Beiträge von Annette B.

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ja, ja die Olle Ösing! Mensch Leute, wie die mich an meine Sachbearbeiterin beim Arbeitsamt erinnert hat, möchte ich euch lieber gar nicht erst erzählen. Zumindest hatte ich vor ca. 15 Jahren auch mal das Vergnügen mich durch das Bochumer Jobcenter durch zu wurschteln. 8o


    Wie auch immer, die Ösing ist für mich schon eine Tatverdächtige, zumal ihr Alibi recht zweifelhaft ist. Sie hat sich ja nicht einmal ordentlich bei der Zeit-Erfassung ausgestempelt. Nach so vielen Jahren im Dienst der Agentur für Arbeit einen solchen Fehler??? Wenn das einem ihrer Kunden passiert wäre... Sie hätte ihm doch sofort die Leistungen gekürzt! ^^

    Ne Leute,irgendwie glaube ich der Frau ihre Geschichte nicht. Aber ich kann nicht genau sagen, was mich an dieser Geschichte nun stört. Aber da fehlt mir noch etwas - sie sagte, sie hat erst noch die Wäsche gemacht bevor sie zu ihrer Mutter ins Sauerland gefahren ist....

    Sie hat jedes Wochenende frei, Zeit genug um die Wäsche zu machen. Da ist irgendwas faul. Sehr suspekt die Aussage der Frau!


    Was mir aber sehr positiv in diesem Abschnitt aufgefallen ist, dass ist die tolle Art mit der Lucie unsere unkomplizierte Art des Miteinander und Füreinander eingefangen hat hier in Bochum.

    Besonders Mütze zeigt deutlich, wie hier ohne viele Worte und Fragen aufeinander zugegangen wird. Wir leben hier wirklich mit unheimlich vielen verschiedenen Menschen zusammen und jeder hat so seine Eigenart und Lebensstil, aber irgendwie funktioniert das Miteinander. Man kennt den Namen der Leute nicht, aber oftmals ihre ganze Lebensgeschichte.


    Eddie ist eher so die stille Beobachterin und Mütze wohl auch, deswegen haben die beiden sich auch auf Anhiebt (wenn auch unbewusst) akzeptieren können.

    Als Eddie den Roller gekauft hat, hat Mütze ihr instinktiv einen Tipp gegeben. Als Mütze dann aber Hilfe brauchte, hatte sie längst gesehen, dass Eddie ihr in diesem Punkt helfen kann. Wie es hier so schön heißt: "Eine Hand wäscht die andere und beide das Gesicht!"

    Das hat Philipp dann so richtig zu spüren bekommen - Beide Hände - denn Mütze hat Eddie`s Blick wirklich ganz klar auf die wesentlichen Punkte festgenietet. Sie hat kurz und knapp aufgezählt wo es den Kerlen richtig weh tut, nämlich auf dem Konto.

    Schade das man da kein Bild von Philipps Gesicht sehen konnte, als Eddie ihm kurz und knapp die Fakten an den Kopf gepfeffert hat. Eddie kann Stolz auf sich sein, sie hat in diesem Moment einen großen Schritt hin zu ihrem eigenständigen Leben gemacht. Toll !

    Klar, die Scheidung wird nicht einfach sein und die Briefe von Philipps Anwalt werden Eddie vielleicht noch zurück werfen auf diesem Weg, aber die Liebe zu Lotti wird sie immer wieder antreiben zu kämpfen. Da glaube ich fest dran.


    Aber Adrian.... Puh, was soll ich von diesem Typen halten?

    OK, als Mörder scheidet er für mich aus, aber diese S/M Geschichte macht ihn mir auch nicht unbedingt sympathisch. Andersherum kann das auch nur ein Ausflug in neue Lust-Gefilde gewesen sein. Es stand ja nicht dabei, ob er diese Spiele weiter verfolgte.

    Schließlich hatte Eddie ihn ja auch rund 6 oder 7 Jahre aus den Augen verloren. Mal abwarten was da noch ans Licht kommt.


    Zumindest profitiert Adrian von Eddies Beobachtungsgabe und ihren klaren Schlussfolgerungen, die sie aus ihren Beobachtungen im richtigen Moment in Worte fasst. Ich glaube, das ist ihre Stärke mit der sie sich ihren Platz im Team sichern kann.

    Überhaupt, Eddie scheint viel mehr zu können als sie sich selbst im Moment zutraut. Ihre Schwäche ist eindeutig, dass sie zu kritisch und zu streng mit sich selbst ist.

    Aber das wird sich vielleicht noch ändern, wenn sie ihr Leben noch besser in den Griff bekommt. Es ist jetzt auch verdammt viel auf einmal was sie wuppen muss.


    Diese Verbindung, dass Zombie eventuell der Bruder von Ronja Bleier sein könnte, drängt sich irgendwie auf. Es wurden aber keine Kinder erwähnt als Adrian und Eddy bei Ronjas Mutter waren und dort die Brüder gesehen haben. Was aber nix heißen muss, denn Zombie wird ja wohl mit seiner Ex-Frau in einer eigenen Wohnung gelebt haben.

