Beiträge von gautwin

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    @gauwin: ich füge hier unsere Theorie ein, da im vorherigen Abschnitt nicht erwähnt werden sollte, dass Chastro-Ignuto Hemmungen hat. das gehört hierher. Du kannst DEine Anmerkungen dazu, ja dann auch löschen und hier her kopieren!


    Stimmt... ist der Spoiler wegen besser...



    Mir ist ein ganz interessanter Gedanke gekommen. Was, wenn es am Ende Fiafila ist, die Chastro-Ignuto irgendwie "rettet" oder "erlöst"? Vielleicht hat er deshalb solche Hemmungen ihr etwas anzutun, weil sein Schicksal auf irgendeine Art an Fiafila gebunden ist?



    Aber ich denke die tragische Figur Chastro-Ignuto sollte irgendwann erlöst werden, um uns Hoffnung zu machen, dass auch etwas Unmögliches möglich sein kann und man wieder zu einem Mensch werden kann frei von dämonischem Gedankengut. Und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Fiafila daran Anteil haben wird. Aber vielleicht ist das auch nur meine naive Hoffnung, dass jeder sich ändern kann, wenn er nur die Kraft aufbringt es wirklich zu wollen! Und selbst wenn er es nicht überleben würde, würde er erlöst werden und hätte bis zum Ende gekämpft, um nicht hinzunehmen, dass er weiter zu solch grausamen Taten fähig wäre. Also wäre selbst sein eigener Tod ein Sieg in einer von Dämonen beherrschten Welt.


    Ich denke auf jeden Fall, dass Fiafila noch etwas "großes" bewerkstelligen wird, da sie mit Sicherheit nicht einfach so eine Protagonistin in der Handlung ist. Unsicher bin ich mit allerdings, ob es mit einer Trennung von Chastro und Ignuto zusammenhängt... Aber da noch niemals ein Dämon von einem Menschen getrennt wurde, kann man sich gut vorstellen, dass so etwas im weiteren Verlauf ausprobiert wird... :lesen:


    Achso was ich noch hinzufügen muss. Dieser Gonter ist ja echt ein schmieriger Prinz. Und Eivora hat auch noch etwas für ihn übrig. Och neee ich finde Eivora braucht einen markigeren Kerl und nicht so einen Schmalzi :D Wie findet ihr denn diesen Gonter? Ich finde ihn absolut unsexy :totlach: sorry, aber irgendwie kommt der nur schmierig rüber ::) erst recht in einer Welt voller böser Buben ;D


    Ich glaube, dass sich die Darstellung des schmierigen Prinzen wandeln wird...

    Nun schreitet die Legion voran, zu Leseabschnitt 4...



    Ich hatte ja eigentlich vor den anfangs noch schönen Morgen für etwas Gartenarbeit zu nutzen. Die Klingen des Rasenmähers warten schon lechzend nach dem grünen Blut des Rasens, die wenigen Erdbeerpflanzen werden vom dämonischen Unkraut überwuchert und das Gartenhaus wartet auf seine jährliche Wetterschutzlackierung, die bis zum Herbst ohnehin wieder durch übereifrige Wespen weggeknabbert worden wäre, damit das kostbare Holz angekratzt werden kann. Leider hat mir ein Wetterumschwung dann doch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Nordeifel wurde plötzlich von einem tosenden Gewitter heimgesucht. Ein Gewitter, auf welches der Klingenrausch sehnlichst wartet, damit der Blitzstein erfolgreich eingesetzt werden kann, damit die bisher unüberwundenen Mauern Ygodas fallen... Wegen des Gewitters habe ich dann Rotes Gold zur Hand genommen und die beiden Kapitel des Abschnittes gelesen.



