Beiträge von Murkxsi

    Ja, der Hass verbindet sie mindestens ebenso sehr, wie er sie trennt ... Mann muss wohl ein Schattenherr sein, um das gänzlich zu verstehen.

    Hass ist ja ein ebenso starkes Gefühl wie Liebe. Und man muss dafür kein Schattenherr sein, um das zu verstehen (nur Dark Fantasy lesen von Robert Corvus reicht :totlach:)

    Vielleicht kommen diese Themen ja im Kurzgeschichtenwettbewerb hoch. Wollt Ihr Euch vielleicht selbst daran versuchen? ;)

    Da bin ich leider hoffnungslos untalentiert.

    Irgendwie bin ich jetzt traurig, dass ich nichts mehr von Bren lesen werde. Es wurde gerade so spannend.

    Wie erwartet hat er natürlich geschafft, was der Schattenkönig von ihm verlangt hat. Nun hat er gegenüber den Fayé ein Druckmittel. Zumindest von dieser Seite gibt es wohl eine zeit lang keine Gefahr mehr für die Schatten. Eigentlich ist es ein sehr dunkles und deprimierendes Ende .... ach ja. Dark Fantasy :totlach:


    Alles andere wäre ja auch unglaubwürdig, wie wir schon öfter über die letzten Wochen festgestellt haben, bewegen wir uns in der Dark Fantasy nicht bei Rosamunde P. :)

    :totlach::totlach::totlach:

    Entweder ich hab am Ende schneller gelesen oder das Ende war schnell, so ganz sicher bin ich mir da nicht ;)

    Ja, bei mir war das Buch auch so plötzlich zu Ende. Ich könnte jetzt noch einen vierten oder fünften Teil lesen.




    Meine gewünschte Aussprache zwischen Bren und Lisanne fand auch statt. Ich fand den Dialog klasse. Lisanne wird nicht mehr die Schönheit sein, die sie mal war. Ob ihr Charisma dadurch leidet oder ob sie das nicht sogar noch interessanter macht? Auf jeden Fall werden die Beiden die nächsten Jahrzehnte keine Langeweile haben, wenn sie ihrem Hass frönen.


    Sehr witzig finde ich übrigens, dass beide zusammen als Amme agieren dürfen. Mama Schatten und Papa Schatten :totlach:


    Bren bewahrt sich eine letzte menschliche Regung , das Mitleid mit den gequälten und getöteten Kindern. Dieses Gefühl will er genauso wie den Hass auf Lisanne bewahren. Beides braucht er um sein Leben in den Schatten weiter führen zu können. Dadurch ist er auf jeden Fall eine neue Variante von Schattenherr.

    Auf jeden Fall. Ich finde ohnehin, dass er zu einem sehr interessanten Schattenherr heranwächst und mit Lisanne gleichziehen wird. Die Beiden werden in der Zukunft keine Langeweile miteinander haben.


    Interessant fand ich, dass Bren keine Essenz von Säuglingen nehmen kann. Gibt es da tatsächlich einen natürlichen Schutz?

    Die Faye riskieren eher das ihr erstes Kind seit Jahrhunderten in den Händen der Schatten aufwächst als das sie es verlieren. Das bietet interessanten Spekulationen Nahrung, denn Nalaji hat ja eindeutig festgestellt das dieses Kind eine Gnade der Götter ist. Werden die Schattenherren es schaffen diese Gabe zu pervetieren?

    Das frage ich mich auch. Immerhin ist die Erziehung sehr prägent. Bren und Lisanne werden sicherlich alles dran setzen, dass daraus etwas Dunkles erwächst. Aber wer weiß, in Bren ist die Seele ja auch nicht ganz schwarz, sondern eher grau bis anthrazit. Vielleicht setzt sich da das Licht der Götter auch durch. Werden wir aber wohl nicht mehr erfahren.


    Schade, dass wir nicht mehr erfahren, warum Gadior auf Rosen gebettet wird. Diese Geschichte hätte mich noch interessiert.


    Natürlich interessiert mich, was Ihr vom Ende von Herr haltet. Haben die Richtigen gewonnen? Ist der Roman rund?

    Wie gefallen Euch die Anhänge?

