Beiträge von Annette B.

    Liebe Kessi


    Ich versuche dir das mal zu erklären.


    Wenn du den Link von Amazon z.b. kopiert hast, dann musst du hier auf dieses Icon mit den zwei verbundenen Kästchen (gleich der erste im blauen Auswahlfeld in der unteren Reihe "Link einfügen") klicken. Mit blauen Auswahlfeld meine ich diese Leiste über dem Textfeld beim posten, wo man Fett gedruckt oder Unterstreichen anklicken kann, wenn man einen Text schreibt.

    Wenn du dann auf Link Einfügen geklickt hast, erscheint ein Fenster mit zwei Zeilen.

    In die obere Zeile (Link) fügst du dann den Link ein und in der unteren Zeile (Text) schreibst du Amazon.

    Dann klickst du auf einfügen und wenn du dann deine Rezi abgeschickt hast, erscheint das in grün mit dem Pfeil.

    Ich hoffe das ist verständlich erklärt.


    Liebe Grüße - Annette

    Ich möchte mich an dieser Stelle bei Eva für die aufmerksame und tolle Begleitung unserer Leserunde ganz herzlich bedanken.

    Ich hoffe, wir lesen uns hier bald wieder zu einem neuen Roman von dir.



    Eine fein gewebte Handlung -  (Hörbuch Rezension)


     In diesem Roman erzählt die Autorin, Eva Völler, gleich mehrere Geschichten.

    Da ist zum einen Pieter, ein ganz besonderer Junge, der bei Rembrandt van Rjin seine Ausbildung zum Maler antritt.

    Folgerichtig wird zum zweiten auch etwas aus Rembrandts Leben und zum entstehen seiner Bilder erzählt.

    An dritter Stelle werden auch noch die Morde an einigen reichen Männern aufgeklärt.

    Diese drei Handlungsstränge alleine würden schon reichen um dem Leser eine fesselnde Handlung zu garantieren. Doch damit gibt sich die Autorin hier noch nicht zufrieden, denn sie erzählt auch noch eine sehr interessante Geschichte um den florierenden Handel mit Tulpenzwiebeln.

    Diese Geschichten verwebt Frau Völler zu einer wunderbaren Handlung.

    Als Leser, oder Zuhörer des Hörbuches, braucht man zu Beginn etwas Geduld um mit Pieter warm zu werden.

    Der Junge ist schon etwas ganz Besonderes, er besitzt nicht nur ein großartiges Talent zum Zeichnen, sondern er ist auch fasziniert von mathematischen Formeln und Berechnungen.

    Mehr als einmal habe ich während des Zuhörens geschmunzelt, wenn Pieter seine Berechnungen anstellte.

    Jede Figur in diesem Roman wurde gut beschrieben und auch Pieter ist mir so poe à poe ans Herz gewachsen.

    Sehr eindrucksvoll wird das Leben eines Lehrlings und auch das Leben im „alten Amsterdam“ zu Rembrandts Zeit geschildert. Das hat mir gut gefallen und ich wurde beim zuhören tief in diese andere Zeit hinein gezogen.

    Die Mordfälle und der rasante Tulpenhandel sorgen für eine anhaltende Spannung in dem Buch.

    Auch wenn Pieter eher ein Antiheld ist, so sind seine Berechnungen und seine Gedanken zu diesen Morden interessant. Er hat es sich in den Kopf gesetzt die Morde mit Hilfe seiner Berechnungen aufzuklären.

    Der feine Humor, der sich durch diese seltsame und eigensinnig Ermittlerarbeit in die Handlung einschleicht, hat mir besonders gut gefallen.

    Kann man mit mathematischen Berechnungen die Geheimnisse und Intrigen seiner Mitmenschen entschlüsseln?

    Lesen oder hören Sie es selbst.

    Ich war begeistert von dieser atmosphärisch dichten Erzählung.

    Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen oder anzuhören.


     Zum Schluss möchte ich ein Wort zu den Kürzungen im Hörbuch sagen.


    Da ich dieses Hörbuch in einer Leserunde gehört habe, sind mir die Kürzungen aufgefallen.

