Beiträge von TippendeTastatur

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    Da habe ich ja richtig Glück, ich dachte ihr seid hier schon alle im Endspurt! ( Ich habe inzwischen eine andere Leserunde beendet)


    Überrascht hat mich, dass es auch in der Zukunft immer noch Rotlichtviertel gibt. Ich hatte gehofft, dass irgendwann Irgendwelche Cyborgs so einen "Job" übernehmen oder eben auch die Holos dafür herhalten. Allerdings ist das vielleicht auch dann in der Zukunft etwas für die Reicheren, während die ärmeren Schichten ihre "Bedürfnisse" tatsächlich noch auf diese Art und Weise befriedigen müssen.


    Gut gefallen hat mir das "Gespräch", besser gesagt der Nachrichtenaustausch zwischen Jak und seiner Tochter. Überschwänglich, wie Kinder eben so sind, plappert die Kleine munter drauf los. Als wir am Ende der Übertragung erfahren, dass Jak seine Tochter noch nie wirklich getroffen hat, berührt. Dass seine Eltern über alles ihre "schützende" Hand halten, macht deutlich WIE kontrolliert Jaks Leben immer war. Oft sind es ja gerade jene Kinder, die meinen ausbrechen zu müssen, die Zuhause zu sehr kontrolliert werden und irgendwann das Gefühl haben einfach einen anderen Weg einschlagen zu müssen. Ich finde diese kleine Szene unterstreicht sehr gut, wie das Leben in der Zukunft dominiert ist von Kontrolle und von Berechnung. Entwicklungen, die wir auch heute schon beobachten können. Immer früher immer mehr Förderung...oder anders ausgedrückt: Optimierung. Da macht der Ehrgeiz der Eltern nicht vor einem zart besaiteten Kind halt, das eigentlich nur im Matsch spielen will. Die Zukunft der Kinder wird immer mehr von Technik dominiert. Dass Mira sich so sehr für Tiere begeistert, spiegelt die "Natürlichkeit" des Kindes ansich gut wider. Denn Kinder begeistern sich seit jeher für Tiere. Ich fand diese Gegenüberstellung ganz interessant. Einerseits ist das Kind total unter Kontrolle und hat mit Technik immerzu zu tun, andererseits begeistert es sich in seiner kindlichen Naivität einfach an Tieren.


    Dass irgendwann Mammuts wieder herumlaufen ist übrigens mehr als wahrscheinlich. Seit ein Mammutjunges tiefgefroren geborgen wurde, konnte auch Blut und DNA gesichert werden und es ist nur eine Frage derzeit, bis das Experiment ausgestorbene Tiere wieder auferstehen zu lassen, funktioniert. Dass Datenbanken angelegt werden ist auch absolut glaubwürdig. Für Pflanzen gibt es das sogar heute schon! Tief im Permafrost werden Bohrungen gemacht, die Samen aus längst vergangenen Zeiten zu Tage befördern, die alle gesammelt und aufbewahrt werden. Eine spannende Sache, wenn man bedenkt, was da alles möglich ist. Und wer weiß vielleicht liegt die Heilung einer Krankheit genau vor unseren Füßen in Form einer Pflanze oder eines Tieres (z.B zur Entwicklung eines Impfstoffes gegen HIV o.ä)


    In Jaks Haut möchte man nun wirklich nicht stecken. Nathan kann ich mir gut vorstellen. Wie Programmierer eben so sind.

    Dass nun irgendjemand einen Fernzünder besitzt macht das ganze natürlich nicht besser und ich habe keine Ahnung, wie Jak aus dieser Misere herauskommen will.

    Ich bedanke mich bei den Teilnehmern für die interessante Runde und natürlich wie immer, bei den Autoren.





    Eintauchen in finstere Gefilde auf der Jagd nach einem mächtigen Artefakt*****


    Eingefleischte Fans der Saga haben dem sechsten Band sicherlich entgegengefiebert. Nach den atemberaubenden Abenteuern der vorangegangenen fünf Bände der "Phileasson-Saga" und den damit einhergehenden hohen Erwartungen der Leserschaft, meistert "TOTENMEER" diese Hürde spielend und wartet mit einem faszinierenden Setting auf.


    Der Sog des gespenstischen und furchteinflößenden Sargasso Meeres befördert den Leser in einen Strudel der Ereignisse, die kaum packender sein könnten. Dabei müssen unsere Helden wieder einmal über ihre Grenzen gehen. Zahlreichen Widrigkeiten müssen sie trotzen und ihren Kampfgeist erneut unter Beweis stellen. Was sie dann in den faulenden Gewässern erleben und welche Begegnungen sie meistern müssen, lässt sie in tiefe Abgründe blicken und nicht zuletzt in die Fratze des Bösen.


