Beiträge von BettinaP

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    Gehst Du davon aus, dass es nur Geisterschmieden in den Metropolen gibt und keinerlei "ordinäre" Handwerksbetriebe?


    Ja, irgendwie bin ich davon ausgegangen, dass die Leute die Geisterschmieden nutzen, um Gegenstände herzustellen und es keine Handwerksbetriebe gibt.



    ... und was nützt das den Menschen, die in den Communidades leben = nicht in der Grauwacht sind? Die Grauwacht ist schließlich weder Auskunftei noch Reisebüro.


    Wenn die Grauwacht diese Information nicht weitergibt, nichts. Aber falls das Plexo irgendetwas von den Menschen/Sasseks will, würde ein ungefundenes Refugio dem Plexo auch nichts bringen. Daher meine Frage.


    In Hartfels (2. Leseabschnitt) taucht bereits eine Nachtklinge auf - Remon wird mit einer verletzt.
    Zwar stellen die Geister nur eine bestimmte Menge an Gegenständen her, aber den Menschen steht ja frei, selbst tätig zu werden. Von daher können sie sich anderweitig bewaffnen und ausrüsten.


    Können sie das? In den Geisterschmieden hieß es, dass die Meister den Geistern Anweisungen geben, die Gegenstände gemäß den Kundenwünschen herzustellen. Heißt das, sie sagen den Geistern welche Handgriffe sie machen müssen oder geben sie nur die Kundenwünsche an die Geister und die Geister stellen sie selbständig her?



    Liebes Tagebuch,
    woher kommt nur all dieses Misstrauen? Es gibt keine Liebe mehr unter den Menschen!


    Nachdem ich mir der Loyalität Peruls nicht mehr sicher sein kann, bin ich ab jetzt jedem gegenüber misstrauisch. ;)



    Auch Vorena hat blaue Augen.


    ... und ich wollte es nochmal nachgesehen haben. ;) Danke.



    Andererseits fiel bisher auch immer wieder eine Region in die Abenddämmerung und die Dunkelheit, sodass es neue Gebiete gab, die die Menschen besiedeln konnten. [...] Vielleicht finden sie zwischendurch ein Refugio, das von den anderen Menschen übersehen wurde - oder sie erobern eines.


    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich das noch nicht ganz durchblicke, welche Gebiete wann und wo im Tag/in der Nacht liegen bzw. gelegen haben etc. Aber die Guardistas müssten doch eigentlich alle, auch die unbewohnten, Refugios kennen oder nicht? Schließlich müssen doch die Tefactos gepflegt werden.


    Wenn Du recht hast, haben die jungen Leute in Oculor etwa 20 Jahre recht gut gelebt, aber in der Wildnis nun keine Chance. Menschen, die wie Enna aufwachsen, haben nie in vergleichbarem Luxus gelebt und werden das (von seltenen Ausnahmen abgesehen) auch nie tun, können aber auf ihrem "niedrigen Niveau" in der Wildnis überleben. Was ist vorzuziehen, wenn man wählen könnte? 20 gute Jahre und dann Schluss oder 60 karge Jahre?


    Ich finde, die Frage ist sehr schwer zu beantworten. Man weiß immer erst, was man in einer Situation tut, wenn man auch wirklich drin steckt; ansonsten kann man nur vermuten. Aus der Sicht der jungen! Leute, die nichts anderes kennen gelernt haben, kann ich es verstehen, dass sie das Gift vorziehen. Allerdings hätten sie das Gift auch auf die Wanderung mitnehmen können und dann immer noch entscheiden, ob sie lieber sterben wollen.



    Man verliert sein Haus, man kann kaum noch etwas von dem machen, was man gern tut, muss jeden Tag hart schuften, um ein paar Kilometer vorwärts zu kommen, es stürmt und ist klapperkalt. Selbst wenn man darauf vorbereitet wurde - erscheint diese Perspektive jedem lebenswert?


    Aber im Grunde passiert das nur, weil es diesen Pakt gibt. Es könnten ja auch einfach alle in dem für sie angenehmsten Klima leben, wenn es den Pakt nicht geben würde. Ich stelle mir andauernd die Frage, wer hat eigentlich was von dem Pakt?

    Am Anfang fand ich es aufregend mit Nata und Enna nach Oculor zu kommen. Je mehr ich allerdings von der Metropole erfuhr, desto unheimlicher wurde sie mir.


    Die Geister lassen sich beschwören und stellen Gegenstände her, aber nicht jeder Wunsch wird erfüllt; manchmal müssen Gegenstände erst zerstört werden, damit neue hergestellt werden. Dann der Speisesaal. Erst fand ich ihn toll. Allerdings hat mich gewundert, dass die Speisen sofort verderben, wenn man sie mit aus dem Speisesaal nimmt. Warum? Offenbar gibt es aber auch Speisen, die nicht verderben. Hurnendo hatte Lebensmittel für den Ball in das Haus von Natas Vater bringen lassen. Dann das Oberservatorio. Auch hier wieder jede Menge Geister.


