Beiträge von Murkxsi

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    Was für ein Abschnitt. Das war wirklich HORROR in der reinsten Form. Ich konnte förmlich die ekligen Spinnen riechen. Starkes Kopfkino.


    Beorn tut mir echt leid. Schon wieder habe ich das Gefühl, dass er den schwierigeren Part übernimmt, während Phileasson sich die Nüsse am Strand schaukelt und sich unnötige Wettrennen liefert. Der muss jetzt mal langsam aufholen.

    Ich dachte nur, hoffentlich wird die Stern von Silz nicht gleich wieder beschädigt, so dass sie womöglich wieder nicht vom Fleck kommen. Aber die Mission verläuft ja erfolgreich, der Pirat einen größeren Vorsprung und weder bei Ohm noch bei dem Schiff sind größere Schäden entstanden.

    Genau das dachte ich auch. Eigentlich sollte er nur einen Fokus haben. Und wenn das Schiff zerstört worden wäre, wäre er nicht weitergekommen und hätte von vorne anfangen müssen. Ich kann zwar verstehen, dass er seinem Freund einen Vorsprung verschaffen wollte, aber es hätte seine Mission stark gefährden können.


    Wenn die Spinnen groß und behaart genug sind, können sie auch flauschig sein ...

    Nee Nee Nee...... die kannst Du uns nicht schönschreiben....

    Ich hoffe nach diesem Band war es das mit den Spinnen. Dann werden wir auf Rosen gebettet.🌹😉

    Genau so wird es kommen! Mit Glitzerfeen! ^^

    Nach dieser Schreckensszene wünsche ich sie mir nun tatsächlich ein klein wenig herbei.... aber nur ein klein wenig!!!!


    Hast du Angst vor Spinnen?

    Ja! Definitiv!!!!:angst::wegrenn::ohnmacht:

    Hatte ich bis zum heutigen Tage nicht, ich trage jede einzelne brav nach draußen und wünsche ihr ein schönes Leben. Nach DIESEM Abschnitt allerdings werde ich zukünftig Spinnen mit anderen Augen sehen. Herzlichen Dank an das Autorenteam!


    Ob er irgendwann mal hinter die Machenschaften dieser Göttin kommt und sich von ihr trennt

    Ob er wirklich die Option hat, sich von ihr zu "trennen"? Ich glaube eher nicht. Aber ich denke, wer wird sich nicht alles gefallen lassen. Ich hoffe nur für Beorn, dass Pardona ihm weiterhin wohlgesonnen ist. Ich mag nicht daran denken, wenn sie ihre Pläne ändert und ihn vernichten will.

    Um Orelio finde ich es sehr schade. Den mochte ich im letzten Buch irgendwie. Aber er hatte als Charakter wohl nicht genug Alleinstellungsmerkmale, um die Geschichte dauerhaft zu bereichern. Immerhin hat er mich noch mal ziemlich schockiert, zunächst mit seinem Ableben, dann mit seinem unerwarteten Überleben und grausigen Schicksal.

    Das finde ich auch sehr schade. Man hätte diesen Charakter durchaus weiter ausbauen können.

    Ich bin gespannt, ob Orelio nach der Umwandlung noch irgendwie erkennbar ist. Falls dem so ist, könnte Pardona das dazu nutzen, die Ottajasko gegen Vespertilio aufzubringen. Falls da überhaupt zusätzliche Motivation nötig wäre, beizeiten gegen ihn vorzugehen.

    Ein guter Gedanke und ein perfider Plan. Das wird sicherlich ein Schock für den einen oder die andere sein. Es ist die Frage, ob man wirklich gegen Vespertilio vorgehen muss. Das wird sich zeigen.

    Pardonas Vorgehen zeigt aber das ihr die Verkleidung scheinbar langweilig wird, sie will wieder basteln ;) und das gleich richtig.

    "Basteln" :totlach::totlach::totlach: Jeder braucht eben ab und zu eine kreative Stunde. Soll den Kopf frei machen.


    Hat Vermis vom Wipfelschiff gelernt, wie dieser Dämon beschworen wird, und nutzt dies nun für seine Zwecke? Ist er der "Anführer" dieser ganzen Spinnenbrut?

    Meine Vermutungen gehen auch in diese Richtung. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Vermis etwas mit den Spinnen zu tun hat.

    Abdul ist einfach großartig! Keine Lust zu arbeiten, lieber feiern! :totlach:

    Das fand ich auch einfach genial. Abdul entwickelt sich immer mehr zu meinem Liebling.


    Tja, da gibt es viele Möglichkeiten ... In einem früheren Leseabschnitt wurde ja vermutet, dass sich die "Jagdszenen" mit ihm und Zidaine noch lange hinziehen werden ... aber vielleicht erwartet ihn ein ganz anderes Ende? Ob sich Zidaine dann um ihre Rache betrogen sieht?

    Ich finde, das hat Tjorne nun auch wieder nicht verdient. Dann lieber einen schnellen sauberen Tod. Ich hoffe nicht, dass Ihr da wieder neue Gruseltaten im Kopf hattet.


    Da es jetzt wiederholt auftaucht, empfinde ich es so, als ob der Autor damit die tiefe Verbundenheit zwischen Müttern und ihrem Kind auch gerne zum Ausdruck bringt UND es gibt dem Tod auf eine gewisse Art etwas Unschuldiges, etwas Friedliches durch dieses "Bild", andererseits ist es so unvorstellbar grausam.

    Das stimmt. Der Tod an sich ist ja auch etwas Friedliches, sofern er nicht künstlich in die Länge gezogen wird. Diese Bilder brennen sich besonders ein. Man weiß, dass man da nicht lebend wieder raus kommt und sieht zusammen den Tod entgegen. Da bekomme ich Gänsehaut und mich haben diese beiden Szenen sehr berührt.

