Beiträge von Sara

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    Vielleicht hier noch als Hintergrundinformation: Ich bin während meiner Recherchen zum "Lied der Nebelinsel" zum ersten Mal auf den historischen Macbeth gestoßen - und es hat mich total fasziniert, dass er ganz anders war, als Shakespeare uns glauben macht.
    Der Kerngedanke des vorliegenden Buchs war darum auch "Macbeths wahre Geschichte" zu erzählen.
    Der Verlag war davon zunächst nicht so begeistert, hatte Angst, dass das zu martialisch sein würde, man wünschte sich ein wenig mehr Schottland wie wir es kennen - also Highlander im Kilt sozusagen :) Zunächst habe ich mich mit der Geschichte im 18./19. Jahrhundert eher widerwillig, weil fremdbestimmt beschäftigt. Doch als ich mehr Hintergründen zu den Clearances, der gewaltsamen Räumung der Highlands, erfuhr, fiel mir wie Schuppen von den Augen, dass dieser Freiheitskampf unglaublich viel mit dem Kampf des mittelalterlichen "Albas" um Unabhängigkeit gemein hat. Auf diese Weise sind zwei Geschichten, die von so vielen Jahrhunderten getrennt werden, plötzlich zu einer verschmolzen.


    Ich finde es unheimlich interessant die "wahre Geschichte um Macbeth" zu erfahren, gerade weil alles so lange in der Vergangenheit liegt ist man ja oft auf Überlieferungen angewiesen und wenn die dann auch nur sehr einseitig publiziert wird..
    So war es auch für mich sehr überraschend von diesem Unterschied zu Shakespear's Stück zu lesen und bin umso gespannter mehr davon zu erfahren :)


    Julia: Wie war für dich dann der Schreibprozess hast du an beiden Handlungssträngen parallel gearbeitet oder sie unabhängig voneinander geschrieben und dann verwoben? Mich würde auch interessieren wie lang die Recherche für dieses Buch gedauert hat?



    Ich empfinde diese Wechsel gar nicht als schwierig, ganz im Gegenteil machen sie die Geschichte doch umso spannender! Mir gefällt die Vergangenheitsebene bisher sogar besser als die Gegenwart, weil mir die Charaktere besser gefallen.


    Das geht mir grundsätzlich auch so, nur ertappe ich mich manchmal dabei, dass ich dann ganz schnell etwas vorlese, weil ich gerade den einen Handlungsstrang so spannend finde -ist mir im zweiten Abschnitt passier- aber ich versuche mich zusammenzureißen ;D



    Ui, spannend. Schade, dass der Verlag auch mit der wahren Geschichte um Macbeth nicht einmal werben möchte. Anstatt dem Buch einen für mich doch etwas nichtssagenden Klappentext zu geben, hätte ich gleich damit geworben. Aber ich muss immer wieder feststellen, dass ich die Verlage manchmal nicht verstehe, aber vielleicht würde das wirklich Leser abschrecken? Keine Ahnung! :-\ Ich finde es auf jeden Fall spannend und freue mich schon auf die weitere Geschichte 8)


    Ja dem kann ich auch nur zustimmen, meiner Meinung nach hätte das auch ruhig in den Klappentext kommen können, ich bezweifle, dass das Leser abschreckt.. aber keine Ahnung?!


    Nun ja, bislang ist es ja aber eher ein willkommenes Abenteuer für die junge Frau. Hoffentlich bleibt es dabei und sie bereut nicht, was sie mit ihrem kleinen Scherz ausgelöst hat... Aber wenn sie als Nachfahrin eines Königs gesehen wird, kann es so schlimm nicht werden, oder? ;)


    Mir gefällt der 1791 Erzählstrang momentan einen ticken besser :D
    Aber recht offen wird ja nicht publiziert, dass Aelswith die Nachfahrin des Königs ist?



    Ich halte David zugute, dass er anfangs zumindest versucht, mit seiner Frau ins Gespräch zu kommen und zu ergründen, womit sich ihr Tag ausfüllen lässt. Doch eigentlich hält er des Leben einer Frau für ein Schauspiel, und selbst das Lesen von Romane empfindet er als "eine reichlich oberflächliche Lektüre?"


