Beiträge von D_Stalder

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    Irgendetwas zieht ihn eben über die Berge..alles ist noch nicht klar und deutlich sondern unglaublich geheimnisvoll..die Stimmen,die Vision von dem Ehepaar,die ihm das Leben rettet..das wird alles seinen Sinn haben..aber was wäre passiert wenn er nicht wieder geflohen wäre sondern über die Berge gegangen wäre?
    Aber so fliegt er wieder...
    Und wer ist der Mann der ihn um Erlösung bittet? Es ist einfach spannend..


    Übrigens glaube ich doch ganz fest an die Magie,auch in dieser Schneehöhle...


    Believe in Magic :D


    Er ist doch aber schon vier Wochen unterwegs und hat in der Stadt für Geld gespielt, da hat er nichts weiter über die Welt erfahren wollen/sollen als das Krieg ist?


    Das war auf "Magie gehört" von dir gemünzt. Magie ist nicht soooo häufig in der Welt und normale Bauern und Handwerker, Volk der Dörfer werden noch viel weniger davon gehört haben. Manch große Stadt würde da ein anderes Bild abliefern.


    Oh, wie du weißt kann ich schon mit solchen Welten und schlimmeren umgehen. Wir kennen uns schließlich aus Bernds Runden. Allerdings denke ich, dass Bern die genauen Beschreibungen dort weglässt wo unser Gehirn selbständig schon Bilder abruft. Aber ich lese bei solchen Szenen meistens quer und bei seinem Vampirroman (mein erster, den ich zuende gelesen habe) hatte ich das Glück, dass Bernd die schlimmste Szene vorgelesen hatte und mir auch versicherte, dass es die schlimmste war, somit konnte ich die überlesen. ;)


    Stimmt... wobei mir das bisweilen "fehlte". ;) Ich mag es eben derber. Ein Krimipärchen meinte nach einer Lesung zu mir "Boah bist du derb" und ich grinste. Aber das ist ja auch extrem subjektiv.


    Mir reicht es, wenn es bei Kindl die Vorlesefunktion gibt. Da weiß ich, dass es ungekürzt ist, kann immer umschalten und ich habe keine blöden GEräusche dabei, die dann lauter sind als der gelesene Text und beim Autofahren zum Erschrecken führen und ein ständiges nachjustieren der Lautstärke erfordern. Aber komischerweise sind viele Hörbücher mit Musik oder Geräuschen unterlegt.
    Wer so was will könnte ja lieber ein Hörspiel hören. Wie wird Deines?


    Es wird ungekürzt. Mehr ist bisher aber auch nicht bekannt ;)


    Hmm, wenn es der gesamte Stil ist, dann passt es ja, aber es viel mir beim Lesen auf, was eigentlich eher für einen Stilbruch spricht. Ich bin nämlich nicht jemand, der Fehler sieht, ich merke nur etwas, wenn es meinen Lesefluss stört. ;)


    Vielleicht fliegt es auch im Hörbuchlektorat noch raus^^. Ich hänge nicht an einzelnen Worten, oder Formulierungen. Mir geht es tatsächlich mehr um die Geschichte an sich


    Ich werde das alles relativ zügig lesen,vielleicht gibt das zu Tirdas auch wieder eine Runde...


    Ich finde es wunderbar,sich mit anderen Lesern und mit dir als Autor auszutauschen
    Dafür und für das Ebook nochmals herzlichen Dank :winken:


    P.S Irre bin ich auch,ich verrate hier jetzt mal meinen Tick,ich lese in jedem Buch die wörtliche Rede laut.. :unschuldig:


    Ich werde zu Tirdas auch eine machen... mein Plan ist es eigentlich, bis Tirdas hier noch Tulan und Madrak nochmals zu lesen und dann im Herbst Tirdas herauszubringen


    Interessant, dass er mit der Flöte so manchen Taler verdient. Taler ist viel Geld. Dann marschiert er aber weiter. Er weiß nicht wer er ist, weiß nicht was er will, woher er kommt, aber er geht erst mal weiter. Na gut, da ist diese Beziehung zu den Bergen, die er sich nicht erklären kann. Warum aber ist er dann so leichtsinnig, um nicht zu sagen dumm?
    Er verdient sich Geld und er will in die Berge, deren Gipfel schneebedeckt sind, es stürmt fast die ganze Zeit. Wieso geht er ohne wärmere Kleidung und ohne FEUERSTEIN! Das ist mir unverständlich. Ebenso wollte ich ihm immer sagen, er soll sich doch hinlegen und den Sturm über sich wegziehen lassen. Gut vielleicht ist das auch wieder zu menschlich gedacht. Aber ein Sturm in den bergen ist ja nun nicht zu unterschätzen.
    Was sicher später erklärt wird ist die Vision des Bauernehepaares, die ihm helfen, also ihn nicht anklagen, sondern ihm helfen, zu überleben. Mit Feuerstein wäre er sogar noch warm geworden. Nun. du wolltest sicher, dass seine Fähigkeit, Feuer zu erzeugen, benötigt wird. Er scheint aber keinen Zusammenhang zu dem Türöffnen zu finden. Sicher noch nichts von Magie gehört. :)


    Er hat an dieser Stelle noch gar nichts gehört. Im grunde. Er verlässt sich auf seinen Instinkt und dieser sagt ihm.. über die Grauberge. Die Stimmen tauchen immer wieder auf. Wer dahinter steckt und warum... das wird dauern. Ich muss vielleicht sagen, dass das Buch sich stark verändert hatte. Danris, die Flöte und alles nun bis zum Erscheinen der Schamanin, war vorher nicht da. Das Erwachen und die Hütte waren als Rückblicke drin...


