Beiträge von buttercup

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    Ich möchte mich wieder abmelden, denn ich habe das Buch erst vor kurzem gelesen. Ich werde aber bestimmt mal reinschauen und vielleicht auch die eine oder andere Frage stellen, aber eben nicht mitlesen.
    Lg buttercup

    Dies Gemetzel vor dem Dom, da bekommt der Begriff "Schlachteplatte" doch eine völlig neue Dimension ;D


    Spaß beiseite, ich glaube ich hätte Schwierigkeiten genug Menschen zu töten um zu Überleben, aber Menschen als Tributzahlungen abzugeben, ist nochmal was anderes. Überhaupt, der arme Thomas, jetzt muss er sich wieder mit Ramona rumärgern.
    Und nun wollen sie noch ihresgleichen töten, aber jeder ist sich selbst der nächste.


    Wie müsste man sich verhalten, wenn man moralisch gut handeln wollte?
    Gäbe es eine Möglichkeit, moralisch gut zu sein, ohne zwangsläufig zum Opfer zu werden?
    Gibt es gute Vampire, die nicht verhungern? Gibt es gute Menschen, die nicht als Nahrung für Vampire enden?


    Das Problem ist ja, dass sich die Vampire nicht im Griff haben, dass sie die Opfer immer zerfetzen, weil sie vom Blutrausch erfasst werden. Sonst h?tte ich mir vorstellen k?nnen, dass man Freiwillge findet, von denen man jewweil ein wenig saugt, auch wenn man pro Vampir dann vielleicht 10 Menschen br?uchte. Bei der Blutspende gibt man auch einen halben Liter Blut. Wenn man dann noch darauf achtet, dass die Spender Anti-B haben, so dass keine neuen Vampire entstehen k?nnte ich mir eine Koexistenz vorstellen.


    Wieder eine Frage von mir:


    Der Hintergrund von "Sanguis B." ist ein globales Phänomen, aber die Handlung fokussiert auf Köln.
    Hätte es Euch interessiert, auch davon zu lesen, was in New York, Rio, Tokio passiert? Hätte es Euch gar mehr gereizt, wenn der Roman in einer dieser Weltstädte gespielt hätte statt in Köln?


    Zur ersten Frage eindeutig "nein", denn dort werden sich sehr ähnlich Szenen abspielen.
    Deine zweite Frage hätte ich bis vor einigen Jahren definitiv mit "ja" beantwortet, weil ich früher gar keine deutschsprachigen Autoren gelesen habe. Somit hätte ich mir eine Vampirgeschichte, die in Deutschland spielt nicht vorstellen können. Das hat sich mittlerweile geändert und mir ist es inzwischen egal in welchem Land, welcher Stadt eine Geschichte spielt, Hauptsache sie ist interessant.


    Eine Anmerkung zur Folterung: Bernard hat uns bereits mehr geschont als ihr vielleicht glaubt. Er schildert die Ergebnisse der Folterung zwar (ausgerissene Zähne, verbrannte Haut), aber er beschreibt nicht die Situation, in der diese Dinge geschehen. Das ginge nämlich auch, aber dann würden wohl noch viel mehr Leute wegen Brutalität aussteigen.


    Peter


    Da hast du recht, "live" wäre das um Klassen schlimmer gewesen, aber es hat mir auch so gereicht. Folter ist für mich ein absolutes Tabuthema beim Lesen, meine Buchhändlerin weiß das und sagt dann immer, das ist nichts für dich.


    Zu Bernhards Frage, ich würde sagen Doro und Ottmar sind die Bösen, Epi, Thomas, Christoph sind die Guten, aber das ist natürlich sehr schwarz/weiß gemalt, denn eigentlich sind ja alle Vampire die Bösen, weil sie Menschen töten. Und die Menschen sind böse, weil sie Vampire töten.


    Die Vampire als Biowaffe, so können doch nnur Militärs denken, ich hätte mich wegschmeißen können.
    Was Ottmar mit dem Oberst macht, damit stellt er sich auf die gleiche Stufe.
    Doro ist tot, naja wen kümmerts ? Mich jedenfalls nicht.


    Auch hier möchte ich die Gelegenheit nutzen, Euch eine Frage zu stellen:


    Zwischen dem letzten Leseabschnitt und diesem liegt in der Handlung etwa ein Monat. "Spürt" man diesen Zeitsprung beim Lesen?


    Ich hatte schon im Inhaltsverzeichnis gesehen, dass die 3 Stadien jeweils einen Monat auseinander liegen. Solche Zeitsprünge können sehr verwirrend sein, wenn sich so etwas erst beim Lesen herauskristallisiert, hier war das aber gut gelöst.


    Jetzt wird es langsam sprich brutaler, aber es bleibt noch in meinem Rahmen. Die Szene mit dem kleinen Mädchen fand ich schon heftig, aber wenigstens haben sie sie schnell getötet. Die Kampfszenen mit den Soldaten konnte ich mir gut vorstellen. Lola scheint eine interessante Figur zu sein, noch so jung, jetzt im Leben, nicht als Vampirin und schon Anführerin.
    Die Fahrt über den Rhein, ich habe mit Thomas mitgelitten. Ich fand das Verhör auch ziemlich witzig.
    Ich freue mich, dass Christoph überlebt hat.


