Beiträge von Tonlos

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    Das mit dem Leben retten ist nicht sicher. Ich glaube auch nicht, dass Beorn wirklich deshalb den Mund hält. Wenn Pardona dabei ist, dann klar, weil sie nicht wollte, dass sie erkannt wird, aber ich traue den Mitstreitern schon zu, dass sie eine Strategie erarbeitet hätten. Also bei Beorn verstehe ich es gar nicht.


    Pardona deutet aber an, dass sie nur Beorn braucht um die Wettfahrt weiterzuführen und dass es ein Leichtes wäre, alle anderen zu töten.
    Ich traue es Ihnen leider nicht zu. Dazu sind sie - Verzeihung - zu stumpfsinnig und zu sehr Krieger. Bei Pardona reicht es nicht mal nur schlau zu sein.



    Bei Tylstyr sehe ich es noch anders. Er wollte die Versöhnung und er wußte, dass die nicht zustande kommt, wenn er Tjorne einweiht.


    Bei Tylstyr sehe ich es ähnlich, ihn habe ich auch schon gelobt für sein Vorgehen.


    Das ist aber nicht meine Intension. Ich finde Pardona nicht spannend, weil sie Böse ist, oder charismatisch, sondern . weil ich denke, dass sie eben nicht wirklich bis ins letzte Böse ist. Ich bin verwöhnt, was das wirklich Böse betrifft. Grausamkeit um ihrer selbst willen ist für mich Böse und da hat Bernd in seinen Schattenherren eine Person geschaffen, die mir wirklich Gänsehaut erzeugt hat, weil das Böse so schön sein kann. Pardonas "Schönheit" scheint nur auf männliche Wesen zu wirken. Mich berührt sie nicht. Pardona will wissen, schöpfen, schaffen. Irgendwie scheint sie mit den Göttern so uneins zu sein wie Zidaine mit den Vergewaltigern. Was ist ihr Ziel, das ist spannend.


    Da bin ich ganz deiner Meinung. Pardona ist nicht zu 100% böse ODER war es zumindest nicht. Aber das bringt den Opfern auch nix. ;)
    Auf jeden Fall warte ich wie du darauf, ihre Beweggründe zu erfahren und auch ihre Hintergründe.


    Nun ist es an der Zeit, das Buch zuzuklappen. Tut Ihr das zufrieden oder ein wenig enttäuscht? Welche Szenen werden Euch im Gedächtnis bleiben? Welche Figuren haben Euch am besten unterhalten?


    Ich bin nicht unzufrieden und ich bin auch nicht enttäuscht, aber ganz zufrieden bin ich auch nicht. ;)
    Im Gedächtnis bleiben wird mir am meisten Beorns Reise durchs Totenmoor. Das war für mich eine Wahnsinns-Stimmung und wirklich gut erzählt. :)
    Die Figur, die mich am Besten unterhalten hat war Pardona, gefolgt von Beorn. :o



    Am Horizont scheint bereits die Silberflamme auf, und wenn alles gut geht, folgen danach noch acht weitere Abenteuer. Was wünscht Ihr Euch dafür? Welche Figuren sind Euch ans Herz gewachsen, welche findet Ihr interessant (das muss ja nicht identisch sein) - von wem wollt Ihr mehr lesen? Welche Themen bewegen Euch? Welche Fragen wollt Ihr beantwortet haben?


    Für Silberflamme wünsche ich mir Antworten, Antworten und Antworten und mehr Hintergrundinfos. ;D


    In diesem Band ist mir hauptsächlich Leomara ans Herz gewachsen und auch Praioslob. :winken:


    Mehr Lesen würde ich gerne von Abdul, Vascal und !!!Eddrik!!! :P ;D


    Welche Fragen? Na alle! ;D



    Und natürlich: Bei wem würdet Ihr ins Drachenboot steigen und mitrudern - beim Blender oder beim Foggwulf? ;D


    Foggwulf - nach wie vor - von der ersten Minute an - nie dran gezweifelt - immer mehr - der einzig Wahre - Phileasson Forever - Foggwulf 1 - Blender 0 :-*




    Die vergleichsweise vielen Liedtexte in Die Wölfin sind eine Reaktion auf das Feedback, das uns zu Nordwärts erreicht hat. Wollt Ihr mehr davon, oder reicht es jetzt?


