Beiträge von Nicole Gozdek

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    Vielen Dank an euch alle und besonders an Bernd. Die Leserunde mit euch hat mir wieder sehr viel Spaß gebracht. :bussi:


    Ich habe inzwischen meine Rezension geschrieben. Mir gefiel "Grünes Gold" richtig, meiner Meinung nach der beste Band der Reihe.


    Meine Rezension findet ihr hier:
    Amazon: https://www.amazon.de/review/R…66412761_cm_rv_eml_rv0_rv
    Goodreads: https://www.goodreads.com/review/show/2085358155
    Lovelybooks: https://www.lovelybooks.de/aut…5-w/rezension/1481521364/


    und auf meinem Blog: http://nicoles-fantasy.de/reze…-die-schwertfeuer-saga-3/


    Rezension:


    Inhalt:
    Ein neuer Auftrag wartet auf die Söldner des Klingenrauschs. Baron Horold hat sie und ihre dämonischen Verbündeten engagiert, damit sie ihm und den Bewohnern von Klataal gegen die Überfälle der menschenfressenden Wilden aus Arzulans Urwald beistehen. Doch schon bald wird aus dem einfachen Garnisonsdienst der gefährlichste Auftrag bislang für Kampfherrin Eivora, Prinz Gonter und die Avatar Fiafila-Ignuto. Kommen sie rechtzeitig hinter das Geheimnis des Waldes?


    Meine Meinung:
    Nachdem ich bereits bei den ersten beiden Bänden dieser düsteren Fantasy-Reihe bei der Leserunde mitgemacht hatte und mir "Rotes Gold" und "Weißes Gold" gut gefallen hatten, war ich sehr gespannt auf den 3. und leider letzten Band. Beim Lesen von Band 1 und 2 hatten sich Lieblingsfiguren genauso herauskristallisiert wie Hassfiguren und so musste ich natürlich unbedingt wissen, wie es mit Eivora, Gonter, Fiafila-Ignuto, Prekesta und den anderen weitergeht.
    "Grünes Gold" startet rasant. Die Leser werden gleich mitten hinein geworfen in die von dämonischen Kräften und Kämpfen geprägte Welt des Klingenrauschs. Nicht nur der Spannungsbogen auch das Setting mit dem europäisch anmutenden Urwald mit Buchen, anderen bekannten Laubbäumen und Riesenbäumen und der bedrohlichen Atmosphäre durch die überall scheinbar unsichtbar im Nebel lauernden Wilden hat mich sofort in seinen Bann geschlagen. Von den drei Einsatzorten, die wir im Laufe der Reihe kennen lernen, hat mich dieser am meisten begeistert. Die Mischung aus vertrauten und phantastischen Elementen war sehr gelungen und schnell begann der Wald vor meinen Leseraugen Gestalt anzunehmen und zu leben. Großartig!
    Auch die Geschichte selbst überzeugt mit Spannung, Magie, Geheimnissen, Ermittlungen, Kämpfen und zwischenmenschlichen Konflikten und persönlichen Problemen. Ich wusste nie, was wohl im nächsten Leseabschnitt passieren und welche neuen Gefahren und Herausforderungen auf unsere Helden und Bösewichter lauern würden. Ich mag es, wenn die Handlung sowohl logisch, aber auch überraschend ist, und das war hier eindeutig der Fall.
    Natürlich lebt eine Reihe auch immer von ihren Figuren. Obwohl jeder Band in sich abgeschlossen ist und aus einem Kontrakt der Söldnerlegion besteht, sodass man sie theoretisch einzeln lesen könnte, möchte man wissen, wie es weitergeht und wie sich die Figuren und ihre Beziehungen untereinander weiterentwickeln.
    Da ist zum Einen Eivora, eine junge Kampfherrin und Tochter des früheren Flammenbringers Kester, die versucht, sich als Anführerin zu behaupten und die in diesem Band in eine Krise gerät, die sie einen hohen Preis kosten könnte.
    Auch Prinz Gonter, der sich von seinem herrischen Vater losgesagt und als Söldner dem Klingenrausch angeschlossen hat, steht vor Herausforderungen. Als frischgebackener Rottmeister muss er beweisen, dass er nicht nur Kämpfen, sondern auch Führen kann.
    Die dritte Haupt- und Erzählfigur ist Fiafila-Ignuto, einst eine unschuldige Priesterin des Windgottes und nun dämonische Avatar und Trägerin eines Homunkulus, dessen dämonische Gelüste sie immer mehr beherrschen. Die große Frage ist auch dieses Mal: Wird es Fiafila gelingen, sich gegen die Einflüsterungen Ignutos zu wehren und ihre menschliche Seite zu behaupten?
    Neu dazugekommen als 4. Hauptfigur ist die junge Söldnerin Midalin, die wir bereits in der Novelle "Söldnergold" kennen lernen durften, mit ihrem frechen und intelligenten Beo Bratz. Midalin träumt von echter Magie und hofft, diese im Zauberbanner, durch Fiafila-Ignuto oder im Urwald zu finden. Doch als Söldnerin muss sie erst mal kämpfen lernen.
    Dann gibt es noch Prekesta - meine Lieblings-Hassfigur. Die Frau habe ich gefressen: sadistisch, machthungrig und einfach gestört liebt sie es, die Menschen zu quälen, zu foltern und zu töten. Für mich die große Frage: Wird sie dieses Mal sterben oder zumindest bekommen, was sie verdient?
    Natürlich kommen auch die phantastischen Elemente im Roman nicht zu kurz. Neben der Magie der Dämonen wie dem glühenden Pfad und dem Schwertfeuer gibt es in diesem Band auch noch andere magische Elemente - aber mehr möchte ich dazu nicht sagen, um nicht zu spoilern.
    Allerdings sollte man als Leser nicht zu empfindlich sein. Robert Corvus' Spezialität ist die düstere Fantasy: Söldner, Dämonen, Gefechte, menschliche Abgründe. Auch dieses Mal war eine Szene dabei, wo ich einfach nur "Igitt! Das ist jetzt nicht wahr!" dachte.
    Aber das war es und wer eher auf romantische Fantasy steht, sollte wohl besser die Finger von dieser Reihe lassen. Wer gerne spannende und düstere Fantasy mag, der ist hier richtig.


