Beiträge von anschu74

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    Vorweg: Ich wünsche euch allen ein gesundes und tolles neues Jahr.


    So, nun kommt endlich auch meine Rezension. SORRY, dass es etwas gedauert hat.


    Die Wettfahrt um Aventurien geht in die 6. Runde.


    Sargassomeer - auch Totenmeer genannt.

    Es ist weder Meer noch ist es Land.

    Ein Ort mit Kreaturen voller Grauen und Schrecken.

    In dem sich beweisen müssen die Recken.

    Ein uraltes Artefakt es zu finden gilt.

    Bewaffnet euch mit Schwert und Schild!

    Macht euch bereit zum Kampf gegen Vielbeinige und Dämonen.

    Seid wachsam sonst wird man euch nicht verschonen.


    Mal wieder ein spannendes und fesselndes Buch, bei dem es mir schwer fiel, es aus der Hand zu legen. Die Beschreibungen der Autoren sind wortgewandt und sehr bildhaft, dass ich als Leser immer eine gute Vorstellung von den Szenen und der Umgebung hatte. Auch wenn ich mir manchmal gewünscht hätte es wäre nicht so intensiv. Die Gerüche und Geräusche im Tangmeer konnte ich mir nur allzugut vorstellen. Die handelnden Charaktere werden gut dargestellt bzw. weiterentwickelt. Es ist mir immer wieder eine große Freude meine Lieblingshelden im Roman wiederzutreffen und zu erfahren, wie ihre Geschichte weitergeht. Auch regen so manche Gedanken und Äußerungen zum nachdenken an. Der wundervolle Humor des Buches lockert die Spannung immer wieder auf, so dass ich als Leser nicht dauerhaft unter Anspannung stand. Es gibt spannende und unerwartete Wendungen, die für Überraschungsmomente sorgen. Aber es gibt auch zarte, kleine und stille Momente, die mir im Gedächtnis geblieben sind und mich berührt haben.


    Die Fortsetzung der Saga ist gelungen, spannend und macht Lust auf die weiteren Abenteuer, die unsere Recken noch bestehen müssen.



    Vielen Dank auch an die Leserunde. Es hat mir wieder viel Spaß gemacht mit euch! Vielen Dank auch an die Autoren, die sich soviel Zewit für uns nehmen und uns begleiten, versuchen in die Irre zu führen und uns mit interessanten Hintergrundinformationen versorgen.



    Meine Rezension erscheint bei


    Amazon

    Thalia: https://www.thalia.de/shop/hom…299485.html#reviewsHeader

    Weltbild: https://www.weltbild.de/artike…nmeer_23826091-1#comments

    großes Literaturschock-Bücherforum: https://literaturschock.de/lit…hileasson-saga-totenmeer/

    Für die Wettfahrt ist es natürlich gut, wenn jede Partei eines der Artefakte besitzt, da beide wohl die Schlüssel sind.

    Ja das hab ich mir auch gleich so gedacht. Ich denke so haben beide für die noch kommende Aufgabe den gleichen Ausgangspunkt.

    Praioslob muss ich am Ende vorwerfen, dass er nur den Mord an Tjorne thematisiert hat. Er hätte deutlich machen sollen, dass es sich bei Zidaine um eine gefährliche Serientäterin handelt

    Ja und nein. Praisolob weiß ja nicht, dass Beorn der Mord quasi gestattet hat bzw. sich Zidaine dieses "Recht" erstritten hat. Praislob überlässt also dem Anführer das Urteil über die Tat von Zidaine.


    Ich fand es nur so tragisch, dass die Möwe Orelio erkannt hat und mit ihm im Wind gespielt oder getanzt hat und ausgerechnet Dolorita den Befehl zum töten gegeben hat und Pardona ihr eigenes Geschöpf abschießt. Das ist schon starker Tobak.

    Ja das fand ich auch.

    Drei Nächte in Fasar (sowohl in drei Einzelbänden als auch als Sammelband erschienen und später neu aufgelegt als Rabensturm) spielt in Fasar und der Khôm - Schauplätzen, die in der Phileasson-Saga noch anstehen.

    Oh das wusste ich gar nicht. Ich hab Rabensturm vor langer Zeit mal gelesen. Das Buch war bei einer Weltbild-Fantasie- Edition dabei. Vielleicht lese ich es nochmal vorm Rosentempel.

    Sowohl im Beorn- als auch im Phileassonstrang werden Figuren zurückkehren - also Figuren, die zwar schon in der Saga aufgetaucht sind, aber in Totenmeer nicht mitgespielt haben.

    Da bin ich ja gespannt und freu mich schon jetzt.

    Apropos Prolog:

    Für welche Figuren wünscht Ihr Euch eine solche Vertiefung ihres Hintergrunds?

    Oh da sind einige: Phileasson, Vascal,Ohm, Irulla, Praioslob

    Bei Phileasson würde ich auch sofort auf Eddrik tippen.

    Ja, mich würde es auch nicht überraschen. Ich vermute auch, dass wir ihn im Rosentempel wieder treffen.

    Was mich beim Schreiben an dieser Szene gefreut hat, war der Umstand, dass ich da einmal die Auswirkung des Mondlichts auf Galayne schildern konnte - ein Motiv, das seit Nordwärts in Lauerstellung wartete.

    Ja das fand ich interessant und spannend. Warum genau ist er denn so allergisch auf Mondlicht?

    So nun ist das Buch zu ende. Viel zu kurz und viel zu schnell. Jetzt müssen wir wieder warten bis zum nächsten Abenteuer.


    Spannend, aufschlussreich, ein schönes Ende.