    Zum einen fehlen Beschreibungen, WIE Pieter auf einmal an diesem oder jenen Ort gelangt ist, und zum anderen fehlen dazu auch seine Gedanken, WARUM er dort hin gegangen ist.


    Man muss schon sehr genau zuhören, um die kleinen Hinweise zu bemerken, die eine Erklärung für das WIE und WARUM bieten.


    Da hatten die anderen Teilnehmer an der Leserunde mit ihrem Buch doch die bessere Wahl getroffen.


     Es sind nun nicht so gravierende Punkte, aber es bestätigt mir persönlich, dass ein ungekürztes Hörbuch oder der original Roman, immer die bessere Wahl ist.


     Zu Beginn dachte ich, eine weibliche Stimme hätte viel besser zur Handlung gepasst.

    Dies war jedoch nur ein suggestives Empfinden von mir.

    Im Verlauf der Handlung musste ich dem Sprecher, Stephan Benson, großen Respekt zollen, denn er hat den niederländischen Sprachgebrauch hervorragend vorgelesen. Seine Stimme klingt angenehm im Ohr und auch die deutliche Aussprache hat mir gut gefallen.



    Diese Rezension erscheint auf folgenden Internetseiten:


    Amazon


    Die Buchrebellin


    Audible










     


     


    Pieter ist noch jung und Mareijke gerade mal fünf Jahre älter, wenn man noch ein paar Jährchen wartet, "verwächst" sich dieser Altersunterschied, und Pieter lernt ja enorm dazu, gerade was das Zwischenmenschliche und das Erkennen von Emotionen angeht. Das Verhältnis zwischen den beiden ist etwas ganz Besonderes und ich denke, es ist entwicklungsfähig.

    Oh ja, dass hast du schön geschrieben. :daumen:

    Ich denke Mareikje ist klug genug um Pieter eine gute Partnerin zu sein. Denn um ihn zu verstehen, besonders seine Gedankengänge, wenn er fragt:

    "Darf ich noch eine Frage stellen?"

    da muss man schon etwas beweglich im Oberstübchen sein.

    Mareikje hat wirklich oft auch noch die Frage hinter der von Pieter ausgesprochenen Frage verstanden und beantwortet.

    Da wäre Anneke ihm bestimmt auf Dauer geistig nicht gewachsen gewesen und das hätte Pieter irgendwann nur noch gelangweilt.

    Und ich finde es eh bewundernswert, dass du so genau zu hören kannst. Ich höre ja meistens beim Auto fahren und wäre da gar nicht so detailliert Aufnahme bereit, dass ich so viel hier schreiben könnte wie du!

    Also beim Autofahren wäre ein Hörbuch auch Gift für mich, da könnte ich mich nicht richtig auf die Handlung konzentrieren, selbst mit all den Trainings die ich im "Aktiven Zuhören" absolviert habe.

    Ich habe 13 Jahre nur am Telefon gearbeitet, Termine vereinbart, Beratungsgespräche geführt und Hilfe beim ausfüllen von Formularen gegeben. Wir Telefonmitarbeiter wurden mindestens 1 mal im Monat kontrolliert, wie gut wir die Gespräche geführt haben und was wir "überhört" hatten und besser machen könnten.

    Ein Kollege sagte mal: "Noch mehr von diesen Trainings und ich höre wirklich auch die Flöhe husten." :lachen:

    Zu dem Zeitpunkt waren wir beide etwa 5 Jahre in dem Betrieb.

    Bei jeder Qualitätskontrolle (das wurde ja vorher angekündigt) - habe ich gedacht: "Heute finden die nix mehr zum verbessern..."

    Aber es wurde auch nach 13 Jahren immer wieder irgend etwas gefunden, was ich verbessern sollte! :rolleyes:

    Ich denke dieses ständige Training hat mir nun geholfen, bei HB die Kürzungen oder die feinen "Zwischentöne" zu hören. Und natürlich auch ein besonderes Gespür für die Atmosphäre in der Handlung zu entwickeln.