    Aber alles zu seiner Zeit.
    Das neunte Kapitel beginnt mit der Einführung der Waldläuferin Deani (deren Anblick ich mir irgendwie gruselig vorgestellt habe... naja wenn man sich eine Person ohne Nase vorstellt, fallen einem antik-ägyptische Statuen ein, die eben keine Nase haben), die eine erste Meisterleistung vollbringt, indem sie die Fährte eines grauen Hundes ließt. Sie lässt sich auch nicht durch die Zweifel ihrer Kampfherrin Eivora von dieser Erkenntnis abbringen, zumal ihre Vermutung bestätigt wird, da tatsächlich ein Krieger des Königs Harlef auftaucht. Mit einem grauen Hund. Die Atmosphäre in dieser Waldszene ist sehr greifbar dargestellt, wodurch man sich als Leser sehr gut dort hineinversetzen kann!


    Da ich eben Harlef, den König und Auftraggeber des Klingenrausches angesprochen habe: Seine Person ist auch ziemlich interessant. Bei seinem ersten Gespräch mit seinem Sohn, Prinz Gonter, gleich zu beginn des zehnten Kapitels, fällt einem unweigerlich auf, dass der den Klingenrausch irgendwie nur benutzt, damit seine eigenen Truppen nicht zu großen Schaden nehmen. Zudem hofft er, da er weiß, dass die Söldner besiegte Städte ausplündern, dass der Klingenrausch so großen Schaden nimmt, dass eine Plünderung Ygodas durch diesen vergleichsweise gering ausfällt.
    In der Szene, in der Harlef mit Eivora und den anderen Kampfherren die Vorgehensweise bei dem Angriff auf die belagerte Stadt mit den einhundert Schritt hohen Mauern bespricht, kommt auch das ungeduldige Wesen Harlefs zum ausdruck, da er die Sache mit Ygoda schnell abgehakt sehen möchte.
    In dieser Situation erfährt der Leser auch neues über den Blitzstein: Zum Beispiel wozu er eingesetzt wird. Dazu braucht der Klingenrausch allerdings ein Gewitter.


    Es ist anscheinend Fiafilas Schuld, dass ein Gewitter ausbleibt, zumindest sehen das viele Söldner so. Sie hatte die Legion doch Verflucht, als der Tempel des Basäon geschändet wurde. Das Fiafila allerdings noch lebt ist wohl dem Umstand geschuldet, dass sie im Verlauf noch wichtig werden könnte. Zumal sie den letzten Befehl Kesters kennt.


    Zum Schluss erfahren wir in einem Übungskampf zwischen Prinz Gonter (in den Eivora unmissverständlich verliebt ist. Außerdem gibt es Anzeichen, dass diese Liebe sogar erwidert wird... wäre da nicht Gonters Herr Vater), Eivora und einigen anderen Söldnern, dass Gonter mit dem Schwert umzugehen weiß. Lediglich der hier seit dem Prolog zum ersten Mal auftauchende Nirto schafft es Gonter etwas entgegenzusetzen, dass er nicht parieren kann.



    Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weitergeht. Vor allem wenn ein Gewitter ausbleiben sollte, wird es für den Einsatz des Blitzsteins spannen und für Fiafila, da ihr Fluch ja in den Augen der Söldner an dem guten Wetter schuld ist... Und die Söldner sind ja nicht gerade zimperlich...


    Sie hat mit Gonter verabredet, dass dieser nach ihr sucht:
    [quote author=Seite 126f]
    Noch immer sah Gonter nichts von Fiafila und Brohn.
    ...
    Das Vorhaben, die Priesterin wohlbehalten in der Kaserne des Klingenrauschs abzuliefern, gestaltete sich unerwartet schwierig. Doch Prinz Gonter würde unter keinen Umständen das Versprechen brechen, das er Eivora gegeben hatte.


    Außerdem ist Fiafila doch inzwischen wieder in der Kaserne des Klingenrauschs angekommen (Seite 134f) und nicht mehr im Glühenden Tempel.


    [/quote]


    hmm... dann muss ich da irgendwas missverstanden haben... oder ich war beim Lesen unaufmerksam und hab manches nicht richtig aufgenommen... :/





    Was denkst Du, wieso sieht Prekesta das anders - weshalb will sie so gern selbst eine Avatar werden?