    Hmmm... *mal weiter den Faden spinnen...*

    Ronja war vielleicht die kleine Schwester, für die er die Prügel vom Stiefvater bekommen hat, weil er sie schützen wollte. Die kleine Schwester die zur Frau wurde und es ihm immer schwerer machte die Kontrolle über seine Gelüste zu behalten? *Spinnmodus Ende*


    Irgendwie ist mir das grade zu Einfach, aber es könnte irgendwie gut zusammen passen. Zumal Ronja offenbar auch einen gewissen psychischen Schaden hatte. Über ihre Mutter reden wir mal besser nicht, obwohl ich ihre Alkoholkrankheit wirklich gut verstehen kann, wenn sie wirklich auch die Mutter von Zombie ist. :(

    Und was ich eben schon im ersten Abschnitt geschrieben habe, Zombie wird durch die Einschübe in diesem Abschnitt, schon fast zu einem interessanten Typen. Auf der einen Art kann er einem wirklich leid tun und ich kann auch nachvollziehen woher die Wut in ihm kommt. Er selbst weiß auch sehr genau woher die Wut kommt. Er ist nicht dumm und er spürt sehr genau, dass er diese Wut bald nicht mehr kontrollieren kann, aber warum zum Teufel zieht er jetzt nicht die Notbremse? Er weiß doch schon sehr genau das er bald wieder in eine Falle läuft!


    Oh jeh, da kommt noch was auf uns zu in dieser Handlung, wenn Zombie wirklich die Kontrolle verliert.

    Aber mal ganz ehrlich, ich wüsste ja nur zuuu gerne was es mit diesem verflixten roten Aktenordner auf Zombies Tastatur auf sich hat und vor allen Dingen wüsste ich gerne, in welchem Büro diese Tastatur steht.

    Er könnte ja genauso gut in einer Bank arbeiten oder im Rathaus oder bei einer Spedition oder, oder, oder....

    Zumindest ist es grade verdammt spannend und das Buch hat mich jetzt fest im Griff. :totlach:

    Wichtig war mir, die emotionale Abgestumpftheit zu verdeutlichen, mit der Zombie Vergewaltigungsszenen neben seinem Frühstücksmüsli konsumiert, wie andere Leute die Zeitung. Und selbst den schlimmen Bildern gelingt es nicht, ihn zu berühren, er macht das eher zur Ablenkung, wie Fernsehen, und das Video langweilt ihn auch noch <X . Um klarzumachen, wie gestört das ist, musste ich meiner Meinung nach zeigen, was genau ihn da langweilt.

    Richtig Lucie und das ist auch sehr gut bei mir angekommen.

    Auch wenn es weit von meiner persönlichen Lebensart entfernt ist, beim Frühstück derartige Videos anzuschauen.



    Die Frage, wie viele Menschen wohl tatsächlich längst von der Zeitung zum Porno übergegangen sind, bleibt im Raum stehen ...

    Ich glaube, ich möchte da lieber nicht weiter drüber nachdenken.

    Aber ich weiß, dass die Polizei viel Arbeit mit psychisch gestörten Menschen hat.

    Im nächsten Abschnitt gibst du zu Zombie ja auch noch einige interessante Hinweise. Darum lasse ich diesen Abschnitt mal ruhen und widme mich dem nächsten tollen Abschnitt. ;)

    Ihr habt ja schon viel Diskutiert und in vielem stimme ich mit euch überein. Aber ein paar Punkte, da möchte ich noch drauf eingehen.

    Wie hält sie diesen Ehemann aus. Ich kenne das ja, dass man zusammenbleibt, aber dann muss doch ab und zu noch was Nettes sein. Hier ist es ja so schlimm, dass sogar das Kind lieber bei der Mutter bleibt und sogar die Initiative ergreift.

    Ich denke, dass es bestimmt auch schöne Momente gab in dieser Ehe, aber da Philipp so dominant war hat Eddie diese Momente jetzt nicht mehr auf dem Schirm. Das war sicher ein schleichender Prozess indem Eddie immer mehr von ihrem Selbstbewusstsein verloren hat. Dies hat sie bestimmt gar nicht bewusst wahrgenommen, dass sie sich immer mehr aufgegeben hat.

    An irgendeiner Stelle in diesem Abschnitt erinnert Eddie sich daran, dass sie in der Pubertät - oder sogar etwas später - während der Zeit auf dem Gymnasium, gar nicht verstehen konnte warum ihre Mitschülerinnen sich die Nägel lackieren und sich schminken und auf brezeln.

    Eddie ist von ihrer Mutter nicht unbedingt als Mädchen, dass mit Barbie Puppen spielen musste und sticken lernen musste, erzogen worden. Die Mutter und die Oma haben ihr da etwas anderes vermittelt, was m.M.n. viel wichtiger ist - sie Haben Eddie die Chance gegeben frei zu entscheiden wie sie leben möchte.

