Beiträge von StefanieGerstenberger

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    Danke für eure tollen, superausführlichen Rezensionen
    und eure ehrlichen Meinungen!
    Besser & schöner hätte ich manche Dinge nicht beschreiben und zusammenfassen können.
    (Besonders bei dir, Ulrike)


    Mein Ziel ist es, Bücher zu schreiben, die ich selber gerne lesen würde...
    an wem soll ich mich auch sonst orientieren? :)


    Egal wieviel Sterne ihr gegeben habt, aufgrund eurer Beurteilungen würde
    ich den PINIENSOMMER liebend gerne lesen!
    GRAZIE!


    STEFFI

    Eben! Die Erstleserinnen kannten das Sternenboot, waren also mitten in der Geschichte drin!
    Ich hingegen musste erst vertraut werden mit Roman und Protagonisten, denn ( allmählich nervt es mich, das immer wieder zu erwähnen! ) ich bin eine Neu-Leserin! Vielleicht würde ich anders über das Buch denken, wenn ich den Vorgängerband gekannt hätte....


    Nun ja, ich hatte aber absichtlich eine Lektorin vom Verlag bekommen, die das Sternenboot auch nicht kannte und die sehr kritisch (wie diese Lektorinnen nun mal sind) an die Sache heran ging. Ziel war es ja ein Buch zu schreiben, dass eben auch allein für sich bestehen konnte. Von ihr gab es eigentlich dazu wenig Anmerkungen.


    Ihr seht, es ist eine sehr vielschichtige Angelegenheit ein Buch zu schreiben...

    Das hast du schön gesagt. Die Mischung hat hier nicht ganz gestimmt, so empfinde ich es auch. Die traurigen Szenen waren so ausführlich dargestellt und hätten ein wenig mehr Balance gut vertragen.


    Oh, hätte ich das gewusst... :'(
    Ich hatte vier Erstleserinnen, die ich nach einer Leserunde zum Sternenboot rekrutiert habe.
    Im September letzten Jahres durften sie dann das frisch getippte Manuskript lesen und kommentieren.
    Hätten die mir gesagt: Bitte mehr Schönes, liebe Stefanie, wir lechzen nach all dieser Traurigkeit danach, hätte ich liebend gerne noch zwanzig Seiten mehr geschrieben...
    Als Ausgleich.
    Irgendwie hatte ich das Gefühl, zu viel Harmonie würde den Schluß verwässern.

    Nun ist es zu spät, aber ich merke es mir für' s nächste Mal! :)


    Ich hatte das Gefühl, das sie das regelmäßiger am Freitag getan haben. Nicht nur 2 oder 3 mal ..................sie mussten ja sogar mit den einen Wirt aufpassen, das sie sich auf keinen Fall mehr zu erkennen geben ;) oder sich irgendwie verraten. Irgend so was habe ich in Erinnerung.


    Einen Wein zu trinken in dieser Zeit, das hätte mir besser gefallen. Den jungen Frauen keinen Wein geben, weil sich das nicht schickt, aber mit jeden Mund zu Mundbeatmung machen lassen, lach grinz. Das passt aber irgendwie auch nicht. Aber wenn du dir die beiden so vorstellen kannst, dann ist es doch in Ordnung.
    Außerdem würde ich das nicht mal heute bei uns in Deutschland so machen mit 22 Jahren, geschweige denn damals in Sizilien. Mich stört glaube ich am meisten einfach, das sie sich mit den Männern geküsst haben ...................... Flirten, falsche Namen nennen ............................. O.K. ...........................aber gleich wahllos rum knutschen? Wir reden ja nicht von einem Bussi.................wir reden von echten Küssen und die möchte ich nicht so schnell von fremden Männern ;D


    Nein, das waren nur ein paar Mal, die man an einer Hand abzählen konnte und Stella hat nicht wahllos alles in Grund und Boden geknutscht, sondern "der Typ hing ihr nur am Hals und sie ließ es zu".
    Eigentlich hat sie nur Carlos fast geküsst (Imma nicht, die war anders drauf)...
    und schämte sich dafür ja auch schon.
    Anyway, halten wir fest: es war für junge Mädchen damals schwierig, sich zu amüsieren, ohne gleich wie eine puttana da zu stehen.

