Beiträge von Anne H.

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    Victor und Edgar können Albrecht verfolgen. Victor ist ein Spieler und er hat hohe Spielschulden. Sein Vater ist nicht bereit, alle Schulden zu begleichen. Außerdem besucht er Huren. Die Arme Pauline ist auch dort gelandet.


    Roux ist Victor auf der Spur. Hoffentlich kann Victor vorher noch umziehen.


    Judiths Mutter schreibt endlich einen Brief an Judith und versucht, ihre Situation zu erklären.


    Edgar und Victor verschaffen sich Zugang zum Comptoir. Es sieht ganz so aus, daß die Schokoladenfabrik ohne den Kredit des Bankhauses Braun schon im Dezember zahlungsunfägig gewesen wäre.


    Ich glaube, daß Judith ihrem Vater beweisen kann, daß Albrecht nicht der richtige Heiratskandidat ist. Auch wenn der Vater schon einen Kredit vom Bankhaus von Braun bekommen hat, wird er nicht damit einverstanden sein, seine Tochter an einen Spieler zu verheiraten.


    Die Frage ist aber, wie der Vater aus seiner schlechten finanziellen Situation wieder herauskommt.


    Jetzt wissen wir auch, warum von Braun seinen Sohn nicht in dem Bankhaus haben will.


    Ich glaube, die Geschäftsbeziehungen zum Bankhaus von Braun werden bald ein Ende haben. Judiths Vater wird sich ein anderes Bankhaus suchen.

    Daß Victor sehr überrascht war über den Besuch von Albrecht von Braun bei Judith, ist nur gut zu verstehen. Aber ein Gespräch zwischen Judith und Victor, daß ihr Vater die Heirat mit Albrecht vereinbart hat, klärt die Situation. Auch Victor sollte die Offizierslaufbahn einschlagen, obwohl er etwas anderes im Kopf hatte. So kommen sich die beiden näher. Ich freue mich für Judith. Denn jetzt hat sie Unterstützung.


    Victor weist Judith darauf hin, daß er glaubt, daß der Vater die Heirat mit Albrecht nur arrangiert, weil er unbedingt finanzielle Mittel benötigt. Das schockt Judith natürlich!


    Max und Helene in Venedig - das verwundert mich überhaupt nicht mehr. Als der Junge ins Wasser fiel und Max ihn rettete, glaubte ich doch tatsächlich, daß Helene wieder an ihre Zwillinge denken würde, und daß ihnen etwas passieren könnte. Nein, Pustekuchen.

    Judith scheint tatsächlich schwanger zu sein, aber sie erkennt das noch nicht und schiebt diese Schwindel- und Übelkeitsattacken auf ihren seelischen Stress.

    Besser gesagt, sie WILL das nicht erkennen und wahrhaben....

    Na Servus, wie soll das nun weiter gehen? Bekommt Albrecht nun ein 5 Monats Kind??? Das kam früher soooo oft vor....... :rolleyes:

    Die Frage ist auch, ob die jungen Frauen damals genügend aufgeklärt waren um zu ahnen, dass sie schwanger sein könnten?

    Ja, ich nehme auch an, daß Judith das gar nicht bewußt ist!

    Wenn man sich für Familie, für Kinder entscheidet, muß man sich nicht aufgeben. Sich für ein Kind zu entscheiden, verändert das Leben, ist aber auch ein Gewinn!

    Genau so sehe ich das auch. Seit ich Kinder habe ( nun 18 und ab morgen 17 Jahre alt), lebe ich ganz klar anders. Ich habe immer gearbeitet, auch Weiterbildungen gemacht, Hobbys und Freundeskreis gepflegt. Ich verdanke da meinem Mann sehr viel, der zb als die Kinder klein waren sein Arbeitspensum reduziert hat und sich allgemein sehr stark in die Erziehung und den Haushalt einbringt. Womit wir wieder beim Thema wären. Damit eine Frau sich trotz Kindern verwirklichen kann, braucht sie einen Mann an ihrer Seite, der sich einbringen will und es auch tut. Und genau da scheitert es wohl bei Helene.

