Beiträge von Lunas Leseecke

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    So, da ist sie endlich. Die Verspätung tut mir Leid. Aber nun ist sie da, und ich bin gespannt auf den nächsten Band.


    Rezension


    Es geht um den jungen Lian. Sein Vater war bis zu einer schweren Verletzung ein Drachenjäger, und Lian wünscht sich, auch hinaus in das Wolkenmeer zu reisen, die Weite zu entdecken und Drachen zu jagen. Doch schließlich muss er seine Heimat schneller verlassen, als ihm lieb ist, und heuert Hals über Kopf auf der Carryola an. Doch das Schiff ist kein einfach Drachenjäger, sondern das am schwersten gerüstete Schiff des Wolkenmeeres, das eine ganz besondere Beute jagt – den Urdrachen Garganthuan.


    Die Charaktere des Buches waren divers und viele von ihnen waren mir sympathisch. Lian war ein guter Hauptprotagonist. Er ist clever, loyal und mutig, seine Entscheidungen konnte ich gut nachzuvollziehen und er hat sich im Laufe des Buches weiterentwickelt. Ich bin schon gespannt, wie er sich im nächsten Band entwickeln wird. Auch einige Charaktere der Mannschaft waren sehr interessant, vor allem der Schiffskoch Smett und der geheimnisvolle Sidhari Hanon’Ka waren mir sympathisch. Bei manchen hätte ich gerne noch mehr über sie erfahren, aber natürlich braucht jeder Charakter auch seine Geheimnisse.


    Wer den Klappentext liest, dem fallen zunächst sicher Ähnlichkeiten zu einer bekannten Geschichte auf, nämlich Moby Dick. Obwohl die Grundidee die gleiche sein mag, bin ich mir ziemlich sicher, dass der Stoff hier wesentlich spannender, und auch auf weniger Seiten, umgesetz wurde. Bereits zu Beginn des Buches wird es schnell spannend und die Spannung wird gut aufrechterhalten. Die Welt, die Bernd Perplies dabei erschafft ist bildhaft beschrieben und entfaltete sich förmlich vor meinem inneren Auge – faszinierend Landschaften ebenso wie neuartige Völker.


    Fazit


    “Der Drachenjäger – Die erste Reise ins Wolkenmeer“ ist der Auftakt einer fantastischen Reise zu neuen Gefilden. Auf der Jagd nach Drachen erleben wir gemeinsam mit den sympathischen Charakteren eine spannende Reise durch das Wolkenmeer, die Lust auf mehr macht. Ich hoffe, die Carryola wird schon bald zu einem neuen Abenteuer im Wolkenmeer aufbrechen.


    Von mir gibt es 5/5 Punkte


    Geteilt wird weiter, sobald die Rezension auf meinem Blog online geht.


    Pragmatiker wie Corantha haben für den Fall immer ein halbes Ersatzwaffenarsenal dabei. Man will ja beim nächsten Kampf nicht nackt dastehen.


    Ich stelle mir das gerade ein bisschen vor wie bei D&D, wo man nur ungern Dinge liegen lässt, denn man könnte sie ja noch gebrauchen. Ehe das Gewichtslimit also erreicht ist, nimmt man auch mal drei Zweihänder und ne Axt mit :D


    Ich fühle mich geehrt. Aber nur zwei? Das kann ich mir ja fast nicht vorstellen. Dann hättest du ja 25 Bücher von mir! Das wäre der schiere Wahnsinn! (Im positiven Sinne.)


    Tatsächlich hauptsächlich die Fantasy-Titel. Mir fehlt noch der letze Teil von Arcadion und der 3. Magierdämmerung. 3xTarean hab ich, und natürlich die beiden Imperium der Drachen. Wenn ich die auch endlich alle gelesen habe, wird sicher noch mehr ergänzt. Wie gut, dass ich dich durch die Leserunden hier entdeckt habe :-D


    Zitat

    Bei Garganthuans Hort habe ich mich gefragt, wie die ganzen Schiffe dorthin gekommen sind? Hat Garganthuan sie etwa in seine Höhle geschleppt?