    Hörbücher höre ich meistens beim Handarbeiten oder beim Basteln. ;)

    Das finde ich auch extrem schwierig - hatte ich auch gerade und habe noch 1 Rezension dieser Art vor mir. Man möchte dem Autor dann ja auch nicht eine Watschn verpassen, sooo schlecht war das Buch ja nicht, aber es ist eben auch nicht so gut, dass man Begeisterungsstürme entfachen möchte.


    Ich finde das immer einen extrem schmalen Grat, auf dem man da wandelt.

    Da bin ich ganz bei dir JanaBabsi, man möchte dem Autor ja nicht den Spaß am Schreiben verderben.

    Dennoch, ich denke wenn ein Autor sich meine "Negativ - Kritiken" genau durchliest, dann wird er auch genau erkennen können wo es bei seiner "Schreibwut" noch hakt.

    Wenn ich ein (m.M.n) schlechtes Buch erwischt habe, dann tute ich das auch gnadenlos Kund! [IMG:http://www.smileygarden.de/smilie/Zwinker/8.gif]

    Wobei ich natürlich nicht meine gute Kinderstube vergesse. Man kann auch alles höflich und vielleicht etwas humorvoll formulieren.

    Nein, ich zähle die Mängel auf und schreibe auch dabei was genau mich gestört hat oder was ich bei dem Lesen empfunden habe.

    Allerdings achte ich auch darauf, dass ich nicht NUR negative Punkte erwähne, irgend etwas positives gibt es auch im schlechtesten Buch....

    Und wenn es nur das Cover ist. ;)

    Ich habe mich hier bei Leserunden de. angemeldet, weil ich unbedingt an einer LR mit Andrea Schacht teilnehmen wollte.

    Diese LR hätte in meinem Heimatforum langfristig nicht zustande kommen können.

    Damals habe ich noch gedacht:

    Nach der LR kann ich mich ja wieder abmelden.

    Tja und nun ist Leserunden de. meine zweite Heimat in der Foren-Welt geworden.

    Allerdings würde ich mich jetzt nicht in weiteren Foren anmelden, denn dafür fehlt mir wirklich die Zeit und auch die Lust.

    Zwei Bücherforen reichen mir.

    Das könnte man quasi vergleichen mit einem Studium heute, das die Eltern ihren Kindern voll finanzieren. Wenn also früher die Eltern selbst "nur" einfache Arbeiter ohne Lehre waren, dann hatten sie kaum eine Chance ihren Kindern eine Ausbildung zu finanzieren.

    Bei längerem Nachdenken könnte man fast sagen: "Es hat sich nur wenig geändert in diesem Punkt."

    Früher hatten manche Kinder Glück einen reichen "Gönner" zu finden, der ihre Ausbildung finanzierte - heute können Stipendien oder Bafög beantragt werden. Beides sind aber auch keine leichten Wege und mit Bedingungen verknüpft.

    Wenn ich jetzt noch richtig im Kopf habe, ging es eher um die Andeutung "Sie will frei für einen anderen Mann sein". Also Anneke meinte damit Saskia, aber Pieter hat sofort an Judith gedacht und so kam eins zum anderen. Ich glaube, er hätte so ein Motiv vorher nicht für möglich gehalten

    Oh ja, diese Bemerkung war im Hörbuch auch, aber da habe ich sie nicht in dem richtigen Zusammenhang gebracht.

    Das hat Pieter dann besser als ich verstanden als ich.

    Hier war ich wohl zu sehr auf Pieters Berechnungen fixiert beim zuhören.


    Andersherum gesehen hat Eva uns mit diesen Berechnungen total vom "ältesten Motiv" der Welt abgelenkt.

    Sehr geschickt gemacht Eva. :totlach:;)


    Wichtige Hinweise waren z. B. in den Szenen enthalten, in denen es um das Bild in Laurens' Bettkasten ging - da wurde schon deutlich, wie wichtig ihm Judith war. Und in der Szene, als sie in Rembrandts Werkstatt auftauchte - da himmelte er sie offen an. Bei der Vorbereitung von Pieters Einsatz in Versluys Haus (wo er Judith malen sollte) hatte er ja auch intensiv seine Finger im Spiel. Es gab also viele versteckte kleine Zeichen :-)
    (Von denen vielleicht nicht alle im Hörbuch enthalten sind).

