Beiträge von Prisca Burrows

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    Also laut Vertrag müssen sie den Titel 18 Monate in Verkauf haben. Ich nehme mal an, dass sie ihn anschließend gleich aus dem Programm nehmen werden, dann kann ich den Vertrag kündigen. Wäre also so Mitte nächstes Jahr.

    Das würde mich natürlich freuen :D auch wenn für euch natürlich die Geheimnisse und Überraschungen dort dann schon keine mehr sind.


    Also wenn jetzt die Wahnsinnsverkäufe wären, dann dürfte ich bestimmt einen dritten Band machen. Idee und Konzept dafür hab ich schon. (Und viele Grausamkeiten harhar) Aber ich warte jetzt erst mal ab, bis die Rechte wieder an mich zurückfallen, und dann sehen wir weiter.

    Wow, vielen Dank für dein ausführliches Statement! :-* Schön, dass du trotz aller Handicaps tzatsächlich bis zum Schluss dabei geblieben bist, das freut mich sehr!



    Zum Ende hin blieb mir dann fast das Herz (und ich habe ein ganzes) stehen, als Màr, überglücklich mit ihrem geliebten Peredur, der wieder fühlen kann, vereint, zu Fionn sagt: "Du solltest dich besser beeilen." (Seite 383)


    Das war natürlich eine absichtliche Gemeinheit, um nochmal ein bissl Pep reinzubringen in den Ausklang. ;)

    Als Halblinge werden bei den irischen Mythen alle Faeries bezeichnet, dazu gehören nicht nur die Kobolde und Gnome, sondern auch Feen und Elfen. (Bei den nordischen Mythen ist das genauso) Tolkien hat daraus eine Variante gemacht, indem er die Hobbits schuf und nur sie als Halbinge bezeichnet hat.

    Schön, dass du noch dabei bist, Svanvithe! :klatschen:


    Dandelion und Hyazinthe spielen im ersten Buch keine Rolle, sie hatten nur hier einen kurzen, wenngleich effektiven Auftritt. Ich hätte ihnen auch gern ein wenig mehr Raum gegönnt, aber das hätte den Umfang gesprengt. Vielleicht in der Nachbearbeitung ... ;)


    Was Blaufrost betrifft, so bin ich froh, dass ihm wenigstens sein sehnlichster Wunsch noch vergönnt wurde, und ein Abschied.


    Randur hat mich mit seinem Geständnis selbst überrascht. Bisher war ich immer davon ausgegangen, dass Valnir für ihn schwärmt, aber nicht weiß, wie sie es ihm gestehen soll. Tja, und dann stand es da auf einmal ...

    Deswegen sind die Bogins an sich auch eigenständig und für sich stehend ;D Für eine spätere Ausgabe werde ich sie geringfügig überarbeiten, um die Ähnlichkeiten weniger deutlich zu machen.
    Die Verlage haben darauf gesetzt, dass die Leute, die den Hobbit-Film sehen, auch jede Menge Literatur dazu haben wollen. Zumeist sind Aufgüsse ja auch sehr erfolgreich, denn die meisten Leser setzen auf Bewährtes. Als Autor fällt mir nicht ein, einen Auftrag abzulehnen, vor allem, wenn man was Schönes und trotzdem auch Eigenständiges draus machen kann. ;)
    Vor allem, weil ich ja noch einige weitere Ideen habe ...

    Ragna ist tatsächlich ein Originalname, stammt einesteils aus dem Nordischen und kann bedeuten "Königin, Reiche" (wobei "Ragn" = "der Rat" ist), ist aber auch, und das ist hier gemeint, ein (früh)keltisches Gotteswesen, deren Name "Kriegerin, Kriegstreiberin, Vernichterin" etc bedeutet, sie ist ähnlich der indischen Kali angelegt.
    Hafren, Schutzpatronin der Bogins und die Herrin der Flüsse und Seen, ist die keltische Umsetzung des lateinischen Namens "Sabrina", des Flusses Severn, in dem mal ein Mädchen ertrunken sein soll und dadurch zur Nymphe bzw. Göttin des Flusses wurde. Es gibt auch eine frühere Legende zu Hafren als Gotteswesen über den Fischreichtum der Flüsse allgemein.