    Ich glaube, dass es nichts Gutes mit den Geistern auf sich hat. Die Geister können sich, so wie ich es verstanden habe, frei in der Stadt bewegen und kommen aus dem Plexo. Können sie die Menschen belauschen? Die Speisen im Speisesaal verderben, d. h. niemand könnte die Menschen außerhalb der Metropole damit versorgen und es kann kein Handel damit betrieben werden. Ebenso scheint es mit den hergestellten Gegenständen zu sein. Es werden nur so viele Gegenstände hergestellt, dass gerade mal die Leute innerhalb der Metropole versorgt sind. Und es scheint so etwas wie Luxusgegenstände zu geben, wie die Spiegel und die schwebenden Lampen. Was sind denn Nachtklingen? Waffen? Wenn es nur 100 Waffen gibt, heißt das dann nicht, dass die Leute quasi unbewaffnet auf die Wanderung gehen müssen?


    Was ist eigentlich, wenn die Menschen und Sasseks gar nicht den Plexo brauchen, sondern der Plexo die Menschen und Sasseks? Menschen und Sasseks können außerhalb der Refugien und Metropolen leben, aber der Plexo nicht. Was ist, wenn der Plexo das angenehme Klima der Refugien und Metropolen braucht und weder mit dem (extremen) Klima in der Nacht oder im Tag klar kommt? Nur was braucht der Plexo von den Menschen und Sasseks? Das ist mir noch nicht klar.


    Anscheinend hatte Torshavn Recht. Perul scheint Remon gar nicht helfen zu wollen, sonst hätte er wohl Natas Angebot mit in das Haus ihres Vaters zu kommen, nicht abgelehnt.


    Ich vermute, dass Refael irgendetwas über die Monde herausgefunden hat, was er nicht hätte rausfinden sollen und deswegen vergiftet wurde. Fragt sich nur, wer es war. Ich hoffe, dass Hurnendo wirklich Natas Freund und nicht Feind ist.


    Die Tür des Observatorio hat die gleiche kupferne Farbe, wie die Natas Haare und das Metall ist gänzlich unbekannt. Außerirdisch?


    Warum haben die Sasseks eigentlich etwas gegen die Farbe blau? Das würde mich sehr interessieren. Remon müsste wissen, was es damit auf sich hat. Zumindest weiß er, dass Nata wegen ihrer blauen Augen von den Sasseks verstoßen werden würde. Heißt das, dass es keine Guardistas mit blauen Augen gibt? Die Guardistas müssen doch eigentlich die Tefacto in den Metropolen und Refugios, die im Tag liegen auch pflegen oder?


    Auf dem Bild, das dem Sabo heruntergefallen war, stand in der Handschrift Refaels: „Exakt wie damals.“ Die große Frage: Hat Refael dieses Phänomen schon einmal selbst erlebt oder hat er Aufzeichungen gefunden, die von dem Phänomen berichteten? Wie alt ist Refael eigentlich geworden? Hat er schon mal selbst eine Wanderung miterlebt? Es war zwar die Rede davon, dass Natas Mutter auf der Wanderung nach Oculor gestorben ist, aber das kann ja nicht "die Wanderung" gewesen sein. Wenn ja, könnte das erklären, warum er so anders gelebt hat, als die anderen Bewohner von Oculur. Denn dann hat er mitbekommen, was die Verweichlichung anrichtet und dass viele Menschen auf der Wanderung gestorben sind.


    Darüber habe ich mich auch gewundert. Immerhin hat Perul vier Kinder. Es gibt reichlich Arbeit und Vorbereitungen für die Wanderung.
    Hofft er wirklich nur Remons Familie nach Erdblut zurückzuholen? Ich habe mich gefragt, ob er noch andere Motive hat. Bisher kam mir nichts in den Sinn. Gibt es eine Belohnung, wenn man entlaufene Guardistas zurückbringt?


    Daran habe ich gar nicht gedacht. Das wär ja ein Ding, wenn er Remon tatsächlich an die Guardista verrät. Gute Idee, Torshavn :daumen: .

    Wie äußert sich das denn !? :o


    Es fällt mir schwer, mich auf die neuen Welten und Charaktere einzulassen, obwohl die anderen Bücher auch sehr interessant sind. Und ich habe das Gefühl, dass Details nicht wirklich im Gedächtnis hängen bleiben.


    War das nicht Thimotheus selbst? Der Zeitpunkt, an dem der Brief gefunden wurde, war aber schon sehr geschickt gewählt, daß dann auch Konstanze und Clarissa auf dem Weg waren und sich so alle Beteiligten über den Weg gelaufen sind. Wobei Karreg selber keinen Plan hatte, wer alles für sein erneutes Experiment wichtig sein würde.


