Beiträge von Murkxsi

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    Ach, da braucht man gar nicht so weit zu fahren. Das ist ja schon manchmal von Dorf zu Dorf unterschiedlich :totlach::totlach::totlach:


    Aber es stimmt wirklich: Reisen bildet und öffnet den Horizont.

    Ich erinnere mich, dass ich immer dagegen war, dass es unbedingt ein Pakt sein muss, dass man über sich hinauswachsen kann und auch die Rache als heilende Kraft zu sehen muss nicht bedeuten, einen 'Pakt mit einem Dämon geschlossen zu haben.

    Da musste ich tatsächlich an Dich denken, als das rauskam. Hut ab für diese Intuition, dass du den Autoren da nicht auf den Leim gegangen bist und trotz überzeugender "Beweise" bei Deiner Meinung geblieben bist! Wenn Zidaine selbst davon überzeugt ist, dass sie einen Pakt eingegangen ist, handelt sie entsprechend und die Wahrheit ist für die Leser kaum zu durchschauen.


    Dazu würde mich interessieren, ob die Autoren es tatsächlich von Beginn an so geplant hatten, dass der Pakt nur eingebildet ist, oder ob diese Wendung erst mit dem Schreiben von Totenmeer aufgekommen ist und die Autoren selbst "überrascht" hat? Einige Äußerungen von Robert hatte ich dahingehend interpretiert, dass diese Entwicklung erst im Schaffensprozess des Buches entstanden ist.

    Ich kann mich auch daran erinnern und hat mich deswegen auch zweifeln lassen. Rheas Argumentation fand ich schon schlüssig. Trotzdem habe ich das zunächst nicht angezweifelt und bin unseren Autoren auch auf dem Leim gegangen, schon allein, weil ich die Begegnung dieses Dämons interessant gefunden hätte. Ein Restzweifel blieb bei mir aber immer. Mich würde aber auch interessieren, ob das von Anfang an geplant war oder es eine Schreibentwicklung war.


    Galayne hat mir am Anfang auch besser gefallen. Als Schoßhund von Pardona verliert er bei mir ebenfalls. Das finde ich ein wenig schade, denn eigentlich ist er sehr interessant. Ich hoffe da immer noch, dass er sich ein wenig entwickelt und sich von Pardona ablöst. Mal sehen, wir haben ja noch 6 Bände Zeit.

    Jetzt nimmt die Sache so langsam Fahrt auf. Und Jak und vermutlich auch die anderen haben ein massives Problem. Ich ahne Böses.


    Interessant, das immer wieder Brücken in die Vergangenheit geschlagen werden in diesen Kapiteln. Ob es um Notizbücher aus Papier :lesen: geht, bekannte Kunstwerke oder afrikanische Kultur. In der Tat ist wohl nicht von der Hand zu weisen, dass auch heute uralte Bücher :buecher: noch gelesen werden können, während man z.B nicht mal mehr eine VHS Kassette auslesen kann (weil niemand mehr einen Recorder hat)

    Das finde ich auch super. Und letztendlich überleben die alten mechanischen Sachen doch oft länger als die ganze "neue" Technologie, die mit fortschreitender Entwicklung irgendwie immer sensibler wird. Und Kultur braucht der Mensch sicherlich immer, egal in welcher Umgebung er lebt. Da ist irgendein Urinstinkt im Menschen.

    Immerhin gibt es heute zumindest mit Tieren schon Erfolge zu verbuchen, so dass ich mir für die Zukunft vorstelle, dass das möglich sein wird. Zumindest wäre das für uns Frauen doch eine Entlastung und auch für potenziell Frühgeborene eine Hilfe.

    Ich finde die Vorstellung allerdings gruselig und bin der Meinung, ein Fötus sollte bei der Mutter bleiben. Sicherlich ist das bei Frühgeburten hilfreich, aber so generell? Es erinnert mich an irgendeinen SciFi-Film, wo man das gesehen hat, ich komme aber gerade nicht darauf.

    Ich würde gern noch weiter ausholen, aber dann verrate ich Dir zu viel über die Geschichte. Wenn Du fertig bist, können wir ja spaßeshalber mal nachschauen, wer alles in seiner Schublade bleibt, und wer mit einem großen Satz herausgesprungen ist ;-)

    Schubladen finde ich interessant und noch interessanter, wer da raushüpft. Es ist irgendwie menschlich, seine Welt und die Menschen in Schubladen zu stecken, die sicherlich auch bei jedem individuell sind. Das gibt eine gewisse Sicherheit. Bei näherer Betrachtung passt es aber dann oft nicht und das finde ich am spannendsten.

    Ich kann im Moment schwer etwas dazu sagen (zu früh im Buch), außer: achte ein wenig darauf, woher die übrigen figuren kommen, denen du begegnen wirst. Alle. – Ja, wir haben uns was dabei gedacht.

    Da sind ja wohl alle Nationen dabei, so wie ich das in Erinnerung habe, inklusive der typsiche Nerd, das Dauerarschloch und der klassische Loser. Ich bin sehr gespannt, wer am Ende wo steht.

    Nina finde ich weiterhin sehr sympathisch, wenn man das von einer KI behaupten kann. Nach wie vor kommt sie mehr sehr oft sehr menschlich vor.

