Beiträge von ech

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    Als Lila heimlich Molles Kneipe beobachtet, möchte man ihr am liebsten einen Tritt in den Hintern verpassen, damit sie sich einen Ruck gibt und einen Schritt auf ihre "Ersatzfamilie" zugeht.
    Später erfährt sie dann, das Danner auch ziemlich schwer an der Situation zu knabbern hat und seine Problembewältigung ebenfalle ziemlich zu wünschen übrig lässt. ::)


    Bei meiner Vermutung zum Mordopfer lag ich schon einmal richtig, war allerdings auch nicht sonderlich schwer. ;D
    Die Suche nach dem Täter gestaltet sich da schon wesentlich schwieriger. Lila hat sich mit ihrer Drohung natürlich selbst ins Spiel gebracht, auch der Verdacht gegen Matundu ist naheliegend. Nach dessen Gespräch mit Lila im Stadtpark schließe ich ihn allerdings als Täter aus. Weitere Verdächtige sind allerdings im Moment weit und breit nicht zu sehen.
    Lila ist jetzt im Undercover-Einsatz für KK Katrin, mal schauen, was sie da nun zu Tage fördert. Hoffen wir mal, das ihr diese Aufgabe zudem neuen Lebensmut verschafft.


    Der Flashback am Ende des Abschnittes legt ja zudem den Verdacht nahe, das Lila doch nicht für den Tod ihrer Schwester verantwortlich ist, sondern ihr Vater. Auch das müsste doch eigentlich ihre alte Kampfeslust wecken, auch wenn es natürlich äußerst schwierig werden wird, Beweise für die tatsächlichen Abläufe zu finden.

    Nachdem wir am Ende des letzten Abschnittes bereits Lilas Zimmergenossinnen kennenlernen durften, sind nun nach und nach die übrigen Insassen und Angestellten der Klinik an der Reihe. Hier sind wieder ja einige interessante Charaktere mit reichlich Potential versammelt.
    Ich habe auch schon einen ersten Verdacht, wer die tote Psychologin gemäß Klappentext sein wird. ;)


    Im Mittelpunkt steht hier aber weiterhin Lila. Es ist erschreckend, zu erleben, wie sie konsequent jeden Therapieansatz ablehnt und weiterhin ausschließlich nach Möglichkeiten für einen zweiten und dann erfolgreichen Selbstmordversuch sucht. Sie lässt niemanden an sich heran und hat immer noch den totalen Tunnelblick.
    Wenn es nicht so makaber wäre, müsste man sich schon fast wünschen, das möglichst bald ein Mord geschieht, der sie dann aus diesem Zustand herausholt und ihren alten Kampfgeist wieder weckt.


    Die Freundin kann ich gar nicht verstehen, als sie sprach, dachte ich zuerst es sei der Bruder, dieses heimtückische Miststück. Aber dann waren das die worte einer Freundin. Das kam mir dann doch sehr schlimm vor. Sie muss doch wissen, dass Lila jetzt in einer extrem gefährdeten Phase ist. Oder haben sich alle abgesprochen, um sie in die Therapie zu bringen? Ich weiß nicht, es kommt mir falsch vor. Warum nicht jetzt mit ihr gemeinsam vorgehen?


    Lena hat aber im ersten Buch schon einmal eine Freundin durch Selbstmord verloren, und Lila weiß das ja auch. Das macht ihre harte Reaktion in meinen Augen schon etwas verständlicher, auch wenn sie sicherlich überzogen ist.
    Lena ist, wie auch Danner, schlichtweg mit der Situation überfordert.

    So, ich bin jetzt auch ins Buch eingestiegen.


    Die Geschichte schließt direkt an das letzte Buch an und wir erleben Lilas Erwachen nach dem Selbstmordversuch und die anschließende Standpauke von Danner, der sich anschließend überfordert von Lila zurückzieht.
    Wenn man die kämpferische Lila aus den ersten Bänden noch in Erinnerung hat, ist ihre Wandlung hier und auch schon am Ende des letzten Buches echt erschreckend, auch wenn diese dunkle Seite immer schon in ihr drin steckte. Jetzt hat sie aber scheinbar endgültug (?) die Überhand gewonnen.


    Hoffen wir doch mal, das die Therapie in Bochum uns die echte Lila zurückbringt. Ab und zu, z. B. bei ihrem Eintreffen in der Klinik, blitzt sie dann ja doch noch durch.


    Bewegener Auftakt, der mir gut gefallen hat.