    Wenn nur einer ihn gespürt hätte, wäre das auch für mich nachvollziehbarer. Aber alle hatten ja einen Draht zu Nico ins Jenseits und das war mir zu viel.


    Dazu kann ich nur so sagen: Ich glaubte auch nicht daran...
    doch dann habe ich dazu so viele Geschichten auf Sizilien gehört, dass ich unsicher wurde. Gerade die Vorkommnisse mit Nico in der Küche und den nassen Füßen im Sarg und auch, dass der "echte Manuele" immer von Nico zu Flora gerufen wurde - sind mir als absolut "wahr" überliefert worden.


    Ihr möchtet nicht wissen, was ich alles weggestrichen und -gelassen habe. ???


    Z.B. die Sache mit dem Hund von Nico, der umfiel, als er endlich nach Nicos Tod von Flora in die Wohnung eingeladen wird. Vor der Treppe umfiel, und starb!!
    Die Lektorin fand's zu viel... und ihr hättet das sicherlich auch so empfunden.
    Maria, meine Instanz-Maria, fragte nur ganz erstaunt: "Warum denn? War doch so!"


    Nun war für mich die Frage: Bediene ich den deutschen, rationalen Geschmack oder erzähle ich es (mit Abstrichen) so wie es mir erzählt worden ist?
    Es ist eine durch und durch sizilianische Geschichte, das macht sie vielleicht auch so schwer. Ich habe mich für Sizilien entschieden.


    Ja, nicht? Ich hätte gerne ein Bild von "Gummigesicht"! Vorschläge?


    Ich habe tatsächlich ein ganz fürchterlich-schönes Bild auf meinem Handy...
    das mir die indiskrete MARIA gezeigt hat. Ein junges Pärchen, sie... nun ja, nicht gerade dem gängigen Schönheitsideal entsprechend, irgendwas war der gehörig schief im Gesicht (oh - ich bin gemein) und er...?
    Tja, das Gummigesicht. Was anderes fiel mir dazu nicht ein. Und schon war es geboren.

    Wenn ich ehrlich bin, hätte ich mir auch mehr Seiten zur sich entwickelnden Liebesgeschichte zwischen Stella und Carlos gewünscht! Mehr auch zu den Plänen für den Umbau des Palazzos der Camaleos und deren Realisierung.
    Das Ende, so schön es auch war, da gebe ich dir recht, kam viel zu abrupt!
    Und - habe ich das richtig interpretiert, dass Stella schwanger ist??? ( S.444 Mitte )
    Da fehlt mir auch etwas....


    Aber - mag ja sein, dass die Autorin einen dritten Band angedacht hat...


    Nein, hat sie nicht... :)
    noch nicht.


    Kann es nach so einem Tod noch viele freudige Dinge geben? Ja, kann es.


    Aber nicht zu schnell und dann auch nicht durchgehend. Nach Nicos Tod musste Stella durch ein tiefes Tal, sie hat sich mit der Kapelle abgelenkt und natürlich gab ihre Tochter ihr auch Trost.
    Langsam flackert dann die Freude wieder auf.
    Ich muss zugeben, ich liebe es, Dinge auszulassen, nur anzureißen. Besonders die Schönen...
    Das wurde mir schon manchmal vorgeworfen.
    Sorry dafür. Ich dachte, der Anstoß zu eurem Kopfkino muss reichen..

    Meine Meinung ist nur, das sie zu Alt für dieses kindische Verhalten war. Jeden Abend ein anderer Name, ein anderer Beruf und einfach ein bisschen Küssen. Das passt zu zwei 14 Jährigen Kindern. Wenn sich das einmal einfach so ergeben hätte, um einen Verehrer los zu werden, dann hätte das gepasst. Aber nicht jedes WE.


    Naja, das war nur zweimal, dreimal bei Stella und wenn das kindisch ist, dann bin ich es auch noch gerne ab und zu mit meinen 52 Jährchen :)


    Die "anständigen" Mädchen wurden dort damals dermaßen überwacht und man urteilte über sie, das können wir uns heute gar nicht mehr vorstellen.


