiner Geschichte und den Lesern das Beste, das ich in dem Moment liefern kann, nicht weniger.


    Du meintest ja bereits, dass du schon an einem weiteren historischen Roman schreibst. Spielt der zur gleichen Zeit - in etwa - oder versuchst du schon verschiedene Epochen zu erkunden?

    Hallöchen.


    Ich persönlich bin was Geschichte angeht eine totale Niete - obwohl es mich durchaus interessiert.
    Gibt es denn da Literatur, die du empfehlen kannst - gerade im Hinblick auf Wales und England? Vielleicht auch etwas, was sich nicht arg so trocken liest? ;)


    Und wie lange recherchierst du, bevor du dich wirklich hinsetzt und anfängst zu schreiben? Ist es dir wichtig historisch korrekt zu bleiben? Also, dass beispielsweise Pflanze X nicht im Buch vorkommt, weil sie erst 30 Jahre später ins Land gebracht wird?
    Das kam letztens bei einer Diskussion mit einer Autorin auf. Sie ist bei sowas sehr korrekt, mir als Laie würde es null auffallen.


    Grüßle

    Moins.


    Mir fehlen zwar noch die letzten 10 Seiten in diesem Abschnitt, aber ich glaube das ist nicht weiter schlimm.


    Wir lesen nun also was mit Nesta in den letzten 5 Jahren passiert ist. Am Hofe der de Montgomerys ergeht es ihr an sich nicht wirklich schlecht. Wie sie selbst ein wenig später herausfindet hat sie ein Dach über dem Kopf, jemanden der sich um sie kümmert (auch wenn ihre Ziehdame etwas ruppig ist) und an Nahrung mangelt es ihr auch nicht. Dass sie an Hofe nicht herzlich empfangen wird ist auf Grund ihrer Herkunft klar, dennoch wird sie gedudelt und eigentlich passiert ihr kein Leid. Soweit habe ich es zumindest herausgelesen.
    Einzig Anulf ist da ein anderes Kaliber, aber das ja auch erst nach seiner Thronbesteigung.


    Anulf lässt anklingen, dass er überlegt Nesta - da schon 13 Jahre alt - zu seiner Frau machen könnte. Das wäre ihr Alptraum. Doch für die politischen Belange wäre es besser sie strategisch zu verheiraten. Diese Überlegung kann nicht zu Ende ausgeführt werden, da hoher Besuch erwartet wird - der König persönlich mit Gefolge. Oha.
    Nesta ist aufgeregt und neugierig. Als sie die Prozession dann sieht, ist sie etwas enttäuscht. Aber nur bis sie auf Henry de Nomandie trifft, den Bruder des Königs. Er ist charmant, freundlich und behandelt sie wie eine Dame.
    Um sie ist es schon bald geschehen. Was natürlich auch gleich ihre Aufpasserin gleich auf den Plan ruft ^^ Ich glaub die Frau hat echt zu tun mit Nesta.


    Ganz gegen ihren Willen wird sie ins Rampenlicht gezogen, was ihrem Vormund alles andere als gefällt. Auch Nesta ist es unangenehm, aber sie hat kaum eine andere Wahl. Da sie von königlichem Blut ist wird sie nun mehr in die Reihen des Königs von England integriert und darf das erste Mal die Mauern ihres Gefängnisses verlassen und mit dem König auf Jagd gehen. Die Damen bringen sie mit ihrer Art und auch ihrem losen Mundwerk so durcheinander, dass sie einen Unfall verursacht.
    Zur Strafe wird jedoch der Knappe, der sie nur beschützen wollte ausgepeitscht. Eine Ungerechtigkeit und Nesta erkennt, dass der König von England auch nicht viel besser ist als Anulf de Montgomery.


    Am Abend schaut sie nach dem Jungen und wird dabei prompt erwischt.
    Das fand ich so süß, wie sie sich um den Jungen sorgt =o) Wieder ein Punkt mehr auf der Sympathieskala ^^


    Natürlich rennt sie auch noch in Henry de Normandie, nachdem sie von Madame de Mabile halb über den Hof geschleift wird.
    Aber es ist gar nicht schlecht, denn einige Ritter machen sich an der Küchenmagd zu schaffen und nun beweist Henry, dass er ein Ehrenmann ist. Er rettet die Magd und weist die Ritter in ihre Schranken.