    Zum Glück lebt Abdul noch. Das war eine große Erleichterung für mich. :schwitz:Cool fand ich, wie Abdul Vermis mit einer Planke niederschlägt :jakka: und dann der Spruch dazu. :geil: So wird Vermis schlussendlich selbst zum Gefangenen und darf seine eigene Medizin (den Eisenhelm) schmecken. Seiner magischen Artefakte und seines Zauberstabes beraubt ist er nur noch ein kleiner Wicht. Das hat mir gefallen. Und der Gefangenenaustausch klärt auch, wie Vermis "Kameraden" zu ihrem Meister stehen. Ich hatte diese Armringe von dem Moment an in Verdacht, als Abdul einen bei einer Frau erwähnt und meint er sein "böse". Später wurde ein solcher Armreif ja nochmal erwähnt, der so eng sitzt, dass die Haut Drumherum blau verfärbt ist. Das hat mich in meinem Verdacht bestätigt. Aber nun haben die Sklaven ihren Meister in der Hand und dem Tangmeer irgendwann in naher Zukunft entkommen. Das ist schön.


    Galayne´s Geschenk für Galandel war sehr rührend. Diese kleine Szene fand ich sehr schön. Leider hilft es ihr nur vorrübergehend. Aber Galandel bleibt uns im nächsten Band noch erhalten und musste nicht im stinkendem Tangmeer vergehen. Danke!


    Lailath schafft es mit Hilfe der Geister Selflanatil zu stehlen. Leider überlebt sie den Pakt mit den bösen Geistern nicht und wird wieder zu rotem Sand. Schade, dass sie wieder so kurz vorm Ziel gescheitert ist. Aber Salarin hat nun Selflanatil und ich glaube, da ist es in den richtigen Händen. Irgendwann wird Salarin es zurück in Orimas Tempel bringen. Da bin ich mir sicher. Auch fand ich schön, dass Salarin jetzt seine Bestimmung, sein Sternenträger-Dasein anders empfindet und akzeptiert. Das Salasandra, in das Laitlath Geist mit einstimmt fand ich wunderschön.


    Praioslob und Zidaine .... was für ein Finale. Fantastisch. Das hat mir richtig gut gefallen:klatschen:. Wie Praioslob Zidaine am Ende verdeutlicht hat, dass sie falsch liegt mit ihren Ansichten und wohin ihre Denkweise logischerweise führt. Einfach klasse. Auch dass Praioslob dann vor allen verkündet, dass Zidaine Tjorne brutal ermordet hat war gut. Allerdings wusste Beorns Ottajasko das ja irgendwie schon. Ich glaube nicht, dass da von Beorns Seite noch etwas folgt. Und in den Augen der anderen hat sich Zidaine dieses Recht ja erstritten.


    Pardona tötet auf Doloritas Befehl die Orelio-Chimäre. Eine Erlösung für ihn - ganz sicher. Aber Pepito hat Orelio irendwie instinktiv erkannt. Das fand ich überraschend und irgendwie ein bisschen traurig. Als die Orelio-Chimäre dann aus das Deck stürzt und sich Dolorita an Orelios Haare erinnert fühlt blieb mir kurz das Herz stehen. Ich hatte schon Angst, dass Dolorita Orelio erkennt. Zum Glück war das nicht der Fall.


    Und dann haben wir auch schon die nächste Prophezeihung. Sie führt uns nun nach Fasar. Dort muss sich Phileasson seiner Vergangenheit stellen. Ich bin sehr gespannt, was das genau ist. Und wie das nun mit seiner großen Liebe gewesen ist.


    Alles in allem mal wieder ein tolles Buch. Ich hatte viel Freude beim lesen. :klatschen:

    Aber das schwebende Hirn im Spinnenhintern hat mich noch einige Tage beschäftigt.

    Ja, das was aus Zynthia geworden ist, ist schon heftig. <X

    Selime und Abdul: Richtig schön! War toll zu lesen und ich habe mir um Abdul echt Sorgen gemacht. Dass sie einander wieder so nah gekommen sind, hat mir richtig gut gefallen.

    Ja die Szene fand ich auch sehr schön.

    Vermis wartet draußen nur darauf, seine Schergen und Golems auf die Überlebenden zu hetzen, um sich den Kelch zu sichern.

    Ganz sicher sogar. Da ist noch nicht aller Tage Abend im Kampf um den Kelch. Lailath und die Geister sind ja auch noch im Speil.

    :o Team Phileasson scheint zu bröckeln!

    Nein auf keinen Fall. Ich bleibe dem Foggwulf treu. Einnal Foggwulf immer Fogfwulf! Das wohl. :kommmalherfreundchen:

    Wie seht Ihr das - sind Asleif und Beon Rivalen auf ewig, oder kommen sie über kurzfristige Zweckbündnisse hinaus wieder zusammen?

    Ich bin für eine Erneuerung der Freundschaft. Nach einer klärenden Aussprache.

    Ich hatte das Gefühl, dem Drehen der Figur Zidaine von der Sympathieträgerin (für weite Teile der Leserschaft) zur gefährlichen Psychopathin viel Raum geben zu müssen. Dabei habe ich mir auch überlegt, welche Einwände beim Lesen kommen könnten (sozusagen, was man im Lesesessel dem aufgeschlagenen Buch entgegenruft), und habe versucht, auf diese einzugehen. Ich wollte das auf keinen Fall halbgar machen ...

    Das ist dir auch gut gelungen. :klatschen:

    Das liegt primär an Mactans' Historie. Er ist eigentlich der Domäne der Erzdämonin Charpytoroth zugehörig, hat aber gegen diese rebelliert. Seeschlangen sind Geschöpfe der Charyptoroth. Die Waffen aus Seeschlangenzähnen sind sozusagen von der Macht seiner Herrin durchtränkt und deswegen gegen ihn besonders wirksam.

    Das ist eine schöne Hintergrund-Info. Danke.

    Für alle Leser ,die neu in dieser Materie sind ,muss wohl ein Kurs angeboten werden.Vielleicht könnte ihr im Glossar eine kurze Einführung in die Materie anhängen.Also für mich war das Neu. ?(

    Gute Idee! :daumen:

    Und brennt sich (zumindest bei mir) besser in den Kopf als eine Vase oder so

    Da hast du absolut recht. Aber in den Büchern gibt es so einige Bilder, die sich auf immer bei mir eingebrannt haben. Ich denke da nur an den Dämonenbaum ....

    Immer wieder denkt er an seinen alten Meister.