    Kleines Schreibbeispiel:
    Ich wollte Imma und Stella also ausgehn lassen.
    "Wo könnten sie denn hingehen?", frage ich meine Freundin Maria, die Sizilianische Instanz, die immer alles gegenliest, damit es auch authentisch ist.
    "In die Kneipe vielleicht?", frage ich weiter.
    "Ahh, gehen Mädchen aber nicht hin!"
    "Auch nicht, wenn sie studieren?"
    "Na, okay. Aber nicht ohne den Bruder! Wo ist der Bruder? Wer passt auf sie auf?"
    "Keine Ahnung. Muss das sein?"
    "JA!"


    Okay. Ich lasse sie Wein trinken.


    "Frauen tranken keinen Wein, damals!"
    "Warum nicht?"
    "Schickte sich nicht. Wein tranken Männer."
    "Oh je. Was tranken sie dann?"
    "Cola."
    "Kein Alkohol?"
    "Nein."
    "Nicht ein winziges bisschen...?"


    und so diskutierten wir uns durch die Szenen, auch die mit dem Studentenwohnheim, etc. Harte Zeiten... in einer zeit, wo hier bei uns WGs gegründet wurden und jeder angeblich mit jedem pennte, damit's nicht spießig wurde...


    Das sie sich nicht zu Hause versteckt und mit ihrer Freundin fort geht, das finde ich doch auch in Ordnung. Ich fand nur das das, wie sie weg waren, zu kindisch war ............und Stella hat sich auch mit einem fremden geküsst, als Carlos dabei war. Der hat das ja beobachtet...................... ich habe auch nicht gegen küssen, aber ich küsse doch nicht wahllos rum und erzähle jeden eine andere Geschichte über mich. Flirten ist für mich was anderes......................


    Ich muss sagen, ich finde es toll, wie vehement hier diskutiert wird! Das ist der Sinn einer Leserunde, und wenn jemand nicht meiner Meinung ist, versuche ich meinen Standpunkt und meine Gründe, es genauso zu schreben und nicht anders, zu erklären. Unhöflich fand ich es nicht.
    Ich glaube, was die Mädels damals so machten würden wir heute oft als "albern" empfinden. Wie meine Mutter in den 50er Jahren mit 24 drauf war... meine Güte, unvorstellbar spießig, schüchtern und albern. Denke ich heute. Aber damals galten andere Normen und Zwänge.
    In Sizilien auch.
    Bald mehr dazu!
    Schön, dass ihr weiterlest und so mit der Geschichte mit geht!
    Ich liebe das!!



    [size=7pt]Zitat korrigiert, Dani[/size]

    Stimmt, es passt nicht zu Stella, wie ich sie in diesem Buch kennengelernt habe! Sie hat doch gar kein Bedürfnis nach Ausbrechen! DAS hat sie schon gehabt, - mit Nico zusammen, freilich anders, als man das heute verstehen mag...
    Imma hat sie überredet, das ist auch klar. Wie auch immer, die ganze Szene, da wiederhole ich mich gerne, ist unglaubwürdig und unnötig und hat mir das ansonsten schöne und anrührende Buch so weit verdorben, dass ich noch gar nicht weitergelesen habe....


    Wow, ihr seid aber hart in eurem Urteil. :)
    "Das braucht sie nicht, das ist sie nicht..."
    Trägt nicht jeder etwas in sich, eine Eigenschaft, einen Charakterzug, den die anderen nicht vermuten würden?
    Das sogenannte Schatzkästchen, das man niemandem öffnet, dessen Inhalt einem selbst etwas unangenehm ist...?


    Wie gut, dass ich Stella nur verkleidet habe - noch nicht mal richtig geküsst hat sie ihn.


    Ich hoffe du konntest mittlerweile weiterlesen, liebe Ulrike, und bist wieder einigermaßen mit der Geschichte versöhnt.