    In meiner Geschichte habe ich die beiden zu sehr mächtigen Elbenfrauen gestaltet, die dereinst an der Ostküste mit einem Schiff gelandet sind.


    Dass die Bogins den Hobbits sehr ähnlich sind, ist in der Tat beabsichtigt, Rhea, das siehst du ganz richtig; wegen der Hobbitfilme war das vom Verlag so beauftragt.

    Kurz vor dem Jahresschluss hier noch ein paar Anmerkungen; es sind nur Auszüge, denn alles bringe ich auf die Schnelle nicht zusammen ;D


    - Albalon, wie man auf den Karten erkennen kann, ist Großbritannien. Der Auftrag des Verlags lautete, ein Halbling-Buch zu den Hobbit-Filmen zu schreiben. Also habe ich mich daran gemacht, möglichst exakt "an der Realität" zu bleiben (schließlich hat Tolkien u.a. unseren aktuellen Kalender verwendet) und genau wie Tolkien selbst mich bei nordischen Mythen zu bedienen. Hierbei dienten vor allem das Mabinogion, aber auch irische Sagenschätze, sowie eine Menge aus Island.
    Der Name selbst sich zusammen aus "Alba", weiß, wie auch Schottland betitelt wird, und "Avalon", na, das wisst ihr ja.


    - So kam es auch zu dem Autoren-Namen - wenn schon, denn schon, habe ich das ganze komplett durchgezogen mit einer Historikerin als Verfasserin und meinen Namen als Hobbitnamen gegooglet.


    - Die Bogins sind namentlich so in walisischen Märchen erwähnt, als Angehörige des Kleinen Volkes (und damit "Halblinge"), dort sind sie allerdings kleiner und mehr den Kobolden zuzuordnen. Auch "Bucca", das lateinische Wort für "aufgeblasene Backe", ist verbürgt.


    - Die "Große Arca" - in Band 1 gibt es 22 Kapitel, so wie das Bogin-Buch 22 Kapitel hat: Das Große Arkanum/die Große Arkana ist mit 22 Karten Bestandteil des Tarots. Arcanum = lat. "Geheimnis". Es handelt sich hierbei um die echte Heldenreise. Das erste Buch nimmt darauf Bezug. In Buch 2 haben wir 10 Kapitel, denn die 10 steht bei der Zahlenmystik für das "abgerundete Ganze", also die Vollendung und Harmonie.


    - Plowoni: bedeutet "Siedlung am Fluss", so wurde die ursprüngliche steinzeitliche Niederlassung in diesem fruchtbaren Tal, am Fluss, bezeichnet. Die Datierung ist schwierig, denn man findet im Flussschlamm heute noch eine Menge Relikte, die älter und älter datiert sind. Es handelt sich hierbei natürlich um London und der (ausgetrocknete) Fluss ist die Themse. In Band 1 gräbt Fionn im Flusssand und findet als Pendant zu unseren heutigen Funden Relikte aus unserer Zeit, und auch die Überreste des Big Ben werden beschrieben.


    - Peredurs Urahn Vidalin hat einst Plowoni entdeckt und "nach unten" geforscht und das British Museum sowie die Library gefunden. Er hat angefangen, jene Bibliothek mit den Büchern, die er fand, aufzubauen, die Asgell heute führt.
    Vidalin selbst war ein isländischer christlicher Prediger, Dichter, und sehr sinnenfroher Mann. Seine zahlreiche Nachkommenschaft soll legendär sein. Zudem war er sehr schlau, gewitzt, hochgebildet und intelligent.


