Beiträge von ech

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    Ich habe heute morgen in der Buchhandlung angerufen und direkt 2 Plätze reserviert. Wir (unsere Tochter und ich) werden an diesem Abend auch da sein.

    Ich hoffe nur, dass ich in der Buchhandlung auch das Buch "Der 13 Brief" noch bekommen kann, denn das würde unsere Tochter gerne als richtiges Papierbuch signiert haben.

    Wir freuen uns schon auf den Abend. :)

    Nun werde ich diese Lesung noch in meinem "Heimatforum" bei Steffi kund tun. Da gibt es auch noch wenigstens einen Bochumer der Lucie Flebbe Fan ist. ;)

    Da Du nun so groß Werbung für die Lesung machst, habe ich mir mein Ticket für den 11.10. jetzt auch schon vorsorglich bestellt. Sonst muss ich mir an dem Abend noch meine Nase an der Außenscheibe platt drücken, weil drinnen volles Haus ist. :o;)


    Die Buchhandlung ist nicht besonders groß, die aktuellen Titel von Lucie werden wohl vorrätig sein. Ältere wie "Der 13. Brief" würde ich an Deiner Stelle aber vorsorglich vorbestellen.

    Diese Buchhandlung ist wirklich toll und zudem nur wenige Minuten von meiner Wohnung entfernt.

    Wenn bis dahin nichts dramatisches passiert, werde ich also da sein. :)

    Ich habe den 11.10. auch schon einmal vorsorglich geblockt und warte nun gespannt auf die Details zum Termin. :)

    Hier nun meine Rezension, die ich auch bei Amazon, Thalia, Weltbild, Was liest Du, Leserkanone.de und der Bastei-Lesejurx veröffentlicht habe:


    Packender und überzeugender Auftakt einer Trilogie um die Polizistin Edith "Eddie" Beelitz


    Nach insgesamt 9 Kriminalromanen mit der jungen Privatdetektivin Lila Ziegler in der Hauptrolle schickt die Autorin Lucie Flebbe mit der Polizistin Edith "Eddie" Beelitz nun eine neue Ermittlerin ins Rennen, die gleich einen überzeugenden und vielversprechenden Auftakt in dieser als Trilogie angelegten Reihe hinlegt.

    Dabei fällt das Ganze hier nun gegenüber den bisherigen Büchern der Autorin deutlich härter und auch düsterer aus, geblieben sind aber der packende Schreibstil und der Schauplatz Bochum.


    Nach dem Scheitern ihrer Ehe kehrt Eddie eher ein wenig ungewollt in den Polizeidienst zurück, um sich mit ihrer Tochter Lotti über Wasser halten zu können. Statt des eigentlich angedachten ruhigen Bürojobs spült sie der personelle Notstand bei der Bochumer Polizei dann auch noch direkt in eine Mordermittlung im Umfeld des Jobcenters, bei der sich Eddie schnell überfordert fühlt. Das sie ihren neuen Vorgesetzten Adrian Adamkowitsch noch von früher kennt, macht die ganze Angelegenheit auch nicht wirklich einfacher.


    Lucie Flebbe erzählt ihre Geschichte aus zwei Perspektiven. So lernen wir neben der Sichtweise von Eddie auch noch eine geheimnisvolle Person mit Namen Zombie kennen, die in erster Linie von ihrer Wut angetrieben wird und diese dabei deutlich erkennbar nicht immer unter Kontrolle hat.

    Neben einer geschickt aufgebauten und am Ende überraschend, aber dennoch absolut schlüssig aufgelösten Geschichte überzeugt das Buch auch diesmal wieder durch seine detaillierten Beschreibungen der Örtlichkeiten und die vielschichtig angelegten und gut chrakterisierten Protagonisten. Insbesondere die erstaunliche Entwicklung der anfangs doch sehr unsicher und zurückhaltend auftretenden Eddie kommt mehr als überzeugend rüber.


    Auf die weiteren Teile dieser Trilogie bin ich schon mehr als gespannt. Die Messlatte wird mit dem ersten Teil aber schon ziemlich hoch gelegt.