    Mit "TOTENMEER" beschert uns das brillante Autorenduo Hennen/Corvus ein bildgewaltiges Epos. Packend und verstörend peitschten sie den Leser durch dieses opulente Abenteuer, das Spannung, Dramatik und Beklemmung bietet. Nicht nur die Protagonisten müssen sich diesen Herausforderungen stellen und so nehmen die Autoren den Leser mit in einen Irrgarten auf See.


    Der sechste Band dieser grandiosen Saga überzeugt auf ganzer Linie. Bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, wird der Leser seine wahre Freude an diesem Band haben. Mit unglaublichem Fingerspitzengefühl hauchen die Autoren den Figuren Leben ein, weben eine dichte Atmosphäre und kreieren überbordende Kulissen.


    So hält die Saga weiterhin ihr durchweg hohes Niveau und bietet mit "TOTENMEER" einmal mehr ein Meisterwerk an Spannung.




    (zu finden auf Amazon und lovelybooks)

    Ich muss sagen, dass ich das Buch mit einem Lächeln auf den Lippen seufzend beendet habe. Mir hat dieser Abschnitt sehr gut gefallen. Besondere Freude hatte ich an der erneuten "Diskussion" zwischen Praioslob-Zidaine-Tylstyr. Praioslob läuft wiedermal zur Hochform auf und auf Seite 634 kommt der Coup:

    Praioslobs Blick blieb bei Zidaine, die jetzt nicht mehr grinste. "Ist das so?", fragte er sie. "So betrachtet gefällt dir das Recht der Stärkeren nicht mehr, scheint mir."


    Da habe ich ja das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Ist das nicht genial? Zidaine so ad absurdum zu führen? Klasse Szene.

    Alles was er zuvor ausführt, dass es selbst im Krieg Regeln gibt. Wie er argumentiert, Zidaine ihre Absurdität und Willkür vor Augen führt, all das hat mich beeindruckt und ich muss sagen Praioslob ist für mich DIE überzeugendste Figur momentan. Konsequent denkt er die Dinge zu Ende und wird nicht müde auszuführen worum es eigentlich geht. Er blickt über den Tellerrand wie kein anderer. Selbst Tylstyr setzt er zu, in dem er den Winter in Stainakr einfach so auslegt, wie Zidaine es für sich die ganze Zeit über in Anspruch nimm: nämlich dass es einfach um das Recht des Stärkeren ging. Besser und sinniger hätte man diese Steinakr Angelegenheit gar nicht lösen können. Hat mir wirklich gut gefallen.


    Galayne hat so eine gute Figur abgegeben. Schade, dass er am Ende so getadelt wird.


    Die Lailath Geschichte ist vielleicht etwas anstrengend. Ich befürchte sie taucht wieder irgendwann auf. Ihr Schicksal ist zu sehr an das Schwert gebunden. Wie sie zu Sand wird und einfach verweht vor den Augen Salarins unterstreicht die Tragik ihres (vielleicht) ewigen Seins.


    Pardona blieb erstaunlich im Hintergrund, was mich etwas beunruhigt. Fast wirkt sie wie ein Zuschauer, der abwartet und lauert. Ich bin mal gespannt, was uns da weiterhin erwartet.


    Dass Dolorita die Lederschwinge, die einmal Orelio war vor die Füße fällt, ließ mich kurz die Luft anhalten und ich dachte "Bitte nicht".....die Autoren ließen Gnade walten und verschonen die Ärmste. Sie bleibt ahnungslos.


    Beorn und Phileasson. Der Blender nimmt den Mund nun natürlich ziemlich voll und der Foggwulf hat etwas von einem geprügelten Hund. Nun muss er sich wirklich ranhalten. Es bleibt also mehr als spannend. Spannend und rund geht dieses Abenteuer zu Ende.


    Mein Fazit kommt ja noch, aber eins kann ich jetzt schon verraten: Für mich ist "TOTENMEER" nun mein Lieblingsband.

    Oha....Spinnen, Spinnen und nochmals Spinnen!


    Noch spannender als die Kämpfe gegen das Getier, fand ich allerdings die Gespräche zwischen Tylstyr-Zidaine-Praioslob. Ich bin da weiterhin ganz bei Praioslob, Recht ist eben Recht. Zidaine versucht natürlich trotzig ihre Sichtweise durchzusetzen. Tylstyr erscheint wankelmütig, was irgendwie zu ihm passt. Er ist immer noch nicht so gefestigt, wie ich es mir wünschen würde. Er selbst spürt das ja selbst auch. Immer wieder denkt er an seinen alten Meister. Er braucht einen väterlichen weisen Freund, der ihn mal an die Hand nimmt und ihm ein bisschen den Weg aufzeigt. Tylstyr hat immer noch eine Menge Entwicklungspotenzial und so laaaaangsam würde ich mir wünschen, dass sich da was tut. Aber ich lass mich mal überraschen.


