Beiträge von Ostsee_71

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    Majida war also auf dem Weg von ihrer Freundin zur Unterkunft um ihre Bücher zu holen und ist dort irgendwo verschwunden. Aus ihrem Tagebuch geht hervor, dass sie Angst hatte. Warum war sie alleine unterwegs? Warum hat sie nicht ihre Freundin gefragt, ob sie mit ihr gehen könne um die Bücher zu holen?


    Die Frage habe ich mir auch gestellt, warum war sie allein unterwegs? Sie fühlte sich ja anscheinend bedroht. Aber wahrscheinlich konnte sie sich nicht vorstellen, dass ihr am helllichten Tag eine Gefahr droht. Aber die Frage wird bestimmt noch eine Rolle spielen.

    So, jetzt möchte ich auch meine ersten Eindrücke beschreiben. Leider komme ich erst jetzt dazu, da wir übers Wochenende bei der Familie waren und da komme ich immer zum Lesen, aber nicht zum Schreiben.


    Mich hat das Buch sehr gefangen genommen. Ich habe zwar keinen direkten Kontakt zu Syrern oder anderen Flüchtlingen, aber die Geschichte muß einem Menschen einfach ans Herz gehen. Die Vorstellung, dass jemand aus einem Kriegsgebiet flieht, dort schon die Hälfte der Familie verloren hat und dann in der vermeintlichen Sicherheit einem Mord zum Opfer fällt, ist einfach nur grauenvoll.


    Durch die Tagebuchseiten lernen wir Majida auch nach ihrem Tod sehr gut kennen. So wird auch deutlich, was diese Familie ertragen mußte, bevor sie zu uns kommen konnte. Die wenigen Seiten, die wir bisher aus dem Tagebuch gelesen haben, zeigen einen sehr sympathischen Menschen, der trotz der Jugend einen sehr reifen Eindruck macht. Schön, dass sie mit dem afrikanischen Mädchen einen Freundin gefunden hat, die in einer ähnlichen Situation lebt. So war wahrscheinlich einiges einfacher.


    Die Anfeindungen der Anwohner müssen für das Mädchen schlimm gewesen sein, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der Mörder aus diesem Milieu kommt, das wäre schon etwas zu einfach. Ich habe noch keine Vorstellung, aber ich erwarte hier noch eine spannende Entwicklung.


    Faris ist eine wichtige Persönlichkeit in diesem Krimi, ist er doch sowas wie ein Mittler zwischen den Kulturen. Er kennt beide Gesellschaften und kann Cornelia nicht nur sprachlich als Übersetzer dienen.


    Cornelia scheint der Fall verständlicher Weise sehr nahe zu gehen. Ich kann auch gut verstehen, dass sie bei einigen der Anwohner die Geduld zu verlieren droht. Deren Verhalten ist ja auch einfach unerträglich.


    Jetzt bin ich gespannt, wie es weitergeht.

    Wow, ich bekomme ein Freiexemplar. Vielen Dank, natürlich bestätige ich gerne meine Teilnahme. Vorgestellt habe ich mich ja in dem anderen Thread schon, dann bleibt wir nur mich auf die Runde zu freuen und bin gespannt was mich hier erwartet. Bis dann.....!!!!!!

    Hallo, ich habe mich heute bei Leserunden.de angemeldet und da ich die beiden Vorgänger von Rebecca schon gelesen habe, würde ich gerne mit dieser Runde meinen Einstand geben. Bei der Runde wäre ich gerne dabei. Da ich neu hier bin, bin ich mir nicht sicher, ob ich mich schon um ein Freiexemplar bewerben kann. Das wäre natürlich ganz toll und würde mich riesig freuen. Sollte das nicht möglich sein, werde ich mir das Buch selber besorgen. Ich freue mich schon auf die Runde und bin gespannt wie das hier läuft.