    Die Entwicklung von Eddie war voraussehbar, oder? Sie hätte als Mäuschen ja keine Chance bei der Polizei und eigentlich ist es eine Rückbesinnung auf ihre Stärken. Die Entwicklung von Zombie ist mehr eine, die der Leser durchmacht. Zombie macht hier noch keine wirkliche Entwicklung durch. Ich hoffe das kommt noch. Es ist ähnlich wie bei Mütze. Am Anfang durch die Schockszene war er doch abgestempelt, oder nicht? Die leichte Andeutung, durch die zwei Kinder, eher taten uns die Kinder leid, oder? Wer hat zu der Zeit gedacht, dass da ein ganz weicher Kerl drin steckt, der seine Babyschwester beschützen will und eigentlich bereit ist, alles auf sich zu nehmen. Ich finde, die Sicht auf ihn zu drehen ist absolut toll gelungen. Ich hatte die ganze Zeit die Hoffnung, dass es bei ihm eine Überraschung gibt und siehe sie kam.

    Natürlich war Eddies Entwicklung ein Stück weit voraussehbar, nicht aber, das sie so schnell vonstatten geht. Ich war davon ausgegangen, das sich das über die gesamten drei Bücher erstrecken würde. Aber mal schauen, was Lucie mit ihr noch so alles vor hat. :totlach:


    Genau, Zombie ist eher der Klassiker "Harte Schale, weicher Kern", hier ändert sich ja tatsächlich nicht der Charakter an sich, sondern unsere Sichtweise auf ihn, da hast Du absolut recht.

    Ich habe ja gesagt, dass Zombie im Buch für uns eine Entwicklung durchmacht.

    Wobei die Entwicklung / Wandlung von Eddie ja sogar noch viel erstaunlicher ist und dabei absolut glaubwürdig rüberkommt.



    Zuletzt nur eine Frage. hat Flos Vater sich das Leben genommen mit einer Plastetüte? Da ist ja ungewöhnlich und warum? Weil sie ihn anzeigen wollte? Oder weil er begriffen hat was er getan hat?

    Oder war es vielleicht doch ein Mord, der uns in den nächsten Büchern noch beschäftigen wird ?

    Hinter der Internetseite, auf der Flos Fotos veröffentlicht wurden, steckt doch bestimmt eine Organisation, die keine Skrupel hat, ihre Spuren zu verwischen.

    Puh, was für ein Finale mit einer absolut genialen Auflösung.

    Mit Rheinhart als Zombie hätte ich nun wirklich nicht gerechnet, bis zur Begegnung im Boxclub hatte ich hier eigentlich eher Lars Bleier auf dem Zettel und dabei dann auch an Freddie als Ronjas Mörder gedacht, der dann dafür zur Rechenschaft gezogen wurde.

    Na wenigstens hatte ich mit meiner Vermutung recht, das Zombie kein Mörder ist, mit dieser Wendung zum Schluß hätte ich dann aber niemals gerechnet. Und dabei haben die Andeutungen in den Zombie-Kapiteln die ganze Zeit in die richtige Richtung gedeutet. Man hätte sie halt nur richtig deuten müssen. Die Verschleierungen und falschen Fährten haben aber am Ende (zumindestens bei mir) einfach zu gut funktioniert. :)


    Mit der Nacht mit Adrian hat sich Eddie ja ein ziemliches Ei ins Nest gelegt, das ihr in den weiteren Teilen wohl noch einige Probleme bereiten wird. Die Schmach wird er kaum auf sich sitzen lassen. Und Bussi wird ihn dabei bestimmt nach Kräften unterstützen.


    Die Leseprobe des zweiten Bandes liefert ja auch noch eine echte Überraschung. "Zombie" Rheinhart ist also Jos Vater, da werden sich Eddie und er ja weiterhin des öfteren über den Weg laufen, auf die weitere Entwicklung zwischen diesen beiden so unterschiedlichen Charakteren dürfen wir dann ja mal alle gespannt sein.


    Insgesamt fällt dieses Buch nun doch deutlich härter und düsterer aus, wie wir es von den Geschichten um Lila kennen, wobei die letzten beiden Bände dort diesen Wandel ja quasi schon ein wenig eingeleitet haben.

