Beiträge von Londo42

    Aber wer weiß, was sich im Dschungel noch so alles findet...

    Das klingt wie...

    "Da bin ich hinter dieser grünen Mauer aus Dschungelpflanzen doch tatsächlich über einen Seeschlangenzahn gestolpert. Wer hätt's gedacht!"

    :P

    Ganz so einfach ist es bestimmt nicht. Aber ein Hinweis auf den Friedhof der Seeschlangen, den Beorn sucht, wäre sicher möglich.

    Dieses Kapitel habe ich sehr gerne gelesen. Der maraskanische Dschungel ist in all seiner Exotik und Tödlichkeit sehr gut beschrieben, wenn auch teilweise eklig ( ich sage nur: Tylstyrs Rücken- wobei mir Tylstyr da echt leid tut). Die Maraske fand ich auch sehr heftig.


    Die Starrer werden immer rätselhafter. Es könnten nach wie vor Echsenwesen sein, aber ich vermute aufgrund der scheinbaren Größe (unsichtbar) eher Wesen wie die Schatten aus Babylon 5. Und was wollen sie von den Seeschlangen? Es könnten wohl Verehrer sein (auch Seeschlangen haben offenbar Fans :spinnen:)


    Weniger schön ist, dass Phileasson immer mehr zurückliegt. Aber wer weiß, was sich im Dschungel noch so alles findet...

    Diesen Worten, Delenn, habe ich nur wenig hinzuzufügen.


    Die Theateraufführung erinnert mich auch an Shakespeare.


    Das mit der Geschwisterliebe habe ich mich auch gefragt. Aber zu Maraskan passt es kulturell.


    Wichtig wäre mir noch die Stelle, in der Tylstyr in die maraskanische Hochzeit gerät. 😊


    Bei den drei Starrern sehr ich auch getarnte Echsenwesen, Schlangenmenschen o.ä. Ihre Motivation bleibt noch ein Geheimnis - hier erwarte ich mehr im nächsten Kapitel. Übrigens könnte man mit diesen Starrern, die niemals blinzeln, wunderbar Weeping Angels abwehren - mit dem kleinen Schönheitsfehler, dass diese aus Doctor Who stammen und in Aventurien nicht existieren.8o

    Auch ich habe jetzt Kapitel 4 erreicht. Meine Reaktion in Kürze: wow! Eins der absoluten Highlights der gesamten Saga.


    Beorns Überredungskünste waren beeindruckend, aber noch mehr war es die Zusammenarbeit von Phileasson und seiner Ottajasko, die auf diese Art und Weise das Schiff rettet. Überraschenderweise sogar Abdul -der kann doch mehr als man denkt. Übrigens halte auch ich von Kapitän Bacha nicht viel - muss erbwirklich Phileasson fragen, wie er auf eine Meuterei angemessen reagieren soll? Wie ist der jemals Kapitän geworden?


    Andererseits sieht es mit dem halben Schiffswrack schlecht aus für Phileasson, was die Seeschlangenjagd betrifft. Beorn scheint im Moment die besseren Karten zu haben - sofern er nicht vorher gekrötet wird. :)


    Und bei Shaya und C. bin ich gespannt, wie lange die Beziehung hält.

    Und hier meine 2 Cents.


    Endlich ein Wiedersehen mit dem Foggwulf und seiner Ottajasko - der einzig wahren! 8)


    Angesichts der Schwierigkeiten, ein Schiff zu finden, und angeregt durch die Diskussionen hier mache ich mir Gedanken, wie man in der Praxis wohl eine Seeschlange fängt. Mein Fazit: Entweder sucht man sich eine Baby-Seeschlange ( wie Röllchen es anregte) oder man braucht sehr mächtige Magie oder göttliche Wunder. Ob Pardona so etwas wirken kann? Ich hoffe nicht, ansonsten wäre es zu einfach für Beorn.


    Was noch nicht erwogen wurde: eine Seeschlange zu schrumpfen. Dann könnte man sie einfangen wie eine Baby-Seeschlange.