    Der Brief wurde 1745 geschrieben und das Buch war von 1803, in dem die Epistula gefunden wurde. Müsste Thimotheus 1803 nicht schon tot gewesen sein? Im Grunde ist es ja auch nicht so wichtig.



    Witzig, dass du das erwähnst.... ich habe das gleiche Problem, diese Leserunde war so intensiv, das meine Kreativität gerade etwas gelähmt ist ! Ich habe tatsächlich Schwierigkeiten Sätze zu bilden und weiterzuspinnen, also gelesene Situationen meine ich damit ::) ;D


    :D



    Mir hat er zum Schluss auch leid getan. Er hätte vielleicht doch noch eine Chance verdient gehabt... Aber ja - so wie er jetzt "eingesetzt" wurde, hat er wenigstens noch ein gutes Werk getan ;)


    Da hast Du Recht. :)


    Seite 43:
    Remon sah die Wärme, die in Paskars Gesicht aufflammte, und auch das kurze Zittern der Pupillen. Anzeichen, die einem normalen Menschen verborgen geblieben wären. Remon verrieten sie, dass sein Gegenüber log.


    Also liegt die Wahrscheinlichkeit nahe, dass Gebrial auch merkte, dass er log.



    Das ist sicher richtig, aber vielleicht kriegt Nata "mildernde Umstände", weil sie von der aktuellen Entwicklung überrascht wurde ...


    Na gut ... :)


    Misstraust Du der Erzählung des Feuerwahrers aus dem Refugio?


    Der Feuerwahrer hat behauptet, dass er Gabriel Laco als Führer mitgegeben hat. Der Feuerwahrer hat dann aber zugegeben, dass Laco Pilze gegessen hat, die ihn schwachsinnig machten und er als Führer nicht taugte. Und ich frage mich, ob Gebrial das nicht gemerkt haben muss und wenn ja, warum hat er ihn trotzdem mitgenommen? Gebrial war durch das Gift des Kaltstachlers anscheinend nicht so geschwächt, dass seine Wahrnehmung eingeschränkt war, denn er war auf dem richtigen Weg nach Glutheim (zumindest habe ich es so verstanden).



    Erinnert Ihr Euch, woran Remon erkannte, dass der Feuerwahrer log?


    Ah, okay. Er hat es an der Mimik von Paskar gemerkt. Das spricht eher für eine gute Menschenkenntnis als für besondere Fähigkeit durch das Nabo.



    Stirbt das Nabo, wenn es in einem bestimmten Zeitraum keinen Menschen findet?


    Auf Seite 65 sagt Remon über Laco:

    Zitat

    Wenn er nicht zufällig hier gewesen wäre, hätte das Nabo im Boden versickern können, als Gebrial gestorben ist. Eigentlich müssen wir dem Jungen dankbar sein.


    Danke :)



    Da die Ehe von Remon mit Nata außergewöhnlich ist, darf man davon ausgehen, dass auch Nachkommen aus solchen Verbindungen selten sind.


    Kinder entstehen ja nicht nur in einer Ehe. Ein Guardista hat doch bestimmt auch seine Bedürfnisse. ;)



    Denkst Du, Nata hätte auch die Möglichkeit gehabt, gemeinsam mit Remon nach Oculor zu gehen


    Nein, ich habe eher gedacht, dass Enna die Prüfung gar nicht hätte machen brauchen, wenn Nata den Plan nach Oculor zu gehen, früher gefasst hätte (vor der Prüfung). Remon kann als Guardista nicht nach Oculor, weil die anderen Guardista ihn wahrnehmen könnten.



    Robben sind Säugetiere. Von daher können sie einen Sturm im Wasser unter dem Eis nur bedingt auswettern - früher oder später müssen sich in einem Loch auftauchen, um zu atmen.


    Dass sie atmen müssen, wusste ich. Ich hätte nur nicht gedacht, dass sie vor dem Sturm unter dem Eis Schutz suchen. Danke :)

    Ich bin nun auch mit dem zweiten Abschnitt durch.


    Dass Laco in dem Loch saß und nicht Gebrial, hat mich sehr überrascht und noch mehr, dass das Nabo auf ihn übergegangen ist. Es wundert mich, dass Laco nicht zusammen mit Gebrial gestorben ist. Ich habe das leise Gefühl, dass hinter seinem Überleben mehr steckt als Zufall. Mir ist es immer noch ein Rätsel, warum Gebrial Laco überhaupt mitgenommen hat.


    Im letzten Abschnitt konnte Remon erkennen, dass der Feuerwächter log. Können das alle Guardista, dh. ist es eine Fähigkeit durch das Nabo? Es schien mir, als ob Vorena das nicht konnte.


    Sehr interessant fand ich die Information, dass das Nabo nur auf lebende Menschen übergeht; nicht auf Tiere und nicht auf Sasseks. Und was ist mit Pflanzen? Und wenn das Nabo, solange nach einem lebenden Menschen sucht, bis es einen findet, wie lange ist es denn fähig zu suchen? Stirbt das Nabo, wenn es in einem bestimmten Zeitraum keinen Menschen findet? Kein Wunder, dass die Sasseks die Neutralität des Plexos anzweifeln, denn d. h. dass es nur menschliche Guardistas gibt.