    Immer wieder denkt er an seinen alten Meister. Er braucht einen väterlichen weisen Freund, der ihn mal an die Hand nimmt und ihm ein bisschen den Weg aufzeigt

    Meister Eddrik kam in diesem Band in Tylstyrs Gedanken sehr oft vor. Vielleicht ist das ja eine Vorbereitung darauf, dass er bald wieder persönlich in Erscheinung tritt .... Ich würde mich darüber freuen.

    Praioslob ist in dieser Hinsicht nicht immer ganz so konsequent, wie es die reine Lehre vorsieht ...

    Das macht ihn für mich um so sympatischer und auch menschlich. Die Welt ist nun mal nicht nur schwarz und weiß. Es gibt auch Grautöne.

    Um Olav habe ich mir auch ziemliche Sorgen gemacht, er ist ja echt übel dran mit seiner Spinnenphobie. Ich bin froh, dass er noch lebt, er ist in Beorns Ottajasko eine meiner Lieblingsfiguren.

    Ja da war ich auch besorgt. Ich mag Olav auch sehr.

    Ich muss gestehen, für mich persönlich ist der Titel "König der Meere" inzwischen mehr in den Hintergrund getreten, da viel mehr hinter diesen Aufgaben zu stehen scheint als ein "schnöder" Wettkampf.

    Ja das geht mir auch so.

    Vermutlich 1001 Nacht nach Hennen & Corvus. Ich rechne mir da mal nicht soviel Romantik aus.

    Ja das ist sehr wahrscheinlich.

    Für die Kenner: 1001 mal Schattenkult. :teufel:

    Jetzt bekomme ich Angst. Das kann ja nichts Gutes werden. :wegrenn:

    Ein kurzer, knackiger und spannender Abschnitt. Ich wäre auch sicher schon schneller fertig gewesen. Nur leider musste ich, gezwungener Maßen, einen Tag pausieren, da ich das Buch im Wartezimmer der Therapeutin meiner Tochter vergessen hatte. rotwerd:wand:


    Der Kampf gegen die Spinnen war spannend und fesselnd. Mir hat gut gefallen, wie kurz und schnell die Wechsel zwischen den Personen waren. Somit hatte ich das Gefühl überall gleichzeitig zu sein und die Schnelligkeit und das Kampfgetümmel kamen so gut zur Geltung. :daumen:


    Die Spinnen überraschen dann damit, dass sie unsere Recken bereits erwarten und entgegen Beorns Annahme zusammenarbeiten. So schlagen die Spinnen Beorn und seine Recken kurzzeitig in die Flucht. Bei der Stelle, wo Eilif in den Tang platscht musste ich sehr lachen. Das konnte ich mir gut vorstellen:totlach:. Galayne kämpft mit Selflanatil und lässt dem Schwert sozusagen die Kontrolle. Das war interessant. Pardonas Aussrede, warum Selflanatil leuchtet war schon geschickt. Als Mactans in den Köpfen der Zauberer spricht war der Unterschied zwischen Vermis und Vespertilio sehr deutlich. Vermis lässt sich nicht verführen, Verspertilio schon. Und was der Dämon aus Zynthia gemacht hat ist echt schrecklich. Die Arme. Die kurze Beschreibung Irullas aus Sicht von Verspertilio war klasse. War ja klar, das Irulla erstmal versucht mit ihren Freundinnen zu reden. 8) Nur leider hat es nichts genutzt. Mactans kann dann tatsächlich nur mit den Schlangenzahnwaffen verletzt und zurück in seine Sphäre geschickt werden. Und Beorn hat einen weiteren mächtigen Feind dazugewonnen. Vielleicht tun sich ja Mactans und die Kröte zusammen .... :totlach:8o


    Abdul und Selime ... eine schöne und zugleich schreckliche Szene. Abdul schimpft mit Selime, dass sie mit einem Khunchomer herumfuchtelt statt ihre Gabe zu gebrauchen. ^^ Zum Glück war Abdul aber soweit klar, dass er Selime vor Mactans retten konnte. Aber zu welchem Preis? Liebe Autoren, wenn ihr Abdul jetzt sterben lasst bin ich echt sauer! DAS könnt ihr nicht machen. Erst lasst ihr ihn als Perspektivfigur unsere Herzen erobern und dann .... X(:boahnee: Wehe. :kommmalherfreundchen:

    Ich hab dazu mal eine Frage: Wie ist das denn mit der Magie? Kann die in Aventurien jeder erlernen oder muss man dazu eine gewisse Veranlagung haben?


    DieZidaine Sache ist irgendwie auch noch nicht wirklich geklärt. Sie zeigt sich nicht wirklich einsichtig über ihre Taten. Aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass sie mit dieser Taktik bloß ablenken will. Am Schluss zeigt sie sich doch verletzlich. Bin gespannt, wie es da noch weitergeht.


    Und Beorn macht mal wieder den Punkt. Das gefällt mir gar nicht. Ehrlich! Was ist denn mit Phileasson los? So holt er aber nicht den Titel "König der Meere". :horac:

    Ich bin ja nun kein wirklicher Freund dieser Art Elfen, aber warum ist es für so viele hier unverständlich, dass sie auf das Schwert fixiert ist? Es ist ihr Lebensziel, es ist die Möglichkeit ihren Bruder aus der Verdammnis zu retten und es ist vielleicht die Rettung für ihr Volk. Sie hat Jahrzehnte nur als Geist überlebt, weil sie dieses Ziel vor Augen hatte. Was ist daran schlimm? Die beiden Kapitäne wollen es bloß wegen eines Titels, wegen der Ehre. Es bringt ihrem Volk nix (zumindest machen sie die Fahrt nicht deswegen), es bringt ihren Freunden nur Schwierigkeiten (die Thorwaler natürlich lieben) aber sind diese Ziele edler als die der Elfin?)