    Die Szene in dem Haus der Bauern fand ich sehr anrührend und die zunehmende Hilfsbereitschaft des Ehepaars zeigte ihre Freundlichkeit und Jugend, ihre Unschuld und Liebe, umso krasser dann die Szene mit den marodierenden Soldaten. Ich gestehe, dass ich da quer gelesen habe. Ich mag es nicht, wenn solche Szenen beschrieben werden. Aber scheinbar muss da sein. Als ich las, das solch ein Volk da eingebrochen ist, war mir klar was passiert. Mir hätte gereicht, wenn die Gefühle des Wanderers beschrieben werden. Seine Hilflosigkeit und die daraus folgenden Schuldgefühle sind ja wohl das Entscheidende der Szene?
    Die Panflöte, das erste was ich dachte was:" woher weiß er was eine Panflöte ist?" Das zweite war, dass dieser Wagen sicher nichts einfach verloren hat. Da ist jemand vorbeigekommen, der dem Wanderer einen Weg weisen wollte oder ihm zumindest helfen. Diese Flöte scheint ein Eigenleben zu haben. Sicher wirkt sie auf ihn ein.


    Für mich war es komisch, dass der Wanderer ab und zu Wörter haucht. Aber das ist vielleicht eine Eigenheit. Gestolpert bin ich auch über das Wort "unnahbar" heißt das, dass er absichtlich ein arrogantes Wesen angenommen hat, damit ihn der Kutscher ja nicht anspricht?


    Ich warne mal vor. Ich habe kein Problem mit brutalen oder solchen Szenen. Hier war es nötig. Die Welt, in die er geht, ist leider so. Das hat Gründe, die du auch erfahren wirst.
    Zufall... in einem Buch. Kann man nicht gebrauchen, allerdings muss ich hier ja Fäden spinnen, die bis zum 16ten Buch halten. Der Kutscher ist ebenso "besonders" und ja, er wollte nicht, dass der Kutscher ihn anspricht, allein schon, wegen Danris und Rantik und was mit diesen geschah.


    Man kann es förmlich spüren, wie die Hütte dem frierenden Mann erscheint. Dann ist sie verschlossen und die Kräfte versagen. Wie schnell so einfache Sachen wie Schutz vor Kälte so wichtig werden können. Woher nimmt dieser Mann dann noch Kraft? Ein normaler Mensch hätte längst zusammengerollt irgendwo dem Erfrieren nachgegeben. Und wie erwartet, er ist kein normaler Mensch. Scheinbar hat die Wut eine natürliche Kraft in ihm geweckt, Energie gespendet um diesen Türgriff zu schmelzen.
    Nun, Es wird ihm eine Weile warm sein, aber auch daran gewöhnt man sich schnell und Dauerregen und Sturm - da hilft es nicht lange, denke ich.


    Wut ist ein entscheidender Katalysator, wobei ihm das hier noch absolut unbewusst ist. Bei dem, was noch folgt, wird dem Leser recht schnell klar, dass es kein normaler Mensch ist, wenn es auch erst im neusten Buch Madrak eindeutig wird ;)8)


    Ich war etwas verwirrt, als du uns viel Spaß bei dem Prolog "Die Schamanin" gewünscht hast und es dann mit "Das Erwachen" losging.


    Die Situation am Strand war bedrohlich und düster, aber ich habe mich da schon gefragt, wie er das überlebt hat, denn an Unterkühlung stirbt man doch ziemlich schnell, oder? Schlimm ist es aufzuwachen, ohne zu wissen wer man ist. Ich habe das kennengelernt, wenn auch nur kurz und ich war verzweifelt. Viel verzweifelter als dieser Mann, der etwas Besonderes sein muss, denn er trägt diese Situation ziemlich vernünftig. Er muss überhaupt über besondere Kräfte verfügen. Ich bin gespannt auf ihn. Mein Mann auch, der nun das Buch auch liest, wenn er es schon für mich lesbar gemacht hat.


    Etwas hat mich gestört. Liegt es an regionaler Besonderheit oder warum verwendest du alte Wörter? "hinfort" kenne ich in der Fantasy nur bei schlechten Zauberern. Manche Wörter haben sich im Laufe der Zeit verkürzt. Habe mal einen Brief von 1820 "übersetzt". Da erschien das Wort "sparrnietnagelneu" ich wusste nicht, was es bedeutet, aber jetzt weiß ich woher das Wort "nagelneu" kommt. Es soll ja aber auch Regionen geben, wo man sagt " es regnet Hunde und Katzen", was ich für eine schlechte Übersetzung hielt.