    Ich bin generell schon Fan von Liedtexten und fand diese in Band 1 und Band 2 auch recht gelungen. In „Die Wölfin“ hingegen konnte ich mich damit ehrlich gesagt nicht so richtig anfreunden.
    Was das Schlimme ist, ich kann nicht genau begründen warum das so ist. Ich fand die Reime und den Inhalt nicht so schön. Unreine Reime mag ich schon gar nicht. Ich hatte so das Gefühl in den Vorgänger-Bänden steckte mehr Liebe…Haut mich aber nicht gleich…das ist nur meine Meinung. ;) :o



    Und fast hätte es auch für Tjorne ein endgültiges Ende gegeben, hätte Tylstyr seinen Freund (bzw. jetzt nicht mehr Freund) nicht rechtzeitig gefunden. Lag ich doch ganz richtig damit, Zidaine nicht über den Weg zu trauen. Dass sie auch noch für Beorn den Maulwurf spielt, setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Sehr unbefriedigend fand ich, dass Tjorne einfach nur noch weg wollte und Zidaine dadurch damit davon kam (zumindest in diesem Buch). Das birgt für Tjorne doch die Gefahr, dass sie ihre Rache an ihm noch zu Ende bringen wird, solange beide noch in Festum sind.
    Salarin hat zumindest teilweise erfahren, was los war, schätze ich. Phileasson war auf einmal so unglaublich stur, wie ich es nicht von ihm gedacht hätte. Nicht, dass man es nicht genau so von Thorwalern kennt, aber er wirkte häufig genug schlichtend, beherrscht und interessiert an jedem einzelnen seiner Mannschaft. Selbst wenn Tjorne für ihn gestorben ist, als er sagte, dass Beorn der bessere Drachenführer sei, hätte er Tylstyr oder Zidaine, die ja nun noch in der Mannschaft verbleiben, zur Rede stellen können.


    Zidaine versucht Tjorne zu töten und teilt es Tylstyr mit. Mit dem jetzigen Kenntnisstand erschließt sich mir das nicht ganz. Da fehlt doch was. Sie wollte, dass Tjorne gerettet wird oder hat in Kauf genommen, dass Tylstyr ihn natürlich rettet. Aber das braucht einen Grund und den sehe ich (noch) nicht. ;)


    Dass Phileasson nichts davon hören wollte fand ich auch merkwürdig. Irgendwie entspricht ihm, der sich für seine Mannschaft Zeit nimmt, das doch eigentlich gar nicht. Er will doch immer wissen was los ist und beobachtet alles auch sehr genau. Hier tritt er plötzlich anders auf. Das macht mich etwas stutzig.


    Tylstyr wechselt zu Beorn. Funkelt Fianna nur an und weg ist er. Das ging alles so Holterdipolter.



    Ich habe es nach dem Gespräch zwischen Phileasson und Nirka schon befürchtet, dass sie mitkommen wird. Nichts gegen Nirka als Charakter. Ich finde es einfach etwas unpassend, denn die Sehnsucht nach der Weite habe ich bei Nirka so eigentlich nicht bemerkt. Ist mir da was entgangen? Kein Wolfsrudel in der Nähe, nicht mal durch Wälder und Felder streifen können, wenn man auf See fährt...hat sie sich das wirklich gut überlegt oder hat Phileasson da als Ottajasko-Alpha etwa eine Sogwirkung auf sie, von der wir noch nichts wissen?
    An sich können so alle ja zufrieden sein. Crottet geht ohne Nebenbuhler mit Phanta zu seiner Sippe und Nirka kommt ihm da jetzt auch nicht in die Quere. Dass der junge Nivese jetzt zur Ottajasko gehört, ist ganz in Ordnung. Er wird das Gefühl haben, dass er Phileasson etwas schuldig ist und sich hoffentlich Mühe geben.



    Ich sehe es wie Janesway. Es fehlt für mich auch ein bißchen die Glaubwürdigkeit, dass Nirka sich Phileasson anschließt. Das kam im Buch gar nicht rüber, dass sie hier Ambitionen hat und kam relativ plötzlich.
    Natürlich mit Bernards Erklärung macht es schon Sinn, aber wie gesagt im Buch ist das nicht herausgearbeitet.