    Die Szene von Galandel und dem Käfer fand ich irgendwie spannend. In Galandel ist eine Sehnsucht nach irgendwas, und die Welt ist ihr noch nicht so egal, das sie die Dissonanz in der Melodie ignoriert. Aber gleichzeitig passirrt es yo nebenher als würd man eine Fliege vom Essen scheuchen.

    Stimmt, diese kleine Szene kam stark rüber. Die Beschreibung war so gut, dass ich sogar Mitleid mit den Käfern hatte.

    Der Verlag ist dabei übrigens manchmal etwas ängstlich. Beispielsweise hat man uns vom Titel Schlangengrab abgeraten, weil er Schlangenphobiker abschrecken könnte ...

    Ob Totenmeer in dieser Hinsicht besser ist, weiß ich allerdings nicht. Immerhin versöhnen wir beim nächsten Band mit Rosentempel. ^^

    Also ich weiß nicht. Ich habe da meine größten Befürchtungen, wenn man einen Roman dieser Kategorie "Rosentempel" nennt, ist das sicherlich bei DEN Autoren nur eine Ablenkung und wir werden dort viel schlimmere Dinge erlesen. Bei Schlangen weiß ich, was kommt und kann mich vorbereiten. Bei Totenmeer denke ich auch nicht an frohlockende fröhlich feiernde Elfenpartys. Aber Rosentempel? Das kann alles sein.


    Ich bin gespannt, was jetzt noch alles kommt und wann Phileasson endlich da mitspielt.

    Eine Kriegsmaschine zu bauen, die als Ziel einfach nur den Sieg im Kampf hat. Dümmer geht's fast nicht. Es wundert mich eigentlich ein wenig, denn ich hatte die Elfen doch klüger eingeschätzt.

    Ich glaube, da kommt die pure Verzweiflung zum Vorschein. Die Elfen damals gingen vielleicht auch ein wenig naiv an die Sache heran und haben dann zum Schluss versucht, alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Da blieb sicherlich nicht viel Zeit, das gut zu überdenken.

    Moment mal, arme beraubte Elfen können mich nicht so berühren wie Blutmagier? Sollten da doch bleibende Schäden aus der Lektüre diverser Schattenromane entstanden sein?

    Tja, ich glaube da sind wir hoffnungslos verloren. Blümchenfantasyromane können WIR nicht mehr lesen. :totlach:

    Aber hier geht es nicht um die Schöpfung von Chimären, dass können sie ja, sondern sie wollen ganz besondere Monster schaffen. Hinter diesen Forschungen steckt für mich kein Sinn. Vielleicht sieht den einer von Euch?

    Es ist sicherlich eine Kombination aus wissenschaftlicher Neugier und Macht. Und sicherlich kann man auch Chimären schaffen, die einem nutzen. Pardona hat ja im Himmelsturm eine Armee geschaffen, die ihr sicherlich sehr geholfen hat. Sie können also durchaus ihren Nutzen haben. Aber so wie ich das verstehe, ist das eben nicht ganz so einfach und sicherlich eine hochkomplizierte Angelegenheit.

    Die Königsdisziplin sind fortpflanzungsfähige Chimären. Also die Schaffung einer völlig neuen Spezies. Wann das keine schmeichelhafte Errungenschaft ist, was dann?

    Stimmt, das wäre die Krönung. Nur wer will das? Also wollen das die machthungrigen wirklich? Da besteht doch immer die Gefahr, dass sich diese Spezies verselbstständigt. Oder man erschafft sie so, dass sie keinen eigenen Willen haben. Der Gedanke ist erschreckend, man stelle sich vor, eine Armee vervielfältigt sich von ganz alleine und das eventuell noch extrem schnell. Ich mag diesen Gedanken gar nicht weiter denken :o

    Die Magier fühlen sich als Götter, aber selbst Pardona kommt ja nicht über einen gewissen Punkt hinaus.

    Ein gewisser Narzissmus gehört da zweifelsohne auch zu. Pardona sieht sich da auf jeden Fall als Göttin. Und ich glaube auch, dass die Magier in diese Richtung tendieren, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt noch glaube, dass es die Neugier und die Wissenschaft ist, die sie fasziniert und antreibt.

    Geht mir ähnlich, aber ich habe das Gefühl, dass in einigen Büchern jetzt Wiederholungen auftauchen. Bei einigen hatte ich fast das Gefühl, dass sie als Zeitungsroman geschrieben wurden (was nicht der Fall ist, aber die Wiederholungen erklären würde.) Vielleicht ist das ein Problem der Zeit, weil viele keine so lange Auffassungsgabe mehr haben?

    Interessante Theorie. Das könnte tatsächlich ein Grund sein. Im Zeitalter der schnelllebigen Medien, wo man nur Überschriften liest und die Konzentration, sich auf längere Texte zu konzentrieren immer schwerer fällt (oder man das vielleicht auch nie gelernt hat, das weiß ich nicht genau), könnte sicherlich dazu führen, dass auch die Autoren umdenken. Immerhin möchte man ja auch ein breites Publikum erreichen. Solange sie nicht überhand nehmen, kann ich damit gut leben.

    Nun habe ich meine Strafe und muss durch diesen unheimlichen Wald allein hinterher laufen. Grusel!

    Du bist nicht allein. In Gedanken sind wir bei dir. Und wir können dich ja vor Gefahren warnen, da wir uns ja nun schon auskennen. :*

    Ich bin auch noch nicht so weit gekommen aufgrund eines persönlichen Jahrzehntswechsel. Wir beiden Rhea werden dann wohl das Feld von hinten aufräumen. Falls ein Hinterhalt lauert, können wir zumindest warnen :totlach: Ich warte dann im Totenmeer auf Dich.

    Ich kann Deine Verwirrung nachvollziehen Rhea . Mir ging es ja ähnlich. Zwischendurch war ich auch ein wenig orientierungslos. Es ist immer für mich schwer zu sagen, woran es letztendlich lag.