    Das geht für mich auch aus der Szene hervor, in der Eddies Mutter mit soviel Unverständnis auf Eddies Berufswunsch reagiert. Sie hatte mit allem gerechnet - Architektur oder Biologie - Studium oder so, aber zur Polizei, dass hatte sie nicht erwartet. Doch da war Eddie noch sehr Selbstbewusst und ist ihren Weg gegangen.

    Also die Basis für ein selbst bestimmtes Leben ist in Eddie vorhanden, sie ist nur zur Zeit sehr tief in ihrer Seele verschüttet. Philipp hat da seinen Macho-Müll drauf gebaggert und den muss Eddie nun langsam abtragen - Schaufel für Schaufel - und dann findet sie wieder zu sich selbst.

    Ich bin mir sicher das sie das schafft, auch wenn es zur Zeit mehr Rückschläge als Erfolge gibt - jedenfalls redet Eddie sich das ein. Sie sieht ihre winzigen, aber verdammt starken Erfolge noch nicht. Zum Beispiel als sie zum Vorstellungsgespräch bei ihrem Ex-Lover war und direkt wieder zum Klo musste. Im Klo hatte sie den Drang, direkt wieder weg zu laufen und lieber bei Aldi an der Kasse zu sitzen. Aber dann strafft sie die Schultern und hebt den Kopf und meistert doch noch diesen schwierigen Anfang.

    Es war auch kein Philipp da der ihr vorher eingeredet hat: Das schaffst du sowieso nicht!

    Sie hat diesen winzigen Schritt geschafft.



    Bisher erscheint sie mir wirklich nicht so recht lebenstauglich. Nicht wegen mangelnder Fähigkeiten, sondern weil sie so viel Zeit damit verbringt festzustellen, dass sie unfähig ist, dass wichtige Dinge unerledigt bleiben.

    Wie eben schon geschrieben, sie ist nicht LEBENSUNFÄHIG - da hat Philipp einfach nur ganze Arbeit geleistet und sie systematisch zur Hilflosigkeit "erzogen" mit seinen miesen Feststellungen. Er hat ihr das eingeredet, damit ER selbst sich immer weiter auf einen unerreichbaren Thron hievt. Er hat ihr vorgehalten was ER alles aufgebaut und erreicht hat und was sie alles nicht kann. Vielleicht hat Eddie ein sehr einfühlsames und sensibles Wesen und das hat der Saukerl ausgenutzt.

    Ich hatte während des Lesens seiner miesen Bemerkungen irgendwie das Gefühl, dass ER auch nix gebacken kriegt mit seinem Fitness-Studio und den Schulden u.s.w.

    Das Opel zu macht, kam für uns Bochumer nicht unbedingt überraschend. Es war doch eh nur eine Frage der Zeit, aber man wusste es hier schon lange. So gesehen muss Philipp nun vielleicht nur eine Durststrecke überstehen, bis das neue Logistik Centrum endlich fertig ist, aber durch die ständigen Baustellen auf den Straßen rund um den Opel-Ring ist sein Fitness Studio auch nicht einfach zu erreichen. Da gibt es viele andere Studios die einfacher zu erreichen sind. Sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da fällt man förmlich aus dem Bus oder der Bahn direkt ins Fitness Studio. ;)



    Ich hab mir schon gedacht, dass die Szene schockt und hoffe, dass es Zombie damit nicht gelingt, allzu viele LeserInnen zu verschrecken ... allerdings bin ich das Risiko eingegangen :o .

    Ja, OK Lucie, die Szene schockt und ich habe ja schon geschrieben, dass ich das Buch schon mal zur Seite legen musste.

    Aber seien wir doch mal ehrlich:

    Wer zu einem Krimi greift, der muss auch damit rechnen, dass es mal hässlich, blutig oder grausam wird.

    Du hast die Szene so kurz wie Möglich gehalten, aber ekelig genug um uns Zombies perverse Seite klar zu zeigen. <X

    Und ja, dies sind genau die kranken Typen mit denen sich die Kripo beschäftigen muss.

    Ich sage mit Absicht krank !!!

    Ich denke nämlich, der Typ weiß das er krank ist, aber er will es sich nicht eingestehen, weil er hin und her gerissen ist zwischen Lust und Frust.

    Na ja, und wahrscheinlich ahnt er auch, dass er früher oder später in der "Klappse" mit Sicherungsverwahrung landen wird.

    Ich bin echt gespannt, ob er noch zum Serientäter wird oder ob er vielleicht gar nix mit diesem Mord am Jobcenter zu tun hat.

    Noch habe ich keinen Plan.

    Das wurde allerhöchste Zeit, dass sich Eddie von diesem Idioten befreit und wieder auf eigenen Füßen steht, auch wenn das nach einer Mammutaufgabe aussieht, Stichwort Betreuung von Lotti.