    Da gebe ich dir Recht. Ich verurteile auch nicht, dass Lailath Schwert und Kelch ihrem Volk zurückbringen will. Ich verstehe auch, dass sie sich der Ottajasko nicht per Schwur anschließt, da sie ältere Schwüre schon binden. Ich mag Lailath sogar. Ich mache mir nur Sorgen, wohin der Pakt, den Lailath da mit dem Geistern schließt am Ende hinführt. Ich denke, da wird nichts Gutes bei rauskommen und mehr Schaden als Nutzen anrichten.

    Ich bin dafür, dass die Punkte für die Aufgaben, die Schwert und Kelch betreffen entsprechend zugeordnet werden und Lalaith dann beide Artefakte zu ihrem Volk bringen kann um es zu retten und Erlösung für sich selbst und ihren Bruder findet.

    Ja, allerdings ein anderes als die Iylian Thar. Auf Seite 527 kommt übrigens der Name dieses Schiffes, beziehungsweise seine Übersetzung, und damit sollte sich auch der Titel des Prologs erklären:

    Diese Vermutung hatte ich. Hab ich auch irgendwo hier in der Leserunde geschrieben. Als dann diese Stelle im Buch kam konnte ich mir ein: "Ha ich hab's gewusst" nicht verkneifen. ^^;)

    Hm, da steht: "Mit Brunylda war alles anders gewesen. Kein tragischer Tod auf einem Krankenlager, wie Shaya es nun wohl vermutete."

    Das kann bedeuten, dass sie anders gestorben ist - bei einem Unfall, im Kampf ... Oder auch, dass sie noch lebt. :nachdenk:

    Hmm ... das stimmt. Daran hab ich gar nicht gedacht. Danke für den Hinweis. <3

    Der Gedanke erwuchs sogar aus einer Leserunde, vermutlich schon der zu Nordwärts, vielleicht auch bei Himmelsturm. Für uns war nie ein Dämon im Spiel, und das hat Bernhard damals sogar schon geschrieben (was aber wohl in Vergessenheit geraten ist - wenn Ihr mögt, könnt Ihr die Leserunde ja im Archiv nachlesen). Nur Tjorne hatte die schrecklichen Morde als Werk eines Dämons interpretiert, weil er sie sich nicht anders erklären konnte.

    In der Leserschaft/der Leserunde wurde diese Theorie von Tjorne irgendwie mit dem Wissen um Zidaine zusammengeführt. Bernhard und ich standen da sozusagen am Spielfeldrand und staunten.

    Für die Geschichte, die wir von Zidaine erzählen wollen, passte aber nicht, wenn sie unter einem äußeren Zwang gestanden hätte. Außerdem war uns das letztlich zu platt.

    Aber es als Missverständnis aufzubauen ... Als eine Wahnvorstellung ... Das erschien uns originell, vor allem in einem Fantasykontext, wo man ja rasch mit übersinnlichen Erklärungen bei der Hand ist. Dabei sind es die inneren Dämonen, die wirklich Schaden anrichten

    Ich kann mich erinnern, dass irgendwer, der das Rollenspiel kennt, beim Nachnamen von Zidaine eine Anagramm zum Namen des Rachedämons vermutet hat. So wurde dann, glaub ich diese Theorie geboren. Wir, als ahnungslose Nicht-Rollenspieler, haben dann natürlich gern in der Richtung weitergesponnen und uns hinters Licht führen lassen. ;)Ich war, was diesen "Dämonenpakt" betrifft immer sehr unschlüssig, da ich ja auch keine Ahnung hatte, wie so ein Pakt überhaupt geschlossen wird.

    Ein interessantes Kapitel finde ich. Wir erfahren viel. Und man merkt sehr deutlich, dass wir uns dem Höhepunkt dieser Aufgabe nähern.


    Praioslob, Tylstyr und Zidaine in der Kabine gefangen. Das Gespräch und die ganze Situation ist sehr spannend. Praioslob gefällt mir sehr gut, wie er mit Zidaine redet. Die Argumente die er bringt sind sehr treffend. Er bringt Verständnis auf, aber er verurteilt auch eindeutig Zidaines Selbstjustiz. Tylstyr ist dagegen sehr zurückhaltend, mehr Zuhörer und Beobachter. Und es scheint so, dass Zidaine doch keinen Pakt mit dem Rachedämon eingegangen ist. Was für eine Überraschung! Aber die Beweise bzw. nicht vorhandenen Beweise für einen Dämonenpakt sind schon sehr glaubhaft. In Extremsituationen sind Menschen ja durchaus dazu fähig ins nahezu übermenschliche über sich hinauszuwachsen. Und das Zidaine in ihrer Qual sich die "Hilfe" nur herbeiphantasiert hat finde ich durchaus plausibel. Eine gelungene Wendung - das wohl! Nun bin ich aber noch gespannt, wie Zidaine damit umgehen wird. Wird sie es akzeptieren und ihren Rachefeldzug beenden? Ich bin gespannt wie es dort in der Kabine weitergeht.


    Beon und Phileasson werden jetzt zusammenarbeiten, um Mactans zu vernichten bzw. in seine Sphäre zurückzuschicken. Ich bin schon ganz hibbelig, wie das wohl ausgehen wird.

    Das Gespräch zwischen Phileasson, Beorn und Vermis war interessant und amüsant. Beorn lässt sich von Vermis nicht einschüchtern - war ja klar. Ich frage mich inwieweit die Geschichte, die Vermis erzählt, wahr ist. Es würde mich nicht überraschen, wenn Vespertilio dazu eine ganz andere Version parat hat. Das Schiff, auf dem sich der Kelch befindet, ist tatsächlich, wie von mir vermutet, ein Elfenschiff.


    Die kurze Szene zwischen Phileasson, Shaya und Ohm ging mir sehr ans Herz. Phileasson, der sieht, wie es um Shaya steht möchte ihr gern helfen. Er versucht ihr zu sagen, dass er ihren Schmerz versteht. Shaya wirkt noch sehr verbittert und wütend. Naja Wut ist ein Teil der Trauerverarbeitung. Und Phileassons Herz gehörte also Brunylda, die gestorben ist. Nur wie? Ich hoffe hierzu erfahren wir noch mehr. Und Gilda war anscheinend nicht die große Liebe von Asleif sondern eine sehr gute Freundin. Der kurze Dialog zwischen Vermis und Phileasson und wie Vermis dabei über Shaya redet. Was für ein ekelhafter Kerl Vermis doch ist! Aber Phileassons Reaktion fand ich klasse.