    Stella hat sich auch wieder gefangen und ich finde es gut, dass sie ihr Studium wieder aufgenommen hat. Nur finde ich, dass dieses um die Häuser ziehen und sich für eine andere auszugeben, gar nicht zu ihr paßt.
    Sie unternimmt ja eigentlich nichts, ohne vorher Nico zu fragen, was er machen würde. Siehe auch Tosca, wenn sie nicht von Nico geträumt hätte, hätte sie sich nicht mal um ihre Tochter gekümmert. Er ist immer noch so präsent in ihrem Leben und dass sie das aufeinmal verdrängt kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.


    LG Karin


    Ja, die Sache mit dem Ausgehen... war ja nicht Stellas Initiative sondern die der Freundin IMMA, von der sie sich überreden lässt.
    Und ich wollte Stella auch nicht dauernd nur super vernünftig sein lassen... auch meine Lektorin meinte: kann die nicht mal was Verrücktes tun? Sie schlug dann irgendwelche Storys mit anderen Männern vor, aber da habe ich Einspruch eingelegt...
    Nein, niemals hätte sie das gemacht. Und damit liege ich wohl richtig, wenn ich eure Reaktionen hier so sehe. :lesen:


    Darum habe ich sie nur ein bisschen herumflunkern und Spaß haben lassen... ihr dürft nicht vergessen, sie ist gerade mal 22 (Oder so um den Dreh? habe den Überblick verloren :) ) und nun schon so lange traurig, mit schwierigen Zeiten hinter sich.
    Sie MUSS doch mal raus, auch wenn ihr innerlich noch gar nicht wirklich danach ist.


    Danke für euer Verständnis! ;)


    Aber es gab/gibt ja auch viele Fischer und Seefahrer, die nicht schwimmen können, warum auch immer? Wenn man so nahe am Meer lebt,
    ist das irgendwie ignorant, selbst wenn man die Schönheit der Natur außen vorlässt, es kommt doch immer vor, dass man sein eigenes Leben oder das eines anderen retten muss.. Würde ich am Meer leben, hätte ich Schwimmhäute..


    :lesen:


    Ja, ich habe mich auch gewundert, aber mich natürlich an die "Fakten" gehalten, auch am Meer konnten damals nicht viele Leute schwimmen. Und im Landesinneren sowieso nicht.
    Bei den Seemännern sagte man: das müssen die auch nicht können, wenn sie im sturm über Bord gehen kann man die meisten sowieso nicht retten, dann quälen sie sich nicht so lange... Schöne Logik, oder? :)

    Ich finde auch, durch dieses wirklich sehr intensive trauern, hindert man sich selber daran, dass der Schmerz erträglicher wird.
    Aber das ist die Mentalität der Südländer, wirklich alles so intensiv zu empfinden.
    Dafür nehmen sie aber den gesamten Alltag viel leichter und sind hier nicht so schwerfällig wie wir Deutschen.


    LG Karin


    Ähhm? Trauert man bewusst und hindert sich damit an irgendetwas?
    Soll es etwas bewirken?
    Sagt man sich nach dem Tod eines geliebten Menschen, so jetzt trauer ich mal intensiv?
    Ich habe das anders empfunden und deswegen auch anders beschrieben.
    Du kommst da nicht bewusst heraus. Es verblasst vielleicht irgendwann.
    Aber das kannst du dir ersteinmal überhaupt nicht vorstellen. Niemals.
    Und dann packt sie dich auch nach Jahren manchmal noch so böse..., die Trauer, der Schmerz, der Verlust.

    Und mit denen wollte sich Nico anlegen???


    Na eben nicht, als er kapiert hat, dass er keine Chance hat, solange er alleine da steht.
    erst wenn Richter und Politiker und Polizei zusammenarbeiten würden...
    aber das tun sie, wie du richtig sagst, heute noch nicht.
    Übrigens haben sie sechs Wochen nach Giovanni Falcone auch seinen guten Freund und ebenso tapferen Richter Paolo Borsellino umgebracht. (weißt du sicher)
    Die standen damals eben beide auch ziemlich allein auf weiter Flur, ihre ganze erfolgreiche Arbeit gegen die Mafia wurde von anderen Richtern und Politikern wieder zunichte gemacht.

