Beiträge von D_Stalder

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.


    Ich lass das mal so stehen. Vorerst. Das Mitgehen wird erklärt, später. Mit dem Mann ist viel verkehrt und verquer. Der Drang in den Norden zu gehen ist groß, größer als die Angst vor den Folgen. Das ist ein wenig, wie eine Sucht.


    Warum fragt er sich dann aber immer wieder, ob es nicht doch besser wäre die Menschen nach seine Herkunft zu fragen?


    Nicht als wahrscheinlich, heißt ja nicht unmöglich. Und die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt... Ich denke diese Phase wäre für jeden extrem schwierig und jeder würde diese anders angehen. So zumindest meine Nachforschungen^^


    Ich konnte zwar verstehen, dass er den Mann nicht erlösen kann, vermutlich könnte ich das auch nicht, aber ihn dann einfach liegen zu lassen, ohne jeden Beistand, das fand ich schon ziemlich unfair. Mei Mann kann es verstehen, ich nicht.
    Ich finde es auch ziemlich blöde, sich immer wieder Vorwürfe zu machen, dass er nicht eingreift. Was will er denn machen, er ist kein Zoro oder ein Superheld, der sich mit einer Armee anlegen kann. Das sagt der Verstand und der hat an der Stelle recht. Ich würde aber dann auch nicht zusehen, sondern sehen, dass ich wegkomme. Ein Tod mehr oder weniger nutzt niemandem.
    Übrigens war er scheinbar jetzt so schlau, sich Feuerstein zu besorgen, woher?
    Er ist über Haupt ein sehr widersprüchlicher Mann. Einerseits leidet er unter dem Nichtwissen, aber andererseits geht er Menschen aus dem Weg. Es wäre eigentlich vernünftig zu glauben, dass ihn jemand aus der Gegend erkennen könnte, also müßte er hier rumfragen. Aber nein, er geht irgendwohin und fragt sich aber immer wieder ob er nicht doch wissen möchte, wer er ist. Was tut er nun dafür?


    Zerrissen und auf der Suche nach sich selbst. Die erste Begegnung mit Menschen hat zum Tode der beiden geführt. Zu keinem schönen Tod. Das hat ihn geprägt. Für ihn war das ein Schock und zudem... er (und ich auch^^) sieht es nicht als wahrscheinlich an, dass ihn jemand erkennt.
    Er war nackt im Wasser - warum auch immer. Keine Spuren am Strand. Ergo kam er aus dem Wasser. Wäre es ein Überfall gewesen, hätte es Spuren gegeben. Dazu die Stimmen, die ihn nach Norden ziehen.


    Der Wanderer weiß es aufgrund der Farbe, aber eigentlich ist es egal, denn die Soldaten wurden nicht geschickt zu brandschatzen und zu morden. Das ergibt sich aus der Situation, dass sie sich meist selbst verpflegen müssen und der Krieg verroht die Menschen. Das hat Isaak Babel in der "Die Reiterarmee" sehr deutlich beschrieben.


    Exakt. Das Plündern und Vergewaltigen gehört "leider" dazu...


    Man spürt einmal mehr, wie getrieben der Wanderer ist. Aber von wem oder von was? Das bleibt weiter spannend, ich finde die geheimnisvolle Atmosphäre erzeugt weiterhin Neugierde. Man möchte mehr über den Wanderer erfahren, der einerseits so orientierungslos scheint, dann aber doch von irgendwas geleitet wird.


    Die Szene mit den abgeschlachteten Dorfbewohnern: Da habe ich mitgelitten. Ich glaube, mir würde es genauso gehen. Was für ein grauenhafter Anblick! Wieder ist der Wanderer hilflos, ohnmächtig, ja beinahe gelähmt. Und dann bringt er es auch nicht fertig, den Sterbenden zu erlösen. Ich wüsste auch nicht, ob ich so etwas könnte. Hier konnte ich mich gut in den Wanderer hineinversetzen.


    Ich hab es oben ja erwähnt. Diese Teile kamen sehr spät hinzu. Vor allem das Kapitel "Erlösung" muss ich besonders erwähnen. Nachdem der Verlag aus dem eBook ein Print machen wollte, war die erste Idee, das Buch mit "Kurzgeschichten" anzudicken. Dieses Kapitel war die erste, noch bevor wir die Entscheidung trafen, alles zu überarbeiten.


    Du hast Madrak ja auch gelesen... dort spinnen sich einige Fäden zusammen. Die Geschichte von Drakatia reizt mich allerdings immer mehr


    Seine Reise geht weiter durch Berg und Tal bis zu einer kleinen Hütte. Einige Leute scheinen da zu arbeiten und der Wanderer versucht Kontakt aufzunehmen. Er sprach sie an und einer namens Sander ist gleich auf Konfrontation aus was man aber auch verstehen kann in der Zeit wo sie leben. Laisa eine Herzens gute Frau lebt in der Hütte mit ihren Kinder. Gerne hätte ich mehr über Laisa und ihre Kinder erfahren. Der Wanderer möchte gerne über die Berge aber Laisa riet ihn davon ab. Im Winter über die Berge zu kommen ist auch fast unmöglich. Und doch erfährt er das es möglich wäre durch ein Tunnel der aber gefährlich wäre weil der zur Unterwelt gehört. Ich würde mich nicht trauen. Bin doch echt ein schisser 😂. Und da taucht die Stimme wieder auf die ihn warnen tut. Die wohl bekannte Stimme die ihn schon Wochen lang begleitet. Er wandert weiter durch die Wälder. Da taucht plötzlich eine alte Frau auf namens Drakatia und sie ist Schamanin. Sie bietet ihm Hilfe an und gibt ihm sogar einen Namen. Haric. Nun wird es interessant und ich werd immer neugieriger wie es weiter geht.