    Ich finde das Ende sehr schlüssig. Es passt alles zusammen. Die Geschichte ist abgeschlossen.

    Wie empfindet Ihr im Rückblick die Trilogie in ihrer Gesamtheit? Welcher Band ist Euer Highlight, über welche Figuren habt Ihr besonders gern gelesen?

    "Herr" ist eindeutig mein Favourit. Alleine die Beziehung zwischen Bren und Lisanne fand ich hochspannend. Demnach ist Bren eindeutig meine Lieblingsfigur. Aber auch Nalaji fand ich als Alte sehr spannend.


    Eine Trilogie, die man wirklich uneingeschränkt weiter empfehlen kann (also an Liebhaber der Dark Fantasy, nicht an die Rosamunde Pilcher Fraktion, die bräuchten vermutlich nach der Lektüre ein paar Therapiestunden).

    Im vorletzten Leseabschnitt muss natürlich wieder meine Standardfrage stehen: Wie geht's aus?

    Wird Bren Erfolg haben? Oder wird seine Ewigkeit gar jetzt schon enden?

    Wird das eine Auswirkung auf den Konflikt zwischen Schatten und Fayé haben - und falls ja: welche?

    Welches Schicksal erwartet Nalaji und die Paladine zum Ende des Romans?

    Ja, Bren wird Erfolg haben. Da bin ich mir sehr sicher. Und natürlich wird das die Beziehungen verändern, wenn er das Kind raubt. Wie, kann ich noch nicht sagen.

    Ich befürchte, dass Nalaji und die Paladine nicht überleben werden.


    Und ich hoffe noch auf eine Aussprache zwischen Bren und Lisanne.

    Ehla darf nun sterben. Bren begleitet sie auf ihrem letzten Weg und sorgt für ein Begräbnis. Das fand ich sehr schön, weil da noch ein wenig Menschlichkeit war.


    Natalji versucht das Kind der Faye im Licht zur Welt zu bringen. Sie leistet da Großes und zeigt, dass sie eine mächtige Priesterin ist. Es ist nur so traurig, dass ausgerechnet ihr Sohn ein Osadro geworden ist. Das ist ein großer Schock.


    Der Schattenkönig besucht Bren und Lisanne und kann sogar bekleidet im Nebel wandern. Ob das Bren auch irgendwann kann?


    Was will Gerg mit dem Kind der Faye? Hat es eine besondere Macht?


    Bren hat Lisanne durchschaut. Sie hatte also tatsächlich ihre Finger im Spiel, scheint aber doch nicht so ganz Macht über ihre Paladinosadros zu haben. Ich denke, Bren wird mit ihr später noch ein Wörtchen reden. Doch zunächst müssen sie Gergs Wunsch erfüllen.


    Zurressos Kopf dient als Beweis, dass Quinné übergelaufen ist. Ganz schön clever. Daran merkt man aber auch, dass die Menschen keinen Wert haben.


    Jiretta ist eine starke Magierin. Doch die Dämonen im Schattenwald sind nicht zu unterschätzen. Ich hoffe, sie wird es überleben.


    Zitat

    Man kann in einer schlechten Gesellschaft nicht als guter überleben, auch nicht als relativ guter. Er hat seine Freiheit für die Unsterblichkeit eingetauscht.

    Den innerliche Kampf fand ich auch sehr gut beschrieben. Für mich war aber klar, dass er letztendlich verlieren wird. Lange hätte er sich ohnehin nicht gegen die Schatten wehren können.

    Vielen Dank an C.E. Bernard für die nette Begleitung und Nebeninformationen und auch an die tolle Leserundengemeinschaft. Wir lesen uns sicherlich im letzten Teil wieder.


    Hier mein kleiner Eindruck:



    Der zweite Teil der Palace-Trilogie spielt nun in Frankreich, wo sich die Magdalenen freier bewegen können und Rea eigentlich ihre Freiheit genießen könnte. Doch wie immer kommt es anders, als man denkt. Einige Szenen wiederholen sich, nur eben an einem anderen Ort, der allerdings hinreißend und atmosphärisch beschrieben wurde. Man konnte das französische Lebensgefühl regelrecht spüren und wäre am liebsten sofort nach Paris gereist.


