Beiträge von Kati

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    Tag und Nacht sind auf Bisola ungewöhnlich lang, ein Zyklus dauert Jahrzehnte. Dieser Zustand erfordert auch besonderen Umgang der dort ansässigen Spezies. Die amphibischen Sasseks leben im Tag, die Menschen dagegen in eisiger Kälte der Nacht. Das sorgt natürlich immer wieder für Konflikte und unterschiedliche Auffassungen der Kulturen. Der friedliche Übergang wird in der Dämmerung durch die Grauwacht gewährleistet. Diese Eliteeinheit aus Guardistas mit besonderen Fähigkeiten wacht über den Pakt, der seit lang vergessenen Zeiten zwischen Menschen und Sasseks geschlossen wurde. Neuerdings gefährdet jedoch ein rätselhaftes Ereignis ihre Aufgabe. Die Monde verändern die Farbe und der Tag- Nachtzyklus verschiebt sich. Ein Krieg droht!


    "Das Schicksal übertreibt gewaltig, wenn es die Monde als Signalfeuer verwendet, nur um uns zu warnen. So wichtig sind wir nicht."


    Nach der grandiosen Schattenherren-Trilogie musste ich natürlich auch das neueste Buch von Robert Corvus lesen. In "Grauwacht" überzeugt der Autor erneut mit guten Ideen und einer seltsamen Welt, die von verschiedensten Charakteren bevölkert wird. Da gibt es Remon, einen Guardista auf der Flucht, der sich für ein einfaches Leben mit Familie und Liebe entschieden hat. Seine Frau Nata, neugierige und intelligente Tochter eines Forschers – mit einer Leidenschaft für die Sterne. Und dann noch Ssarronn, aufgeschlossener Sassek, der sich nicht vor Fragen und neuen Eindrücken scheut.


    Das blaue Licht der Monde macht allen Angst, doch es gibt auch Menschen, die ein Geheimnis zu hüten scheinen. Die wenigen Metropolen auf Bisola bieten wichtige Gelegenheiten, sich Wissen anzueignen. Hat man sich erst einmal Zutritt in eine Bilteca verschafft und die Prüfung der Wächter überstanden, breiten sich die Rätsel der Welt um einen aus. Mir gefielen die magischen Details besonders gut. Das Energienetz Plexo, die Herzfeuer und heiligen Stätten sowie die Kristallbücher der Geister.


    Abgerundet wird die Geschichte durch eine alte Präsenz, geweckt durch das Blau. Der Autor führt Stück für Stück auf den Spuren der Vergangenheit zu einer möglichen Lösung. Aber ist das eine dauerhafte Rettung für alle? Mich hat das Ende überzeugt. "Grauwacht" ist eine tolle, fremdartige Geschichte mit Tiefgang. Als Extras gibt es eine Karte von Bisola, ein Personenregister sowie ein Glossar, die zum erkunden und nachlesen einladen.


    *****


    Ich war leider etwas langsam unterwegs, habe mich aber trotzdem gut aufgehoben gefühlt. Herzlichen Dank an alle Mitleser und besonders an Bernard. Du machst die Leserunden durch dein Engagement immer zu etwas ganz Besonderem. 8)


    Meine Rezi teile ich noch auf Literaturschock, im dortigen Forum, auf Amazon und Goodreads. :winken:

    Mir hat das Ende auch super gefallen und ich bin immer noch ganz überrascht über den positiven Ausgang. Ich hoffe aber sehr, dass sich diese Lösung auch verbreitet, so dass andere Siedlungen ebenfalls davon profitieren?


    Kress mag ich als Männchen gleich viel lieber. Er ist plötzlich so ausgeglichen. ;D Ich bin so froh, dass sie noch die Kurve bekommen hat und gemeinsam mit Remon vor den Geist trat. Das war also in der Tat ein Notfallplan der Ahnen. Fragen sie vereint nach Hilfe, bekommen sie sie. Sehr gut! So können sich nun beide Rassen gegen die Krienos schützen. Gleichzeitig werden aber nicht alle vernichtet, so dass auch diese Spezies weiterhin ihre Überlebenschance hat. Eine prima Lösung!