    Weitere Idee: Teleportieren einer Seeschlange auf festen Boden, dort kann man sie leicht besiegen, da sie außerhalb ihres Elemenrs ist..


    Gut fand ich auch das Gespräch im Praiostempel. Praioslob macht sich großartig.


    Und wieder ein neuer Elf? Langsam wird es komisch.

    Und nun meine 2 Cents zu Kapitel 1.


    Zuerst war ich leicht enttäuscht, weil es wieder um Beorn ging. Dann jedoch machte mir das Kapitel mehr und mehr Spaß.


    Pardona scheint allmählich zu ahnen, dass ihre „Tarnung“ als Lenya früher oder später auffliegen wird. Und mit starken Frsuen neben ihr scheint sie wirklich ein Problem zu haben. Was Zidaines Pakt angeht, davon scheint sie jedoch nichts zu wissen. Wie sollte sie auch?Sie hat ja keinen „Paktdetektor“, und der Namenlose dürfte ihr nichts gesagt haben -so wie ich den einschätze, gibt er Infos nur dann raus, wenn er einem Vorteil darin sieht, und in diesem Fall hätte es keinen für ihn.


    Das Fest war schön beschrieben,ebenso treten die Konflikte innerhalb Beorns Ottajasko nun klar hervor, wenn auch ein Teil dieser Konflikte für mich nix Neues war.


    Tjorne zeigt eine überraschende Seite, als er dem Goblinmädchen sein Essen abgibt. Ansonsten teile ich Murxsis Ansicht: Tjorne ist nicht die hellste Kerze auf der Torte. Dazu fehlt es ihm noch an Mut. Sein Schwur klingt zwar gut, aber auch ich warte erstmal ab, inwiefern er ihn umsetzt. Am Ende rettet er irgendwann noch Pardona..:totlach:


    Zur Aufgabe selbst: hier kann logischerweise jeder der beiden Kapitäne einen Punkt machen. Ich vermute, dass es auch so kommen wird. :)

    Was für ein Anfang! Meiner Ansicht nach ist das der bisher beste Prolog der Saga! Wir erfahren, wie Beorn zu seinem Namen kommt und woher sein Helm stammt. Mir gefallen die Prologe aber alle, gut, dass sie da sind!

    Der tragische Tod von Beorns Schwester verdient es meiner Meinung nach, in einem zukünftigen Band (oder Kapitel dieses Bandes? Wer weiß) näher beleuchtet zu werden.

    Der Prolog endet auf gerechte Weise: die Sklaven können heimkehren, der Hafen von Al Anfa ist versperrt und Herr Zornbrecht darf wohl im Knabenchor singen :teufel: (da entastet)


    Zu Zidaine und das Umtauschen von Tylstyrs Seele gegen zwei andere: meine Theorie lautet, dass damals, als Zidaine den Umtausch vorgeschlagen hat (in „Die Wölfin“) gar nicht derjenige anwesend war, dem sie sich verpflichtet hat. Das dürfte eines Tages zu Problemen führen...


    Soviel meine 2 Cents zum Prolog.

    Auch von mir ein fettes "Danke!" :danke: an alle Mitglieder dieser Lese-Ottajasko, und auch ein fettes "Extradanke" an Robert Corvus und Bernhard Hennen für die fleißige Teilnahme (das war die stärkste, die ich je bei einer Leserunde erlebt habe!)


    Hier mein Fazit der "Silberflamme", das iich gleich veröffentlichen werde:


    Der vierte Band der Phileasson-Saga ist der bisher längste - und gleichzeitig der kurzweiligste. Er beginnt mit einem rätselhaften Prolog, der etwa 200 Jahre vor dem Start der Wettfahrt beginnt und zunächst jede Menge Fragen aufwirft. Doch dann geht es los mit der Aufgabe, die sich diesmal darum dreht, die sog."Silberflamme" zu erlangen (was immer das sein mag). Dabei gehen Phileassons und Beorns Ottajaskos zunächst verschiedene Wege, auf denen einige Abenteuer voller Überraschungen auf sie warten. Dabei bleibt es zum allergrößten Teil spannend, vor allem am Schluss dreht die Handlung nochmal so richtig auf.