    So wie ich es verstanden habe, ist der Zustand des Avatars ein Zustand der von den Menschen dort respektiert wird. Außerdem hätte Prekestas "Sadismus" als Avatar einen höheren Nutzen. Vielleicht hat es aber auch einen anderen Grund: Als Avatar kann sie Chastro-Ignuto näher sein, Ihn komplett verstehen... Vielleicht empfindet sie ja etwas wie Liebe für den Avatar, sodass sie sich erhofft, dass diese Lieber erwidert werden könnte, wenn sie ebenfalls eine Avatar ist. Allerdings spricht momentan nicht viel dafür, dass sie überhaupt so positive Gefühle wie Liebe empfinden kann. Vielleicht täusche ich mich ja auch... ???




    Liebes Tagebuch,
    was hegen meine Leserinnen nur für finstere Gedanken? Da wird einem ja Angst und Bange! :o
    Wie gut, dass ich zum Trost nun nicht mehr nur Dich allein habe, sondern auch die Box Taschentücher von Nicole Gozdek.


    An dieser Stelle ist die Frage, ob die finsteren Gedanken der LeserInnen die des Autor übersteigen, oder ob der Roman im weiteren Verlauf noch finsterere Gedanken offenbart...


    Eventuell steigen die finsteren Gedanken der Leserschaft auf exponentiell zu den finsteren Gedanken des Autors...

    Aber kommen wir jetzt zum 3. Abschnitt. Wie gefesselt ich vom Buch bin, merkt man daran, dass ich gleich nach dem Aufstehen weiterlesen musste und noch keine Zeit zum Frühstücken hatte.


    Geht mir genauso, wobei ich schon gestern Abend mit dem dritten Abschnitt begonnen habe und heute morgen dann lediglich Kapitel 8 noch zu lesen hatte. Das ging aber während dem Frühstück... :D


    ...


    Hier geht auch das Auf und Ab mit Chastro-Ignutos Sympathie weiter, dass ich schon bei meiner Empfindung zum zweiten Leseabschnitt angesprochen habe. Man merkt, wie Nicole auch schon angerissen hat, dass der Homunkulus auf keinen Fall volle Gewalt über den Avatar hat. Ich möchte allerdings keinen Homunkulus an meinem Körper haben. Den Darstellungen zu Folge wäre das nicht sonderlich Erstrebenswert.


    Zur Figur Treskor erscheint mir sehr mystisch. Bisweilen auch unheimlich, besonders weil seine Beweggründe für seine Taten (besonders die Gründe der Rettung Fiafilas) geheim bleiben. Zumindest zunächst. Ich bin aber sehr optimistisch, dass in den nächsten Leseabschnitten die Aufklärung kommen könnte.


    Ich bin auch gespannt wie sich die "Beziehung" zwischen der frischgebackenen Kampfherrin Eivora und Chastro-Ignuto weiterentwickeln wird. Sein Gedanke, dass die kleine Schlampe es tatsächlich geschafft hat, lässt eventuell erahnen, dass es zwischen den beiden sehr spannend werden könnte.


    Die Sache, dass Eivora Kampfherrin wird, fand ich allerdings irgendwie 'vorhersehbar'. Aber irgendwie glaube ich, dass das für den weiteren Handlungsverlauf noch sehr wichtig sein wird...
    Was ich mich im Hindblick auf Eivora wie Nicole auch frage ist, warum Eivora nicht mehr nach Fiafila sucht... Ich hoffe das ich das schon erfahren werde, wenn ich heute abend mit dem nächsten Leseabschnitt beginne. Das lässt mich irgendwie nicht los :/


    Hmm... und der Blitzstein... wie wird der Blitzstein verwendet werden?


    Spannend bleibt es auf jeden Fall!

    Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke, dass ich später, wenn ich im Bett liege, mit dem dritten Abschnitt beginnen werde.


    Zu Beginn der Situation mit der Barke habe ich mir irgendwie ein Schiff auf Wasser vorgestellt. Ich glaube, dass ich meinen Lesekünsten auch nicht recht vertaut habe, als dann gleich im zweiten Satz des dritten Kapitels das Wort "Magmastrom" aufgeführt wurde. Zunächst bin ich da über den Begriff "Magma" gefallen. Ich dachte erst: Müsste es nicht Lava sein? Dann habe ich schnell das Internet zur Hilfe genommen und gemerkt: Schon wieder die Beiden Begriffe vertausch...
    In die Situation der Zeremonie kann man sich jedenfalls gut einfinden. Die Hitze verspürt man teilweise selbst und die Atmosphäre ist nicht zu überspitzt dargestellt. Es ist im Rahmen des Glaubhaften (Es gäbe da Autoren, bei denen man den Mund vor lauter Ungläubigkeit nicht mehr zu gekriegt hätte)...