    Die ständige Zerrissenheit von Rea und ihrer schwierigen Liebe zum Kronprinzen werden immer wieder betont, was mich zeitweise ein wenig gelangweilt hat. Die Stärke in diesem Band liegt für mich eindeutig bei den Nebenfiguren, die sich weiter entwickelnd und Charakter zeigen durften. Da gibt es einige Überraschungen, besonders die Gegenspielerin Madame Hiver ist undurchsichtig und spannend beschrieben.


    Die Handlung ist weitgehend spannend erzählt und hat auch da einige überraschende Wendungen parat. Insgesamt ein wenig schwächer als der erste Teil. Aber der wunderbare Erzählstil der Autorin macht das locker wett.


    Ich bin gespannt auf den letzten Teil.




    (meine Bewertungen erscheinen auf Amazon und auf meinem Blog)

    Was Lisanne Interessant findet, reflektiert sie da vielleicht auf Helion?? Oder studiert sie ihn nur weiter.


    Ich glaube nicht, dass dies was mit Helion zu tun hat. Es ist nur interessant für sie, denke ich, dass er hier uneigennützig handelt, dass er ihr die Qual erspart und den Tod als erlösend ansieht.

    Ich glaube sogar Beides. Sie wird sicherlich auch eine Verbindung zu Helion ziehen und sich vielleicht auch fragen, ob der Tod für Helion nicht sogar besser war. In erster Linie denke ich aber auch, dass sie Bren studiert, weil seine Reaktionen als Osadro eher neu für sie sind. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Lisanne für Bren durchaus Respekt empfindet - neben dem Hass.


    Ich fand es vor allem dumm und habe nicht verstanden, wo die Kiretta geblieben ist, die selbstbewußt und frei ist. Ich hätte eher verstanden, wenn sie sich von Bren verabschiedet hätte und wieder zur See gefahren wäre. Zumindest hätte sie es versuchen sollen. Sie hätte so viel verstehen können, dass ein Osadro eben kein Herz hat und woher sollen dann Gefühle kommen, die sie sich wünscht? Dabei erzählt Quinnie ihr doch alles. Sie wirkt hier trotz ihrer sklavischen Ergebenheit stärker als Kiretta.

    Genau das hätte ich auch eher vermutet und wäre vermutlich für die alte Kiretta auch typischer gewesen. Ich finde eigentlich ihr Handeln eher untypisch.

    Und ja, Quinnié ist da sicherlich viel weiter als Kiretta und weiß, worum es geht.


    Und es gibt ausser den Osadro weitere Unsterbliche. Ob hier, ähnlich wie beiden beiden königlichen Brüdern im letzte Band, wieder Lisanne ihre Finger im Spiel hat. Aber dann hätte Lisanne ja die falsche Seite gestärkt. Vielleicht gibt es ja einen Osadro, der insgeheim gegen die Schattenherren agiert ?(

    Ich denke es kann nur Lisanne gewesen sein. Sie hat es schon einmal gemacht und sie weiß, dass sie die beherrschen kann. Ein tolles Mittel um Velon loszuwerden und Bren beim Schattenkönig in Ungnade fallen zu lassen.

    Die Fähigkeit hätte sie sicherlich. Aber wo könnte ihr Motiv liegen ...? :nachdenk:

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Lisanne war. Ihr Motiv ist auf jeden Fall die Vernichtung von Bren. Sie hat vermutlich nur nicht bedacht, dass sich ihre Kreation verselbständigen könnten und somit den Schatten Schaden zufügen. Wenn DAS der Schattenkönig erfährt..... Nicht nur sich gegen die eigene Art zu stellen, sondern sie auch noch aktiv zu schädigen, kommt bestimmt nicht gut an :totlach:

    Kiretta fühlt sich anscheinend so einsam, dass sie sogar das Gespräch mit Quinné sucht. Allerdings sind da sie Ansichten zu unterschiedlich und das gegenseitige Verständnis einfach nicht vorhanden. Es muss für Kirette schlimm sein, dass sie den alten Bren nicht mehr sieht.


