Beiträge von Musatecna

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    Du nach diesem Dingsbums Latte musste ich erst mal Googeln, ich hatte keine Ahnung was das sein sollte!!! Ich bin froh das ich nicht alleine bin mit dieser Bildungslücke... :totlach:


    Da musste ich auch lachen, ich war da ja schon völlig überfordert als ich mal mit meiner Tochter in Starbucks war ! Ich wollte doch nur einen "normalen Kaffee mit Milch"
    Da wird en Zeugs angeboten und von den "jungen Leute" bestellt....hab´ich ja im Leben noch nicht gehört *lach* Da merkt man , dass man alt wird :)

    So, Greta ist also in Maierhofen angekommen.
    Ich finde schade, dass die beiden Cousinen so wenig miteinander reden können oder wollen. Sie sind sich doch sehr fremd geworden!
    So langsam wird es aber auch Zeit, dass Therese etwas erzählt, ihr Krankenhausaufenthalt steht an, noch weiß sie nicht wie es dann mit ihrem Gasthof weitergeht, dass keine EU Gelder existieren, sollte Greta auch mal erfahren!
    Aber Greta kommt sichtlich zur Ruhe, sie entdeckt das Spazierengehen für sich, die leckere Bäckerei ist ihr neues morgendliches Ritual. Die Bäckerei ist aber auch so toll beschrieben, man riecht förmlich die frischen Backwaren und den Kaffee, da bekommt man auch Lust auf die Leckereien.


    Sehr interessant war die Dorfversammlung, ich denke vor allem Edi wird von allen unterschätzt, ich dachte ja zuerst er sei viel jünger, so wie er als Metzgerssohn beschrieben wurde. Und seit Jahren in Roswitha verliebt, da entwickelt sich hoffentlich was!! Roswitha hat es ja auch nicht einfach mit ihren Eltern, ich denke Edi, könnte ihr da eine Stütze geben.
    Ich finde schade, dass die Dorfbewohner als Jugendliche scheinbar alle einen ganz anderen Plan von ihrem Leben hatten, aber jeder dann doch die Rolle übernommen hat, die ihm von den Eltern oder der Dorfgemeinschaft aufgedrückt wurde.


    Etwas überrascht, ja schon fast geschockt hat mich Sams Reaktion auf Gretas Frage, was Maierhofen denn ausmache, dass er so unfreundlich und schroff antwortet ,hätte ich nicht erwartet.


    Die Maierhofener könnten ihr Dorf ja zum Ökodorf erklären, alles bio und selbstgemacht, Käse, Brot, Backwaren sogar die Limonade!
    Mal gespannt , wie es mit dem Dörfchen weitergeht, es macht Spaß sich dort aufzuhalten.

    Liebe Musatecna,


    ja, es gab eine wahre vorlage für "Stardust". Das Abnehmpulver entdeckte ich einst bei einem Home Shopping Sender, es hieß Sensa und wurde von den Moderatorinnen genauso euphorisch angepriesen wie Kim es tut. Ich dachte damals, mich tritt ein Pferd, als ich das sah! Ein Pulver, das einem den Appetit verderben soll? Bei der Vorbereitung zu meinen Lesungen habe ich erneut im Angebot des Senders nachgeschaut, das Pulver wurde aus dem Programm genommen, anscheinend waren die Kunden doch nicht bescheuert genug, es zu nehmen. Aber dafür gibt es genügend andere Abnehmmittel ...


    Liebe Grüße von Petra


    Ja, Shopping-Sender sind ganz große Comedy! Aber scheinbar gibt es genügend Kunden, die alles glauben, was angepriesen wird.
    Aber ein Puder, welches das Essen "verdirbt" ist der Hammer, da kocht man mit Liebe damit es schmeckt , dann kommt Puder drauf, damit es nicht mehr schmeckt?? Unglaublich!