    Ein gutes Lektorat und ein Überarbeiten auf Spannungsbögen hin könnte hier viel Gutes tun. Schreiben ist auch Handwerk. (Ich kann es nicht) Ich habe mir aber von Stephen King gerade sein Buch über das Schreiben gekauft und es sehr interessant wie Streichungen wirken. Ich kann auch nicht so absolut sagen, dass ich die Serie nicht weiter lesen werde. Eigentlich möchte ich schon wissen, was dahinter steckt. Aber im Moment habe ich so viel andere Bücher vor mir, dass ich sicher kein Problem damit habe, zu warten.

    Ja, das Handwerk ... muss und will ich noch mehr üben :) Wird vermutlich Spaß machen (meistens) :D

    Lektorat: Ja. Siehe meine Antwort auf Murkxsi `s Kommentar dies bezüglich ...

    Die Einwände von drachenkind gegen ein Lektorat kann ich nachvollziehen, dennoch denke ich, hätte es in diesem Fall das eine oder andere besser machen können. Streichen ist nicht immer zwangläufig schlecht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass einige Szenen in einer etwas komprimierten Form den Spannungsbogen um ein vielfaches erhöht hätte. Auch manchem Formulierungen haben mich mein Lesefluss ein wenig gehemmt.


    Nach wie vor ist es Geschmackssache. Dennoch finde ich es für mich sehr schade, eben weil ich das Thema, die Figuren und die Geschichte spannend finde und ebenfalls ein großes Potenzial darin sehe.


    Sicherlich gäbe es auch bei mir der Zeitpunkt, wo ich das Buch oder auch die Fortsetzung in Ruhe lesen könnte, allerdings bin ich realistisch und weiß auch, dass es einfach viel zu viel gute Bücher gibt, die bereits bei mir im Regal stehen und gelesen werden möchten, dass es praktisch wohl eher nicht dazu kommen wird. Aber wer weiß.... sage niemals nie.


    Warum denkst du es gäbe nur einen Stern? Ich wäre bei drei Sternen. Die Geschichte ist interessant und sehr phantasievoll und auch spannend. Die Kritiken, die kamen heißen nicht, dass das Buch nicht gut ist, sondern nur, dass ich denke, man könnte es verbessern ohne ihm etwas von seiner Tiefe zu nehmen

    Tatsächlich würde ich es auch bei 3 von 5 Sternen ansiedeln, auch wenn ich Kritik geäußert habe. Heißt ja noch lange nicht, dass es schlecht ist, heißt letztendlich nur, dass da noch eine Menge Luft nach oben ist.


    Ich schreibe auf meinem Blog immer eine kurze Bewertung von den Büchern, die ich gelesen habe und streue in der Regel auch bei Amazon und bei Literaturschock (wenn ich dran denke). Ich muss sie noch schreiben und stelle sie auf jeden Fall auch hier ein. Kann noch ein wenig dauern, weil das sicherlich für mich keine einfache Rezi sein wird (Schreiben ist nicht gerade meine Stärke und Rezis schon mal gar nicht ;-)).

    Der erste Teil ist nun zu Ende und ich fand es sehr gelungen.



    Also, lieber Salvatore, das geht ja gar nicht! Da nimmt die Geschichte so richtig Fahrt auf, und dann ist das Buch zu Ende! X(

    Aber ich kann nur sagen, dass Du den Übergang zu Band 2 sehr gut gewählt hast.

    Ich finde den Übergang auch sehr perfekt. Ich denke, im 2. Teil werden wir die einzelnen Gruppen weiter verfolgen. Die Geschichte des Artefakts ist erzählt, die neue - vermutlich die Suche nach Alfons Nachkommen und Sicherung der anderen Artefakte - werden dann im 2. Teil behandelt. Und das schöne ist: Der 2. Teil ist schon geschrieben und man muss nicht zu lange warten.


    In jedem Fall möchte ich die Reihe weiterlesen.

    Auf jeden Fall. Es liest sich wirklich flüssig und locker und es sind spannende Geschichten und Figuren dabei. Und das ist ja erst der Anfang.



    Ich bin sehr froh, dass Helmko im letzten Moment doch noch die Kurve bekommen hat. Für Boralt ist das sicherlich nicht ganz einfach, seinen Herrn zurück zu lassen, aber die einzige Chance.

    Wer hätte anfangs gedacht, dass Bermer noch so eine Rolle spielen würde, er selbst am wenigsten: vom Lehrling zum quasi Nachfolger seines Meisters. Aber ich denke, er ist nicht die schlechteste Wahl, der er vor über 300 Jahren noch nicht gelebt hat und das alles mit etwas mehr Distanz betrachten kann.

    Ich war ganz erstaunt, dass er seinem alten Meister dann doch noch so die Stirn geboten hat - es muss ihm aber sehr schwer gefallen sein. Auf jeden fall finde ich es super, dass Bermer nun seine Chance bekommt !

    Ich glaube, da entwickelt sich ein großer Magier heran. Bermer hat Potenzial und wer weiß, vielleicht ist er zum Schluss auch einer der Schlüsselfiguren, die mithilfe der reinen Seele das Böse vernichten können.


    Gut fand ich, dass der Kampf nicht so ausführlich beschrieben wurde. Man weiß als Leser was passiert und mir persönlich reicht das völlig aus. Ich bin kein großer Fan von seitenweisen Schlachtenerzählungen. Die Mischung war für mich genau richtig.


    Sehr spannend und informativ fand ich den gemeinsamen Austausch der Geschichte. Immerhin gibt es mit Boralt ja noch einen Zeitzeugen, der genau weiß, was damals geschehen ist. Und die anderen Ritter kennen die Geschichte von ihren Vorfahren. Zusammen mit den Erlebnissen von Gerold sind zumindest alle auf dem gleichen Wissensstand. Ich denke, dass ist unglaublich wichtig, um dem Bösen etwas entgegen zu setzen.

    Für Boralt muss es aber auch eine große Überwindung sein, dass sein Lebensziel plötzlich ganz anders aussieht und er nun genau das tun muss, was er eigentlich seit über 300 Jahren bekämpft hat, nämlich magische Artefakte zu zerstören.