    Doch diese Szenen sind im Hörbuch enthalten, aber wahrscheinlich nicht so ausführlich beschrieben und erzählt wie im Buch.

    Gerade bei der Szene als Pieter das Bild aus Laurens Bettkasten betrachtet, die war sehr kurz erzählt und da hatte ich schon das Gefühl das etwas fehlte.

    Ebenso die Szene in Rembrandts Werkstatt, sie wurde auch recht kurz erzählt. Es wurde erwähnt, dass Laurens Judith anstarrte.

    Bei der Szene in Versluys Haus wurde dann aber schon etwas mehr von Laurens erzählt, aber es war nicht sooo viel als das ich mir da etwas bei gedacht hätte.

    Überhaupt, auf den Gedanken das Judith und Laurens ein Paar sind, bin ich echt nicht gekommen.

    Allerdings habe ich bei der Szene, als Judith in Rembrandts Haus stürmt und da rumtobt (nach dem Tod ihres Mannes) überhaupt nicht verstanden warum sie das tat.

    Ich schätze mal, da waren vorher auch ein paar Beschreibungen von irgendeinem Gerede der Nachbarn oder so etwas ähnlichem, dem "Kürzungs-Diktat" zum Opfer gefallen.


    Es sind definitiv diese (winzig) kleinen Details, in den genauen Beschreibungen der Autoren/Innen, die einen guten historischen Krimi auszeichnen.

    Bei diesen Büchern, besonders wenn sie so spannend und interessant geschrieben sind, finde ich es immer sehr schade, wenn sie gekürzt werden.

    Aber darauf haben weder die Autoren/Innen noch die Leser bzw. Hörer einen Einfluss. Das weiß ich natürlich auch.

    Wenn du das Nachwort noch gern lesen willst, hätte ich einen Tipp: Bei Amazon kann man auf der Produktseite mit "Blick ins Buch" (einfach auf das Cover klicken) nicht nur den Anfang des Romans lesen, sondern (seltsamerweise) auch den Schluss und das komplette Nachwort :-)

    Vielen Dank Eva, das habe ich direkt gemacht. :lesen:

    Gibt es denn in Hörbüchern überhaupt Nachwörter? Ich hatte so was ja noch nie bei einem HB aber die Frage ist interessant. War das Hörbuch denn sonst auch gekürzt. :boah:

    Oh ja, natürlich gibt es in Hörbüchern auch das Nachwort der Autorin oder des Autors. Auch die Widmungen am Anfang eines Buches - hier z.B. *Für Henri* - werden vorgelesen.

    Dies gibt es allerdings nur in den ungekürzten Hörbüchern.

    Bei den gekürzten Hörbüchern sind die Redakteure (oder wer auch immer dafür verantwortlich ist) oft Gnadenlos beim kürzen.

    Da wird der Zuhörer doch um so manche schöne Szene betrogen.


    Wie gesagt, normalerweise kaufe ich schon lange keine gekürzten Hörbücher mehr, aber bei diesem Buch konnte ich einfach nicht widerstehen. Wenn es um historische Künstler (egal ob Dichter, Maler oder Musiker) geht, dann werde ich direkt schwach.

    Diese nette "Beigabe" über den Tulpenhandel in Amsterdam fand ich auch ganz toll.

    Nee, dieses Buch MUSSTE ich haben!!! :unschuldig:


    Ich hätte es auch als Buch lesen können, aber da ich zur Zeit etwas Schwierigkeiten mit dem Sehnerv im rechten Auge habe, bleibe ich jetzt erst einmal bei Hörbüchern.

    Hallo Lukas


    Herzlich willkommen und viel Spaß hier in der Leserunde.


    Ich habe mir deine Kinderbücher mal angeschaut, aber leider keine Alters-Empfehlung dabei gefunden.