    Noch am selben Abend fragt Henry Nesta ob sie mit an den englischen Hof gehen will und sie bejaht ohne lange zu überlegen. So schafft es Nesta also aus der Gefangenschaft der Männer, di e ihre Familie umgebracht haben. Auf der Reise machen sie einen Zwischenstopp in einem Kloster, das öffnet Nesta ein wenig die Augen.


    Viel weiter bin ich nicht, aber aus den anderen Texten hier habe ich erfahren, dass sie auf ihren Bruder trifft. Das freut mich ungemein.
    Sie hatte ja schon erfahren, dass ihr ältester Bruder in Irland lebt.


    Mir hat dieser erste ‚richtige‘ Abschnitt wirklich gut gefallen. Man konnte so richtig durchweg lesen und sich auf die Geschichte einlassen. Das Buch macht richtig Spaß.
    Ich lese nicht oft historische Romane, wenn dann aber doch mal einer dazwischen kommt, dann freue ich mich immer, wenn es ähnlich eines Filmes abläuft. Man kann gut dabei bleiben, sich alles prima vorstellen und auch die Personen formen sich aus den Beschreibungen gleich im Kopf.


    Das Nesta sich von Madame de Mabile mit einer gewissen Wehmut verabschiedet, kann ich mir auch gut vorstellen. Schließlich war sie 5 Jahre lang so etwas wie eine Ziehmutter.


    Der Klapptext lässt ja schon darauf muten, dass ihr Leben am Hofe nicht ewig sein wird und ich bin sehr gespannt wie es ihr dort ergeht und unter welchen Umständen sie gehen wird.


    Nun komme ich mal zu der Frage von @nici


    Also zunächst kommt mir Henry wie ein anständiger Kerl vor. Ähnlich dem Kommandeur des Königs, wobei der auf Grund seiner Jahre wohl eher noch freundlicher ist.
    Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass Henry, wenn er dann an die Macht kommt - und das wird er ja wohl - sich stark verändern wird. Macht verändert die Menschen - immer.


    In Hinblick auf die Trennung zwischen ihm und Nesta, kann ich mir aber gut vorstellen, dass er nicht einfach aus Hass handelt. Vielleicht eher aus gebrochenem Herzen und verletztem Stolz.
    Aber das werden wir wohl noch herausfinden ^^


    So, für den Anfang ist das glaube ich erst einmal genug ^^

    Ein wenig spät, aber ich hüpfe auch noch kurz rein.


    Ich habe gestern Prolog und ersten Abschnitt gelesen und bin schon sehr gespannt wie es weiter geht.


    Zum Buch. Die Aufmachung hat mich sofort angesprochen. Ich bin ein großer Freund von Karten und Personenregister. Meist ist es ja doch so, dass gerade bei umfangreichen Büchern einige Charaktere nur ein paar Mal vorkommen und dann sitzt man da 'Wer war das jetzt gleich?' und mit einem Register kann man das wunderbar nachschlagen.
    Ich bin dafür das in jedem Buch einzuführen ^^


    Der Prolog erzählt die Ausgangssituation für Nestas spätere Geschichte. Sie spielt mit ihren Geschwistern im Hof als plötzlich der Feind vor der Tür steht. Sie muss mit ansehen wie ihre Mutter, die Kinderfrauen und auch der Pater umgebracht werden. Das prägt sich tief in ihr Gedächtnis. Da sie selbst reinen Blutes ist, wird sie gefangen genommen. Auch ihr kleiner Bruder Hywel wird verschleppt - jedoch erst verstümmelt.


    Der Schreibstil ist wirklich gut. Ich hatte keine Probleme mich in die Geschichte einzufinden und mit den Personen zurecht zu kommen. Nesta ist eine kleine Rebellin und das muss sie wohl auch für ihren Lebensweg sein.


    Mal sehen wie sie sich weiter schlägt =o)

    Jip, geht. Ich lese meistens parallel. Ein ebook beim Sport und ein Buch sonst. Manchmal auch mehrere Bücher nebenher, aber dann nur wenn sie unterschiedliche Genren ansprechen. Sonst komme ich durcheinander ^^

    Überall ::)
    Bei den Vorschauen der Verlage, in den E-Mails der Verlage, auf Facebook, bei Amazon und schlichtweg im Laden.
    Schlimm nur, dass man gar nicht soviel Platz hat *seufz*