Beiträge von Murkxsi

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    Würde aber Sinn machen, wenn er selbst untertauchen wollte. Vielleicht hat er sein Aussehen ja so verändert, dass er nicht mehr zu erkennen ist und nun wieder ungestört sein Leben führen kann.

    Das wäre eine Möglichkeit. Mit Futuria hat er ja eigentlich alle Möglichkeiten, die er dazu braucht.

    Dort trifft Jossul auf Edzel und ich war ziemlich erstaunt, dass Jossul die Namen der Unsterblichen, die er umbringt, von einer anonymen Person aus der virtuellen Welt hat. Er verteufelt das und nutzt es gleichzeitig.

    Das hat mich auch stutzig gemacht. Wer hat ihn denn vorher die Namen gegeben? Ich hatte es so verstanden, dass Jossul zum ersten Mal den Informanten in Eden trifft.

    Aber im Prinzip hat der Papst natürlich recht, wenn er sagt, die Kirche darf sich Modernisierungen nicht verschließen, wenn sie noch weiter attraktiv sein will. Das sollte sich die Kirche auch heute mal als Leitbild nehmen.

    Oh ja, leider ist die Kirche da viel zu langsam, während die Welt um sie herum sich rasant verändert.

    Die Frage ist: Was wäre vorzuziehen, biologische Unsterblichkeit oder ein ewiges Leben in einer virtuellen Realität, in der man sein kann was man will?

    Mit der virtuellen Realität kann ich mich nicht so ganz anfreunden, aber vermutlich auch nur, weil ich das selbst nicht kenne, während ich mir biologische Unsterblichkeit durchaus eher vorstellen könnte.

    Und hier wird auch eine ganz wichtige Frage gestellt, nämlich wie sich diese Unsterblichkeit auf den Geist und die Psyche des Menschen auswirkt. Könnte ein Mensch das überhaupt aushalten?

    Eine gute Frage. Ich glaube durchaus, dass sensible Menschen da nicht gut mit zurecht kommen.

    Allerdings hab ich mir schon überlegt, ob Edzel und Casper nicht vielleicht eine Person sind?! Ist der Gedanke abwägig

    Ich glaube nicht, dass sie dieselbe Person sind. Wenn ja, wäre das aber ganz schön tricky, sich selbst auf die Abschussliste zu setzten.

    Als Jossul Edzel fragt, ob es sich bei den Kontakten, die er von ihm bekommt, wirklich um Unsterbliche handelt, war ich mir kurz nicht sicher, ob die ermordeten Unsterblichen wirklich unsterblich waren oder ob hier jemand Jossul hinters Licht geführt hat, um ihn als Werkzeug zu benützen. Aber lt. der DNA-Proben waren sie tatsächlich unsterblich.

    Das ist in der Tat schwierig, man weiß immer erst im Nachhinein, ob es ein Unsterblicher ist. Theoretisch könnte man Jossul auch einen Namen nennen, den man nur einfach loswerden will. Überprüfen kann er das ja nicht.

    Warum ist Jossul nun der Meinung, dass sie womöglich einen Fehler gemacht haben? Inwiefern einen Fehler? Dass sie die Unsterblichen im Auftrag von Edzel getötet haben? Weil Edzel ein Angehöriger von Futuria zu sein scheint? Aber wer hat dort ein Interesse daran, die Unsterblichen zu töten und warum? Was soll damit verschleiert werden?

    Das hat mich auch sehr stutzig gemacht. Irgendetwas ist da oberfaul. Keiner spielt mit offenen Karten und irgendwie habe ich das Gefühl, dass alle irgendwie verarscht werden.

    Oh man, wenn man hinterher hinkt, muss man ganz schön viele Kommentare lesen ;-)

    Und eigentlich ist auch irgendwie schon alles gesagt.


    Papst Pius gefällt mir irgendwie. Er ist Realist und weiß, dass die Kirche untergehen wird, wenn die Unsterblichkeit und die virtuelle Welt stärker wird. Wer braucht da noch eine Kirche. Und ich finde es schon clever von der Kirche, auch in der virtuellen Welt schon mal ein Plätzchen zu reservieren. Wer sagt denn, dass es in der Virtuellen Welt immer schön ist? Auch dort wird man auf andere Figuren reagieren und agieren.


