Beiträge von Lärche

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    Wow - damit habe ich jetzt nicht mehr gerechnet!


    Ich bin ja echt davon ausgegangen, dass wir Bargh noch in seine Heimat und bei der Aufarbeitung seiner Vergangenheit begleiten. Aber so kann man sich täuschen ^^


    Oder habt ihr noch was in der Hinterhand?! Ich meine dieses Mal ist er ja verbrannt und kann nicht mehr von jemanden errettet werden...wobei ich euch ja so einiges zutraue [emoji6]


    Ob sich an meiner Einstellung Chara gegenüber etwas geändert hat - ehrlich gesagt nicht. Auf eine merkwürdige Art und Weise empfinde ich Respekt vor ihr.
    Sie will hinter ihrem Auftraggeber zurücktreten, ihn nicht in Frage stellen und seine Aufträge ausführen...dass tut sie - finde ich sehr konsequent.


    Telos scheint ihre Tat auch nachvollziehen, wenn auch nicht gutheißen, zu können.


    Es ist wieder einmal Thorn, der mehr Probleme damit hat. Mit ihm habe ich immer mal wieder ein Problem - es ist irgendwie so, dass je mehr ich Chara zu schätzen weiß, desto mehr habe ich Probleme mit Thorn. Sie sind wir zwei Gewichte auf einer Waage, die sich gegenseitig auspendeln (bzw eben auch nicht ;-))


    Schwer zu sagen... Ich muss ehrlich zugeben, dass ich schon sehr heftige Folterszenen gelesen - und mal eine geschrieben habe, bei der ein Greifvogel involviert ist, der das Bein des Opfers auffrisst. Viel härter als die Gewalt war für mich daher wirklich dieses Gefühl von Leere und Hoffnungslosigkeit am Ende dieses Abschnitts. Das war für mich schrecklicher und intensiver, als eine noch so brutale und ausgeschriebene Folterszene je sein könnte, weil es so... allumfassend war.


    Da erwähnst du etwas, was ich erst gar nicht so richtig fassen konnte, aber du triffst ins Schwarze. Ich hatte wohl am meisten mit diesen Szenen zu kämpfen, aber du hast recht, wenn ich jetzt mal hinter die Oberfläche gucke, dann sind es echt diese Gefühle, die da stehen bleiben...

    So, endlich sind wir wieder unterwegs und können diesen Teil der Welt (hoffentlich) hinter uns lassen.


    Mich hat Charas Erinnerung an Al'Jebals Worte noch einmal sehr neugierig gemacht. Was hat er ihnen erzählt? Das Geheimnis war eine Todesdrohungen wert...ah, ich wüsste es nur zu gerne!
    Ich mag ihre Analyse bzgl. des Götterstatus versus Magier. Ich finde, dass sie solche Zusammenhänge immer sehr gut für sich darstellen kann - unabhängig, ob es nun stimmt oder nicht. Ich schätze einfach ihre Art den Religionsaspekt erstmal zu hinterfragen.


    Was mich natürlich zu Telos und Osmosis führt, die nun wieder "ihre Götter" spüren. Das die Götter mal da sind und mal nicht, kann ja verschiedene Gründe haben: beide sind (trotz ihres Priesterstatus) gar nicht so gefestigt in ihrem Glauben und verlieren diesen dann in emotional stressigen Situationen. Oder die Götter der beiden sind dann doch eben nicht so allmächtig, wie ich es immer mit dem Wort "Gott" verbinde - da fühle ich mich dann sehr an die griechischen Sagen erinnert, in denen es ja auch stärkere und schwächere Götte gibt, die sich bekriegen. Oder (und da wären wir ein bisschen in Charas Richtung) es geht halt nicht um (quasi außerhalb des Menschen seiende) Götter, sondern beide sind eigentlich Magier, die diese Magie aber nicht unter Kontrolle haben.


    (Nur so als kurze Zwischenfrage: als die unbekannte Flotte auf das Schiff zuhält und Chara Telos auffordert mit auf das Achterdeck zu kommen, sind Teile der Aufforderung kursiv gedruckt- ist es ein Fehler in meiner Wiedergabe und soll es tatsächlich besonders herausgestellt werden?)