    Ja das ist mit Sicherheit seine Meinung, für mich hat man gerade bei diesem Essen gemerkt, dass die beiden einfach überhaupt nicht zusammenpassen und unter normalen -oder heutigen Umständen- sicher nicht geheiratet hätten.

    Hallo liebe MitleserInnen und liebe Julia,


    ich habe es jetzt auch endlich geschafft den ersten Abschnitt fertig zulesen und muss sagen, dass ich schon sehr gut in das Buch und seine Geschichte reingekommen bin..am Anfang der beiden Zeitabschnitte dachte ich zwar immer "Mhmmm.." aber nach zwei Seiten war ich dann schon Feuer und Flamme für die Figuren und die Highlands ;)


    Aelswith's Handlungsstrang kann ich auch noch nicht so gut einordnen, was hat das mit den Raben auf sich?? Und wer ist das Baby aus dem Prolog ist das Aelswith oder ist das Taraín? Das wären zumindest meine bisherigen Vermutungen!
    Wo ich mich auch nicht auskenne ist, ob McBeth jetzt so ein Tyrannenherrscher war oder nicht.. ich glaube da müsste ich mich sowieso noch mal etwas schlau lesen ::)


    Magdalene mag ich wirklich sehr gern und mir tut sie sehr leid, ich bezweifle, dass wirklich ihr Niesen ihr Schicksal besiegelt hat, es hat das alles wahrscheinlich eher beschleunigt..
    Seòras finde ich ja sehr interessant und ich will unbedingt mehr von ihm lesen.. ich habe auch schon die Vermutung, dass er auch noch eine wichtige Rolle spielt.


    Wo ich anfangs etwas erstaunt war, waren die zwei verschiedenen Zeitstränge, habe ich mich aber schnell daran gewöhnt und finde ich bisher ganz spannend, ich stelle mir nur die Frage inwiefern die beiden zusammenhängen oder zusammenführen?

    Man fiebert weiter mit allen Figuren mit und deswegen ist es umso schöner zu wissen, dass bei den Dahlbergs auch Liska und ihr Vater überlebt haben, durch dieses grausame Erlebnis ist aber Henrik endlich wachgerüttelt worden und er beginnt mehr Zeit mit der Familie zu verbringen.
    Ich persönlich habe mich auch gefreut wieder etwas von Lara zu lesen, nachdem sie die zweite Welle mit ihren schweren Verletzungen gepackt hat, habe ich schon das schlimmste befürchtet ???


    Ich habe mich bei Rebecca eh schon gefragt, warum sie nicht früher versucht hat jemanden zu erreichen, also vor allem ihre Eltern, um denen zu sagen, dass es ihr gut geht? Okay ich glaube schon, dass sie durch die Hilfe, die sie geleistet hat sehr eingenommen war, und deswegen kann ich es ja auch verstehen, trotzdem finde ich es etwas egoistisch von ihr.


    Auch wenn die Geschichte nicht für alle gut ausgeht, was ja zu erwarten war, ist mir jede einzelne Figur ein wenig ans Herz gewachsen, umso schöner ist es, dass es zumindest für ein paar/die meisten ein Happy End gab.


    Ich fand das Nachwort auch noch mal sehr interessant, weil auch hier die ein oder andere Hintergrundinformation kam und was meiner Meinung nach das Buch noch schön abrunden, allein die Tatsache, dass eine zehnjährige Britin es geschafft hat durch ihr Wissen die Zeichen des Tsunamis wahrzunehmen und von den Erwachsenen auch Ernst genommen wurde (ist ja auch nicht selbstverständlich) und dadurch alle von diesem Strand zu evakuieren, finde ich einfach Wahnsinn und interessant, auch wieder etwas, was ich so nicht gewusst habe.


    Ich finde, Elisabeth hat das alles unglaublich anschaulich beschrieben.
    Unfassbar, diese ganzen Messstationen und Analysten und in so einem Fall versagen sie alle bzw. reagieren zu spät, begreifen das Ausmaß einfach nicht rechtzeitig...