    Das ist es vermutlich für alle. Plötzlich ist dein jahrelanger Feind dein Verbündeter. Das das geht, zeigt aber auch unsere Geschichte. Immerhin gilt es hier, etwas viel Größeres zu bekämpfen. Wenn das nicht gelingt, ist alles dem Untergang geweiht.


    Und nun wissen wir auch, was GERWOD bedeutet: "eine reine Seele". Ich weiß nicht, warum ich direkt an Gerold gedacht habe. Aber so ganz passt es ja nicht, immerhin hat er ja auch die gefundenen Stücke versteckt, um sich zu bereichern. Vermutlich ist seine Frau eher eine reine Seele. Sie hat als erstes sofort durchschaut, dass das nichts Gutes ist. Ich bin sehr gespannt, wer oder was es letztendlich ist.


    Aber den wirklichen Durchbruch brachte Gerolds Erzählung mit "Gerwod": dieses eine Wort hält auch den Rittern den Spiegel vor, dass sie sich vor 321 Jahren von ihrer wahren Berufung haben abbringen lassen - ich finde das gut, dass hier nicht einfach in Ritter des Bundes = gut und Ritter des Ebers = schlecht eingeteilt wird.

    Das finde ich auch gut. Immerhin hat jeder nicht absichtlich böses getan, sondern aus Überzeugung gehandelt.

    Das war wirklich ein Aktionsreiches Kapitel. Und am Ende konnte man die Hoffnungslosigkeit so richtig spüren.


    Alfons Tod ist wirklich übel. Das ist ein schwerer Schlag für das Bündnis. Man kann nur hoffen, dass er irgendwo einen Sohn gezeugt hat, der noch nichts von seinem „Glück“ weiß, das Erbe seines Vaters übernehmen zu müssen!

    Das fand ich wirklich traurig. Ich begann gerade, ihn zu mögen. Er wird mit Sicherheit Nachkommen haben, so aktiv wie er war :totlach:Aber die Suche danach wird sicherlich nochmal spannend. Der Nachkomme muss ja auch geeignet sein bzw. auch das entsprechende Alter haben.


    Unsere vier Zähhäuter erwischt es dann auch noch - dass es so schnell und tödlich gehen würde, damit hatte ich aber nicht gerechnet. Und ausgerechnet Neron überlebt, bei dem ich gedacht hatte, ihn erwischt es mal als erstes. So kann man sich täuschen :totlach: Und er scheint tatsächlich wieder bei Sinnen zu sein und erkennt die Gefahr des Eberkopfs. Aber was ist, wenn er ihn wieder in der Hand halten sollte, würde das Teil dann erneut seinen schlechten Einfluss auf ihn haben?

    Ich war überrascht, als ich las, dass Neron überlebt hat.

    Ich hatte da die ganze Zeit schon befürchtet, dass das nicht lange gut geht. Man konnte es förmlich fühlen. Und ich dachte mir auch schon, dass wenn, dann Neron überlebt, auch wenn er nicht mein Lieblingszähhäuter war. Aber da er von Anfang an dabei war und Gerold ja schon gesehen hat, wie er aus dem Wald flüchtet, war mir schon klar, dass er weiterhin dabei bleibt.


    Und dann bringt Helmko Teramon auch noch den Eberkopf, obwohl er spürt, dass etwas nicht stimmt. Ich habe die ganze Zeit so gehofft, dass er seine Motivation doch noch hinterfragt, schließlich ist er kein Dummkopf. Außerdem will er doch unbedingt die Magie zum Wohle der Menschen einsetzen, da sollte er misstrauischer sein, auch wenn Teramon ein alter Weggefährte und Freund von ihm ist.


    Aber was Teramon angeht, ist er absolut blind. Und Boralt tut, das, was Helmko tut.

    Beim Lesen wollte ich diesen alten Sturkopf nur Schütteln, warum merkt er es nicht? Ist er so verblendet? Gerade in seinem Alter sollte man mehr Weisheit haben. Da war Bermer wirklich cleverer, der ahnte von Anfang an doch schon, dass da irgendetwas nicht stimmt.

    Mir persönlich stört es überhaupt nicht, dass dieser Abschnitt sehr Beornlastig ist. Ich mag diesen Kerl irgendwie und lese gerne davon. Außerdem finde ich, hat er in seiner Ottajasko die größere Spannung. Trotzdem warte ich natürlich ungeduldig darauf, dass auch Phileasson, dieser alter Trödler, auch endlich mal Fahrt aufnimmt.


    Rache scheint tatsächlich ein Hauptthema in diesem Band zu sein. Mal sehen, wie das ausgeht.


    Tjorne tut mir jetzt sogar leid. Der arme Kerl hat wirklich keinen guten Tag. Man weiß gar nicht, was man ihm wünschen soll. Immerhin hat er eine kleine Galgenfrist von Zidaine, macht die Sache aber auch nicht besser, da Pardona und Vespertilio ihn als Chimäre gebrauchen möchten.

    Überlegt euch mal die Ironie, wenn Vespertilio Tjorne in etwas einmaliges wie ...hach, ich weiß ja nicht...eine Krebs-Chimäre verwandeln würde und der sich an Zidaine für seine gefallenen Jungmannen rächen würde. xD :boff:

    uih.... das ist Böse. Das wünsche ich ihm nun wirklich nicht. Dann doch bitte einen Tod durch Kampf.



    Dass Pardona sich Vespertilio auf dem Schiff näher anschaut, war klar. Sie ist neugierig und von den Chimären beeindruckt. Vermutlich hat sie schon ganz konkrete Pläne im Sinn.

    Pardonas Besuch bei Vespertilio auf dem Schiff fand ich recht langweilig.