    Fazit:
    Ein überaus gelungener Abschluss der "Schwertfeuer-Saga". Meiner Meinung nach der beste Band der Reihe. Schade, dass die Reihe hiermit ihren Abschluss gefunden hat.

    Tja, dann mache ich mal den Anfang. Eigentlich hatte ich ja noch warten wollen, aber nachdem der 7. Abschnitt gestern mitten im Kapitel endete, habe ich mich entschieden, eigenmächtig die Vorhut zu sein und das Ende zu erkunden. :D


    Große Überraschung: Die Hauptfiguren leben alle noch. Nach Bernds Andeutungen, dass er die Figuren eingeparkt hätte und man am Ende einer Reihe nicht mehr alle bräuchte, hatte ich damit nicht wirklich gerechnet. Zumal Gonter und Midalin mit der unberechenbaren Prekesta unterwegs waren. Nun jedoch sind am Ende alle wichtigen Figuren am Leben. Einerseits freut es mich, andererseits hätte es mir bei Prekesta auch nicht leid getan, wenn Eivora sie, statt sie bewusstlos zu schlagen, getötet hätte.


    Die Gefangenschaft in der Kapsel und der Einblick, den sie durch das Wesen erhalten hat, hat Eivora gut getan, was ihre Sucht und Abhängigkeit betrifft. Auch wenn Spuren geblieben sind: "der Wahnsinn war Eivora anzusehen" (S. 415), stellt Midalin fest. Aber sie befreit sich selbst und tötet die Pflanzen/Wesen, was ich gut finde. Nachdem sie zuvor von Gonter, Midalin und Prekesta gerettet werden musste, rettet sie sich jetzt selbst. Für mich stellt sich jedoch noch die Frage, ob damit und mit der Bestrafung durch die neue Flammenbringerin Iskala die Sache erledigt ist. Eivora hat nicht nur ihren Ruf, den Respekt ihrer Untergebenen und ihr Silber verloren. Sie muss sich auch noch die Frage stellen, inwieweit sie Opfer und inwieweit sie Täterin war. Für mich ist dies bei Eivora noch nicht abgeschlossen. Am Ende sieht sie sich ja als diejenige an, die den Klingenrausch zu einem neuen Sieg geführt hat, die Frage der Schuld stellt sich da nicht.