    Er ist halt doch nur ein Drache und Drachen sind von Natur aus Sammler - zumindest die größeren, älteren. ;) Abgesehen davon ist es die schlichte Umkehrung der Trophäensammlung, die Drachenjäger mitunter in ihren Häusern horten. Ich habe nie behauptet, dass Garganthuan ein netter Kerl ist, auch wenn Lian darüber am Ende nachdenkt, dass er "der Gute" in der Geschichte sein könnte.
    [/quote]
    Ja, der Gute ist er nicht. Aber er folgt halt seiner Natur und ist nicht absichtlich grausam - denke ich zumindest. Was genau zieht die Drachen denn hier an, dass er Schiffe sammelt? Viel Gold und Silber fahren sie ja eigentlich nicht durch die Gegend.


    Erfahren wir eigentlich im nächsten Band noch mehr über dir Drachenperlen? Ich bin total neugierig, warum nicht jeder Drache eine hat, ob man mit ihnen Magie wirken kann, und ob ein Drache stärker werden würde, wenn er sich die Perle eines anderen Drachen einverleibt? Und was macht ihren Wert für die Menschen aus, einfach nur, dass sie schön und selten sind?


    Dass Garganthuan sterben musste, tat mir regelrecht weh. Klar, er wurde als Monster beschrieben, dieser Schiffsfriedhof in seiner Höhle war auch wirklich unheimlich und sicher mehr, als ein normales Tier so tun würde, aber letztlich hat er sich doch nur gewehrt? Es hätte ja niemand die Drachenjäger gezwungen, immer weiter aufs Wolkenmeer zu fahren. Garganthuan hat von sich aus wohl nie die Nähe der Menschen gesucht, um sie unprovoziert anzugreifen...


    Mir tat es auch Leid. Im Prolog wird ja auch gesagt, dass sie in Gebiete vordringen, die als so gefährlich gelten, dass sich normalerweise niemand dorthin vorwagt. Denn irgendwo müssen die großen Drachen ja zu Hause sein. Und auch das Recht haben, es gegen Eindringlinge zu verteidigen. Ich hätte mir auch gewünscht, dass er vielleicht doch mit dem Leben davon kommt.



    Dass Corantha sterben musste, fand ich schade. Sie war mit die coolste Figur, auch wenn sie etwas kampfbesessen war. Aber in der Szene, als sie den meuternden Drak die Klinge an den Hals setzt, fand ich sie einfach nur toll!
    Smett gehört natürlich auch mit zu den besten Figuren. Als er den (Ach, ich weiß nicht mehr, wer es war...) niedergeschlagen hat, war ich richtig überrascht. Ich hatte ihn mir immer wie eben einen alten, brummigen Schiffskoch vorgestellt, aber anscheinend hatte ich mich getäuscht... :D


    Ich mochte sie auch sehr gerne, hätte aber auch gern noch mehr über sie erfahren. Zum Beispiel, ob die Ajax aufgezogen hat, oder als erwachsenen Drachen gezähmt hat. Ob es vielleicht sogar dort üblich ist, wo sie her kommt. Und dort auch vielleicht andere solche Tätowierungen tragen, wie sie. Denn ihr Kampfstil war ja schon sehr auf Ajax ausgerichtet. Vielleicht leben die Menschen, dort wo sie herkommt, anders mit den Drachen zusammen, selbst, wenn sie auf Drachenjagd gehen.



    Nein, ich wollte tatsächlich die Tode unter den Hauptfiguren, die es gibt (und die für mich am Ende notwendig waren), nicht durch solche überschatten, die nicht nötig sind. Mit Hanon'ka stirbt bereits eine sehr wichtige Figur, mit Ialrist eine immerhin beinahe, dazu noch Adaron und Garganthuan. Darauf sollen sich Lian und der Leser konzentrieren. Wenn ich Kris getötet hätte, hätte Lian nur noch daran gedacht. Ich hätte als Autor ausführlich über seine Trauer schreiben müssen und hätte damit am Schluss den Fokus auf Adaron und Garganthuan verloren.