    Ich habe auch den ersten Abschnitt gelesen.
    War ja schon ein bisschen Umstellung, da ich bisher nur die historischen Romane von Petra kannte, aber es macht aber auch Spaß in der Gegenwart zu lesen.
    Es gelingt ihr sehr gut dieses Dörfchen zu schildern mit der Dorfgemeinschaft, die scheinbar immer älter wird, der Ort immer "unattraktiver", Läden schließen und es gibt keine Nachfolger, die jüngeren Menschen wandern ab.
    Obwohl ich nicht in dieser Gegend wohne, kommt mir das doch sehr bekannt vor, im Ort gibt es immer weniger Geschäfte und man ist auf das Auto angewiesen um zur nächsten Einkaufsmöglichkeit zu kommen.


    Die Personen , die wir kennengelernt haben, sind sehr interessant, mal gespannt, wie sie sich entwickeln werden.
    Zu erst Theresa, Bürgermeisterin, Wirtin und weiß um ihre Krebserkrankung. Sie scheint keine Schwäche zugeben zu wollen und vertraut sich mit ihren Sorgen niemandem an.
    Ich denke, lange kann sie ihre Lage aber nicht verschweigen, da sie doch dringend ins Krankenhaus muss. Bestimmt werden ihre Freundin Christine und Greta ( sie fährt doch nach Maierhofen??!!) einspringen, hoffe ich mal! und ob Sam noch eine größere Rollen spielen wird?


    Zu Beginn hatte ich etwas Angst, dass der Roman etwas düster und traurig wird, als Theresa , die Träume hat und den Leser an ihrer Angst zu Sterben teilhaben lässt.
    Aber als Greta ins Spiel kommt und die Szene mit diesem Abnehmpulver (Gibt es so etwas wirklich??) musste ich schon schmunzeln. Herrlich, als sie unter dem Tisch sitzt und ihren Chef mit Kim belauschen kann! So kann sie "Mäuschen spielen" und spürt, dass diese junge Kollegin gehörig an Gretas Stuhl sägt. Ist ja eigentlich richtig fies....war aber so lustig zu lesen.
    Und dann versucht sie im Reisebüro die Reise ins Nirgendwo zu buchen!!


    Dieser Wechsel zwischen Angst vor der Krankheit, Kummer um den Ort und Gretas Problemen in der "anderen" Business Welt hat mir gut gefallen.
    Die Frauen Mitte bis Ende Vierzig stehen scheinbar alle an der Schwelle und wollen oder müssen etwas Neues in ihrem Leben wagen.
    Ich freue mich aufs Weiterlesen. (Ich hoffe, es wird vor allem für Theresa gut ausgehen!!?)


    Mal gespannt wie es weitergeht, ich gehe ja fest davon aus , dass Greta den Weg nach Maierhofen finden wird

    Sina ist also Krankenschwester, ich dachte ja beim letzten Buch, es würde sich was zwischen Philipp und dem Blumenmädchen etwas entwickeln.
    Da lag ich wohl falsch.
    Ich fand toll, wie Isabell und Luisa sich gleich so gut mit Sina verstehen, ist ja auch wichtig , da die Männer so enge Freunde sind. Ich finde die Sina auch sehr sympathisch beschrieben, auch wenn ich gestaunt habe: Mit siebzehn den jungen Baron zu verführen, gut , sie wusste nicht wer er ist, aber trotzdem mit SIEBZEHN?!


    Ob wir wohl noch mehr von ihrem Exmann Falk hören werden? Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass da noch Geheimnis verborgen ist, mal gespannt.


    Ich hoffe ja auch, dass Isabell "nur" schwanger ist und nicht ernsthaft krank ist.

    hallo, ja leider fühle ich mich zur Zeit ziemlich verloren.
    Ich möchte mich ganz herzlich entschuldigen, dass ich bei dieser Runde nicht so mitgemacht haben, wie ich mir selbst dies gewünscht hätte.


    Mein Buch habe ich beendet, es hat mir gut gefallen und hoffe sehr, dass es einen dritten Teil geben würde.