    Auch Fiafila hat ihren Opfer-Moment, als sie durch den Einfluss der Seele kurzzeitig von der dämonischen Präsenz des Homunkulus befreit ist und sich so mit anderen Augen sehen kann. Die Seele wird als unschuldig bezeichnet, doch die Taten der Ranke und der Wilden und ihrer Schamanen sowie die Welt des Klingenrauschs, die wir in den letzten drei Bänden erkundet haben, werfen ja schon die Frage auf, wie lange Unschuld im Kontakt mit dieser Welt bestehen kann, ohne von außen oder von innen heraus korrumpiert zu werden.


    Dann jedoch ist wieder alles beim Alten und als Avatar fordert sie Tod und Flammen und der Klingenrausch feiert auch dank Kesters Unterstützung einen neuen Sieg.


    Dass Iskala die neue Flammenbringerin wird, damit hatte ich schon gerechnet. Alle anderen hätten auch keinen Sinn gegeben. Iskala hat sich noch am stärksten als Führungspersönlichkeit hervorgetan.


    Insgesamt ein runder Abschnitt, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass im letzten Kapitel nicht nur die menschlichen Hauptfiguren, sondern auch Aglix und Bratz noch einmal erwähnt worden wären. 8)


    Der Traumsaft ist also wirklich Elfenblut :o
    Bah Bernd, wie eklig, als Fiafila-Ignuto die Elfe quasi ausdrückt und ihr Blut trinkt :angst: Und ihnen dann vorher noch die Flügel auszureissen, tztztz... Lass es besser mit den Elfen.


    Ja, da stimme ich dir zu. Auch wenn ich neugierig bin, wie Bernds Idee mit den Glitzerelfen (oder waren es Feen?) in der Phileasson-Serie ausgesehen hätte, die Bernhard Hennen mit einem Veto belegt hat. ;D

    Vielleicht wird man ja auch zu dem, was man insgeheim gerne wäre und es sind keine inneren Veranlagungen dazu nötig.


    Hm, irgendwie hatte ich den Eindruck, dass es instinktgesteuert und nicht bewusst ist. Dazu passt, dass sich Eivora zweimal in den Feuervogel verwandelt hat. Es ist ein Muster, auf das sie kein Einfluss hat. Und der Schamane kann es steuern, weil er besondere Geisteskräfte hat - aber die sehe ich weder bei Eivora noch beim Baron.


    Eivora hat es aber zu verantworten. Sie hat den Schamanen geholt, weil SIE etwas wissen will. Die anderen machen mit und das noch nicht mal alle gern, zumindest in erster Linie um Eivora einen Gefallen zu tun.


    Ich würde das so nicht unterschreiben. "nicht mal alle gern", die Avatar hat auch nichts gegen ein bisschen Leid. Und Yra und Prekesta machen nicht einfach nur mit, weil Eivora etwas wissen will. Da ist die Schuld sehr gleichmäßig verteilt. Hat Eivora gewusst, dass es im Tod enden wird? Mag sein, dass sie nicht klar über die Folgen nachdenken konnte und deswegen "es zu verantworten hat", wie du schreibst. Aber die anderen tragen die Verantwortung für ihre eigenen schrecklichen Taten, davon würde ich sie nicht freisprechen, nur weil Eivora die Idee hatte, den Schamanen zu befragen.