    In der GANZ alten Version, war die Drakatia-Szene, die Hütte und das Erwachen als Rückblick zu lesen. Der gesamte Rest fehlte. Auch die nächsten Kapitel waren nicht dabei. Nach dem Prolog - Das Erwachen, folgte im Grunde das Kapitel "Drei Tage"... nur so viel, wie sich dieses Buch verändert hat.


    Auf seiner Wanderung geriet er doch in einen Schneesturm und in dem Augenblick wo er dachte das er es nicht schafft ein Unterschlupf zu finden taucht plötzlich die Bauersleute bildlich vor seinen Augen auf und half ihn mal wieder. Auch wenn es nur Fantasie war, war er glücklich ein Unterschlupf zu haben. Nun kommt wieder das Thema Feuer. Immer wenn er zornig wird entsteht Feuer aber noch erkennt er es nicht das es anscheinend von ihm kommt oder bildet er es sich nur ein und es purer Zufall? Mit anzusehen wie ein Dorf ausgerottet wird muss schlimm sein und voll mit leid und Qualen. Wie soll man da auch helfen. Aber was sind das für Stimmen gewesen in dem kleinen Wäldchen? Spielt sein Unterwusstsein ihm ein Streich oder war es Wirklichkeit? Dann ging er noch in das abgebrannte Dorf und fand ein Überlebenden. Die bitte ihm Frieden zu geben. Hm ich wüsste auch nicht recht ob ich in der Lage gewesen wäre ihm die zu geben oder so wie der Wanderer weiter gegangen wäre. Das ist echt mal eine gute Frage.


    Die Stimmen... sie begleiten ihn von nun an. Interessant oder? Einmal wollte er helfen und konnte es nicht. Nun könnte er helfen, aber wollte es nicht.


    Wenn er ein Kämpfer ist mit unglaublichen Kräften.


    Das kann gut möglich sein. Zum Glück stand ich noch nicht in so eine Situation.


    Es gibt Berichte von Müttern, die Autos anhoben, um ihre Kinder zu schützen...Der Mensch ist tatsächlich zu vielen Dingen fähig, wenn er denn muss... wobei... ist der Wanderer überhaupt ein Mensch?


    Was für freundliche Leute die beiden Bauern. Das sie dem Wanderer so geholfen haben ist echt schön und gibt es sehr selten noch. Aber dann so ein Schicksal das beide Sterben müssen ist echt traurig und wünscht man keinem der so hilfsbereit ist. Wer sind die vier Männer die sowas tuen? Das da natürlich Panik bei dem Wanderer aufkommt ist verständlich. Und ich kann auch voll nachvollziehen das er Angst davor hatte gegen die vier Männer zu kämpfen. Nun geht seine Reise weiter. Von einem Wagen der ihm entgegen kam „fiel“ eine Panflöte runter die anscheinend etwas magisches für ihn ist. Er spielt darauf und dabei fühlt er sich besser. „Wanderer, du bist nicht alleine, nie“ sind in solchen Situationen echt schöne Worte.
    Ich geh dann wieder mal abtauchen in die Welt des Wanderers :lesen:



    Ich wundere mich über die Frage, wer die vier Männer waren. Für mich war sofort klar, dass es Soldaten waren, die nun brandschatzend durchs Land reiten.


    Dass beide sterben hat eher etwas tröstliches. Es wäre schlimmer, wenn einer von beiden überlebt hätte.


    Es sind Soldaten eines Fürsten. Genau. Das ist eine gute Frage Rhea... gemeinsam im Tod vereint, hat für uns etwas tröstliches. Lieber dort zusammen, als ein Leben getrennt. So schlimm es auch ist.


    Oh man so alleine und durch gefroren läuft er weiter bis er endlich eine Rettung sieht, die Hütte. Und nun will die verflixte Tür nicht auf gehen. Es ist klar das er da total verzweifelt. Ich hätte schon aufgegeben aber ich mag sein Durchhaltevermögen. Er gibt nicht auf und seine ganze Wut sammelt sich und plötzlich geht die Tür auf. Aber was ist passiert? Ein sehr ungewöhnlicher aber auch interessanter Mann. Du schreibst es echt sowas von Spannend das man gleich weiter lesen möchte und mit abtauchen will.


    Dann mal weiter^^. Ich glaube aber, dass ein Mensch, der vor dem drohenden Ende steht... unglaubliche REserven mobilisieren kann.


    Wow was für ein Einstieg. Gerade mal angefangen und schon ist man mittendrin im Geschehnis. Der arme. Da wird er wach ohne Bekleidung, total unterkühlt und dann noch festzustellen das man nicht mehr weiß, wer er ist und wie er da hin gekommen ist. Da tauchen natürlich viele Fragen auf. Ich bin echt gespannt wie es weiter geht und was er alles noch erleben wird. :)


    Ich hoffe du hast selbst nicht zu sehr gefroren beim lesen :D


    Ja,ich denke sie ist ein entscheidender Faktor in der ganzen Geschichte.
    Bei Laisa und ihren Söhnen bin ich übrigens auch zwiegespalten..Laisa finde ich sehr liebeswürdig und gutmütig..die Söhne..naja..grad Sanda ist mir extrem unsympathisch..


    Sanda glaubt die Familie beschützen zu müssen. Er sieht im Wanderer vor allem eine Gefahr für seine Mutter und seine Brüder. Ich kann das gut verstehen, man bedenke Danris und Rantik.


    Ich würde sagen... NUN geht es richtig los... Drakatia - was soll ich sagen. ich plane zur Zeit ein Buch über ihre Geschichte, die Rolle, die sie spielt und allem. Sie ist ungemein wichtig...