    Irulla trifft erstmals mit einigen Spinnen zusammen. Und wie Irulla so ist natürlich mit Begeisterung. Eine schöne Szene. Aber als Irulla dann sagt, dass sie die Spinnen essen will ... iiiihhh. <X Mal sehen, wieviele neue Freundinnen Irulla am dieser Aufgabe wohl hat.


    Lailath und die Geister. Ich werde noch nicht so ganz schlau daraus. Sie braucht die Geister, um das Schwert und den Kelch zu bekommen. Okay. Verstehe ich noch. Aber wenn sie den Geistern ihren Körper überlässt, wie will sie Schwert und Kelch dann zu ihrem Volk zurückbringen??(


    Diese Äußerungen zu/über Shaya... man möchte einfach nur Eilif bitten, kurz mal ihre Faust in seinem Gesicht zu parken. Mehrfach. :boxen:

    :totlach::daumen:

    Abdul trifft Selime... harter Tobak. Dass sie ihm vorwirft, für ihr schreckliches Schicksal verantwortlich zu sein, hätte ich nicht erwartet.

    Ja diese Szene hat mich auch ziemlich getroffen. Abdul tat mir sehr leid. Er hatte doch gar keine Möglichkeit Selime zu helfen.

    Aber Selimes Standpunkt ist auch irgendwie nachvollziehbar. Sie hat genausoviel grauenvolles im Himmelsturm durchmachen müssen.



    Ich glaube, man muss die Abenteuervorlage als Spielleiter kennen, um zu erkennen, wie gefährlich Beorns Spiel an dieser Stelle ist. Im Roman haben wir es nur angedeutet, als Abdul einige Male über die vielen Artefakte nachdenkt, mit denen der Magier behängt ist. Es hat einen Grund, dass er sich Jahrzehnte im Totenmeer behauptet hat ...

    Mir war schon irgendwie bewusst, was für ein gefährliches Spiel Beorn hier spielt. Ich hab bei der Szene ziemlich gezittert und dachte Vermis explodiert jeden Moment.

    Ob sie am Ende (für Lailath) die "Räuber des Kelches" aus der Prophezeiung sind, und mit den Waffen von den Ottajaskos aufgehalten werden? Die Spinnen haben den Kelch ja nicht wirklich "geraubt", er befindet sich noch immer dort, wo die Hochelfen ihn zurückgelassen haben.

    Das ist eine interessante These. Könnte passen.

    Was hat Pardona mit Salarin vor, den brauchen wir noch. Die soll bloß die Finger von ihm lassen. Mal sehen wie lange sie noch unbemerkt ihre Fäden ziehen kann.

    Und dann noch die Äußerungen: "Eine alte Macht, die mir vertraut scheint... Etwas schlummert in ihm, das ihn auslöschen will." Ich bekomme Angst um Salarin.

    Klar! Beoleif Asgrileasson! Kannst ja mal Pardona fragen, ob die den für dich herstellt... :totlach:

    :totlach:

    Um Kol tut es mir besonders leid. Das war schon an Grausamkeit nicht mehr zu überbieten. Und dann freut sie sich noch für seine Frau.

    Das geht mir auch so. Diese Geschichte finde ich besonders schrecklich und grausam von Zidaine.

    Was mir auch an den beiden besonders gut gefällt, ist doch ihre Fairness gegenüber. Man spürt den gegenseitigen Respekt. Und ich bin sicher, sie werden sich daran halten.

    Da bin ich deiner Meinung.

    Shaya will sich bei Lenya bzw. Pardona ausheulen. Das war Slapstick pur. Ich stelle mir das bildlich vor, wie die hypertraurige von ihren Emotionen durchwühlte Shaya auf die emotionslose Pardona trifft und sich bei ihr ankuscheln will :totlach::totlach::totlach: Geile Szene, wenn einem Shaya dabei nicht so leid tun würde. Aber wer weiß, vielleicht war gerade Pardonas Einwand, sie solle lieber zu ihrem Glauben zurückkehren, ungewollt genau die richtige Lektion für Shaya, statt Mitleid. Auf jeden Fall eine göttliche Szene. Leider geil.

    Ja das war gutes Kopfkino. Obwohl mir Shaya da auch ziemlich leid getan hat. Ich hoffe aber, diese harte Abfuhr hilft Shaya dabei wieder die "alte" Shaya zu werden.

    Ich habe mich gefreut, als Shaya in dieser Szene etwas mehr in Erscheinung getreten ist, ich gebe zu, ich vermisse sie ziemlich

    Ja ich vermisse Shaya auch sehr.

    Lebt Zynthia tatsächlich noch oder war das nur ein geschickter strategischer Schachzug, um seine Gegner zu schwächen? Wenn ja, ist es ihm gelungen

    Ich denke, dass das nur eine Ablenkung von dem Dämon war. Ich glaube nicht, dass Zynthia noch lebt.

    Das finde ich das Tolle an eurer Arbeit: Das alle Charaktere so ausgearbeitet sind, selbst wenn es eigentlich nicht für die Geschichte "relevant" ist. Einfach ganz große Klasse!

    Das stimmt.

    bestimmt zieht er ins Swafnirsreich ein ; so Glorreich ist noch keiner abgegangen!

    Das würde ich mir für ihn auch wünschen.

    Nun wird sich Zidaine mies fühlen, weil sie Blakhara kein Opfer bringen konnte.

    Konnte sie Blakharz wirklich kein Opfer bringen. Sie musste ihre Opfer einen grausamen und qualvollen Tod bescheren. Das hat sie definitiv getan.

    Was mir auffällt: Das passiert irgendwie immer mit ihm, wenn er in der Nähe von elfischer Magie ist. Dann "switcht" er, gerade so als ob er eine multiple Persönlichkeit wäre.