    Dass Ende des Abschnitts war ja wirklich eklig und irgendwie befremdlich....Vespertillio mit dieser Spinne im Arm, die auch noch Cynthia oder was von ihr übrig ist beherbergt ( so habe ich es zumindest verstanden). Das hatte schon was sehr Beängstigendes. Naja, wahre Liebe guckt ja nicht nach den Äußerlichkeiten, nicht wahr?^^


    Na da bin ich jetzt mal gespannt, wie es endet. Dass nun ein vorerst geschlagener Dämon "mitspielt"....ich befürchte wir werden ihn wiedersehen. Irgendwann.

    Ich verstehe, wie du das meinst und das beruhigt mich nun für's Erste. Bin gespannt, wie das Ganze dann im Verlauf noch aufgedröselt wird. Jetzt bin ich aber gespannt, was das Thema "Schubladen" betrifft.^^

    Ich danke dir für die umfangreichen Hintergrundinfos, die ich mir dann zu Gemüte führen werde! Ich finde nämlich, das ist ein sehr spannendes Feld.

    Unser Jak hat ja wohl so etwas was man bewegte Vergangenheit:unschuldig: nennen könnte. Interessant, das immer wieder Brücken in die Vergangenheit geschlagen werden in diesen Kapiteln. Ob es um Notizbücher aus Papier:lesen: geht, bekannte Kunstwerke oder afrikanische Kultur. In der Tat ist wohl nicht von der Hand zu weisen, dass auch heute uralte Bücher:buecher: noch gelesen werden können, während man z.B nicht mal mehr eine VHS Kassette auslesen kann (weil niemand mehr einen Recorder hat) Diesen Denkansatz finde ich gut, führt auch vor Augen, dass neue Technologien nicht unbedingt immer das Nonplusultra sein müssen. Als papierliebender Mensch musste ich da schmunzeln. Für durchaus realistisch halte ich die Hinweise zur afrikanischen Kunst, denn ich glaube, dass die Menschen auch in der Zukunft noch auf Traditionen und ihre Herkunft stolz sein möchten.

    Die Dialoge sind humorvoll. Jak ist eben Jak....ok, er grunzt das ein oder andere mal....und ich frage mich, wie sich das anhören mag.8o

    Einige Details haben allerdings Fragen aufgeworfen: Ist eine Schwangerschaft auf dem Mond tatsächlich so heikel? Kommt einer Schwangeren die veränderte Schwerkraft nicht sogar entgegen?^^ Und wie sieht es denn in der Zukunft mit der Möglichkeit aus, Kinder in künstlichen Gebärmüttern austragen zu lassen? Das wäre ja eine Option für die missliche Lage gewesen. Immerhin gibt es heute zumindest mit Tieren schon Erfolge zu verbuchen, so dass ich mir für die Zukunft vorstelle, dass das möglich sein wird. Zumindest wäre das für uns Frauen doch eine Entlastung und auch für potenziell Frühgeborene eine Hilfe.


    Jak sitzt wohl mächtig in der Tinte. Das stinkt wirklich zum Himmel und dann hat sich dieser Moses auch noch angeblich umgebracht. Dass ausgerechnet dem Mann mit afrikanischen Wurzeln Korruption angedichtet wird, halte ich vielleicht für nicht ganz glücklich. Natürlich ist nicht von der Hand zu weisen, dass in afrikanischen Ländern heutzutage nach wie vor Korruption herrscht, aber das hängt ja oftmals mit den Regimen und Regierungen zusammen. Einem einzelnen afrikanisch abstammenden Mann in der Zukunft....? Ich weiß nicht, da hatte ich irgendwie ein bisschen ein ungutes Gefühl dabei, aber vielleicht könnt ihr kurz was dazu sagen, ihr habt euch sicher etwas dabei gedacht.

    Ähnlich die Beschreibungen der Russen......mit den Kommunikationssystemen. Etwas stereotyp.


    Dass Jak nun auf uralten Funkverkehr zurückgreifen kann ist einerseits ein Clou, andererseits erscheint es mir doch etwas abwegig. Gut ok, so als absolutes Notfallsystem kann man es sich vielleicht noch vorstellen in der Zukunft, aber ich bin mir unsicher.


    Am Ende schleicht sich der Gedanke ein, dass unsere liebe "Nina" auch nicht so ganz sauber ist. Wer weiß? Immerhin könnte sie ja auch komplett manipuliert sein, oder?:o


    Da bin ich ja mal gespannt, wie sie das angehen wollen.