    Ich finde es erstaunlich, was für Gedanken man sich als Autor doch so machen muss, damit die Reaktionen der Charaktere angemessen sind, und kein Ungleichgewicht entsteht. Das ist hier auf jeden Fall sehr gut gelungen. Und da es hoffentlich noch weitergehen wird, ist es auch toll, dass uns nicht alle Charaktere verlassen haben. Wem gehört denn nun eigentlich die Carryola? Bekommt sie Ialrist, als ältester Freund des Kapitäns? Gibt es für so einen Fall wohl ein Testament?



    Hier zeigt sich auch Lians wahrer Mut, sich hinzustellen und zu sagen: "Es reicht jetzt."... Ihn würde ich wirklich als Held bezeichnen. Er hat erkannt, dass Frieden manchmal besser ist, als unnötiges Blutvergießen.


    Die Finalszene wird sich wohl noch lange in mein Gedächtnis eingebrannt haben, so eindrucksvoll fand ich sie. Garganthuan und Adaron sterben praktisch gleichzeitig. Vielleicht finden sie ja im Tod zusammen und lernen voneinander. Klingt vielleicht bescheuert, aber das wäre zumindest ein schönes Bild.


    Zu sagen "Es reicht..." zeugt wirklich von wahrer Stärke. Vor allem, wenn alle um einen herum einfach total aufs Kämpfen fixiert sind. Aber letztendlich verlieren doch immer beide Seiten, und um so schneller man erkennt, das Frieden der einzige Weg ist, umso besser. Schade nur, dass Lian hier nichts mehr ausrichten konnte.


    Das Garganthuan und Adaron zusammen sterben, finde ich auch ein schönes Bild. Vor allem beendet es den Kreislauf der Rache, und die Überlebeneden können nun von neuem beginnen.

    So, ich war schon vor dem Wochenende fertig, aber mein Freund war da, da bin ich einfach nicht zum posten gekommen. Wir haben mir ein neues Bücherregal gebaut, und Bernds Bücher haben jetzt ein eigenes Regalbrett. Dabei ist mir aufgefallen, dass mir noch zwei Bücher fehlen :-D


    Ich fand den letzten Abschnitt spannend und sehr passend. Obwohl es ein bisschen romantischer wurde, bleibt die Bindung von Lian und Kris weiter dezent im Hintergrund. Das hat mit hier besonders gut gefallen :-)


    Der Kampf gegen Garganthuan war spannend und lang. Ich finde es war im Vorfeld nicht abzusehen, wie er ausgehen würde, und ich bin mit dem Ablauf und dem Ende sehr zufrieden. Jemand wie Adaron, der so von Hass zerfressen war, ist tot wohl besser dran. Denn was wäre gewesen, nachdem er seine Rache bekommen hätte? Er wäre immer noch unglücklich, und hätte nicht einmal mehr ein Ziel, auf das er hinarbeiten kann. Schade finde ich allerdings, das der Drachenspeer verloren gegangen ist. Lian hätte damit sicher auch positives bewirken können, hätte er die Chance bekommen, zu lernen ihn richtig zu führen. Aber wer weiß, vielleicht findet er ihn ja irgendwann wieder? Oder der Speer findet ihn.


    Bei Garganthuans Hort habe ich mich gefragt, wie die ganzen Schiffe dorthin gekommen sind? Hat Garganthuan sie etwa in seine Höhle geschleppt? Denn ohne Sidhari-Magie an Bord, werden doch kaum so viele Schiffe den Eingang selbst gefunden haben, oder?