    Ich habe im ersten Teil so mit Stella mitgelitten, wenn ich an die beiden bösartigen Kreaturen denke, fühlt sich mein Magen an, als hätte ich einen Stein verschluckt. Die sind mir noch lebhaft und intensiv in Erinnerung. Schluchtz


    Ich finde, du gehst immer völlig im Text auf, leidest mit, empörst dich, schreibst sehr emotional, SABO, ach, ich liebe solche LeserInnnen!! :lesen:


    Habe schon ein bisschen Angst um dich, wenn du merkst, was ich noch alles für dich und alle anderen parat habe... sorry, die Schwestern
    (i mascolazzi) sind von mir erfunden, aber vieles ist auch einfach so passiert.
    Das war das Schicksal.
    Nicht ich!
    Ich habe es nur aufgeschrieben.


    Da hätte wohl nicht mehr viel gefehlt und er wäre ertrunken :o
    Ich kenn mich mit Taucherkrankheit nicht so richtig aus, aber irgendwas scheint mir da bei Nico doch sehr im Argne zu liegen! Die Ärzte hingegen wirken nicht so richtig beunruhigt, ab in die Kammer zum Druckausgleich und dann wieder heim und das war es?



    Gut beschrieben fand ich auch die Szene, als sich all die wichtigen Männer in der Bar treffen. Da wird über alles entschieden, jeder weiß das und keiner tut etwas, keiner kann etwas tun. Immerhin erkennt Nico nun, dass er alleine nichts ausrichten kann. Die Idee, eine Allianz zu gründen, gefällt mir gut, das klingt endlich einmal nach einem halbwegs vernünftigen Plan (zumindest allemal besser als sein Einzel-Kreuzzug).


    zur Taucherkrankheit, naja, Nico war da schon ein paar Stunden in der Druckausgleichkammer, und sollte am nächsten Tag auch noch mal wiederkommen, hat er ja Stella etwas kleinlaut erzählt...


    Und die Szene mit der Bar: genauso habe ich es in einem Buch über DON VITO gelesen, das von seinem Sohn geschrieben wurde, der sich darin daran erinnert, wohin er seinen Vater immer begleitet hat. 1960 - 1980 ungefähr.Da wurde mir das erste Mal eigentlich klar, was Mafia im wahren Leben der Menschen bedeutete, und immer noch bedeutet. Diese totale Übernahme von allem, was wichtig war. Wasserversorgung, Strom, Straßenbau, das ganze medizinische Wesen, also Kliniken, Ärzteposten etc.
    ALLES war gekauft, alles wurde unter ein paar Leuten verteilt. Politiker und Richter spielten mit, oder...? Wurden bedroht und letztendlich aus dem Weg geräumt, also getötet. Heftig. Ich war echt ein paar Tage total bedrückt.


    Italienische "Mammas" sollen ja sowieso recht speziell mit ihren Söhnen sein ;)


    Oh ja, da klagen alle auch heute noch drüber... besonders die Schwiegertöchter.


    Die Schwiegermutter soll in 60 % der Fälle Schuld an der Scheidung sein, habe ich mal gelesen. Die lassen ihre Söhne echt nicht in Ruhe.
    Bei all diesen "Vorurteilen", die ich natürlich zunächst mal in die Geschichte hineingeschrieben hatte, habe ich dann meine Freundin MARIA gefragt, ob das stimmt, ob ich das so schreiben kann...
    und ihre Antwort war sehr oft einfach nur: ja klar, is' doch so (das müsst ihr euch mit hartem italienische Akzent vorstellen! :) )


    Ich bin mir nicht sicher, ob Deutschland in ländlich-katholischen Gegenden so viel weiter war. Wenn ich da an manche Winkel im hintersten Bayern denke... ;)


    Ja, ich habe auch gestaunt... aber in Deutschland durfte eine Frau vor 1962 ohne die Zustimmung ihres Mannes kein Bankkonto eröffnen und bis 1977 gab es tatsächlich ein Gesetz, dass der Mann seiner Frau erst die Erlaubniss geben musste, wenn sie arbeiten wollte. Und konnte den Arbeitsvertrag auch einfach kündigen...
    Und das hier und nicht etwa auf Sizilien, heftig oder?