    Ich bin ihr gegenüber extrem misstrauisch, auch wenn sie als KI sehr cool rüber kommt. Ich glaube schon, dass sie ebenfalls manipuliert wurde. Vielleicht weiß sie es sogar und darf es nur nicht sagen.

    Eiskalt hat es mich dagegen erwischt, dass Moletsane nicht mehr lebt - ich musste diesen Satz des Androiden zweimal lesen (der mit der Vergangenheitsform), weil ich ihn beim ersten Mal nicht kapiert habe. Das war doch nie und nimmer Selbstmord! Da will doch jemand unnötige Zeugen zur Sicherheit früh genug loswerden.

    Mich auch, damit hatte ich nämlich nicht gerechnet. Ich glaube auch nicht an Selbstmord. Und irgendwie glaube ich auch nicht, dass er zu den "Bösen" gehört. Die Theorie, dass er eventuell zu etwas gezwungen wurde, um seine Familie zu schützen, gefällt mir. Ich bin gespannt, wie sich das auflöst.

    O.k. Horton scheint ein ziemliches Arschloch zu sein

    Irgendwie mag ich diese Menschen, die sich erstmal über alles hinwegsetzen. Dahinter stecken oft extrem sarkastische Menschen, die schon viel erlebt haben. Ich hatte mal so einen Chef. Heute weiß ich, dass er mit seinem Sarkasmus und Antiverhalten in vielem Recht hatte, auch wenn man das sicherlich noch anders regeln könnte. Ich bin mir sicher, dass Horton noch für eine Überraschung gut ist.


    Ich kann übrigens nicht sagen, wer was geschrieben hat, da es das erste Buch von T.S. Orgel ist. Ich bemerke aber auch keinen großen Unterschied.

    Hach, war das wieder schön mit Euch. Ich mag mir gar nicht ausdenken, was ich nach dem 12. Band machen werden. Aber jetzt haben wir ja erstmal Halbzeit.




    Im 6. Teil der legendären Wettfahrt müssen sich Beorn der Blender und Asleif Phileasson einem Ort stellen, dem schon einige andere Seefahrer das Leben oder die Seele gekostet hat. Und dieses Mal kann nur einer den Punkt holen. Blöd nur, dass es nicht nur zwei Interessenten gibt, sondern noch eine ganze Menge andere Gestalten, die alle ihre eigenen Ziele verfolgen. Aber die beiden charismatischen Kapitäne lassen sich von ein paar Nebenkläger und anderen mehrbeinigen Gestalten nicht abhalten.


    Wie immer erzählt der Prolog die Geschichte einer der Figuren, die später im Verlauf des Bandes vorkommen. Und wieder ist man direkt mitten im Geschehen, auch wenn man diesmal die Figuren noch nicht kennt. Doch die Protagonisten werden kontinuierlich weiterentwickelt, erhalten neue Facetten, verlieren und gewinnen. Besonders gut gefallen hat mir diesmal der Zidaine-Part, der zu einem sehr unverhofften Ausgang führt. Aber auch Beorn kann sich weiter in mein Herz kämpfen. So langsam muss sich Asleif anstrengen, denn eigentlich ist er ja der favorisierte Held.


    Die Beschreibungen der Tangfelder und der Kämpfe mit den Gegnern waren wie immer sehr ausdrucksvoll und plastisch. Man konnte die Atmosphäre, die Ängste und den Gegner regelrecht spüren. Aber auch die Dialoge zwischen den einzelnen Protagonisten haben mich beeindruckt und haben sehr viel Spaß gemacht beim Lesen. Und auch wenn das Buch eher unter dem Aspekt "Horror" stand, so gab es trotz allem immer auch wieder kleine nette humorvolle Episoden.


    Für mich gehört die Phileasson-Saga schon jetzt zu den besten Fantasy-Reihen überhaupt. Nun haben wir Halbzeit und noch 6 weitere Bände vor uns. Für mich ein absoluter Lesetipp für alle Fantasy-Fans, weil wirklich für jeden etwas dabei ist.

    Ein wenig verspätet, aber jetzt auch von mir mein Lesefazit.


    Zunächst vielen lieben Dank, SalvatoreT für die nette Begleitung dieser Leserunde und an meine Mitleserinnen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich sehr darüber, wieder so eine schöne Fantasygeschichte entdeckt zu haben. Ich werde Gerold auf jeden Fall weiter begleiten auf der Suche nach GERWOD.


    Hier nun mein Eindruck, den ich auch auf Amazon und auf meinem Blog noch posten werde:



    Episches Abenteuer mit kleinen und großen Helden


    Gerwod - Das Artefakt ist der Auftakt zu einer neuen abenteuerlichen Fantasy-Geschichte in einer mittelalterlichen Welt mit vielen neuen Wesen wie Waldkehre, Zähhäuter, Nachtalplen und natürlich den Menschen. Und mit der immer wiederkehrenden Frage, ob Magie gut oder schlecht ist und ob man sie nicht besser vernichten sollte. Denn diese Frage hat vor vielen Jahren einen unerbittlichen Krieg heraufbeschworen, der sich nun fortzusetzen droht.


    Die Geschichte beginnt direkt mit dem sympathischen Waldkehr Gerold, der das Artefakt findet und damit das Unglück ungeahnt in Bewegung setzt. Die Geschichte beginnt direkt rasant und spannend und man wird sofort in dieser Welt und ihrer Atmosphäre eingefangen. Um umfangreichen Erklärungen, die gerade bei einer neuen Welt oft anfallen, während der Erzählung aus dem Weg zu gehen, bedient sich der Autor mit Fußnoten, was ich persönlich als sehr angenehm empfinde. So hat man die Möglichkeit, weitere Informationen zu erhalten, ohne ständig ins Glossar blättern zu müssen.