    Super! Wo Dich der Tod vielleicht von sehr, sehr schlimmen Schmerzen erlöst, darf man sie mit Hilfe von Nabo so richtig auskosten. Mir standen die Nackenhaare zu Berge, als es hieß, Vorenas Augäpfel wären verdampft :o. Wenn ich es richtig verstanden habe, empfindet ein Guardista nur im Kampfrausch keine Schmerzen. Ich schätze, wie Adrenalin bei uns?


    Es wurde jetzt schon das zweite Mal erwähnt, dass die Geburt Ennas sehr komplikationsreich verlaufen ist und Nata keine Kinder mehr bekommen kann. Könnte das was mit dem Nabo zu tun haben; sprich, hat Enna etwas von dem Nabo über das Erbgut abbekommen? War sie größer, schwerer oder alles zusammen? Es ist doch bestimmt eher unüblich, dass Guardistas Kinder mit Normalsterblichen haben?


    Ein bisschen geärgert habe ich mich darüber, dass es Nata erst eingefallen ist, nach Oculor zu gehen, nachdem Enna die Prüfung bestanden hatte. Ich dachte, diese Option hat sich gar nicht. Das ist ja gerade nochmal gut gegangen.


    Perul und Alissja scheinen wirklich gute und verlässliche Freunde zu sein. Dass Perul sich so kurz vor der Wanderung bereit erklärt hat, mit Remon nach Oculor zu gehen, hat mich gewundert. Das hat sicher auch damit zu tun, dass er hofft, dass Nata, Enna und Remon mit ihm nach Erdblut zurück kommen.


    Jetzt kann man nur hoffen, dass Perul Nata und Enna findet. Ich fürchte schon fast, dass Perul etwas passiert.


    Was es mit diesem Ruelfo auf sich hat, ist mir ein Rätsel. Auf jeden Fall führt er nichts Gutes im Schilde. Wie groß ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit, dass man unmittelbar nach einem Schneesturm Robben an einem Wasserloch findet?

    Ja, ich möchte es auch noch mal lesen... Aber vorher brauche ich eine Erholungspause ;D


    Mein Gerhin hat auch gelitten ;), das merke ich gerade in den 2 anderen Leserunden, in denen ich stecke.


    Mir nicht wirklich... :-[


    Meint ihr nicht, dass Sutton und Ian ihn vielleicht hätten umkrempeln können, wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen hätten? Ich hätte ihm einfach die Chance gegönnt, etwas anderes kennen zu lernen, als das, was ihm die Brüder beigebracht haben. Aber vielleicht habt ihr Recht und es war Hopfen und Malz bereits verloren.

    Ich bin auch fertig und bin hochzufrieden mit dem Ende. Das ist eins von den Büchern, das ich zugeklappt habe und es gerne sofort wieder von vorne angefangen hätte. Großes Kompliment an Ju.


    Richard und Konstanze werden also heiraten und Clarissa und Bonadea werden bei ihnen bleiben. Toll :herz: . Gütze ist tot; Anselm und Bonifatius in Wolf und Rabe verwandelt. Dass die beiden der Wolf und der Rabe sind, habe ich auch erst in Suttons Epistula kapiert.


    Richtig genossen habe ich, als Konstanze Bonifatius von den Füßen geholt hat. Also Gottvertrauen hatte der Typ auf gar keinen Fall. Was habe ich mich aufgeregt, als die Truppe am Hügel ankam und Bonifatius, Gütze und Marcus allein vorgeschickt hat, während er feige im sicheren Abstand stehen blieb. >:(


    Und endlich kam Konstanzes Feder zum Einsatz. Ich war mir nicht sicher, ob sie überhaupt noch funktioniert.


    Leid tat es mir um Marcus. Zuerst hatte ich es gar nicht so verstanden, dass er bei der Umkehrung des Rituals gestorben ist. Ich hatte zwar mitbekommen, dass sein Blut auf die Steine getropft ist, aber dass er am Ende tot war, ist an mir vorbei gegangen.


    Interessant fand ich, dass Sutton als er in der Magie gefangen war, sich wieder erinnern konnte, dass es mehrere Frauen waren, die ihm die Erinnerung genommen haben und auch welche Erinnerungen.


    Hat Clarissa wirklich alle Dryaden-Fähigkeiten verloren? Und was ist mit Kath? War sie jetzt eigentlich die Todin? Und wer hat nun den Brief bei der Loge hinterlassen? Ein Nachfahre Thimotheus?


    Dass Thimotheus nach dem Ritual als Wolfsmensch ohne magische Fähigkeiten überlebt hat, darauf bin ich gar nicht gekommen. Ich dachte, dass der Mensch Thimotheus bei dem Ritual ausgelöscht wurde und nur ein Teil des Wissens und der Magie in Karreg stecken.