    Achso, gut gefallen hat mir noch die Darstellung, dass die Menschen, die in diesen winzigen "Blechdosen" mit vorgegaukeltem Sternenhimmel ohne Fenster auch nicht glücklich sind. Die romantische Vorstellung von den Sternen wird quasi in Frage gestellt. Denn dass die Eroberung des Weltraums und anderer Planeten nicht für alle von uns mit Glück verbunden sein wird, steht außer Frage. Dass wir weiterhin eine Klassengesellschaft bleiben werden, sich das ganze sogar noch verschärfen kann, finde ich, ist ein spannender Ansatz.

    Die Gerichtverhandlung mit dem Vorsitzenden Praioslob... fanatisch!

    Ja, das war wirklich ganz großes Kino! Chapeau, liebe Autoren! Vor allem die Kunst Praioslob niemals als Inquisitor darzustellen, der nur die Tat verurteilt, ohne die Hintergründe zu beachten. Ich mag Praioslob mittlerweile wirklich sehr gerne

    Ich bin schon vom ersten Moment an sehr angetan von Praioslob. Der Mann schaut über den Tellerrand, hat das große Ganze immer im Auge und agiert immer bedacht. <3

    Ach, was habe ich mir die Hände gerieben in diesem Abschnitt! Praioslob :danke: Und ganz ehrlich: So wirklich an diesen Pakt Zidaines mit einem Dämon habe ich nie geglaubt. Mir kam das schon immer sehr seltsam vor und je arroganter sie aufgetreten ist, desto mehr konnte man spüren, dass sie einfach zu ihrem (vermeintlichen) Recht kommen will....koste es was es wolle! Di Dialoge zwischen Tylstyr-Zidaine-Praioslob waren einfach genial. Wie sie sich immer wieder versucht zu rechtfertigen und Praioslob nicht müde wird zu betonen, dass sie weder eine Göttlichkeit noch das Recht hat andere zu Opfern zu machen. Besonders gefallen haben mir hier die Rückblicke in Zidaines Jahre, die uns bislang verborgen blieben. Was sie da alles angestellt hat, schlägt dem Fass echt den Boden aus. Ich stimme Praioslob voll und ganz zu. Sie hat genauso wenig das Recht dazu, anderen etwas anzutun, wie es damals die Jungmannen hatten! Nur weil man einmal ein Opfer war, rechtfertigt das noch lange nicht, sich auf eine Stufe mit Verbrechern zu stellen und genauso zu handeln. In dem Moment begebe ich mich zwar aus meiner Opferrolle raus, aber ich bin um nichts mehr besser, als jene, die mir etwas angetan haben. Sie hatte nicht das Recht zu richten. Die perfiden Details, wie dass sie ihr Opfer noch das Fass mit Krebsen hat schleppen lassen, zeigen wie heimtückisch und geplant sie jeden Mord vorgenommen hat. Das hat -für mich- sogar einen gänzlich anderen Charakter, als die Tat der JUngmannen, die ohne Zweifel von Eigil auch geplant war, aber die anderen wurden überrumpelt mit dem Angebot ihres Kumpels und wollten nicht als Schwächlinge dastehen, das ist eine andere Liga, als jemandem Krebse auf den Buckel zu schnallen und ihn sehenden Auges in den Tod zu führen. Die Art wie sie sich an dem Leid, selbst der Witwe ergötzt hat, ist an Unmenschlichkeit eigentlich nicht mehr zu überbieten. Ihr ist Unrecht widerfahren, ohne Zweifel, aber das gibt ihr noch lange nicht das Recht so einen grausamen Feldzug zu führen in der fehlgeleitenden Annahme, sich Genugtuung zu verschaffen. Und dann noch zu glauben, man habe Ylva einen Gefallen getan. Ich empfinde nur noch tiefe Verachtung für Zidaine. Leid zu erfahren ist eine Sache, Leid zu bringen, eine andere.

    Auf jeden Fall eine unglaublich starke und beeindruckende Szene, die ich so nicht erwartet habe.


    Die Dialoge zwischen Beorn und Asleif waren amüsant und ich stimme dem Blender zu. Für mich bleibt der Foggwulf doch etwas blass. Bei Beorn weiß ich, woran ich bin und was ich erwarten kann. Ich würde mich bei ihm sicherer fühlen. Interessant, dass die beiden jetzt wieder als Team agieren wollen. Ein guter Weg, aber ob er reibungslos funktionieren wird? Ich bin gespannt!


    Lailath wirkt auf ich nach wie vor etwas befremdlich. Auch weil sie wie ein Fremdkörper in der Ottajasko wirkt, der sie sich ja auch nicht verbunden fühlt. Sie sabbert wie ein Hund nach dem Ball immer nur nach diesem Schwert. Hmmm...irgendwie nervt mich die Madame jetzt zunehmend, ich hoffe sie verschwindet bald von der Bildfläche und kehrt dahin zurück, wo sie hergekommen ist.