    Ja ne, toll wie unsere Politiker alles so fein strukturiert Geplant haben!!!^^ Aber die Realität bei den jungen Müttern (nicht nur Alleinerziehende) sieht GANZ ANDERS aus. Ohne Oma, Nachbarin oder Freundin funktioniert der Plan unserer tollen Familien-Ministerin nämlich üüüüberhaupt nicht. X(

    Das hat schon einen Grund, warum es unserer Familie das geflügelte Wort vom "Oma-Dienst" gibt.

    Das ist alles so toll geplant, dass es nicht ausreichende Betreuungsplätze gibt und über Fachkräftemangel wird ja auch viel geredet......

    Und was passiert???

    Wir warten und warten und warten, auf Ganztagesplätze und genügend Erzieherinnen!!!

    Ich glaube aber, es ist auch in unserer emanzipierten Gesellschaft durchaus möglich, nach einer Trennung in einer ähnlichen Situation wie Eddie zu landen (bis auf das Blasenproblem vielleicht, wer weniger dünnhäutig ist, wird wohl nicht gleich psychosomatisch reagieren). Alleinerziehende haben ja nicht umsonst ein erhöhtes Armutsrisiko.

    Da stimme ich dir zu und ich finde es wirklich gut, dass du diesen traurigen Kampf der jungen Mütter, gegen Geldsorgen und erfolgloser Jobsuche in diesem Buch thematisiert hast. <3

    Ein liebes Hallo in die Runde, Hallo Lucie


    Ich bin jetzt auch mit dem ersten Abschnitt durch und noch sehr hin und her gerissen, was ich von Eddi und ihrer Situation halten soll.


    Lucie hat hier eine Handlung aufgebaut..... Au Backe!!!

    Das ist schon ein verdammt staker Tobak!

    Der Ehemann Philipp ist wirklich das Allerletzte!!! Der Kerl ist an Egoismus und Selbstbeweihräucherng nicht mehr zu übertreffen.

    Ich habe mich die ganze Zeit beim lesen gefragt: "Wie so eine intelligente Frau, wie Eddi, an so einen Schwachmaten geraten konnte?" X(

    Aber gut, da war halt die Schwangerschaft und sie kannten sich nur kurz.

    Dieses abschneiden des Zopfes war in etwa die gleiche Trotzreaktion, wie bei Lila das aussteigen aus dem Zug in Bochum.

    Da wollte sie sich ja auch von den Zwängen ihres Vaters befreien.


    Zombie ist ein Fall für sich. Was ist mit seiner Schwester passiert und ist das wirklich der Auslöser für seine Wut?

    Die Sätze des Psychologen, die ihm immer wieder durch den Kopf geistern, deuten jedenfalls in diese Richtung. Das er in einem Büro arbeitet hat mich nicht überrascht. Irgendwie hat er mich an diese Geschichte mit Sebastian Edahy erinnert, der von so vielen anderen hochangigen Leuten verurteilt wurde.... !!!

    Damals habe ich mich auch des öfteren gefragt - wer von diesen hochrangigen Typen wohl selbst im Glashaus sitzt.?

    So manche Szene war für mich echt hart zu lesen und ich habe das Buch mehrfach bei Seite gelegt. Aber ja, dass ist nun mal die Realität und genau die schreckliche Wahrheit mit der Eddi sich nun bei der Mordkommission beschäftigen muss.

    Ich denke, dass genau diese Mischung - aus grausamer Realität und bisherigem Leben in einem goldenen Käfig, für Eddi hilfreich sein werden, um ihren neuen Weg ins eigenständige Leben zu gestalten.

    Lotti ist ein kluges Kind und wird sicher nun auch schneller selbständig werden, als in dem goldenen Käfig. Kinder sind in solchen Situationen viel unkomplizierter als wir Erwachsene.😉

    Die Oma finde ich Klasse und auch die Mutter scheint sehr gut zu wissen oder zu spüren, was jetzt gut für ihre Tochter ist. Das zeigt sich schon daran, dass beide auf jegliche siebenmal Gescheiten Kommentare verzichten und einfach nur nach vorne schauen.


    Diese Wohnblocks mit den billigen Wohnungen sind hier in Bochum echt ein Albtraum, aber diese Stadtteile gibt es sicher auch in anderen Städten. Für Eddi ist das im Moment die beste Lösung und im Laufe der Zeit wird sie sicher noch andere Möglichkeiten finden, aber sie hat schon einen guten Anfang gemacht. Leicht wird es bestimmt nicht für sie, aber aus Liebe zu ihrer kleine Tochter, wird sie immer wieder die Kraft aufbringen zu Kämpfen.

    Auf eure Kommentare gehe ich heute Abend ein, dass ist hier vom Campingplatz aus mit dem Tab nicht so einfach.. Ich habe leider vergessen mein Notebook einzupacken. :(

    Auch ich möchte mich ganz herzlich bei Noa und allen Mitleserinnen für diese wunderschöne Leserunde bedanken.