    - Damit sind wir schon bei der zeitlichen Einordnung. Wir befinden uns sehr weit in der Zukunft, in einer postapokalyptischen Welt. Zunächst sind die uralten Völker, die es einst vor den Menschen gegeben hat, wieder in Erscheinung getreten und haben ihre Anderswelt verlassen, um das verwaiste Albalon zu besiedeln. Zu dem Zeitpunkt gab es noch Menschen, aber ohne Erinnerung an das Früher. Die Elben kamen einst per Schiff aus dem Osten, wie es in Band 1 heißt. Das ist natürlich eine schmunzelnde Hommage an Tolkien, dessen Elbenschiffe vom Kontinent Richtung Westen abgesegelt sind.


    - Bei den Ruinen von Stealann handelt sich um die Überreste des phänomenalen Stirling Castle, einem der schönsten Schottlands.
    Der Glathé ist eine Hommage an T.H. White, der die großartigste aller Artus-Geschichten verfasst hat, eines der besten Fantasybücher überhaupt. Es handelt sich hierbei um das Aventiurentier, das Sir Pellinore bei White so lange gejagt hat. Glathé ist eine wenig gebräuchliche Bezeichnung dafür. Da ich die Figur Pellinore über alles liebe, musste ich ihn unbedingt als Ersten Ritter in Erscheinung treten lassen. Und natürlich auch für das, was er steht (vor allem bei White).


    - Peredur und Asgell: Diese beiden Brüder sind walisischen Ursprungs; in manchen Varianten gibt es 3 Brüder. Asgell ist der "flügelflinke Zauberer", wohingegen Peredur für den aufrechten Helden steht, der in vielen späteren Erzählungen bis hin zu Parsifal Verwendung findet. Auch das Schöne Volk ist walisischen Ursprungs, und Lady Kymra ist natürlich von "Cymru", dem Eigennamen, abgeleitet.


    - Das Duell auf der Brücke: Auch hier eine Hommage an White. Arthur hat sich gelangweilt und als Schwarzer Ritter eine unbedeutende kleine Brücke gehalten und jeden frech herausgefordert, um ihm eins auf den Deckel zu geben. So begegnete er Lanzelot das erste Mal und machte ihn nach seiner Niederlage zum Ersten Ritter.


    - Die Formoren oder auch Fomori sind Dämonen, die lange vor den Nemediern, den Fir Bolg und den Tuatha de Danann auf Irland lebten. Viele von ihnen waren Riesen, alle aus unserer Sicht "missgestaltet". Die Fir Bolg erkoren manche von ihnen zu Gottheiten. Ysbaddaden oder Ben Cawr wiederum war ein walisischer Riese, das walisische Pendant zu dem irischen Fomorikönig Balor.


    - Die Fiandur leitet sich natürlich aus der auf Fionn mac Cumhaill zurückgehenden irischen Heldenverbindung Fianna oder auch Fenier ab, sozusagen die Vorläufer der Artus-Tafelrunde. Wobei diese Kerle eher derb und deftig waren.


    - Die walisischen Schwarzberge und das Showdown-Gebirge im Norden Schottlands sind namentlich ein wenig verändert (bis auf Du Heaginn, das hab ich erfunden), aber geografisch exakt.


    So, mehr fällt mir momentan nicht ein ... aber ich denke das reicht auch.


    Auch wenn es hier nicht sehr viele Fazits gibt, freue ich mich doch über diese interessante und lebendige Leserunde, die mir sehr viel Spaß, Anregungen und Diskussionen gegeben hat. Ich danke euch allen dafür! Das waren drei tolle Wochen. Wobei ich damit nicht das Schlusswort ausgesprochen haben möchte ... ich werde auch weiterhin hier reinschauen, denn ich bin sicher, es tut sich noch was. Frohe Weihnachten!

    Game of Thrones - A Song of Ice and Fire ;) Ich glaube, so extrem wie da ist es nirgends.