    Oha Galayne droht ein Techtelmechtel mit Pardona….der arme Kerl. So richtig bock hat er ja nicht auf die Alte:boff:kann einem ja fast leid tun. Ich bin gespannt ob und wann er es schafft sich zu lösen. Ich hoffe immer noch, dass ER es sein wird, der Pardona ins Nirvana befördert. Das hätte was.

    Du scheinst essenstechnisch eher nicht zu den Genussmenschen zu zählen, richtig? ;-)

    Bei mir Zuhause wird selbst bei Zeitmangel abends gemeinsam gekocht und gegessen, weil es neben dem Geschmacksfaktor ja auch eine stark soziale Komponente beinhaltet. Und sollte ich jemals meinen Kaffee (Genussmittel! Das Koffein ist tatsächlich zweitrangig) in Pillenform zu mir nehmen müssen, würde ich vermutlich schon nach wenigen Tagen Klein-Paris abfackeln...

    Was das Essen im Stress angeht, hast Du aber natürlich recht. Da wäre eine Pille vermutlich besser, als sich zwischen Tür und Angel irgendwelchen Fertigfraß reinzuzwängen.


    Einspruch! Oh doch, ich bin ein Genussmensch, schnipple emsig Unmengen an Kartoffeln, achte auf gesundes Essen und koche täglich. Ich gebe dir Recht, es hat natürlich eine soziale Komponente. Ich erhoffe mir nur für die Zukunft, dass man dann nur noch wirklich Essen zubereitet, wenn man die Zeit und Muße dafür hat und einem der Sinn danach steht. Im hektischen Alltag wäre es wirklich praktisch, wenn man einfach mal für ein paar Tage was einwerfen könnte und man könnte sicher sein, dass der Körper alles hat was er braucht. die Menschen verbringen schon heute so viel Zeit mit Social Media usw. dass ich denke Zeit wird in Zukunft ein Luxus. Kochen bringt dann nur noch etwas, wenn man etwas davon hat, weil es eben gerade Freude macht. In der Hektik des Alltags kann es auch lästig sein und da ich Fertiggerichte meide und nichts davon halte, würde ich mir wünschen, man hätte in der Zukunft vielleicht so eine Option von wegen Kapseln einwerfen. Viele Menschen wissen ja leider auch nicht um die Tücken von Natriumglutamat o.ä und sind gar nicht in der Lage sich gesund zu ernähren, oder schlichtweg überfordert. Beinahe immer führt uns die Lebensmittelindustrie ja auch hinters Licht.....dann lieber gesunde Kapseln. ;-) So irgendwie war jedenfalls mein Denkansatz.

    Achso, mir ist noch eine Frage eingefallen: Im Gespräch mit Moses Moletsane ist einmal von einem DNA Leser und einmal von einem DNS Leser die Rede (bzgl Fingerabdruck). Gibt es da einen Unterschied?

    Jak ist mir auf Anhieb sympathisch. Schmunzeln musste ich, dass man sich auch in der Zukunft etwas Nostalgisches bewahrt und seine Assistenz nach einer längst verstorbenen Jazz-Sängerin benennt. Das hat doch etwas Schnuckeliges und schlägt eine Brücke in die Vergangenheit. Dass man in der Zukunft noch Tee aus Teebeuteln und Kaffee trinkt (wenn auch oft synthetischen), hat mich etwas überrascht. Vielleicht weil ich mir manchmal erhoffe, dass wir uns in der Zukunft gar nicht mehr großartig mit Ernährung beschäftigen müssen und ich mir immer ausmale, dass man irgendwann morgens ein paar Kapseln schluckt und fertig. Essen kostet Zeit und wir haben immer weniger davon, viele essen im Stress nebenbei oder ungesund, so dass ich immer hoffe, dass wir das eines Tages überwinden und so auch Probleme wie Übergewicht und seine gesundheitlichen Folgen hinter uns lassen können. Klar, ich gebe zu, besonders lecker ist das dann nicht, aber irgendwie wäre es doch einfacher.

    Vielleicht befinden wir uns dafür aber auch einfach noch nicht weit genug in der Zukunft, daher ist es durchaus wiederum plausibel, dass die Menschen immer noch an ihrer geliebten Kaffeemaschine hängen.