    Hier nun meine Rezension, die ich auch bei Amazon, Buch.de, Thalia.de, LovelyBooks, Was liest Du, der Bastei-Lesejury, Lesekanone.de und im großen Bücherforum auf Literaturschock.de veröffentlicht habe:



    Spannendes Duell zweier ungewöhnlicher Charaktere


    Targa Hendricks arbeitet als Undercover-Ermittlerin für die Sondereinheit K2 der Berliner Polizei und zeichnet sich durch ihre absolute Gefühlskälte und Unerschrockenheit aus. So wird sie immer dort eingesetzt, wo normale Ermittlungsmethoden versagen.
    Als sie auf den mutmaßlichen Frauenmörder Falk Sandmann angesetzt wird, beginnt ein gnadenloses Duell zwischen den beiden ungleichen Gegnern.


    Das Autorenduo B.C. Schiller hat mit Targa Hendricks eine ungewöhnlich Figur geschaffen, die es den Lesern nicht gerade leicht macht, sie zu mögen. Wenn dann aber nach und nach die Hintergrundgeschichte und der Werdegang von Targa aufgeblättert wird, blickt man zumindestens ein wenig hinter die Fassade und entdeckt immer mehr von ihrem wahren Kern.
    Ihr Gegenspieler Falk Sandmann ist ebenfalls ein vielschichtiger Charakter, der eine gefährliche und undurchsichtige Mischung aus Charme und Brutalität verströmt und so immer wieder zu überraschen und zu schockieren weiß.


    Dieser Thriller ist zwar fast komplett auf seine beiden Hauptfiguren zugeschnitten, dennoch können auch die gut charakterisierten Nebenfiguren überzeugen und der gut konstruierten Geschichte eigene Facetten hinzufügen. Obwohl der Täter von Beginn an bekannt ist, hält die Story trotzdem noch einige überraschende Wendungen bereit.
    Auch der packende Schreibstil konnte mich überzeugen, obwohl die hier verwendete Gegenwartsform sonst eigentlich nicht so ganz mein Fall ist.


    Wer auf spannende Thriller mit außergewöhnlichen Figuren steht, wird hier bestens unterhalten.



    Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen.


    Die Flucht ist ja sehr makaber und bestätigt nur einmal mehr das lapidare Verhalten der Gefängniswärter.


    Ich muss mal fragen, hab ich das überlesen oder woher kennt Targa generell Schmidt?


    Über ihre Adoptivmutter. Schmidt kannte Targas Eltern, war ja sogar in ihre Mutter Luisa verliebt und hat über Margarete den Kontakt zu Targa gesucht.

    Hier nun meine Rezension, die ich auch bei Amazon, Buch.de, Thalia.de, LovelyBooks, Was liest Du, der Bastei-Lesejury, Lesekanone.de und im großen Bücherforum auf Literaturschock.de veröffentlicht habe:



    Spannender Thriller mit leichten Schwächen


    Nach einer Pause von einem Jahr setzt der unheimliche Frauenmörder Dionysos seine Mordserie fort. Staatsanwältin Helena Faber ist alamiert und nimmt die Ermittlungen wieder auf, gerät dabei aber selber schnell ins Visier des Täters. Ausgerechnet in dieser Situation hat sie zudem mit seltsamen Erinnerungslücken zu kämpfen.


    Der Autor Uwe Wilhelm konzentriert sich in seinem Thrillerdebüt nicht nur auf die spannende Jagd auf Dionysos und die Hintergründe seiner Mordserie, sondern rückt vor allem seine Hauptfigur Helena Faber in den Blickpunkt des Geschehens. Dabei beschäftigt er sich mit der spannenden Frage, wie eine Frau, die es gewohnt ist, alles in ihrem Leben unter Kontrolle zu haben, damit umgeht, wenn sie diese Kontrolle immer mehr verliert.


    Seine Vergangenheit als Drehbuchautor kann Wilhelm dabei nicht verleugnen, sein sehr bildhafter und zugleich packender Schreibstil kurbelt das Kopfkino beim Lesen mächtig an und lässt gerade bei den blutigen Details auch wenig bis nichts aus.
    Die gut konstruierte Geschichte kann immer wieder mit einigen überraschenden Wendungen punkten und weist zudem einen durchgehenden Spannungsbogen auf, der die Geschichte bis zum Schluß trägt, obwohl die Identität von Dionysos schon relativ früh enthüllt wird. Auch die Charakterisierung der Protagonisten des Buches ist durchweg gelungen.
    Leichte Schwächen hat das Buch bei der Handlungsweise seiner Hauptfigur, die nicht immer so ganz nachvollziehbar ist, und dem etwas aufgesetzten Ende.


    Insgesamt aber ein gelungenes Debüt eines Autoren, den man sich merken sollte.



    Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

    Der letzte Abschnitt toppt die vorherigen in Sachen Spannung und Dramatik noch einmal um einiges.