    Nata hat auch echte Stärke bewiesen. Wie sie auch mit dieser schweren Verletzung noch so selbstlos handelt und Ssarronn vor dem Krieno beschützt, ist bemerkenswert. Sie hat sich ihren Platz in der Grauwacht mehr als verdient. Wer könnte dafür besser geeignet sein als jemand, der schon zu normalen Lebzeiten an eine andere Rasse denkt. Dafür war die Grauwacht doch gedacht... Schutz ohne Machtgier.


    Zitat von odenwaldcollies

    Ich fasse es nicht, Bernd, du hast es tatsächlich getan: ein HAPPY END!!!


    Ich kann es noch immer nicht glauben. Obwohl ich die düsteren Geschichten der Schattenherren ja ein bisschen lieber mochte. Da kommt wohl meine böse Seite durch. ;D

    Ich bin wirklich erstaunt. So eine selbstlose Methode mit fremden Welten und ihren Bewohnern umzugehen, hätte ich von der Gattung Mensch nicht erwartet. Die Situation in der Vergangenheit war also verantwortlich, dass man Menschen und Sasseks nach Tag und Nacht trennte und die Grauwacht erschuf. Das war wirklich ein guter Plan, denn wer weiß schon, was sonst aus ihnen geworden wäre... mächtige Menschen und ihre Sassek-Sklaven wahrscheinlich. Bei all dem hat man aber vergessen, für die nachfolgenden Generationen gut vorzusorgen. Klar, jetzt wurde das Kristallbuch mit der Begründung und der Aufgabe gefunden, aber das Massaker ist bereits voll im Gange. Hätte das nicht besser und vorallem früher geklärt werden müssen?


    Nun liegt es also an Remon und Kress, Ordnung in den Haufen zu bringen und gemeinsam gegen den Feind zu kämpfen. So edelmütig dieser Vorsatz damals auch war, die Krienos als Bewohner nicht auszurotten, bleiben sie doch trotzdem die größte Gefahr für alle. Mir kommt das nicht richtig vor. Man muss doch unterscheiden zwischen einer Rasse neben der man existieren kann und diesen Massenmördern. Mit der Entscheidung in der Vergangenheit haben sie doch die Generationen bei der nächsten Blauphase dem Tode geweiht.


    Wurde die Sasseks früher in der Zeit vor der menschlichen Besiedlung durch etwas anderes vor den Krienos geschützt? Sonst wäre sie doch längst ausgestorben. Hilft ihnen vielleicht ihre Fähigkeit der Starre und Regeneration? Und haben sie das mit der Ankunft der menschen vergessen, weil deren Methode einfach viel effektiver war?


    Man, ich bin wirklich auf den letzten Abschnitt gespannt. :lesen:


    Aber können auch die wechselwarmen Sasseks dort existieren?
    Seite 158:


    Wobei die Häute ja nur eine begrenzte Zeit fliegen, das wäre doch sicher nicht für lange. Wahrscheinlich stelle ich mir das zu einfach vor, aber ein kleines Asyl an den Feuern mit warmen Decken usw. müsste die Zeit doch überbrücken können. Aber das geht wegen der Massen wahrscheinlich auch nur begrenzt. Eine Zwickmühle... ???


    Oder man holt sie mit Nabo wieder aus der Kältestarre. Jetzt wird es verrückt. ;D

    Ich hole jetzt auch wieder auf, mein Kind war etwas kränklich.


    Die Menschen werden förmlich in die Ecke gedrängt. Das ist keine gute Voraussetzung für eine friedliche Klärung. Es sollten endlich alle begreifen, dass man trotz Vertrag in dieser besonderen Situation zusammen agieren muss. Erst recht wenn es Informationen darüber gibt, dass es in der Vergangenheit schon einmal funktioniert hat. Auch wenn das für alle eine komische Vorstellung ist, weil sie es nicht anders kennen, müssen sie so langsam mal über ihren Schatten springen. Es muss einfach jemand den Ton für alle angeben. Remon ist der perfekte Kandidat mit seiner Kindheit bei den Sasseks. Er versteht beide Seiten. Schauen wir mal. :)


    Zitat von Rhea

    Ich könnte mir schon vorstellen, dass es eine besondere Pflanze ist, die nur im blauen Licht wachsen kann und die eine Art Seuche verbreitet, an der die Sassek auf alle Fälle sterben, denn sie leben im Tag, auch wenn er blau ist. Sie freuen sich ja gerade wieder auf den Zuwachs von land und alle lange geschürte Angst vor Blau geht unter. in der Nacht wachsen die Blumen nicht und die Menschen, die dort leben sind also geschützt. Sie können eventuell rechtzeitig reagieren.


