Beiträge von irmi_bennet

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    Richtig! Genauso habe ich das auch empfunden. Ich denke eher an eine passive Schuld, die aber dadurch nicht weniger schwer sein muss, für Moira.


    Ich habe zweimal geguckt - es ist hier der erste Teil. Es ist ziemlich schmerzhaft diese ersten Seiten zu lesen. Zunächst die Beschreibung eines Todes im Wasser. Es ist also die Mutter von Moira. Aber es klingt nicht so, als sei es ein Unfalltod gewesen. War es Selbstmord? Hat die Mutter deshalb Schwimmen zu ihrem Hobby gemacht? Wurde sie von ihrem Mann misshandelt? Wie alt waren ihre Töchter?
    Dann die beiden Schwestern. Was ist da vorgefallen? Warum weigert sich Danae so sehr ihre Schwester zu lieben? Was tun sich die beiden an? Wieso hat Danae ihren Vater zur Hochzeit eingeladen?


    Ich habe gar nicht soviel in die Geschichte interpretiert bis jetzt. Den Prolog deute ich eher als eine Art Sehnsucht nach absoluter Stile und Abgeschiedenheit - nicht einmal als Todessehnsucht oder Todeswunsch - und gar nicht als wirklichen Tod ihrer Mutter ...Misshandlungen könnten aber durchaus eine Rolle gespielt haben, denn Moira ist ja mit den Gewaltopfern sehr aktiv und hilft da mit ihrer Fotografie. Ich selbst habe beim Lesen aber nicht daran gedacht ... bisher ...


    Nachdem ich mitbekommen habe wie die beiden Schwestern miteinander umgehen und Danae nicht nur aus einer Laune heraus Moira so behandelt, hat sie das mit voller Absicht getan, für mich sieht das nach Rache aus..Das einfachste was ich mir denken kann, ist, das Moira ihr vielleicht einmal den Mann weggenommen hat, oder das sie etwas offenbart hat, was die Beziehung zerstörte.. Das wäre ein logischer Grund dafür. Einfach so, macht man sich nicht diese Mühe..
    Was mich auch wieder fragen lässt, wieso hat sich Moira von Leon überreden lassen, sie hätte doch wissen müssen, das da nichts "Gutes" herauskommt, diese Schwester hätte ich keinem presentiert..


    Ich denke eher, das zwischen Danae und Moira eine Art Konkurrenz besteht, die aber nicht unbedingt mit Männern zu tun hat. Sonst hätte Moira doch anders reagiert, nachdem Danae die Schlafbilder von Leon gesehen hat. Was meint ihr?

    Ich muss leider am Montag in die Innenstadt fahren und eine Büchersendung abholen, denn auch hier war gestern ein Postbote - leider vor verschlossenem Tor. Wahrscheinlich ist es dieses Buch ... ich hoffe es . Habe es gestern schon in der Buchhandlung liegen sehen, das matte kartonierte Cover gefällt mir sehr gut!

    Zehn befreundete Psychologie Studenten und ihr Professor wagen ein außergewöhnliches Experiment. In einem völlig abgedunkelten Gebäude schlüpfen sie - angeleitet durch ihren Lehrer - in vorbestimmte Rollen, nehmen Drogen, haben Sex, unterwerfen sich, gehen an Grenzen. Am nächsten Tag soll alles vergessen sein. Der Versuch misslingt, denn nicht alle Teilnehmer profitieren von diesem Versuch, die junge Hollie bringt sich kurz darauf um.


    Zehn Jahre später erhalten alle Freunde von damals eine Einladung zu einem erneuten Treffen. Dieses soll auf einem Anwesen eines der ehemaligen Teilnehmer stattfinden, das einsam auf einer schottischen Halbinsel gelegen ist. Alle kommen. Doch schon Stunden nach dem Eintreffen der zehn Freunde gibt es den ersten Toten und das alte Anwesen wird durch einen Sturm von der Außenwelt abgeschnitten.


    Thomas Kastura ist ein spannender Thriller gelungen. "Wer wars?" - darum geht es vornehmlich hier, ist ja ein beliebtes Thema bei Krimiautoren - hier in einer hier sehr interessanten Variation. Ähnlich wie in „Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast“ (als Horrorslasher verfilmter Psychothriller von Lois Duncan ) bleibt es nicht bei einem Mord. Die zentrale Frage ist: Wer will sich an den Ex-Studenten rächen und weshalb? Ist der Mörder einer von Ihnen?