    Der Klingenrausch gewinnt, würde ich sagen. Bislang haben sie es ja immer irgendwie geschafft und da Kester auch ein Interesse daran hat, vermute ich, dass er ihnen im Kampf gegen das seltsame Wesen irgendwie noch zu Hilfe kommen wird.
    Ist aus ihr schon was geworden oder ist der Prozess noch in Gang? Es las sich jedenfalls so, als würde sie sich noch erfolgreich gegen die Verwandlung sträuben, nicht nur weil sie ein Feuervogel, ein Wesen Rorgators ist, sondern auch weil der Gedanke, durch den Traumsaft zur Kannibalin zu werden, das erste ist, das sie wachrüttelt. Ich würde sagen, wenn es Gonter, Midalin und Prekesta gelingt, sie zu befreien, steht ihr ein Entzug vor. Und der wird vermutlich nicht lustig.
    Ich habe die Befürchtung, dass angesichts der Tatsache, dass Gonter und Midalin mit Prekesta unterwegs sind und auch noch den Auftrag haben, sie zu beschützen, einer von den beiden noch sterben wird. :'(>:( >:( >:( Wer hat sich das denn ausgedacht? Können die nicht endlich mal kurzen Prozess mit der wahnsinnigen Höllenbraut machen? Die fühlt sich bei den Dämonen garantiert so richtig wohl. >:D
    Tja, die Avatar musste auch feststellen, dass sie nicht den Traumsaft benutzt, sondern dieser sie. Ich traue ihr allerdings eher zu, von sich aus, wieder davon loszukommen als Eivora. Für sie ist der Einsatz der Droge noch mehr ein Kalkül als Notwendigkeit. Aber mal schauen, vielleicht täusche ich mich da auch. Ich lasse mich mal überraschen, was aus Fiafila-Ignuto wird.
    Ja, das scheint klar. Wenn der Klingenrausch nicht vernichtet wird - was ich, wie gesagt, nicht denke -, dann wird es wieder ein Flammenbringer geben. Momentan tippe ich da auf Iskala. Sie scheint momentan die Einzige mit Führungsqualitäten zu sein, die die Lage im Griff hat.
    Ja, bitte! Bratz gehört dazu. Solange Gonter und / oder Midalin überleben und beim Klingenrausch bleiben, gehört er dazu. :D :D :D


    So und nun mache ich mich mal an das Feedback zum Leseabschnitt.


    Wie hat sich Eivora nur in diese Lage gebracht? Da merkt man es mal wieder, dass blind lospreschen - um seine Gier nach Traumsaft zu stillen, pfff, als würde es hier nur darum gehen und dann alle anderen für dämlich zu halten, weil sie es anders sehen :-\ - nie gut geht. Sie kommt spät zu Besinnung, denn zum ersten Mal scheint sie der eingeschlagene Pfad zu erschrecken. Sie ist nicht bereit, eine Kannibalin zu werden. Gut so! Ich hoffe, dass ihre Einsicht nicht zu spät kommt.


    Aber da ist ja Aglix. Der treue Feuersalamander holt Rettung. Wir können nur hoffen, dass beim Befreiungskampf die Richtige stirbt. :barbar: (Und ja, diesen Smiley verwende ich ganz bewusst, immer bei einer bestimmten Person.)


    Also ich muss schon sagen, Bernd, ausgerechnet Gonter und Midalin den Auftrag zu geben, Prekesta um jeden Preis zu beschützen, ist ziemlich fies. Ich kann nur hoffen, dass sie nicht wirklich für diese Sadistin ihr Leben lassen müssen.


    Fiafila-Ignuto scheint die Lage auch immer weniger unter Kontrolle zu haben. Ich bin gespannt, was für ein Wesen ist, das sie im Schwertfeuer gesehen hat. Und was ist das für ein blaues Licht, das Gonter und die anderen beobachtet?


    Prekesta und der verfaulende Arm des Schamane - besten Dank, jetzt glaube ich auch, ihn zu riechen. Bäh! :o :o
    Aber nun, da sie das Herz des Waldes gefunden haben, in die Festung vorgestoßen sind und Aglix als Führer haben, braucht doch niemand sie mehr ... oder? :barbar: :unschuldig:


    Noch ein paar Seiten morgen. Ich bin gespannt, wie es ausgeht.


    Ich muss die Zeit nutzen, wenn ich posten kann also, obowhl ich noch in Kapitel 10 stecke schon mal einige Gedanken:


    Nartim war wohl sehr verliebt in Midalin und so will er sie beschützen und Gonter ist zufällig da (nett von Bernd, muss man mal sagen) zu sehen wie Nartim sterben muss. Aber erstaunt war ich, dass diese Tortur als heldenhaft empfunden wird und die Strafe eigentlich ein schneller Tod wäre. Kann so was sein? Im Kampf verstehe ich das, aber so? Es gibt schon komische Männerdings.