    Du mußt bedenken, daß es damals noch ganz anders war. Man hatte Personal im Haus, das die Arbeit machte. Die Frau war für die Kinder da, der Mann ging seiner Arbeit nach. Ich kann mir vorstellen, daß Helene der Haushalt und die Kinder nicht genug waren. Sie sehnte sich nach mehr, was ihr Mann aber nicht so sah. Gerade wenn man in Stuttgart lebt, ist das kulturelle Angebot groß. Wahrscheinlich hätte sich ihr Mann in dieser Hinsicht mehr engagieren müssen.

    Helene hat das Malen für sich entdeckt. Der Malerei kann sie aber auch in Stuttgart nachgehen, ohne ihre Familie zu vernachlässigen.

    Wenn man sich für Familie, für Kinder entscheidet, muß man sich nicht aufgeben. Sich für ein Kind zu entscheiden, verändert das Leben, ist aber auch ein Gewinn!

    Hélène hat im Hinblick auf ihre Familie nie eine eigene bewusste Entscheidung treffen können. Sie musste heiraten und, nachdem das erste Kind ein Mädchen war, noch einmal "ran". Nur die Söhne zählten. Das war ihr Aufgabe. Diese wurde ihr durch die Gesellschaft diktiert und durch ihren Gatten. Deshalb darf man die Verhältnisse von damals nicht mit heute vergleichen.

    Es ist interessant, wie kontrovers sie diksutiert wird, meine Hélène. Ich habe sie mit einem weiten Herzen geschrieben - das Gespräch mit Hermione von Preuschen sollte ihr Dilemma deutlich machen.

    Ja, die Verhältnisse damals waren anders. Das kann ich verstehen. Aber was ich nicht verstehen kann, ist, wenn man seine Kinder aufgibt, um sich selbst zu entfalten. Kinder können nichts für Entscheidungen, die die Erwachsenen treffen. Kinder brauchen Unterstützung.

    Hélène hat es in der Tat nicht einfach, aber sie versucht das Beste draus zu machen. Hier wurde ja schon viel über sie spekuliert, mir ist sie in diesem Abschnitt nochmal näher gekommen. Ich habe sehr deutlich gespürt, dass ihr das Leben als Frau in dieser Zeit zu eng ist. Sie hat kaum Raum zum Atmen. Dass sie in der Kurz richtig aufblüht, kann ich gut verstehen. Dazu hat sie noch eine weitere Ausdrucksmöglichkeit im Malen gefunden. Ich denke, dass ihr das zusätzlich hilft. Auch wenn sie ihre Kinder sehr vernachlässigt, aber sie weiß sie ja in guten Händen und zu den Zwillingen hatte sie anscheinend nie ein Verhältnis aufbauen können. Ich finde es schwierig, deswegen über sie zu urteilen, denn es ist sicherlich nicht einfach, sich über seine Rolle als Mutter nicht ganz zu vergessen und zu verlieren. Im Übrigen eine große Angst in meinem Umfeld auch heutzutage. Ich bin jetzt Ende 20, mit dem Studium seit einigen Jahren fertig und eigentlich steht für viele die Familienfrage im Raum. Aber was muss man dafür alles aufgeben und wie weit muss man sich selbst aufgeben? Also auch heute noch große Fragen!

    Helene hat das Malen für sich entdeckt. Der Malerei kann sie aber auch in Stuttgart nachgehen, ohne ihre Familie zu vernachlässigen.

    Wenn man sich für Familie, für Kinder entscheidet, muß man sich nicht aufgeben. Sich für ein Kind zu entscheiden, verändert das Leben, ist aber auch ein Gewinn!

    Dem Vater wird es bald viel zu viel mit den Zwillingen. Erbost verweist er auf ein Knabeninternat. Ja, für einen Fabrikanten, dessen Frau nicht Zuhause ist, der sich auch noch um die Erziehung kümmern muß, ist es nicht einfach!


    Judith läßt den Verlobungsring in einer Pfandleihe schätzen. Vielleicht als letzte Möglichkeit, wenn sich kein anderer Ausweg ergibt?


    Der Vater schenkt dem Bankier ein Bankhaus aus Schokolade und präsentiert ein Entschuldigungsschreiben, das aber Margarete geschrieben hat. Wenn Judith das mit dem Brief erfährt, wird sie wohl sehr wütend werden!


    Der Bankier versucht, dem Vater eine leitende Stellung in der Schokoladenfabrik abzuluchsen. Aber der Vater ist schlauer und geht nicht darauf ein.


    Paul Roux bekommt vom Journalisten Maximilian Harden Informationen für die Suche nach Victor Rheinberger. Mal schauen, ob er damit weiterkommt.