    Wir treffen hier auch Lestrange wieder. Er will eine Person in Billus zu seinem Agenten machen. Er benennt "sie" und momentan kennen wir nur Chara und Osmosis genauer. Ich bin mal gespannt auf wen der Beiden er es abgesehen hat oder ob wir bald noch eine dritte weibliche Hauptdarstellerin bekommen (ja, Rosmerta habe ich absichtlich vergessen ;-))
    Was vorher schon zu ahnen war, wird jetzt Sicherheit: Lestrange ist Teil eines Bündnissen und er gehört noch nicht mal in die obersten Reihen. Was ist es für ein Bündnis? Wieviel Macht wird es haben?


    Die Unterhaltungen zwischen Chara und Malakal bzw Chara und Bargh fand ich sehr interessant - besonders als im Nachhinein Bargh die Worte von Malakal sich durch den Kopf gehen ließ und sich dadurch entspannt fühlte.


    (Danke, dass ihr die Abschnitte etwas kleiner gewählt habt, damit komme ich sehr viel besser zurecht!)


    Also für mich auf weite Strecken schon. Klingt seltsam, aber er hat was erfrischend Gerades. Er scheint mir nicht falsch zu sein, also hinterhältig oder so. Er ist jemand, der mit seinem Inneren im Reinen steht, hat halt nur (aufgrund was wäre natürlich interessant) ein etwas anderes Inneres als andere. Und dabei ist er auch noch freundlich und höflich (wenn er denn jemanden als "würdig" betrachtet), hat Humor und Esprit, strebt nach mehr, hat ein klares Ziel vor Augen und träumt nicht nur davon sondern agiert auch. Ob er selbst die Folterungen etc. tatsächlich genießt kann ich so nicht beurteilen, ich glaube das wird auch nie dezitiert erwähnt. Seine "Künstler" gehen liebevoll an die Arbeit, aber er selbst hat glaub ich nicht mehr so viel von solch profanen Akten...


    Ich weiß genau, was du meinst. Logisch gesehen finde ich es auch gut nachvollziehbar - aber so auf der reinen Sympathieebene [emoji34]

    Was ich so von Hakkinen Dragati halte?
    Ehmmm - zumindest kein Sympathieträger [emoji6]
    Dieser Abschnitt war deutlich weniger offensichtlich brutal als der vorhergehende. Aber so einige Szenen haben dennoch das Blut in meinen Adern gefrieren lassen: die Vergewaltigungsszene war ziemlich übel, aber auch das gemeinsame Essen mit Elfenbeilage.
    Wobei - ich als Vegetarier - da wahrscheinlich eh noch mal eine andere Einstellung zu habe...ich finde die Vorstellung und zu essen, den ich vorher gekannt habe ziemlich übel.
    Thorn "verrät" also den Auftraggeber und erreicht die Freilassung. Damit hat keiner gerechnet und ich habe auch ziemlich irritiert vor meinem Buch gesessen.
    Aber dann klärt sich alles auf - und endet mit der "Verwandlung" von Hakkinen Dragati in einen (Halb-?)Gott. Das Wort Apotheose musste ich erstmal googlen...
    Wir erfahren einiges über Barghs Hintergrund - Andeutungen gab es ja bisher einige, aber seine "Geschichte" war neu...

    Hallo,


    Vielen Dank für eure Worte zu diesem Abschnitt!
    Wie ihr seht, habt ihr mich als Leserin nicht "verloren" [emoji6] - ich brauchte nur länger zum "Verdauen".


    Genau diese Art von realistischer Fantasy habe ich ja im ersten Band auch sehr geschätzt. Da erinnere ich mich noch sehr gut an die Gefängnisszene und das eben keine Toilette in dem Raum war. Finde ich immer noch eine sehr gelungene Szene.