    So in der Art denke ich mir das auch. Normal müssten die Sasseks mit in die Nacht flüchten, damit den Häuten keine Nahrung bleibt. Ich denke nicht, dass die Menschen in anderer Art helfen können, als einfach nur den begrenzten Lebensraum noch zu teilen. ???



    Das wartet im nächsten Leseabschnitt auf Euch. ;)


    Oh super! 8)

    Zitat von odenwaldcollies

    Diese Häute entstehen aus den Blumen, die aus den Toten wachsen, denke ich. Das sind dann sicherlich die blauen Blumen. Das könnte erklären, warum die Goraja blaue Blumen verbrennt, aber das würde doch auch bedeuten, daß die Goraja irgendwann gewußt haben muß, welche Gefahr von den blauen Blumen ausgeht. Ist dieses Wissen inzwischen verloren gegangen und sie wissen nur noch, daß sie die Blumen verbrennen müssen und daß Blau schlecht ist, aber nicht mehr den konkreten Grund?


    So habe ich mir das auch zusammengereimt. Ich denke nicht, dass sie etwas verheimlichen. Sie werden sich nur nicht mehr daran erinnern. Dieses Wissen um die Blumen und das Blau wird durch die Generationen weiter gegeben ohne die ganze Geschichte. Wahrscheinlich ist die irgendwann auf der Strecke geblieben.


    Zitat von odenwaldcollies

    Firando ist doch nicht ganz so feige, wie ich gedacht habe, er hat versucht, Nata zu schützen, aber nun sind ihm irgendwo auch die Hände gebunden.


    Hier war ich positiv überrascht. Man soll halt doch nicht von allen Figuren schlecht denken, auch wenn sie Bernard geschaffen hat. ;D
    Sombralor soll also die einzig sichere Festung werden und nun wird alles vorbereitet. Das Orresta sich so über Natas Nachforschungen aufgeregt hat und sie unterbinden wollte, wundert mich nun nicht mehr. Solch eine Nachricht kann nicht in Umlauf gebracht werden, weil dann das Chaos ausbricht und man die Stadt dann nicht halten kann. Statt sich zu verbarrikadieren, sollte man aber etwas gegen die fliegenden Häute tun. Es muss doch ein Mittel geben, um diese "Invasion" zu stoppen. Aber dafür müssen alle gemeinsam an einer Lösung arbeiten... Sasseks und Menschen.


    Zitat von Rhea

    Wieso versucht sie nicht erst einmal in Ruhe nachzudenken und achtet nicht auf die Zeichen Firandos?


    Sie hat lange auf diese Entdeckung hingearbeitet und dann sprudelt die Lösung aus einem raus, das kann ich schon verstehen. Und dann noch das Adrenalin von der Klettertour und den Schmerzen durch das Kristallbuch. Es war wohl alles zu viel! ???


    Zitat von Torshavn

    Ich habe Vorena von einer anderen Seite kennengelernt, sehr zart und liebevoll und schön. Auch die verbissene Kämpferin (im Kampf gegen den Kraken) gefällt mir.


    Ganz meine Meinung. Toll war dann noch, dass der Sassek es ihr mit der Rettung dankt als sie ohnmächtig wird. Hier geht sie wirklich an ihre Grenzen, aber dafür bewundere ich sie. Das "Date" mit Remon fand ich für sie auch schön. Etwas menschliche Nähe tut ihr sicherlich gut. Sie wird aber kaum die Frau in seinem Herzen vertreiben können.


    Zitat von Bernard

    Was denkt Ihr, wie hat sich Remon in den Jahren "unter Menschen" gefühlt? Zwar war er mit seiner Frau und seiner Tochter vereint, aber er musste in ewiger Nacht leben und seine speziellen Fähigkeiten verborgen halten.


    Seine Familie war ihm wichtig, deswegen hat er das all die Jahre gemacht. Aber tief drinnen wird da schon immer eine Sehnsucht gewesen sein nach Licht und Kraft.