    Und Max macht sich jetzt an die schöne Fremdenführerin ran, muß aber erkennen, daß es sich um Judiths Mutter handelt. Eigentlich sollte ihn das abhalten. Aber ich glaube, der Casanova wird sich diesen Fisch nicht entgehen lassen.


    Frau Rothmann zieht sich Zuhause geschiickt aus der Affäre. Sie gibt an, daß sie durch den vorzeitigen Wintereinbruch nicht nach Hause gelangen kann. Herr Rothmann wird sich nicht mehr lange gedulden!


    Wie kann es Judith nur schaffen, der Heirat mit Albrecht zu entkommen?

    Ja, Helene macht es sich ziemlich einfach. Die jungen Zwillinge brauchen ihre Mutter. An eine Depression glaube ich auch nicht. Sie war wahrscheinlich unglücklich Zuhause. Und die Kuren haben ihr Freiheit gegeben.

    Depressionen - exogene - sind von äußeren Umständen ausgelöst. Depressionen gibt es vielen Ausprägungen und Schweregraden. Entsprechend stehen die Chancen auf eine Heilung. Es gibt auch völlig gesunde Frauen, die nur schlecht eine Bindung zu ihren Kindern aufbauen. Hélène hatte eine postnatale Depression die sich auf einer leichten Ebene verfestigt hat. Deshalb ist ihre Bindung zu den Jungs weniger intensiv. Und ihre Tochter ist erwachsen mit 21 Jahren.

    Die postnatale Depression muß sich - die Jungen sind 8 Jahre alt - schon lange gegeben haben. Aber er gibt eben Frauen, die ihre Kinder nicht richtig annehmen können oder sie auch verlassen.

    Daß Victor eine Offizierslaufbahn angestrebt hatte, wußte ich noch gar nicht. Jetzt läßt sein Vater nach ihm suchen. Welch ein Glück für Victor, daß Edgar Nold ihn mit Alois Eberle zusammenbringt. denn er träumt immer noch davon, einen Schokoladenautomaten zu bauen. Auch Judith Rothmann kann er davon begeistern. Mir ist Victor sehr sympathisch. Diesen Erfolg würde ich ihm gönnen!


    Helene macht jetzt tatsächlich Nägel mit Köpfen. Sie mietet sich ein Zimmer und bewirt sich als Fremdenführerin.


    Der Ball ist ein Reinfall. Judiths Vater hat Albrecht von Braun als ihren Ehemann ausersehen. Diesen kann Judith überhaupt nicht ausstehen. Sie läßt sich mit Max ein und denkt, daß dieser bei ihrem Vater um ihre Hand anhalten wird. Aber Pustekuchen. Er verschwindet, Richtung Italien.


    Judith tut mir leid. Wie kann sie sich der Vermählung mit Albrecht entziehen? Wird die Nacht mit Max Folgen für sie haben? Wenn ja, wäre das ein Skandal!

    Wie sie da am Ufer sitzt und sich so intensiv spürt, ihre Lebenslust und Sinnlichkeit entdeckt, das ist so ein schönes Bild, dass sie mir sofort mehr als sympathisch war. Zudem hat sie die Malerei für sich entdeckt und eine wunderbare, humorvolle Leichtigkeit im Umgang mit anderen Menschen und heimlichen Verehrern.

    Mir ist Helene leider nicht besonders sympathisch. Ich finde sie macht es sich zu einfach...und das auf dem Buckel ihrer Kinder!


    Und ich glaube nicht an eine Depression! Denn in Italien scheint es ihr ja gut zu gehen. Eine Depression ist nicht ortsabhängig und hier kommt schon der Verdacht auf, dass es ihr zu hause aus bestimmten Umständen nicht gut geht. Und das das Problem ist...aber eine Depression ist meiner Meinung nach nicht.

    Ja, Helene macht es sich ziemlich einfach. Die jungen Zwillinge brauchen ihre Mutter. An eine Depression glaube ich auch nicht. Sie war wahrscheinlich unglücklich Zuhause. Und die Kuren haben ihr Freiheit gegeben.