    Das Mini-Abenteuer mit den Viehdieben hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht. Erst dachte ich, dass es dazu diente, Zidaines Rachegelüste noch rauszuarbeiten, aber danach kam ja dann noch die Sache mit Tjorne.


    Ich im ersten Moment auch nicht. Wirkte auch etwas eingeschoben und nachträglich hinzugefügt. Natürlich ist es schön von den Autoren, den Verbleib Blauauges noch zu erwähnen. Aber irgendwie habe ich mich beim Lesen gefragt, wofür diese Szene wohl gut ist. ???



    Ich muss sagen, dass mir die Beschreibung der Festumer Promenade unbeschreiblich gut gefallen hat, auch wenn der Anlass, warum Tylstyr sie aufsuchte, kein schöner war. Ich konnte mir das richtig gut vorstellen, wie sich dort die Villen aneinanderreihten und man erst gar keine Sicht auf das Wasser hatte. In Belgien ging es mir auch immer so, als ich mit meinen Eltern und Geschwistern dort war. Die Häuser türmen sich bis vor den Strand, dass man meist erst das Meer zu sehen bekommt, wenn man um die letzte Ecke biegt und plötzlich ist es da. <3


    Die Beschreibung war wirklich schön. Und sie hat gut gedient dazu Spannung aufzubauen. Ich habe mir dauernd gedacht. Hör auf zu erzählen wo ist Tjorne,….ja schöne Bäume aber wo ist Tjorne….ja schöner Strand, aber jetzt finde endlich Tjorne…. ;D


    Warum nutzt Beorn eigentlich die Trennung von Pardona nicht, um seinen Mannen die Wahrheit zu sagen und mit ihnen zu beratschlagen wie es weiter gehen soll? Wenn es mal rauskommt, wie er seine Leute betrogen hat. Werden sie dann immernoch zu ihm stehen?


    Hm, dann riskiert er aber auch gleichzeitig ihr Leben. Niemand könnte es vor Pardona geheim halten, dass er über ihre wahre Identität Bescheid weiß...
    Er ist wirklich in einer Zwickmühle...ähnlich wie bei der Tylstyr-Zidaine-Tjorne Geschichte. Wie man es macht, man macht es bestimmt falsch bzw. es gibt kein richtig, da alles falsch ist...


    Ich habe gerade mitbekommen, dass ich nichts zu der Erzählung Pardonas geschrieben habe, aber ich wollte unbedingt schreiben, dass in dieser Szene Pardona doch melancholisch und einsam wirkt, oder? Außerdem wird hier auch gesagt, dass sie einst eine Lichtgestalt war. Also, ist sie zum Sieger übergelaufen? Sie ist schon spannend und ihre Erzählung war für mich ein Höhepunkt in diesem Abschnitt und ich habe sie gern gelesen. Sie kann nicht absolut schlecht sein. Oder bin ich was Bösartigkeit und Dunkelmacht betrifft zu vorbelastet durch die Schattenherrn und deren grausame Schöne?


    Charismatische Persönlichkeiten strahlen schon immer eine Faszination auf Andere aus. Egal, ob diese böse oder gut sind. Oft hat gerade die dunkle Seite ihren Reiz. Egal ob Realität oder Fiktion.
    Ich finde, man darf ruhig zugeben, dass man den Charakter Pardona faszinierend findet, auch wenn viele hier schreiben, dass sie sie absolut nicht ausstehen können. (Was ja ebenso nachvollziehbar ist) ;)