    Auf der einen Seite mag ich zu moderne Sprache in Fantasy eher nicht. Da bin ich Tolkien geprägt (kommerziell wohl mein größtes Problem), wobei ich hinfort nun sogar recht normal empfinde^^. Ich muss aber auch zugeben, dass sich der Stil bis zum neusten Band ein wenig normalisiert hat.


    Und ja... der Wanderer ist anders und auch kein normaler Mensch :D


    Kapitel 3 Trost:


    "Vielleicht war es ein Zeichen der Götter, ein Wink, ein Symbol, welches er nur verstehen musste, um die Türen zu seinen Bildern der Vergangenheit zu öffnen"


    Ich glaube dieser Satz ist bezeichnend für dieses Kapitel. Ich muss sagen, ich war sehr angetan und auch sehr ergriffen, mit welcher Zärtlichkeit er die Flöte an sich nimmt. Wieder ringt er mit seinem Gewissen und man spürt immer mehr, was für eine ehrliche und aufrichtige Seele unser Wanderer ist! Und als er dann zu Spielen beginnt...da wird mir klar, da ist etwas in ihm. Die Flöte bringt im wahrsten Sinne des Wortes "ein Lied zum klingen". Ein Lied das in ihm schlummert. Eine Melodie, die von seinem früheren Leben erzählt. :flirt: Ich war wirklich verzückt. Wirklich eine schöne Stelle, die nicht nur dem Wanderer Trost zugesprochen hat sondern auch mir. Nachdem Gemetzel in der Hütte eine Wohltat.


    Ich hab Gänsehaut, wenn ich das lese. Ehrlich. Das Werk ist mittlerweile so alt, so lange her. Alles ist im Fluß, hat sich weiter entwickelt und wenn ich an all das denke, was er seit Danris und Rantik erfahren hat... aua. Den Kutscher sollte man sich übrigens merken... auch diese sind "besonders", aber das wird dauern, bis der Leser das erkennt.


    Mir ging es ähnlich. Erst erleichtert darüber, dass der Wanderer eine Suppe bekommt und nicht abgewiesen wird und dann so ein tragisches Ende. Die innere Zerrissenheit des Wanderers wird hier wieder sehr deutlich. Er ringt mit sich, würde gerne eingreifen, ist dann doch übermannt von Ohnmacht und Furcht. Zudem schämt er sich auch noch dafür!
    Die Szene in der Hütte war wirklich dramatisch. Man konnte die Hilflosigkeit der Überfallenen förmlich "greifen". An dieser Stelle konnte ich mich als Leser ganz stark mit dem Wanderer solidarisieren, mich in ihn hineinversetzen. Ich fand das kam wirklich sehr gut rüber. Schade, dass es wirklich keine Rettung mehr für die Bauersleute gab. Erst hoffte ich, dass die Frau überlebt, aber dem wurde ja schnell ein Ende gesetzt. Ich vermute, dass diese Szene vielleicht noch der Schlüssel zu irgendetwas sein könnte. Zumindest haben wir hier ein weiteres Mosaiksteinchen zur Persönlichkeit des Wanderers. Denn wie wir Leser, weiß ja auch er zu dem Zeitpunkt nicht, warum er so reagiert und nicht anders.
    Auch hier bleibt die Spannung erhalten und man wird neugierig, was es mit dem Wanderer auf sich hat.


    ... ich warne dich mal vor. Der Kerl kann auch anders. Ich mochte Danris wirklich sehr und sie so leiden zu lassen, hat mir zwar Freude beim Schreiben beschert, aber irgendwie auch ... Trauer gesät. Der Tod war da sicher eine Erlösung letztendlich.


    Ja,ich kann nur für mich sprechen,ich bin anspruchsvoll und wenn mich ein Buch nicht relativ schnell erreicht,bin ich jemand der es nicht zu Ende liest,die Zeit ist mir zu wertvoll.Es reicht,wenn mich zumindest etwas berührt und anspricht..


    Dieses Buch hat mich wirklich sofort gepackt und ich gehe jetzt ins Bett und lese Kapitel 2 und 3


    :winken:


    Ich hab lange nicht daran geglaubt, aber der erste Satz und das erste Kapitel ist soooo wichtig. Es gibt den Ton der Geschichte an, das, was den Leser erwarten wird... und mittlerweile ändere ich daran am meisten.

    Mir ist immer wichtig, dass man einen Einzelband für sich verstehen kann. Die Reihenfolge wäre aber zZ


    Haric -> Tulan -> Madrak


    Es wird als nächsten Tirdas folgen. Mein Ziel ist es, 2019 die Staffel Schwarz zu beenden, das wäre mit dem sechsten Buch. Danach folgen noch 2 Staffeln á 5 Bücher. 1-2 Pro Jahr... oh mein Gott, ich bin irre.