    Die Figuren sind alle liebevoll gestaltet und der Autor legt auch besonderen Wert auf die Beschreibung der jeweiligen Bekleidung und des Aussehens, was bei mir zeitweise ein Schmunzeln hinterließ. Man merkt daran, dass die Figuren sehr detailliert mit viel Liebe erschaffen und kreiert wurden. Und das merkt man beim Lesen auch. Viele der Figuren habe ich bereits ins Herz geschlossen, allen voran unseren kleinen Helden Gerold.


    Der Schreibstil ist einfach und flüssig, so dass man nur über die Seiten hinweg fliegen kann. Trotz einiger Wiederholungen ist dieses Buch nicht langweilig und daher sehr kurzweilig. Das Personenregister und die Karten waren beim Lesen sehr hilfreich.


    Wer große epische Fantasywelten ähnlich Herr der Ringe liebt, wird sich sicherlich auch in dieser Welt wohlfühlen.

    Ich habe versprochen, auf jeden Fall ein Feedback zu geben. Ich möchte mich auch bei Drachenkind und bei meinen Mitleserinnen bedanken. Es war für mich zwar eine schwierige Leserunde aus unterschiedlichen Gründen, ich möchte sie aber auf keinen Fall missen.



    Eine eigensinnige ungewöhnliche Geschichte


    Der 16jährige Eric und sein bester Freund Jack werden in ein großes Abenteuer verwickelt, das in einer ganz anderen Welt spielt, wie wir sie kennen. Dabei versucht Eric herauszufinden, wer und was er ist und was seine Aufgabe sein soll.


    Die Charaktere sind spannend und facettenreich beschrieben mit hohem Potential an Weiterentwicklung. Besonders die Entwicklung Erics kann man genau nachvollziehen.


    Die Geschichte ist sehr komplex und außergewöhnlich, die auch in einer sehr ungewöhnlichen anderen Welt stattfindet. Da gibt es viele Entwicklungsmöglichkeiten und unerwartete Wendungen. Neue Ideen werden umgesetzt, eine etwas andere philosophisch angehauchte Geschichte mit Tiefgang, die unter anderem Themen wie Freundschaft, Vertrauen, Persönlichkeitsfindung, Gesellschaft etc. behandelt.


    Der Schreibstil ist eigensinnig und teilweise langatmig mit vielen Erklärungen und seitenweisen Gedankengängen Erics, die Hobbyphilosophen erfreuen wird. Ich hatte da zeitweise meine Probleme und hätte viele Ausschweifungen nicht unbedingt gebraucht. Und dann gab es auch wieder viele gute spannende Szenen, die mich regelrecht gefesselt haben. Einige Wiederholungen und für mich zu viele Geheimnisse, auf die immer wieder herumgeritten wurden, waren für mich teilweise sehr ermüdend zu lesen. Da wäre für mich weniger mehr gewesen. Vom Lesefluss und Inhalt her hat mich das Buch sehr gefordert und immer wieder von einem Extrem ins andere gebracht.


    Das Buch endet letztendlich mit einem bösen Cliffhanger, die ich noch nie gut leiden konnte und es bleiben dadurch auch eine Menge Fragen offen. Es soll auf jeden Fall irgendwann mindestens einen Nachfolgeroman geben. Ich bin schon gespannt, wie es mit Eric weitergeht. Falls ich weiterlesen sollte, werde ich mir auf jeden Fall mehr Ruhe und Zeit für dieses Buch gönnen, denn beides braucht man definitiv dafür.

    Ich weiß, ich bin viel zu spät, aber mein reales Leben hat mich die letzten Wochen und Monate regelrecht überrollt. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und hier kommt nun mein Leseeindruck.


    Zunächst einmal wieder herzlichen Dank an die tolle Autorenbegleitung und an meine MitleserInnen. Beistand hat man bei dieser Lektüre wirklich gebraucht.



    Schattenkult spielt in der gleichen Welt wie in der Schattenherren-Trilogie und kann unabhängig von der Trilogie gelesen werden. Ich empfehle allerdings, erst die Trilogie zu lesen, da Schattenkult von allen Romanen am düstersten und brutalsten ist. Während der Trilogie kann man sich schon ein wenig in diesen Kult eindenken und man ist nicht ganz so geschockt, wenn es wirklich hart zur Sache geht. Das ist Dark-Fantasy der Extra-Klasse.


    Die Hauptpersonen sind drei Mädels, wobei die junge Adeptae Tynay, die nur durch einen Zufall diese Nacht überlebt, die größte Entwicklung in diesem Roman vollzieht. Die zweite starke Entwicklung macht die Tänzerin Iotana, die anfänglich noch eher romantische Ziele verfolgt, aber sehr schnell die Grenze zwischen Liebe und Hass kennenlernt. Die dritte im Bunde ist Sabea, die bereits einen festen Platz im Schattenkult hat.


    In einer einzigen Nacht im Regenbogenpalast, hoch über Eloy entscheidet sich, zu wem das Orakel spricht. Die insgesamt neun Anwärter müssen das Orakel mit Geschenken überzeugen, denn es spricht nur zu einem. Der Schattenkult geht da nicht zimperlich vor und auch die Menschen mit dem Halbgott wissen sich zu behaupten.