    Das ist auch von der anderen Seite eine interessante Frage: Wieso beherrschen die (Hoch-)Elfen Aventurien nicht mehr? Es gab eine Zeit, da haben sie prächtige Städte errichtet und konnten sich sogar leisten, im ewigen Eis Ometheon zu bauen.
    Was die Herrschaft des Namenlosen angeht - oder auch der Erzdämonen - habe ich im "Tractatus contra Daemones" eine interessante Spekulation gelesen: Man kann hier zwischen dem unterscheiden, was diese Wesenheiten wollen, und dem, was ihre Anhänger anstreben.
    Die Paktierer wollen möglicherweise gern die Welt beherrschen - und zwar persönlich, als Tyrannen, denen alle untertan sind, auch die anderen Paktierer.
    Ein Ezdämon (oder der Namenlose) hat davon aber nicht unbedingt viel. Sie wollen die Seelen in die Niederhöllen ziehen. Dazu müssen sich die Seelen individuell für das Böse entscheiden. Das klappt nicht unbedingt besser, wenn ein Paktierer an der Macht ist. Vielmehr könnte seine Tyrannei abschreckend wirken und die Leute sehnen sich plötzlich nach dem Guten und der Gerechtigkeit. Von daher ist es für diese Wesenheiten vielleicht besser, wenn es möglichst viele kleine, untereinander zerstrittene Zellen gibt, als wenn ein großes, harmonisches Reich entsteht. Das kann durchaus mal passieren, zum Beispiel, um einen Pakt von Seiten der Wesenheit einzulösen. Aber ob ein solches Reich dann Bestand hat, ist eher zweitrangig.


    Das ist interessant, aber da bist du jetzt geschickt um die Frage herumgeschlichen. ;) ;D



    Warum will sie wohl die Ringe, um von allen (!) auch vor den Göttern nicht erkannt zu werden.
    Ich denke außerhalb des Turms, sobald sie sich in die Gefilde der von den Göttern beherrschten Welt begibt, also denen, die im Lichte wandeln (wie soll ich es sonst ausdrücken)ist sie angreifbar.


    Naja, sie hat bisher ja auch ein paar tausend Jahre so überlebt. ;)



    Ich glaube das nicht ganz so. Sie hat ihn erschaffen und das bindet sicher, aber er ist auch weise geworden und mehr und mehr merkt er, was richtige Kameradschaft heißt. ER gehört dazu, das erste mal vermutlich in seinem langen Leben.


    Da würde ich dir recht geben, wenn er nicht solange auf dem Meeresgrund nur mit dem Gedanken Pardona wiederzusehen überlebt hätte...
    Vielleicht entwickelt er sich in diese Richtung...aber in diesem Band würde ich noch nicht drauf wetten.


    Der vorletzte Leseabschnitt ist traditionell der Moment, in dem ich die Frage stelle: Was denkt Ihr, wie geht's aus? Das lasse ich mir auch diesmal nicht nehmen. ;)


    Ich habe die Vermutung, dass es in Silberflamme noch ein paar Nachwehen geben wird. ;)
    Letztendlich könnte ich mir vorstellen, dass sich Beorn und Phileasson auf dem letzten Abschnitt vielleicht treffen, oder zumindest fast. Dann könnten sich die beiden im nächsten Band begegnen.
    Ich spekuliere auch darauf, dass Pardona die Ottajasko frühzeitig verlassen wird und evtl. erst später wieder dazustößt.



    Glabt Ihr, die Erlebnisse im Zauberwald werden Phileassons Ottajasko prägen? Und auf welche Weise?


    Hm, Salarin wird das Erlebnis bestimmt am Meisten prägen und auch Galandel. Ob er dadurch nachdenklicher oder zielstrebiger wird ist schwer zu sagen. Ich tippe eher auf schwere Depressionen....
    Bei den anderen denke ich nicht, dass sie sich besonders viel verändern werden, vor allem nicht der Foggwulf.



    Passiert noch etwas im Dreieck Tylstyr - Zidaine - Tjorne? Kommt es zum Bruch, zur Konfrontation oder zur Versöhnung?


    Ich denke, dass vielleicht Tylstyr und Zidaine eine Lösung finden, mit der beide Leben können, aber dass das Tjorne nicht einschließen wird. Vermutlich bleiben uns alle noch etwas treu und wir Leser werden noch eine Weile "hingehalten".



    Wird der Karentreck Festum wohlbehalten erreichen, oder funkt noch jemand dazwischen? Der Blender vielleicht? Überhaupt - was ist mit Beorn, Phileasson und dem Wettstreit - ist Beorn wieder voll im Rennen?


    Beorn ist meiner Ansicht nach nicht voll im Rennen. Er muss sich meiner Meinung nach erst sortieren und Pardona loswerden. Erst dann kann er wieder voll agieren.



    Und was wird aus Nirka, unserer Titelheldin?


    Nirka wird Stammeshäuptling und führt ihre Leute in ein neues, glorreiches Zeitalter....obwohl vielleicht lässt sie auch Crottet ran und gründet mit Blauauge eine Familie...aber das halte ich persönlich für unwahrscheinlicher...