    Zu Lisanne zu gehen und auf Verständnis zu hoffen, war da allerdings mehr als dumm. Eher lebensmüde würde ich sagen. Obwohl der Tod da echt die Erlösung ist. Bren hat da das einzig Wahre getan.


    Allerdings verstehe ich auch überhaupt nicht, warum Kiretta Bren nicht einfach verlassen hast und zurück zur See gegangen ist. War sie so blind vor Liebe? Hat die Hoffnung (ein Wort, was es bei den Schatten ja eigentlich gar nicht so richtig gibt, ist ja immerhin ein positives Wort) ihre Sinne vernebelt? Dann hätte sie das sicherlich überleben können. Aber nun ist es so, wie es ist.


    Brens Kampf mit dem Arriek ging ziemlich böse aus. Ein intriganter Schachzug, Silberstaub in der Waffe zu verstecken. Nun hat Bren Silbernarben, aber er hat immerhin überlebt.

    Die Rettung Brens fand ich sehr spannend beschrieben. Dass Quinné dann kneift, obwohl sie vorher so getan hat, als wäre das ihr Lebensinhalt, hat mich dann doch überrascht. Ich mag sie eigentlich nicht besonders. Ganz stark fand ich, dass sich seine Mutter Ehla für ihn opfert, und das nicht nur, weil sie den Schattenherren dient, sondern auch ganz Besonders, weil Bren ihr Sohn ist. Das hat mir gut gefallen. Ich vermute, sie wird es nicht überleben.


    Ich glaube mittlerweile, dass Lisanne da ganz böse Intrigen spinnt. Keliator ein Untoter mit Herz? Dass hat Lisanne doch schon mal hinbekommen. Da hat sie mit Sicherheit die Finger im Spiel. Vielleicht hat sie wieder experimentiert, um Bren über diesen Umweg töten zu können, aber ihre "Geschöpfe" hatten dann doch noch ganz andere Pläne und ihr ist das Experiment entglitten. Jetzt gibt es Palatine, die den Osadors auf Augenhöhe begegnen können. Das wird sicherlich noch eine spannende Auseinandersetzung.


    Anoga bekommt ihr Kind. Ich bin gespannt, wie das ausgeht.

    Achso, wegen deiner Frage zu Quinné: sie empfinde ich bisher eher als farblos und etwas nervig, weil sie ständig ihre Ergebenheit und sich selbst anbiedert. Obwohl ich Jittara nicht traue, finde ich sie doch wesentlich interessanter, weil sie Bren nicht nur ständig unterwürfig daherkommt.

    Das sehe ich absolut genauso. Quinné ist langweilig

    Quienné ist für mich bisher auch nur eine eher unscheinbare bedeutungslose Figur und austauschbar.

    Hm.... stimmt schon. Aber stumpfen die Menschen dann nicht ab, wenn sie in Gefangenschaft leben? Ist die Essenz von frei lebenden Menschen nicht viel intensiver durch die Gefühle, die sie haben?


    Ach herrje.... ich sehe, ich bin schon restlos verdorben und in der Schattenwelt verloren :o

    Das war schon ein starker Abschnitt. Es wird immer spannender.


    Beeindruckt hat mich schon, wie mächtig Bren schon geworden ist. Mittlerweile schafft er Dinge in der Nebelform, die man nicht erwartet hätte und für ziemliche Überraschung sorgt. Das wird ein würdiger Gegner für Lisanne. Gebt ihm ein paar Jahrzehnte, dann ist Lisanne Vergangenheit (falls er überhaupt so lange braucht).


    Velons Tod hat mich ein wenig überrascht, aber natürlich ist es nur realistisch, dass es bei einem Krieg auf beiden Seiten Opfer gibt. Ich glaube, dass Natalji den letzten Paladins noch gute Dienste erweist. Ihre Verbindung zur Mondmutter ist stark. Sie könnte noch eine große Gefahr für die Schattenherren werden, vor allem, wenn sie mit Silber agieren.


    Attego ist also der Verräter. Seine extreme Untergebenheit gingen mir zwar ein wenig zu weit, aber irgendwie sind ja fast alle Untergebenen der Schattenherren so. Ich hatte ihn demnach nicht im Visier.