    Die Mutter Helene genießt ihre Freiheit in vollen Zügen. Sie wird doch nicht auf die Idee kommen, sich von ihrem Mann zu trennen? Victor macht die Arbeit in der Schokoladenfabrik Spaß. Jetzt wird er auch noch zum verantwortlichen Monteur für die maschinen. Das freut mich für ihn! Auch Judith bereitet es Vergnügen, in die Fabrik zu gehen und die Produktion zu beobachten. Die Zwillinge machen natürlich weiterhin Unsinn, wenn sie nicht beaufsichtigt werden. Daß der Vater sie mit Albrecht von Braun verheiraten will, wird Judith nicht gefallen.


    Es ist schon traurig, daß die Mutter gar nicht an ihre Söhne denkt. Sie sühlt sich in Stuttgart eingesperrt.


    Judith weiß sehr wohl, daß weibliche Arbeitskräfte weniger Geld erhalten und ihre Arbeitsmöglichkeiten beschränkt sind. Sie kann sich - im Gegensatz zu ihren Brüdern - geschickt über die Regeln ihres Vaters hinwegsetzen. Aber gegen eine Heirat anzugehen, wird schwer werden. Zumal es da auch noch um Geld geht.


    Das Verständnis des Vaters für die Jungen und für das Personal ist beschränkt. Das Personal sind doch nicht seine Sklaven! Es fehlt die Mutter!


    Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das weitergeht. Die Jungen kann er schlecht auf ein Internat geben. Dafür fehlen ihm die Mittel.

    Ich freue mich über das Ende der Geschichte! Solenn findet in Aaltje eine neue Partnerin. Der 5. Ableger der Silvania war nicht sortenrein. Also war die Insel gerettet. Welch ein Glück! Noah ist glücklich in der Schule und kann in den Ferien zu Sylvia und Mael. Und Sylvia ist bereits in der 13. Woche schwanger, was sie vor lauter Stress und Ärger gar nicht mitbekommen hat.


    Vielleicht überlegt sich Alain doch noch, in Kontakt mit Noah zu bleiben. Man merkt ja, daß er noch einiges für ihn übrig hat!


    Das ist wirklich eine turbulente Zeit gewesen, die alle durchgemacht haben. Jetzt kehrt hoffentlich ein wenig Ruhe ein.

    Ich bin gut durch den ersten Leseabschnitt gekommen. Was mir am besten gefällt, sind die ausführlichen Beschreibungen. Das Geschäft, das Arbeitszimmer des Vaters, die Umgebung. So kann man sich alles lebhaft vorstellen.


    Judith ist eine junge Frau, die weiß, was sie will. Was sie nicht will, ist, daß ihr ein Ehemann vorschreibt, was sie tun und lassen soll.


    Judiths Zwillingsbrüder halten alle auf Trab. Es fehlt die Mutter, die in Kur ist. Aber auch diese hat ein schwaches Nervenkostüm. Jetzt hat sich Karl ein Bein gebrochen. Victor, der die Kinder gerettet hat, fragt mutig nach Arbeit bei Wilhelm Rothmann. Er traut sich was!


    Ich glaube, Judith hat sich gleich verguckt in ihn. Ich glaube nicht, daß ihr Vater ihn als Heiratskandidaten ansehen wird, wenn er erfährt, daß er im Gefängnis eingesessen hat.

    Für Solemn ist es nicht einfach, Chloés Anwesenheit zu ertragen. Und das kann ich gut verstehen. Sie ist ein Eindringling, die sich überall einmischt.


    In der Anwältin Marie-France Bresson hat Sylvia eine tatkräftige Unterstützerin gefunden. Wenn Solemn Sylvia nicht auf ihre rechtliche Situation aufmerksam gemacht hätte, wäre sie sich ihrer Situation überhaupt nicht bewußt gewesen.


    Die Witwe des Malers Hendryk van Outen schenkt Sylvia zur Eröffnung des Besucherzentrums Lucies Bildnis. Ist das nicht wunderbar?


    Was soll denn das? Sylvia sieht, wie Chloé und Mael zusammen eine Zigarette rauchen. Läßt sich Mael von Chloé gefangen nehmen?


    Dieser Sir James ist ein Widerling! Weil er Sylvie nicht bekommen kann, will er ihr die Insel wieder wegnehmen. Fängt das Theater wieder von vorne an?


    Was stellt Noah nur an?! Will mit dem Boot auf das Festland fahren! Zum Glück gelingt es Sylvia, ihn zu retten. Sie traut sich wirklich viel zu. Großartig!