    Ich fand das Staunen von Vespertilio super. :totlach: Da dachte er, er sei der Held vom Erdbeerfeld und die Geweihte ist nicht im mindesten beeindruckt. So ein Ärgernis :P

    Ja, da habe ich auch gelacht. Wenn DER wüsste....:totlach::totlach::totlach:



    Ich glaube, das wird die grosse Lovestory des Buches. Beorn scheint genau der Richtige zu sein. Er hört zu, drängt sie nicht, nimmt sich Zeit. Hätte ich nicht gedacht. Auf dem Schiff, als sie das Versteck findet und dann überlegt warum sie nie ein Kind bekommen hat. Auch das es ihr so nah gegangen ist. Vielleicht der Aufbruch zu neuen Ufern? 🐛🦋

    Aber ohne Happy End, das wird bestimmt ein Drama.

    Ein Happy End kann da auch nicht geben. Aber während der Fahrt so eine kleine heiße Liebesaffaire ist doch ganz nett. Obwohl ich Tylstyr noch nicht ganz aufgegeben habe. Wenn überhaupt ist er sicherlich der Einzige, der Zidaine noch "bekehren" kann.

    Teramon ist nun die neue starke Macht und Gefahr. Er führt den Krieg fort, der damals so plötzlich endete, nur eben nicht mehr mit der positiven Absicht. Das wird eine harte Nummer. Die Zählhäuter sind echt in Gefahr. Von allen Seiten werden sie nun kommen und nach dem Artefakt, dem Eberkopf, suchen und für sich beanspruchen. Ich habe da kein gutes Gefühl (auch ohne Artefakt).


    Die armen Dorfbewohner tun mir wirklich leid. Das konnte man auch nur unterschätzen, wer rechnet schon mit so einer Übermacht, die aus Skeletten besteht. Die einzige richtige Entscheidung war tatsächlich der Rückzug.


    Nun fängt die Magie so richtig an überall ihre bösen Seiten zu zeigen und der arme Olev ist einer derjenigen, die es zu spüren bekommen. Er erschlägt, aus Versehen, seinen eigenen Sohn :o Das ist wirklich grausam und er tat mir unendlich Leid. Aber so richtig Leid getan hat er mir dann, als ich las, dass Teramon Mortons Haut als neues Gewand nutzen will !!!!!

    Das ist wirklich grausam. Olev wird noch einiges ertragen müssen.

    Und da haben wir jetzt den Salat: durch die gewaltsame Öffnung der Magiehülle wurde die gute Magie verdorben und treibt nun quasi als böse Magie ihr Unwesen. Die Gefahr, dass so etwas geschieht, ist einfach zu groß, daher wäre es tatsächlich am sichersten, man würde sämtliche Artefakte zerstören.

    Und sie wird sich vermutlich immer weiter ins Böse steigern. Ich bin auch der Meinung, dass diese Artefakte vernichtet werden sollten. Doch dem gegenüber stehen zwei Lager: Teramon und Helmko. Und das sind starke Gegner.


    Die kurzen Abschnitte und wechselnden Perspektiven lesen sich wirklich gut, auch wenn ich mittlerweile auch einige Wiederholungen feststelle, die für mich nicht nötig gewesen wären, zumindest nicht im gleichen Band. Aber noch stören sie mich nicht. Ich nehme sie nur wahr.

    Die Rache Zidaines


    Ich hoffe sehr, dass das in diesem Band ein endgültiges Ende nimmt. Mich langweilt es langsam.

    Lager der Verzweifelten

    Einen Moment lang wollte ich ja glauben, die Autoren hätten ein Einsehen und würden das erbärmliche Hick-Hack in Beorns Mannschaft beenden. Aber natürlich kommt es nicht so. Ich tippe mal darauf, dass Tjorne wieder von Alseifs Truppe gefunden wird, dort den nächsten Band mitzieht und danach Zidaine sich wieder dazu gesellt. Dann können wir das gleiche Spiel noch mal ein paar Bände lang treiben ohne dass irgendwas vorangeht und alle dürfen sich an Angst und Hass laben.

    Oh Gott! Ich hoffe doch nicht. Liebes Autorenteam! Habt ein Einsehen mit Euren armen Lesern/Leserinnen!

    Denjenigen, die in der Schlangengrab-Leserunde dabei waren, habe ich schon angekündigt, dass dieser Handlungsstrang in Totenmeer eine abrupte Wendung nehmen wird. Denkt Ihr, das skizzierte Szenario könnte damit gemeint sein?

    Ende ist gut, egal wie. Tjorne war mir persönlich ja nie besonders nah, aber mittlerweile wäre es mir auch egal, wenn Zidaine drauf geht. Hauptsache es endet.

    Die anstehende Wendung könnte allerdings trotz solcher Vorbereitungen einige aus der Kurve werfen ... Mal schauen ... :)

    Ich kann mir derzeit kein Ende vorstellen, was mich tatsächlich aus der Kurve werfen würde. Es würde mich vielleicht überraschen, wenn Tjorne und Zidaine heiraten würden, aber sonst......

    Mal angenommen, sie könnte Tjorne umbringen ... Denkt Ihr, dass sie danach zufrieden wäre?

    Nee, sie wird weiterhin keine Erlösung finden. Das ist einfach nicht der richtige Weg.

    Zidane was auch immer sie tut, Rache wird ihr keine Erlösung sondern nur Leere bringen. Denn wenn sie alle erledigt hat wird sie selbst merken, es war immer nur eine kurze Befriedigung. Dann kommt das Gefühl wieder und sie kann nichts dagegen tun. Nicht schön wenn der einzige Sinn im Leben die Rache ist. Ich glaub Tjorne bereut es wirklich und ich bin kein Freund von Folter, wenn sie ihn töten will dann schnell und im Zweikampf. Aber sie weidet sich am Leid und der Angst und das macht sie mir mehr und mehr unsympathisch. Sie hat ein Recht darauf, dass diese Kerle bestraft werden, aber nicht so.

    Gut geschrieben. Genauso sehe ich das auch.

    Abdul gefällt mir auch unglaublich gut. Ich werde mittlerweile auch zum Fan. Und ich bin gespannt, was er noch anstellen wird. Ich glaube schon, dass er noch sehr wichtig werden wird.