    Zur Spannung trägt auch die Entwicklung einzelner Charaktere bei. Einige gewinnen an Tiefe und man entdeckt an ihnen ganz neue Seiten, die vorher nicht zum Vorschein kamen. Dadurch wachsen sie einem regelrecht ans Herz, und man fiebert mit ihnen mit (gut, nicht mit allen, ein paar erscheinen auch unsympathisch :) ). Generell ist die Entwicklung der Figuren eine der größten Stärken des Romans - und sorgt gleichzeitig für einen gewissen Realismus: Wer solche Abenteuer wie diese Wettfahrt erlebt, der verändert sich und bleibt nicht derselbe.


    Zusammen mit Band 2 "Himmelsturm" war dieser Band der bisher spannendste der Saga. Ich freue mich schon sehr auf Band 5 "Schlangengrab".


    Veröffentlicht habe ich es auf Amazon https://www.amazon.de/gp/custo…l?ie=UTF8&ASIN=B01MXV5XNK und Facebook (dort ist es nur für Freunde sichtbar).


    Das war ja echt gemein, es ihr dann gleich wieder zu nehmen. Aber gut ist, dass sie so der Geschichte noch erhalten bleibt und ich bin der festen Überzeugung, sie wird das Schwert irgendwie noch bekommen. Alleine schon um ihren Bruder zu erlösen, der Arme kann doch nicht für immer auf dem Zwergenplatz spuken. Was macht er den jetzt da, wo er weiß, dass seine Schwester auf der Spur der Silberflamme ist? Er muss doch jetzt niemanden mehr auf die Suche schicken, wird er sich jetzt auch einen Körper erschaffen, von Lailath weiß er jetzt wie es geht.


    Stimmt, allerdings braucht er dazu auch ein paar "Energielieferanten". Ob die auf dem Zwergenplatz so einfach aufzutreiben sind?



    Das Beorn den Sieg ergingt ist, von der Spannung her gesehen, gut. Es wäre echt langweilig wenn immer nur Phileasson die Nasen vorne hätte.


    Das sehe ich genauso. Würde Phileasson massiv in Führung gehen, wäre es vom Plot der Gesamtreihe ("Metaplot") her gesehen langweilig.



    Der Seitenwechsel von Zidane war ja eigentlich keiner, gut das mit dem Messer war etwas erschreckend, aber wenn sie einer Wahl treffen muss, würde sie sich immer für das Leben von Tylstyr entscheiden. Bei Beorn kann sie Phileasson besserer Dienste leisten (mich würde nur interessieren ob sie das abgesprochen haben).


    Robert Corvus hat irgendwo geschrieben, dass Zidaines Messerstunt und Seitenwechsel mit Phileasson und Tylstyr abgesprochen war. Aber auch wenn er das nicht geschrieben hätte, hätte ich mir das so zusammengereimt.



    Das immer mehr Elfen auf den Plan treten, scheint wirklich darauf hin zu weisen, dass es hier um sie geht. Die Silberflamme war ja eine Art "Elfenschwert" und der Himmelsturm eine "Elfenstadt". Wir haben ein Grab besucht mit lauter "Elfenhelden" und einen Zauberwald mit einem "Elfentempel" auf dem Grund eines Sees usw.


    Ja, im Laufe der bisherigen Bücher ist eine zunehmende "Verelfung" festzustellen. Das ist garantiert kein Zufall. Ich bin gespannt auf den Grund, der wird sicher nach und nach offenbar werden.



    Ob es für Galayne noch einen Weg aus Pardonas Klauen gibt, da bin ich sehr gespannt. Vielleicht wechselt er ja die Seiten :D hat ja nicht viel gefehlt. :). Das würde mich echt freuen, wenn nicht nur Zidane sodern auch Galayne eine zweite Chance bekommen würde.