    Diese Stiländerung passt aber hervorragend zur hier erzählten Geschichte und ergibt sich daraus dann eigentlich auch zwangsläufig.

    Mir hat das Buch auf jeden Fall wieder sehr gut gefallen.

    Ronja Bleier war ja nun wohl kein Kind von Traurigkeit, die Zahl an potentiellen Tätern nimmt in diesem Abschnitt ja noch einmal deutlich zu. Aber es ist niemand dabei, den ich mit Zombie in Verbindung bringen würde.


    Erst der zweite Mord bringt etwas mehr Licht ins Dunkel. Das Opfer Alfred Bollmann ist Freddie und Zombie steht wieder einmal vor der Leiche. Bei mir verdichtet sich immer mehr der Verdacht, das Zombie den Mörder zwar kennt, die Taten selbst aber nicht begangen hat. Freddie hätte er doch sonst wohl eher zu Tode geprügelt und nicht in den Rücken geschossen. Der Täter scheint ihm dann aber zumindestens sehr nahe zu stehen.

    Findet sich Zombie etwa bei der Sicherheitsfirma ? Schließlich arbeitet Ronjas Bruder ja auch dort. Und Adrian hat sich ja eh auf Rheinhart eingeschossen. Hat er am Ende doch die bessere Spürnase ?

    Meine Idee, das Zombie ein Polizist sein könnte, habe ich auf jeden Fall inzwischen wieder verworfen.


    Eddie schafft sich nun mit der Geschichte um Flo und ihrem Vater eine weitere Baustelle. Oder hängt das Ganze doch zusammen, da Ronja sich ja auch mit Flos Vater angelegt hat ? Der ist zwar ein echter Widerling, aber ist er auch ein Mörder ?

    Mütze entwickelt sich dagegen immer mehr zu einer wichtigen Stütze für Eddie, sie ist zwar ziemlich chaotisch, hat aber ihr Herz auf dem rechten Fleck.


    Es bleibt mehr als spannend. Nun bin ich aber gespannt aufs große Finale und die Auflösung.

    Ich denke da hast du echt was verpasst, wenn du die Serie um Lila und Ben von Lucie noch nicht gelesen hast. Die spielt auch hier in Bochum und Wattenscheid und ist vielleicht mal ein Tipp für lange Winterabende. ;)

    Wie kommst Du darauf, das ich die Serie nicht gelesen habe ? :o Natürlich kenne ich auch die vom ersten bis zum (leider) letzten Band. ^^;)


    Natürlich haben etliche Mitarbeiter von Opel schon früher das Handtuch geworfen, weil sie keine Hoffnung mehr für das Werk hatten und natürlich auch, weil sie dafür finanzielle Angebote bekommen haben, die sie nicht ablehnen konnten oder wollten. Aber es gab auch die Fraktion, die bis zum Schluß gehofft hat, insbesondere bei den Firmen rund um da Werk, die von Opel abhängig waren und nicht diese tiefen Einblicke in die dortigen Abläufe hatten.

    Aber wir schweifen hier jetzt vielleicht doch ein wenig zu sehr ab, schließlich wollen wir hier ja über das Buch diskutieren und nicht über die allgemeine Lage in Bochum. :)


    In Sachen Recherche gebe ich Dir komplett Recht. Wenn man die beschriebenen Örtlichkeiten kennt, merkt man sofort, wie exakt sie in den Büchern beschrieben werden. Da stimmt einfach jedes Detail.

    Auch wenn sich Eddie selber nicht unbedingt für eine gute Polizistin hält, sie hat auf jeden Fall ein gewisses Gespür, eine gute Beobachtungsgabe und stellt die richtigen Fragen.

    Und nach Lottis Entführung zeigt sie gegenüber Philipp auch zum ersten Mal, war wirklich in ihr steckt. Dessen Überraschung war in der Szene richtig greifbar.


    Die Ermittlungen gestalten sich weiterhin äußerst schwierig und zäh, es gibt wenig brauchbare Spuren und noch weniger Zeugen.