    Der lustige Laden samt seiner Affeneier und die Meereshexe illustrieren ein weiteres Mal die bunte Schönheit der Welt.

    Oh ja, das fand ich auch sehr unterhaltsam. Ich konnte mir das so richtig bildlich vorstellen.

    Ist ihm mal in den Sinn gekommen, dass Pardona jederzeit beschließen könnte, dass ihr diese ganze Wettfahrt doch etwas zu langweilig ist, und sie einfach nach Hause geht Chimären basteln?

    Genau das habe ich mich auch gefragt. Beorn sollte doch klar sein, dass Pardona kommen und gehen kann, wie es ihr beliebt. Noch ist sie neugierig und verfolgt ihr Ziel. Aber was ist, wenn sie vom Namenlosen abberufen wird? Dann steht Beorn auch wieder alleine da.

    Galandel tut mir grade leid, sie weiss nicht mehr wo ihr Platz ist, sorgt sich um ihren Platz im Salasandra und steht generell neben sich.

    So langsam sollte man der Dame entweder den Gnadenschuss geben oder eine neue Aufgabe, die sie wieder lebendig werden lässt. Das kann ich mir nicht mehr lange ansehen.

    Und endlich bin ich wieder bei meiner Ottajasko. Da ist bei beiden ja schon mächtig was los.




    zu Lailath:

    Ich glaube Lailaht überlegt gerade ernsthaft die Seiten zu wechseln. Ihre Treue gehört ihrem Auftag und ihrem Volk, also auf sie würde ich mich nicht verlassen. Sie wird dem folgen der sie zu den Artefakten führt und da hat Beorn im Moment die bessern Karten. Jedenfalls glaubt sie das.

    Ich denke aber nicht, dass sie direkt überläuft. Sie respektiert Phileasson und will ihm nicht schaden. Dennoch glaube ich, dass sie im entscheidenden Moment ihre eigene Wege gehen wird.

    Zumindest hat sie trotz ihrer Weltfremdheit dazu beigetragen, dass die Ottajasko ein neues Schiff und eine gut gefüllte Reisekasse ihr Eigen nennen kann. Das Vertauschen der Karten als Phexsches Wunder einzustufen... einfach köstlich!

    Ich fand diese Szene auch mega cool, wie sie da so total unbeteiligt ihre Äußerung macht. Einfach herrlich.

    Das kann ich mir nicht vorstellen. Nicht nur, dass sie Beorn als "gewissenlosen Raubmörder" bezeichnet - warum solle Beorn sie überhaupt aufnehmen? Ich habe ihre Gedanken eher so verstanden, dass es für sie besser ist, wenn Beorn beide Artefakte hat, weil sie dann den "edelmütigen" Phileasson nicht hintergehen muss, um an diese heranzukommen.

    Nun wie auch immer, ich glaube auch sie würde lieber Beorn betrügen, das stimmt. Aber ein wirkliches Teammitglied ist sie nicht. Sonst würde sie den zweiten Teil der Prophezeiung, die keiner versteht, erklären.

    Aber sie ist auf jeden Fall nützlich, man stelle sich vor Phileasson hätte sein Schwert oder sein Skalde ,noch schlimmer, die Harfe verloren. Was würden wir dann noch singen, in den Lesungen. :o

    Lailath mag ich irgendwie, auch wenn sie für mich nicht so recht in die Ottajasko hereinpasst. Ich glaube aber, dass sie noch eine wichtige Aufgabe zu erfüllen hat. Und ich kann ihre Gedankengänge durchaus nachvollziehen. Sie verfolgt nur ein Ziel. Und jetzt hat sie sogar noch die Chance, den Kelch zurück zu bringen. Ist doch klar, dass sie da nach den besten Möglichkeiten schaut.

    Und mit ihrer unschuldigen naiven Art scheint sie ja augenscheinlich auch ein Glück für die Ottajasko zu sein.

    Aber sie ist auf jeden Fall nützlich, man stelle sich vor Phileasson hätte sein Schwert oder sein Skalde ,noch schlimmer, die Harfe verloren. Was würden wir dann noch singen, in den Lesungen. :o

    Das wäre wahrlich ein großer Verlust! Soweit darf es nicht kommen! Die Leier muss unter allen Umständen verteidigt werden! :barbar:

    Aus dem Blickwinkel betrachtet sollte ich Lailath vielleicht doch noch mal eine Chance geben... ^^

    Die Leier ist natürlich unermesslich wichtig. Sie und natürlich Ohm, der auf jeden Fall bis zum Schluss dabei sein muss. Das ist für mich Gesetz!

    So, nun treffen sich alle in Bernstadt. Die Zähhäuter haben ja direkt Erfolg mit ihrem "guten Gefühl". Ich bin gespannt, wann das komplett umschlägt, denn das Artefakt ist ja nicht mehr eindeutig gut und durch Nerons Gier wird es sicherlich noch zusätzlich beschädigt.


    Ich muss sagen, dass ich Neron etwas nervig finde, seine Gier von Anfang an und sein überhöhter Optimismus bringt ihn bestimmt nochmal in Schwerigkeiten.

    Ich glaube auch, dass Neron durch seine Gier etwas in Gang setzt, was nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Die anderen merken das anscheinend noch nicht. Ich sehe da schwarz für den Zähhäuter.

    Das, was wir über die Magie erfahren - die gute und böse Magie, wie sie missbraucht werden kann und welche Folgen das für die Magie hat, fand ich sehr spannend. Und alles gar nicht so einfach, in kann immer besser verstehen, dass Helmko es vermeiden will, dass sich der Eberkopf in den Händen von Laien befindet; mir ist inzwischen auch nicht mehr wohl dabei, gerade bei Neron.

    Mir ebenfalls nicht. Ich kann die Allianz der Orden verstehen, wenn sie die Magie gänzlich unterbinden wollen. Wer kann schon sagen, was gut und was schlecht ist. Auch Neron agiert ja aus seiner Sicht im Guten und es ist es trotzdem nicht. Letztendlich ist kaum etwas so rein und so gut, dass die gute Magie auch so bleibt. Also ändert sich jegliche Magie und keiner hat mehr Einfluss darauf. Das ist einfach eine zu große unkontrollierbare Macht.