    In gewisser Weise geht es mir auch mit diesen Folterszenen so. Ich kann eure Argumentation und die Konsequenz, die ihr haben wollt sehr gut nachvollziehen und schätze dies auch sehr. Wie detailliert man die Szenen letztendlich beschrieben "muss", darüber könnte - kann man diskutieren.
    Mir fällt es beim Lesen, in Gegensatz zum TV gucken, einfach unglaublich schwer "wegzugucken" oder Passagen zu überspringen und leider habe ich eine sehr ausgeprägte Vorstellungskraft [emoji6]


    Aber ich habe weiter gelesen und werde gleich einmal meine Eindrücke zum dritten Abschnitt posten

    ZweiHerzen:
    Ein sicherlich berechtigter Einwand bzgl Al'Jebals Offenbarung in Einzel- oder Gruppengesprächen. Thorn hätte "erkannt" werden müssen oder Al'Jebal hat ihm seinen Widerstand gelassen, weil er ihn (sowohl Widerstand als auch Thorn). noch weiter benötigt.
    Danke für die Archimedes-Aufklärung!!!

    Puh - ich muss gestehen, dass ich diesen Abschnitt erstmal verdauen muss...
    Ich konnte heute Nacht schlecht schlafen und habe gedacht, dass ich einfach mal den nächsten Abschnitt lesen könnte. Ehrlich gesagt ein fataler Fehler...schlafen ging danach nicht besser und ich muss gestehen, dass (ob nun Nacht oder nicht) mit die Folterszenen zu krass waren und ich kurz mit dem Gedanken gespielt habe das Buch an dieser Stelle zu beenden. Sowas ist echt nicht meins.
    Aber nun bin ich doch ich dabei - die Chroniken fesseln mich einfach zu sehr.
    Entgegen meiner sonstigen Praxis erst die eigenen Eindrücke zu beschreiben und dann zu lesen, was die anderen dazu gesagt haben, habe ich gerade den Kommentar von ZweiHerzen gelesen und bin ziemlich hin und weg von der präzisen Zusammenfassung und den Gedanken zu diesem Abschnitt!
    Dagegen sind meine Eindrücke eher ein bisschen flacher, aber ich versuche es mal in Ergänzung: dass Thorn derjenige ist, den es (fast) in den Wahnsinn treibt, kann man gut kommen sehen...er erscheint auch am labilsten. Mit dem wenigsten Halt sowohl in der physischen Welt als auch bzgl seiner Ideale. Er war eher derjenige, der gegen etwas kämpfte und nicht derjenige, der für etwas war. Ich glaube, dass er damit einen weitaus schwierigeren Weg eingeschlagen hat.


    Dann kommt erstmal ein enttäuschender Haken an der Geschichte: die versprochene Offenbarung Al-Jebals war schon. Wir haben sie nicht mitgekriegt. Aber uns wird zu verstehen gegeben, dass sie die Welt geändert hat. Thorn, Telos und Chara sind nicht mehr die, die sie vorher waren, also muss es etwas Erschütterndes gewesen sein. Nur Bargh scheint einstweilen noch relativ unbetroffen von den Neuigkeiten, aber wir sehen, dass auch er ein interessantes Innenleben hat, das wir in ihm gar nicht vermutet haben.


    Ist es bei Thorn tatsächlich auch so? Ich war ziemlich skeptisch, ob Thorn sich tatsächlich durch die Offenbarung hat beeindrucken lassen. Ich habe es eher so interpretiert, dass er weiterhin kein Verbündeter von Al`Jebal ist, sondern sich gegen ihn wenden wird, sobald es möglich ist.



    Er spricht ja offenbar, also könnte man einfach Telos abstellen, mit ihm sitzen zu bleiben und zu ihm durchzudringen. Auch das wird nicht getan, also hat die Gruppe offenbar genug Zeit.


    Da habe ich auch gestutzt - meine Idee wäre auch gewesen, einfach Telos mit dem Heiligen sprechen zu lassen und ihn alles klären zu lassen. Bin mal gespannt, wie es mit ihm noch so weiter geht.



    Sind dies womöglich seine "drei Tage" die ihn untertänig und gehorsam machen sollen?


    Dann wäre deine Idee, dass die Anderen jeweils auf sie abgestimmte "drei Tage" erlebt haben, damit sie Al`Jebal folgen? Quasi eine Konfrontation mit Ängsten / Befürchtungen / Hoffnungen bei denen Al`Jebal eine herausragende Rolle spielt und die die Gefährten dazu bringen sich ihm "freiwillig(er)" anzuschließen?