    Interessant fand ich, dass Pius ahnt, dass er sterben soll oder sogar wird. Verwundert hat mich allerdings, dass bei dem Vierertreffen Diakon Saunders so schwitzt. Entweder hat er irgendetwas damit zu tun und das ist Angstschweiß oder er ist versehentlich vergiftet worden statt Pius. Und welche Rolle spielt der Erzbishof? Er und Pius scheinen sich ja zumindest geeinigt zu haben.


    Dass Sophia mit einem Drogenjunkie verheiratet ist, hat mich dann doch überrascht. Aber wieso kann er an die Türkennung? Da ist doch eine Sicherheitslücke. Oder spielt er doch noch eine größere Rolle und ist vielleicht sogar auf Sophia angesetzt worden?


    Die virtuelle Welt, die Jossul betritt, um den Vermittler zu treffen, finde ich schon beängstigend. Ich hätte dabei immer Angst, dass jemand kommt und meinen hilflosen Körper schändet, während ich mental in einer anderen Welt schwebe. Man sollte derweil schon an einem sicheren Ort sein und Leute um sich haben, die man vertraut. Auch dieser Edzel muss ja dafür dann Leute haben, oder gibt es noch eine andere Möglichkeit, dieser Welt Eden beizutreten?


    Edzel und Casper scheinen Futuria sehr nahe zu stehen, entweder sie arbeiten dort oder sie haben Zugang zu wichtigen Daten. Und was ist das Projekt M?


    Es ist wirklich spannend und durch die vielen Perspektivenwechsel auch sehr facettenreich und unterhaltsam. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

    Puh... das war ja wohl mal knapp für Sal. Wie gut, dass Bran auf Zack war und auch noch die eine oder andere Überraschung auf Lager hatte. Und Nathans KI arbeitet im Hintergrund und zieht NOAH den Stecker - zumindest vorübergehend. Ob es am Ende ein Duell geben wird zwischen den beiden KIs?


    Ich hatte es mir schon gedacht, dass Marshal Landon damit zu tun hat. Ganz kurz dachte ich noch, sie wäre auf der anderen Seite, aber leider gehört sie zu den "Weltverbesseren".


    Was ich nicht ganz verstanden habe, ist, warum Sal direkt mit ganzer Munition auf Kalil und seine Männer losgegangen ist. Hätte es da nicht eine Alternative gegeben? Immerhin ist Kalil kein dummer und man kann ja durchaus mit ihm reden.


    Und war das wirklich NOAH, der mit Jak gesprochen hat oder hat sich da jemand anderes eingeklinkt? Und wie stelle ich mir das vor, dass NOAH rückfragen muss. Normalerweise haben KIs doch klare Anweisungen, oder nicht?


    Ich bin jetzt gespannt, wie die alle aus der Nummer raus kommen. Zusammen könnten sie es tatsächlich schaffen.

    Obwohl der Gedanke, unsterblich zu sein und immer mehr auf dieser Welt zu werden, auch erschreckend ist. Das erinnert mich an einen Film, wo Menschen zur Vermeidung von Überbevölkerung sich dann zum Sterben einfinden mussten. Ich weiß allerdings mal wieder nicht, wie der Film hieß.

    Meinst du vielleicht 'Flucht ins 23. Jahrhundert'? Den habe ich schon mehrmals gesehen und finde ihn immer wieder spannend. :-D

    Ja, der war es. Danke für das Auffrischen meiner Erinnerung.



    Man stelle sich irgendwelche Autokraten/Diktatoren vor, die sich unsterblich machen ...

    Erschreckende Vorstellung!

    Wenn man überlegt, wer gerade an der Macht ist und dafür genügend Geld hätte, dann ist das in der Tat eine sehr gruselige Vorstellung. Und ich befürchte, dass es genau diese Psychopathen sein werden, die als erstes die Gelegenheit nutzen würden. Von daher darf so etwas nie passieren. Ich befürchte allerdings, dass die Gier nach Unsterblichkeit für einige zu groß sein wird.