    Nirka sieht, wozu Zidaine fähig ist. Mich hat es gestört, dass Nirka darüber Stillschweigen bewahrt. Sie wollte die Freundschaft nicht gefährden und vielleicht lag es am Wald? Na wenn es am Wald lag, dann gibt es doch keinen Grund, es nicht anzusprechen, dann wäre es ja nicht wirklich ernst zu nehmen? Was ist wichtiger? Eine Freundschaft oder ein Leben?


    So spontan hatte ich mit der Begründung auch meine Schwierigkeiten. Wenn man genauer drüber nachdenkt, könnte ich auch zu einem anderen Schluss kommen. In meinen Augen hätte Nirka etwas sagen müssen. Alles andere empfinde ich etwas als unterlassene Hilfeleistung und es sich selbst so angenehm wie möglich machen.



    Grundsätzlich hoffe ich auf noch ein paar Erklärungen im letzten Abschnitt. Phileassons Strang lässt viele Fragen offen und genauso auch Beorns...
    Teilweise bekomme ich meine Gedanken nicht mal in eine Frage...ist gerade etwas kompliziert.... ;D Ich habe so den Eindruck, dass viele Puzzlestücke fehlen...
    Beim Himmelsturm war das ähnlich und die kamen dann im nächsten Band. Hoffen wir, dass das bei Silberflamme auch der Fall ist. :)


    Was denkt Ihr, was passiert, wenn jemand Pardona mit einem solchen Verdacht konfrontiert? Wäre das gefährlich für Pardona - oder für den anderen? Kann es sein, dass Beorn seine Leute auch dadurch schützt, dass er Pardonas Geheimnis wahrt?


    Warum sollte es für Pardona gefährlich werden? Es wirkt nicht so, als könnte ihr irgendjemand etwas entgegesetzen. Vermutlich wird sie denjenigen töten, die ihr auf die Schliche kommen.



    Habt Ihr inzwischen ein Idee, was hinter der Sache steckt?


    Nein, können wir da mit unseren begrenzten Infos überhaupt drauf kommen? ;D



    Ja, Galayne ... Wo liegt seine Loyalität? Ändert sich das vielleicht, wenn Pardona einmal nicht mehr in der Nähe ist?


    Meiner Meinung liegt Galaynes Loyalität bei Pardona....und zwar immer. Er hat in meinen Augen eine Prioritätenliste. Pardona first... ;)



    Was ich mich noch frage:
    Wenn die Elfen die Schlacht/den Krieg verloren haben. Warum herrscht der goldene Gott dann nicht in weiten Teilen Aventuriens? Ich habe da leider zu wenig DSA-Wissen.


    Meine Güte, Tylstyr war ja extrem aufgebracht der Adepta gegenüber! So selbstbewusst trat er sonst ja nicht gerade in Erscheinung. Es scheint ihn sehr getroffen zu haben, wie ungerecht mit dem anderen Magier umgegangen wurde. Ich habe dann später kaum meinen Augen trauen könne, als er die Bäume in Brand setzte und sich dabei extra noch der Adepta zeigte, um seine Rache schön deutlich zu machen.


    Ich für mich hatte so den Eindruck, dass er selbstbewusst sein konnte, weil er sich überlegen fühlte. Da er ein junger und ausgebildeter Magier ist, konnte er so mit dem "Azubi" umspringen. Ich bin mir nicht sicher, ob er sich das bei jmd Gleichgestellten oder Höherrangigen getraut hätte. Solche Situationen bringen mir Tylstyr nicht gerade näher.
    Als die Adepta dann ihrererseits nicht gerade freundlich war, dachte ich, dass sie es wohl verdient hätte so behandelt zu werden. Aber das erst im Nachhinein.


    Glaubt Ihr, das wäre bei Beorns Ottajasko auch so? Einerseits sind die ja recht eigensinnig, andererseits ist die Gruppe dort viel homogener.


    In einem Kampf, ja. In so einer Situation....vermutlich auch....grundsätzlich glaube ich aber eher nicht...
    Ursa hat dazu vielzu oft ihr eigenes Ding gedreht...das lässt mich zweifeln.