    Das ist ja eine interessante Theorie! Klingt für mich grad ein bisschen so wie ein klingonisches Holodeck... ;)


    :D



    Also als kuschelig stell ich mir den Muskelberg ja nicht gerade vor! Aber ach so, geistig... ja das schon :P


    Ich stelle ihn mir immer sehr behaart vor - dann würde kuschelig auch schon wieder passen ;D



    Seine Kreise... Mir wird das jetzt erst bewusst, aber Kreise, Belagerung... Da klingelt was bei mir. Könnte irgendwie etwas, was mit Archimedes zu tun hat, hier wichtig werden? Aber was?


    Du hast ja Philosophie-technisch einen großen Vorsprung - kannst du mich aufklären? Wie kommst du auf Archimedes?



    Schön, wieder in Amalea zu sein :D


    :five: Allerdings und ich habe die Leserunde für den zweiten Band letztendlich dann doch vermisst :'(

    So, ich bin jetzt auch dabei - ein großes Hallo an alle :winken:


    Ich konnte schon wieder voll und ganz in den dritten Band einsteigen - die Figuren begleiten mich jetzt auch schon eine ganze Lesezeit lang ununterbrochen und es ist so ein bisschen wie nach Hause kommen.


    Was ein seltsamer Auftrag von Al`Jebal. Ich bin mal gespannt, was es mit diesem Heiligen auf sich hat. So kulturell war ich mir bei dem Heiligen nicht sicher, ob ich ihn eher so in den indischen Raum kategorisieren soll; er hat mich auch ein wenig an Diogenes erinnert (also nur mit meinem Schul-Philosophie-Wissen, ohne jetzt noch einmal nachgelesen oder vertieft Kenntnisse über ihn zu haben).


    Dass Chara und Bargh bei diesem Auftrag erstmal nicht sonderlich begeistert sind, kann ich mir vorstellen - und doch scheint der Heilige eine besondere Verbindung zu Chara zu haben.


    Bei dem Kapitel "Chaos" war ich erstmal total irritiert - was da wohl passiert ist? Erst habe ich gedacht, dass die Gefährten irgendwie vergiftet wurden (da Thorn ja auch mit Fieber im Bett liegt). Aber bezogen auf die Überschrift war so mein Gedanke, dass das Kapitel vielleicht darstellen soll, wie die Gefährten sich verhalten / fühlen würden, wenn sie sich komplett auf der Seite des Chaos befinden würden - also so ein bisschen wie ein Blick hinter die Kulissen.


    Ich muss ja gestehen, dass ich seit dem letzten Band schon mit Thorn hadere. Im ersten Band hatte er ja noch meistens meine Sympathien, aber im letzten Band fand ich ihn zunehmend anstrengend und unsympathischer. Ich hoffe, dass ich mich in diesem Band wieder mehr auf ihn einlassen kann...


    Ich muss mal eben kurz unterbrechen, komme aber im Laufe des Abends noch auf eure Eindrücke zurück ;)

    (Falls es zu sehr OT ist, bitte einfach löschen oder verschieben ;))


    Hallo,


    wir hatten ja verabredet, dass wir den zweiten Band "alleine" lesen und uns dann am Freitag hier wieder treffen. Was aber natürlich nicht fehlen soll, ist mein Eindruck des zweiten Bandes ;D


    Er ist unter folgenden Links zu finden:
    Großes Literaturschock Forum
    Lovelybooks
    Wasliestdu
    Amazon
    Die Mail an den Verlag mit der Rezension ist ebenfalls raus.


    Ich freue mich sehr auf Freitag!


    Auch wenn ich denke, dass solche Aussagen und Denkmuster ein Schritt in eine unerträgliche Richtung ist, bin ich der Meinung, dass auch das System Krankenversorgung generell entlastet werden sollte. Vielleicht schafft weniger Arbeitsdruck auch bei einigen mehr Platz für Hirn und Mitgefühl. ;)


    Sehe ich genauso und kann nur jedes Wort unterstützen / unterschreiben!