    Wir kleinen Normalos werden davon nichts mitbekommen und mit Sicherheit auch nie in die Möglichkeit dazu haben, falls es das mal geben sollte.

    Auch hier bestätigt sich, dass Euch in diesem Roman offenbar besonders die kleinen Szenen gefallen haben. Die kleinen Vignetten am Rande, die der Sache Detail und Besonderheit geben ...

    Ja, gerade die kleinen feinen Szenen sind es oft, die einem im Gedächtnis bleiben. Ich glaube, weil es Szenen sind, die unsere Emotionen ansprechen, die bleiben einfach haften.

    Auch der sechste Band konnte mich wieder voll und ganz überzeugen, die Reihe hat auch nach der Halbzeit nichts von ihrem Reiz und ihrer Spannung verloren, ganz im Gegenteil.

    Dem stimme ich voll und ganz zu. Ich glaube spätestens ab dem 10. Band müssen wir schon mal Entzug üben.

    Wow! Was für ein Anfang. Da geht es ja schon richtig zur Sache.


    Schon der Prolog hat mich eingefangen, weil ich durchaus zu denjenigen gehöre, die für ein würdiges Sterben ist und es gut finde, dass die Schweiz diese Möglichkeit eröffnet. Dass Pascal nach dieser starken Erfahrung beschließt, sich für die CRISPR/Cas-Methode einzusetzen, um Krankheiten zu heilen und auch das Leben zu verlängern, kann man gut nachvollziehen. Jede Entscheidung, die man trifft, ist ja oft von eigenen Erfahrungen geprägt und ausgelöst.


    Obwohl der Gedanke, unsterblich zu sein und immer mehr auf dieser Welt zu werden, auch erschreckend ist. Das erinnert mich an einen Film, wo Menschen zur Vermeidung von Überbevölkerung sich dann zum Sterben einfinden mussten. Ich weiß allerdings mal wieder nicht, wie der Film hieß.


    Sophia und Boris von der Intermedia scheinen nun wichtige Figuren zu werden, die den Hintergrund von Futuria ergründen werden. Der Direktor Montenegro verschweigt auf jeden Fall etwas. Ich bin sehr gespannt, ob Sophia ihre Sachlichkeit behält. Eigentlich ist sie aufgrund eigener persönlicher Erfahrungen eher positiv Futuria eingestellt.


    Dann lernen wir Jossua kennen, der Gegenspieler, der bereits Unsterbliche töten lässt. Sogar vor dem Papst scheint er nicht zurück zu schrecken. Ist der denn auch schon Unsterblich?


    Ich frage mich auch, ob der Attentäter wirklich tot ist? Vermutlich hat man ihn nur weggeschafft. Nur was haben sie mit dem noch vor? Oder ist alles Fake und inszeniert?


    Und wer ist dieser "Casper", der Kontakt mit Sophia aufnimmt? Und wo ist der Gründer?



    Ist er möglicherweise einer der Unsterblichen, die angeblich schon existieren? Oder vielleicht ein Aussteiger von Futuria, der ein Interesse daran hat den Konzern zu stürzen?

    Interessante Theorie. Zumindest verfolgt er eigene Ziele, die weder mit Jossul noch mit Futuria konform gehen.

    Und wohin ist Pascal verschwunden? Eigentlich wünsche ich mir fast, dass Pascal Lelerq gegen seine eigene Firma arbeitet, an der Seite von Jossul oder dass er selber Jossul ist! ;)

    Ich denke eher, dass er verschwunden ist, so wie dieser chinesische Wissenschaftler. Möglicherweise sind ihm Bedenken gekommen, und seine Compagnons haben ihn ruhiggestellt?

    An einen religiösen Hintergrund glaube ich bei Leclerq nicht, da hätte er gar nicht erst angefangen,zu forschen.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass er entführt wurde, weil er gemerkt hat, dass das ursprüngliche Ziel für egoistische exzentrische Interessen missbraucht wird.

    Allerdings könnte ich mir auch vorstellen, dass er vielleicht auch Casper ist.


    Für diesen Thriller ist es aber eine geniale Zeitvorgabe: in naher Zukunft, aber doch nicht gleich morgen. Das macht es noch mal spannender und interessanter!