    Diese intrigante Pardona fängt sogar an mich zu langweilen. Die anfängliche Faszination und gleichzeitige Abscheu wandelt sich in Genervtheit. Auch Beorns Entschluss oben im Turm zu verharren und zu hoffen, dass sie nicht entdeckt werden. Da hätte ich auch eine andere Logik erwartet. Ich weiß nicht, irgendwie kam ich nicht zurecht damit.Vielleicht kann noch jemand anderes, seine Empfindung dazu mitteilen? Würde mich mal interessieren, ob es nur mir so geht.



    Schließlich war ich froh, wieder bei Phileasson zu sein und bin nun sehr gespannt, was in diesem unheimlichen Wald lauert. Durch das Auffinden, dieses verwitterten Steins, entsteht gleich wieder eine unheimliche Atmosphäre, man ist gespannt, was es damit auf sich hat. Zumal Abdul plötzlich verschwunden ist.


    Ich sehe es genau andersherum. Mit Beorns Flucht kommt endlich Bewegung in die Sache. Ich habe mich schon gefragt, wie lange er noch „Urlaub“ im Himmelsturm machen möchte… ;D


    Pardona finde ich ganz und gar nicht langweilig. Sie bleibt für mich nach wie vor spannend und geheimnisvoll. Es ist doch mal etwas ganz anderes sie in der Ottajasko begrüßen zu dürfen.
    Natürlich hatte ich auch gehofft, dass Beorn die Flucht aus eigener Kraft gelingt, aber wie das so oft mit der Hoffnung ist - sie stirbt. Es war einfach zu offensichtlich, dass da etwas gedreht wurde. Dass dies der Ottajasko nicht auffällt, ist für mich durchaus glaubwürdig. Wenn man monatelang geschuftet hat, am Ende seiner Kräfte, nur noch raus möchte…wer achtet da schon auf Details…
    Die Flucht war für mich der bisher beste Abschnitt. Versteht mich nicht falsch…die Abschnitte mit Phileasson hatten schon ihren Reiz. Aber endlich „geht mal was“. Genauso der Wechsel ins Totenmoor hatte eine besondere Stimmung. Kein gezockele durch grüne Weiden und etwas kuscheln mit den Gobblins… ;D
    Über die Schlacht möchte ich gerne mehr erfahren, auch über die Festung oder die Zauber, die Pardona verletzen könnten…Ich mag es normalerweise nicht düster, aber diese Seiten hatten ihr eigenes Flair. Auf so eine Passage habe ich bisher gewartet und mein Wunsch wurde erfüllt.


    Andersherum fand ich den Zauberwald eher merkwürdig und jetzt nicht ganz so spannend, aber vielleicht ändert sich das ja noch. ;)

    Ich persönlich kann Tjorne auch noch nicht besonders leiden und mir geht es da wie Karin. Es ist schwer das zu verbessern, da er nicht soo oft erwähnt wird. Aber auch wenn er jetzt alles bereut, kann er bei mir keine Sympathie gewinnen, da er damals auch schon gewusst hat, das was er tut falsch ist.
    Auch Tylstyr ist mir nicht ans Herz gewachsen. Es ist besser geworden, als es in „Nordwärts“ war, aber nicht viel. Er ist einfach so ein Typ, mit dem ich nicht warm werden würde.



    Eventuell ist man da etwas voreingenommen, weil man das Ergebnis kennt. Wenn sie es geschafft hätte, unerkannt zu einem Magister zu kommen, der sie über Nacht von ihren Narben heilt, und dann freudestrahlend zur Ottajasko zurückgekehrt wäre, würde man sie vielleicht als pfiffig und listig wahrnehmen, aber so verdreht man eher die Augen ... ::)


    Davon abgesehen, dass die Aktion grundsätzlich dumm und gefährlich war, ist da schon was dran.
    Mir fallen da immer so „Gentleman-Gangster“ Filme ein, à la „Die Herren mit der weißen Weste“. ;D Wenn ein kluger, durchdachter Plan klappt und es auch jemanden trifft, der es verdient hat, sympathisieren sich die Menschen eher mit den Ganoven. ;D