    Was das Ritual angeht, war ich überrascht, dass er es gemacht hat, um den Krieg zu beenden. Weil von Karregs Hass und Rache die Rede war, hatte ich gedacht, dass er egoistischere Gründe gehabt hätte. Und als Karreg sich Frieden wünschte bzw. über Frieden nachdachte, habe ich angenommen, dass er damit seinen eigenen Frieden meinte. Er wollte ja nicht mehr länger in der Rabengestalt gefangen sein. Wahrscheilich würde ich die Sätze jetzt, wo ich Bescheid weiß, ganz anders interpretieren.


    Zur Leserunde: Mir hat sie auch supergut gefallen. Ich hatte auch noch nie in einer Leserunde soviel Spass wie in dieser :bussi: .

    Warum hat mich denn niemand darauf hingewiesen, dass ich völlig auf dem falschen Dampfer bin mit dem Schnee? ;) Nachdem ich es selber gemerkt habe, habe ich mir den Prolog noch einmal durchgelesen und habe jetzt einen konkreten Verdacht, was den Sassek getötet hat.


    Zitat

    S. 11: Wieder sah er (Sarlos) zu den Wolken hinauf, die er zwischen Zweigen mit blauem Laub ausmachte.


    Zitat

    S. 12: Doch das Verstörendste waren die tief blauen Blumen, ...


    Zitat

    S. 13: War das wirklich nur der Wind, der in den Zweigen rauschte?


    Dann, als er in das Lager zurückkommt:


    Zitat

    S. 14: Im dunkelblauen Schatten der Bäume erkannte Sarlos ihr Gesicht nur schlecht ...


    Zitat

    S. 14: Seine Ferse blieb an einer Wurzel hängen ...


    Zitat

    S. 14: Sarlos starrte auf die Speerspitze, die zwischen seinen Rippen herausragte.


    Das könnte auch die verdrehten Arme des Sasseks erklären. Irgend etwas hat an ihm gezerrt, aber keine Bissspuren etc. hinterlassen.


    Ich sehe schon, bei Bernd muss man auf jeden kleinen Nebensatz achten. Memo an mich selber: Beim Lesen auf jedes noch so kleine Detail achten! :D


    Was ist Euch bei den Blumen aufgefallen? ;)


    Mir ist aufgefallen, dass die Blumen blühen, obwohl Schnee liegt und obwohl der Körper noch nicht ewig da liegen kann. Pflanzen brauchen eine gewisse Zeit bis sie blühen können, deswegen habe ich gedacht, dass vielleicht irgendetwas in dem Körper des Sasseks war, was die Pflanze dazu angeregt hat, ihr Wachstum zu beschleunigen. Aber das, was was Svanvithe schreibt, hat mich umdenken lassen.



    Das hat mir jetzt keine Ruhe gelassen, und darum habe ich den Prolog noch einmal genauer gelesen. Mehrere der tief blauen Blumen wachsen durch die Brust, und eine kommt aus einer leeren Augenhöhle!
    [...]
    "Deresa wandte sich ihm zu. Langsam, als wäre ihre Kleidung eingefroren. Im dunkelblauen Schatten der Bäume erkannte Sarlos ihr Gesicht nur schlecht, aber der Blick war so starr... Deresa kam näher. Die Schatten der Büsche fielen auf sie, aber Sarlos erkannte eine Bewegung in ihrem Gesicht. War das ein Stück Haut, das sich gelöst hatte?" (Seite 14)


    Holla, da wächst 'ne Blume aus einer leeren Augenhöhle, und in einem Gesicht bewegt sich Haut? Ist da "etwas" auf oder in den Köpfen der Menschen und hat sie "verändert"? Und ist dieses Etwas auch schuld am Tod der Amphibie?


    Das könnte wirklich sein. Denn im Text stand auch, dass der Körper des Sasseks ausgetrocknet war. Außerdem lag Schnee; vielleicht hat die Pflanze die Körperwärme und die Feuchtigkeit des Sasseks zum Wachsen genutzt. Da die Blüten aus dem Brustkorb und dem Kopf kamen, haben die Wurzeln sich vielleicht schon den Weg durch den kompletten Körper gesucht. Vielleicht erklärt das die verdrehten Arme und die nicht vorhandenen Kampf-/Bissspuren? Allerdings frage ich mich, wenn Sarlos Gefährten infiziert waren mit den Blumen, warum Sarlos nicht.

    Ich bin nun auch in Bisola angekommen. Die Geschichte liest sich sehr gut und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.


    Die Karte, das Personenverzeichnis und das Glossar haben mein Leserherz gleich höher schlagen lassen. Das Glossar habe ich schon fleißig benutzt.