    Ja ich habe das auch unglaublich real miterlebt beim Lesen und hatte fast eine Dauergänsehaut.




    Die Quelle für diese Abschnitte war, sagen wir es mal so: leicht zweifelhaft. Umso erstaunter war, ich, dass der Dr. vom GEO-Forschungszentrum sie durchgewunken hat. Offenbar entsprechen sie im Kern den Tatsachen, wenngleich sie womöglich ein bisschen dramatisiert sind. Erst von der Quelle, ein bisschen natürlich auch von mir. Aber da lief wirklich wohl viel schief. Was jedoch in der Hauptsache fehlte, war das Tsunami-Warnsystem im (armen!) Indischen Ozean. Das sollte auch zu denken geben. Der Pazifik ist damit schon länger ausgerüstet. Aber da gibt es eben "reiche" Staaten. Aber jetzt ist das Warnsystem da und ich bin ein kleines bisschen stolz, dass Deutschland hier federführend war.


    Das war wirklich sehr interessant zu lesen und in der Hinsicht alles nochmal Revue passieren zu lassen, ich glaube auch oder könnte vermuten, dass viele Leute die Details dahinter gar nicht wissen, ich wusste das jedenfalls vorher nicht.



    Dreamworx: Von mir auch noch Vielen Dank für deine Schilderungen! Ich kann mir nicht mal vorstellen wie es ist so etwas mitzuerleben, ich hätte auch nicht gedacht, dass ihr (dein Mann und Du) euch erst nach 5 Tagen wiedergetroffen habt..

    So und in diesem Abschnitt kam dann, wovor man die ganze Zeit schon Angst hatte. Durch die Bilder, die man damals im Fernsehen gesehen hatte und allem was man gehört oder gelesen hatte, hat man es sich ja schon schlimm vorgestellt. Doch davon hier zu lesen, hat mich nochmal um einiges heftiger mitgenommen.


    elisabeth: es ist wirklich sehr gut geschrieben und auch der spannende langsame Aufbau bereitet den Leser vor und fesselt einen zugleich. Auch die allgemeinen Informationen der Seismographen etc fand ich sehr interessant. Und da hätte ich noch eine Frage, inwiefern hast du dazu recherchiert.. also sowohl in Bezug auf die ganzen Daten zu dem Beben un den ganzen Sammelstellen, die solche Beben auswerten usw., als auch beim Ablauf des Tsunamis am Strand?


    Wo ich auch wirklich etwas sauer geworden bin, warum hat man bei dem Beben nicht schon früher Warnung gegeben, hätte das denn nicht trotzdem schon früher durchgegeben werden können, 6,4-8 sind doch auch schon hoch??!!


    Ich bin nun gespannt, wie es weitergeht, wer noch alles geborgen wird und alle sich wieder finden.


    Thailand wirkt auf diesen Seiten wie ein Paradies. Allerdings auch mit Schattenseiten. Ich finde es gut, dass diese nicht verschwiegen werden, auch wenn Elisabeth sich auf Andeutungen beschränkt. Ich finde es dermaßen widerlich, wenn ich mir vorstelle, dass Europäer nach Asien fliegen, um dort billig Sex mit diesen armen Mädchen zu haben. Einfach ekelhaft.


    Ja das stimmt, mir war bis vor ein paar Jahren gar nicht bewusst, dass Thailand in erster Linie auch für den Sextourismus dort bekannt ist. Das ist so ein Gegensatz zu der Schönheit an Natur und Kultur, was das Land so bietet.



    Ach, ich finde, die Jungs haben es heute oft viel zu leicht. Da soll sich mal einer wieder ordentlich anstrengen müssen, seine Fantasie ins Spiel bringen und etwas "kämpfen." So. ;)


    Nur sind die Jungs heutzutage leider nicht mehr ganz so bereit zu "kämpfen".. warum sich anstrengen, wenns leichter auch geht^^, das wurde ja auch im Buch mal angesprochen glaub ich. Aber gerade weil Lukas so etwas ritterliches an sich hat, das man heutzutage kaum noch findet und er nicht aufgibt, gefällt er mir gleich noch mehr :)