    Ich finde es schön, wie es zwischen den Drachenjagden parallelen gibt, sie aber dennoch unterschiedlich sind.
    Es hat mich überrascht, dass eine erfahrene Corantha ihre Waffe auf dem Rücken des Drachen verliert, während Lian, der sich vergleichsweise wenig auf einem Drachenrücken aufgehalten hat, es schafft, an seinem Speer festzuhalten.


    Aber hat Lian seinen Speer wirklich festgehalten, oder hatte er ihn einfach noch über den Rücken geschlungen? Das Corantha ihre Waffe verloren hat, hat mich aber auch überrascht.



    Allerdings - ich hatte es schon im letzten Abschnitt erwähnt - finde ich die Tatsache, dass sich offensichtlich etwas zwischen Kris und Lian anbahnt (einfach nur, weil sie ein Mädchen ist), eher unnötig. Aber das ist Geschmackssache ;)


    Einmal unabhängig davon, ob es für die Geschichte einen Unterschied macht, oder nicht, frage ich mich, ob es in so einer Situation anders hätte kommen können? Sie sind sich sympathisch und haben einander das Leben gerettet. Außerdem scheinen sie die einzigen in ihrer Altersgruppe an Bord zu sein. Da erscheint es mir nur natürlich, dass da ein paar Hormone ins Spiel kommen ;-D



    Und seine Affinität zu dem Wunderwasser hat mich stark ein den EINEN Ring erinnert :P


    Das liegt glaube ich daran, dass es Fantasy ist, und man automatisch einen Vergleich aus der Szene sucht. Letztendlich verhält er sich glaube ich wie ein normaler Süchtiger, der seine Drogen nicht teilen will, und sogar seine besten Freunde bestehlen würde, nur um an genügend Geld für den nächsen Schuss zu kommen.



    Ich könnte mir vorstellen, dass Lian auch den Kapitän zum Umdenken bringen könnte, was für diesen bedeuten würde, ihm ein neues Leben zu schenken.


    Ich glaube nicht, dass es noch möglich ist, Adaron zur Umkehr zu bewegen. Der Mann nährt seit 20 Jahren seinen Hass und hat sämtliche Freude hinter sich gelassen. Da scheint es mir irgendwann zu spät, um sich doch noch mal in eine andere Richtung zu entwickeln.


    Das Abschnittsende habe ich ja geschickt gewählt. Ich tippe mal auf Meuterei, da die Unzufriedenheit der Besatzung wächst und der Kapitän sich nicht einsichtig gezeigt hat.


    Geschickt und extrem fies würde ich mal sagen. Dafür scheint es hier aber ohnehin ein Talent zu geben, oder uns fällt sonst einfach nie auf, wie spannend der Abschluss eines Kapitels ist, solange wir direkt weiterlesen können. Schwer wird es immer nur bei "Nur noch ein Kapitel, dann geh ich schlafen...oder auch zwei...oder drei :D"



    Google hilft aber notfalls weiter (spoilere ich mich jetzt selbst? Das betreffende Buch habe ich damals gelesen)


    edit: ich empfehle nicht zu googeln - außer man will so einiges wissen. Mir sind jetzt auf jeden Fall ein paar Lämpchen aufgegangen, aber ich bin zuversichtlich, dass ich das bis Band 2 eh wieder vergessen habe. ;D


    Also ich habe jetzt doch mal gegoogelt und dann ging mir auch ein Licht auf. Da ich die Bücher auch gelesen habe, war es auch kein Spoiler. Aber ich muss schon sagen, ich finde es klasse, wie sich die verschiedenen Geschichten hier in kleinen Details überschneiden. Ich finde es immer klasse, wenn Autoren das Potential einer Welt voll ausschöpfen, anstatt immer etwas gänzlich neues zu schaffen. :-)



    Das magische Wasser hat mich am Schluss total an "Herr der Ringe" erinnert, als Lian es nicht Ialrist geben wollte! :D
    Ich fand es super, dass er sich Smett und ihm anvertraut hat, auch wenn er nicht alles sagt. Hmm, das ist, glaub ich, das erste Mal, dass ich der Hauptperson zustimme, was sie erzählt und was besser nicht! Vielleicht bin ich auch so gefesselt von deinem Schreibstil, dass ich das alles einfach so hinnehme...