    Im Prolog findet der Späher Sarlos einen toten Sassek. Die blauen Blumen, die aus dem Leichnam wuchsen, waren sehr ungewöhnlich. Vielleicht ist bei der Verwesung irgendetwas ausgetreten, was wie Dünger auf die Blumen gewirkt hat?


    Als Sarlos in sein Lager zurück kommt und Deresa zombimäßig auf ihn zukam - das war unheimlich. Deresa kam mit einem Jagdmesser auf Sarlos zu, getroffen in der Brust wurde er aber von einem Speer. Stand noch jemand hinter ihm, von dem wir nichts erfahren haben, weil aus Sarlos Blickwinkel erzählt wurde?


    Die Atmosphäre in Erdblut war sehr düster. Das fand ich sehr gut beschrieben. Was hat es mit dem Herzblut auf sich? Woher bekommt man es und wofür wird es gebraucht?


    Remos, Nata und Enna scheinen ein sehr inniges Verhältnis zu haben. Remos mag ich schon sehr. Die Namen der Protagonisten gefallen mir sehr gut, allerdings kämpfe ich ein wenig damit aus Vorena nicht eine Verona zu machen oder aus Gebrial einen Gabriel. Aber ich denke, das wird sich bald legen.


    Remon war also mal ein Guardista und hat diese wegen Nata verlassen. Ist Vorena eigentlich zufällig auf Remon gestoßen oder hat sie nicht geglaubt, dass er wirklich tot ist und hat ihn gesucht? Remon soll nun mit Vorena den verschwundenen Guardista Gebrial aufspüren. Ich bin gespannt, ob er noch lebt oder ob das Gift des Kaltstachlers ihn getötet hat. Warum hat Gebrial überhaupt die Guardista verlassen und was hat er vor? Mich wundert, dass Gebrial Laco als Führer akzeptiert hat. Muss der nicht gemerkt haben, dass mit Laco etwas nicht stimmt?


    Zu Ennas Prüfung: Ich glaube, dass bei Ennas Prüfung auf jeden Fall etwas schief geht. Vielleicht findet sie nicht zurück, schafft es aber trotzdem irgendwie zu überleben. Ich habe noch kein Buch von Bernhard gelesen, aber ich hoffe einfach, dass er sie nicht sterben lässt.


    Wenn die Menschen und die Sasseks sich die Refugien (nacheinander) teilen, haben die Sasseks dann auch Zugriff auf den Plexos?


    Der Plexos erinnert mich an Myzel von Pilzen. Wo kommt der Plexos her und hilft er uneigennützig? Wem gehören die Stimmen, die man im Plexos hören kann? Hat der Plexos ein Bewusstsein?


    Die Fragen nach dem Nabo wurden schon gestellt, das will ich jetzt nicht nochmal wiederholen.


    Hier fand ich es übrigens auch wieder toll, wie die Figuren beschrieben wurden. Ribanna selbst in ihrer aufmüpfigen Art und dagegen die edle Mutter, deren Bewegungen und ihr Aussehen sind mir so deutlich vor Augen, das macht richtig Spaß zu lesen.


    Das gefällt mir auch sehr gut. Ich habe auch schon ein klares Bild vor Augen, wie die Personen aussehen.



    Und ja, die Namen machen mich auch verrückt. :D Asha ist für mich ein Mädchen, es fällt mir immer noch schwer, beim Lesen sofort das Bild eines jungen Mannes vor mir zu haben. Tahni lese ich immer als Tahin (ja, ich esse gerne Hummus ;) ) und Ribanna lese ich auch immer als Rihanna. Erik, was hast du dir nur bei den Namen gedacht? Sie sind schön und außergewöhnlich, aber ... ;)


    Ich habe keine Probleme mit den Namen.



    Sehr befriedigend empfand ich die Szene als Asha seinen Vater umhaute. Das war sehr befreiend, dieser König ist wirklich ein Ekel. >:( Die arme Mutter. Ich hoffe wirklich Asha steht irgendwann seinem Vater gegenüber und rächt den sinnlosen Tod seiner Mutter, in den der König sie getrieben hat. Die arme Tahni, hoffentlich erfährt sie nie, dass es der Schild war, den sie zurückgelassen hatte, der ihre Mutter an den Tod ihres Sohnes glauben ließ. :'(


    Alles unterschreib



    Etwas verwirrend finde ich noch die ganzen "politischen Zusammenhänge". Ich sehe nicht so ganz ein (oder will es nicht einsehen), warum man gute Miene zum bösen Spiel äh König machen muss, bzw. warum überhaupt die meisten Häuser hinter diesem verlotterten König stehen und man so vorsichtig sein muss, nicht die anderen Häuser gegen sich zu bringen. Es müsste doch ganz einfach sein, die anderen Häuser GEGEN den versoffenen König aufzustellen. Oder haben die anderen Häuser den König noch nicht so erlebt? Oder ist seine Armee einfach zu groß? Hmmmm, wahrscheinlich ist das Problem, dass dann natürlich jeder der neue König sein will und schon gehen die Kämpfe wieder los. Einfach Vaka als neue Königin anzuerkennen, nur weil sie den alten König anklagt und außerdem viel fähiger wäre, wird wohl keiner tun. Auch wenn es das Beste wäre, sag ich jetzt mal so. ;D


    Irgendwo stand glaube ich, dass Gorm einst für den Frieden unter den Clans gesorgt hat. Vielleicht fühlen sich die Clans deswegen verpflichtet zu ihm zu halten. Aber anscheinend ist ja gerade alles im Umschwung. Ribannas Vater macht sich anscheinend ja auch schon Gedanken, dass er Verbündete braucht.