    Es ist in diesem Abschnitt wirklich sehr schön zu lesen, wie sich Rebecca und Lukas langsam annähern. Für Lukas ist ja schon länger klar, was er für Rebecca empfindet und nun geht er ja anscheinend in die Offensive, und auch Rebecca merkt, dass Lukas für sie mehr ist :)


    Die Suche nach Alaya hat mich auch etwas mitgenommen, vor allem wie sie Alaya gefunden haben.. brutal misshandelt und man kann dagegen nichts machen -.-


    Die schwedischen Kinder finde ich mega süß und auch lustig wie das Handy immer wider verschwindet :lachen: aber für die Familie ist es ja wirklich das Beste. Das der Familienvater selber nicht abschalten und den Urlaub genießen möchte?!


    Allgemein gefallen mir die Nebenfiguren in dem Buch alle sehr gut.. wenn dann ein Nathanael auf einer Hochzeitsfeier ist, auf der er eigentlich keinen kennt, aber trotzdem sich durch alle Tischreihen quatscht ;D
    Solche Kleinigkeiten werden meist ganz nebenbei erzählt, sind aber einfach so lustig :totlach:


    Rebeccas Familie ist Wahnsinn. Ich weiß nicht, ob ich neidisch oder erleichtert sein soll, dass ich keine derartige Familie habe. Einerseits ist so ein großer Rückhalt sicher schön, andererseits sind die alle sicher auch anstrengend und vor allem in Rebeccas Situation als "letztem Single" der Geschwisterschar. Solche Sprüche kenne ich auch zur Genüge, bei mir noch verbunden mit dem kritischen Hinweis, dass frau sich ja nicht ewig Zeit lassen kann ;D und ich verstehe sehr gut, dass das Rebecca auch manchmal nervt!


    Ich höre das auch voll oft und in erster Linie immer bei irgendwelchen Familienevents.. Woran liegt das, dass man sich als single ständig solchen Verhörrunden und Kommentaren dazu aussetzen muss? :-\



    Puh, ich glaube, wenn ich das persönlich erlebt hätte, würde ich keinen Roman darüber lesen wollen. Ich hab schon Angst vor dem Weiterlesen, wie muss es dir da erst gehen?


    Ohje ich kann mir auch nicht mal vorstellen wie es ist, sowas miterlebt zu haben! Ich habe auch schon ganz schön Bammel vor dem Weiterlesen..



    Gespannt bin ich, ob die "frommen Untertöne" sich noch verstärken. Es ist ja ab und zu von einem Gebet die Rede. Dass das Buch im Gerth-Verlag erscheint, deutet ja auf christlichen Hintergrund hin.


    Ja diese Untertöne sind mir auch aufgefallen, mit Sicherheit wird das bei den späteren Wendungen noch eine Rolle spielen.

    Liebe Elisabeth und liebe MitleserInnen,


    in dem ersten Abschnitt gefallen mir schon mal alle bisherigen Personen sehr gut. Das schöne, erfrischende an Becci ist, dass sie mal alles andere als "leicht zu kriegen" ist, also eine ganz schön hart Nuss, Lukas muss sich also ganz schön ins Zeug legen. An ihm gefällt mir, dass er nicht zu aufdringlich ist, aber trotzdem hartnäckig sein Ziel (/Traumfrau) verfolgt^^.. allerdings tut er mir auch ein bisschen leid, weil Rebecca schon etwas arg abweisend ist.. gerade am Schluss von diesem Abschnitt, als sie zu ihm gesagt hat, er wäre wie ein Bruder für sie *autsch* ::)
    Rebeccas Familie ist ja ziemlich groß und es scheint immer was los zu sein, da kann ich Rebeccas Zurückhalten in puncto Männer verstehen :)


    Marty finde ich an sich nett, jedoch kommt mir sein Charakter etwas unrealistisch vor.. die Rettungsleute, die ihm das Leben gerettet haben, einzuladen ist zwar echt bemerkenswert, finde ich aber etwas übertrieben. Regina finde ich wie Rebecca leicht unsympathisch und ich kann mit ihr nicht allzu viel anfangen.