    Hier nun meine Rezension:



    Die Farben des Lebens


    Im Leben eines jeden Menschen gibt es schöne und nicht so schöne Momente oder Erlebnisse.

    Oft genug wird davon gesprochen, dass es dunkel wurde in der Seele eines Menschen, oder das die Seele leuchtet.


    Noa C. Walker hat die vielen Eindrücke und Erlebnisse, die ein Mensch durchlebt, sogar noch feiner differenziert, indem sie die Gefühle mit vielen verschiedenen Farben und Bildern beschrieben hat.


    Filly ist noch sehr jung als ein furchtbares Erlebnis ihre Seele verletzt und ihr Psyche zusammen bricht. Sie kann sich gegen diese Gefühle nicht wehren, die über sie hereinbrechen, wie ein furchtbares Unwetter.

    Weil Filly sich selbst kaum verstehen kann und ihre Gefühle kaum beherrschen kann, zieht sie sich in die Abgeschiedenheit der Berge zurück.


    Lange lebt sie einsam dort und traut sich kaum von ihrem Berg herunter.


    Jedoch spürt sie auch, dass sie diese Einsamkeit auf Dauer nicht haben will und beginnt zu kämpfen.

    Es ist ein langer und schwerer Kampf, mit kleinen Erfolgen, aber auch mit massiven Rückschlägen.

    Da Filly Künstlerin ist, sieht sie ihre Gefühle, ihre Erfolge und Niederlagen wie Bilder, die sie mit Farben gestaltet.


    Sehr feinfühlig und sehr realistisch beschreibt die Autorin, wieviel Mut und Selbstdisziplin Filly aufbringen muss, um sich Schritt für Schritt in ein normales Leben zurück zu kämpfen.

    Bei all` diesen Beschreibungen der kleinen Schritte, vergisst Noa C. Walkers aber auch nicht immer wieder humorvolle Szenen und Dialoge in die Handlung mit einfließen zu lassen.


    Die Palette der Farben ist genauso bunt, wie die Charakter der Personen in diesem Buch. Die Anzahl der Personen in der Handlung ist gut überschaubar und reicht von recht schrägem, aber sehr sympathischen Charakter, bis hin zum gemütlichen und ruhigem, sowie auch tiefsinnigen beziehungsweise philosophischen Charakter.


    Diese super Mischung der Charakter, dazu die wundervollen Beschreibungen der Natur und Farben, machen dieses Buch zu einem Lesegenuss der besonderen Art.

    Der Leser wird förmlich in eine Welt der Ruhe und Farben entführt, darf mit Filly lachen, leiden und lieben.

    Gleichzeitig baut sich jedoch eine sehr angenehme Spannung auf, denn man möchte doch wissen, was Filly widerfahren ist und ob sie es jemals schaffen wird ein normales Leben zu führen.


    Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der mal den hektischen Alltag vergessen will und in eine zauberhafte Welt, mit einer sehr tiefsinnigen Handlung, eintauchen möchte.

    Auch wenn man am Ende das Buch zuklappt, wirken die Handlung und die Gefühle, die man beim lesen erlebt hatte, noch lange nach.


    Die Rezension erscheint noch auf folgenden Internet Seiten:


    Amazon


    Buchrebellin

    Genau so habe ich die Szene auch empfunden und darum habe ich nicht verstehen können, warum Filly das nicht erkannt hat. ?

    Aber wer weiß, vielleicht hat ihr der Steinadler dann die entsprechende Einsicht geschenkt.

    Filly konnte das nicht verstehen, nichts hineininterpretieren. In manchen Situationen geht "gar nichts mehr" bei Menschen mit Angststörungen. Logik dahinter erkennen: Ja! Die Seele macht mit: Keine Chance! Leider!

    Oh je, da wird man quasi von seiner eigenen Psyche so blockiert, dass man nichts positives sehen oder erkennen kann.Puh, dass hätte ich wirklich nicht erwartet.

    Man kann Situationen totquatschen, man kann aber auch einfach den Mund halten und einfach nur da sein.

    Wohl wahr und so manches mal wird so viel gequatscht, dass nur dummes Zeug dabei raus kommt. Was in solchen Momenten eigentlich helfen soll, wird zum unkontrollierten Bumerang.

    Die Nacht auf dem Felsvorsprung ... oh mein Gott ... ich wäre gestorben vor Angst. FIlly hat das irgendwie ziemlich locker mitgenommen. Die Reaktion von Mika war ein klein wenig überzogen, machte aber deutlich, wie viel ihm an Filly liegt und wie wichtig sie ihm ist.

    Genau so habe ich die Szene auch empfunden und darum habe ich nicht verstehen können, warum Filly das nicht erkannt hat. ?

    Aber wer weiß, vielleicht hat ihr der Steinadler dann die entsprechende Einsicht geschenkt.


    Das erlebe ich - leider - auch sehr oft in letzter Zeit. Ich werde getreten und muss Gewitter abfangen, die eigentlich gar nicht für mich gedacht sind.