    Ich hatte in vielem die gleiche Meinung wie alle hier von der Stadt und ihren hartherzigen Bewohnern. Dann habe ich mit jemandem gesprochen, der mir die andere Seite gezeigt hat. eine Stadt aus Holz muss darauf achten, dass nicht jemand leichtfertig mit Feuer spielt. Wir sehen es bei Tylstyr. Er will ja keinen Großbrand legen, nur einen Baum anzünden und seiner Meinung nach kann nichts passieren. (Vielleicht ist ja auch nichts passiert, wir erleben ja nur die Aufregung und die passiert schnell, wenn Panik ausbricht und die Leute nur Flammen sehen).
    Aber hat er wirklich bedenken können, wie der Wind steht, wie es mit Funkenflug aussieht usw.
    Bei denen, die sich eingeschlichen haben war mein Sohn sogar der Meinung, dass sie eigentlich mit dem Tod bestraft werden müßten, denn WIR wissen, dass sie die Seuche überstanden haben, aber sie könnten auch eine Seuche in die Stadt einschleppen und damit viele Menschen in Lebensgefahr bringen. Wie würdet Ihr reagieren, wenn ihr die Wahl hättet Leute einzulassen, die ihr nicht kennt und die nachweislich im Gebiet einer so gefährlichen und unbekannten Seuche waren? Wir hätten Quarantäne Stationen (ich denke da an die Ebola z.B. oder die Krankenhaus Viren, als mein Mann die hatte bin ich auch nur durch eine Schleuse und mit Vollschutz reingekommen)


    Das stimmt. So hatte ich es anfangs nicht gesehen. Aber da ist schon was dran. In erster Linie muss sich die Stadt selbst schützen. Da kann man viel erzählen. Und am Ende hieße es wieder, dass man nicht alles unternommen hätte.
    Was aber eben den faden Beigeschmack gibt ist, dass die Einwohner nicht so rüberkommen als würden sie aus Vernunft handeln, sondern eher aus Machthunger.


    Grundsätzlich war die Befreiungsaktion sehr, sagen wir amüsant. Man sieht schön, wie die Ottajasko ineinander greift und geschmiedete Pläne aufgehen. Ok, Norburg ist jetzt nicht Fort Knox und die Stadtwache wirkt auch nicht mega-organisiert. Aber alle halten zusammen und arbeiten für ein gemeinsames Ziel.
    Die Frau, die der Foggwulf aus ihrem Haus zerrt, hat mir ziemlich leid getan. Ich wäre auch zu Tode erschrocken. Aber lustig war es dennoch irgendwie, wenn man Phileassons Gedanken berücksichtigt. Den Teppich hätte er aber auch wirklich mitnehmen können. ;D
    Es hat mich gefreut, auch über mutige und kampffähige Stadtwachen zu lesen, auch wenn die Dame etwas uneinsichtig war. Aber das ist schließlich auch ihr Job. Bernard hat schon recht. Dieser Charakter-Typ wird of missbraucht und als dumm dargestellt.


    Genauso skeptisch bin ich aber bei den Zidaine=Fianna-Spekulationen, die hier in den Kommentaren wild ins Kraut schießen. Mit Dr. Watson frage ich mich: Was für Indizien sprechen denn dafür? Ich fände es gut, wenn einer der Zidaine-Fianna-Anhänger die mal zusammenfassen könnte - sofern es welche gibt.


    Ja, die gibt es...ich glaube bei Heimfinderin bist du gut aufgehoben... ;D
    Indizien? Ich persönlich könnte dir auch keine nennen. Es deutet nichts auf eine Doppelgängerin hin und eigenltich auch nichts auf einen dunklen Pakt. Zidaine bezeichnet sich selbst als dunkel, was ja nichts heißen muss.
    Ihre Fesseln wurden auch von Tylstyr gelöst...das einzige ist, was komisch ist, dass sie es die Felswand hoch geschafft hat, wenn ich mich recht erinnere.


    Ja, so würde es aussehen, was aber nicht heißt, dass ich das gut finde.


    In Anbetracht der Umstände, denke ich würde das Urteil auch für Fianna milder ausfallen. Zumindest was Eigil betrifft. Man kann es nicht direkt als Notwehr werten, aber in Anbetracht der Tatsachen denke ich nicht, dass die volle Härte des Gesetzes aufgerüfen würde. Und auch Fianna ist minderjährig. Evtl. würde man auch eine psychische Schädigung feststellen.


