Beiträge von Musatecna

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    Hallo, ich bin auch durch.
    Das war ja noch richtig dramatisch gegen Ende. Enneleyn tötet Sewolt, das hat mich doch ein bisschen geschockt, dass sie selbst das Messer führt, welches ihn tötet. Aber , dass er umkommt, hatte ich eigentlich erwartet.Was wird er wohl alles mit der armen Kuni gemacht hat, ich mag es mir überhaupt nicht vorstellen.
    Schrecklich, dass sie sich dann erhängt, sie sieht aus ihrer Situation keinen Ausweg, und hat durch ihren Freitod noch eine große Sünde begangen.
    Sehr schön fand ich wie Anton Guntram empfangen hat, zum Glück hatte er keine Chance!
    Aber ich wusste doch, dass Johann Anton als Schwiegersohn annimmt! So ein schönes Happy End, dass Enneleyn doch noch ein Baby bekommt, auch die Zusammenführung von Arietta und Wulfhard hat mich gefreut.
    Ich muss mal lesen ,was schon alles geschrieben wurde, aber wird man von Marie und Valentin noch etwas lesen dürfen?
    Ich würde mich so freuen, noch mal von den befreundeten Familien zu hören.


    Dass die Wöchnerinnen ausgesegnet wurden ,wusste ich auch nicht, ich habe diese Kommentare schon gelesen, das fand ich sehr interessant.

    Diese Aussagen sind wunderbar und ich habe festgestellt das es davon viele in diesem Buch gibt. Offen gestanden habe ich auch schon ein paar mal zurück geblättert um die eine oder andere Bemerkung noch einmal nach zu lesen.


    Da muss ich dir Recht geben, das Buch ist voll von schönen Gedanken und Anregungen zum Nachdenken, die sanft in die Geschichte eingebunden sind.
    So manch ein Zitat könnte ich mir auf Kalenderblättern vorstellen.

    So, fertig ;)


    Ja es ist wirklich fast schade, dass das Buch schon zu Ende ist, aber die Seiten folgen nur so dahin.


    Die beiden Mädchen haben also wirklich nur diese Anschuldigung in die Welt gesetzt, weil er nichts von ihnen wollte und sie seine Nettigkeiten falsch ausgelegt haben.


    So ganz konnte ich daher nicht nachvollziehen, dass er selbst so große Schuldgefühle hatte. Ich kann verstehen, dass er etwas reservierter gegenüber Frauen gewesen wäre, sich aber so völlig aus der Gesellschaft zurückzuziehen, ist schon ziemlich extrem, aber es ihn scheinbar sehr tief getroffen, wahrscheinlich auch, weil seine Familie sich von ihm abgewendet haben, was ich auch nicht so ganz nachvollziehen kann, man muss doch gerade in der Familie den anderen anhören!


    Deshalb fand ich besonders schön von Chiara, dass sie als erstes sagt, dass sie seine Version hören will.


    Aber warum wartet er drei Monate um sich wieder zu melden? Er hätte ja wenigstens mal anrufen oder mailen können.
    Die Widmung in dem Buch war natürlich wunderschön.
    Ich könnte mir auch vorstellen, dass sie gemeinsam in der Villa wohnen und auch in Kanada viel gemeinsame Zeit verbringen.




    Und Chiara könnte doch gemeinsam mit der Kundin vom Anfang eine Buchhandlung aufmachen - die eine hat das finanzielle Know-how, die andere die kreativen Ideen. Und Florian als Bestseller-Autor macht dann regelmäßige Lesungen dort und bringt ihnen viel Publikum ;)



    Das finde ich auch eine ganz tolle Idee, eigentlich dachte ich auch ,dass diese Kundin nochmal am Schluss auftauchen würde.
    Aber das machen wir dann in unserer Vorstellung ,wie es weitergehen könnte.
    Finde ich gut

    Einerseits ist das wohl richtig, andererseits ist Anton ein Bauernsohn. Niedriger geboren geht fast nicht. Zwar ist das nicht öffentlich bekannt, aber wenn es herauskäme, wäre der Skandal perfekt. Der Adel hat damals einfach anders gedacht, als wir uns das heute vorstellen können. Es müsste also schon wirklich gute Gründe geben, damit Johann einer solchen Ehe zustimmt. Und Glück allein reicht da nicht unbedingt.



    Schade, aber ich vertraue mal darauf, dass du eine Möglichkeit gefunden hast. :)

    Was glaubt ihr denn, was passiert ist? Lasst uns doch ein bisschen spekulieren, der Austausch ist in einer Leserunde doch das Spannendste!