    Kurz am Rande: Dank des Covers konnte ich mir sogar eine gute Vorstellung des goldenen Totenhelms machen, den Kester trägt.



    Meine Empfindung zu Chastro-Ignuto hat Nicole sehr schön dargestellt:


    Nun wissen wir auch, welche Funktion Chastro-Ignuto erfüllt. Er verhandelt mit den Dämonen und kann mit den Geistern kommunizieren. Dass dafür Opfer und Leid notwendig sind, ist für den Leser zwar manchmal erschreckend zu lesen, fügt sich aber plausibel in eine Welt ein, in der Dämonen besänftigt werden müssen.


    Damit kann er sich sogar Sympathiepunkte erschleichen. Oder muss ich im Plural von Chastro-Ignuto sprechen? ;)


    Wie auch immer... mit Chastro-Ignuto kommt eine gute Überleitung zum faszinierenden Dämonenkult in Rotes Gold.
    wie mir bisher schein ist dieser für anscheinend alle Figuren sehr wichtig, auch wenn er nicht den gleichen Stellenwert hat. Zum einen zeigt dies die Zeremonie für den verstorbenen Vater Eivoras und zum anderen wird das beispielsweise durch die Geschehnisse zwischen Chastro-Ignuto, Prekesta und dem Kaninchen gezeigt. Wobei ich mir an dieser Stelle nicht sicher bin, ob Prekesta rein aus dem Grunde so handelt, selbst ein Avatar zu werden, oder ob es noch andere Gründe (bezogen auf Chastro-Ignuto gibt... Fiafilas Frage, ob die beiden ein Paar wären lenkt ein wenig in diese Richtung) gibt. Jedenfalls ist der Dämonenkult ein ziemlich spannendes Element der Handlung!


    Chastro-Ignuto hat aber im weiteren Verlauf, auch aus meiner Sicht, wieder etwas an Sympathie verloren:


    Wieder eine der vielen abartigen Fantasien Chastro-Ignutos. Er stellt sich vor, wie es wäre, wenn die Priesterin blind wäre und er sie dann unerkannt schänden könnte. Ich denke, er wünscht sich das, weil er eigentlich nicht die Blöße geben möchte vor Fiafila, dass sie merkt, wie anziehend er sie findet, bzw. was sie in ihm auszulösen vermag. Es zeigt seine Zwiespältigkeit, dass er einerseits diesem Drang unbedingt nachkommen muss, andererseits aber nicht möchte, dass sie ahnen könnte, wie viel Macht sie vielleicht doch über ihn hat, da sie solche Triebe in ihm auszulösen fähig ist.


    Fiafila fällt Chastro-Ignuto in die Hände! Ich bin sehr besorgt.


    Die Besorgnis teile ich auf jeden Fall auch, obwohl es auch ein wenig Fasziniation für den Charakter Chastro-Ignuto ist, da ich mich nicht entsinnen kann, jemals einen Roman gelesen zu haben, in dem ein Charakter seinen Platz findet, der am laufenden Band Sympathie gewinnt und wieder verliert.



    Ich bin für den weiteren Verlauf vor allem Gespannt, wie sich Chastro-Ignuto weiterentwickelt und wie wichtig die Aussage Nur Gold ist ewig noch wird.

    Damit wird es wohl Zeit für meinen ersten ("richtigen") Beitrag zu einer Leserunde.
    Zunächst muss ich dabei die Begeisterung meiner Vorredner für das wundervoll gestaltete Cover teilen. Man kann es durchaus vor dem ersten Lesen auf sich wirken lassen, um in die Stimmung der (anfänglichen?) Handlung hineingeworfen zu werden.