    Diesen Memor finde ich irgendwie skurril. Kann man den auch abschalten oder "zeichnet" der wirklich alles auf, was so passiert? Einfach in der Hoffnung, es könnte für andere (Generationen) wichtig sein, oder? Der tut mir schon auch ein wenig leid... so ständig in dieser Rolle gefangen und kaum jemand dankt es ihm. ;)


    Zitat von odenwaldcollies

    Aber unter den Sasseks selbst scheint er neben der Rolle des Memors auch die Rolle der Nervensäge innezuhaben.


    Auf jeden Fall. Gab es in der Vergangenheit schon Zwischenfälle, dass die ein Messer im Rücken hatten? ;D


    Jatena gefällt mir. Sie nimmt ganz unvoreingenommen Nata, Enna und Hurnendo mit in die Stadt. Aber wahrscheinlich hat sie einfach nur ein paar Arbeiter gebraucht, da kamen die Menschen aus der Wildnis gerade recht. Das Leben dort scheint sowieso gänzlich anders zu sein. Mal schauen, ob wirklich alles so gleichberechtigt ist.


    Die Gesellschaft im Haus von Firando ist schon mal sehr viel angenehmer als die letzten in der Metropole. Hier wird diskutiert und nicht nur oberflächlich gefeiert. ich wünschte nur, sie würden den befremdlichen Ausführungen von Elana und Nata auch mehr Raum geben. Da scheint doch etwas Wahres dran zu sein. Ich vermute mal stark, dass sich Nata und Elana noch austauschen werden. Die zwei scheinen sich gut zu ergänzen.


    Als Remon das kaputte Artefakt repariert, war das sehr faszinierend. Man kann sich diese Welt unter den Eindrücken des Nabo kaum vorstellen, aber durch die Beschreibung kommt es sehr gut rüber. Zumindest bei den Sasseks dürfte er sein Ansehen als vollständiges Mitglied der Grauwacht haben. ich bin gespannt, ob es sich auch noch unter den Kollegen ändert. Ich kann ihnen aber nicht verdenken, dass sie skeptisch sind.


    Zitat von Bernard

    Wie sehen das die anderen in der Leserunde? Spielt Firando ein doppeltes Spiel? Auf welcher Seite steht er - und welche Seiten gibt es überhaupt?


    Ich kann ihn noch nicht einschätzen. Er scheint aber Kontakt zu Orresta zu haben, deshalb sollte Nata vorsichtig sein. :lesen:

    Meine Güte, Kress ist wirklich unberechenbar. Ich überlege schon die ganze Zeit, mit was ich ihr Verhalten vergleichen kann. Das nur an der Farbe Blau festzumachen, fällt mir echt schwer. Aber gut, so hat jedes Volk ihre Besonderheiten und die sollten geachtet werden. Sie reagiert ja wirklich ganz heftig. Erst der Mord an Baron Erren, dann der Metropolfürst und noch das Feuer...


    Remon war hier mein persönlicher Held. Durch seine Kindheit bei den Sasseks hat er so seine Vorteile und es fällt ihm leicht, sie einzuschätzen um Missverständnis in Gesten usw. vorzubeugen. In meinen Augen ist er damit der perfekte Grauwächter. Er kann auch sehr besonnen Gateo überzeugen, zu lügen um weiteres Chaos zu verhindern. Er vermittelt zwischen dem neuen Metropolfürst, den Sasseks und der Grauwacht. Ja, ich bin beeindruckt.


    Endlich erfahren wir auch etwas über Vorenas Vergangenheit. Ihre Eltern waren also Rebellen. Es ist für mich daher kein Wunder, dass sie die Werte der Grauwacht so lebt. Schließlich ist einst ihre ganze Familie daran zerbrochen, weil ihre Eltern sich nicht an die Regeln hielten. Für ein Kind muss das traumatisch sein. Sie wird das vielleicht ständig vor Augen haben und es besser machen wollen.


    Ich bin gespannt, ob Nata Orresta tatsächlich täuschen kann. Ich würde mich ja direkt viel wohler fühlen, wenn sich ihre Wege trennen. Die Alte macht mir irgendwie Angst.