    An einer Stelle kam ja auch die Aussage, dass etwas, das dem einen nützt, einem anderen schaden kann - also wer entscheidet dann, was wirklich "gut" ist?

    Außerdem werden Artefakte, solange sie existieren, immer die Gier von Wesenheiten fördern.

    Genau, wer entscheidet das? Keiner kann das. Es gibt da unterschiedliche Positionen und Meinungen. Und es ist wie Ying und Yang, wie gut und böse, positiv und negativ, wo das eine ist, ist auch das andere.


    Grimo Daum finde ich auch extrem cool. Ich hoffe, er bleibt uns noch ein wenig erhalten und sorgt gemeinsam mit seinem Bruder für Aufklärung. Das alte Wissen kann da sicherlich hilfreich sein.


    Die Skelett-Kämpfer fand ich auch sehr spuky. Da möchte ich nicht an Hannes Stelle gewesen sein.


    Ich bin gespannt, wann die einzelnen Gruppen alle zusammen treffen. Denn das sie das werden, ist offensichtlich. So langsam nähern sie sich alle Bernstadt an. Vorausgesetzt die Zähhäuter bleiben dort.

    Das dachte ich mir schon, dass der Kelch nicht da ist und anscheinend auch nie dort war.


    Ein klein wenig erinnerte mich Vermis im Thron an die SQUID in "Feuer der Leere". Robert Corvus Hat Dich diese Szene vielleicht dazu animiert?


    Gehe ich davon aus, dass die Schlacht auf diesem Schiff gegen den Goldenen (ich will da immer an Hennens Drachen denken rotwerd) bw. den Namenlosen die letzte Schlacht der Hochelfen war und sie danach vernichtet wurden? Vielleicht waren die Hochelfen doch zu sehr von sich eingenommen. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.


    Und wieder ein spinnenähnliches Wesen. Irulla hätte wieder ihre wahre Freude daran. Ob wir Mactan wieder begegnen? Und ob Zynthia tatsächlich tot ist? Vielleicht muss sie ja als Art schöner Dämon weiterleben und heitzt Beorn mächtig ein. Der steht ja auf schöne Damen :teufel:


    Und wer ist diese Seltaia? Haben wir diesen Namen bisher schonmal irgendwie gehört?


    Ich musste sehr schmunzeln als Zurbaran von der sehr alten Dame sprach. Ist das nicht unhöflich?

    Na ja, alt ist sie ja. Aber man kann das sicherlich ein wenig netter beschreiben. :totlach:

    Und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass sie die Spur des Largala'Hen ins Totenmeer führt, wo sie den Weg unserer Ottajaskos kreuzen werden. :totlach:

    Davon gehe ich jetzt auch aus. Dort werden sich die Magier und unsere Streithähne sicherlich treffen und näher kennen lernen.

    Das hat mich sehr an Beorns Kampf im Totenmoor erinnert, wo sich die Geister der toten Krieger immer wieder materialisiert haben.

    Genau daran hat es mich auch erinnert. Wobei konnten die toten Krieger in einem kurzen Moment nicht auch verletzten? Ist so nicht eine Kämpferin von Beorn schwer verletzt worden? Mir fällt jetzt gerade der Name nicht ein.

    Falnokul der Schlächter... auch sehr interessant. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das der gleiche Fanokul ist, den wir schon aus Sven Gabelbarts Gefolge kennen. Was mag ihn dazu gebracht haben, erst Eindringlinge in die Salamandersteiner so vehement zu bekämpfen, und sie dann zu verlassen, um sich einem Menschen anzuschließen? Ich glaube ich muss noch mal die entsprechenden Stellen in Silberflamme nachlesen, in denen er vorkam. War nicht auch die Halbelfe seine Tochter, oder verwechsele ich da was?

    Das würde mich jetzt auch interessieren. Ich bekomme das auch nicht mehr so genau zusammen.

    Was ich hier mit "schwierig" meine, bezieht sich auf die Art und Weise. Die Sätze sind teils etwas länger. Es gibt relativ vieles, was man sich merken sollte. Es gibt eine relativ hohe Dichte an Gedankengängen und Überlegungen, was Geduld und Ausdauer erfordert.

    Das hätte ich unter "schwierig" jetzt auch so interpretiert. Das Thema an sich empfinde ich nicht als schwer, aber die Art und Weise, wie es vermittelt wird. Bei mir waren es diese Gedankengänge, wo ich oft das Gefühl hatte, das hast Du doch schon so ähnlich gelesen oder ich habe kapiert, was er denkt und fühlt und muss es nicht noch öfters lesen, so ungefähr. Das hätte man meiner Meinung nach vielleicht auch ein wenig straffen können.

    Ich sage, dass die Art, wie dieses Buch geschrieben ist, NICHT dem entspricht, was euch leichtfällt oder auch euren Gewohnheiten entspricht. Nach all den Kommentaren bleibt mir eigentlich kein anderes Fazit :D

    Jeder Schreibstil ist anders. Wenn man viele unterschiedliche Autoren liest, merkt man das auch schnell. Natürlich bevorzuge ich einen Schreibstil mehr als der andere. Abgehakte Sätze zum Beispiel sind mir ein Greuel und lese ich nicht gerne. Deshalb hatte ich auch am Anfang Probleme mit Jack, die ich übrigens auch bis zum Ende nicht abstellen konnte. Aber ich konnte sie akzeptieren.

    Ich könnte die komplette Geschichte auf 30 Seiten erzählen (also die Geschichte, nicht nur das erste Buch).

    30 Seiten wären in der Tat kurz, aber mich würden die interessieren ^^^^^^

    Es würde einiges rausfliegen und es würde gekürzt, gerafft, gestrichen und vermutlich massig verformt, damit es eben "leichter" konsumierbar ist. Es würde (im besten Fall) eine destillierte Form rauskommen, verlustfrei (was auch immer das heißt, denn kein Leser wird wissen, was fehlt).