    Zwar gehört Galayne nicht zu meinen Sympathieträgern, aber du hast richtig bemerkt, dass er nur unter Pardonas negativem Einfluss so geworden ist. Auch ich fände es gut, wenn er sich von ihr befreien würde. Aber ich vermute, dass das noch ein paar Bände auf sich warten lassen wird.



    Also für mich war es ein sehr guter Abschluss dieses Abenteuers und die Spannung wird gesteigert, wer bekommt den Seeschlangenzahn. Aber da können ja auch beide Gruppen wieder einen Punkt machen, wenn jeder eines dieser Tierchen erlegt. Davon gibt es doch bestimmt nicht nur ein Exemplar. :kommmalherfreundchen:


    Treffen sich zwei Seeschlangen. Fragt die eine: "Wie geht's?" Meint die andere. "Nicht gut. Ich habe Beorn den Blender getroffen. Er hat mir alle Fähne gefogen. Ich muff jetzt Fuppe effen. Und du?" "Ähnlich. Bei mir war ef Phileaffon." :D



    Alles in allem ein sehr spannender Teil, der gut zu lesen war und wenig Längen und viele Rätsel hatte. Nun mal sehen was uns im nächsten Band erwartet und welche neuen Elfen dort wieder auf eine Reisegelegenheit warten ;)


    Das kann ich nur unterschreiben, das wohl!

    Wow! Was für ein Ende! Spannung bis zum Schluss! :klatschen:


    Zwei Themenbereiche fallen mir hier ein: Der Plot (von "Silberflamme") und der Meta-Plot (bzw. was wir Leser bisher davon gesehen haben). Zuerst zum Plot.


    Nun geht es Schlag auf Schlag - mit einigen Überraschungen. Erm Sen und seine Hexe sind nun doch (wie zu erwarten war) tot, und Mitglieder von Phileassons Ottajasko finden sie, wie sie aufgebahrt sind - und damit Selflanatil. Und genau dieses reißt sich Lailath unter den Nagel und stürmt nach draußen - genau in die Arme von Beorn und seiner Ottajasko. Beorn bringt das Schwert an sich. Dann stehen sich beide Ottajaskos gegenüber - und da Lailath kein Mitglied von Phileassons Ottajasko war, geht dieser Punkt doch an Beorn! Das war für mich eine Überraschung, und als alter Phileasson-Fan fand ich es schade. Aber später mehr dazu.


    Für die zweite sorgt Zidaine, indem sie ausgerechnet Tylstyr ihren Dolch an den Hals setzt - und sich als Verräterin entpuppt, und zu Beorn wechselt. Da war ich empört. :boahnee: Aber später wurde aus meiner Empörung ein breites Grinsen, als sich Zidaine als "Doppelagentin" entpuppte. :P Phileasson ist halt doch ein alter Fuchs. Ob Beorn wohl mit so etwas rechnet? ;D


    Eine weitere Überraschung: Nirka ist schwanger (wen wundert's? :D ) und verläßt zusammen mit Sven die Ottajasko. An sich finde ich es schade, aber es ist logisch. Demnächst führt Phileassons Weg wieder übers Meer, und da kann Sven nicht mit aufgrund seiner Phobie, und Nirka liebt ihn, und darüber hinaus ist es für eine Schwangere keine gute Idee, durch Aventurien zu reisen.


    Über das Zusammentreffen von Shaya und "Lenya" ist ja schon einiges geschrieben worden. Hier meine zwei Kreuzer: Shaya wird wohl ein paar Veränderungen an Lenyas Verhalten entdeckt haben, aber die beiden haben sich mehrere Monate nicht gesehen, und bei Shaya hat sich einiges getan, daher nimmt sie wohl an, dass Lenya sich ebenfalls verändert hat. Aber genau wissen wir das nicht, weil die entscheidende Szene aus Beorns Sicht erzählt wird, der in dem Moment andere Sorgen hat und daher wenig auf Shaya achtet - schließlich steht er gerade seinem Hauptkonkurrenten gegenüber.