    Das finde ich auch extrem spannend, weil man es ja noch erleben könnte. Und wie man ja gerade aktuell liest, ist die Zukunft eigentlich schon da.

    Wer entscheidet, was perfekt ist? Wer entscheidet, wer unsterblich sein soll? Wie weit darf der Mensch eingreifen?

    Ich glaube, das kann keiner entscheiden, weil es da immer unterschiedliche Meinungen, Vorlieben, Aspekte gibt. Es gibt nichts Perfektes. Und genau das ist das Problem. Die Entscheidungen würden immer von Leuten getroffen, die Geld und/oder Macht haben.

    Andererseits sind auch Verheuven udn Montero auf ihre Art Fanatiker - gefährlich und unbelehrbar.

    Alles Extreme ist auch irgendwie fanatisch. Noch wissen wir ja nicht, welche Ziele Verheuven verfolgt. Er hat mit Pascal das Unternehmen ja aufgebaut.

    Allgemein sollte bei aller Gentechnik man genau ein Auge drauf haben und ich habe hier eher das Gefühl, dass die Kritik in der allgemeinen Euphorie völlig verloren gegangen ist. Und dabei glaube ich nicht an Gottes Schöpfung, aber an ein ausgekügeltes System, dass die Erde hier hat, und bei dem Eingriffe mit äußerster Sorgfalt und Behutsamkeit vorgenommen werden sollten.

    Ich bin auch eher ein Kind der Wissenschaft und glaube, dass die Natur extrem intelligent ist und sofort reagiert, wenn man Einfluss nehmen will bzw. etwas verändert. Alles ist irgendwie miteinander verbunden.

    Oder liegt das vielleicht daran, dass sie Sophia in der Hand haben, denn wenn das Unternehmen ihr die Therapien verweigert ...

    Sicherlich wird sie dadurch beeinflusst. Immerhin hat sie eine seltene Krankheit, die wohl nicht heilbar ist. Und ihr würde es das Überleben sichern. Schwere Entscheidung. Ich möchte da nicht in ihrer Haut stecken.

    Die Große Frage ist ja wenn Futuria tatsächlich alle unsterblich machen kann wird die Firma dann überhaupt noch eine nennenswerte Zahl an Gegnern haben?

    Wer würde denn nicht zumindest sehr ernsthaft drüber nachdenken so ein Angebot anzunehmen? Und Argumente gegen eine Firma zu finden, die den Hunger und sämtliche Krankheiten bekämpft ist irgendwo auch nicht so einfach.

    Genau das ist auch ein Problem. Keiner will wirklich sterben, vor allem, wenn man gesund und fit ist. Es wäre also menschlich, genau das auch haben zu wollen. Besonders Gesundheit. Wer sagt da nein?



    Es ist auf jeden Fall schon sehr spannend. Und auch unglaublich gut und flüssig zu lesen. Jetzt muss nur genügend Zeit vorhanden sein ;-)

    Huch, noch keiner hier? Und ich dachte, ich wäre schon langsam.


    Also dass Miller Nathan einfach so eliminiert, fand ich schon schockierend. Er ist der Einzige, der dieser KI Paroli bieten kann. Aber dieses Genie hat sich einfach seine eigene KI kreiert. Das ist schon mega cool. Damit hätte ich nicht gerechnet. Ich glaube auch, dass Nathan der einzige ist, der sich der KI und demjenigen, der dahinter steckt, aufhalten kann. Ich hoffe es zumindest.


    Nicht verstanden habe ich, warum Norton einfach über den normalen Kanal eine Nachricht schicken wollte. Man konnte sich doch ausrechnen, dass NOAH das nicht durchgehen lässt und er letztendlich am längeren Hebel sitzt. Norton scheint da nicht clever genug zu sein. Da hatte Jak die Situation besser erkannt und analysiert.


    Die Arche Noah mit den "besseren" Menschen ist schon ziemlich krass. Ich befürchte allerdings, dass diese Idee gar nicht so unrealistisch ist und wenn das in unserer Welt einfach möglich wäre, würden das sicherlich einige versuchen.