    Ja, das hast du gut gesagt. Das ist echt etwas schräg. :-\




    Bitte kann jemand Eivora schnappen, ihr den Hintern versohlen und sie zur Vernunft bringen? Das wäre mir wichtiger als Prekesta umzubringen, die ihre Rolle noch spielen wird, den sie ist eine kluge Frau, wenn auch auf ihre Weise süchtig. Sie denkt immerhin als einzige noch an den Arm.


    Eivora geht sehr weit, den Hofschamanen zu entführen und zu Tode zu foltern ist eine ziemlich schlechte Sache. Mag sein, der Baron hat nichts dagegen, aber die Baronin?


    Irgendwie seltsam, dass du nur Eivora dafür zur Verantwortung ziehst. Die waren zu viert und die anderen haben anders als Eivora keine Ausrede für ihre Grausamkeiten. Klar, toll finde ich die Szene auch nicht, aber für mich tragen da alle die Schuld.

    Iiiih! Das mit der zerquetschten Fee, die Fiafila-Ignuto ist echt eklig! :angst: :wegrenn: :boahnee:


    Ich hatte es ja irgendwie geahnt, dass die Feenszene nicht nach netter, heiler Fantasywelt geraten würde, nicht bei Bernd, aber das war echt schon heftig. Wie eine Kannibalismus-Szene. Die hatte ich auch schon halb erwartet, als es hieß, die Wilden sind Kannibalen.


    Fiafila-Ignuto nutzt das Feenblut, um sich in einen Drachen zu verwandeln, erst im Schwertfeuer, um Wilania-Pressito zu unterwerfen, und dann in der realen Welt, um Grinhoff heimzusuchen, wodurch es ihr gelingt Kester zu rufen. Irgendwie hatte ich den gar nicht vermisst, muss ich gestehen, obwohl er bislang in jedem Buch seinen Auftritt hatte. Nun gut und seine Forderung zielt gleich auf Konfrontation ab: Er will einen Flammenbringer, keinen Rat mehr, der den Klingenrausch anführt, und ihm ist es sogar egal, ob Eivora seine Nachfolgerin wird oder nicht. Wie hat er denn von Eivoras Sucht erfahren? Happy ist er darüber und über die aktuelle Führungssituation im Klingenrausch jedenfalls nicht. Er habe das Gefühl, er drängt auf eine endgültige Lösung. Kester ist kein Typ für Kompromisse, Verhandlungen oder aufgeschobene Konflikte, weder als Mensch, noch als Dämon.


    Eivora hat erstmals Zweifel, als sie die winzigen Frauen sieht, obwohl sie dennoch nach dem Feenblut giert. Momentan kann ich noch nicht absehen, ob sie ihre Sucht von allein in den Griff bekommen oder ihr unterliegen wird. Falls sie um die Position des Flammenbringers kämpft, sehe ich sie aktuell nicht als Siegerin vom Platz gehen. Im Gespräch ist sie unbeherrscht und fordernd, gegenüber ihren Leuten hält sie sich nur mühsam zurück und inzwischen wissen alle, dass sie ein Problem hat.


    Gonter kam leider viel zu kurz vor. Außer Sex :schweinskram: und Entsetzen bei der Zerstörung von Grinhoff ist nichts gewesen. Aber vermutlich findet der Autor es auch viel spannender zu erzählen, wie die Avatar, Eivora, Yra und Prekesta gemeinsam den Schamanen foltern, verhören, umbringen und verstümmeln, nicht wahr. ;)


    Dass Gonter und Midalin zusammenkommen, war inzwischen abzusehen gewesen. Zum Glück nicht Itena, kann ich nur sagen. :)


    Auch Midalins Degen und der Bratz spielen wieder eine entscheidende Rolle. Den beiden verdankt sie es, dass sie ihre erste Schlacht gegen den Bärenmann siegreich übersteht.


    Insgesamt wieder ein sehr ereignisreicher Abschnitt. Bin gespannt, wie das alles enden wird.


    Iskala kann ich leider nichts abgewinnen. Keine Ahnung warum...irgendwie "spüre" ich bei ihr nichts...bekomme keinen Draht zu ihr. Im Gegenteil, wenn Midalin in ihrer Nähe ist, bin ich immer etwas nervös, weil ich denke, die will ihr was.