    Ich weiß nicht genau ,was ich denken soll.
    Ich denke da in alle Richtungen , ob die Mädchen Florian einfach schaden wollen, weil er nichts von ihnen wollte,oder sich für irgendwas rächen wollten.
    Ganz wilde Spekulation eines der Mädel war schwanger und hat den Eltern gesagt, dass sie vergewaltigt wurde.
    Fabian war ja in jemanden verliebt, aber ob es sich dabei um eins der Mädchen, die ihn angezeigt haben , weiß ich nicht.
    Ist mit dieser Frau etwas geschehen? Als er den Holzscheid ins Feuer wirft, erinnert er sich doch einen Funkenschlag, war da wirklich Feuer oder war das im übertragenen Sinn gemeint?
    Ich frage mich nur, wie schon oben geschrieben, warum sich seine Familie angewendet hat.
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    Zitat repariert
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    Wieder ein schöner Abschnitt, jeder der beiden spürt , dass er in den anderen verleibt ist. Dennoch wagen sie es nicht, dem anderen auch zu zeigen.
    Chiara glaubt nicht, dass ein Mann wie Forster etwas an ihr finden könnte, und Florian hat einen dichten Panzer um sich, den er selbst nicht zu durchbrechen wagt.


    Wir haben jetzt auch erfahren , was sein Geheimnis ist. Er soll ein Vergewaltiger sein? Das kann ich mir nicht vorstellen.
    Ich bin sehr gespannt, was die Wahrheit ist, aber wenn es nur eine Verleumdung war, wieso hat sich dann seine Familie von ihm abgewendet?


    Patrick ist ja sehr besorgt um sie, aber dass er gleich der Verlegerin, erzählt, was er über Forster erfahren hat, fand ich etwas übertriebene Sorge.


    Es wird wohl alles im letzten Abschnitt seine Auflösung erfahren.


    Sehr schön fand auch ich die Geschichte über die Zuckerstangen. Diese Symbolik ,die in den Zuckerstangen steckt, war mir nicht bekannt.


    Rose mag ich wirklich sehr gerne, in andere Weihnachtsromanen , die ich schon gelesen haben, kommt ja meist ein alter, grauhaariger etwas mysteriöser Mann vor, der dann meist als Weihnachtsmann enttarnt wird.
    Vielleicht ist Rose so eine Art "Engel auf Erden", wenn sie über die Menschen und Gott spricht , hat das sehr viel Tiefe und Wärme.


    Schon fast ein bisschen Schade, dass sich der liebe Shakey in diesem Abschnitt so gut benommen hat und "nur" als Lebensretter aufgetreten ist.

    Ich habe auch den ersten Abschnitt jetzt gelesen.
    Eigentlich hatte ich heute auch keinen Nerv zu lesen, aber ich habe doch das Buch aufgeschlagen und mich dann auf die Reise in das winterliche Kanada gemacht.
    Die Kapitel sind nur so geflogen und ich war völlig überrascht, so schnell an meinem Marker angekommen zu sein.


    Die Art und Weise wie ihr gekündigt wird, geht ja wohl gar nicht. Dieser Chef hat kein Gefühl für seine Mitarbeiterin , wirklich erstaunlich wie gefasst, sie ihre Sachen packt und die Bank verlässt, nicht ohne der Kundin noch Ratschläge zu geben.
    Als sie dann den Mann ihrer verstorbenen Freundin besucht, und sich so liebevoll um ihn und den Sohn kümmert, wurde sie mir noch sympathischer.
    Sie scheint wirklich eine sehr einfühlsame Frau zu sein.
    Ich war auch der Meinung, dass sich hier wohl eine Beziehung anbahnt.
    Das glaube ich nach dem Weiterlesen aber nicht mehr.


    Herrlich die Beschreibung wie Chiara entdeckt, nicht in die Schweiz zu fahren sondern nach Kanada!
    Aber sie schüttelt die Bedenken ab und reist ab.


    Sie wird ja sehr freundlich aufgenommen von dem Taxifahrer und auch Rose.
    Wirklich sehr liebevoll gezeichnete Nebenfiguren, ich sah sie wirklich vor Augen.


    Aber Chiara und Forsten zusammen in der "Hütte" sind klasse. Nicht zu vergessen, Shakey.
    Es scheint als würden die drei sich gegenseitig erziehen.
    Shakespeare lernt gehorsam zu werden, Forster wird sich wohl noch weiter öffnen und Chiara wird etwas selbstbewusster werden und sich selbst nicht mehr als unsichtbares Pummelchen sehen.


    Jetzt ist natürlich spannend , was sich vor vier Jahren zu getragen hat, dass sich Forsten so zurück gezogen hat.


    Sehr schön fand ich das hier die Geschichte einmal aus der Sicht von Chiara und einmal von Forster erzählt wird, das gibt dem Leser immer so schön Einblicke in die Gedanken der handelnden Personen.
    Aber ich mag den erzählenden Schreibstil der Autorin sehr gerne.
    Und bin sehr froh, dass mir das Buch heute doch an einigen Stellen ein Lächeln gezaubert hat.
    Sagte ich schon , dass ich mich spontan in diesen Hund verliebt habe?