    Die Dialoge zwischen Nina und Jak sind schön zu lesen. Interessant war, dass Jak als Mensch, Nina als System trotzdem überzeugen konnte, dass mit ihrer "Sicht" etwas nicht stimmt, in dem er sie durch sein Visier schauen lassen kann. Eine spannende Interaktion zwischen Mensch und KI, die ich so nicht erwartet habe. Ich hätte eher mit einem stoischen Kommentar Ninas gerechnet, dass es so ist, wie sie es angezeigt bekommt. Das Thema KI ist wirklich das Spannendste im Bezug auf unsere Zukunft. KI hat das Potential Fluch und Segen zugleich werden zu können. Das Thema ist so vielschichtig und daher sicher für viele SciFi Autoren so inspirierend, da man sich diverse Szenarien ausdenken kann. Medizinisch könnte KI irgendwann die unvermeidlichen Schwächen menschlicher Operateure gänzlich eliminieren und so wirklich ein Segen werden. In Sachen staatlicher Überwachung und gesellschaftlichen Entwicklungen, könnte es schon finsterer aussehen.

    Jak hat also schon einiges auf dem Kerbholz und die Schwester soll ihn mal wieder raushauen.....bin gespannt, was Sal jetzt macht.

    Das Setting war absolut überzeugend, die Beschreibungen der Schotts usw war alles gut nachvollziehbar und verständlich.


    Interessant war auch die Erzählung über das Paris der Neuzeit und das Feuer, das absichtlich gelegt wurde. 8.000 gegen 87 Menschenleben, auch so eine moralische Frage, die in Zukunft vielleicht von KI's einfach nach Effizienz entschieden wird. Das Schicksal des Einzelnen wird unbedeutsamer in Zeiten, in denen es um das Überleben einer ganzen Spezies gehen könnte. Dass daraus resultierte, dass man Kündigungen erst wieder nach Ankunft auf der Erde ausspricht, ist wohl ein logischer aber nicht minder befremdlicher Schritt, der ja unter den Menschen weitere Angst schürt, wenn sie auf die Erde sollen.


    Mal sehen, ob Sal nun in Schwierigkeiten gerät, in dem sie Jak hilft. Jak sitzt wohl echt schon richtig in der Sch****. Was auch immer da mit der Ladung nicht stimmt, er soll das Bauernopfer werden. Aber Jak macht einen soliden Eindruck, der kriegt das schon hin.

    So, ich bin richtig gut reingekommen (bitte um etwas Nachsicht, dass ich evtl. etwas langsamer lese, da ich noch in den letzten Zügen einer anderen Leserunde bin)


    Allein der erste Satz packt einen sofort. Ich finde, es ist manchmal nichts so bezeichnend wie der allererste Satz. Entweder es catcht dich oder nicht und dieser Satz "Du hast noch Sauerstoff für neunundzwanzig Minuten" löst augenblicklich einen gewissen Stress aus. Man will weiterlesen. Die Stimmung in den Prologen sind ein Vorgeschmack und man ahnt, was da noch alles kommen kann.


    Moses Moletsane hat mir gut gefallen, den konnte ich mir wirklich bildlich vorstellen und naja Tandee scheint da in etwas hineinzustolpern, das mit Sicherheit noch Ärger bringen wird. Hier wird gut aufgezeigt, dass die "ärmeren" Menschen wohl auch oder gerade in der Zukunft dazu genötigt sein werden, Jobs zu übernehmen, weil sie keine Wahl (mehr) haben. Dass sämtliche Infos über unser Leben (finanzielle Miseren, Vergehen jeglicher Art oder auch gesundheitliche Infos) gegen uns benutzt werden können (beispielsweise als Druckmittel) ist in der Tat absolut zu erwarten und heute (noch) quasi der Albtraum der Datenschützer.


    Auch die Tücken der Technik bestehen in der Zukunft anscheinend nach wie vor und man wird sich die Frage stellen müssen, ob und wie weit KI uns wirklich weiterbringen kann und wird.


    "Terra" ist erst mein dritter SiFi-Roman, nach "Feuer der Leere" und "Das Imago Projekt" von Robert Corvus, die sich u.a auch eingehend mit dem Thema KI und wo uns das hinführt beschäftigen. An SciFi fasziniert mich, dass grundlegende Themen der Menschheit immer wieder aufgegriffen und verarbeitet werden und man wirklich ins Grübeln gerät, wie sie wohl aussehen könnte, die Zukunft der Menschheit. Wenn man die vielen Entwicklungen unserer Zeit verfolgt und beobachtet, kann man sich positive wie negative Szenarien vorstellen und ausmalen. Es bleibt die Frage, wie die Menschheit damit umgehen wird und kann und ob wir vielleicht auch eine "Büchse der Pandora" öffnen.


    Ich bin gespannt!