    Die Liebe zwischen Bren und Kiretta wird schwierig. Ich glaube nicht, dass sie Zukunft hat. Und immer noch denke ich, dass Lisanne einen Weg finden wird, Kiretta zu töten (bestenfalls) oder ihr etwas Schlimmes anzutun. Ich finde auch, dass die Liebe von Lisanne zu Helion, auch wenn sie einseitig ist, nicht zu vergleichen ist. Lisanne ist eher in die Macht der Liebe verliebt, also eher in die Sache als in die Person, die nur zufällig Helion verkörpert. Daran hält sie fest, deshalb trägt sie auch seinen Rubin um den Hals, um ihn weiter erspüren zu können und seinen Lebensweg nachzugehen. Eigentlich sehr traurig.


    Bren und Kirettas Liebe war sehr menschlich und kommt vermutlich dem sehr nahe, was wir Liebe nennen. Aber nun ist dieses Ungleichgewicht. Das ist meiner Meinung nach nicht zu überbrücken.


    Sie nsind kein Paar mehr auf Augenhöhe, das ist unmöglich. Zwischen Menschen und Schattenherren kann es keine Beziehung auf Augenhöhe geben.

    Das sehe ich genauso. Deshalb denke ich, dass Bren eigentlich nur noch aus der Erinnerung an Kiretta festhält, aber nicht, weil er wirklich noch etwas für sie empfindet.

    Wieso sollten die Schatten diesen Gebietsgewinn wieder aufgeben?

    Naja, sie profitieren von den Menschen ja nun auch, immerhin liefern sie wichtige Essenzen. Was wären denn die Schatten ohne die Menschen? Ich denke schon, dass die Schatten aus purem Egoismus an einer funktionierenden menschlichen Gesellschaft interessiert sind, um sich dann nach Bedarf bedienen zu können. Klar sind jetzt auf menschlicher Seite Verluste zu melden. Aber Menschen neigen ja auch dazu, sich schnell wieder zu vermehren. Und die Osadros haben ja Zeit. ^^

    Bin ich zu schnell im Urlaub oder sind die anderen Mitlesenden zu schüchtern? Ich traue mich ja nicht, hier schon etwas zu schreiben.

    Mach ruhig, die kommen schon noch. ;)

    Wir schleichen uns langsam von hinten ran. Ich konnte im Urlaub zwar lesen, aber leider nicht entsprechend schreiben mangels WLAN. Aber jetzt bin ich wieder daheim und werde aufholen.



    Ich bin versucht, das Ende des Buches zu lesen, um zu sehen ob es sich lohnt zu hoffen

    Dazu brauchst du das Ende? Also, wenn die Logik das Ende schreibt, dann können nur die Schattenherren gewinnen.

    Zugegeben, ich hatte ganz kurz auch diese Versuchung, aber das würde mir die Spannung nehmen. Obowohl es wie Rhea schon sagt, eigentlich gar nicht anders sein kann, als dass die Schattenherren gewinnen. Ich glaube, es stellt sich nur die Frage, inwieweit die Menschen dabei einigermaßen gut wegkommen. Immerhin konnten sie früher mehr oder weniger in Ruhe leben, solange keiner von den Schatten was von ihnen wollte. Ich hoffe also ein wenig auf eine vernünftige Allianz.


    Was hat Gerg sich nur gedacht Bren und Lisanne zusammen arbeiten zu lassen. Kann das auf Dauer gut gehen?

    Vielleicht ist Gerg auch einfach derMeinung, die beiden sind fachlich die besten für die Aufgabe, dieihnen bevorsteht; Xenetor muss sich ja bereits um die Front im Westenkümmern.

    Ich glaube, dass sich Gerg nicht die Bohne für deren Liebeleien interessiert. Er sieht eine mächtige Lisanne und einen fähigen Bren, kombiniert ihre Fähigkeiten zusammen und setzt sie damit ganz gezielt ein. Ich glaube, Lisanne und Bren werden ihren Hass wieder aufnehmen, sobald der Krieg vorüber ist. Immerhin leben sie noch eine Weile und ein jahrhundertlanger Frieden kann sehr langweilig werden. :teufel::teufel::teufel:


    Lisanne würde bestimmt eine passende Gelegenheit nutzen, um Bren zu beseitigen.