    Jetzt hat sich schon mal ein bisschen was geklärt, Guntram ist also wirklich nicht der , für den er sich ausgegeben hat,
    das erklärt wohl auch den zweiten Siegelring.
    Das er tatsächlich der Anführer der Räuberbande ist, habe ich ja auch schon wegen der Ländertauscherei geahnt.
    Wenn seine falsche Identität jetzt offizielle bekannt werden würde, ist das doch bestimmt ein Grund die Ehe für ungültig zu erklären, oder? Und für seine Taten wird er ja auch zur Rechenschaft gezogen werden müssen.
    Ich denke, der letzte Abschnitt wird noch einiges an Dramatik in sich bergen.
    Aber dass Johann dann einer Eheschließung mit Anton nicht zustimmen wird, glaube ich nicht. Wenn er erfährt, welches Leiden die Arme durchgemacht hat, wird er wohl wollen, dass sie jetzt auf alle Fälle glücklich mit dem Richtigen wird.


    Aber bis zum Happy End (ich gehe fest von einem aus) wird bestimmt noch einiges passieren. Ich hoffe, aber dass den Schwestern Enneleyns nicht passiert.
    Das die Kleinen als Druckmittel eingesetzt werden, ist ja besonders widerlich. Besonders ,da wir jetzt wissen, dass Sewohlt ein Vergewaltiger ist und kleine Mädchen besonders mag. In den tiefsten Kerker gehört dieser Kerl!!


    Schön fand ich auch Roland wieder zu treffen, ich fand den damals schon nett. Und wie hilfreich doch die Gaukler waren, heute hat man Radio und Fernsehen und damals scheinbar das reisende Volk.
    So,mal sehen welche Überraschungen uns jetzt im letzten Abschnitt erwarten


    Apropos Arietta und Wulfhard: Zwar habe ich die beiden von Anfang an miteinander in Verbindung gebracht, aber dass sie so schnell Nägel mit Köpfen macht, war selbst für mich eine Überraschung. Die Entscheidung hat sie ohne mein Zutun gefällt. Beim Schreiben war ich auch ziemlich verblüfft, dass sie ihn so rasch zu sich einlädt. Und dass er darauf auch eingeht. Ein schönes Beispiel für Figuren, die ein Eigenleben entwickeln.

    Also der Guntram wird mir immer unheimlicher.
    Dass er Enneleyn so respektlos und brutal behandelt , ist an sich schon schlimm genug.
    Aber er führt doch irgendwas im Schilde, hat der Tausch der Mitgift-Grundstück etwas mit den Überfällen zu tun. Es wurd ja schon irgendwie angedeutet, dass der räuberische Ritterorden strategisch günstige Grundstücke" ertauscht".
    Und welches Geheimnis liegt in dem Siegelring, den Enneleyn findet, werden damit Urkunden gefälscht? Ich traue dem Guntram so alles mögliche zu.
    Warum dürfen plötzlich die kleinen Schwestern Enneleyns in seinem Haushalt ausgebildet werden?
    Warum wohnt jetzt dieser Widerling Sewolt in seinem Haus? Ihhhh, wie beschrieben wurde, wie sie ihn baden und frisieren muss!!


    Mit Anton spürt sie jetzt was Leidenschaft und Liebe ist. Es hat mich etwas gewundert, dass sie sich auf Anton eingelassen hat, wo sie doch mit furchtbaren Konsequenzen zu rechnen hat.
    Was mich auch etwas gewundert hat, war das Verhältnis Ariettas zu Wulfram.
    Dass sie ihn so einfach ins Bett holt, fand ich etwas schnell , was würde denn passieren, wenn sie von ihm schwanger würde?


    Und das Guntram diesen Fehler begeht und die Gewürze in der Originalverpackung lässt, finde ich auch komisch. Er muss doch wissen, dass er damit in Verbindung zu dem Einbruch gebracht wird. Nicht nur seine Frau ,auch die Köchin kennen Luzias Verpackung. Ist er so dumm oder so selbstsicher??


    Dieser Abschnitt lässt mich mit vielen Fragen zurück und ich muss wissen, wie es weitergeht.

    Jetzt wird es ja richtig spannend, jemand will also Johann schaden, die Frage ist jetzt natürlich wer der Auftraggeber ist.
    Wir werden wahrscheinlich noch länger darüber spekulieren müssen.
    Enneleyn tut mir echt leid, sie spürt ja jetzt auch schon, dass ihr Leben an der Seite von Johann glücklicher verlaufen würde.
    Da er weiß, wie Guntram sie behandelt, bin ich gespannt, ob und was er unternehmen wird, dass er sich von Enneleyn fernhalten wird ,glaub ich nicht.
    Bezeichnend für das Wesen der beiden Männer fand ich das Verhalten der beiden während des Gewitters. Anton schafft es , dass Palmiro sich entspannt, ihm gelingt es, dem Jungen Geborgenheit und Schutz zu vermitteln, hingegen Enneleyn muss allein mit ihren Ängsten kämpfen und damit klar kommen, obwohl ihr Mann im Bett neben ihr liegt.


    Ob Enneleyn schon schwanger ist? Wenn es tatsächlich so ist, hoffe ich mal für sie, dass es ein Sohn wird.