    Dann ist da noch Ribanna, die eine Münze des Hauses Eisschild gefunden hat.


    Ach, dass es eine Münze des Eisschild-Clans sein könnte, da bin ich gar nicht drauf gekommen :daumen: .



    Und Asha ist auf dem Weg nach Quell, zum Treffen der Könige.
    Wird er dort auf Ribanna treffen?


    Da bin ich auch nicht drauf gekommen :daumen: . Stimmt, wenn alle Familienmitglieder der Clan-Anführer anwesend sein müssen, dann ist Ribanna ja auch dabei.


    Und es ist ziemlich viel, was mir zu diesem ersten Abschnitt einfällt, das krieg ich gerade gar nicht in einem Post unter, fürchte ich :o


    Das ging mir auch so.



    Wie gut, das er so eine clevere Schwester hat, sie entdeckt das der Unfall keiner war sondern inszeniert wurde, damit er kein Seelentier findet.
    "Du sollst kein König werden" folgert sie daraus.


    Ich frage mich, warum sich überhaupt so eine Mühe gegeben wurde. Wenn jemand einfach nur nicht will, dass er König wird, hätte man ihn doch einfach im Wald erledigen können. Warum die Sache mit dem Tee und dem Splitter? Wieso wurde er nicht einfach in die Höhle reingeworfen, in der Hoffnung, dass er sich sämtliche Knochen bricht? Hätte dann ja auch wie ein Unfall ausgesehen. Fragen über Fragen.



    Wer ist die Frau, die ihn heimlich beobachtet als er nach diesen Erkenntnissen zu seinem Vater stürmt ?


    Im ersten Moment dachte ich, es wäre vielleicht die Küchenmagd gewesen, aber ihre Kleidung wurde anders beschrieben als die, der "schwarzen Frau".



    Klar ist mir nicht, ob sein Vater ihn loswerden wollte und deshalb diesen Unfall inszeniert hat oder ob er erst nach dieser Schmach die Gunst der Stunde genutzt hat um Asha loszuwerden.
    Am Endergebnis ändert es erstmal wenig. Aber natürlich ändert es etwas daran, ob er einen großen Feind im Reich seines Vaters hat (außer seinem Vater... ) Ich würde ja hier auf Varrik tippen... mit oder ohne seine scheinbar recht machtgierige Schwester Lyria. Die hätte aber wohl auch Ansah zum Mann genommen, aber nur, wenn er König wird.


    Ich würde eher Lyria tippen. Ich finde Figuren, von denen man nicht weiß, ob Freund oder Feind immer gefährlicher als die, die ihre Abneigung oder Feindschaft offen zeigen. Bei letzteren weiß man wenigstens woran man ist.



    Aber ich kann ihn gut verstehen, das er mit diesem Mann, seinem Vater nichts mehr zu tun haben will. Was für ein ekliger Typ.


    Ja, Gorm ist wirklich ekelhaft. Schlimmer geht ja fast schon nicht mehr.

    Hallo in die Runde :winken:,


    ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen und bin schon gespannt wie es weitergeht. Ich habe mir unglaublich viele Stellen im Text markiert, die ich gut fand, konnte aber unmöglich zu Allem etwas schreiben; das wäre ein Roman geworden.


    Cover:
    Das Cover finde ich wunderschön. Abgebildet ist die Szene, in der Asha, die Eisschild-Festung sieht, oder?


    Ich freue mich sehr, dass es eine Karte gibt. Es ist sehr toll, wenn man beim Lesen immer mal nachsehen kann, wo in der Welt sich die Protagonisten gerade befinden.


    Prinz Asha war mir gleich sympathisch. Schön, wie er mit seiner kleinen Schwester Tahni umgeht. Tahni mochte ich auch sofort.

    Ashas Mutter wirkte sehr geheimnisvoll auf mich. Offenbar ist sie krank, kann nachts nicht schlafen und die Bediensteten haben Angst vor ihr. Was ihr zu schaffen macht, erfährt man nicht. Sie will nicht, dass Asha ein Seelentier tötet. Warum sie ihm wohl das Bild mit den mythischen Wesen gezeigt hat? Sie warnt Asha: „In diesen Mauern ist Argwohn ein Schatten, Verrat wendig wie der Wind und der Tod nur ein Spiel.“, aber Asha ignoriert die Warnung.