    Sie ist ein bisschen undurchschaubar, nicht? Mir geht es ähnlich wie dir. Weil Iskala keine Erzählfigur ist und recht selten vorkommt, habe ich auch keinen recht Draht zu ihr. Die Figur berührt mich nicht auf einer emotionalen Ebene - aber ehrlich gesagt muss sie das auch nicht. Dafür haben wir genügend andere Figuren, die das tun, sei es im positiven wie im negativen Sinne. 8)

    Oh je, Eivoras Suchtproblem wird immer schlimmer und so langsam fällt es mir auch schwer, sie nicht einfach packen und schütteln zu wollen. Sie ist vollkommen unsensibel gegenüber anderen, geistesabwesend, herrisch und unvernünftig geworden - aber dieses Ausblenden von allem anderen außer dem Stillen der Sucht, ist ja auch typisch. Dumm nur, dass sie Kampfherrin ist und so ihre Söldner bis zum Äußersten treiben kann. Bald gibt es noch einen Aufstand.


    Ich bin froh, dass Gonter eingreift, sie nicht nur vor ihrem selbstzerstörerischen Verhalten warnt, sondern auch die Drogen weggeschafft hat. Nur gebracht hat es leider nichts.


    Obwohl die Szene eigentlich nicht lustig ist, hätte ich zu gerne Gonters Gesicht gesehen, als sich Eivora plötzlich im Zelt vor ihm entblößt und sich verwandelt. :D


    Und Itena macht ihm auch wieder Avancen. Sie hat definitiv noch nicht aufgegeben, auch wenn Gonters Schnüffeln am Tuch zu bedeuten scheint, dass er sich für Midalin entschieden hat. Mal gucken, ob es da noch ein Duell zwischen den beiden Frauen gibt oder möglicherweise greift Midalin auch zu anderen Mitteln?


    Jetzt erfahren wir, dass der Panther in der Tat ein Gestaltwandler ist und sogar der Baron selbst. Ich hatte ja eine andere Theorie, aber gut. Vielleicht war einfach mein Bild von ihm falsch, falls zwischen dem Menschen und dem Tier, in das er sich verwandelt, eine Wesensverwandtschaft bestehen soll. Obwohl der Hofschamane angeblich ja in der Lage ist/war, das Tier nicht nur zu kontrollieren, sondern die Verwandlung sogar zu steuern und das Tier auszuwählen.


    Was mich jedoch noch mehr überrascht hat, war, dass Nartim hinter all den Anschlägen auf Fiafila-Ignuto steckt. Den hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm und ehrlich gesagt, nach der Szene beim Imker habe ich ihn ein bisschen für dämlich gehalten und nicht für verschlagen. Aber wie sagte Iskala so schön, verhalte dich unschuldig/dumm und du wirst unterschätzt.


    Und ausgerechnet Yra rettet die Avatar vor dem sicheren Tod. Das hätte ich ihr gar nicht zugetraut. Es scheint also doch noch ein Rest Loyalität zu Fiafila-Ignuto in ihr zu stecken.


    Fiafila-Ignutos Probleme nehmen ebenfalls zu. Ihr Feuer gerät außer Kontrolle bzw. es schert sie nicht, wen es verzehrt. Ich halte ihre Entwicklung gerade für bedenklich und ähnlich wie die Kampfherrin frage ich mich, ob die Avatar nicht langsam unberechenbar wird. Dass sie ihre Probleme mit der anderen Avatar und dem Schwertfeuer einfach so ausplaudert: Warum macht sie das? Ich hätte gedacht, dass sie das Geheimnis weiter bewahren würde, um sich selbst und ihre Stellung zu schützen. Mal gucken, wie es mit ihr weitergeht. Momentan sieht es so aus, als würden sich nicht nur sie, sondern auch Eivora aus dem Klingenrausch entfernen. Bin gespannt auf den nächsten Abschnitt.


    Nicole, ich bin hier gerne dabei, wenn es gegen Prekesta geht. Die Dame nervt allmählich total - KOPF AB!!! :barbar:
    Bei Midalin fand ich spannend, wie gut sie mit Hilfe von Gift töten kann, aber auch ziemlich gut in der Heilung zu sein scheint. Das dürfte doch auch ein ganz gutes Talent innerhalb des Kampflegionen sien.