    Für welche Kinder würdest du die Piratengeschichte empfehlen oder besser gesagt:

    An welche Altersgruppe hast du beim schreiben dieser Geschichte gedacht ?

    Also das ist ja nun wirklich eine sensationelle Auflösung für die Morde !!!

    Wahnsinn Eva, diese Intrigantin Judith hast du verdammt gut versteckt. [IMG:http://www.smileygarden.de/smilie/Lachend/50.gif]


    Ich muss zugeben Judith hatte ich gar nicht auf meiner Liste, denn ihre "Auftritte" in der Handlung kamen via Hörbuch doch sehr glaubhaft rüber.


    Jetzt zum Ende hin ist auch klar woher Laurens auf einmal genügend Geld für seine eigene Werkstatt hat. Diese intime Beziehung von Laurens zu Judith ist aber nicht bei mir angekommen. Ob das mit den Kürzungen in diesem HB zusammen hängt oder wurde diese Beziehung geschickt versteckt in der Handlung ? [IMG:http://www.smilies.4-user.de/include/Denken/smilie_denk_10.gif]


    Aber das Onkel Joost auf einmal die Pest hatte und das zu einem Zeitpunkt, da es für Pieter immer gefährlicher wurde in Amsterdam...

    Puh, da habe ich doch große Angst um Pieter bekommen. :o

    Ohne diesen Onkel, der ja wirklich sehr schön in seine Rolle als "Ersatzvater" hineingewachsen ist, also das wäre doch sehr schwierig für Pieter geworden. Ich glaube diese Bezugsperson braucht Pieter noch eine ganze Weile, auch wenn er hier im Buch sehr viel dazugelernt hat in Sachen Selbstständigkeit.


    Was ich nicht richtig mitbekommen habe:

    WER genau hat diesem Hauptmann Vroom verklickern können, dass weder Pieter noch Rembrandt die Mörder sind ?

    Im HB wurde nur gesagt das Pieter in Judiths Haus auf Laurens aufpasst und um Hilfe schreit.

    Klar die Nachbarn laufen zusammen und dann geht das HB mit dem Gespräch von Pieter und dem Medicus weiter...


    Irgendwie fehlt mir dazwischen der Auftritt des "ach so blitzgescheiten" Hauptmann Vroom !!! *Achtung Ironie*


    Wie sich dann zum Schluss für Pieter alles so schön zum Guten wendet, dass hat mir auch sehr gut gefallen.

    Zum einen hat Pieter sehr schön im Verlauf der Handlung gelernt Gefühle und Menschen besser zu verstehen. Das zeigte sich sehr deutlich als er Anneke im Haus von Franz wieder sieht. Da horcht Pieter in sich hinein und erkennt das Anneke ihm nicht viel Bedeutet. Ich denke, damit hat er einen großen Entwicklungs-Sprung gemacht.

    Auch als er sich am Ende so wunderbar freuen kann, als Wolf auf ihn zustürmt...

    Das war Kopf-Kino vom feinsten für mich.


    Na ja und diese Anschuldigungen von Anneke und Franz, dass Saskia die Mörderin wäre... :vogelzeigen:

    Nee, also da habe ich nur mit dem Kopf geschüttelt.

    DAS passte ja GAR NICHT !!!

    Aber für Pieter hat sich durch diese Ausführungen von Anneke diese letzte "Unbekannte" in seinen Berechnungen ergeben. Wie auch immer er das gerechnet hat - Ich will es lieber gar nicht wissen. :lachen:


    Diese Verknüpfung von Kunst, Mathematik und Tulpenhandel ist schon etwas ganz Besonderes und sehr geschickt hier in eine spannende Handlung eingefügt worden.

    Auf diese Idee muss man erst einmal kommen. :daumen:



    Schlussendlich habe ich mich dann noch sehr geärgert, denn das Nachwort wurde im Hörbuch auch einfach weg-gekürzt!

    Dabei hätte ich so gerne gewusst, wie Eva auf die Idee mit dem "Autist Pieter" kam und welche persönliche Anmerkungen es da noch gab ??? ;(

    Schade...


    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und die LR mit dir, Eva, hat mir sehr viel Spaß gemacht.

