Beiträge von Papyrus

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Was macht ein Buch zu einem guten Buch?


    Das Buch muß gutes Kopfkino liefern, eindeutig. Ein entscheidendes Kriterium für mich sind Emotionen.
    Ein Buch welches Gefühle in mir hervorruft ist ein gutes Buch. Dabei sind die Emotionen je nach Genre sehr unterschiedlich:
    Ein Buch kann mich zum Lachen oder zum Weinen bringen, mich gruseln oder gar einfach ein "gutes" Gefühl hinterlassen.


    Aber ein richtig gutes Buch muß mich persönlich berühren, es muss meine eigenen Gefühle oder Gedanken ansprechen. Ich muss mich darin (wie auch immer) wieder erkennen, z.B. spiegelt es von mir persönlich Erlebtes wieder. Das ist jetzt sehr subjektiv aber ich hoffe trotzdem verständlich.



    Zitat von Dirk Bernemann

    p. s. es ist zu warm, um eine Meinung zu haben....


    Stimmt

    Upps, ich bin wohl einigen auf die Füßchen getreten ;)



    IDie Kappe des ZuSpätKommers in Leserunden muss ich mir dagegen voll anziehen! Mir passiert es leider in letzter Zeit immer wieder, dass ich teilweise tagelang keine Lesezeit finde oder nach zwei Seiten einschlafe. In einer Leserunde, die nach Kapiteln gegliedert ist, kann ich aber auch wenn ich hinterherhänge meines Erachtens nach noch etwas beitragen. Ganz abmelden möchte ich mich wegen einer Verzögerung allerdings nicht.


    Nein, es soll bloss keiner zurücktreten nur weil er später mit dem Lesen anfängt.


    Ich sehe es für mich eben nur so, dass ich mich zu einer Leserunde "verabrede", andere Bücher dann zur Seite lege, o.ä. und es daher sehr schade finde wenn man dann allein auf weiter Flur ist. ::)
    Durch die Kapitelunterteilungen wird es hier für Schnell-Leser, Späterleser, Später-noch-entschieden-Leser, usw. auf jeden Fall übersichtlicher (glaube ich) und für alle einfacher :winken:

    Was ich von Leserunden erwarte wurde eigentlich schon alles gesagt.
    An erster Stelle steht der respektvolle Umgang miteinander. Als Leserin erhoffe ich mir bei Leserunden mit Autor Hintergrundinformationen zur Entstehung des Buches, etc.



    Mir ist aus aktuellem Anlass noch etwas eingefallen: Ich erwarte von den Teilnehmern einer Leserunde, dass sie das Buch nicht in einem Rutsch durchlesen und dann plötzlich schon nach zwei Tagen fertig sind. Solange anschließend noch mitdiskutiert wird, kann ich es akzeptieren aber ansonsten frage ich mich, warum man überhaupt an einer Leserunde teilnimmt.


    Genauso schade finde ich es aber auch wenn der Start einer Leserunde festgelegt ist und die meisten Teilnehmer erst 3-5 Tage später eintrudeln.
    Dann ist es auch kein Wunder, dass die Leser die "pünktlich" gestartet sind das Buch schon beendet haben und einige andere erst Kapitel 1 abgeschlossen haben.

    Ich hätte Interesse, auch wenn ich keinen Kaffee trinke und es eher wie der Counterpart Agathe halte und Tee liebe ;).
    Aber die Geschichte hört sich gut an und schon die Rezi von Nimue hat mein Interesse an dem Buch geweckt.


    Terminlich bin ich im nächsten Jahr noch für alles offen ;D

    Früher mochte ich keine Bücher mit Ich-Erzähler. Es mag am Alter gelegen haben. Mittlerweile ist es mir egal aus welcher Perspektive das Buch geschrieben ist, es muss nur (subjektiv) gut sein.
    Mir ist aber aufgefallen, dass die Sicht des Ich-Erzählers mich teilweise mehr beeindrucken kann.
    Ich als Leser erfahre direkt die Gedanken des Erzählers mit all seinen Gefühlen und kann ihn daher besser verstehen auch wenn ich sein Handeln nicht immer nachvollziehen kann.


    Bücher mit bleibenden Eindrücken, mit einem Ich-Erzähler, waren für mich zum Beispiel:


    Jeffrey Eugenides - Middlesex
    Mark Haddon - Supergute Tage, oder die Welt des Christopher Boone
    Yann Martel - Schiffbruch mit Tiger
    Khaled Hosseini - Drachenläufer

    Ich gehe gerne zu Autorenlesungen.
    Ich finde es schön mal einen Autor "in Echt" zu erleben und mag es, dass bei den Lesungen schon mal aus dem Nähkästchen geplaudert wird und man erfährt wie das Buch entstanden ist, etc.


    Zum Glück halten sich in meiner Region die Preise für eine Lesung mit Autor in Grenzen. Die teuerste Lesung war letztes Jahr in Köln mit Elke Heidenreich für 9 €.

    Oh, da würde ich gerne mitlesen und auch an der Verlosung teilnehmen.
    Terminlich bin ich flexibel, solange es sich nicht mit der Leserunde zu "Das Sakriversum" am 17.09. überschneidet.