    Sterne über der Alster
    Die Familiensaga über eine deutsche Reederfamilie , die im Haus am Alsterufer begonnen hat, findet mit diesem Buch eine Fortsetzung. Die Handlung geht nahezu lückenlos weiter.


    Nach dem Tod des Vater muss Ellinor versuchen, in den noch wirren Zeiten nach dem ersten Weltkrieg die Firma weiterzuführen, Nele erwartet vom Mann ihrer Schwester ein Kind und Lavinia scheint ihren Platz noch zu suchen.
    Klara , das Hausmädchen, wartet auf Nachricht von ihrem Verlobten, der nach dem Krieg noch in Russland vermutet wird.


    Mein Leseeindruck


    Ich habe mich sehr gefreut, wieder von der drei Schwestern der Familie Dornhain und auch der Dienerschaft zu lesen.
    Besonders interessant ist die Schilderung der Situation im Nachkriegsdeutschland nach dem ersten Weltkrieg, wenn auch vor allem Charlotte noch immer an den alten Vorkriegszuständen festzuhalten versucht, spürt man sowohl bei den Enkelinnen und als auch bei der Dienerschaft, dass eine neue Zeit anbricht. Alles scheint im Aufruhr und im Umbruch.
    Der Schreibstil der Autorin lässt sich schnell und flüssig lesen, die Personen und die Zustände in Hamburg sind sehr lebendig und plastisch geschildert.


    Ich hätte mir gewünscht, dass einige Erzählstränge fertig erzählt worden wären , ich mag eigentlich lieber , wenn es ein richtiges Ende gibt, so bliebt mir nur die Hoffnung, dass es einen dritten Teil geben wird und die noch offenen Fragen Antworten finden werden.
    Ich würde auch empfehlen, den ersten Band „ Das Haus am Alsterufer“ zuerst zu lesen. da sonst wichtige Hintergründe doch fehlen könnten.
    Beide zusammen sind aber eine absolute Leseempfehlung wert.

    Die Bastardtochter


    Nach „Die Eifelgräfin“ und „ Die Gewürzhändlerin“ ist „Die Bastartochter“ der Abschluss der Trilogie um die Kreuzreliquie des Zachäus.
    Im Mittelpunkt steht die junge Enneleyn, die als unehelich geborene Tochter vom Grafen Johann von Manten anerkannt wurde und in dessen Haushalt lebt.
    Als der Ritter Guntram ihr den Hof macht und sie schließlich heiraten will, willigt sie gerne ein.
    Doch noch der Hochzeit entpuppt sich der Ehemann, der nach außen den liebeswürdigen Mann spielt, als ein ganz anderer Mensch, der seine junge Ehefrau brutal behandelt und unterdrückt.
    Doch Enneleyn hat durch ihre liebenswürdige Art einige gute Freunde.


    Mein Leseeindruck


    Nachdem ich die ersten beiden Bände schon geliebt habe, freute ich mich ganz besonders auf den letzten Teil dieser Trilogie.
    Schon nach den ersten Seiten war es mir, als würde ich nicht lesen, sondern würde gute alte Freunde wiedertreffen.
    Der Autorin gelingt es auf besondere Art, den Personen in ihren Romanen Leben einzuhauchen, man leidet , hofft und liebt mit Enneleyn.
    Auch die Charaktere , die man bereits aus den anderen Bänden kennt, finden ausreichend Platz ihre Geschichten weiterzuerzählen.
    Besonders angetan hat es mir aber der Charakter des kleinen Palmiro.


    Fast war ich etwas traurig, die letzte Seite gelesen zu haben und Abschied nehmen musste.
    Man kann dieses Buch zwar lesen, ohne die Vorgängerbände zu kennen, aber man würde sehr viel Lesespaß versäumen.
    Für Freunde historischer Romane ist die Autorin Petra Schier immer zu empfehlen

    Den Teil schnell beim Arzt gelesen.