    Juhu! Meine Axt ist geschärft. :barbar:


    Ja, Midalins Talente liegen zwar eher auf einem anderen Gebiet, nichtsdestotrotz sind sie nützlich für die Legion.

    Der Gedanke kam mir auch, dass sich da eine Art Sucht entwickelt. So wie ich Eivora einschätze, könnte das noch zu Schwierigkeiten führen, wenn sie abseits des eigentlichen Ziels ihre eigenen Wünsche verfolgt. Dass sie sich zu einem Feuervogel entwickelt, finde ich mehr als passend. Alles andere wäre für mich nicht überzeugend gewesen.


    Ja, das stimmt. Ich könnte mir jetzt auch kein anderes Tier vorstellen. Mit Feuer müsste es auf jeden Fall zu tun haben, auch wegen ihres Feuersalamanders.


    Mit Feenblut hatte ich jetzt nicht gerechnet. Feen kann ich mir in dieser Welt so gar nicht vorstellen, aber vielleicht sind sie auch ganz anders, als sie in meiner Vorstellung sind. Da bin ich auch sehr gespannt, wie das zusammen hängt. Und was es mit dem "Herz des Waldes" nun wirklich auf sich hat.


    Also wenn Feen, dann vermutlich Feen mit dunklen Seiten, typisch Bernd ... obwohl war da nicht mal was mit Glitzerfeen, die unbedingt mit ins Buch sollten und von Bernhard Hennen boykottiert wurden? ;)



    Davon war ich von Anfang an überzeugt. War das schon im 1. oder im 2. Abschnitt, wo davon die Rede ist, dass der Panther die Geschicke irgendwie leitet. Da kam mir schon der Verdacht. Ob das Baron Harold selbst ist? Er ist doch nie anwesend, wenn die Leoparde ihr Mahl erhalten, oder habe ich das falsch in Erinnerung?


    Also wenn der mal Gassi ist, dann wahrscheinlich nicht an der Leine. Vielleicht sollten wir doch lieber türmen, nicht dass er noch aus dem Buch kommt? :o :o :o


    Aber ja, Baron Horold ist nie dabei. Das wäre eine Möglichkeit, auch wenn ich sie mir bei dem Typen gerade nicht vorstellen kann. Aber wenn es die Baronin wäre? Die ist ja bislang noch nicht aufgetaucht ... :popcorn:


    Das geht ja nicht nur Dir so, und das finde ich interessant. Was macht Eivora unsympathisch?
    Der Punkt ist ja: Sie ist krank. Sie hat sich nicht ausgesucht, den Traumsaft zu trinken - er wurde ihr eingeflößt. Nun ist sie süchtig, und eines der Symptome davon ist ihr harsches Auftreten, wenn es um ihren Suchtstoff geht.
    Wenn sie stattdessen auf andere Weise erkrankt wäre - sich zum Beispiel ein Virus eingefangen hätte, das ihre Beine lähmt -, würde man ihr die Auswirkung dieser Krankheit wohl nicht vorwerfen. Ein Gelähmte kann nicht gehen, sie muss getragen werden, hält die Truppe auf ... aber das ist eben ihrer Erkrankung geschuldet. Eivora ist seelisch erkrankt - warum findet man sie deswegen unsympathisch, statt mit ihr zu leiden?


    Also ich finde Eivora nicht plötzlich unsympathisch, sondern ich glaube, es ging eher ein wenig von der Identifikation verloren. Sie hat sich verändert, zwar größtenteils auch schon vorher, aber ich denke, als sie süchtig ist, tritt eine Seite an ihr zutage, die sie unsympathisch erscheinen lässt. Man muss sich halt in Erinnerung rufen, dass sie krank ist und dass sie sich nicht entschieden hat, die Droge zu nehmen, auch wenn sie die Verwandlung so begrüßt.


    Um auf Bernds Frage zu kommen, ob Midalin eine Zukunft beim Klingenrausch haben kann: ich denke, im Zauberbanner ist sie tatsächlich nicht schlecht aufgehoben, auch wenn sie noch einiges lernen muss. Und solange sie unbedingt Magie lernen möchte.


    Ja, ich finde auch, dass sie beim Zauberbanner gut aufgehoben ist. Ich sehe Midalin nicht in einem Banner, wo sich auf dem Schlachtfeld jemandem im Zweikampf stellen müsste.