    Inhalt:
    Im endenden 20. Jahrhundert überschlagen sich die wissenschaftlichen Forschungen und Erkenntnisse. Auch vor der Psyche des Menschen macht das Interesse der Wissenschaft nicht halt. Wie funktioniert das Gehirn? Wie entstehen scheinbar absonderliche Verhaltensmuster? Warum verhalten sich Frauen häufig so hysterisch?


    Vor diesem Hintergrund werden die damaligen Koryphäen der Pariser Salpetriere-Klinik lebendig. Sie und ihre Assistenzärzte, die noch nach wissenschaftliche Anerkennung streben. So wie Jori, der hofft mit Hilfe eines Doktortitels könne er seiner Geliebten Pauline helfen. Dazu muss er sein Können aber erst einmal unter Beweis stellen – dieser Beweis wird Runa sein.


    Ein eigenwilliges, wildes Kind, das keine Nahrung zu sich nimmt und auch sonst so anders ist als alle anderen Menschen, die er bisher kennen gelernt hat. Auch weil sie ihn auf eine eigentümliche Art anrührt.

    Meine Meinung:


    Mit „Runa“ ist Vera Buck ein großartiger Debütroman gelungen. Stilistisch changiert er zwischen einem Geschichtsroman und einem Thriller.


    Die Amazon-Kategorisierung „Medizingeschichte“ zeigt wie liebevoll und detailreich Vera Buck mit der historischen Vorlage umgegangen ist. Wenn man im Bereich Neurologie, Psychologie, Psychiatrie Vorkenntnisse hat, kann man diesen Roman genauso gut genießen wie Leser, die bisher keine Berührungspunkte damit hatten. Denn die Fragestellungen sind allgemein gültig: was macht den Menschen aus? Wie weit darf man für wissenschaftliche Erkenntnis gehen? Ethische Fragen, die heute genauso relevant sind, wie sie damals waren.
    Dabei werden einzelne Szene so gekonnt beschrieben, dass man sich direkt in die Atmosphäre einfühlen kann und die Szenen interessiert-abgestoßen beobachtet. Empfindungen, die man bestimmt mit den Beobachtern der damaligen Zeit geteilt hat.


    Die Thriller-Komponente ist Teil dieser geschichtlichen Entwicklung. Menschen sterben, es passiert ein Mord, Kinder verschwinden und es tauchen merkwürdige Zeichen an unterschiedlichen Stellen der Stadt auf. Was passiert dort? Wer ist dafür verantwortlich? Der Spannungsaufbau ist sehr gut gelungen, wobei ein sehr gutes, weil realistisches und den Charakteren entsprechendes, Ende gefunden wird.


    Die Charaktere verfügen über Ecken und Kanten, was das Herausfiltern eines wahren Sympathieträgers erschwert, aber die Figuren um so realistischer erscheinen lässt. Egal, wen ich mir vorstelle, es bereitet mit keine Schwierigkeiten alle vor mein geistiges Auge zu rufen und mit ihnen zu diskutieren.


    Ein ganz großartiges Buch, das ich unbedingt weiterempfehlen möchte!


    Meine Rezension erscheint auch hier:
    Amazon
    wasliestdu
    Großes Literaturschock-Forum
    Literaturschock Hauptseite


    Vielen lieben Dank für dieses interessante Buch! Und auch meinen Mitleserinnen für die Diskussionen, auch bzw. gerade weil wir nicht immer einer Meinung waren - dass macht für mich eine interessante Leserunde aus: andere Sichtweisen, Gedanken und Interpretationen kennen zu lernen. Danke dafür!


    Der Drehorgelspieler ist ja total unheimlich. Der erweckt in mir den Eindruck, als ob er wie ein Ratten-/Kinderfänger unterwegs ist. Ich sehe fast sein diabolisches fieses Grinsen vor mir. Da fröstelt es mich fast. Isabelle ist ja fasziniert von ihm und seinem Spiel.


    Die Szene finde ich auch sehr intensiv. Aber du hast da auf einen guten Punkt hingewiesen: Kinder scheinen das Spiel interessant zu finden, Erwachsene reagieren anscheinend intuitiv mißtrauisch...