    Ich war mir an der Stelle nicht sicher, ob sie tatsächlich überrascht war oder ob sie schockiert war, weil Nata über dieses Wissen verfügte. Vllt. dachte Orresta, sie hätte früh genug die Aufzeichnungen von Natas Vater an sich gebracht, damit Nata keine Schlußfolgerungen daraus ziehen kann - oder sie war schockiert, weil sie nicht damit gerechnet hat, daß Natas Vater mit seinen Nachforschungen bereits so weit gekommen ist.


    Ich gehe davon aus, dass sie sehr wohl Bescheid weiß. Vor Nata will sie den Schein wahren in der Hoffnung, dass sie aufgibt. Orresta will keine Forschungen über das Licht dulden. Solche Aussagen "... wie dein Vater" nutzt sie wohl eher zur Einschüchterung. Ich würde zu gern wissen, welche Details Orresta noch kennt bzw. was sie bezweckt.

    Zitat von Rhea

    Nennen wir es doch beim Namen das Kind, Orresta kennt den vollständigen Namen Ennas, das heißt, sie weiß wer ihr Vater ist.


    Aber mal ehrlich, wenn der Name so dramatisch ist und auf alles schließen lässt, warum brachten sie Enna dann ihren kompletten Namen bei? Sie wird ihn immer voller Stolz aufsagen. Man hätte den weglassen können oder Remon hätte sich bei seinem Neustart umbenennen sollen, eine neue Identität zulegen... ???

    Da haben wir den Salat. Kaum weiß Perul sicher, dass Remon ein Guardista ist, wird er zum Verräter. Er wirft eine jahrelange Freundschaft einfach so in den Dreck und hat doch für mein Empfinden kaum etwas davon. Ich verstehe den Grund nicht. hat er bei der "Verhandlung" mit der Grauwacht kalte Füße bekommen und konnte er bessere Forderungen deshalb nicht durchsetzen?


    Endlich lernen wir auch die Sasseks kennen. Ich hatte sie mir irgendwie primitiver vorgestellt, aber sie sind den Menschen ganz ähnlich. Verschiedene Charaktere prallen aufeinander, mit oder ohne Verständnis für die "Vormieter" der Metropole. Ich finde die Stelle im Buch nicht mehr, aber ich habe etwas im Kopf, dass sie die wahren Herren der Geister sind?!


    Nata muss jetzt tatsächlich mit Orresta nach Sombralor? Das wird ja eine schlimme Reise. Wie kommt die denn darauf, sich anzuschließen... Klar, alle müssen die Stadt verlassen und da bietet es sich an, in der Gruppe zu reisen. Aber etwas schlummert in Orresta. Was hat sie für ein Interesse, Natas Nachforschungen bezüglich der Monde zu verfolgen? Man spürt ja, dass sie es unterbinden will. Erst nimmt sie ihr die Bücher und nun das. Ich denke mit der alten Tante werden ernsthafte Studien und Gespräche verdammt schwierig.


    Remon wird seine Familie bestimmt wieder knapp verpassen. >:(

    Zitat von Bernard

    Meinst Du, Felex hat diese Studien angestellt?
    Der letzte Absatz lautet:


    ;)


    Ja, so hatte ich das auch verstanden. Aber er stellt ja auf dieser Grundlage weitere Nachforschungen an. Er ist interessiert, statt es als Humbug abzutun. So meinte ich es. :)


    Zitat von Bernard

    Im engeren Sinne dienen sie nicht den Sabos, sondern denjenigen, die ihre Einrichtungen in Anspruch nehmen. Das können Sabos sein, müssen es aber nicht.


    Sie sind also eine beständige Größe in den Metropolen, ja? Also können sie theoretisch auch den Sasseks dienen, die bald einziehen. So kennen sie so ziemlich alle Geheimnisse... beeindruckend.


    Warum erzählt Perul Nata nicht, was mit Remon ist, bevor sie irgendeine Dummheit begeht? Ist es wegen der Nähe zum Turm der Grauwacht, dem er eigentlich fernbleiben wollte, wie er Remon doch versprochen hat? Ich hoffe sehr, daß ich mich nicht iin Perul täusche.