    Wenn sie Gergs Befehle erfüllt haben, könnte das durchaus sein. Als Intrigantin ist sie Bren noch weit überlegen.


    Sein Festhalten an Kiretta und seiner Mutter irritiert mich allerdings.

    Warum? Das sind die Menschen, zu denen er starke Gefühle hatte - als Mensch. Und auch noch als Osadro erinnert er sich daran. Für ihn ist das noch ein Stück Menschlichkeit, die er vielleicht versucht, noch ein wenig festzuhalten.

    Seine Fähigkeiten scheinen nun selbst Lisanne zu überraschen, ob Sie hier doch einen anderen Plan fasst? Zumindest scheint Bren in der Tat außergewöhnlich zu sein und eine Begabung für die Magie zu haben, wie kaum ein anderer Schattenherr sie nativ mitbrachte.

    Ich denke schon, dass ein Osadro mit diesen Fähigkeiten auch für die älteren Osadros recht selten sind. Er könnte damit sogar in einigen Jahren Lisanne den Rang ablaufen. Was passiert denn, wenn sie ihre Schönheit nicht mehr hat? Ich denke da gerade an diese Säure-Attentate, würde sie diese auch wieder heilen können? Bestimmt nicht, wenn da Silberanteile drin wären :teufel:

    Dass die neue Krabbeltierkönigin sich für Brens Variante ihrer Erscheinungsform entschieden hat nimmt Lisanne ja zumindest gleichmütig auf. Wenn der Zweck erfüllt wird ist sie nicht kleinlich :)

    Ja, das stimmt. Die Idee der Gottesanbeterin ist aber auch genial. Und ich finde, sie passt hervorragend zu Lisanne.


    Das war 1991, schon ganz schön lang her.

    Ui, das kenne ich auch noch, das kann gar nicht sein dass das sooo lange her ist :o:boahnee:

    Och mit etwas suchen kann man das auch jetzt noch spielen.... ;) dann fühlt man sich nicht ganz so alt ;)

    Ich glaube ich hatge es vor 5 oder 6 jahren das letzte mal auf dem Bildschirm ;)

    Fenlinka

    Echt jetzt? Ich habe das Spiel damals geliebt und zum ersten Mal auf dem Amiga gespielt. 1991 ist wirklich schon ewig her. Daran merkt man auch, wie alt man ist :totlach:

    Die Schattenherren in der Defensive, das gefällt mir.

    Mir gefällt das auch sehr gut, obwohl ich befürchte, dass das nicht so bleibt. Bren wird nicht so leicht aufgeben und er hat einen hohen Erfahrungswert, was das betrifft. Auch wenn er jetzt eine Fehlentscheidung traf, so wird ihm das sicherlich kein zweites Mal passieren.

    Brens Verhältnis zu seiner Mutter ist scheinbar recht zwiegespalten.

    Nun ja, wen wundert es. Immerhin wurde er als Kind weggegeben. Das prägt natürlich. Ich bin eher gespannt, wie sich seine Gefühlswelt ihr gegenüber ändern wird, je länger er ein Osadro ist.

    Wie deprimierend muss es für Kiretta sein, dass die Heilkräfte einer alten Mondpriesterin höher geschätzt werden als ihre Kenntnisse als Navigatorin :) Und dann zockt der Kapitän ihr auch noch den Ring ab. Da muss sie ja an ihren sämtlichen Fähigkeiten zweifeln ;)

    Das war eine geniale Szene. Da habe ich echt gelacht. Die arme Kirette, deren Gesicht hätte ich da gerne gesehen. Aber sie wird sich davon schon erholen, da bin ich mir sicher.

    Nach wie vor würde mich echt interessieren, was ihn mit den Rosen verbindet. Es ist auch immer wieder Gadior, der Bren die Macht der Erinnerungen nahelegt.

    Gadior war zwar noch sehr jung, aber warum sollte er nicht schon eine romantische Geschichte erlebt haben? Vielleicht denkt er an seine erste Liebe zurück, die oft sehr intensiv ist und an die man sich noch lange erinnert.

    Vielleicht erinnern ihn die Rosen an etwas oder jemandem. Ich wittere einen möglichen Romantikfaktor.