    Da mir Targa trotz ihre sperrigen Charakters inzwischen doch ein wenig ans Herz gewachsen ist, konnte ich im großen Showdown ziemlich mitfiebern.
    Schmidt erweist sich als Retter in der Not und kann Targa und auch Rita vor dem sicheren Tod bewahren. Ob nun die offizielle oder seine Version von den Vorkommnissen im Atom-U-Boot die Wahrheit sind, werden wir jetzt wohl nicht mehr erfahren.


    Ich habe mich dann noch kurz darüber gewundert, das die Rache an ihrem Vater so schnell abgehandelt werden soll, das offene Ende lässt hier für das nächste Buch aber noch einiges erwarten.
    War der Mann am Schreibtisch wirklich Ole Bergstein oder ist Targa hier in eine Falle gelaufen ?


    Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit Targa und ihren Kollegen vom K2 weitergeht, und werde, da mir dieser Thriller sehr gut gefallen hat, auch auf jeden Fall wieder dabei sein.

    Targa ist also Schmidts Skype-Kontakt, er soll ihr Informationen über ihren Vater liefern. Diese Überraschung ist gelungen, das hatte ich so absolut nicht auf dem Zettel.
    Und nun gelingt ihm auch noch die Flucht, und er macht sich auf den Weg Richtung Berlin.


    Die Szene mit dem Tod der krebskranken Tochter war echt makaber. Gibt es wirklich Familien, die so abgezockt, gierig oder aber verzweifelt sind, in so einer Situation Geld anzunehmen ? Puh, harter Tobak.


    Der inszinierte Mord an Nadine scheint ja funktioniert zu haben. Gelingt es wirklich, Falf zu täuschen ? Immerhin hat er ja eine Quelle bei der Staatsanwaltschaft.

    Targas eher ungewöhnlich Kontaktaufnahme zu Falk gelingt, sie erweckt sein Interesse, die Spiele können also beginnen.
    Pech für Rebecca und Julia, das Falk durch die Begegnung mit Targa schnell das Interesse an ihnen verliert und er sie dann mit seinen Psychospielchen aufeinanderhetzt.
    Falks Reservoir an Helferinnen scheint ja ziemlich groß zu sein, erst die Killerin bei den Darbovens, dann die Oberstaatsanwältin Cosima von Webern. Hoffentlich gibt es nicht auch innerhalb der Sondereinheit K2 undichte Stellen, das könnt für Targa unangenehm werden.


    Nadine hat den Sturz ins Haifischbecken überlebt und könnt noch zu einer echten Gefahr für Falk werden.


    Sehr gespannt bin ich ja, wie sich der Nebenstrang um Erik Holm und Carlos Schmidt im weiteren Verlauf in die Haupthandlung einfügt, im Moment habe ich dazu noch keine richtige Vermutung.

    Bedingt durch die Teilnahme an der Leserunde zu "Die 7 Farben des Blutes" konnte ich leider erst am Wochenende mit dem Buch beginnen, habe es dann aber direkt in einem Rutsch gelesen.


    Der Einstieg ist mir sehr gut gelungen, ohne große Vorrede ist man gleich mittendrin im Geschehen.
    Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Normalerweise gefällt mir die Gegenwartsform bei Romanen ja nicht so gut, hier war das aber kein Problem.


    Targa Hendricks ist alles andere als ein glatter Charakter, sie weist reichlich Ecken und Kanten aus und macht es einem gerade zu Beginn nicht einfach, sie zu mögen.
    Auch die Charakterisierung von Falk Sandmann ist gelungen, das verspricht ein spannendes Duell zwischen den beiden zu werden.

    Der letzte Abschnitt bot noch einmal reichlich Spannung und Dramatik, auch der große Showdown wusste durchaus zu überzeugen.


    Robert gewinnt in diesem Abschnitt deutlich an Präsenz und konnte auch reichlich Sympathiepunkte bei mir sammeln, der Spagat zwischen der Suche nach Helena und der Sorge um seine Kinder wird gut und glaubwürdig dargestellt.


    Die Szenen mit Helena unter den Obdachlosen waren echt heftig und aufwühlend, ihre wundersame Heilung durch ein neues Trauma trug zwar wesentlich zur Spannung bei, war dann aber vielleicht doch etwas zu dick aufgetragen. Die Widersprüche in Helenas Verhalten werden leider auch nicht wirklich aufgelöst.