    Aber so ganz unrecht hat dieser Miller nicht. Der Mensch ist immer über sich in Notsituationen hinausgewachsen. Die Theorie, dass die Intelligenz des Menschen zurück geht, weil sie sich nicht mehr anpassen muss und vermeintlich im Paradies lebt, wo man sich auch nicht mehr anstrengen muss, finde ich schon sehr interessant. Da könnte was dran sein. Aber das wäre sicherlich auch anders zu lösen, als die Menschheit auszurotten und nur Auserwählte überleben zu lassen.


    Die Aktion von Sal finde ich mal wieder sehr leichtsinnig. Was hat sie geglaubt? Dass man sie so einfach herausspazieren lässt? Ich befürchte, dass sie da nicht lebend wieder herauskommt. Immerhin hat sie es wohl geschafft, die RSHD noch mit Nathan zu verbinden. Das ist jetzt meine Hoffnung.


    Und auf welcher Seite steht Marshal Mandon? Ist sie die Person, die dahinter steht? Oder will sie Aliza warnen und hat wichtige Informationen?


    Ein wenig irritiert hat mich die Anmerkung, dass der Mensch indirekt genetisch von der Ratte abstammt? Oder habe ich da etwas missverstanden?


    Auf jeden Fall wird es jetzt spannend. Ich hoffe sehr, dass es für Sal und Jak noch gut ausgeht.

    Hallo allerseits, ich bin auf die Leserunde gestoßen und hatte spontan Lust noch mit zu machen :).

    Bin deswegen heute nach der Arbeit noch losgelaufen um mir das Buch zu besorgen.

    Super, dass Du noch mit liest. Wir sind diesmal ein wenig langsamer unterwegs, da kannst Du sicherlich gut aufholen.

    Ich meine die zwei Hauptfiguren stehen sich in nichts nach.

    Mal ist Phileasson der Stärke und Interessantere ,danach mal Beorn vorne. :haue:

    Ich sehe das von Band zu Bandin wechselnder Perpektive.

    Doch beide sind von ihre Struktur her Helden :laola:

    und jeder wäre ein würdiger König der Meere.

    Stimmt, da gebe ich Dir Recht. Zumindest in dieser Serie begegnen sie sich auf Augenhöhe.

    Aber nun haben die Sklaven ihren Meister in der Hand und dem Tangmeer irgendwann in naher Zukunft entkommen. Das ist schön.

    Diese Lösung fand ich auch schön. Das ist mit Sicherheit die fairste Variante.

    So langsam zieht sich die Schlinge zu. Wer steckt wirklich hinter dieser Aktion? Dieser Miller hat da mit Sicherheit die Finger drin, aber ich glaube, das ist auch nur eine ausführende Kraft, wenn auch ganz oben angesiedelt. Mir macht ein wenig Sorgen, dass er direkt schon Sal im Visier hat und nach der Befragung nun auch Nathan. Ich hoffe, er weiß sich gut zu schützen.


    Da hat dieser Horten also auch etwas damit zu tun und wusste wohl, dass die anderen diese Bomben dabei haben. Deshalb hat er auch so reagiert. NOAH scheint da auf jeden Fall mit drin zu stecken, aber wer ist die Person, die ziemlich nah dran ist? Ich vermute, sie ist auf dem Passagierschiff. Da fahren doch gerade so hohe Leute mit.


    Sals Aktion fand ich sehr mutig, sich direkt Kalil so zu offenbaren. Das hätte auch nach hinten losgehen können. Überhaupt glaube ich, dass ihre direkte Art, einfach so rein zu marschieren, ihr irgendwann den Kopf kosten könnte. Das ist ziemlich gefährlich.


    Die in kursive Schrift beschriebenen Ausflüge in die Vergangenheit finde ich sehr interessant. So lernt man ein wenig die Protagonisten kennen. Ich bin mir gerade aber nicht so sicher, ob das so gut ist.


    Überrascht hat mich, dass es auch in der Zukunft immer noch Rotlichtviertel gibt.

    Das hat mich gar nicht überrascht. Ich glaube, das ist ein Gewerbe, was nie aussterben wird. Auch wenn es in der Zukunft sicherlich mehr mentale Vergnügungsmöglichkeiten gibt, so wird es immer eine Gruppe geben, die auch das Körperliche brauchen, solange man noch einen Körper hat, der entsprechend reagieren kann.