    Auch wenn die Geschichte nur in einer Nacht spielt, so ist es keine Nacht des Schlafes. Als Leser kommt man kaum dazu, Luft zu holen. Entweder hat man Schnappatmung, weil es so spannend, so abgrundtief böse oder so eklig ist. Der Autor weiß geschickt, die Fäden zu spinnen und unerwartete Wendungen einzubauen, die noch zusätzlich den Spannungsbogen erhöhen. Bis zuletzt weiß man nicht genau, woran man ist und das Ende ist geschickt inszeniert.


    Für Fans der Dark-Fantasy ein absolutes MUSS.


    :buchtipp:

    Ich glaube, man hat das als "Beorn-lastig" empfunden, weil bei ihm einfach viel mehr los war, während Phileasson Zeit verdattelt hat :teufel: Mir persönlich gefällt es sehr gut, dass der eigentliche "Schurke" in der Saga auch soviel Profil bekommt. Er ist wirklich ein hochinteressanter Charakter. Schade, dass man in anscheinend bei der DSA ein wenig vernachlässigt hat.


    Rabensturm habe ich bereits aus meinem Regal gefischt und wird definitiv meine Lektüre bis zum Rosentempel.


    Ich hoffe darauf, dass wir Eddrik wiedersehen. Er wurde in diesem Band von Tylstyr schon mehrmals erwähnt, vermutlich, um ihn wieder in Erinnerung zu bringen. Ich habe in seit Band 1 nicht mehr vergessen <3


    Mein Fazit kommt ja noch, aber eins kann ich jetzt schon verraten: Für mich ist "TOTENMEER" nun mein Lieblingsband.

    Lieblingsband kann ich noch nicht mal sagen, aber definitiv einer der stärksten Bände, soweit man überhaupt von schwächeren reden kann.


    Für welche Figuren wünscht Ihr Euch eine solche Vertiefung ihres Hintergrunds?

    Vascal ist sicherlich noch ein interessanter Charakter, Salarin sowieso, aber bei ihm befürchte ich, dauert es noch ein paar Bände und kennen wir die Geschichte von Ohm schon? Und natürlich Irulla <3

    Ähnlich wie Himmelsturm ist auch Totenmeer ein Roman mit starken Horror-Elementen. Das wird in Rosentempel wieder anders - da könnt Ihr Euch auf 1001 Nacht freuen. ;)

    Vermutlich 1001 Nacht nach Hennen & Corvus. Ich rechne mir da mal nicht soviel Romantik aus.

    Ich muss gestehen, für mich persönlich ist der Titel "König der Meere" inzwischen mehr in den Hintergrund getreten, da viel mehr hinter diesen Aufgaben zu stehen scheint als ein "schnöder" Wettkampf.

    Für mich auch und eigentlich ist es mir mittlerweile völlig egal, wer es wird. Ich glaube, der Grund hinter dieser Reise und diesem Wettkampf ist das eigentliche große Geheimnis und Ziel. Und natürlich, wer zum Schluss noch übrig bleibt außer Beorn und Phileasson.

    Das Buch ist nun leider zu Ende. Es geht dann doch immer so plötzlich und wir müssen wieder so lange warten. Aber vielleicht sollte ich die Trilogie von Bernhard Hennen doch jetzt lesen. Sie liegt ja schon länger hier parat.


    Das Beste überhaupt fand ich Abdul. Nicht nur, dass er wieder fit ist, sondern dass er Vermis einfach eins überzieht:totlach::totlach::totlach::totlach: Ein Magier gegen einen anderen Magier mit thorwalerischer Methode. Sehr geil.


    Der Versuch von Galayne, Galandel ein wenig Leben zurück zu geben, fand ich schon sehr tragisch. Und ich finde es schade, dass Galayne sich gegen Galandel entscheidet. Aber vermutlich kann er nicht anders, weil er so an Pardona gebunden ist. Ich hoffe jetzt ein wenig, dass Galandel einen neuen Sinn für ihr Leben findet, z. B. gemeinsam mit Salarin herauszufinden, was seine Bestimmung ist. Sie könnte ihm da sicherlich gut helfen.


    Dass Lailath Beorn das Schwert klaut und es letztendlich nach ihrem vorhersehbaren Ende Salarin gibt, finde ich sehr gelungen. Ich glaube auch, dass es Salarin helfen wird und das Schwert bei ihm auch genau richtig ist. Beorn wird zwar denken, dass Phileasson den Diebstahl angeordnet hat, aber das schadet ja nichts. Beorn weiß solche Findigkeit ja durchaus zu schätzen :totlach: Und er ist ja in Führung, dass wird ihn ein wenig friedlich stimmen.


    Die Ausführungen der 4 Zwecke eines Richterspruches von Praioslob fand ich sehr gelungen. Ich glaube, spätestens danach hat er Zidaines Wand eingerissen. Das wird auf jeden Fall nachwirken, da bin ich mir sicher.



    Ich freue mich schon auf den nächsten Band , aber bitte keine Spinnen mehr.

    Das hoffe ich allerdings auch. Von Spinnen habe ich erstmal genug.