    Ich ahne auch schlimmes und hoffe einfach mal, dass es wirklich an der Nähe zur Grauwacht lag. Aber theoretisch... was bekommt man denn als Belohnung, wenn man einen flüchtigen Grauwächter ans Messer liefert? :o

    Wirklich schade, dass der Vater tot ist. Seine Bibliothek ist echt beeindruckend. Ich hätte gern einem Gespräch zwischen ihm und Nate belauscht. Die zwei zusammen hätten sich bestimmt prima ergänzt. Vielleicht geht es ja nun bald zum Nordpol nach Sombralor. Dort muss es sehr fremdartig sein... eine Stadt bewohnt von Sasseks und Menschen, dazu noch geteilt in Tag und Nacht. So wie sich das anhört mit dem gemeinsamen Rat etc. sind sie ein gutes Beispiel für das Zusammenleben. Ich werde das Gefühl nicht los, dass es eher die Grauwacht ist, die den Keil zwischen beide Rassen treibt.


    Ein Ball zur Beerdigung ist echt makaber. Und dann rennen auch noch fremde Leute überall im Haus herum. Diese alte Sabo ist mit dabei nicht geheuer. Was will sie mit den Schriften? Und was ist ihr so wichtig, dass sie Nata dafür mit der Vergangenheit erpresst? Das Enna ihren vollen Namen nennt, war unvorsichtig. Aber sie ist ein Kind und mit Sicherheit sehr stolz auf den Namen ihres Vaters. Aber nun ist es auch ein Leichtes, in der Vergangenheit zu wühlen.


    Ob der Diener noch mehr zu erzählen hat? Schließlich war er ein Teil dieses Hauses und vielleicht auch ab und zu ein guter Gesprächspartner. Natas Vater scheint ja viel von ihm gehalten zu haben. Und mir gefällt, wie respektvoll er mit Nata umgeht, seine "Zeichensprache" was die Orresta betrifft...


    Der Tod von Natas Vater war Mord, davon bin ich überzeugt. Warum sollte er sich umbringen, wenn er doch am Nordpol das Licht studieren wollte? Irgendjemandem war das ein Dorn im Auge. Außerdem ist/war er nicht so ein oberflächlicher Mensch, der mal eben sein Leben wegwirft, um nur nicht die Wildnis betreten zu müssen. Was für Zustände dort!!


    Diese Geister finde ich sehr faszinierend. Wie funktioniert das genau? Und was treibt diese Wesen dazu, den Sabo´s zu dienen? Sie sind doch so viel mehr in ihrer Dimension. Ein Geistwesen mit Zugriff auf alles Wissen... oder ist das nur Schein?


    Und Felex Studien beweisen: es gab diese Mondlichter schon früher einmal. Ich bin mal gespannt, wie er auf Natas Anwesenheit reagieren wird. Das scheint ja jemand zu sein, der die Arbeit ihres Vaters sehr geschätzt hat. Vielleicht ist das eine nette Begleitung für den Nordpol. ;)

    Hallo ihr Lieben,


    uns ist ein kleiner Fehler bei der Einteilung passiert. Je nach Kapitel oder Seitenzahlen seid ihr im 3. Abschnitt unterschiedlich weit. Sorry!


    Das 18. Kapitel endet auf Seite 147, nicht wie angegeben auf Seite 138. Ich korrigiere gleich die Einteilung und hoffe, es hat noch nicht zu großen Schwierigkeiten geführt.


    LG Kati :winken:


    Sie geht doch nicht in die Metropole, weil sie sich ein besseres Leben wünscht oder auch dies für ihre Tochter. Sie geht aus zwei Gründen (denke ich) 1. der offizielle: sie will wissen, was mit den Monden los ist und ihr Großvater schein ein Spezialist auf dem Gebiet der Astronimie zu sein. 2. hinter dem anderen steckend: sie hofft zu erfahren, was mit Remon geschieht.


    Natürlich wird man in einer Metropole ein besseres Leben führen können. So hart wie die Wildnis kann es nicht sein... Kälte, Hunger etc. Außerdem hat sie dort Familie und somit einen Anlaufpunkt. Ihr Mann, der Jäger und Versorger ist nicht mehr da. Was soll sie tun... dort in der Siedlung wird sie wahrscheinlich irgendwann neu verheiratet (könnte ich mir vorstellen).


    Warum sollte er sie nicht finden. Ich nehme an, dass Remon wußte wer Natas Vater war und in seiner Nähe könnte er sie finden. Es wäre allerdings möglich, dass Nata in Schwierigkeiten kommt....Immerhin gilt sie als tot.