    Die Handlung beginnt mit einem Prolog der, so wie ich das sehe, wohl einen Teil aus dem späteren Verlauf des Romans erzählt. Die Stimmung, die das Cover verbreitet, wird hier weiter getragen. Das ist besonders schön, da so manch ein Lesegenuss bei schon "zerstört" wurde, weil das Cover eine andere Stimmung verbreitete, als die ersten Kapitel des Romans. Deswegen auf jeden Fall ein großes Lob an den Illustrator.
    Zudem wird man im Prolog schon in die weibliche Hauptfigur Eivora eingeführt. Allerdings galten meine ersten Gedanken dem Feuersalamander Aglix. Wie ich vorherigen Beiträgen zu diesem ersten Leseabschnitt entnehmen konnte, bin ich nicht einmal der einzige, der sich gefreut hat, dass es solch ein Detail gibt.
    Zu Eivora hatte ich auch einige Gedanken, diese aber schnell wieder verworfen, da sich zum Teil das Gegenteil erwiesen hat. Zum einen wurde mir schnell klar, dass Eivora eine starke Frau ist und zum anderen zeigte sich mir auch ihre Entschlossenheit im hinsichtlich des Auftrages, die Brosche aus den Händen Tsiglons zu beschaffen. Auch die Tatsache, dass sie mit der Armbrust umgehen kann hat mir gefallen, da diese für mich eine der faszinierendsten Waffen darstellt.


    Zu Beginn des ersten Kapitels musste ich mich erstmal mit dem Gedanken zufrieden geben, dass ich zunächst nicht erfahre wie eventuell die Handlung rund um die Brosche weitergeht. Dafür gibt es ja jetzt die Vorgeschichte, wie mir scheint.
    Da ich, nachdem ich den Prolog beendet hatte, zunächst das Figurenverzeichnis gelesen habe, konnte ich auch recht schnell etwas mit der Art Chastro-Ignutos. Trotzdem schwanke ich etwas: Wird man den Kerl sympathisch finden, oder eher nicht? Für ihn spricht anfangs nicht viel. Vor allem die ersten Sätze des Kapitels, wie TippendeTastatur schon angemerkt hat.
    Es war allerdings ein faszinierender Einstieg für eine Hauptfigur, da man eben nicht weiß, was man von ihm halten soll.
    Auch die Aktion mit dem Windspiel zum Ende des Kapitels löst keine Sympathie aus. Allerdings muss man ihm in dieser Sache zugute halten, dass ein Homunkulus aus seiner Schulter wächst.


    Das zweite Kapitel war beim Lesen auch durch die Begrifflichkeit "säugen" überschattet. Klar. Eivora ist eine Söldnerin. Harte Umgangsformen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit an der Tagesordnung (Was zum Teil ja durch die Darstellung von Chastro-Ignuto bestätigt wird), jedoch ist es irgendwie "komisch", dass diese Umgangsformen dann auch in ihren Gedanken zum Ausdruck kommen... finde ich.


    Zum Schluss kann ich nur ein Zitat der TippendenTastatur nutzen, da es meine Gedanken nahezu perfekt beschreibt:

    Das Kapitel endet und uns wird klar: Nun bricht ein neues Kapitel, eine neue Zeit für Eivora an. Sie wird der Nachfolger ihres Vaters und eine Auseinandersetzung mit Chastro. Ignuto scheint unausweichlich. Eine große Aufgabe erwartet Eivora und doch auch eine gewaltige Bürde. Wird sie sich als Frau in dieser rauen männerdominierten Truppe behaupten können? Wir ahnen, das wird mehr als hart. Fiafila bleibt am Leben und wird vielleicht eine gute Freundin und Beraterin von Eivora.

    Ich melde mich hiermit auch zum Dienst in der Truppe der Leserunde. Rotes Gold wird der erste Roman sein, den ich meinem Stapel noch zu lesender Romane vorziehe... Ich glaube sogar, dass mein Stapel in den nächsten 70 Jahren nur wachsen wird. Solange die guten Autoren nicht abhanden kommen.


    Ich bewerbe mich auch um ein Freiexemplar :)