    Ganz ehrlich, ich habe manches mal das Gefühl, dass dieses Treten und Zetern ein neues Übel unserer Zeit ist. Jeder denkt nur noch an sich selbst und hofft ungeschoren davon zu kommen, wenn es mal schwierig wird.

    Tja und dann wird entweder ein anderer Sündenbock gesucht oder jemand der die Wogen glättet.

    Meiner Meinung nach werden die Menschen immer hilfloser, weil sie sich überfordert fühlen, obwohl sie häufig noch jung sind. Die Anforderungen steigen einfach zu rasant an.

    Auch nach dem Unfall am Berg und der Entfremdung von Mika - worunter beide gelitten haben - findet sie den Weg zurück zu ihm, weil sie gelernt hat, ihrem Herzen zu folgen auf dem Weg der Liebe.

    Genau das hatte Meggy ihr ja so eindringlich ans Herz gelegt. Aber dennoch war es sicher nicht leicht, dieses Wissen in die Tat umzusetzen. Vor allem, weil bei der Hochzeit ja furchtbar viele Leute waren. Filly ahnte wohl, dass sie diesen Weg nur mit Mika zusammen gehen kann.


    Dass sie aus dem Schuhgeschäft nicht rückwärts wieder rausgelaufen ist, ist sicher Mika zu verdanken. Aber auch die feinfühlige Verkäuferin hat genau richtig gehandelt.

    In diesem Moment habe ich echt gedacht: Man glaubt gar nicht, wie viele Menschen mit irgendeiner Phobie oder Angst belastet sind. Lucia, die Schwester der Verkäuferin, Monika, Mika und Filly.... Es wurden immer mehr und das sin nur die Menschen die mit ihrer Angst offen umgehen. Viele Menschen trauen sich aber nicht ihre Ängste anderen zu erzählen, nicht mal ihrem Arzt oder ihren Eltern. Denn auch die Angst vor dem "nicht ernst genommen zu werden" ist sehr verbreitet. Gepaart ist diese Angst oft mit mangendem Vertrauen.


    Filomena „Wildunfall“ hätte auch viel schlimmer ausgehen können. Wenn ich mir vorstelle, dass sie mit ihrer Klaustrophobie und Angst vor Dunkelheit eine Nacht auf einem Felsvorsprung verbringt ohne Aussicht auf Rettung - das ist schon furchtbar. Klar, dass Mika ausflippt und sie SOFORT da oben wegholen will. Es hat mir richtig weh getan, dass das zu einem Bruch der beiden geführt hat. Ich war mir nicht sicher, ob sie wieder zusammen finden.

    Besonders mit Blick in die Zukunft, die Mika schon kannte, hätte ein solcher Unfall tödlich enden können. Das Haus von Iris und Stefan soll ein Ferienhaus werden. Also ist es auch nicht immer bewohnt und Filly wäre da oben total alleine. Keine gute Situation.

    Seitdem Mika in ihr Leben getreten wurde („ist“ wäre ja nichtso ganz richtig), kämpft Filly.

    Das hast du wunderbar auf den Punkt gebracht. Mika wurde in Fillys Leben getreten..... :totlach:



    Noch mehr Nebenfiguren (Eltern) oder Nebenschauplätze (bzw. Vor-Nach-szenen) hätten m. E. den Rahmen gesprengt. Übrigens auch den, der ein "Liebesroman" in diesem Format an Umfang haben "sollte".

    Einen grossen Teil aus Fillys Leben hast du ja erzählt, eben diesen Anschlag und auch von den jungen Mädchen in ihrer Reisegruppe.

    Aber die Eltern sind glaube ich sehr wichtig im Leben eines Menschen und da wäre es schön gewesen, wenigstens in einem Nebensatz von ihrer Liebe und ihrer Sorge um die Tochter, zu lesen. ;)

    Dennoch hätte ich gerne noch ein kleines bisschen mehr erfahren über Filly und ihr Leben - wo genau sie herkam, wie genau sie zu Bruder Ruben und Meggie kam und noch so einige Punkte. Aber auch so war dies für mich ein wunderschöner, stimmungsvoller und warmherziger Roman, den ich unglaublich gern gelesen habe!

    Ja, dass hätte ich auch gerne gelesen. Es hätte gereicht, wenn in einem Nebensatz gestanden hätte, dass Filly regelmässig mit ihrer Mutter telefoniert. Denn ich denke, dass die Eltern ihr Kind nicht im Stich lassen und sich sorgen machen. Auch hätte ich gerne gewusst, wie Filly an Meggy ode Pater Ruben gelangt ist. Durch die Stiftung die Meggy ins Leben gerufen hat, weil sie Monika so verletzt hatte *kopfkratz*

    Oh ja, es ist wirklich schade das Meggy nun doch gestorben ist. :(

    Die Szene, wie sie von Filly Abschied nimmt, ging ans Herz beim lesen. Andersherum gönne ich Meggy nun ihren Frieden, ohne Schmerzen und Sorgen.