    Und nun muss ich euch meine Theorie zu Galandel und Galayne mitteilen. Also die Beiden waren ein Liebespaar , doch Pardona konnte ihr Glück nicht ertragen. So verwandelte die den Elfen Galayne in einen Vampir , der Galandel töten sollte. Er jedoch konnte seine große Liebe nicht töten und wurde deshalb von Pardona gedemütigt und dazu verdonnert ihr hörig zu sein.

    Interessante Theorie. Aber haben sich Galandel und Galayne vorher gekannt? Ich glaube, sie haben sich erstmals im Himmelsturm getroffen und sofort eine Zuneigung entwickelt. Oder habe ich das falsch in Erinnerung?

    Haha, keine Spinnen. Stattdessen gibt es dann riesige Wüstenkäfer ...die sind ja so viel besser! :lachen: Oder Skarabäen! Das wird großartig! :freu:

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Autoren den 12bändigen Insektenduden durchgeackert haben, um uns neue Scheußlichkeiten präsentieren zu können.

    Wie gut für Dolorita, dass sie Orelio am Ende nicht erkennt, obwohl ihre Möwe es wohl tut. Das hätte sie nicht verkraftet. Eine Ironie, dass sein Leben auf Befehl Doloritas beendet wird, und das von Pardona, die geholfen hat ihn zu der Lederschwinge zu machen. Am Ende ist es wohl für Orelio die gnädigste Lösung, sein trauriges Dasein so zu beenden.

    Das wäre das Ende für Dolorita gewesen. Ich fand es nur so tragisch, dass die Möwe Orelio erkannt hat und mit ihm im Wind gespielt oder getanzt hat und ausgerechnet Dolorita den Befehl zum töten gegeben hat und Pardona ihr eigenes Geschöpf abschießt. Das ist schon starker Tobak.

    Praioslob muss ich am Ende vorwerfen, dass er nur den Mord an Tjorne thematisiert hat. Er hätte deutlich machen sollen, dass es sich bei Zidaine um eine gefährliche Serientäterin handelt. Auch das hätte man in einem Satz unterbringen können.

    Ja, stimmt. Das war mir auch zu wenig. Immerhin ging es hier nicht nur um Tjorne, sondern um den Massenmord an sich.



    Die nächste Aufgabe steht nun fest. Es geht nach Fazar über Khunchom. Ich hoffe sehr, dass wir nun erfahren werden, was damals geschah und warum es zum Bruch zwischen Beorn und Phileasson gekommen ist. Und wie sich die Mannschaften neu aufstellen und die Figuren sich weiterentwickeln. Lailath und Tjorne sind nicht mehr dabei. Da ist Platz für neue spannende Charaktere.

    Der Kampf war spannend und nicht zu lang. Mich hat allerdings auch überrascht, dass Mactans dann so schnell besiegt werden konnte. Allerdings dachte ich mir schon, dass die Waffen aus dem Seeschlangenzahn damit zu tun haben könnten. Und jetzt weiß man ja auch, warum. Diese Info über den Dämonen hat man aber im Buch selbst nirgendwo gelesen, oder? Dass heißt, diejenigen, die nicht das Glück haben, an einer Leserunde mit Autorenduo teilzunehmen, erfährt das dann nicht.


    Erstaundlich fand ich wieder die Angst von Olaf bei den Spinnen. Auch die Härtesten unter ihnen haben also ihre Schwäche. Kurz habe ich mir ein wenig Sorgen um ihn gemacht.


    Auch sehr spannend fand ich auch, wie unterschiedlich die Magier auf Mactans Geflüster reagierten. Vermis reagiert da sehr durchdacht und wartet ab, während Vespertilio doch mehr von seinen Gefühlen zu Zynthia geleitet wird. Nun ja, er hat sie ja wieder gefunden, zumindest so in etwa. Ich fand diese Szene schon sehr horrormäßig.


    Bei Abdul habe ich dann kurz aufgeschrien und echt gedacht, der wäre jetzt tot. Ich hätte es unseren Autoren durchaus zugetraut, wäre dann aber mit Sicherheit deswegen ein wenig verschnupft gewesen. Aber er scheint ja zum Schutz nur einen Zauber gewirkt zu haben und Selime hat sich dann auch endlich zu ihrem Onkel bekannt und Gefühle gezeigt. Das fand ich dann schon sehr schön.


    Zidains Wand bzw. Weltanschauung ist auf jeden Fall gebröckelt. Praioslob war da wirklich sensationell. Hat mir sehr gut gefallen und fand ich gut zu Ende gebracht. Mal sehen, ob es langfristig bei Zidaine nachwirkt. Klar, dass sie erstmal etwas bockig reagiert. Diese ungeschminkte Wahrheit muss man auch erst mal verarbeiten.


    Und Beorn findet den Kelch zuerst. Ich finde auch zurecht, immerhin hat er am meisten dafür gekämpft und hat in diesem Abenteuer eindeutig mehr Profil bewiesen. Auch bei mir blieb Phileasson ein wenig blass, Probleme in seiner Ottajasko hin oder her. Als ob Boern mit einer Waldorfschulklasse durch die Gegend zieht. Der hat immerhin ein "göttliches" Problem, auch wenn sie sich manchmal auch als nützlich erweist.


    Es steht also 4:5(6). Da kann noch viel passieren. Es ist alles offen.

    Das sehe ich genauso. Es sind hinterhältige geplante Morde, die sie aus Rache begangen hat. Da gibt es auch kein Schönreden. Auch wenn sie zunächst Opfer war, so wurde sie so zur Tätern und eigentlich auch mehr. Denn sie handelte ja nicht im Affekt.