    Ich fand seine Entscheidung hier auch gut. Und Ialrist hat ja auch gesagt, wie sinnvoll es war, dass er die Existenz der Höhle nicht berichtet hat. Er könnte sicher verstehen, dass Lian einiges für sich behält. Vor allem, da seine Unterredung mit Kesrondaia ja schon eher sehr privat war. Das hätte ich auch nicht gerne geteilt, und wenn überhaupt, dann mit Kris.



    Man merkt einmal mehr, wie besessen Adaron von Garganthuan ist. Aber ich bezweifle, dass Drachen sich an irgendwelchen Karten und Statistiken orientieren...


    Da würde ich jetzt mal widersprechen wollen. Was seine Suche angeht, hat Adaron meiner Meinung nach tatsächlich die richtige Strategie. Das Wolkenmeer ist viel zu groß, um völlig ohne Plan los zu fahren und zu hoffen, der einen Echse tatsächlich zu begegnen. Dass er Garganthuan Ruten verfolgt, und davon ausgeht, dass er einem bestimmten Kurs folgt, macht doch Sinn. Vor allem, wenn man Drachen ein bisschen mehr wie Tiere betrachtet. Sie folgen den besten Nahrungsquellen und vielleicht auch angenehmen Witterungsbedingungen. Ich stelle es mir ein bisschen vor wie die Wanderung der großen Herden in der Serengeti. Sie ziehen mit den Niederschlägen und dem Wasser, und dann kehren sie zurück, um ihren Nachwuchs in bestimmten Gebieten zu bekommen. Der Rhythmus dürfte dabei mit kleinen Variablen relativ identisch sein. Oder vielleicht eher wie Schildkröten, die immer wieder auf dem Weg zu ihren Eiablagestränden die Weltmeere durchqueren.

    Das Buch wird immer spannender.
    So langsam entspinnen sich zwischen Lian und Kris zarte Gefühle. Ich finde, die Geschichte wäre auch ohne eine Liebesgeschichte ausgekommen. Aber ein bisschen Gefühl hab ich schon immer gern. Ich finde es aber klasse, dass sich die Beziehung der beiden nicht so in den Vordergrund drängt, wie es ja so oft der Fall ist. Sie ist präsent, aber die Story geht dahinter nicht verloren, sondern der rote Faden bleibt weiterhin bestehen.


    Die magische Insel war irgendwie schön. Der Name Kesrondaia kam mir total bekannt vor. Wurde er am Anfang des Buches mal zusammen mit Garganthuan erwähnt, oder tatsächlich in einem anderen Buch? Ich frage mich, ob Lian der Drachin noch einmal begegnen wird, vielleicht ja sogar in echt?


    Die Drak finde ich total widerlich. Etwas zu jagen, weil es der Job ist, und die Bestandteile der Tiere zum Leben gebracht werden, und verwertet werden, ist das eine, aber zum Spaß wehrlose Jungtiere zu töten ist so ekelhaft.
    Da kann man nur hoffen, dass die beiden Drak noch bekommen, was sie verdienen.


    Sie faltet gerne kleine Papiereinhörner in ihrer Kabine. Aber wer das sieht, geht leider binnen weniger Stunden unter mysteriösen Umständen über Bord. ;D


    :D Oh man, da scollt man völlig unbedarft durch die Beiträge und dann sowas. Jetzt bekomme ich dieses Bild gar nicht mehr aus dem Kopf :D



    Dabei hab ich mir bis gerade noch so schön vorstellen können, wie sie da sitzt, ihre Waffen reinigt, schäft, repariert und ihnen dabei gut zuredet. Bäm, Einhorn-Origami, Blase zerplatzt. :D


    Ich kann mir auch gut vorstellen, dass sie mit ihren Waffen redet, aber wahrscheinlich ist bei den magischen Glitzer-Origamis Einhörnern die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie auch mal antworten?