    Nun noch etwas zur Charakterentwicklung: da hat sich einiges in diesem Band getan. Mir wurden im Laufe des Buches einige Charaktere sympathischer, als sie es zu Anfang waren: Praioslob, Tylstyr, Nirka - und (für mich überraschend) Beorn. Phileasson war für mich schon zu Anfang sympathisch, daran hat der Roman nichts geändert. Ein paar Charaktere sind auch in meinem Ansehen gesunken: vor allem Pardona, aber auch Galayne.


    Und nun zum Meta-Plot:
    Der "rote Faden" ist natürlich der Wettstreit zwischen Phileasson und Beorn mitsamt den 12 Aufgaben. Dabei gab es folgende Zwischenstände (Phileasson - Beorn):
    Band 1: 1:1 (beide fangen einen zweizähnigen Kopfschwänzler)
    Band 2: 2:2 (beide erforschen den Himmelsturm)
    Band 3: 3:2 (Phileasson stoppt die Seuche, Beorn kommt nicht einmal in die Nähe)
    Band 4: 3:3 (auch wenn Beorn das anders erzählt :D )
    Nun, nach einem Drittel der Bände, steht es unentschieden. Wir kommen nun in den Mittelteil des Metaplots. Wenn ich nun Phileasson als Protagonist begreife (und Beorn als Antagonist), müsste
    eigentlich bald Phileasson ins Hintertreffen geraten. Aber vielleicht ist das auch zu sehr entlang gängigen Plot-Theorien gedacht. :) Der Theorie nach könnte es z.B. wie folgt weitergehen:
    Band 5: 4:4 (beide fangen eine Seeschlange)
    Band 6: 4:5 (wie immer das kommen mag).


    In jedem Fall freue ich mich schon über alle Maßen auf Band 5, das wohl!

    Im ersten Teil dieses Kapitels geht es richtig ab - man merkt, dass der Roman langsam aber sicher seinem Höhepunkt entgegenstrebt.


    Zuerst gab es die spannenden Szenen mit Beorn und den Dorfbewohnern, wobei ich mir inzwischen auch sicher bin, dass Beorn wusste, dass das Wasser im Brunnen nur knietief war (er hatte vorher genug Zeit, es zu entdecken, auch wenn eine solche Szene nirgends im Buch beschrieben ist). Beorns Lage ist trotzdem alles andere als rosig, und ich habe mich gefragt, wie er da je rauskommt.


    Dann kommt Pardona/Lenya auf einem leibhaftigen, riesigen Drachen angeritten und befreit dadurch Beorns Ottajasko. Holla, damit habe ich nicht gerechnet. ich dachte schon, dass Apep irgendeine Rolle im Roman spielen wird, aber nicht diese.


    Am meisten nachgedacht habe ich über die Reaktionen von Beorns Ottajasko auf die drachenreitende Travia-Geweihte. Dabei ist mir aufgefallen, dass in einer Rollenspielrunde spätestens jetzt klar wäre, dass Lenya keine normale Geweihte sein kann. Der Grund: die meisten Spieler wissen, was die Geweihten der Zwölfgötter können. Ein Charakter aus Aventurien dagegen hat natürlich keine DSA-Regeln zur Hand und kann das von daher nicht gut beurteilen (es sei denn, er wäre selbst Geweihter, oder gar sehr gebildet). In Beorns Ottajasko erwarte ich jetzt zumindest seitens der Elfen einiges an Nachdenken, ob das noch die Lenya vom Start sein kann. Aber ob wohl Galayne z.B. darauf kommt, dass er Pardona vor sich hat? Und später, gegen Ende des Abschnitts, merkt Beorn selbst, dass "Lenya" inzwischen Mißtrauen erregt hat, zumindest bei Tjorne, Eilif und Galayne. Aber darauf, dass sie Pardona vor sich haben, scheinen sie nicht zu kommen - noch nicht?


    In dem Moment dachte ich schon, Phileasson käme hoffnungslos zu spät. Aber siehe da: er hat sich gut vorgekämpft. Und dank Nirka kommt er sogar an den Wulfen vorbei - und hat auf einmal die Nase vorn. Spannend war noch, ob Erm Sen noch lebt, aber dann zeichnete sich mehr und mehr ab, dass er wohl doch nicht mehr lebt.