    Inwieweit man das nachvollziehen kann, steht wieder auf einem anderen Blatt. In ihr ist sicherlich eine ganze Menge seelisch kaputt gegangen.

    Dieses Kapitel hätte eigentlich "Begegnungen" heißen müssen. Da gab es doch eine ganze Menge.


    Begegnung 1: Zidaine mit ihrer Vergangenheit


    Praioslob hat das mega gut gemacht. Er war sachlich, hat entscheidende Fragen gestellt und Zidaine ist darauf eingegangen. Wir erfahren nun ganz genau, wie Zidaine sich die Jungmannen geholt hat. Um Kol tut es mir besonders leid. Das war schon an Grausamkeit nicht mehr zu überbieten. Und dann freut sie sich noch für seine Frau.

    Und dann kommt durch eine kleine List von Praioslob heraus, dass sie doch keinen Pakt mit einem Dämon hat. Das war auch sehr stark. Ich könnte jetzt nicht sagen, das habe ich mir schon gedacht, denn immerhin haben die Autoren diesen Weg konsequent weiterverfolgt, aber irgendetwas war an dieser Geschichte immer komisch. Jetzt wissen wir, warum. Allerdings war es auch stark von Fianna, nur durch ihren Willen sich der Gefangenschaft zu entziehen. Da kann man schon den Hut vor ziehen. Leider nicht, was danach kam.


    Di Dialoge zwischen Tylstyr-Zidaine-Praioslob waren einfach genial. Wie sie sich immer wieder versucht zu rechtfertigen und Praioslob nicht müde wird zu betonen, dass sie weder eine Göttlichkeit noch das Recht hat andere zu Opfern zu machen.

    Ich fand die Dialoge auch unglaublich und werde sie mir noch mal an einem Stück durchlesen. Man konnte dabei genau spüren, was in jeden einzelnen vorging und auch, wie Zidaine sich krampfhaft zu verteidigen versucht. Ich meine sogar spüren zu können, wie ihre Fassade so langsam bröckelt. Ganz großes Kino.

    Ihr ist Unrecht widerfahren, ohne Zweifel, aber das gibt ihr noch lange nicht das Recht so einen grausamen Feldzug zu führen in der fehlgeleitenden Annahme, sich Genugtuung zu verschaffen. Und dann noch zu glauben, man habe Ylva einen Gefallen getan. Ich empfinde nur noch tiefe Verachtung für Zidaine. Leid zu erfahren ist eine Sache, Leid zu bringen, eine andere.

    Auf jeden Fall eine unglaublich starke und beeindruckende Szene, die ich so nicht erwartet habe.

    Ich bin auch angewidert davon. Das ist tatsächlich nicht mehr zu entschuldigen. In dieser komprimierten Form nochmal davon zu lesen ist dann doch eine andere Nummer. Auch wenn ich das Gefühl, an den Tätern Rache zu nehmen durchaus nachvollziehen konnte (auch wenn ich Selbstjustiz nicht für gut halte), so hat mich Zidaine spätestens dann verloren, als es um Unschuldige ging und sie sich noch an deren Leid ergötzt. Das ist abgrundtief böse für mich. Und sie hat sich bewusst für diese Richtung entschieden.

    Nun bin ich auch tatsächlich gespannt, wie es für sie weitergeht. Für sie bedeutet das ja nun, dass sie ihren Rachefeldzug nicht mehr mit ihrem Pakt "rechtfertigen" kann. Sie muss ganz allein für die brutalen Morde geradestehen, insbesondere sich selbst gegenüber.

    Ob sie sich selbst gegenüber dann auch so ehrlich ist? Ich wage es ein wenig zu bezweifeln. Sie wandelt schon zu lange und zu extrem auf diesen dunklen Spuren. Ich könnte mir vorstellen, dass sie als Wiedergutmachen die Ottajasko mit ihrem Leben beschützt. Das wäre wenigstens ein guter Abgang. Alles andere wäre nur Geplänkel. Und eine 100% Wendung wäre da auch unrealistisch.



    Begegnung 2: Abdul und Selime


    Abdul ist mir wirklich ans Herz gewachsen und die Ablehnung und Vorwürfe von Selime taten da schon weh. Ich hatte mir ein klein wenig erhofft, dass Selime nicht ganz so hart wäre, aber es ist nachvollziehbar. Immerhin ist sie eine Kreatur Pardonas geworden. Und sie hat ihr Herz nicht mehr, das darf man nicht vergessen. Ich weiß nicht genau, wo die Seele wohnt, glaube aber schon, dass das Herz da auch mitredet.



    Begegnung 3: Galayne und Galandel


    Galandel spürt eine starke Anziehungskraft zu Galayne, der leider nicht seinen Vergessenheitszauber bereut. Vielleicht hätte es Galandels Leben tatsächlich verlängert und einen neuen Sinn gegeben. Galayne ist zwar Pardona unterworfen, doch ich glaube, von seiner Sehnsucht her schlägt sein Herz für Galandel. Auch eine sehr traurige Begegnung. Ich befürchte, Galandel wird vergehen.