    Die Geschichte zwischen dem guten Tobias Otto, seiner Kollegin Kroneberg und dem Mordopfer lassen ihn zwar verdächtig erscheinen, so einfach wird es uns Lucie aber wohl nicht machen. :)


    Die wahre Identität von Zombie liegt auch noch im Dunkeln. Er arbeitet in einem Büro, das könnte natürlich z. B. das Jobcenter sein, vielleicht aber auch die Polizei. Es hätte schon etwas, wenn wir den Täter unter Eddies Kollegen suchen müssten, mit Bussi gäbe es doch sogar schon einen geeigneten Kandidaten mit genügend Aggressionspotential, wie der damalige Schlag auf Eddies Knöchel gezeigt hat.


    Mal schauen, ob uns der 3. Abschnitt mehr Antworten liefern kann.

    Das Opel zu macht, kam für uns Bochumer nicht unbedingt überraschend. Es war doch eh nur eine Frage der Zeit, aber man wusste es hier schon lange. So gesehen muss Philipp nun vielleicht nur eine Durststrecke überstehen, bis das neue Logistik Centrum endlich fertig ist, aber durch die ständigen Baustellen auf den Straßen rund um den Opel-Ring ist sein Fitness Studio auch nicht einfach zu erreichen. Da gibt es viele andere Studios die einfacher zu erreichen sind. Sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da fällt man förmlich aus dem Bus oder der Bahn direkt ins Fitness Studio. ;)

    Überraschend nicht, ein Schock war es aber dennoch, insbesondere für die Firmen und Geschäfte rund um das Opel-Werk, die bis zum Schluss auf eine andere Entwicklung gehofft hatten.

    Insofern werden Philipps Sorgen hier schon gut und zutreffend beschrieben. Den Eindruck, das er eine Durststrecke überstehen könnte, habe ich bei ihm auch eher nicht. Es sei denn, seine Eltern würden auch in ein Fass ohne Boden investieren.

    So, gestern konnte ich auch endlich mit dem Buch starten. Um meinen Rückstand hier ein wenig aufzuholen, habe ich dann gleich die ersten beiden Abschnitte in einem Rutsch gelesen.


    Die neue Hauptfigur Eddie Beelitz kommt zu Beginn schon ziemlich unselbstständig rüber und lässt wenig Selbstbewusstsein erkennen, beginnt aber im Laufe des Abschnittes so langsam, sich freizustrampeln.

    Bei der Wahl ihres Ehemannes hat sie aber wohl ganz unten ins Regal gegriffen.

    Ihre Rückkehr zur Polizei erfolgt dann auch eher unfreiwillig und ist in erster Linie aus der Not geboren. Natürlich muss sie dann gleich auf alte Bekannte treffen, deren Bemerkungen darauf schließen lassen, das sie auch vor ihrer Pause nicht unbedingt Polizistin aus Leidenschaft war. Eddies eigene Erinnerungen an diese Zeit bestätigen diesen Eindruck ja auch.


    Die Passagen zum Mord am Jobcenter lesen sich noch ein Stück eindringlicher, wenn man dabei nur kurz den Kopf zur Seite drehen muss, um genau auf das dort beschriebene Arbeitsamt in Bochum schauen zu können. So nahe war ich dem Schauplatz eines literarischen Mordes bisher auch noch nicht.


    Die Kapitel aus der Sicht von Zombie sind bisher noch etwas undurchsichtig, es scheint sich hier aber doch um eine tickende Zeitbombe zu handeln. Interessant, das er hier zwar seine Gedanken und Empfindungen beim Anblick der Leiche beschreibt, nicht aber den Mord selbst. Ob das wohl noch eine Rolle spielt ? Ist er unter Umständen gar nicht der Täter sondern hier vielleicht nur ein wichtiger Zeuge ?


    Insgesamt ein mehr als gelungener und absolut spannender Auftakt, der sich so gar nicht mit den Lila-Ziegler-Krimis vergleichen lässt, mir aber dennnoch sehr gut gefallen hat.

    Dann mache ich hier mal den Anfang:


    Glänzender und absolut packender Politthriller der Extraklasse

    In seinem neuesten Buch verlässt der Autor Horst Eckert sein gewohntes Terrain des Polizei-Thriller und begibt sich auf das glatte Parkett der Politik und der Medienbranche. Doch auch hier kommt er glänzend zurecht und liefert abermals einen hochspannenden Thriller ab, der mich auf ganzer Linie überzeugen und sogar begeistern konnte.


    Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Talkshowmoderatorin Sarah Wolf, die ein heimliches Verhältnis mit Christian Wagner, einem Staatssekretär im Gesundheitsministerium, unterhält. Als dieser unter Lobbyismusverdacht gerät und scheinbar Selbstmord begeht, will Sarah die Hintergründe seines Todes ans Licht bringen. Dabei sticht sie in ein Wespennest.

    Parallel ermittelt Paul Sellin von der Düsseldorfer Kriminalpolizei in dem mysteriösen Mordfall an der jungen Johanna Kling. Der todkranke Ermittler verbeist sich förmlich in seinen letzten Fall und entdeckt, das das Opfer für eine Hilfsorganisation gearbeitet hat und kurz vor ihrem Tod in Kontakt zu Christian Wagner stand.


    Wie schon seine Vorgänger besticht auch dieser Thriller durch eine komplexe und glänzend recherchierte Geschichte, vielschichtige und lebensnah gezeichnete Charaktere, zahlreiche überraschende Wendungen und einen packenden Schreibstil, der von der ersten Seite an eine unheimliche Sogwirkung ausübt. Der durchgehende Spannungsbogen, der die hervorragend aufgebaute Geschichte vom Anfang bis zum Ende ohne Durchhänger trägt, trägt zudem einiges zu dieser Wirkung bei.

    Die Stammleser der Bücher von Horst Eckert müssen diesmal allerdings auf die sonst üblichen Machtkämpfe und -spiele innerhalb des Düsseldorfer Polizeiapparates verzichten, auch wenn das KK11 hier wieder an den Ermittlungen beteiligt ist und zudem einige Protagonisten aus früheren Büchern in Nebenrollen auftauchen.Die Intrigen innerhalb der Medienbranche sind hier allerdings ein mehr als ein gleichwertiger Ersatz. Gekonnt flechtet der Autor einige Anspielungen auf real existierende Personen und Vorgänge in seine Geschichte ein, die die Haupthandlung auf vortreffliche Art und Weise untestützen und dem rundherum überzeugenden Gesamtbild einige zusätzliche Facetten hinzufügen.


    Horst Eckert beweist wieder einmal, das ihm der vom Radiosender hr2-Kultur verliehene Titel "Großmeister des deutschen Politthrillers" völlig zu recht zugesprochen wurde.


    Für dieses Buch ist eine Leseempfehlung eigentlich viel zu wenig, hier ist eher ein "Lesebefehl" angebracht.




    Ich habe diese Rezension auch noch ein wenig gestreut und sie auch auf anderen Plattformen (Amazon, Buch.de, Thalia.de, Weltbild, LovelyBooks, Was liest Du und Leserkanone) eingestellt. Auch auf der Hauptseite Literaturschock.de und im im großen Bücherforum ist sie zu finden.

    Die Morde sindaufgeklärt und zumindest Nicole Benrath wird nicht ungeschorendavonkommen, ich hoffe, ihren Mann bekommt man auch dran. In jedemFall wird seine politische Karriere ein Ende finden müssen, wennöffentlich wird, dass seine Frau eine Mörderin ist. Außerdemwerden die Hintergründe für die Tat an die Öffentlichkeit kommenund somit hoffentlich auch der ganze andere Dreck, der in Kenialäuft.

    Da bin ich mir nicht ganz so sicher.

    Typen wie Benrath sind wie Teflon, an denen bleibt wenig bis nichts haften. Und wenn doch, fallen sie doch meistens wieder direkt auf die Füße. In der Samax AG dürfte sich dann bestimmt noch ein hoch dotierter Posten für ihn finden. :o:argh:

    Zunehmend gutgefallen hat mir Anna Winkler, die Hoffnung, die ich in sie gesetzthabe, wurden erfreulicherweise erfüllt. Toll fand ich von ihr auch,dass sie Sellin keine Vorhaltungen wegen seiner Erkrankung macht, dieer ihr verschwiegen hat.

    Im Buch "Wolfsspinne" war ihr Auftreten ja eher etwas unrühmlich, hier kommt sie tatsächlich (wieder) deutlich sympathischer rüber.