    Der arme Kerl weiß ja gar nicht mehr, wie ihm geschieht :totlach:


    Gonter und die Frauen, seufz. Beinahe könnte man denken, dass er eine Trophäe ist, bei so viel Interesse aus der Damenwelt. Und die Söldnerinnen ergreifen ja auch von sich aus die Initiative, das heißt, Gonter muss nur noch klug wählen. ;)


    Und schauen wir mal, ob ich mit meinen beiden anderen Theorie recht habe. Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht. Ja, ich finde auch, dass in diesem Band die Spannung deutlich höher ist als in den ersten beiden. Gefällt mir bislang wirklich am besten.

    Hui, das war jetzt mal unerwartet. Anscheinend war mein erster Eindruck, dass es sich nicht um eine körperliche Verwandlung, sondern um Einbildung aufgrund der Droge - immerhin heißt die ja auch Traumsaft - insofern falsch, da Eivora den Saft unverdünnt bekommen und sich deshalb in einen Feuervogel verwandelt hat. Das würde zumindest auch erklären, warum den Söldner das Phänomen bislang noch nicht (häufiger?) begegnet ist. 8)


    Interessant, dass sich Eivora ausgerechnet in einen Feuervogel, eine Kreatur aus Rorgator verwandelt hat. Falls die Art der Gestalt mit ihrem Wesen zu tun hat, lässt sich definitiv nicht leugnen, wessen Kind sie ist. Allerdings finde ich die Droge insgesamt erschreckend und würde sie selbst nicht nehmen, coole Verwandlung hin oder her. So wie sich Eivora gebärdet, will sie dieses Erlebnis um jeden Preis wiederholen, als wäre sie bereits süchtig. So kommt sie jedenfalls rüber und ihr Verhalten in der Befragung des Lustknaben und des Imkers gefiel mir nicht. Der Wunsch nach Beschaffung von Nachschub schien ihr doch die Sinne zu vernebeln ... äh, verzüngeln.


    Jetzt wird auch der Romantitel erklärt: "grünes Gold". Aber warum wird die grüne Flüssigkeit Feenblut genannt? Gibt es im Urwald echte Feen? Die Frage lässt mich jetzt nicht mehr los. Ich bin gespannt auf die Auflösung.


    Okay, wer stoppt Prekesta? Ich verleihe auch gerne meine Axt ... Anyone? Gonter? Fiafila-Ignuto? Eivora ... hm, wohl eher nicht, falls sie weiterhin nur an Traumsaft denkt. Midalin traue ich es auch nicht zu. Ihr Kampf gegen die drei Betrunkenen wirkte doch noch sehr hilflos - ihr traue eher einen Giftmord zu - trotz des Unterrichts durch Itena. Ob die wohl schon weiß, dass Midalin ebenfalls an Gonter interessiert ist? Beide scheint ja bereits eine Abneigung zu verbinden, obwohl Itena ihr Unterricht erteilt. Ob Gonter wohl Itena darum gebeten hat? Das würde eine Erklärung sein. Oder findet Itena Midalin einfach zu puppenhaft und unkämpferisch? Ich meine, im Kleid zum Kampfunterricht aufzutauchen, das hat die Söldnerin bestimmt auch noch nicht - oder zumindest extrem selten - bei einer Rekrutin erlebt.


    Aber was ist das mit der Magie von ihrer Waffe und in Klataal? Ignuto scheint es zumindest gar nicht zu passen, dass das Thema angesprochen wird. Für ihn als Homunkulus sollte alle Magie dämonischen Ursprungs sein. Ob er Angst hat, dass die Söldner ihnen sonst abtrünnig werden? Oder womöglich gar Fiafila? Sie hat ja in diesem Abschnitt mal ein Machtwort gesprochen und Ignuto in seine Schranken verwiesen. Ich bin gespannt, wie es mit der Avatar weitergeht. Wenn sie das Schwertfeuer zukünftig nicht mehr benutzen kann - dafür will ja Willania-Pressito anscheinend sorgen -, dann muss Ignuto ja langsam echt Schiss bekommen, weil seine Macht an allen Ecken und Enden bröckelt.


    Schauen wir mal. Auf jeden Fall wieder ein sehr überraschender und spannender Abschnitt. :)