    Begegnung 4: Beorn und Phileasson <3


    Ich liebe es, wenn sich die beiden Streithähne begegnen und sie ihre Dialoge führen. Ich könnte davon mehr lesen. Man merkt richtig, dass sie sich eigentlich vertraut sind, Beorn nennt Phileasson auch beim Vornamen Asleif, das weckte sofort eine starke Verbundenheit. Und sie würden sich in der Tat auch hervorragend ergänzen, wenn sie sich nicht gegenseitig bekämpfen würden. Eigentlich ein starkes Team. Ich würde mir sehr wünschen, dass sie am Ende des Wettstreites Frieden finden würden. Sie hätten es verdient.


    Ich muss sagen, dass mir Beorn in diesem Band ausgesprochen gut gefällt. Er hat Ecken und Kanten, sicherlich, aber er steht wirklich bedingungslos vor seiner Mannschaft. Das tut Phileasson sicherlich auch, aber die Art und Weise von Beorn gefällt mir einfach besser. Vermutlich, weil ich auch eher auf die "bösen" Jungs abfahre. Außerdem habe ich das Gefühl, dass Phileassons Charakter in diesem Band nicht stark genug rüberkommt. Da gab es schon bessere Facetten.


    Beorn war allerdings sehr mutig, Vermis so zu provozieren. Ich bin mir nicht sicher, ob er genau wusste, was er tat. Ich glaube, die Zurückhaltung von Phileasson wäre da besser gewesen. Aber Vermis ist so auf sein Ziel fixiert, dass er nicht seine Macht ausspielt. Er braucht die beiden Haudegen eben noch.

    Ich glaube, man muss die Abenteuervorlage als Spielleiter kennen, um zu erkennen, wie gefährlich Beorns Spiel an dieser Stelle ist. Im Roman haben wir es nur angedeutet, als Abdul einige Male über die vielen Artefakte nachdenkt, mit denen der Magier behängt ist. Es hat einen Grund, dass er sich Jahrzehnte im Totenmeer behauptet hat ...

    Mir war schon bewusst, dass Vermis sehr gefährlich ist und nur sein Ziel hält ihn vermutlich davon ab, einfach mal um sich zu schlagen.

    Gefährliches Spiel sicher, aber gefühlt ein durchaus kalkuliertes Risiko und auch nicht wirklich gefährlicher, als den Himmelsturm zu erkunden oder sich mit einer Seeschlange anzulegen.

    Das stimmt wohl. Die beiden Kapitäne werden immer mutiger, immerhin haben sie wirklich schon Dinge gemeistert, von denen man gar nicht zu träumen wagt. Sie legen sich mit allen an, auch mit höherer Magie und Göttern. Da können alte verbohrte Magier ihnen keine Angst mehr machen. :totlach:


    Erstaunt war ich zu erfahren, dass Phileasson "nur" mit Beorns Schwester befreundet war. Ich dachte, sie hätten eine Liebesgeschichte. Hat er ihr nicht geholfen, weil er gerade bei einer seiner Lieben war?


    Ich hoffe auf jeden Fall sehr, noch mehr über die beiden zu lesen und auch mehr Szenen mit den beiden zusammen. Sie gehören immer zu meinen Lieblingsszenen.


    Wenn sich die Ottajaskos zusammentun - wer bekommt dann den Kelch bzw. den Punkt?

    Die beiden Drachenführer haben sich ja darauf geeinigt, wer zuerst die Hand am Kelch hat bekommt den Punkt. So war es bei Selflanatil ja letztendlich auch.

    Was mir auch an den beiden besonders gut gefällt, ist doch ihre Fairness gegenüber. Man spürt den gegenseitigen Respekt. Und ich bin sicher, sie werden sich daran halten.



    Begegnung 6: Shaya und Pardona


    Shaya will sich bei Lenya bzw. Pardona ausheulen. Das war Slapstick pur. Ich stelle mir das bildlich vor, wie die hypertraurige von ihren Emotionen durchwühlte Shaya auf die emotionslose Pardona trifft und sich bei ihr ankuscheln will :totlach::totlach::totlach: Geile Szene, wenn einem Shaya dabei nicht so leid tun würde. Aber wer weiß, vielleicht war gerade Pardonas Einwand, sie solle lieber zu ihrem Glauben zurückkehren, ungewollt genau die richtige Lektion für Shaya, statt Mitleid. Auf jeden Fall eine göttliche Szene. Leider geil.



    Begegnungen 7, 8 .....


    Irulla war sicherlich in ihrem Element, die vielen Spinnen zu sehen, trotzdem zögerte sie nicht, auch diese zu töten, wenn es nötig ist. Ich könnte mir vorstellen, dass sie noch eine wichtige Rolle bei dem Kampf spielen wird.


    Lailath verbündet sich nun wirklich mit den Geistern. Ob das eine gute Idee ist? Anscheinend sind sie sich untereinander auch nicht grün. Und mindestens einer scheint da eher auf der bösen Seite unterwegs zu sein. Dieser Kelch wurde doch geklaut, ob die Diebe unter den Geistern sind? (Ich glaube, irgendjemand hatte den Verdacht hier auch schon). Ich glaube nicht, dass Lailaths Plan gut durchdacht ist. Mal sehen, wie es ausgeht. Immerhin wird sie so oder so in diesem Band ihr Ende finden. Das steht für mich fest, das wohl.