    Schon bald vermutet der Leser, dass das Motiv des Mörders mit dem Experiment im Dark House zu tun haben muss. Alle beginnen, sich zu misstrauen, denn jeder hat sein Geheimnis ( ob in der Gegenwart oder der Vergangenheit )
    Gerade seit dem verhängnisvollen Tag vor zehn Jahren entstanden zwischen vielen der ehemaligen Freunde extreme Spannungen, man hat sich nach Dark House getrennt, ein jeder ging seiner Wege und das mit Grund.
    Eine ziemlich kaputte Truppe – die sich aber vielleicht gerade deshalb zu Studienzeiten gefunden hatte.

    Der Leser erfährt in kurzen, schwarz hinterlegten Absätzen andeutungsweise, was damals in Dark House passierte. In der übrigen Geschichte muss der Leser immer wieder unterscheiden, zwischen Fakten und den Spekulationen der Protagonisten. Was ist wahr, was ist Lüge, was ist reine Vermutung? Das gefällt mir an diesem Thriller sehr gut.


    Es gab für mich ein paar Ungereimtheiten und leider einen kleinen Abfall der Spannungskurve im letzten Drittel, aber ich habe mich durchgehend gut unterhalten gefühlt.
    Insgesamt: Ein harter Thriller mit interessanten psychologischen Aspekten und einer tollen Location, den ich gerne weiterempfehle.


    Hier noch meine Links:
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    https://literaturschock.de/lit…x.php?thread/37269.0.html
    http://wasliestdu.de/rezension…riment-misslingt-thriller
    https://www.facebook.com/irmga…5567170476122?pnref=story
    http://www.hugendubel.de/shop/…/prod_id/41743208/#rating


    Also aus dem Buch geht nicht hervor, dass sie außer dem Professor jemand kennt. Die Beiden Männer wunderten sich nur, dass Hollie auf einmal im Dark House so anders ist. Sie erfahren von Pris erst auf der Insel. Aber ich denke, in dem Moment denkt er Hollie ist es, weil sie sich ähnlich sehen.


    Hatte ich auch so in Erinnerung ... ist natürlich blöd an einer so einer Stelle, wo man als Leser dann die wildesten Spekulationen anstellt. ( wie : Lewis MUSS die Person gekannt haben! ) Aber vielleicht haben wir beide etwas überlesen.


    ? Was heißt das nun, Du ziehst den Roman zurück?


    Ich finde es immer spannend, wenn man bei einem Thriller oder Krimi als Leser mitgeht, miträt und spekuliert. Ich darf als Leser auch Sebastian Fitzek ( z.B.) unterstellen, dass seine Plots völlig over the top sind - abstrus, überzogen - AAAABER ( und das ist das Wichtige ! ) ich lese seine Bücher gerne. Sie sind spannende Pageturner und unterhalten mich.


    Und Deinen Thriller, Thomas, fand ich gut und habe ihn bereits weiterempfohlen. Was ich nicht so schön finde, ist Deine Reaktion hier. Manchmal stellen sich dem Leser Fragen, weil er einfach etwas überlesen hat oder es nciht versteht - das ist doch gar nicht immer Schuld des Autors. Und dazu ist eine Leserunde doch auch da - Austausch.


    Also durchweg 4 Sterne ( und einmal 3 ) bei amazon von den Lesern hier kann ich bei Gott nicht schlecht finden.


    Lewis erkennt Pris (die außerdem eine gewisse Ähnlichkeit mit Hollie hat). Deswegen sagt er: "Das ist unmöglich."


    Ach ok, er kennt sie ... sorry, war mir nicht bewusst. Ich dachte, alle kennen Pris nur dem Namen nach, wenn überhaupt. Dann habe ich doch ungenau gelesen und entschuldige mich.

    Es tut mir leid, dass ich etwas langsamer war, als ihr alle. Die Diskussionen hier erstaunen mich etwas. Ich werde dennoch ehrlich kommentieren, wie mir das Buch gefallen hat.


    Es war ein spannender Thriller - aber etwas Anderes sehe ich in dem Buch leider nicht. Gesellschaftskritik, IRA, BDSM Praktiken, Drogenmissbrauch - ja, diese Themen werden im Buch erwähnt, aber nicht so tiefgehend behandelt, als dass sie mich länger beschäftigt hätten.


    Ich habe den Krimi gerne gelesen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
    "Wer wars?" - darum geht es vornehmlich hier, ist ja ein beliebtes Thema bei Krimiautoren - hier in einer hier sehr interessanten Variation. Nun gut, da taucht im letzten Viertel des Buchs eine Person auf, die wir vorher noch nicht kennengelernt haben und diese ist am Ende auch die Mörderin - da flacht die Spannungskurve leider etwas ab - aber nicht so stark, als dass man nicht weiterlesen möchte. Ich habe ja auf einen Mann getippt - weshalb, habe ich ja schon erzählt. Eine große Frau mit militärischer Ausbildung und viel Kraft - ok, dann passt es wieder.