    Ich meine, es wurde mal erwähnt, dass Kris 13 sei. Ich war überrascht, als sie sich selbst als "Frau" vorgestellt hat und nicht als Mädchen. Aber als weibliches Wesen kann sie durchaus etwas kürzer geraten sein und demnach tatsächlich schon 18 oder so. Also vom Alter her fände ich es nicht abwegig.


    13 ist das Alter, auf das Lian sie geschätzt hat. Heißt ja nicht gleich, dass er damit auch Recht hat :-D



    Sehr geheimnisvoll ist die Vergangenheit von Hanon'Ka. Er hat also große Schuld auf sich geladen! Und will deshalb sterben. Darüber würde ich gerne mehr erfahren und ihm wünschen, dass er vielleicht einen anderen Weg finden kann, seine Schuld von sich zu waschen, als über einen ehrenwerten Tod. :'( Hanon'Kas Spritualität ist für Lian offensichtlich sehr inspirierend. Die Beispiele mit dem Wind und der Wüste haben ihn sehr fasziniert und berührt.


    Ich fand diese Beschreibungen auch sehr schön. Immer irgendwie den Wind der Heimat spüren zu können...das würde ich auch gerne mal wieder. Aber die Luft aus Schleswig-Holstein schafft es nicht so ganz bis zu mir nach Thüringen... :'(
    Ich wüsste auch nur zu gern, warum Hanon'Ka dieses Schicksal gewählt hat.


    Eine Frage : Warum haben Frauen immer das Problem mit demGeheimhalten derBlutung wegen entsprechender blutiger Wäsche. Ich habe jetzt gehört, dass es einfache Mittel gibt, ohne Stoff, Binden u.ä. auszukommen, es soll sogar möglich sein, mit entsprechendem Training die Blutung kontrolliert abzulassen. Kann es nicht sein, dass die Naturmenschen so etwas auch wussten? Ich empfand mich schon als blöd bisher nie was davon gehört zu haben.


    Naja, als junge Frau auf einem Schiff voller Männer...ich würde mich da nicht auf deren gute Manieren verlassen wollen, zumal Drachenjäger mir auch nicht wie das zivilisierteste Völkchen erscheinen...


    Das sowas gehen soll, wusste ich auch nicht. Aber wenn es besonders einfach wäre, dann würde es sicher viel mehr Mädchen machen, oder? ??? Vor allem wenn man jung ist, und auf keinen Fall schwanger werden will, ist die Periode ja völlig sinnfrei und einfach nur störend.



    Frühjahr bis Sommer 2018. Das muss der Verlag noch entscheiden. :)


    Also ich wäre hier auch lieber bei früher als später :-D


    Realistisch betrachtet ist die Chance, das da mehr draus wird, dennoch astronomisch gering. Aber der Traum lebt fort, irgendwann einen Film zu sehen, der auf einem meiner Bücher basiert.


    Das wäre echt ziemlich cool. Allerdings hoffe ich dann, dass die Regie und Drehbuchautoren mehr als nur den Klappentext und das Personenverzeichnis lesen, bevor sie das Drehbuch verfassen ;D


    Die Taijirin sind ein sehr faszinierendes Volk. Es ist sehr unterschiedlich, wie sie mit Fremden umgehen, und der Preis, den Shiraik für Lian verlangt, ist wirklich unverschämt.
    Ich finde es fast ein bisschen schade, dass wir nicht noch mehr über die Taijirin erfahren. Ich wüsste gern, woher diese Unterschiede rühren, und vielleicht auch, wie sehr sie sich, vor allem auch in ihrer Gefühlswelt, tatsächlich von Menschen unterscheiden?