    Das Iris und Stefan nur ihr zuliebe auf dem Hof geblieben sind, muss man schon bewundern. Sie haben Meggy sicher sehr geliebt und darum auf ihre eigenen Träume verzichtet. Obendrein hatten sie auch noch Geldsorgen, weil der Hof sich nicht mehr rentierte. Doch sie wollten Meggy nicht alleine lassen und das muss man ihnen wirklich hoch anrechnen. Ich denke, Meggy wird den beiden auch Geld hinterlassen haben, um in Neuseeland einen ordentlichen Start zu schaffen.

    Meggy wusste ja von den Träumen und hat sicher nicht mehr viel Geld gebraucht von ihrer Rente in den letzten Lebensjahren.


    Das Bruno Meggy nicht geliebt hat, nehme ich ihm nicht ab. Ich denke er musste damals eine Entscheidung treffen, zwischen seinem Gott den er liebte und Meggy. Er hat sich dann gegen Meggy entschieden, aber eine tiefe Liebe zu ihr hat er ja bis zum Schluss in sich getragen.

    Es war aber nicht die Liebe die fuer eine Beziehung gereicht hätte und das hat er wohl rechtzeitig erkannt. Die Beziehung wäre wahrscheinlich an seinem Glauben zerbrochen und jeder wäre seinen eigen Weg gegangen. Meggy den der Diva und er den des Glaubens. Es passten ihre Ziele nicht zusammen, aber ihre Herzen.

    Schön war es zu lesen, warum Meggy so geworden ist, wie sie war.

    Hart zu sich selbst, eigensinnig und zielstrebig. Ich glaube, manche Eltern erreichen mit ihrer Erziehung genau das Gegenteil, von dem was sie wollen, weil in der Erziehung ein sehr wichtiger Bestandteil zu kurz kommt. Die Liebe und das Verständnis.

    Das Mika bei dem Wildunfall so konsequent reagiert hat, konnte ich gut verstehen. Es wundert mich sowieso, dass dort nicht schon eher etwas passiert ist in den 10 Jahren.

    Toll fand ich die Szene, als Mika an dem Hochzeitstag von Lucia und Franco die Seiltänzerin in dem Gemälde von Filly entdeckt und auch den gelben, kleinen Schmetterling.

    Ich schätze mal, wenn Filly nicht zu der Hochzeit gekommen wäre, dann hätte Mika doch noch einmal den Mut gefunden zu ihr zu gehen. Eben weil er diese Hoffnungsträger im Gemälde entdeckt hatte. Das Codewort wäre sicher wieder: Fruechteeistee gewesen. ;)

    >Entschuldigt bitte das -ue- in den Wörtern. Ich tippe grade an meinem steinalten Notebook und da funktionieren einige Tasten nicht mehr richtig, wie grade bemerke.<


    Aber es kommt ja anders. Filly sieht den Steinadler und erinnert sich an die letzten Worte von Meggy. Hab Vertrauen, auch wenn es mal Unstimmigkeiten gibt. Diese Wanderung, die Gedanken und die Liebe zu Mika, geben Filly die Kraft doch noch zur Hochzeit zu gehen.

    Eine weise Entscheidung und der erste Schritt in ein neues Leben, welches sie sich ja auch so sehr erhofft hat.


    Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es eher ein "unaufgeregter" Roman war, so war es doch ein wunderschönes Leseerlebnis.

    Tiefsinnig und sehr entspannend, in einer viel zu hektischen Zeit. Ein solches Buch sollte man immer im Regal haben, um bei Bedarf dem alltäglichen Stress entgegen zu wirken.

    Vielen Dank Noa, dass du diese Geschichte geschrieben hast. <3

    Ich werde dieses Buch bestimmt einigen Freundinnen empfehlen, die auch gerne mal in eine ruhige und tiefsinnige Welt abtauchen.

    Meine Tochter erlebt bei ihrer Mitbewohnerin gerade etwas ähnliches. Immer wieder gibt es Phasen von Depression. Sie hat sie immer wieder aufgefangen und unterstützt, aber im Moment fehlt ihr selbst die Kraft, das weiter zu tun. Sie versuchen etwas Abstand zu halten, aber in einer WG ist das nicht leicht.

    Das kann man auch gut verstehen, dass deiner Tochter langsam die Kraft fehlt dieser Mitbewohnerin immer wieder zu helfen.

    Möglicherweise wird aber die Mitbewohnerin in ihrem Elend dies gar nicht nachvollziehen können, wenn deine Tochter nun etwas Abstand sucht.

    So ähnlich wird es wahrscheinlich auch bei Fillys Freundinnen gewesen sein, sie hätten gerne geholfen, aber irgendwann hatten sie selbst keine Kraft mehr.

    Das ist sicher ein Teufelskreis im menschlichen Miteinander.


    Dana kennt Meggi nur als selbstbewusste starke Frau und fühlt sich selbst nicht so. Daher gelingt es Filly besser, Dana Rückhalt zu geben, denn Filly ist so schwach wie Dana.