    Das Ende mit der angedeuteten Entführung von Katharina und Sophie fand ich etwas unbefriedigend. Die Idee dahinter, das leicht kitschige Ende mit der großen Versöhnung noch einmal aufzubrechen, ist zwar grundsätzlich nicht schlecht und passt eigentlich auch gut zur eher düsteren Grundstimmung des Buches.
    Hier soll dann aber wohl offensichtlich zugleich eine mögliche Fortsetzung vorbereitet werden, dies ist dann meiner Meinung nach allerdings doch ein wenig zu plump geraten.


    2 Krimirunden gleichzeitig sind natürlich etwas schwierig, aber hier sind ebenfalls die Autoren dabei und wir würden uns über deine Beiträge freuen, bald ist es schon vorbei hier :winken:


    Ja, da war der Lesehunger mal wieder größer als die Lesezeit. ::)


    Ich habe das Buch "Die sieben Farben des Blutes" gestern beendet und werde mir Targa dann am Wochenende vornehmen.

    Es besteht ja durchaus die Möglichkeit, dass beide Dinge miteinander kumulieren.
    Das Trauma durch die Gefangennahme von Dionysos - und insbesondere das, was er ihr antut - triggert vielleicht ein Erlebnis aus ihrer Kindheit??


    In die Richtung gehen meine Überlegungen im Moment auch. Schauen wir mal, was de Autor da im letzten Abschnitt noch an Überraschungen auf Lager hat. ???


    Oder steckt doch Paulus und Ziffer unter einer Decke weil er so komisch auf den Chip reagiert? Hat Ziffer mit Paulus telefoniert als er im Jagdschloss war?
    Vor allem komich das kurz danach Dionysos vor der Türe steht, hat Paulus ihm Bescheid gegeben?


    So schnell, wie Dionysos vor Helenas Tür steht, kann die Information zum Chip meiner Meinung nach nur von Paulus gekommen sein. Zumal ja bei seinem Telefonat mit Helena noch jemand bei ihm war.

    Im dritten Abschnitt ziehen Tempo und Spannung der Geschichte noch einmal ordentlich an.


    Die Hinweise auf Lukas Ziffer = Lukas Raabe erweisen sich tatsächlich als zutreffend, er ist tatsächlich Dionysos. Eher überraschend, das das so früh aufgelöst wird. Dafür hat er aber noch einen Hintermann, der ihn scheinbar steuert. Hier hatte ich zunächst mit Gibran gerechnet, den Lukas ja auch als seinen Mentor bezeichnet, zu meiner Überraschung handelt es sich aber wohl um Georg Paulus. Dessen Motive liegen noch im Unklaren, da bin ich auf den letzten Abschnitt gespannt.


    Einen breiten Raum nimmt weiterhin die persönliche Situation von Helena ein. Der Verdacht Alzheimer bestätigt sich zwar nicht, die Ursache für ihre Aussetzer liegen eher in einer dissoziativen Amnesie, ausgelöst durch ein Trauma. Besteht dieses Trauma nur aus der Gefangennahme durch Dionysos, oder spielt der Mißbrauch durch den Vater hier auch eine Rolle ?
    An dieser Stelle kann ich Helenas Verhalten nicht mehr so ganz nachvollziehen. Zum einen hat sie große Angst, ihre Erinnerungen vollständig zu verlieren und sogar ihre Kinder nicht mehr zu erkennen. Trotzdem bestreitet sie gegenüber Dr. Freund vehement den möglichen Auslöser ihrer Erinnerungslücken. Da bin ich gespannt, wie dieses widersprüchliche Verhalten im letzten Abschnitt erklärt wird.


    Der Abschnitt endet mit einem bösen Cliffhänger. Ist Helena nun völlig abgedriftet und hat die Kontrolle komplett verloren ?
    Auf gehts in große Finale.

    Wissen wir es tatsächlich? Möglicherweise wartet der Autor noch mit einer dicken Überraschung auf!?
    Für mich bleibt es spannend....


    Für mich sind die Hinweise auch ein wenig zu deutlich.
    Ich glaube auch, das hier noch eine Überraschung zu erwarten ist.
    Auch der Auslöser der Morde, sowie die Auswahl und auch die gewählte Reihenfolge der Opfer sind ja noch unklar.


    Ich habe eher vermutet das er sein nächstes Opfer vorverlegen muss, da er ja Helena noch lebend braucht wegen dem Chip und ich denke das seine Opfer alle geplant ich habe das bei der Seliger nicht so verstanden das er sie neu ausgesucht hat. Sondern das er sie jetzt nach vorne schieben muss. Darum hatte er auch Helena auf der Liste, er konnte ja davor nicht ahnen das sie seinen Chip hat.


    So habe ich das auch interpretiert.
    Kathrin Seliger war als Opfer Nr. 6 vorgesehen und ist jetzt auf 5 vorgerückt.