    Das Lian sein Wort Kris gegenüber gehalten hat, und sie zunächst nicht verraten und dann wirklich mitgenommen hat, fand ich toll. Das hat ihn mir noch einmal näher gebracht, denn hier handelt er wahrhaft ehrenhaft, selbst, wenn es ihn selbst in Schwierigkeiten bringt.
    Das Kris ein Mädchen sein könnte, da habe ich vorher mit keinem Gedanken dran gedacht. Allerdings hatte ich mich gerade kurz vor dem Abschnitt gefragt, ob die Geschichte ganz ohne Love Interest verlaufen wird. Was mir bis zu diesem Zeitpunkt aber nicht negativ aufgefallen ist.



    Ich hab ihn immer für über 18 gehalten... Und Kris ist das, glaube ich, nicht. Wenn das dann so stimmt, wie ich die Charaktere altersmäßig einschätze, fände ich eine Beziehung zwischen den beiden etwas... fragwürdig. ;)



    Also so würde ich das überhaupt nicht sehen. Erstmal ist Kris etwas älter, als der Junge, für den Lian sie zuerst hielt. Denn als Frau ist sie halt generell eher zierlicher gebaut, was ihr immer den Eindruck eines jungen Knaben verliehen hat.
    Und da ja auch Lian nicht all zu alt ist, dürfte der Unterschied höchstens ein paar Jahre betragen. Mal ganz davon abgesehen, dass diese Fantasy-Welt ja nicht unseren westlichen Konventionen unterworfen ist. Wenn man es eher mit dem Mittelalter oder so vergleicht, wo Mädchen sehr früh verheiratet wurden, ist der Altersunterschied hier wahrscheinlich noch recht gering.


    Mir ist Lian dort am Grund des Meers auch sympathisch geworden. Als er aufgeben wollte, aber dann daran gedacht hat, dass alle seine Freunde kämpfend gestorben sind, hat mir dieser Beweggrund richtig gut gefallen.
    Vor allem, da von diesen niemand mehr lebt, für die er kämpfen müsste, aber er sich trotzdem durchbeißt! Das fand ich beeindruckend! :klatschen:


    Das hat mir auch sehr gut gefallen. Er gibt nicht auf und möchte an dieser Stelle nicht so enden. Da ist er mich auch noch sympathischer geworden. Auch wenn ich ihn vorher schon ganz gerne mochte :-)

    In diesem Abschnitt ist wieder einiges los. Natürlich erwischt es direkt den armen Canzo. Ich hatte ja schon vermutet, dass er mehr zum Kanonenfutter degradiert wird. Und einfach so in zwei Hälften zerteilt....das ist schon fies. Und jetzt ist Lian erstmal wieder allein. Zum Glück scheint Smett ein guter Kerl zu sein. Solange er sich nachher nicht als ein Long John Silver entpuppt... Auf jeden Fall bekommt er glaube ich mehr mit, als man auf den ersten Blick von ihm vermuten würde.


    Hanon'Kas Fähigkeiten, das Wetter zu beeinflussen, finde ich sehr spannend. Irgendwie sehe ich in meiner Vorstellung von ihm immer einen Dunkelelfen wie Drizzt Do'Urden vor mir ;D


    Und als wäre der Tod von Lians Freund nicht schon schlimm genug, geht er auch noch über Bord. Wobei er wirklich unverschämt viel Glück hat, sich nicht alle Knochen zu brechen. Allerdings fand ich die Vorstellung dieser großen schleimigen Pilze ziemlich eklig.
    Es erstaunt mich auch, dass Lian bisher noch keinen Kreaturen dort unten begegnet ist.


    Meine Moby Dick-Erfahrung ist lange her und ich genieße den Drachentöter trotzdem ganz arg doll. Ich denke also nicht, dass ihr da was aufholen müsst!