    Als Asha den Tee trank, dachte ich im ersten Moment wirklich, dass der Stein mit ihm geredet hätte. ;D
    Ezra schien ehrlich überrascht, als Asha ihr vorwarf, dass sie den vergifteten Tee zubereitet hätte. Ist Utred jetzt jemand besonderes, oder einfach nur ein kleines Licht? Anscheinend wollte die vermummte Frau in schwarz, dass Asha von dem Stiefel und dem vergifteten Tee erfährt. Sie lachte als er wutentbrannt das Zimmer verließ. Fragt sich, wer sie ist.

    König Grimmhorn ist ein Ekelpaket hoch drei. Offenbar ist ihm seine Macht und Reichtum zu Kopf gestiegen. Asha erwähnte, dass er früher anders war. Die „blassen Arschbacken“ krieg ich erstmal nicht mehr aus dem Kopf. :angst:


    Wie schlimm! Wie abgrundtief muss er seine Frau gehasst haben, dass er ihr tatsächlich erzählt, dass Asha tot ist. Sogar Blut haben sie auf Ashas Schild geschmiert, damit es auch echt aussieht. Was ein *Piep* !!!


    Varrik finde ich nicht besonders gefährlich. Der macht ja keinen Hehl daraus, dass er Asha nicht leiden kann. Lyria schätze ich sehr viel gefährlicher ein. Nachdem Inui tot war, hat sie gleich die Gelegenheit genutzt, Königin zu werden, obwohl sie kurz vorher noch Asha umgarnt hatte.

    Ribanna ist klasse und Dabba auch. Die Beiden haben mich sofort zum Schmunzeln gebracht. Sidora, Ribannas Mutter, kann ich noch nicht einschätzen. Eigentlich kam sie mir aber ganz sympathisch vor. Bei den Flecken auf Ribannas Rücken musste ich sofort an Flügelansätze denken. Was es wohl mit dem „Orakel von Tarnis“ auf sich hat, bei dem Ribannas Vater war? Anscheinend hat er dort etwas Beunruhigendes erfahren.


    Asha und Tahni sind jetzt also beim Eisschild-Clan, der von der Schwester ihrer Mutter Vaka angeführt wird. Vaka und Moos sind toll.


    Die Ro’Ar finde ich sehr, sehr interessant. Magische Tierwesen. Ich bin gespannt, warum sie Asha gleich als Clan-Zunge angenommen haben. Irgendetwas haben sie anscheinend in ihm gesehen, als sie ihn „abgescannt“ haben. Hoffentlich wird der Verräter im Eisschild-Clan ganz schnell gefunden. Nicht, dass der zum Grimmhorn-Clan gehört.


    Mir gefällt das mit den verschiedenen Clans und ihren Besonderheiten (z. B. die Haarfarben etc.). Und von Botenvögeln kriege ich nie genug. ;)


    Mein Lieblingssatz in diesem Abschnitt: Der Prinz verschloss seine Wut in einer Truhe und legte den Schlüssel neben sein Herz.


    Zwei Fehler sind mir aufgefallen:
    Pos. 896: Dass
    Pos. 1002: Noch nie in seinem Leben hatte er einen Ro’Ar gesehen und das nur aus der Ferne … :D


    Und nun auf nach Quell …


    (Zu Euren Kommentaren schreibe ich morgen, ehm ... später etwas :winken: )

    Ich denke immernoch, dass der Soldat für den Krieg als Symbol steht. Er wollte Frieden.


    Hmm, aber wenn man Rachegedanken hat, wünscht man sich dann Frieden? Das wäre zwar bewundernswert, wenn er sich tatsächlich Frieden gewünscht hätte, aber für mich dann irgendwie nicht nachvollziehbar. Was hätte Thimotheus davon gehabt oder sein ermordeter Bruder und dessen Familie?

    Thimotheus ist 1745 Meistermagier der Loge. Als er davon erfährt, dass sein Bruder und dessen Familie von einem bestimmten Soldaten umgebracht wurde, sinnt er auf Rache. Da stellt sich schon mal die Frage, woher weiß er eigentlich, wer seinen Bruder umgebracht hat? Hat er ihn mit seinen magischen Fähigkeiten aufgespürt? Auf jeden Fall stiehlt er der Loge die drei Bücher: Eins handelt von Fey-Wesen, eins von Opfergaben und eins von irgendwelchen Sammlungen. Mit Hilfe der Bücher scheint er irgendein Ritual mit einem Menschenopfer durchgeführt zu haben. Irgendetwas läuft schief, weil die Wölfe und die Raben anwesend waren und Thimotheus wird zu Karreg. Jetzt ist die Frage, hatte er zu dieser Zeit schon einen Sohn, Georg von Rosberg? Oder hat er als Karreg einen Sohn mit Richards Mutter gezeugt. Nein, das geht nicht, fällt mir gerade auf. Denn dann wäre Richards Vater ja kein Werwolf. :D