    Etwas verspätet, aber die Grippe hat sich einen Nachschlag gegönnt.


    Zum Titelbild, das gefällt mir eigentlich ganz gut, es ist mir aber insgesamt etwas zu bunt. Und wie viele andere mag ich das Gesicht im Himmel auch nicht.
    Die Illustrationen finde ich sehr schön.
    Den Klappentext finde ich eigenartig, er hat mich nicht angesprochen.
    Der Schriftsatz gefällt mir, sehr angenehm zu lesen.

    Mich hat die Grippe voll erwischt, es sind nicht nur Bakterien los, sondern auch ganz fiese Viren, die einen so fertig machen, dass man noch nicht mal lesen kann :-[


    Aber jetzt geht es wieder und ich habe diesen Abschnitt auch durch. Ich habe ja zuerst den Stil bemängelt, ich glaube das lag daran, dass auf den ersten Seiten die Worte "doof" und "blöd" auftauchten. Ich möchte die Kritik relativieren, denn das Buch liest sich wirklich gut und an der Sprache gibt es nichts zu meckern.


    Thomas, der erstmal im Park seine neuen Kräfte ausprobiert, dass fand ich eine gute Idee, man gut, dass er entkommen konnte. Überhaupt werden mir die Vampire immer sympathischer, außer Doro vielleicht.
    Christoph finde ich richtig klasse, da er durch sein Studium die Dinge aus einem anderen Blichwinkel betrachtet, zB auf Seite 117
    "Wenn der Anspruch an die Moral nicht ist, das Zusammenleben mit den Menschen zu gestalten, sondern nur auf die Gruppe der Vampire bezogen wäre, würde sich das Problem nicht stellen."
    Das ist ja im Grunde das, was wir Menschen mit der Umwelt anstellen. Würden wir die Tiere, Pflanzen, die Erde in unsere Moralvorstellungen (gleichberechtigt) mit einbeziehen, könnten wir nicht so weitermachen, wie bisher.
    Auch die andere Diskussion darüber gezielte Personen zu reißen, die Christoph mit Argumenten aus einem Seminar zur Todesstrafe zerpflückt, mir hat das gefallen.
    Was mich etwas erschreckt hat, dass ich es viel schlimmer fand, als sie den Tümmler gerissen haben, als den Tod der Menschen, die bisher dran glauben mussten.


    Edit: Mal aus dem letzten Satz einen lesbaren gemacht ::)

    Hallo an alle,
    da ich Spätdienst habe, konnte ich heute nacht schonmal anfangen zu lesen.
    Ich hatte am Anfang etwas Probleme mit dem Stil, muss allerdings dazu sagen, dass ich wenig deutsche Gegenwartsliteratur lese und mich die Sprache und Dialoge zunächst irgendwie irritiert haben. Nach ca 20 Seiten hatte ich mich dann aber eingewöhnt und konnte das Lesen genießen.
    Zunächst dachte ich oops, hoffentlich wird das nicht zu brutal, ich bin zwar nicht zart besaitet, aber "Splatterszenen" mag ich nicht, doch hier war alles noch im Rahmen, für mich jedenfalls.
    Was Ingrosch zu H Senberg schrieb, kann ich nur unterschreiben, den Typ hatte ich vor Augen.
    Ich finde den Ansatz sehr interessant, dass sich Doro und Thomas nicht in ihr Schicksal ergeben wollen, sondern "medizinische" Hilfe suchen.
    Ich bin gespannt, wie es sich erklärt, dass Wilhelm und Sandra tot sind, Thomas und Senberg sich aber infiziert haben und "leben".
    Liebgruß buttercup

    Danke, Bernard das Buch ist heute bei meiner Mom angekommen, ich lasse immer alles dorthin schicken, da bei mir im Haus jemand meint, das Treppenhaus sei ien Selbstbedienungsladen.
    Die Widmung hat sie mir schon vorgelesen, aber deine Schrift kann ich nun nicht beurteilen ;)
    Ich freue mich auf die Leserunde, ich habe bisher nur Bram Stoker und Lilith von Chrstoph Marzi zum Thema Vampire gelesen.
    Liebgruß buttercup

    Terry Pratchett wäre natürlich genial, egal welches Buch...
    Marian Keyes würde ich mich auch freuen, die einzige "Frauenliteratur", die ich lese...


    Abgestimmt habe ich für Neil Gaiman, den kenne ich von "Niemalsland", das hier auch im Original subt neben "Anansi Boys" und "American Gods"
    und
    Charlaine Harris, humorvolle Horror-Fantasy liest sich doch gut ;D

    Ich habe "Ich und die anderen" und "Fool on the Hill" schon mit Begeisterung gelesen, deswegen habe ich für G.A.S. gestimmt, das subt hier noch in englisch rum, da ich aber die beiden anderen auf deutsch gelesen habe, würde ich mich auch über eine andere Leserunde freuen.
    Ich frage mich nur, warum lesen wir nicht "Bad Monkeys", wenn das sein neuestes Werk ist ?