    Also ich kenne nur eine Zusammenfassung der Geschichte, und vielleicht habe ich irgendwann auch mal eine Verfilmung gesehen. Grundsätzlich denke ich aber, dass man sich nicht die Mühe machen muss, diesen dicken Schinken zu lesen.
    Im letzten Jahr habe ich auch "Das Gleismeer" von China Melville gelesen. Das greift auch die Geschichte von Moby Dick auf.



    EDIT:
    Was ich noch vergessen habe, zu erwähnen:
    Ich fand Lians Reaktion auf die Fragen nach seinem Vater vollkommen übertrieben. Als ob der andere ihn persönlich beleidigt hatte. Selbst wenn man nichts preisgeben möchte, muss man doch nicht gleich so heftig reagieren, oder?


    Das hat mich auch gewundert. Gerade so eine Reaktion macht ihn doch verdächtigt. Er hätte sich auch einfach einen Namen ausdenken können. Aber wie kam der Typ (hab gerade seinen Namen vergessen) wohl auf den Namen seines Vaters? Ob er ihm wirklich so ähnlich sieht?


    Die Mannschaft sind sicher normale Jäger, Adaron geht es aber wohl nur um seine Rache. Ihm ist aber bewusst, dass er nur für die Jagd nach Garganthuan keine Besatzung finden würde, sondern dass er "normale" Drachen jagen muss, damit seine Männer überhaupt mitziehen.


    Und letztendlich ist die Drachenjagd ja auch das, was seine Suche nach Garganthuan finanziert. Durch sie konnte er sein Schiff vergrößern und rüsten, und was viel wichtiger ist, auch Erfahrung sammeln. Denn nach seiner ersten Begegnung mit Garganthuan war ein bisschen Training doch definitiv angesagt, um Überhaupt eine Chance zu haben.

    Puh, ihr seid aber ganz schön fix.


    Lian schafft es, sich zu verstecken, und auch, ein Schiff zu finden. Das Hanon'ka gerade auf der Carryola arbeitet und er Lian gerettet hat, trifft sich natürlich gut. Und auch, das Canzo bereit ist, Lian zu begleiten ist schön. So muss Lian nicht völlig allein in die Weite des Wolkenmeeres hinaus ziehen. Allerdings habe ich momentan ein bisschen die Befürchtung, das Canzo über kurz oder lang zu einem Bauernopfer wird, und Lian letztendlich doch noch allein da steht. Aber ich hoffe natürlich erstmal das Beste für ihn.


    Die Beiden leben sich ja zunächst erstmal ganz gut auf dem Schiff ein.


    Schön fand ich, das Hanon'Ka sagt, dass der Drache nicht unnötig leiden soll. Das finde ich sehr schön, auch wenn er natürlich dennoch sterben muss.
    Und das Lian nun wirklich ein Drachentöter wird, und den Drachen erlegt hat ist für seinen Stand in der Mannschaft natürlich klasse. Ich bin aber mal gespannt, wie er sich entwickeln wird. Vielleicht hat er ja sogar eine spezielle Gabe für die Drachenjagd, oder vielleicht sogar eine spezielle Beziehung zu den Drachen?


    Sorgen macht mir allerdings dieser Danark. Wenn er schon aussieht wie ein Halsabschneider, vielleicht ist er auch einer? Das er so gezielt nach Lonjar gefragt hat, war ja schon irgendwie verdächtig. Vielleicht sieht Lian seinem Vater sehr ähnlich?


    Aber so hat Lian einen etwas dramatischeren Grund, um aufbrechen zu müssen! ;)
    Ich glaube, dass das ganz gut war, weil er so mit ihm abschließen konnte und jetzt etwas Neues beginnen kann. Ohne jemanden, der ihn vermissen könnte oder der ihn zuhause hält.


    Ich denke auch, dass man mit so einem dramatischen Grund dann eher auch bereit ist, eine drastische Entscheidung zu treffen.
    Wäre Lonjar zum Beispiel in einen Kerker gewandert, hätte Lian sicher nicht aufbrechen können. Schließlich hätte er dann ja nicht gewusst, wie es seinem Vater geht.