    Das wird vermutlich auch so sein. Muss aber nicht immer unbedingt das Buch "kastrieren" oder schlechter machen. Es würde es unter Umständen auch verbessern können. Es ist ja nicht so, dass die Verlage nur Mainstream herausbringen wollen. Wenn eine Leserschaft für ein Thema da ist, gibt es sicherlich auch genügend Randgruppen.

    Sehr schwierig, nur jemanden zu unterhalten ist es schonmal nicht. Wenn ich an die ganzen Gedanken denke, die mir während der Lektüre gekommen sind, denke ich eher, dass du den Leser auffordern willst über das Wesen des Menschen nachzudenken, also was macht einen Menschen aus, wie sind seine Aktionen und Reaktionen in Bezug auf seine Mitmenschen / andere Lebewesen und seine Umgebung, und welche Folgen ziehen diese Aktionen nach sich. 🤔

    Unterhaltung hat ja auch viele Facetten. Manchem fühlen sich bei RTL gut unterhalten, andere bei Shakespeare oder Thomas Mann. Ich möchte auch bei unterhalten werden, wenn die Themen schwerer und einem zum Nachdenken anregen. Auch DAS ist für mich Unterhaltung, die nachwirkt.


    Mich hat das Buch überhaupt nicht dazu bewegt, über die Menschen als Wesen nachzudenken (da geht es mir wie Rhea , das Buch von Robert Corvus hat mich da wesentlich mehr gedanklich mit diesem Thema beschäftigt).


    Tatsächlich standen bei mir die Themen Freundschaft und Vertrauen im Vordergrund.

    So, nun bin ich auch wieder in diese faszinierende Welt eingedrungen und freue mich schon tierisch auf ein Wiederlesen.


    Und es liest sich auch wieder von Anfang an sehr spannend. Diesmal sind es 3 Magier, die 24 Jahre zuvor dieses doch sehr unheimliche Schiff aufsuchen, um diesen Kelch zu finden.


    Da stellt sich natürlich sofort die Frage, ist dieser Kelch, den die drei suchen, der Kelch aus der Prophezeiung?

    Das habe ich mich gefragt, ob das derselbe Kelch sein kann, der den Wüstenelfen gestohlen wurde. Ich war der Meinung, dass die Wüstenelfen deutlich nach der Hochelfenzeit gelebt haben. Dann kann es eigentlich nicht dieser Kelch sein.

    Ich glaube auch, dass es sich um genau diesen Kelch handelt. Allerdings glaube ich ebenfalls, dass der Kelch nicht dort sein wird (das wäre zu einfach), sondern dass uns die Autoren wieder aufs Glatteis führen wollen.


    Aktuell habe ich wenig Hoffnung das die drei die Reise in den Wald überstehen.

    Es wäre für unser entzückendes Autorenduo, das ja nun zum ersten Mal gemeinsam diesen Prolog zu verantworten haben, sicherlich nicht sehr überraschend. Aber ich glaube, dass zumindest einer überleben wird.

    Zwei Fragen bleiben momentan für mich offen. Zum einen haben wir bisher in den Prologen ja immer einen besonderen Blick auf die Vorgeschichte von Personen erhalten, die im jeweiligen Buch oder der Saga insgesamt eine wichtige Rolle spielen. Bei den bisherigen Charakteren in diesem Prolog kann ich mir das nicht so recht vorstellen. Die Schwarzmagier sind "vor 24 Jahren" schon nicht mehr super jung gewesen, so dass ich denke, dass sie "heute" eigentlich schon fast zu alt wären, um noch eine bedeutende Rolle in der Geschichte zu spielen. Aber wer weiß, was dieser Kelch vielleicht für ihre Jugend tut...

    Stimmt, also sollte mindestens einer überleben. Zu der Zeit des Wettbewerbes sollten die drei dann über 50 sein und könnten so durchaus noch die Welt in Atem halten. Immerhin haben die drei Magier interessante Vorlieben, die sicherlich Pardona sehr interessieren dürften. Ich glaube allerdings nicht, dass Zynthia Pardona ist.Das passt irgendwie für mich nicht zusammen.


    Ich glaube, Irulla hätte sich gut mit Mandarion vertragen. Der erste Satz " sie werden sterben" Eindeutig Irulla, nur ohne Spinne :totlach:

    :totlach::totlach::totlach: Ja das stimmt. Die beiden wären sicherlich ein nettes Team. Ich hätte mich da nicht gewundert, wenn Irulla um die Ecke gekommen wäre.

    Meinst du Falnokul? Der war doch ein Waldelf, der sich von seiner Sippe losgesagt hat.

    Den möchte ich irgedwie, weil der so schräg war. Mich würde ein wiederlesen sehr freuen und hatte auch tatsächlich an ihn gedacht. Also sind die Waldelfen die ältesten Elfen überhaupt, also noch vor den Hochelfen?

    Es war wirklich schwer, das Buch an der vorgegebenen Stelle aus der Hand zu legen. So eine Gemeinheit, den Prolog in zwei Leseabschnitte einzuteilen! :argh:

    Das finde ich allerdings auch.

    Aber am schlimmsten finde ich ja - liebe Autoren - dass ihr vor Grausamkeiten gegen EINHÖRNER! nicht zurückschreckt! Ich bin entsetzt! :ohnmacht::boahnee::o

    Ich gestehe, ich bin ein Wiederholungstäter (Schattenkult).

    Und Bernhard Hennen hatte eines in Azuhr - Die weiße Königin. Einhörner scheinen ja gerade sehr angesagt zu sein. Ich tendiere allerdings nach wie vor zu der positiven Sorte von Einhörnern, die einem Freude bereiten. Aber wehe ihr vergreift Euch irgendwann auch an Hunde oder Katzen, dann gibt es von mir die rote Karte! X(