    Da geht noch was, was Viren, Amoeben und Bakterien angeht ...

    Oh ja.... da geht eine Menge und ich bin mir ziemlich sicher, dass schon heute kräftig aus Kosten einiger Menschen verdeckt experimentiert wird. Da mag man gar nicht näher drüber nachdenken.

    Ach, da braucht man gar nicht so weit zu fahren. Das ist ja schon manchmal von Dorf zu Dorf unterschiedlich :totlach::totlach::totlach:


    Aber es stimmt wirklich: Reisen bildet und öffnet den Horizont.

    Ich erinnere mich, dass ich immer dagegen war, dass es unbedingt ein Pakt sein muss, dass man über sich hinauswachsen kann und auch die Rache als heilende Kraft zu sehen muss nicht bedeuten, einen 'Pakt mit einem Dämon geschlossen zu haben.

    Da musste ich tatsächlich an Dich denken, als das rauskam. Hut ab für diese Intuition, dass du den Autoren da nicht auf den Leim gegangen bist und trotz überzeugender "Beweise" bei Deiner Meinung geblieben bist! Wenn Zidaine selbst davon überzeugt ist, dass sie einen Pakt eingegangen ist, handelt sie entsprechend und die Wahrheit ist für die Leser kaum zu durchschauen.


    Dazu würde mich interessieren, ob die Autoren es tatsächlich von Beginn an so geplant hatten, dass der Pakt nur eingebildet ist, oder ob diese Wendung erst mit dem Schreiben von Totenmeer aufgekommen ist und die Autoren selbst "überrascht" hat? Einige Äußerungen von Robert hatte ich dahingehend interpretiert, dass diese Entwicklung erst im Schaffensprozess des Buches entstanden ist.

    Ich kann mich auch daran erinnern und hat mich deswegen auch zweifeln lassen. Rheas Argumentation fand ich schon schlüssig. Trotzdem habe ich das zunächst nicht angezweifelt und bin unseren Autoren auch auf dem Leim gegangen, schon allein, weil ich die Begegnung dieses Dämons interessant gefunden hätte. Ein Restzweifel blieb bei mir aber immer. Mich würde aber auch interessieren, ob das von Anfang an geplant war oder es eine Schreibentwicklung war.


    Galayne hat mir am Anfang auch besser gefallen. Als Schoßhund von Pardona verliert er bei mir ebenfalls. Das finde ich ein wenig schade, denn eigentlich ist er sehr interessant. Ich hoffe da immer noch, dass er sich ein wenig entwickelt und sich von Pardona ablöst. Mal sehen, wir haben ja noch 6 Bände Zeit.

    Jetzt nimmt die Sache so langsam Fahrt auf. Und Jak und vermutlich auch die anderen haben ein massives Problem. Ich ahne Böses.


    Interessant, das immer wieder Brücken in die Vergangenheit geschlagen werden in diesen Kapiteln. Ob es um Notizbücher aus Papier :lesen: geht, bekannte Kunstwerke oder afrikanische Kultur. In der Tat ist wohl nicht von der Hand zu weisen, dass auch heute uralte Bücher :buecher: noch gelesen werden können, während man z.B nicht mal mehr eine VHS Kassette auslesen kann (weil niemand mehr einen Recorder hat)

    Das finde ich auch super. Und letztendlich überleben die alten mechanischen Sachen doch oft länger als die ganze "neue" Technologie, die mit fortschreitender Entwicklung irgendwie immer sensibler wird. Und Kultur braucht der Mensch sicherlich immer, egal in welcher Umgebung er lebt. Da ist irgendein Urinstinkt im Menschen.

    Immerhin gibt es heute zumindest mit Tieren schon Erfolge zu verbuchen, so dass ich mir für die Zukunft vorstelle, dass das möglich sein wird. Zumindest wäre das für uns Frauen doch eine Entlastung und auch für potenziell Frühgeborene eine Hilfe.