    Und dann, als Höhepunkt des Abschnitts, hört Beorn Phileasson in der Höhle und sieht nochmal seine Felle davonschwimmen. Aber hat er wirklich schon verloren? Noch hat Phileasson das Schwert nicht. In den bisherigen Romanen der Reihe ist das meiner Ansicht nach einer der spannendsten Momente bisher.

    Und nun das Kapitelende. Leider ist Ursa gestorben. Schade, sie war eins der sympathischsten Mitglieder von Beorns Ottajasko.


    Und Beorn greift tatsächlich sehr hart durch, was vermutlich daran liegt, dass er seinen Ruf als "der Blender" verteidigen muss. Allerdings "misslingt" ihm das Ertränken des einen Bauern - der Brunnen ist zu flach :)


    Beorn wird durch die Bauern einige Tage aufgehalten, so dass Phileasson aufholen kann. Interessant ist, dass er ausgerechnet auf Kert trifft - und in dieser Szene wird klar, dass Phileasson gegenüber den Bauern anders auftritt als Beorn. Es gelingt ihm sogar, die Bedenken weitestgehend zu zertreuen.


    Das Kapitel wirft jedoch auch einige Fragen in Bezug auf Erm Sen auf:


    Was soll das jetzt mit Erm Sen sein? Lebt er tatsächlich noch nach der ganzen Zeit? Das geht dann doch nicht mit rechten Dingen zu. Er soll ein Heiliger sein und hat mit den Dorfbewohnern einen gegenseitigen Pakt geschlossen? In dem Dokument, welches Phileassons Leute gefunden haben, fragte sich Erm Sen noch, ob er womöglich Schuld auf sich geladen hätte und dann macht er sowas, dass er diese Wulfen erschafft, welche Angst und Schrecken verbreiten - o.k., nicht bei den Dorfbewohnern, aber sonst ... Irgendwie passt das alles nicht so recht zusammen, so hätte ich ihn nicht eingeschätzt. Oder steht er unter dem Bann von irgendwas oder irgendwem? Vielleicht von der Hexe? Ist er einen unheiligen Bund eingegangen? Es ist doch nicht normal, dass er nach 250 Jahren immer noch leben soll.


    Auch ich frage mich gerade, wie das funktionieren soll - über 250 Jahre lang leben. Und die Wulfen haben mich auch überrascht, sie passen nicht zu dem Erm Sen, den man im Prolog erlebt hat, auch nicht zu dem Erm Sen, der einem in Dokumenten und Erzählungen von Augenzeugen entgegentritt. Vielleicht ist Erm Sen doch längst gestorben und irgendjemand (die Hexe?) hält die Charade, dass er noch lebt, aufrecht. Am Ende ist er zombifiziert, so dass er bei bestimmten Anlässen am Altar auftreten kann - unter "Fernsteuerung".



    Genauso köstlich war auch der Ausspruch von Ohm Follker: „Kann mal jemand unserem Elfen eine runterhauen“, …. „damit er wieder normal redet?“ ;D


     8)



    Bei Phileasson nimmt der Ehrgeiz, König der Meere und damit über Beorn zu triumphieren, zwanghafte Ausmaße an. Aber nicht nur der Titel reizt ihn, sondern tief in sich drinnen hofft er, dass Beorn endlich einsehen würde, dass Gildas Tod damals ein Unfall war, wenn er König der Meere wäre? Na, da habe ich aber meine Zweifel.


    Auch ich habe da meine Zweifel. Und Phileasson ist tatsächlich sehr ehrgeizig.



    Ah, jetzt kennen wir den Namen des Rachedämons, mit dem Zidaine einen evtl. Pakt hat. Und Praioslob erkennt es als Erster. Ich habe allerdings meine starken Zweifel, ob Zidaine seinem Vorschlag gegenüber, den Dämon mit Feuer austreiben, was mit hoher Wahrscheinlichkeit zu ihrem Tod führt, aufgeschlossen sein wird.


    Das fand ich auch sehr aufschlussreich.