    Stimmt, da könntest du recht haben mit deiner Einschätzung. Meggy ist echt eine starke und schillernde Persönlichkeit.

    2. Fillys größtes Problem ist die Sozialphobie - die stammte nicht von dem Attentat, sondern von den Menschen in ihrem direkten Umfeld. (s. auch Punkt 1.)

    Jetzt hoffe ich sehr, dass das im Buch wirklich verständlich rüberkommt. *ängstlichguck*

    Doch, da musst du dir keine Sorgen machen. Das kommt sehr gut und verständlich rüber.


    Die Gesellschaft ist leider sehr oberflächlich, spaßorientiert und sogar hartherzig geworden. Und halt auch extrem leistungsorientiert. Darauf versuche ich mit diesem Roman hinzuweisen und vielleicht auch ein klein wenig zu sensibilisieren.

    Genau diese Gedanken sind mir beim Lesen auch durch den Kopf gegangen. Filly hat einen Beruf indem sie viel mit Menschen umgehen muss. Ein Hotelbesitzer der geführte Besichtigungen anbietet, die ja auch den Preis für die Gäste erhöhen, kann es sich auf Dauer nicht leisten eine Eventmanagerin zu beschäftigen, die Panikattacken bekommt und nicht in einen Bus oder einer Bahn fahren kann.

    Geld regiert die Welt und der Leistungsdruck, beziehungsweise Konkurrenzkampf wird immer härter.

    Die Umgangsformen immer schlechter und das verständnisvolle Miteinander bleibt total auf der Strecke.

    Diese Geschichte mit Dana war ja ein Ding! Ich denke mal, Dana ruht so in sich, dass sie das alles gut übersteht und keine schlimmen Folgen davonträgt! Mir hat - wie offenbar auch Meggi - am besten die Reinigungszeremonie gefallen.

    Oh ja. die Szene war Klasse, dass hat mir auch großen Spaß gemacht sie zu lesen.

    Was mich ein bisschen stört - Meggie, Franco, Bruder Ruben, sie alle sind besorgt um Filomena und Mika. Jeder möchte mitmischen und „helfen“. Ich finde, die beiden sind jetzt soweit, dass man sie alleine lassen kann. ^^

    Das sehe ich anders.

    Ich denke, dass auch alle Helfer, die sich 10 Jahre liebevoll um Filly gekümmert haben, nun ihre Fortschritte auch erkennen.

    Um Filly weiterhin zu helfen und besonders auch Mika zu unterstützen, besteht bei der Helfer-Truppe nun sogar ein erhöhter Gesprächsbedarf.

    Schließlich sollten sie sich schon ein wenig abstimmen, wer wann zu Filly geht oder wer - wie Meggy jetzt - geschont wird, damit es für Filly nicht zu viel wird.

    Sie hatte Therapien, aber die hat sie ja anscheinend beendet.

    Du das ist oft ein leidiges Thema mit den Therapien. ^^ Je nach Krankheit und schwere der Krankheit, wird von den Krankenkassen eine gewissen Zeit diese Therapien bezahlt. Dann heißt es irgendwann, der Patient ist Austherapiert und soll wieder Arbeiten.

    Ich denke mal, so ist es bei Filly gewesen. Nur leider war sie noch nicht wieder Arbeitsfähig und da wird es dann schwierig für die Patienten. Oftmals lässt unser tolles System genau diese Patienten hilflos im Regen stehen. Ein Gang zum Arbeitsamt dürfte für Filly zu diesem Zeitpunkt noch nicht machbar gewesen sein.

    Bei Frau Ferrari :o vom Jugendamt ist der Name wahrscheinlich Programm. Sollten solche Menschen nicht etwas einfühlsamer sein? Ich fand sie extrem unsympathisch (und so sollte sie wahrscheinlich auch dargestellt werden).

    Oh ja !!! Das hast du wunderbar auf den Punkt gebracht. Diese Frau ist eher ein Kinderschreck, als das sie eine Hilfe darstellt.

    Worüber ich aber in dieser Szene gestaunt habe, war Fillys verhalten. Was muss es sie an Kraft und Beherrschung gekostet haben, ins Polizeirevier zu gehen und dann noch Dana vor dieser Fr. Ferrari zu beschützen.

    Da sieht man sehr deutlich, was Filly aus Liebe zu Dana alles schaffen kann.

    Filly ist auf einen verdammt guten Weg, denn später am Tag schafft sie es sogar noch einmal sich unter Menschen zu begeben. Bei der Reinigungsaktion. Auch das macht sie aus Liebe. Genauso wie den Besuch im Krankenhaus bei Meggy.

    Wie heißt es so schön: "Liebe macht Stark"

    Sie hat ja einen Esel. *zwinker*

    Ja, und das passt sehr gut, denn der ist auch recht stoisch. Eine Königin der besonderen Art, wie Mika leidvoll erfahren hat am Anfang. :)