    Es ist ja nicht so, dass ich sage, ich kann damit absolut nicht leben, dass der Riese so schnell besiegt wurde. Mein erster Leseeindruck war aber eben: Wie, das wars? Der ist wirklich schon tot? Vielleicht hätte es geholfen, wenn die Protagonisten sich auch ein wenig darüber gewundert hätten. Keine Ahnung.


    Das werde ich gern aufgreifen! Vielleicht liegt es wirklich daran, dass zu wenig "drumrum" dazu bemerkt wurde. Ich werde mir die Szene nochmal vornehmen und vielleicht dies und das ergänzen, wobei Ysbaddadens Ende an sich unverändert bleibt. Sagt man nicht so im Norden "Butter bei die Fische"? Also ein bissl Füllsel dazu.



    Wie dieser Tage zu lesen war, wird in Kindergeschichten und -märchen viel häufiger gestorben als in Geschichten für Erwachsene. Selbst der Protagonist ist bei Kindern in viel größerer Gefahr.


    Das ist mir schon lange aufgefallen, dass man hierbei überhaupt nicht zimperlich ist. Angefangen bei den Gebrüdern Grimm ... ;)


    "da hat sich jemand nicht auch noch die Mühe gemacht, etwas eigenes auszudenken".


    Ganz im Gegenteil sogar, und ganz ehrlich gesagt sind solche Vorwürfe einem Autor gegenüber stets sehr unfair. Ich gestehe, dass ich auf so etwas empfindlich reagiere, denn das hat auch nichts mit konstruktiver Kritik zu tun.
    Mag sein, dass der reale Bezug nicht gefällt, aber das ist deshalb kein Minuspunkt, sondern rein persönlicher Geschmack. Hierbei dann gleich zu unterstellen, der Autor hätte sich keinerlei Mühe gegeben, ist nicht gerechtfertigt.


    Nur so nebenbei bemerkt:
    Es war ein großer Aufwand, dies und auch die Namen so zu recherchieren und zu gestalten, alte nordische und keltische Mythen und Legenden aufzugreifen und zu verbinden. Und gerade hier, da es um Halblinge geht, ist der reale Bezug wichtig, da sie nun einmal konkret in unserer Mythologie vorkommen - wie dieser Bezug eben auch bei Mittelerde besteht und ebenso geografisch nachweisbar ist.


    Aber ich kann dir natürlich auch eigene Fantasy-Welten bieten - gleich ein ganzes Universum, nämlich das Träumende Universum ;)
    Da gibt es dann keinerlei Bezug und alles ist selbst erfunden.

    Da der Riese in der Hinsicht wie ein Mensch gebaut ist, ist das tatsächlich die perfekte tödliche Stelle. Durch das Auge ins Gehirn, das geht ganz schnell, weil der Durchgang durch keinen Knochen geschützt ist, und führt sofort zum Tod.


    Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Ein ausgedehnter Kampf wie bei Peter Jackson wäre völlig unrealistisch, die haben alle miteinander nicht den Hauch einer Chance. Es gab nur diesen einen Moment (der Ablenkung), und der musste sitzen. Einfach ist das deswegen trotzdem nicht, aber Ingbar ist ein ausgebildeter Kämpfer und hat alles hineingelegt in diese eine, letzte Chance. Und er war wohl auch der Einzige, der das konnte.


    Klar hätte es auch schiefgehen können. Aber euch möcht ich erleben, wenn ich das so gemacht hätte! :totlach:

    Also von Frühling bis zum Herbst ist es ein halbes Jahr. Selbst bei der Schwangerschaftszeit wie bei Menschen ist bei Cady die Schwangerschaft also noch nicht soooo weit fortgeschritten. Ich denke aber mal, inzwischen kann man sie schon gut sehen.


    Dass Fionn sich beeilen soll, war nochmal als "Angstmacher" gedacht, wie ja auch Fionn Schiss bekommen hat. Cady hat sehr lange gebraucht um sich zu erholen, deswegen war sie im Palast nicht mit dabei. Und ich denke auch mal, sie wollte "im Stillen" auf ihren Liebsten warten, wie es eben Bogin-Art ist.