    Nele hat nun also begriffen, dass sie schwanger ist, ich war ehrlich über die Kondome überrascht, dass diese an die Soldaten verteilt wurden, sehr interessant, was ihr dazu gefunden habt.


    Die Beerdigung fand ich sehr traurig, klar Beerdigungen sind immer traurig, aber dass zwei Töchter fehlen und sogar noch nichts vom Tod des Vaters wissen, war doch sehr trostlos.


    Etwas überrascht war ich von der brutalen Vergewaltigung Adeles, das war ja fast ein Stilbruch in der Erzählung!
    Könnte noch jemand anderes als Sievers vom Geheimnis Adeles wissen?


    Den Lehmbrock fand ich irgendwie sehr sympathisch , da geht bestimmt irgendwas mit Ellinor !
    Ich denke ,wenn jetzt die drei Schwestern bald wieder in einem Haus wohnen werden, wird die Geschichte noch spannender.
    Ich freue mich, jetzt weiterzulesen

    So , ich habe den ersten Abschnitt gelesen.


    Ich muss ehrlich sagen, ich hatte etwas Probleme in die Geschichte reinzukommen, was aber nichts mit dem Buch zu tun hat, sondern mit tausend anderen Gedanken in meinem Kopf.....und irgendwie war mir auch "Das Haus am Alsterufer" nicht mehr präsent. Wahrscheinlich zu viele ähnliche Familiengeschichten gelesen.


    Da ihr alle schon so gut wie durch seid, von mir auch nur kurz was


    Ich finde , dass Charlotte doch sehr kühl reagiert. Hauptsache man kann den Skandal vertuschen, den ein Selbstmord verursachen würde.
    Ob es da in Zukunft nicht noch Konflikte mit Elinor bezüglich der Firmenweiterführung geben wird?


    Richtig traurig fand ich ,die Gedanken von Nele an den Vater, weilich als Leser ja schon weiß, dass er bereits tot ist.


    Insgesamt kann man aber spüren, dass die Zeit sehr im Umbruch ist, vor allem die Dienerschaft scheint zu Spüren, dass nichts mehr so ist wie vor dem Krieg.
    Ich lese jetzt mal schnell weiter.

    Vielen Dank an alle Mitleserinnen und vor allem an die Autorin.
    Hier endlich meine Rezi


    Chiara verliert kurz vor Weihnachten ihren Job, doch ein Freund vermittelt ihr eine neue Beschäftigung, sie soll für einen Autor das Manuskript tippen.
    Überraschenderweise führt sie dieser Auftrag in das verschneite Kanada.
    In einer Berghütte lernt Chiara den verschlossenen Florian kennen, er scheint mit seiner Vergangenheit zu hadern.
    Welches Geheimnis hat ihn wohl in die Abgeschiedenheit geführt zu haben?


    Mein Leseeindruck


    Nach den historischen Romanen der Autorin haben wir hier also ein Weihnachtsbuch. Mit nur rund 200 Seiten liest sich das Buch sehr schnell und ist ideal in der Hektik der Vorweihnachtszeit um Ruhe zu finden.
    Der Schreibstil der Autorin schafft es, dass man sehr schnell in mit den Personen fühlt , und auch die Stimmung der verschneiten Landschaft formlich spürt, während des Schneesturms ist man froh, zuhause von der warmen Kamin zu sitzen.


    Die Autorin hat sehr lebendige Personen erschaffen, vor allem Ladenbesitzerin Rose hat sich bei mir ins Herz geschlichen.
    Obwohl es eine romantische Weihnachtsgeschichte ist, fand ich, dass es sehr viele Ansätze in dem Buch gab, innezuhalten und nicht nur über die Handlung im Buch nachzudenken , sondern auch über das eigene Verhalten und über Gott.
    Ich kann das Buch nur empfehlen, es beschert Lesevergnügen und darüber hinaus wird das Geheimnis der Zuckerstangen gelüftet, die dieses Jahr wohl einige meiner Weihnachtsgeschenke schmücken werden.