    Ja das ist mir auch aufgefallen. Da gibt es bestimmt einen Zusammenhang.

    Ich hatte ja echt gedacht, dass Tylstyr irgendwie noch dazu käme und Tjorne retten würde

    Nein das hab ich echt nicht gedacht. Aber es hätte mich nicht überrascht, wenn sie Zidaine in Aktion überrascht hätten, aber für Tjorne trotzdem jede Hilfe zu spät gewesen wäre.

    Tja, wie steht es denn nun um die beiden - haben sie noch eine Zukunft?

    Nein. Der Zug ist abgefahren.

    Was denkt Ihr, wer wird die Artefakte am Ende des Romans besitzen?

    da wage ich keine Prognose.

    Was passiert wohl, wenn er erkennt, wie nahe pardona ist?

    Ich glaube, das wäre nicht gut für Abdul. Wer weiß, ob dann nicht seine Erinnerungen zurückkommen und er daran zerbricht?

    was das für ein Hilfe und Verderben versprechender Stirnreif ist, den Vermis da trägt.

    Das frage ich mich auch.

    Dann müssen Asleif und Beorn sich "nur noch" um den Dämon kümmern und auswürfeln, wer den Kelch mitnehmen darf.

    :totlach:

    auf die angekündigte Wendung warte ich noch

    Die wird dann in nächsten Kapitel kommen, wenn Zidaine, Tylstyr und Praislob zusammen in einer Kammer eingesperrt sind. :geil:

    Also ich hätte den auch gerne. Da ich aber gegen jede einzelne der sechs Parteien ziemlich alt aussehen würde, warte ich erstmal das große Hauen und Stechen ab, und schaue dann wer noch steht, wenn sich der Rauch verzogen hat. Vielleicht ergibt sich dann ja eine günstige Gelegenheit... :autsch:

    Das ist eine gute Strategie. Ich bin dabei. :daumen:

    Damit begibt man sich doch auf dieselbe Stufe desjenigen, den man deswegen verachtet! Das habe ich noch nie nachvollziehen können, wie der Tod einem Genugtuung verschaffen kann? Mein ganzes Leben lang ist es für mich ein ungeheuerlicher Zustand, dass es in einem modernen Land wie de U.S.A ach wie vor in vielen Staaten die Todesstrafe gibt. Niemand hat das Recht ein Leben zu nehmen. Auch dann nicht, wenn der Täter eins genommen hat.

    Das ist auch meine Meinung.

    Was denkt Ihr, wie Beorn zu Zidaine steht? Ist sie seine große Liebe?

    Ob sie unbedingt seine große Liebe ist? Keine Ahnung. Auf jeden Fall empfindet er durchaus viel für sie. Sie haben ja auch schon auf früheren Fahrten gelegentlich das Lager geteilt.

    Ha, der Foggwulf hat wenigstens Anstand genug, mit einem gemeinen und bösen Blutmagier wie Vermis keine Geschäfte einzugehen, während Beorn der Blender mit einem Magier paktiert, der sich Sklaven hält, das wohl :totlach:

    Das wohl! :kommmalherfreundchen:

    Sehr schön fand ich auch die Szene beschrieben, in der sich Tylstyr wehmütig an die gemeinsamen Zeiten mit seinem alten Jugendfreund erinnert, das war, als ob in dem Moment die Handlung und auch die Zeit gestoppt wurde.

    Das stimmt. Das war sehr berührend.

    Allerdings wird das noch ganz schön spannend werden, jetzt, wo Zidaine zusammen mit Tylstyr und Praioslob in einer Kajüte festsitzt und sie viel Zeit haben werden, sich mit sich zu beschäftigen.

    Darauf freue ich mich schon.

    Oder könnte der Kelch dafür sorgen, dass sie endlich ihren Frieden finden könnten? Wobei das ja nicht jeder Geist möchte.

    Wenn das so wäre, dann würde der böse Geist, dem Lailath geholfen hat ihr bestimmt nicht helfen. Denn dann hätte dieser Geist doch einfach seine Knochen von den Geweihten segnen lassen können.

    Mal angenommen, er würde Verdacht schöpfen ... Was könnte/wollte er denn tun?

    Nicht viel. Aber er könnte zumindest diese Information weitergeben und dann würde sich das bestimmt ziemlich negativ für Beorn auf die Wettfahrt auswirken. Vielleicht werden dann ja die Punkte, die er mit Pardonas Hilfe erlangt hat wieder abgezogen?

    Tja, das ist die große Frage - er könnte die Anderen höchstens sensibilisieren, das nächste Mal genauer hinzuschauen. Und dann beim höchsten Götterkommittee Einspruch erheben, dass Beorns Ottajasko überhaupt nicht mehr von einer echten Geweihten begleitet wird, was dann zur Disqualifikation des Blenderes führt. Lailath kann dann direkt Kelch und Silberflamme mit in die Wüste nehmen und so den Fluch ihres Volkes aufheben :totlach::totlach:

    Die Variante ist auch nicht schlecht. Allerdings wären dann die Wettfahrt sehr schnell zu Ende. Und dann gibt es die anderen 6 Bände nicht mehr. Das wäre doch echt blöd.

    Nicht, dass es so was wie eine Paartherapie wird mit Startherapeut Praioslob :totlach:

    :klatschen::geil: Das wär's. :totlach:

    Das Zusammentreffen von unseren Recken mit Vermis verläuft nicht ganz so, wie Vermis sich das vorgestellt hat. :totlach: Erst werden seine Gäste kurz vom Schiff von Scherenwürmern angegriffen und dann sind sie auch noch so gar nicht willig, mit ihm ein Bündnis zu schließen. Abduls Reaktion auf Vermis war amüsant und interessant. Es lässt vermuten, dass Vermis seine "Kameraden" mit Magie an sich bindet. Auch sammelt er magische Artefakte an sich. Auf mich wirkt Vermis sehr unsympatisch und suspekt. Er sagt garantiert nicht die Wahrheit. Und nachdem Abdul dann auch noch Vermis schreckliche Taten der Vergangenheit aufdeckt ist es bei Phileasson natürlich vorbei. Das wohl! Der Kampf mit den Scherenwürmern war spanndend. Zum Glück wurde niemand verletzt.