    Also gut - Knowles hat das Experiment damals also Hollie zuliebe entwickelt, Hollie hat ihrer Schwester zuliebe ( aber auch eher halbherzig ) teilgenommen und alle anderen waren nur Statisten. Am Ende erfährt man, dass es bei diesem Experiment im Dunkeln vornehmlich um Sex ging. Das war mir die ganze Zeit über nicht klar. Ich dachte immer, nur die Szenerie mit den beiden Männern und Hollie und Pris sei ausgeartet in ein Sadomaso-Spielchen. Am Ende stehe ich nur verwundert da und frage mich - was war denn das für eine Truppe? Freunde, die sich gegenseitig verraten würden, die sich keinen Deut vertraut haben und wo es offenbar ( mir ist nicht so ganz klar ob vor oder nach dem Experiment ) zwischen vielen auch noch sexuelle Spannungen und Eifersüchteleien gab. Und dann die Vergangenheit einiger Personen - das ist schon ziemlich viel, was ziemlich wenigen Menschen passiert ist. Vielleicht sind sie im Leben gerade deshalb aufeinander getroffen - wer weiß ...


    Schön finde ich, dass wir als Leser immer wieder unterscheiden müssen, zwischen Fakten und den Spekulationen der Protagonisten - und spekuliert wird viel! Das offene Ende gefällt mir eigentlich ganz gut. Das Rätsel um den Mörder ist gelöst - ob Hollie noch lebt oder nicht, das ist eigentlich eher unwichtig - nur eine von vielen falschen Fährten.


    Nochmal kurz an Euch:
    Warum sagt eigentlich Lewis eigentlich "Das ist unmöglich ..!" als Bell niedergeschlagen wird? Verstehe ich nicht. Hab ich was überlesen?

    ja das finde ich auch ... bzw tut sie es ja vorher schon, allein mit ihrem extrem grenzwertigem Untergewicht...


    Ja, bei Meena gibt es wohl so einige Baustellen. Sophia meinte ja, sie leider an Borderline. Da wechseln sich ja manische mit depressiven Phasen ab. Sie handelt völlig irrational. Vielleicht ist sie aber deshalb auch die letzte, die überlebt. Mal sehen. Ich werde jetzt mal weiterlesen.

    Meena ist jetzt noch nicht tot, oder? Nur nackt ins Gebüsch verschwunden - und die anderen haben sie laufen lassen ..
    Fand ich übrigens seltsam, dass sich da keiner mehr kümmert, Meena ist ja offenbar schwer psychisch krank und wird da so im Stich gelassen. Gut, Struan kann nicht mehr laufen, Gwen ist total abgefüllt - aber trotzdem ...

    Und warum nur ein Mann? Wo bleibt die Gleichberechtigung? Meinst du die macht vor Mördern Halt? ;D


    Hatte ich das nicht erklärt? Es wurde doch erklärt, dass der Mörder von Lewis ziemlich groß gewesen sein muss, weil sein Kopf mit der Axt mit einem Schlag von oben gespalten wurde. Jede der verbliebenen Frauen wäre zu klein/zu schwach.


    Wenn aber der Autor jetzt gegen Ende eine neue Person hinzuholt - zum Beispiel Lloyd ( oder wie hieß der Lover von Sophie, bei dem ich mich frage, weshalb er mit Namen vorgestellt wurde ;) ) oder eine Schwester Hollies, dann wäre ich enttäuscht.
    Interessant fände ich aber noch eine multiple Persönlichkeit Hollies - aber auch sie ist ja viel zu klein.
    mal sehen, wie Herr Kastura das jetzt auflöst ...


    Mir hat der Thriller bisher gut gefallen, ich habe aber ein wenig Angst, dass das Ende mich nicht zufriedenstellen wird. Mal sehen ...

    Als Lewis stirbt, sagt er "Das ist .... unmöglich" - was tatsächlich darauf hinweist, dass der Mörder jemand ist, der gar nicht existent sein dürfte. Das kann aber auch Knowles gewesen sein, er war zu dem Zeitpunkt ja schon aus dem Bootshaus verschwunden.


    Ich denke, das war Knowles. Zu dem Zeitpunkt war er noch nicht tot. Aber Knowles wird wohl kaum der Mörder von Lewis gewesen sein ... ich tappe jetzt gerade völlig im Dunkeln.