    Ich finde die Vorstellung allerdings gruselig und bin der Meinung, ein Fötus sollte bei der Mutter bleiben. Sicherlich ist das bei Frühgeburten hilfreich, aber so generell? Es erinnert mich an irgendeinen SciFi-Film, wo man das gesehen hat, ich komme aber gerade nicht darauf.

    Ich würde gern noch weiter ausholen, aber dann verrate ich Dir zu viel über die Geschichte. Wenn Du fertig bist, können wir ja spaßeshalber mal nachschauen, wer alles in seiner Schublade bleibt, und wer mit einem großen Satz herausgesprungen ist ;-)

    Schubladen finde ich interessant und noch interessanter, wer da raushüpft. Es ist irgendwie menschlich, seine Welt und die Menschen in Schubladen zu stecken, die sicherlich auch bei jedem individuell sind. Das gibt eine gewisse Sicherheit. Bei näherer Betrachtung passt es aber dann oft nicht und das finde ich am spannendsten.

    Ich kann im Moment schwer etwas dazu sagen (zu früh im Buch), außer: achte ein wenig darauf, woher die übrigen figuren kommen, denen du begegnen wirst. Alle. – Ja, wir haben uns was dabei gedacht.

    Da sind ja wohl alle Nationen dabei, so wie ich das in Erinnerung habe, inklusive der typsiche Nerd, das Dauerarschloch und der klassische Loser. Ich bin sehr gespannt, wer am Ende wo steht.

    Nina finde ich weiterhin sehr sympathisch, wenn man das von einer KI behaupten kann. Nach wie vor kommt sie mehr sehr oft sehr menschlich vor.

    Ich bin ihr gegenüber extrem misstrauisch, auch wenn sie als KI sehr cool rüber kommt. Ich glaube schon, dass sie ebenfalls manipuliert wurde. Vielleicht weiß sie es sogar und darf es nur nicht sagen.

    Eiskalt hat es mich dagegen erwischt, dass Moletsane nicht mehr lebt - ich musste diesen Satz des Androiden zweimal lesen (der mit der Vergangenheitsform), weil ich ihn beim ersten Mal nicht kapiert habe. Das war doch nie und nimmer Selbstmord! Da will doch jemand unnötige Zeugen zur Sicherheit früh genug loswerden.

    Mich auch, damit hatte ich nämlich nicht gerechnet. Ich glaube auch nicht an Selbstmord. Und irgendwie glaube ich auch nicht, dass er zu den "Bösen" gehört. Die Theorie, dass er eventuell zu etwas gezwungen wurde, um seine Familie zu schützen, gefällt mir. Ich bin gespannt, wie sich das auflöst.

    O.k. Horton scheint ein ziemliches Arschloch zu sein

    Irgendwie mag ich diese Menschen, die sich erstmal über alles hinwegsetzen. Dahinter stecken oft extrem sarkastische Menschen, die schon viel erlebt haben. Ich hatte mal so einen Chef. Heute weiß ich, dass er mit seinem Sarkasmus und Antiverhalten in vielem Recht hatte, auch wenn man das sicherlich noch anders regeln könnte. Ich bin mir sicher, dass Horton noch für eine Überraschung gut ist.


    Ich kann übrigens nicht sagen, wer was geschrieben hat, da es das erste Buch von T.S. Orgel ist. Ich bemerke aber auch keinen großen Unterschied.

    Hach, war das wieder schön mit Euch. Ich mag mir gar nicht ausdenken, was ich nach dem 12. Band machen werden. Aber jetzt haben wir ja erstmal Halbzeit.




    Im 6. Teil der legendären Wettfahrt müssen sich Beorn der Blender und Asleif Phileasson einem Ort stellen, dem schon einige andere Seefahrer das Leben oder die Seele gekostet hat. Und dieses Mal kann nur einer den Punkt holen. Blöd nur, dass es nicht nur zwei Interessenten gibt, sondern noch eine ganze Menge andere Gestalten, die alle ihre eigenen Ziele verfolgen. Aber die beiden charismatischen Kapitäne lassen sich von ein paar Nebenkläger und anderen mehrbeinigen Gestalten nicht abhalten.