    Die Vision von Leomara war ja echt gruselig! :o Da musste ich dann an den Exorzisten denken. Wie Leomara da so verdreht über den Tisch läuft .... :angst:Und Mactans will sich also an Vespertilio und Vermis rächen. Was haben sie dem Dämon bloß angetan? Und Mactans lebt auf einem "fremdartigen Schiff" dessen "Eleganz seines Baus den Seeleuten ein Rätsel" ist. Es zerfällt auch nicht. Ob das wohl die Iylian Thar ist? Sie ist ja im Wald auch schon "Mactans zweites Zuhause" gewesen. Das sie dem Sargassomeer widersteht liegt ja vielleicht daran, dass sie elfischen Ursprungs ist oder daran, dass der Kelch dort ist.

    Salarin ist anscheinend wieder im anderen Modus. Er bezeichnet Phileasson wieder als seinen König und verhält sich wie ein erfahrener Krieger und Beschützer seines Herrn. Aber was genau ist denn das nun mit Salarin? Er ist nicht von einem Geist besessen. Das erfahren wir durch den Geist der mit Lailath spricht. "Er ist ... anders." Aber leider erfahren wir nicht was an ihm anders ist. Schade. Die Sache mit dem Geist dem Lailath hilft war seltsam, aber sie hat mir geholfen etwas mehr Einblick zu bekommen. Lailath plant also mit Hilfe der Geister etwas Böses, denn sie braucht dafür böse Geister. Das ist nicht gerade vertrauenerweckend.


    Zidaine bringt die Angelegenheit mit Tjorne zu Ende. Er stirbt also doch durch ihre Hand. Irgendwie finde ich das schon etwas traurig. Was mich überrascht hat, war das Tjorne die Qualen ohne vor Schmerzen zu schreien erträgt, sondern als seine Sühne auf sich nimmt und zu Swafnir betet. Das muss doch schrecklich gewesen sein. Aber dadurch nimmt er Zidaine einen Teil ihrer Rache. Sie empfindet unfreiwillig Respekt für Tjorne und hat keine Freude an ihrer Folter.

    Tylstyr und Praioslob ... das war schön. Ich fand Praioslob toll in diesem Dialog. Er unterstützt Tylstyr und will ihm helfen. Auch fand ich Tylstyrs Bemerkung, das es gut gewesen wäre, wenn Praislob mal in seinem Dorf gepredigt hätte, richtig klasse. Da hat Tylstyr die Gedanken, die ich da beim lesen hatte ausgesprochen. Und dann das Treffen mit Zidaine. Tylstyr ist geschockt, dass Zidaine Tjorne ermordet hat. Ich denke, dass ist das endgültige aus für Tylstyrs Liebe zu Zidaine.


    Vermis dieser hinterhältige gemeine Zauberer! Ob er wohl Ikvan beauftragt hat Tylstyr den Ort, wo sich Zidaine befindet zu verraten, damit er ihn dann dort als Geisel nehmen kann. Das vermute ich ganz stark. Und woher weiss er eigentlich immer alles, was im Totenmeer vor sich geht? Was für Zauberei ist das? So nun da Vermis drei Geiseln hat müssen Phileasson und seine Recken mit Vermis zusammenarbeiten. Ich bin gespannt, wie das so wird.

    Ich glaube, er sehnt sich nach Vergebung. Und nach Ruhe. Endlich abschließen zu können. Denn er sagt ja, er hätte versucht, das so gut wie möglich zu verdrängen, was ihm mehr oder weniger gut gelingt. Und er sich nicht klar gemacht hat, oder auch nicht wollte, was das eigentlich für Zidaine, also das Opfer, bedeutet. So gesehen ist er am Ende doch noch mutig.

    Das denke ich auch.

    Galayne tut mir leid, er ist langsam angekommen und fühlt sich als Teil einer Gemeinschaft und steht jetzt zwischen Pardona und Beorns Truppe. Nett das er sich anderswo seine Nahrung sucht, auch wenn es ihm nicht schmeckt.

    Da hab ich die gleichen Gedanken gehabt. Er ist ziemlich hin und hergerissen. Ich würde es gut finden, wenn er sich irgendwie von Pardona lösen könnte. Aber ich denke, dass das nicht so ohne weiteres möglich ist. Er wurde von ihr erschaffen und wer weiß, welche Bindungszauber oder so Pardona bei der Erschffung mit eingebaut hat.

    Ob Dolorita noch dahinter kommt wer die blonde Fledermaus ist, die dauernd um sie rumflattert? Echt, das war eine gemeine Sache. Orelio war ein echt netter Typ er hat es nicht verdient so verunstaltet zu werden.

    Ja das war echt gemein. Und für Dolorita hoffe ich, dass sie es nie erfährt.

    Also wenn alle so sterben müssen die dabei waren, damit Zidane es vergessen kann, dann hat Tylstyr ein echtes Probleme.

    Da hast du recht.


    Pardonas Gedanken zur Wettfahrt sind sehr interessant. "Die Welt, wie die Menschen sie kennen, geht ihrer Abenddämmerung entgegen." "Die verschiedenen Seiten haben begonnen, ihre Truppen in Stellung zu bringen." Wer sind die verschiedenen Seiten? Die Zwölfgötter einerseits, der Namenlose (in Form von Pardona) andererseits? Und nun noch alte Echsengötter in Form der Kröte? Klingt für mich alles sehr mysteriös.

    Ja das ist alles sehr mysteriös und rätselhaft.

    Und vielleicht speist sich diese Kraft ja sogar aus dem Kelch? Wenn der Largala'Hen Sand- und Eiswüsten in blühende Landschaften verwandeln kann, sollte es mit seiner Kraft nicht so schwierig sein, einen Meeressog zu erzeugen, der Tang und Schiffe ansammelt.