    Oh nein! Oh nein! Oh nein! Tjorne!!! :argh: Ich glaube wohl bis zuletzt daran, dass jedem etwas Gutes innewohnt. Aber gut, was will man erwarten bei dem Pakt, den Zidaine geschlossen hat. Und wie sie sich an seinem Leid und Elend geweidet hat. Das hat mich richtig zornig gemacht. Abstoßend! Für mich ist die Figur Zidaine nun ausgereizt und erledigt. Was soll ich mir von ihr noch erwarten oder erhoffen? Nein, da gibt es nichts mehr und demnach empfinde ich beinahe erschreckend gleich mit Tylstyr. Alles was ihm durch den Kopf geht, schwirrt auch bei mir herum. Er tut mir leid. Oftmals empfinde ich ihn zwar durchaus als etwas naiv, was Zidaine betrifft, aber nun ja.....Gefühle machen uns oftmals blind und weich und töricht. Die Vergleiche die er zu Beorn zieht, die Art zu lieben, all das....Tylstyr ist zutiefst verunsichert. All das Schöne, das er erlebt hat, scheint immer nur für ihn, in seiner Welt existiert zu haben, nie in ihrer. Diese Erkenntnis zieht ihm wohl beinahe den Boden unter den Füßen weg. Auch die Frage danach, ob diese eine Tat keinen Raum ließ für seine anderen Taten.....aber Zidaine hat ihm die Zeit ja ohnehin nur großzügigerweise zugestanden. Welch ein elender, würdeloser Tod. Niemand hat so etwas verdient. Ganz gleich, welche Tate er begangen hat. Wir können doch keine Tate sühnen, in dem wir Gleiches mit Gleichem vergelten. Damit begibt man sich doch auf dieselbe Stufe desjenigen, den man deswegen verachtet! Das habe ich noch nie nachvollziehen können, wie der Tod einem Genugtuung verschaffen kann? Mein ganzes Leben lang ist es für mich ein ungeheuerlicher Zustand, dass es in einem modernen Land wie de U.S.A ach wie vor in vielen Staaten die Todesstrafe gibt. Niemand hat das Recht ein Leben zu nehmen. Auch dann nicht, wenn der Täter eins genommen hat.

    Der Abschnitt hat mich insgesamt Nerven gekostet, eigentlich möchte ich endlich einen anderen Schauplatz. Dieses stinkige TOTENMEER kann ich nicht mehr riechen. Das einzige Erheiternde: Vermis modischer Geschmack. Rot mit Grün und dann gelbe Socken. 8)

    Habe darauf gelauert, dass Tylstyr durch Zidaines Augen Tjorne sehen würde, aber dem sollte wohl (zumindest noch) nicht so sein. Langsam muss das Hin und Her mit Tjorne und Zidaine auch mal zu einem Ende kommen. Dass sie dieselbe Methode nochmal verwendet, wie sie es bei Tjorne schon einmal gemacht hat...naja man darf halt nicht mit der Regel brechen, aber etwas unkreativ von ihr ist es schon.

    Genau so habe ich es auch empfunden. Ich fand das auch irgendwie nicht gerade "kreativ".

    Leomaras Vision verheißt nichts Gutes. Wieder einmal sehr gruselig. Wie sich ihr Körper verdreht während ihrer Vision. Ein Gänsehaut-Bild.


    Tylstyr sieht endlich wieder etwas durch Zidaines Augen. So leid mir der Magier da auch tat, ich musste dennoch schmunzeln....der Albtraum eines jeden Mannes. Wie er dann Beorns lüsternes Gesicht vor Augen hat. Das hatte doch etwas tragisch Komisches.


    Langsam lichtet sich alles zumindest etwas. Und am Ende das große "OHA". Denn da geraten die Kapitäne nun gewissermaßen zwischen die Fronten und werden vor den Karren zweier verfeindeter Greise gespannt. Das kann ja noch lustig werden!


    Gerührt hat mich Phileasson, als er Galandels Hände hielt. Irgendwie ein Moment des Innehaltens in alldem Chaos. Man weiß allerdings nicht, ob man Galandel nicht doch einen anderen Ort zum Sterben wünscht. Ein bisschen habe ich ja die Befürchtung, dass wenn Galandels Tod eintritt, es erst richtig losgeht. Irgendwie spielt da noch etwas eine Rolle, denke ich.


    Galayne kann einem leid tun. Als Kreatur Pardonas steht er ständig in einer Art Bringschuld. Dennoch spürt man, dass er sich wünscht, einfach weiter zur Mannschaft zu gehören. Meistens wenden sich solche Kreaturen irgendwann gegen ihre Schöpfer und befreien sich. Ich bin mal gespannt, vielleicht ist Galayne ja sogar der Schlüssel Pardona zu besiegen. Mal sehen.