    Diese Äußerungen zu/über Shaya... man möchte einfach nur Eilif bitten, kurz mal ihre Faust in seinem Gesicht zu parken. Mehrfach. :boxen:

    Ach, das hätte ich zu gerne gesehen. Schade, dass man sich Eilif für solche Momente nicht ausleihen kann. Da war mir Phileasson auch zu laff. Beorn hätte da ganz anders reagiert, da bin ich mir sicher.



    So, jetzt geht es auf die Zielgerade. So wie ich unsere Autoren kenne, werden wir kaum Zeit zum Luftholen haben. Ich bin sehr gespannt wie es ausgeht und wer überlebt.

    Wenn er nicht von einem Geist besessen ist, dann tippe ich auf eine wiedergeborene Elfenseele.

    Ich gehe auch davon aus, dass in ihm eine alte Elfenseele aus erster Zeit steckt. Wie ist das denn generell in dieser Welt: Gibt es das oft, dass die Seelen wiedergeboren werden oder fällt das zunächst nicht auf und muss - vielleicht auch durch alte Artefakte - erst wieder animiert werden? Sozusagen als Schlüssel für die alte Seele?

    Das war ein sehr aufschlussreiches Kapitel mit einigen wichtigen Wendungen. Besonders gut gefallen hat mir Abdul, über den könnte ich mich echt totlachen, wie er Vermis immer wieder provoziert. Ich glaube auch, dass Abdul zumindest unbewusst genau weiß, was er da tut und was Vermis da macht. Ich hoffe sehr, dass er zur rechten Zeit alle Sinne beisammen hat, um seinen Leuten beizustehen.


    Lailath geht mir auf den Zeiger. Sie gehört einfach nicht zur Gruppe und ich empfinde sie als Störfaktor. Da gliedert sich Pardona ja noch besser ein :totlach: Ich wäre nicht traurig, wenn die Dame im nächsten Band nicht mehr mit dabei ist.


    Für mich sieht es ja nun so aus, als ob es darauf hinausläuft, dass beide Ottajaskos begleitet von ihren jeweiligen Schwarzmagiern mehr oder weniger zeitgleich am Spinnenschiff eintreffen. Vielleicht haben wir ja Glück und bei diesem Zusammentreffen schalten die beiden Schergen sich gegenseitig aus. Dann müssen Asleif und Beorn sich "nur noch" um den Dämon kümmern und auswürfeln, wer den Kelch mitnehmen darf.

    Ich vermute auch so etwas. Vielleicht müssen die beiden Kontrahenten sogar wieder zeitweise zusammen halten, damit sie da heil raus kommen. Ich bin sehr gespannt, wer dieses mal gewinnt. Ich mag da keine Prognose stellen.

    An Tjorne können wir nun zumindest einen Haken machen. Ich bin froh, dass niemand mehr rechtzeitig aufgetaucht ist, um ihn noch zu retten. Das wäre mir zuviel des Guten gewesen.

    Mir auch. Genug ist genug. Ich war ja noch nie ein großer Fan von Tjorne, aber immerhin hat er zum Schluss ein wenig gepunktet und ein weiteres Leid hätte ich ihm nicht gewünscht.

    Was passiert wohl, wenn er erkennt, wie nahe pardona ist?

    Da Abdul arkane Ströme wahrnimmt, die selbst den meisten Magiern verborgen bleiben, ist es vielleicht wirklich nur noch eine Frage der Zeit, bis Pardona von ihm entdeckt wird oder er zumindest erkennt, dass Lenya eine andere ist.

    Das wird sicherlich auch nochmal spannend. Zumindest Pardona wird ihn erkennen und auch da ist es nicht uninteressant, wie sie darauf reagiert. Wird sie ihn wieder haben wollen?

    War das alles vielleicht von Anfang an eine Falle im Auftrag von Vermis? Wundern würde es mich nicht.

    Davon gehe ich mal stark aus.

    Allerdings wird das noch ganz schön spannend werden, jetzt, wo Zidaine zusammen mit Tylstyr und Praioslob in einer Kajüte festsitzt und sie viel Zeit haben werden, sich mit sich zu beschäftigen. Mit dieser Wendung habe ich tatsächlich nicht gerechnet - finde ich aber super und bin gespannt, was sich hieraus ergeben wird.

    Das wird allerdings eine ganz interessante Kombination und damit hatte ich tatsächlich auch nicht gerechnet. Nicht, dass es so was wie eine Paartherapie wird mit Startherapeut Praioslob :totlach:

    Salarin befindet sich wieder in der "mein König" Phase.

    Ich ahne ,das seine erste Persönlichkeit -Beschützer des Hochkönigs der Elfen- überlagert wurde von seiner jetzigen Persönlichkeit. Diese Reise wirkt bewussseinsfördernd auf ihn.

    Was mir auffällt: Das passiert irgendwie immer mit ihm, wenn er in der Nähe von elfischer Magie ist. Dann "switcht" er, gerade so als ob er eine multiple Persönlichkeit wäre.

    Das stimmt, das ist mir auch schon aufgefallen. Anscheinend gibt es da zu den Hochelfen eine starke Verbindung.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 30. November 2018, 21:43 - Freitag, 14. Dezember 2018, 22:43

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  2. Freitag, 14. Dezember 2018 - Freitag, 28. Dezember 2018

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  3. Freitag, 15. März 2019, 21:43 - Freitag, 29. März 2019, 22:43

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  4. Freitag, 19. Juli 2019, 21:00 - Freitag, 2. August 2019, 22:00

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