    Also: Kelch erobern ist das Ticket zur Rückfahrt.

    Also zu dem Kelch hab ich mir ähnliche Gedanken gemacht. Er ist ja ein Artefakt der Elfen, welches Leben erschafft. Vielleicht ist ja dieses Tangmeer von ihm bzw. durch ihn erschaffen wurden und wächst dadurch, dass er sich dort befindet immer weiter. Er ist vielleicht ja die Quelle vom Totenmeer.

    Glaubt Ihr, es ist eine gute Idee, diese beiden Drachenführer einspannen zu wollen? :teufel:

    Nein, auf gar keinen Fall! Das geht nicht gut aus.

    Außerdem machen mich die fiebrigen Augen von Ikvan misstrauisch

    Hmm ... vielleicht ... aber vielleicht kommen diese fiebrigen, geröteten Augen ja auch von den Dämpfen dort.

    Ich glaube, nach dieser Wettfahrt wird er ein großer Magier sein und hat mit dem unsicheren Tylstyr nichts mehr gemein.

    Die Vermutung habe ich auch. Sollte er Zidaine und ihren Rachefeldzug überleben.

    So nun hab ich dieses Kapitel auch geschafft. Hatte in den letzten Tagen wenig Zeit zum lesen....


    Ich war ziemlich überrascht, dass die Seeadler von Beilunk unsere Recken immer noch verfolgt. Ich dachte die sind an Kodnas Han mehr interessiert. Addul gefällt mir in dieser Szene mal wieder ausnehmend gut. Seine Gedanken zu seiner Vergangenheit, was er davon noch weiß, fand ich sehr interessant. Vor allem, dass es sich beigebracht hat, ohne Zauberstab zu zaubern. Er ist ein wahrlich großer Magier. Er sieht die Matrix seiner Umgebung und kann sie seinen Wünschen anpassen. Da scheint er eine Ausnahme zu sein. Tylstyr ist dazu anscheinend wohl nicht so in der Lage. Schade, dass Abdul Tylstyr nicht unterrichten kann. Ich mag auch die immer wieder naiv-kindlichen Züge an ihm: "Er streckte dem Geschoss die Zunge entgegen." Da hatte ich ein lustiges Bild zu vor Augen. :totlach:

    Lailath Treffen mit den Geistern de Totenmeers ist für mich etwas verwirrend. Wozu war das gut? Es passt für mich noch nicht so recht ins Bild. Aber das wird sich sicher im Laufe der Zeit noch ändern. Lailath hat irgendeine wichtige Aufgabe in dieser Wettfahrt. Da bin ich mir sicher. Dass sie sich als nicht zur Otta gehörend bezeichnet und auch dazu steht passt zu ihr. Schließlich will sie Selflanatil und , wenn möglich, den Kelch für ihr Volk zurückbringen. Da kann sie sicjh nicht zusätzlich an Phileasson binden. Diese Bindung würde ich ihr irgendwann zum Verhängnis werden. Sie braucht diesen Abstand, um zu tun, was sie tun zu müssen glaubt.

    Die Vision von Leomara war echt gruselig - wie alle ihre Visionen. Und den Sinn dahinter werden wir wohl auch erst später richtig erfassen.

    Tylstyr blickt durch Zidaines Augen und es kommt wie es kommen musste. Er sieht Beorn und Zidaine bei .... naja ...^^ Da musste ich teilweise auch etwas schmunzeln. Aber Tylstyr tut mir auch leid. Aber nun ist wenigstens die Katze aus dem Sack.

    Galandel ist de Tode jetzt sehr nah. ;( Die Szene, wo Phlieasson ihre Hand hält hat mich sehr gerührt.

    Und nun treffen wir auf Vermis bzw. seinen Unterhändler. Ich bin gespannt, was da jetzt noch aus unsere Recken draufzu kommt. Ich denke Vermis ist keinen Deut besser als Vespertilio.


    Bei Beorn ist die Kröte los. Und er kann sie auch nicht so einfach über Vespertilio abschütteln. Diese Szene hat in mir schon einige Schadenfreude ausgelöst. Da war sich Verspertilio so sicher mit seinen Hummer-Chimären, seiner Geheimwaffe und dann verspeist die viel kleinere Kröte die mal eben wie ein Frosch die Fliege. Hihihi.... Ich denk ja, dass die Kröte irgendwas oder irgenwie mit den Echsengötter zutun hat. Da hat Beons Ottajasko irgenetwas ganz Altes geweckt. Das wird noch interessant.

    Die Orlio-Lederschwinge sucht die Nähe zu Dolorita. Da sind wohl noch Gefühle oder Erinnerungsfetzen zurückgeblieben. Hoffentlich findet Dolorita nicht die Wahrheit heraus. Das wäre echt grausam.

    Das Gespräch von Pardona und Galayne war interessant. Pardonas Gedanken zu der Wettfahrt sind sicher nicht ganz abwegig. Überrascht war ich allerdings, dass sie mit Galayne darüber so offen spricht.

    Die Zidaine/Tjorne Geschichte neigt sich nun ihrem Höhepunkt zu. Das Zidaine ihr Seelenleben Tjorne so offen legt hat mich überrascht. Und sie leidet wirklich immernoch sehr unter dem was ihr passiert ist. Ob der Rachedämon sie wirklich am Ende befreien kann? Da hab ich so meine Zweifel. Und Tjorne will nun sogar auf diese grausame Art streben, in der Hoffnung, das Zidaine so ihrer "Befreiung" näher kommt und er für seine Taten sühnen kann. Ich bin gespannt, wie das nun endet.

    ZU Mactans mache ich mir auch so meine Gedanken. Hat Vermis ihn heraufbeschworen? Und wie kann er sich denn so lange im Totenmeer aufhalten? Müssen Dämonen nicht wieder in ihre Dimension zurück? Sind die Spinnen wirklich seine Kinder? Möglich ist es vielleicht, wie sonst sollten sie ins Totenmeer geraten sein. Ist ja nicht unbedingt ihr natürlicher Lebensraum. ?(