    Zu mäkeln habe ich allerdings auch etwas. Das Zidaine-Ding ist für mich nun nicht mehr glaubhaft. Dieses ständige mit Beorn Rumgemache und dann kehren angeblich jede Nacht die Jungmannen zu ihr zurück!? Hmm, das erscheint mir etwas weit hergeholt. Trauma hin, Trauma her. Hier ist nun der Punkt gekommen an dem ich diese Kiste als absolut ausgereizt empfinde, ich wünsche mir nun ein Ende dieser Zidaine-Tjorne Story. Und dass jetzt wieder diese Krebse zum Einsatz kommen sollen......auch das....irgendwie....ich weiß es nicht. Klar, sie weiß ja wie sehr er sich davor fürchtet und man könnte sagen, warum soll sie also auf das Maximum an Angst-machen verzichten, wenn sie darum weiß.....aber es gefällt mir nicht. Ich glaube zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht, dass sie es tun wird.


    Ohhh eine Einladung zum Festessen von niemand Geringerem als dem anderen Meister. Das kann ja was werden.

    Also der Abschnitt beginnt beinahe bezeichnend mit dem Satz: "Der Morgen war eher Ahnung als Gewissheit." (S.262)

    Ein Satz, der mich kurz inne halten ließ du vielleicht mein Gefühl als Leser ganz gut umschrieb, denn was mich dann erwartete, damit war nicht zu rechnen!


    Spinnen! In aller Coleur! Mit und ohne Haare....na klasse. Und natürlich nicht nur eine. Und natürlich spritzt unentwegt gallertartiges Zeug aus denen....das war schon eklig, allein diese krasse Vorstellung durch dieses Schiff zu taumeln, überall diese Gespinste....Gänsehautfaktor ohne Ende. Und als sie dann die eingesponnenen in der Vorratskammer auspacken....mich haben die Gesichter wirklich angestarrt. Wieder das Motiv der Mutter mit ihrem Kind, das sie noch im Tod umarmt. ( Da es jetzt wiederholt auftaucht, empfinde ich es so, als ob der Autor damit die tiefe Verbundenheit zwischen Müttern und ihrem Kind auch gerne zum Ausdruck bringt UND es gibt dem Tod auf eine gewisse Art etwas Unschuldiges, etwas Friedliches durch dieses "Bild", andererseits ist es so unvorstellbar grausam.) Vermutlich soll der Leser hier einfach bewusst emotional besonders aufgewühlt werden und, das ist in der Tat gelungen.

    Als sie auf den noch Lebenden treffen mit dem geschwollenen Bauch, wusste ich natürlich vorauf das hinauslaufen würde...nicht minder war dann allerdings dennoch der Ekel davor. Zidaine glänzt natürlich in der Szene nd man kann sich richtig vorstellen, wie sie in ihrer schwarzen Montur herumwirbelt und sich mal austoben kann. Beorn wirkt geschwächter, fast als fehle ihm etwas der Wille zum Sieg. Er wirkt zunehmend müder.


    Das Werkeln von Pardona und Vespertilio war auch sowas von gruselig. Ich war einfach völlig gefesselt, diese tollen Bilder, wie die Lederschwingen die Mannschaft abtransportiert. Also der Abschnitt war an Unterhaltung und Atmosphäre quasi nicht zu toppen. Das muss ich wirklich sagen.


    Gegen Ende dürfen wir noch einmal Phileasson begleiten. Tylstyr wirkt (endlich) deutlich selbstbewusster und sein Feuerzauber geht ihm jetzt auch routiniert von der Hand. Er macht eine gute Figur. Praioslob und Phileasson stehen sich gegenüber, das war auch so ein Herzschlagmoment. Ich stand auf der Seite Praioslobs, aber was blieb ihm anderes übrig, als sich zu fügen? Dennoch hatte er recht. Phileassons Auftreten hat mich nicht überzeugt, er gefällt mir einfach nicht in seiner Art. Ruppig und pampig....und einfach geil aufs Überfallen....hmmm ich weiß nicht. Shaya fiel kaum ins Gewicht. Der Abschnitt über Phileasson hat ihn mir nicht sympathisch gemacht. Ja, gut das mit dem Manöver war schon gut gemacht, aber die Stimmung in Phileassons Ottajasko ist irgendwie anders, als die in Beorns. Ich würde mich bei Beorn sicherer fühlen, der macht wirklich alles für seinen Trupp.


    Mal sehen, was da mit Phileasson noch kommt.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 30. November 2018, 21:43 - Freitag, 14. Dezember 2018, 22:43

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  2. Freitag, 14. Dezember 2018 - Freitag, 28. Dezember 2018

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  3. Freitag, 15. März 2019, 21:43 - Freitag, 29. März 2019, 22:43

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  4. Freitag, 19. Juli 2019, 21:00 - Freitag, 2. August 2019, 22:00

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