    Wie immer erzählt der Prolog die Geschichte einer der Figuren, die später im Verlauf des Bandes vorkommen. Und wieder ist man direkt mitten im Geschehen, auch wenn man diesmal die Figuren noch nicht kennt. Doch die Protagonisten werden kontinuierlich weiterentwickelt, erhalten neue Facetten, verlieren und gewinnen. Besonders gut gefallen hat mir diesmal der Zidaine-Part, der zu einem sehr unverhofften Ausgang führt. Aber auch Beorn kann sich weiter in mein Herz kämpfen. So langsam muss sich Asleif anstrengen, denn eigentlich ist er ja der favorisierte Held.


    Die Beschreibungen der Tangfelder und der Kämpfe mit den Gegnern waren wie immer sehr ausdrucksvoll und plastisch. Man konnte die Atmosphäre, die Ängste und den Gegner regelrecht spüren. Aber auch die Dialoge zwischen den einzelnen Protagonisten haben mich beeindruckt und haben sehr viel Spaß gemacht beim Lesen. Und auch wenn das Buch eher unter dem Aspekt "Horror" stand, so gab es trotz allem immer auch wieder kleine nette humorvolle Episoden.


    Für mich gehört die Phileasson-Saga schon jetzt zu den besten Fantasy-Reihen überhaupt. Nun haben wir Halbzeit und noch 6 weitere Bände vor uns. Für mich ein absoluter Lesetipp für alle Fantasy-Fans, weil wirklich für jeden etwas dabei ist.

    Ein wenig verspätet, aber jetzt auch von mir mein Lesefazit.


    Zunächst vielen lieben Dank, SalvatoreT für die nette Begleitung dieser Leserunde und an meine Mitleserinnen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich sehr darüber, wieder so eine schöne Fantasygeschichte entdeckt zu haben. Ich werde Gerold auf jeden Fall weiter begleiten auf der Suche nach GERWOD.


    Hier nun mein Eindruck, den ich auch auf Amazon und auf meinem Blog noch posten werde:



    Episches Abenteuer mit kleinen und großen Helden


    Gerwod - Das Artefakt ist der Auftakt zu einer neuen abenteuerlichen Fantasy-Geschichte in einer mittelalterlichen Welt mit vielen neuen Wesen wie Waldkehre, Zähhäuter, Nachtalplen und natürlich den Menschen. Und mit der immer wiederkehrenden Frage, ob Magie gut oder schlecht ist und ob man sie nicht besser vernichten sollte. Denn diese Frage hat vor vielen Jahren einen unerbittlichen Krieg heraufbeschworen, der sich nun fortzusetzen droht.


    Die Geschichte beginnt direkt mit dem sympathischen Waldkehr Gerold, der das Artefakt findet und damit das Unglück ungeahnt in Bewegung setzt. Die Geschichte beginnt direkt rasant und spannend und man wird sofort in dieser Welt und ihrer Atmosphäre eingefangen. Um umfangreichen Erklärungen, die gerade bei einer neuen Welt oft anfallen, während der Erzählung aus dem Weg zu gehen, bedient sich der Autor mit Fußnoten, was ich persönlich als sehr angenehm empfinde. So hat man die Möglichkeit, weitere Informationen zu erhalten, ohne ständig ins Glossar blättern zu müssen.


    Die Figuren sind alle liebevoll gestaltet und der Autor legt auch besonderen Wert auf die Beschreibung der jeweiligen Bekleidung und des Aussehens, was bei mir zeitweise ein Schmunzeln hinterließ. Man merkt daran, dass die Figuren sehr detailliert mit viel Liebe erschaffen und kreiert wurden. Und das merkt man beim Lesen auch. Viele der Figuren habe ich bereits ins Herz geschlossen, allen voran unseren kleinen Helden Gerold.


    Der Schreibstil ist einfach und flüssig, so dass man nur über die Seiten hinweg fliegen kann. Trotz einiger Wiederholungen ist dieses Buch nicht langweilig und daher sehr kurzweilig. Das Personenregister und die Karten waren beim Lesen sehr hilfreich.


    Wer große epische Fantasywelten ähnlich Herr der Ringe liebt, wird sich sicherlich auch in dieser Welt wohlfühlen.