    Vielen Dank für deine interessanten Erklärungen und die tolle Begleitung.

    Eva

    Vielen dank für die ausführliche Erklärung zur Farbherstellung damals und zu Rembrandts bevorzugten Maltechniken.

    Man kann sich das heute wirklich kaum noch vorstellen, wie schwer es damals war Farben herzustellen. Auch das die Farben verblassten mussten die Künstler bedenken.

    So gesehen kann man gut verstehen, dass damals die Malerei wirklich wie ein Handwerk in 3 langen Lehrjahren erlernt werden musste.

    Die schließe ich auch aus, ebenso Cornelis. Er ist recht unscheinbar, seine Eltern nicht gerade vermögend .. ihm fehlt einfach das Motiv für die ganzen Taten.

    Bei Pieter steht Marejke, der Doc und auch Cornelis mit auf seiner Verdächtigen Liste....

    Aber für mich sind die drei auch keine "echten" Verdächtigen.

    Also die drei schließe ich genauso wie du aus.

    Marejke hatte ich ja mal auf meiner Liste, aber das habe ich doch einsehen müssen, dass ein Mord nicht zu ihr passt.

    Wisst ihr welche Frage mir heute schon den ganzen Tag durch den Kopf geht?

    Warum zum Teufel will Vroom unbedingt Rembrandt am Galgen sehen ?

    Hat vielleicht Rembrandt mal was falsches gesagt oder hat Vroom vielleicht noch irgend eine andere alte Rechnung mit Rembrandt offen?

    Vielleicht hat der Tod des ersten Opfers und dann dieses verhängnisvolle Urteil gegen den Fischhändler, den Hauptmann auf die Idee gebracht, Rembrandt mit hilfe von Laurens einen Strick zu drehen.

    Klingt jetzt wieder sehr weit hergeholt, aber Vroom und Laurens sind sich beide so ähnlich in ihrem Zorn gegen Rembrandt.......

    Sie könnten glatt unter einer Decke stecken. :rolleyes:

    Mittlerweile finde ich Laurens als sehr verdächtig. Ich befürchte fast, dass erso gegen Rembrandt integriert. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dasser alleine handelt. Ich könnte mir eher vorstellen, dass er der ausführendeHandlanger von irgendwem ist. Aber wer wäre dann der Drahtzieher?

    Genau so geht es mir auch und das kommt auch im Hörbuch sehr gut rüber, dass Laurens eine linke Bazille im Hause Rembrandt ist.

    Tja, alle meine Theorien zum Drahtzieher sind in diesem Abschnitt den Bach runter gegangen. :rolleyes:

    Da bin ich auch gespannt auf die Auflösung und vor allen auf das Motiv des Drahtziehers. Sollte das Geheimnis doch in diesem wahnsinnigen Tulpenhandel liegen?


    Für unseren unbedarften Pieter nicht ganz das Richtige. Ist ja eher ein Sündenpfuhl, den Muntering da betreibt. ;)

    Hier fand ich es wieder ganz toll, dass Pieter ausweichend antwortet. "Ich denke darüber nach."

    Ich glaube das hat sein Vater ihm so beigebracht um ihn zu schützen. Wir haben ja schon bemerkt, dass Pieter sehr leicht ausgenutzt werden kann und sein Vater hat das sicher auch erkannt. Als Arzt hat er bestimmt die Defizite, die Pieters besonderer Charakter mit sich bringt, sehr gut einschätzen können.


    Ohne Saskia wäre Rembrandt eh nicht lebensfähig. Er würde hoffnungslos untergehen, Schulden machen ohne Ende.

    Dummerweise wurden Frauen wohl zur damaligen Zeit sehr von ihren Männern unterschätzt. Wobei Rembrandt doch immer wieder auf Saskias Argumente hört, vielleicht hat er sie doch als Ratgeberin akzeptiert.

    Nur wenn es um seine Wünsche ging, was seine Sammlung angeht, da hat er sich nicht belehren lassen.

    Saskia ist ja früh gestorben, vielleicht hat Rembrandt da erst erkannt was er an ihr hatte.