    Genau das denke ich auch. Da könnte sich Romantik und vielleicht sogar eine kleine Tragödie dahinter verstecken.

    Diese Kiretta-Szene ist übrigens neu in der erweiterten Edition. In der Originalversion war sie nicht enthalten.

    Da bin ich aber froh, dass diese Szene jetzt reingekommen ist. Ich finde, das lockert das sehr auf.

    :lachen: Eine solche Aussage würde außerhalb der Leserunde sicher zu einiger Verwunderung führen ...

    Deshalb bleiben wir auch lieber unter uns, ansonsten können wir tatsächlich in Schwierigkeiten geraten :totlach:

    Brens Mutter wird uns noch eine Weile begleiten. Was denkt Ihr - wie wird sich die Beziehung zwischen den beiden entwickeln?

    Ich glaube, sie kühlt ab. Bren wird sich immer weiter von ihr als Sohn distanzieren und sie nur noch als Osadro sehen. Aber vielleicht ist sie ihm als Untergebene noch eine gute Hilfe und er wird sie weiterhin in seinem Umfeld einsetzen.


    Das war auf jeden Fall ein spannender Abschnitt.

    Zitat

    Die Schlacht fand ich sehr spannend geschildert, auch grade durch das große Augenmerk auf das Strategische das wir durch Bren erhalten. Der sich, seiner Selbst treu, nicht aus dem Getümmel halten kann. Ich frage mich wie er so seine Schlachten als Mensch überlebt hat...

    Ich bin ja auch kein Fan von großen Schlachten und deren ausführlichen Erzählungen. Diese hat mir allerdings auch gut gefallen, eben weil sie kurz und knackig war und man Brens Strategie nachvollziehen konnte. Das finde ich wesentlich spannender als zu lesen, wer wem gerade eins überzieht.


    Zitat

    Ich traue mich nicht zu hoffen, aber könnte es sein, dass die Schattenherren verlieren?

    Ich hoffe da nicht drauf. Das ist dark fantasy von Robert Corvus und somit sind das zwei Elemente, die wesentlich dagegen sprechen. Bestenfalls gibt es eine Allianz.

    Tja, da muss ich mich wohl einreihen. Es ist schon erstaunlich, wie man als Leser so auf die dunkle Seite gezogen wird.

    Vermutlich liegt es daran, dass Bren einfach der netter Böse ist.

    Ejabon vor dem Nebel. Dort sammelt sich also alles. Haben die Faye einen Weg gefunden, mit den Verbannten zusammenzuarbeiten?

    Monjohr gehörte also doch zu den Befürwortern der Menschen. Hat er deshalbalb Kiretta zu Najalji gebracht, um sie zu retten?


    Bren trifft auf seine Mutter. Das fand ich ganz spannend, wie er da reagierte. Mal sehen, wie sich das Verhältnis zwischen ihnen ändern wird.


    Kiretta trifft auf Nerate... dass das kein besinnliches Beisammensein sein wird, war ja wohl klar.


    Bren erweist sich wieder als vorausschauender und kluger Feldherr. Er kann nicht aus seiner Haut und muss einfach mittendrin sein. Das wird ihn sicherlich einige Bewunderer einbringen.


    Tatsächlich hat die andere Seite es geschafft, den Seelennebel aufzulösen. Ob das wirklich eine gute Idee war? Nicht, dass er nicht mehr bezähmbar ist.

    Wie beim Highlander, der musste ja auch immer zusehen, wie ihm alle wegsterben. Und auch bei ihm gab es nur die Eine.


    Deshalb denke ich auch, daß Ben weiterhin seiner Liebe treu bleibt, schon allein deswegen, weil er sie als Mensch geliebt hat.


    Ich befürchte allerdings, dass Kiretta das Ende nicht erleben wird. Da hört die Romantik von Robert dann auf 😂

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  1. Freitag, 3. August 2018 - Sonntag, 19. August 2018

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  2. Freitag, 3. August 2018, 17:15 - Sonntag, 19. August 2018, 18:15

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  3. Freitag, 10. August 2018 - Freitag, 24. August 2018

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  4. Freitag, 17. August 2018 - Freitag, 31. August 2018

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