    Wer oder was ist diese Kreatur, die zuerst Ursa und dann Beorn angreift? Und hat Ursa es überlebt? Ich war ja bisher nicht gerade ein Fan von ihr, doch sie würde definitiv in der Ottajasko fehlen.


    Da stimme ich dir 100% zu.



    Und Eilif war mal wieder genial. Eigentlich die perfekte Frau an Beorns Seite und nicht das Luderweib Pardona.


    Auch das ist richtig, wobei ich Pardona nicht als "Luderweib" bezeichnen würde, sondern als "creature of death & destruction".

    Auch Kapitel 6 habe ich auf einen Rutsch durchgelesen. Hier also meine 2 Kreuzer zum ersten Teil.


    Die Erzählung von Finrutins Lehnsherrn, der laut seinen Angaben in der Gegend einem "wolfähnlichen Wesen auf zwei Beinen" begegnet ist, bestätigt sich auf schaurige Weise für Ursa. Ob sie das überlebt? Ich bezweifle es.


    Noch mehr bezweifle ich allerdings, ob die Dorfbewohner wissen, mit wem sie sich da angelegt haben. Ich frage mich, warum sie vor allem so eine Angst vor Thorwalern haben - die so weit geht, dass sich der Wirt sogar opfern will. Mit Beorn und seiner Ottajasko kann das nur schiefgehen.


    Eklig, abstoßend und heimtückisch fand ich Galaynes Verhalten den Kindern gegenüber. Galayne ist ab sofort mein "Antagonist Nr. 1", während ich für Beorn sogar ein paar Sympathien empfinde (wenn auch nicht so viel wie für Phileasson).


    Wie auch immer, ich war sehr gespannt, wie Beorn aus der Situation wohl herauskam.

    Ich glaube schon. Vielleicht habe ich aber auch Nirka falsch eingeschätzt, dachte sie sei ein "wilderes Mädchen" und bevorzuge dementsprechend einen kernigeren Typen (jaaaa ich weiß, er sieht kernig aus....aber für mich kommt er nicht als Anführer so rüber, anders z.B ein Phileasson, da steht das außer Frage! Irgendetwas fehlt Sven...irgendwie das gewisse Etwas...etwas Raues. :D )


    Mir ist Sven trotz seines Verhaltens nicht unbedingt als Weichei rübergekommen (die Kerzen und das Gepudere, das war Balzverhalten :) ). Das bringt mich auf die Frage, ob es, wenn Sven "zu weich" ist, in der Welt überhaupt einen passenden Typen für Nirka geben kann. Wer käme da in Frage? Chuck Norris?:barbar: :D

    Ich greife hier nochmal die Frage von Bernd im letzten Abschnitt auf, ob wir denken, dass derjenige, mit dem Zidaine evtl. einen Pakt eingegangen ist, der von ihr vorgeschlagenen Änderung zugestimmt hat.


    Wie von mir geschrieben, könnte das Auftauchen des Schattens, falls er der Dämon ist, bedeuten, dass er Zidaine ermahnend an ihren Pakt erinnern will und Tylstyr für sich einfordert. Oder aber es könnte auch für sie die Bestätigung sein, dass er tatsächlich von Tylstyr ablässt. Beides wäre genug Grund für reichlich Tränen (Verzweiflung oder Erleichterung) bei Zidaine.


    Genau das habe ich mich gefragt: Ist der wirklich aufgetaucht? Wenn ja: bedeutet sein Auftauchen Zustimmung? Für mich ist das alles nicht eindeutig. Ich neige sogar zu der Vermutung, dass da gar nichts/niemand war, außer den Irrlichtern und der Kopfgeldjäger, der Zidaine eine übergebraten hat.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 8. Juni 2018 - Sonntag, 24. Juni 2018

    Dani79

  2. Freitag, 15. Juni 2018 - Sonntag, 1. Juli 2018

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  3. Freitag, 22. Juni 2018 - Freitag, 6. Juli 2018

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  4. Freitag, 22. Juni 2018 - Freitag, 6. Juli 2018

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