    Ich mochte Frans Muntering und seine Art zu leben spontan sehr. Ich glaube, und hoffe, dass er einfach Pieter nur zeigen will wie man auch als Künstler sein kann und was man für ein Leben führen kann. Er hat Pieters Talent erkannt und will ihn so auf seine Seite ziehen.

    In der heutigen Zeit wäre diese Lebensart sicher OK und keiner würde sich darüber aufregen, aber damals war diese Art zu Leben sehr unschicklich und wurde verurteilt.

    Besonders von der Kirche!

    Das hat Eva hier auch immer wieder durchblicken lassen. Der Einfluss der Kirche war damals noch sehr groß.


    Pieter hat das Bild von Anneke wieder und ich fand seine Erkenntniss toll, dass er und nur er über sich selbst bestimmen kann. Das war ja wie eine Erleuchtung für ihn. So hat er einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung vollbracht.

    Ich glaube auch, dass Pieter hier einen ganz großen Schub in seiner Entwicklung bekommen hat. So gesehen sind die Erfahrungen, die er jetzt im Hause Rembrandt macht, sehr wichtig für ihn.

    Pieter ist sehr behütet aufgewachsen und lernt jetzt, etwas Zeitverzögert, was es heißt Selbstbestimmt zu leben.

    Allerdings wird er noch viele solcher "Erkenntnisse" brauchen um auch die Liebe zu den Frauen zu verstehen. :lachen:


    Ich werde mir die Auflösung des Falls jetzt am Wochenende in aller Ruhe anhören. Wer weiß welche interessanten Berechnungen Pieter auf die richtige Spur zum Täter bringen.

    Und vor allem interessiert es mich, ob dieser Hauptmann auch noch etwas zur Auflösung beiträgt.

    Die falschen Beweise gegen Rembrandt sind ja nun erst mal, dank Pieter, in der Jauchegrube. :kack:

    Mist verflixt jetzt ist auch noch Quaeckel über den Jordan gegangen! Damit hat er mir aber gehörig die Suppe versalzen, denn ich hatte ihn schon fast als "Drahtzieher" für die Morde im Hinterkopf. Aber OK, da muss es dann noch einen Anderen geben der mit Laurens unter einer Decke steckt.


    Bei Laurens bin ich mir fast sicher, dass er mit in der Mordserie drin steckt. So wie der durch das Haus von Rembrandt schleicht und alles beobachtet und belauscht ist es für mich einfach offensichtlich das er da seine Finger im Spiel hat.

    Aber wie gesagt, er ist mir nicht clever genug um so eine Serie auszuhecken.


    Anneke kann einem leid tun. Sie hat versucht diesem arbeitsreichem Leben als Wäscherin zu entfliehen, aber leider nicht den richtigen Weg dafür gewählt.

    Bei Quaeckel hat sie zwar ein Obdach gefunden nach ihrer Kündigung, aber in diesem Zusammenhang hat sie dann auch wohl seinen wahren Charakter kennen gelernt. Das sie Rembrandt und Saskia aber noch bestohlen hat, das fand ich echt mies von ihr.


    Auf der einen Art ist es schon heftig was Pieter da durchmachen muss. Nun sind ihm Schlaftropfen verabreicht worden und er sollte dieses mal vielleicht wirklich getötet werden.

    So gesehen muss man Muntering richtig dankbar sein das er Pieter aufgelesen hat in der Nacht. Auch wenn Munterings Verhalten und seine schamlose Abwerbung ihn zu dieser Samaritertat bewegt haben mögen.


    Ich hatte ja Muntering auch hin und wieder im Verdacht das er der Drahtzieher ist, aber er hat definitiv einen viel zu beschränkten, geistigen Horizont dafür.

    Da hat Rembrandt sicher recht mit seiner Aussage vom Schmieren-Künstler. Aber was soll`s , Muntering verdient damit sein Geld und kommt wohl über die Runden.

    Ich glaube damals war das Leben so hart und schwierig, dass viele "anrüchige Schandtaten" aus dem puren Überlebenskampf geboren wurden.