    "Nicht finden" habe ich nicht geschrieben. Sondern das es nicht so einfach wird. Hier vermute ich einfach, dass uns Bernard richtig quälen wird, bevor es eine Familienzusammenkunft gibt. ;D

    Wow, Remon hält ja wirklich Geheimnisse parat. Er ist also bei den Sasseks aufgewachsen. Aber normal wird das nicht sein, oder? Ich hoffe, er kann sich im Laufe der Geschichte noch an einiges mehr erinnern. Vielleicht sind die Sasseks ja keine Feinde. Wird das nur von der Grauwacht eingeredet?


    Ich war so richtig froh, als er sich auf den Rückweg zu seiner Familie machte. Aber ihr Verschwindenist echt deprimierend. Es hätte so schön sein können, typisch Bernard. ;D
    Und wenn das so weiter geht, wird Perul die Zwei auch nicht so einfach finden. Irgendwann wird Remon die Geduld verlieren und selbst suchen. Und dann.... wir er wieder entdeckt. *argh*


    Wenn Laco jetzt das Nabo hat, muss der Grauwächter doch tot sein. Jedenfalls habe ich es so verstanden. Man wird mit Sicherheit unterbunden haben, dass man als Besitzer das Nabo fröhlich weiter verteilen kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass Laco ein Wächter wird. Jetzt im gesunden Zustand und mit dieser Kraft kann er doch sicher einige Prüfungen bestehen. Kommt jetzt natürlich drauf an, wie Grauwächter normalerweise gewählt werden. Wenn sie Bewerberüberschuß haben, könnte das auch seinen Tod bedeuten. :o


    Zitat von Bernard

    Frage in die Runde: Was haltet Ihr von Nata? Wir werden sie bald näher kennenlernen ...


    So viel kennen wir ja noch nicht von ihr. Aber mir war sie in dem Moment sympathisch, als die die Rückkehr ihrer Tochter herbeisehnte und sie deren Prüfung nicht kalt ließ. Außerdem wünscht sie sich für sie ein gutes Leben, daher die Flucht in die Metropole. Bisher also durchaus positiv...


    Mich erinnert es an die Möglichkeiten von Amphibien, Gliedmaßen nachwachsen zu lassen, wie beispielsweise beim Axolotl. Und die Sasseks sind amphibisch. Zudem häuten sie sich mehrmals in ihrem Leben. Was, wenn das Nabo von ihnen stammt, einst aus ihren Zellen entwickelt wurde und deshalb nur begrenzt zur Verfügung steht?


    Ja, das würde Sinn machen.
    Oder noch schlimmer: Am Ende sind die Sasseks ehemalige Grauwächter, die das Zeug einfach schon zu lange in sich haben.... :o

    Zitat von Bernard

    Für mich war es beim Schreiben eine schöne Aufgabe, mir auszumalen, wie eine Welt aussieht, in der Tag und Nacht so lange andauern. Glaubt Ihr, der Tag wäre ein angenehmerer Lebensraum? Und dass es viele Tiere gibt, die in beiden Habitaten (über-)leben können?


    Mit der Tag- Nachtlänge habe ich auch so meine Probleme. Ich hatte zuerst gegrübelt, warum Remon eine feste Unterkunft mit persönlichen Sachen hat, wenn er es doch bei Dämmerung wieder aufgeben muss. Aber bei der Länge der Nächte, macht es ja wieder Sinn!


    Ich fand die Idee von Güldenwaid nicht schlecht. Es gibt Höhlen, in denen man lebt und bleiben könnte (wenn der Pakt nicht wäre). So kann man auch mal dem Tag oben einen Besuch abstatten, wenn die Luft rein ist. So eine Wanderschaft stelle ich mir echt hart vor... und dann immer nur in der Dunkelheit. Obwohl die Nacht auch sehr schön sein kann, aber ständig wollte ich sie nicht haben.


    Kann man sich die farbigen Lichter eigentlich wie Polarlichter vorstellen?


    Und wie muss man sich die Wanderung vorstellen. Erst laufen die Menschen in der Abenddämmerung und lassen sich in einer Siedlung nieder, die irgendwann von anderen verlassen wurde. Dann müsste ja die Grauwacht folgen und danach die Sasseks. ???