    Das macht alles jetzt nicht wirklich besser und es ist auch schwer die Situation zu beurteilen, da wir vermutlich nicht alle Fakten kennen.


    Das Rache-Prinzip sieht wohl auch jeder anders. Aber irgendwie ist das im Menschen verwurzelt.


    Und dann der Kampf mit den Goblins, bei dem Nirka sich im Kampf wie ein Wolf verhält und dabei von den anderen in ihrem Blutrausch beobachtet wird.


    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mit dem Wort Blutrausch in Verbindung mit Wölfen so meine Probleme habe.
    Na klar es ist ein Buch, na klar es ist kein "normaler" Wolf. In Zeitungen steht nur ebenso: "Wölfe reißen 20 Schafe im Blutrausch" Das mag vorkommen, dass Schäfer hier geschädigt werden und das sicherlich auch kein Spaß ist.
    Aber korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber meines Wissens gibt es so etwas wie einen Blutrausch bei Wölfen nicht... ???


    Auf S. 348 "Die Strahlen der Frühlingssonne wirkten wie breite Finger , die zwischen den lichten Wipfeln herabkamen, um den Boden zu liebkosen." :flirt: Welch wundervoller Satz! (Bitte mehr davon.)


    Wir sind doch Thorwaler! :barbar: Nix Bienen, Blümchen und Schmachten. Wir sind hier nicht im Sommercamp und schon gar keine Weicheier! :barbar:



    Leid tut mir auch Phanta. Sie hadert mit ihrem entstellten Gesicht. Sicher schwer für eine vormals so hübsche Nivesin. :(


    Nachvollziehbar...ABER...ich weiß nicht, ob ich noch so eitel wäre, wenn ich eine Krankheit überlebt hätte, an der andere qualvoll gestorben sind. ???



    Gerasim scheint ein harmonievoller Ort zu sein. Hier möchte man verweilen und seine müden Kriegerknochen ausruhen. Aber es wird nur sehr kurz gehalten.
    Abdul hat mal wieder ein paar Lacher auf seiner Seite. Das ist wirklich erfrischend. Nur zu gerne würde ich sehen, wie sich auch mal sein alter Charakter zeigt. Vielleicht kommt dieser bald zum Vorschein, das fände ich sehr interessant.


    Bei den Goblins dachte ich im ersten Moment, dass ein Kampf unvermeidlich sein würde, aber falsch gedacht. Drachenführerin...äh Geweihte Shaya hat eine gute Idee. Wirklich schön gelöst.
    Und es spricht ebenfalls dafür, dass sie ein schlechtes Gewissen hat. Was mich persönlich sehr ansprach, war dass die Goblins nicht nur als typischer, dummer Kampfgegener verwendet wird, wie das in so manchen Abenteuern der Fall ist. Für mich kommen sie sehr "menschlich" daher. Also mit Bedürfnissen, Bräuchen und einer sozialen Struktur. Sofern man das natürlich bei den paar Zeilen, die sie bekommen haben machen konnte. :)


    Die Spannung zwischen Zidaine und Tylstyr bleibt erhalten. Ob der Versuch klug war Tjorne so zu retten bleibt abzuwarten. Ich glaube, dass funktioniert eher nicht. Allerdings war es ganz nett gemacht und sicher mit den besten Absichten. Aber wir wissen ja, wohin gute Absichten manchmal führen können.


    Sind wir doch. Wir befinden uns in einer Leserunde - vergitterte Fenster und Türen, keine Notausgänge, kein Licht, Essen nur in kleinen Rationen, manchmal Wasser, keine Betten (wir sollen schließlich spekulieren und diskutieren, nicht schlafen) und raus dürfen wir erst, wenn mindestens drei Teilnehmer vor dem Ende des Buches rausgefunden haben, wie es endet, was natürlich erst beweisbar ist, wenn alle mit dem Buch durch sind. >:D ;D ;)


    Ein bißchen brauche ich noch, auch wenn so mancher schon seine Rezension geschrieben hat. Und rausfinden wie es ausgeht? Keine Chance.! ;D ::) ???
    Und ich glaube du hast ganz schön viele Bücher von Herrn Corvus gelesen. Der scheint schön langsam auf dich abzufärben.... ;)