    Wie Pieter mit seinen mathematischen Formeln auf die Idee kommt, dass der Täter wieder neue - falsche Beweise im Haus versteckt hat....

    Ganz ehrlich, dass erschließt sich mir wirklich nicht. Allerdings muss ich das auch nicht nachvollziehen können, denn Pieters Erklärungen und Gedanken sind immer wieder Schlüssig. Auch wenn er zur Zeit in seiner Mathematik nach irgendeiner Komponente sucht, die ihm dann hilft den Täter Dingfest zu machen.

    Aber im Moment hat Pieter auch noch keine Ahnung wer der Serienmörder ist und bei Rembrandt zieht sich der Strick um den Hals immer enger.

    Seufz...

    Wo sollte ich jetzt nach einem neuen Hauptverdächtigen suchen und welchen wichtigen Hinweis habe ich überhört ? [IMG:http://www.smilies.4-user.de/include/Denken/smilie_denk_10.gif]


    Dieses Hörbuch ist ja in der gekürzten Fassung auf dem Markt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwelche wichtigen Details herausgeschnitten wurden. Bisher ist für mich alles sehr schlüssig und verständlich erzählt worden.

    Da habe ich schon schlimmeres (Hirnlos gekürztes) im Ohr gehabt. :rolleyes:

    Dieser Vroom hat mir auch schon Kopfzerbrechen bereitet, ob er von jemandem aufgestachelt wird?

    Das könnte natürlich sein das da Jemand diesen geistig unterbelichteten Hauptmann für seinen Hass auf Rembrandt benutzen will.

    Andersherum habe ich mir aber auch schon überlegt, dass dieser Vroom extrem faul ist und einfach nur schnell Täter präsentieren will ohne sich geistig und körperlich anstrengen zu müssen.

    Man denke an den armen Fischhändler !!!X(

    Das Bild ist sehr beeindruckend, das würde ich gerne Mal in der Ausstellung sehen

    Mir ist aufgefallen das viele Bilder von Rembrandt sehr dunkel und düster wirken.

    Ob das auch mit den Kosten bei der Farbherstellung zusammen hängt?

    Rembrandt war wohl Zeit seines Lebens sehr knapp bei Kasse.


    Das Kompliment kann ich auch nur an Eva weiter geben, ein tolles Buch.

    Richtig toll ist es das wir hier in einer spannenden Romanform noch so viel interessantes über Rembrandt und die Malerei erfahren. Ich empfinde das Buch als sehr Lehrreich für mich.

    Du sprichst mir aus der Seele, Annette. Aber wie oft in solchen Büchern/Filmen sind die Vertreter der Justiz Trottel. Das gehört auch dazu, damit unsere Helden und Heldinnen um so besser dastehen. :err:

    So gesehen hast du natürlich recht, aber wenn es tatsächlich solche Trottel früher gab, dann bin ich froh das ich im 21 Jh. lebe :schwitz:und die Todesstrafe sowieso abgeschafft wurde.

    Im Falle des Fischhändlers konnte man ja sehr gut erkennen, wie schnell auch unschuldige Bürger zum Tode verurteilt wurden.

    Das Gute ist - jeder Leser kann sie sich so alt vorstellen, wie er mag :-)

    In meiner Vorstellung ist Mareikje 23. Eine zupackende, disziplinierte, dem Leben zugewandte junge Frau, die früh erwachsen werden und sich in einer Männerwelt behaupten musste.

    OK, ich hatte sie in etwa auf 20 bis 21 Jahre geschätzt, weil ihr Vater noch gar nicht so alt war, als er plötzlich starb und sie allein mit der Verantwortung für die Kneipe zurück lies.

    Danke für die Information.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 6. April 2018 - Sonntag, 22. April 2018

    gagamaus

  2. Freitag, 6. April 2018 - Sonntag, 22. April 2018

    Caren

  3. Freitag, 13. April 2018 - Sonntag, 29. April 2018

    Dani79

  4. Freitag, 13. April 2018, 09:59 - Sonntag, 29. April 2018, 10:59

    Avila